SCHNEE
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Description
Angesiedelt in der grandiosen isländischen Landschaft, beschreibt Yrsa Sigurdardóttir überzeugend, wie das Gehirn uns in Ausnahmesituationen täuschen kann. Die Ikone des skandinavischen Thrillers beherrscht das Spiel mit der Imagination, der schmalen Grenze zwischen Einbildung und Realität, perfekt und zeigt mit »SCHNEE« ihr ganzes Können.
Book Information
Author Description
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Thrillerautoren der Welt« (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrer Familie in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Beginn einer einer Reihe von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir und begeisterte ebenso mit ihrer Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavík. Ihr Thriller »Schnee« verkaufte sich über 60.000 Mal und war monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihre weiteren Thriller »Nacht« und »Rauch« waren gefeierte SPIEGEL-Bestseller.
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Einsames Winterwunderland wird zum Höllentrip
Schnee – Er ist weiß, pudrig und wunderschön. Oder eine eiskalte Hölle. Drei Erzählstränge – eine Gemeinsamkeit: Das kalte Weiß. Ein mehrtägiger Expeditionstrip im verschneiten Island, das halten zwei Pärchen für eine gute Idee. Und das obwohl sie einheimisch sind. Doof ist nur, dass von Outdoor-Erfahrung keine Rede sein kann. Und der arme Kerl, dem sie sich als Truppe aufgedrängt haben, hat eigentlich keine große Lust auf Gesellschaft. Die Stimmung kippt nach einigen Stunden, nachdem unerklärliche Dinge geschehen. Die verlassene, unwirtliche Gegend trägt dann noch ihren Teil dazu bei. Sicht Nummer zwei zeigt die Geschehnisse an einer einsamen Radarstation. Der normalerweise sehr ruhige Job wird für den Wächter Hjörar durch seltsame Geräusche und Sichtungen zur Qual. Dinge, die sein Kollege komischerweise nicht erlebt. Bildet sich Hjörar alles nur ein? Und was ist in seiner Kindheit wirklich geschehen? Die dritte im Erzähler-Bunde ist Johanna. Ihre Erlebnisse zeigen die Bemühungen der Rettungswacht. Die anstrengende Suche nach einigen verschwundenen Wanderern verlangt ihr und ihrem Team alles ab. Ein Leichenfund in dem unbewohnten Gebiet sorgt dann dafür, dass die Suche noch verstärkt wird. Wie hängt das alles zusammen? Und was ist real und was nicht? 🗻⏰️🌨 Mein Fazit: Die ganze Geschichte ist spannend bis zum Ende. Durch das für die Autorin typische Erzählerspringen wird es nie wirklich langweilig mit einem der Akteure. Zwar mochte ich nicht alle Charaktere, aber das ist auch im echten Leben so. 😅 Dafür war Johanna eine der Personen, die ich total mochte. Und der Mix aus Übernatürlichem, Abenteuer und Spannung war ideal. Was mir besonders Spaß gemacht hat, war, dass ich an so mancher Stelle meine eigenen Vermutungen angestellt habe. Manche waren (halbwegs) richtig, andere nicht so. Und genau so etwas macht einen guten Thriller aus, oder? Also, auf in den Schnee Leute!

An sich ein super spannendes Buch, was man schnell weglesen kann.
Ich habe schon zwei andere Bücher der Autorin gelesen und dachte jetzt in Ski Urlaub ist das die perfekte Lektüre. Ich habe das Buch auch an zwei Abenden durchgelesen, weil es super spannend geschrieben ist und auch vier Cliffhänger hat. Aber ich muss auch leider sagen, dass ich mir mehr erhofft habe vom Ende. Es wurde vieles unbeantwortet gelassen und es war auch alles ein bisschen viel Einbildung.
