Sechzehn Monate

Sechzehn Monate

Hardback
4.65

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Description

5. März 1944: In Cremenaga, einem kleinen Dorf an der italienisch-schweizerischen Grenze, wird der Schreiner Giuseppe Vaglio von der deutschen SS verhaftet. Er hat Juden und verletzten Partisanen geholfen, den Grenzfluss Tresa zu überqueren und sich in die Schweiz zu retten. Am 6. Juli 1945, sechzehn Monate nach seiner Verhaftung, kehrt Giuseppe zurück: verwundet, abgemagert, auf einem Ohr taub. Bis an sein Lebensende schweigt Giuseppe – er ist der Großvater von Fabio Andina – über das, was er erlebt hat. Im Roman Sechzehn Monate zeichnet Andina das Bild einer Dorfgemeinschaft, die in Kriegszeiten zusammenhält, obwohl der Faschismus einzelne Dorfbewohner vergiftet. Er porträtiert Giuseppes Frau, die fromme Concetta, die versucht, ihre zwei Kinder nie spüren zu lassen, wie verzweifelt sie ist. Und er begleitet Giuseppe auf seinem Leidensweg durch drei italienische Gefängnisse, auf dem Transport nach Mauthausen und durch den Albtraum der KZ-Zwangsarbeit. Nach Kriegsende kehrt Giuseppe zu Fuß nach Cremenaga zurück. Dass er überlebt hat, verdankt er seinem Schreinerberuf und seiner Liebe zu Concetta, an die er Tag und Nacht denkt und von der er weiß, dass sie auf ihn wartet.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
216
Price
25.70 €

Posts

2
All
5

Bin tief berührt von diesem literarischen Zeugnis einer dunklen Zeit.

4.5

Dieses Buch fesselt und rührt zu Tränen. Es macht fassunglos und ist doch voller Wärme. Weil es getragen wird von der Liebe der Großeltern zueinander. Trotz aller Widrigkeiten.

„Mir kommen der hohe Turm und die italienischen Heimkehrer in den Sinn. Mir kommt Luca in den Sinn. Mit kommen viele andere Dinge in den Sinn, aber ich schiebe sie von mir. Ich habe nicht den Mut, mich zu erinnern.“ Eindringlich und poetisch erzählt Andina von seinem Großvater Giuseppe und sechzehn Monaten, die die Familie für immer verändern werden: Der Schreiner Giuseppe Vaglio lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Cremenaga, einem kleinen italienischen Dorf an der Grenze zur Schweiz. Hier wird er 1944 von der deutschen SS verhaftet, weil er jüdischen Flüchtlingen über die Grenze geholfen hat. Eine Familiengeschichte, erzählt aus verschiedenen Perspektiven, die einen so schnell nicht wieder los lässt.

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