Schwarze Magnolie

Schwarze Magnolie

Softcover
4.6136
Chinesische GeschichteKim Jong IlIm Land Des FlüsternsKim Il Sung

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Description

Ein langer Weg in die Freiheit

Hyeonseo Lee wurde in Nordkorea geboren, jenem Land, aus dem so gut wie keine Nachrichten nach außen dringen. Als sie sieben Jahre alt ist, erlebt sie erstmals eine öffentliche Hinrichtung. Oft sieht sie im Grenzfluss zu China Leichen treiben, Menschen, deren Flucht in ein besseres Leben misslang. Als Teenager schleicht sich Hyeonseo heimlich über die Grenze nach China, um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen – doch dann ist ihr der Heimweg versperrt. Eine gefährliche Flucht beginnt…

Ausstattung: mit Bildteil

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
416
Price
15.50 €

Author Description

Hyeonseo Lee, geboren in Nordkorea, lebt heute in Seoul (Südkorea) und ist eine international gefragte Rednerin. Sie sprach schon vor den Vereinten Nationen und auf dem Friedensforum in Oslo. Sie setzt sich für Menschenrechte in Nordkorea und die Belange nordkoreanischer Flüchtlinge ein.

Posts

21
All
4.5

Eine bewegende Geschichte, die ein beklemmendes Gefühl zurücklässt

Wie viel ein Mensch erleben kann... Hyeonseo Lee hat wahnsinnig viel durchgemacht, vieles vom dem sie berichtet kann man sich nicht mal vorstellen. Es verschafft viele Einblicke, die einen wirklich fassungslos auf Teile der Welt schauen lassen. Dennoch oder vielleicht auch deswegen finde ich es absolut lesenswert. Es werden einige sehr unschöne Dinge angerissen beziehungsweise beschrieben. Ein Bericht aus der Hölle ist nicht ohne Grund der Untertitel des Buches.

4

Beeindruckendes, wenn auch beklemmendes Buch

Das Buch "Schwarze Magnolie" erzählt die wahre Geschichte von Hyeonseo Lee, die in Nordkorea aufwächst, flieht und ihren langen, gefährlichen Weg in die Freiheit geht. Das Buch gewährt eindringliche Einblicke in ein Leben, das von Kontrolle, Misstrauen, Hunger und ständiger Angst geprägt ist und zeigt gleichzeitig den enormen Mut einer jungen Frau, die sich nach etwas sehnt, das für viele von uns selbstverständlich ist: die Freiheit. Die Einblicke in den nordkoreanischen Alltag sind interessant, aber gleichzeitig erschütternd, oft erdrückend, manchmal fassungslos machend und es ist schlicht unvorstellbar. Das dauerhafte Leben in Angst und Einsamkeit, die staatliche und nachbarschaftliche Überwachung, der ständige Hunger und der Handel mit Dingen, die für uns alltägliche Selbstverständlichkeiten sind, wirken noch lange nach Abschluss des Buches nach. Besonders beeindruckend ist, wie persönlich, eindringlich und beklemmend Hyeonseo Lees Erzählung wirkt. Das sie trotz allem erlebten, weitermacht und nicht aufgibt. Ihr Weg fesselt, rührt und zwingt einen dazu, innezuhalten. Man wird unweigerlich daran erinnert, wie viel im eigenen Leben selbstverständlich erscheint und wie fragil diese Selbstverständlichkeiten sein können. Eine starke, sowie wichtige Biografie, die tief berührt, auch wenn sie schwer im Magen liegt.

4

Erschreckend, faszinierend. Sehr nüchtern geschrieben.

4.5

Verdienter Nobelpreis

Beklemmend, spannend, eine Einsicht in eine Welt, die man sich nicht vorstellen kann.

5

Beeindruckend, was Hyeonseo Lee geschafft hat. Den Schreibstil lasse ich mal außen vor. Es ist eine ziemlich nüchtern erzählte Geschichte, was ich in dem Fall vollkommen in Ordnung finde, bzw. nicht ungewöhnlich ist. Es war für mich dennoch erstaunlich spannend erzählt, fühlte sich stellenweise an wie ein Thriller, weshalb ich das Buch manchmal nicht aus der Hand legen wollte.