📚 Rezension 📚 Yrsa Sigurdardóttir - Schnee Dröfn, ihr Mann und ein befreundetes Paar verabreden sich mit dem neu kennengelernten Geologen Haukur einen Ausflug zum isländischen Nationalpark. Was als kleines Abenteuer gedacht ist, endet in einer Katastrophe. Schon bei der Ankunft spielt das Wetter nicht mit. Eisige Temperaturen sorgen für eine schlechte Stimmung und Dröfn bildet sich ein, Stimmen zu hören. Etwa 1 Woche später beginnt ein Suchtrupp nach den Vermissten zu suchen. Jóhanna ist ein ehrenamtliches Mitglied der Gruppe und arbeitet zusammen mit ihrem Mann, einem Polizisten daran, die 5 zu finden. Doch auch hier passieren seltsame Dinge und Jóhanna ist sich nicht sicher, ob das ganze ihr nicht über den Kopf wächst. Als die Truppe dann auch noch Kleidung findet und eine Leiche, die fast komplett ausgezogen im Schnee liegt, ist allen Betroffenem klar, dass hier etwas schlimmes passiert sein muss. Denn bei den Schneestürmen und den Temperaturen im Minusbereich würde kein Mensch auf Dauer überleben. Ein Thriller, der besonderen Art. Spannend, mystisch und direkt unter die Haut. Das Gefühl hatte ich beim Lesen bekommen. Die detaillierten Beschreibungen der Atmosphäre und der Landschaft haben noch ihren Teil dazu beigetragen. Die unterschiedlichen Zeitraffer haben mir gut gefallen, auch, wenn sie zu Beginn etwas verwirrend waren. Auch die Namen sind gewöhnungsbedürftig. Aber dadurch habe ich mich nicht abschrecken lassen. Die Autorin hat hier wirklich an alles gedacht, was ein guter Thriller braucht. Spannung, Nervenkitzel, interessante Protagonisten und ein gruseliges Setting - perfekt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der schon bei mir im Regal darauf wartet, gelesen zu werden. ✍️ Fazit: spannend, fesselnd und packend mit der richtigen Brise Nervenkitzel. Für kalte Abende am Kamin bestens geeignet.

Maximal mittelmäßiger Island-Noir
„Schnee“ von Yrsa Sigurdardóttir bietet einige Stärken, lässt aber noch deutlich zu wünschen übrig. Die typische Island-Noir-Atmosphäre ist hervorragend eingefangen und sorgt für eine fesselnde, düstere Stimmung, die den Leser schnell in den Bann zieht. Das abgelegene, verschneite Setting auf Island passt perfekt zu der düsteren Geschichte, die sich um mysteriöse Todesfälle und einen ungelösten Fall aus der Vergangenheit dreht. Auch die Grundidee des Thrillers klingt vielversprechend und sorgt für Interesse. Die Perspektivwechsel machen die Lektüre zudem flüssig und schnell. So bleibt die Spannung zumindest über weite Strecken erhalten. Leider hört es hier schon mit den positiven Aspekten auf. Die Geschichte hat teils deutliche Längen, bei denen die Spannung verloren geht und die Cliffhanger zwischen den Kapiteln wirken oft halbherzig und wenig packend. Sie können das Interesse nicht wirklich aufrechterhalten. Ein weiteres Manko sind die Logikfehler und die übermäßige Mystik, die die Handlung in manchen Momenten unnötig verwirrend machen. Anstatt die Spannung zu erhöhen, wirken diese Elemente eher deplatziert und führen zu vielen offenen Fragen. Und die Auflösung… nun ja, die ist leider eine Enttäuschung. Sie wirkt zu weit hergeholt, fast schon billig, und lässt den Leser mit mehr Fragen als Antworten zurück, wobei sie krampfhaft versucht, eine unerwartete Erklärung und Verbindung zwischen all den Figuren und Handlungssträngen herzustellen. Insgesamt ist „Schnee“ ein Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und das spannende Setting punktet. Für mich bleibt das Buch jedoch hinter den Erwartungen zurück und hätte mehr Tiefe und Konsequenz vertragen können. Tolle Island-Thriller gibt es schließlich genug und damit sind drei Sterne schon sehr wohlwollend.
Ein starker Thriller mit schwachem Ende.
Ok, was war das? Dieses Buch hat definitiv mehrere Gänsehaut-Momente bei mir geschaffen, was jedoch auch daran liegen kann, dass ich es während meinem Nachtdienst in einem Krankenhaus gelesen habe, wo die Atmosphäre sowieso schon tendenziell unheimlicher ist. Ich bin vollkommend unvoreingenommen in dieses Buch reingestartet, wusste auch nicht groß was mich erwartet weil ich keinen Klappentext oder ähnliches gelesen hatte. Anfänglich war ich mir nicht sicher was ich von der Story halten soll, aber das hat sich ziemlich schnell geändert. Die Story, welche aus 3 Perspektiven erzählt wird, nimmt ziemlich schnell an Fahrt auf, die Spannung und die Mysterien nehmen zu. Die Autorin hat es geschafft, das ganze so atmosphärisch rüberzubringen, dass es mir teilweise kalt über den Rücken gelaufen ist - wirklich großartig! Die Story konnte mich für sich einnehmen, ich wollte wissen wie es weiter geht und vorallem was die Auflösung ist. Da kommen wir dann auch schon zum springenden Punkt, weshalb es am Ende doch nur für 4 Sterne gereicht hat - das Ende kam ziemlich aprubt und hat offene Fragen zurückgelassen. War irgendwie auch ziemlich kurz gehalten und allgemein enttäuschend, hätte mit einem anderen Ende gerechnet und es mir auch gewünscht.. Wer also einen starken Thriller sucht, und ein eher schwaches Ende verzeihen kann - here is ur book :)
Nicht das beste Buch von Yrsa Sigurdardóttir
Vergangenes Jahr hatte ich > Rauch < gelesen und die Bücher sind sich vom Aufbau sehr ähnlich, jedoch fand ich persönlich die Handlung in > Schnee < sehr langweilig und zäh. Die Protagonisten waren teilweise sehr stumpf. Die Handlungen der Wandergruppe waren einfach nur lächerlich und für einen normalen Menschenverstand überzogen. Wenn eine Gruppe ca. 30-jähriger ohne Outdoor Erfahrung eine Wanderung im Hochland im Winter macht, kann man einfach nur den Kopf schütteln. Das Buch wurde aus drei Perspektiven geschrieben: Von Dröfn aus der Wandergruppe, Jóhanna von der Rettungswacht und Hjörvar von der Radarstation. Die Kapitel von Dröfn spielten "in der Vergangenheit" (eine Woche vorher). Jóhanna war im Hochland unterwegs auf der Suche nach den vermissten Wanderer. Es war auch keine Überraschung, dass die Wandergruppe gestorben (erfroren) ist. Der Plot mit Hjörvar hat eigentlich meiner Meinung nach nichts mit der Hauptgeschichte zu tun und die wenigen Zusammenhänge waren wahrscheinlich bloß bewusst platziert um dem Buch mehr Seiten zu verleihen. Spannend und aufregend war die Handlung nicht, sondern hauptsächlich zäh. An vielen Stellen, wurde das Buch unnötig (für die Handlung) gruselig. Sowohl Dröfn, Jóhanna und Hjörvar hören, sehen oder spüren Gestalten. Es wurde auch nicht endgültig aufgeklärt, ob allen bloß aufgrund von Überlastung, von der Fantasie ein Streich gespielt wurde. Die Darstellung und Platzierung wirkte ans Übernatürliche und an Geister angelehnt, weshalb diese Szenen für mich nichts in einem normalen Thriller zu suchen haben, wenn nicht herauskommt, dass die Betroffenen sich alles eingebildet haben. Wer > Rauch < kennt, wird basierend darauf hoffen, dass Haukur als "der Unschuldige" von der Wandergruppe überlebt und schlichtweg untertaucht um nicht mit den Toten in Verbindung gebracht zu werden. Tatsächlich wird Haukurs Überleben im letzten Kapitel aufgegriffen - genauso wie auf alle Zusammenhänge eingegangen wird. Es war schön, eine Erklärung bekommen zu haben - bei einem 350 Seiten Buch ohne Spannung aber sehr spät. Die Tatsache, dass die Rollen von Haukur und Jóhannas Kollegen Þórir bloß erfunden sind und in Wahrheit von derselben Person gespielt werden, war oder wäre ein interessanter Plottwist, wenn das nicht erst am Ende des Buches aufgelöst werden würde. Darüber hinaus, werden diese Rollen von Hjövars Sohn Njörður gespielt und hier wird die Verstrickung auch unnötig kompliziert. Ebenfalls die Darstellung oder Erkenntnis, dass Hjörvar mit sechs Jahren seine kleine Schwester "versehentlich" ermordet hat und Njörður nun auch zum Mörder geworden ist, ist etwas überzogen. Wer gerne mal ein anderes Setting haben möchte und Island von der Geographie und den Namen spannend findet, hat mit den Büchern von Yrsa Sigurdardóttir eine erfolgreiche Abwechslung. Wer jedoch nicht auf Wandergeschichten im Allgemeinen interessiert ist, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen.