Noch ein Tipp: die Autorin hat einen kurzen TED-Vortrag gehalten, den man sich immer noch anschauen kann. Das ist quasi die Ultra-Kurzzusammenfassung ihres Buches.

5

Sehr lesenswert!

Meine dritte Nordkorea-Biografie. Den Untertitel mit dem Wort „Hölle“ finde ich ehrlich gesagt übertrieben - dieses Mädchen hatte nämlich unglaubliches Glück im Vergleich zu anderen Geflüchteten, sogar im Vergleich zu ihrer Familie!! Natürlich hatte sie kein wunderschönes Leben in Nordkorea und China. Aber sie kam nicht mit Menschenhändlern in Berührung, sie wurde nicht vergewaltigt und nicht zwangsverheiratet. Immer wieder hat sie Gottseidank Menschen gefunden, die ihr geholfen haben! Insgesamt ist dies eine sehr erfolgreiche Fluchtgeschichte einer mutigen, eigenständigen jungen Frau, die einen tollen Einblick in das Leben von Nordkoreanern außerhalb ihres Landes gibt. Diese Menschen haben mit Verlusten von Familienangehörigen und ihrer Identität zu kämpfen, mit dem kapitalistischen Wettbewerb in Südkorea und mit dem Dasein als „Mensch zweiter Klasse“.

Sehr lesenswert!
5

Ein viel zu wichtiges Thema ist spannend, authentisch und informativ aufgearbeitet. Dieses Buch hat meine Sicht auf Nord-/ Südkorea, China und co wirklich verändert. Das ganze Buch hätte ich innerhalb eines Leseabends verschlungen, doch es kam leider einiges dazwischen. Man fiebert unheimlich mit und ständig gibt es neue Probleme für die Flüchtlinge, die für einen Europäer wirklich unverständlich sind. Denn sie wollen lediglich in Sicherheit leben. Berührend und wirklich nur zu empfehlen!

5

Unglaublich gutes Buch!

Es ist so gut geschrieben. Ich hatte erst richtig Angst, dass es schwer zu lesen ist und langweilig, aber die Autorin hat es geschafft, mich die ganze Zeit über mitzureißen. Beim Lesen habe ich mich zum Teil gefühlt als würde ich einfach einen normalen Roman lesen, gleichzeitig hat man immer gemerkt, dass Lee das Thema unglaublich wichtig ist. Es war quasi als hätte sie uns mit auf eine Zeit Reise genommen. Es war so interessant ihre Sichtweisen zu sehen und über ihre Erlebnisse zu lesen. Was für eine krasse Story! Hut ab, wie sie das alles gemeistert hat. Einfach Wahnsinn. Danke für diese sehr wichtigen Einblicke.

5

Spannender als jeder Krimi. Und an manchen Stellen als Ossi so vertraut, wenngleich auch Nordkorea sehr viel restriktiver ist als es die DDR je war. Wirklich ein großartiges Buch über diese außergewöhnliche Frau und ihre Familie.

4

Tief beeindruckende Biografie eine Überläuferin aus Nordkorea. Am Rande bekommt man ja manchmal mit, welche Zustände dort herrschen müssen, aber das direkt zu lesen hinterlässt einen tiefen Eindruck. Die Schwierigkeiten und Zweifel an allem was ihr widerfährt sind mehr als verständlich.

5

Was für eine Lebensgeschichte!

Ich mag keine politischen Bücher und weiß gerade mal ungefähr, wo Nordkorea liegt. Als ich von diesem Buch hörte, musste ich aber irgendwie einfach zuschlagen und so verschlang ich über 400 Seiten in weniger als 48 Stunden. Und wieder bleibt die Erkenntnis: uns geht es hier in Deutschland trotz allem unglaublich gut!