Wow. Einfach nur wow. Das ist das 2te Buch von Yrsa und ich muss sagen, ich finde es sogar besser als das erste. Diese unerwarteten Wendungen und Oha-Momente haben mich praktisch weggehauen. Vor allem hat das Buch meine Leseflaute behoben. Mein Fehler war es wohl, diese Leselektüre Abends zu lesen. Die Atmosphäre im Buch war so stark, dass ich sogar einmal nachgeschaut hatte, ob meine Tür wirklich verschlossen war. 🫢 Und wieder fand ich die verschiedenen Handlungsorte-, Zeiten - und Stränge - Combi faszinierend. Ich kenne nur wenige Autoren, die so damit spielen und alles aufeinander zulaufen lassen. Und das so gut verknüpfen. Also Fazit: ein sehr gutes Buch das ich wieder sehr empfehlen kann, der auf Thriller steht. 😊

Wow! Ein erstklassiger Thriller 🫣
Schnee hat mich wirklich gepackt. Es war durchgehen spanned. Wir wechseln zwischen 3 Standorten und 3 verschiedenen Geschichten und auch Zeiten, dennoch haben sie alle was miteinander zutun. Kapitel für Kapitel wird es spannender und es kommen mehr Fragen auf. Man möchte unbedingt wissen was den Wanderern zugestoßen ist und was es mit den kleinen Mädchen und vorallem ihrem Schuh auf sich hat. Man kann das Buch wirklich flüssig lesen und es ist eine absolute Thrillerempfehlung meinerseits, zwischenzeitlich war mir wirklich mulmig zumute🥹🫣🥲🤏🏼.
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Als Kinder interessieren wir uns oft für eigene Abenteuer und trainieren so unseren Geist. Für Kinder, ist Spielen und sind ausgedachte Geschichten, das Wichtigste. Dabei zeigen sie oft wenig Interesse, welche Vergangenheit die eigenen Eltern haben. Doch irgendwann kommt der Punkt, dann fangen wir alle an, Fragen zu stellen. Die Familiengeschichte wird interessanter, um auch besser zu verstehen, warum manche Dinge sind, wie sie sind. Seit Generationen ist es so, dass Eltern bzw. Großeltern über gewisse Lebensabschnitte schweigen und sie in der hintersten Ecke des Gedächtnisses versteckt halten. Dabei vergessen die meisten, dass wir nur Gast auf dieser Erde sind und das, für einen kurzen Zeitraum. Die Familiengeschichte interessiert einen Großteil, aber leider stoßen sehr viele auf eine Mauer des Schweigens. Hierbei ist es wichtig, dass wir allen die Möglichkeit geben, alles besser zu verstehen. Diese begrenzte Zeit, die wir haben, sollte besser genutzt werden. Jeder hat ein Anrecht darauf, die eigene Familiengeschichte zu kennen. Es gibt nichts Schlimmeres, als Fragen zu haben und diese nicht beantwortet zu bekommen. Dadurch entstehen tiefgehende Wunden, die niemand heilen kann, wenn die Person nicht mehr da ist, die Antworten geben kann. Es ist wichtig, miteinander zu reden, solange Zeit ist und vielleicht entstehen dadurch Gespräche, die nie entstehen würden, wenn offen über das Vergangene gesprochen wird. In unserem Leben lernen wir hin und wieder Menschen kennen. Einige von ihnen, erhellen uns, auf eine bestimmte Art, das Leben. Leider passiert es im Leben, dass es auch mit diesen Menschen zum Bruch kommen kann. Wieso merken wir uns dann häufig, eher die schlechten Momente, als die Guten. Wie würde es uns gehen, wenn wir zwar wissen, dass es keine weitere Zukunft mit dieser Person gibt, aber wir uns mehr an die schönen Dinge erinnern würden? Bei den Menschen, die wir kennenlernen, wissen wir aber leider auch nicht, wen wir vor uns haben. Niemand kann die Dinge hören, die der andere denkt bzw. zu welchen grausamen Taten dieser fähig ist. Ruhelose Seelen lassen sich in Wahrheit nicht wirklich bezeugen. Was für viele nur Mythen sind, sind für einige, wirkliche Tatsachen, weil sie Situationen erleben, die sie in ihrem Glauben bestätigen. Viele von uns haben sicher, nachdem ein geliebter Mensch verstorben ist, schon fragwürdige Dinge erlebt. Ob diese, sich darauf zurückführen lassen, dass die Seele eines Verstorbenen noch da ist, kann nicht sicher erklärt werden. Sollte es aber zu unerklärlichen Vorfällen kommen, sollten wir keine Angst haben. Eine Seele, die noch vor Ort ist, würde uns nichts Schlechtes wollen.

Spannend und auch etwas gruselig
Das war der zweite Thriller dieser Autorin für mich und ich war wieder von Seite 1 an gefesselt. Ich mag es sehr, wenn man sich dem Höhepunkt bzw. der Geschichte aus verschiedenen Sichten und auch Zeiten annähert. Es ist wirklich toll geschrieben und man bekommt einen tollen Eindruck von Island bzw. dem Schnee/der Kälte. Ein solider Thriller für den Herbst und Winter.
Eiskalter Albtraum im isländischen Hochland 🇮🇸❄️🔍 – Ein Thriller mit leicht übersinnlichem Touch, der die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschwimmen lässt
Im eiskalten Hochland Islands verschwindet eine Gruppe Freunde spurlos. Mitten im Winter, umgeben von Dunkelheit und Schneestürmen, verlassen sie ihre sichere Unterkunft und treten den Naturgewalten nahezu schutzlos entgegen. Was hat sie dazu getrieben? Ein Rettungsteam wird entsandt, doch während die Suche nach den Vermissten beginnt, häufen sich die Rätsel: Eine Blutlache im unberührten Schnee, ein Kinderschuh, der Jahrzehnte nach seiner Vergrabung auftaucht, und seltsame Vorkommnisse in einer nahegelegenen Radarstation. Nichts ist, wie es scheint, und langsam verwischen die Grenzen zwischen Realität und Einbildung. „Schnee“ ist ein atmosphärischer Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die grandiose Kulisse des isländischen Hochlands ist mehr als nur der Schauplatz – sie wird selbst zu einem unbarmherzigen Charakter, dessen Kälte und Einsamkeit fast greifbar sind. Ich habe mich beim Lesen regelrecht in meine Decke gekuschelt und die Wärme meiner Tasse Tee noch mehr geschätzt. Die drei Handlungsstränge sind clever aufgebaut und erst zum Schluss verknüpft, was die Spannung bis zum Ende hochhält. Besonders beeindruckend fand ich, wie subtil Yrsa Sigurdardóttir die Fäden zusammenführt – vieles wird nicht explizit erklärt, sondern bleibt implizit und fordert den Leser dazu auf, die Puzzleteile selbst zusammenzusetzen. Manche mögen das als unbefriedigend empfinden, für mich hat es jedoch perfekt zur mystischen und leicht übersinnlichen Atmosphäre des Buches gepasst. Die übersinnliche Komponente ist normalerweise nicht so meins, hier hat sie aber überraschend gut funktioniert. Der Schreibstil ist dicht, atmosphärisch und schafft es, die eisige Kälte und die klaustrophobische Isolation der Charaktere spürbar zu machen. Auch die isländischen Namen, die mir in anderen Büchern der Autorin schon mal Schwierigkeiten bereitet haben, waren diesmal kein Problem – vielleicht Gewöhnungssache? Kritikpunkt? Es