3

»Da verstand ich, dass wir auf fast alles verzichten können – unser Haus, sogar unser Land. Doch wir werden niemals ohne andere Menschen zurechtkommen, schon gar nicht ohne unsere Familie.« Dies ist die zweite Biografie einer jungen Nordkoreanerin, die ich gelesen habe und obwohl beide um die selbe Grundthematik und Konflikte berichten, waren die Biografien im Einzelnen doch so unterschiedlich gewesen. Hyeonseo Lees Biografie konnte mich leider nicht ganz so überzeugen, wie die von Yeonmi Park. Weshalb es mir wirklich schwer fällt, dieses Werk zu beurteilen, da es auf dem Leben einer realen Person beruht. Allerdings muss ich erwähnen, dass Hyeonseo Lee es mir wirklich nicht leicht gemacht hat, sie zu mögen. Sie wuchs in privilegierten Verhältnissen auf, da ihre Familie der Oberschicht in Nordkorea angehörte. Ich hatte das Gefühl, dass dies auch der Grund war, warum für sie vieles so selbstverständlich war und warum sie an viele Dinge so naiv heranging, unüberlegt handelte und in vielen Situationen nur an sich selbst dachte und dementsprechend handelte, ohne dabei zu bedenken, was dies für Auswirkungen für andere Menschen haben könnte. Zwar wurde ihr im Nachhinein manchmal bewusst, dass vieles was sie getan hatte bzw. wie sie mit einigen Menschen umgegangen ist, so nicht in Ordnung gewesen ist, allerdings war dies dann in den meisten Fällen tatsächlich schon zu spät gewesen, um irgendwas ändern zu können. Durch ihre naive Art, geriet sie während ihrer Flucht oftmals in gefährliche Situationen und trotz dieser Erfahrungen, machte sie immer wieder die selben Fehler. Nur durch ihre Connections und sehr viel Glück kam sie jedes Mal heil wieder heraus. An diesen Stellen hab ich mich wirklich gefragt, wie viel Glück ein Mensch denn tatsächlich haben kann? Leider kann ich dieses Buch nur bedingt empfehlen. Es war ganz interessant aus einer anderen Sichtweise über das Leben in Nordkorea und die Flucht aus dem Land zu lesen, allerdings fand ich Hyeonseo Lee als Person absolut unsympathisch, weshalb mich ihre persönliche Geschichte nicht berühren konnte. »Nette Menschen, die andere über sich selbst stellten, gehörten zu den ersten Todesopfern. Die Rücksichtslosen und Egoisten überlebten.«

5

Dieses Buch ist nicht nur thematisch unglaublich spannend, sondern auch noch flüssig und gut erzählt. Unglaublich, dass diese Zustände und Erlebnisse real sind.

5

Sehr gut und interessant

5

Berührend und beängstigend

Das Buch ist sehr gut geschrieben, spannend und packend. Die Autorin schildert ihre Erlebnisse und ihre Schlussfolgerungen sehr deutlich, ohne dabei ständig in Anklage gegen die Diktatur zu verfallen, sondern den Leserinnen und Lesern eine eigene Einschätzung der Sache zu belassen. Ein unfassbare Geschichte mit einem ernüchternden Ausgang.

4

Das erste Drittel war etwas zäh, langatmig. Doch danach wurde es richtig spannend. Man erhält als Leser einen sehr guten Einblick

5

Sehr bewegendes Buch über die spannende Flucht eines jungen Mädchens aus Nordkorea. Es wird bewegend dargestellt wie grausam es in Nordkorea vor sich geht. Man muss sich oft vor Augen halten, dass alles was in diesem Buch beschrieben wird der Wahrheit entspricht und keine Fiktion ist. Toll geschrieben und meinen größten Respekt an die Autorin mit so einer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen!

5

Schon lange nicht mehr ein dickeres Buch innerhalb von 24h gelesen. Ein Menschenschicksal, was gehört werden sollte.

4

Man kann die Autorin für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit, Nordkorea zu verlassen, nur bewundern. Doch mir kam hier die Schilderung des Alltags in diesem isolierten Land zu kurz, da hätte ich sehr gern mehr drüber erfahren. Ebenso stammt die Autorin aus einer recht privilegierten Familie, die sie zwar nicht vor Denunziation und Durchsuchungen befreit, aber trotzdem wäre eine Einsicht in das Leben der "normalen" Bevölkerung für mich noch etwas interessanter gewesen.

5

Sehr beeindruckend und erschütternd. Da werden die eigenen Probleme plötzlich ganz, ganz klein.

5

Eine sehr berührende Geschichte, die einen mit in das Geschehen eintauchen lässt.

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