ist kein literarischer Geniestreich, aber das erwartet man bei einem Thriller auch nicht. Es ist spannend, unterhaltsam und macht, was es soll: den Leser fesseln. Fazit: Ein atmosphärischer und spannender Thriller, der gekonnt mit der menschlichen Psyche spielt. Yrsa Sigurdardóttir beweist erneut, dass sie ein Händchen für dichte Erzählungen und überraschende Wendungen hat. Perfekt für kalte Winterabende – Kuscheldecke und Tee sind empfohlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Joa naja, so ein richtiger Catcher war das Buch jetzt nicht. Es gibt mehrere Handlungen. Alle in recht kurze Kapitel abwechselnd erzählt. Im Grunde ist es eine echt gute Idee, welche die Autorin da verfolgt hat. Allerdings ist das Ende alles andere als zufriedenstellend. Wenn man ein Buch mit mehreren Handlungssträngen schreibt, wäre es auch angebracht, diese ohne offene Fragen zu beenden. Das Ende der Hauptsorry hat sich aufgeklärt, wobei auch das in meinen Augen zu abrupt war. Als wären ihr die Seiten augegangen und man müsste schnell zum Schluss kommen. An sich war mir auch zu wenig Tiefe in den einzelnen Protagonisten. Mit der Storyline hätte man das Buch um gut 150-200 Seiten erweitern können, um alles gut zu beschreiben und dem Ganzen ein gutes Ende zu verpassen. Der Schreibstiel an sich ist sehr angenehm zu lesen. Ich bin zwar mit diesen Buch nicht wirklich zufrieden, allerdings gebe ich, dem Schreibstiel geschuldet, der Autorin eine weitere Chance und versuche es mit einem weiteren Buch.
Sehr spannend, sehr unheimlich, sehr unvorhersehbar! Ich fand „Schnee“ wirklich ganz toll und habe bis zum Ende mitgefiebert. Auf die Auflösung wäre ich nie gekommen! 😨 Ich bin beeindruckt von der Art, mit der Yrsa Sigurdardóttir Orte und Stimmungen einfangen kann, und wie es ihr immer wieder gelingt, ganz leise ganz tolle Plottwists herbeizuführen! Für mich war „Schnee“ einer ihrer besten Thriller. Echte Leseempfehlung! 👍
Spannender Thriller ❄️
Mein zweites Buch von dieser Autorin und sicherlich auch nicht mein Letztes ❤️ Der Schreibstil von Yrsa ist sehr gut zu lesen, sehr flüssig / verständlich und man kommt sofort in die Geschichte rein 😊 Die Atmosphäre fand ich sehr ansprechend, da ich Bücher liebe die im Winter spielen und wenn man dieses kalte Gefühl spürt beim Lesen ❄️ Die Handlung fand ich spannend und auch das Ende haben mir gefallen 😊 4 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️
Fesselnd
Das Buch hat mich nicht enttäuscht, habe bereits alle bisher erschienenen Einzelbände und die Reihe mit der Anwältin Dóra Gudmansdottir gelesen. Kann durchweg alle empfehlen. Wer Island mag, kommt hier auf seine Kosten. Auch in diesem Einzelband, ist man gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Die Stimmung ist durchgehen d mystisch und Island als Setting für eine solch geisterbehaftete Story ist genau richtig.
Passend zur kälteren und düsteren Jahreszeit möchte ich euch heute den dazu passenden #Thriller vorstellen. Dieser spielt in Island und besitzt drei Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben. Doch wie genau die Schicksale der Personen miteinander verwoben sind, erfährt der Leser relativ spät im Buch. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme in das Geschehen einzusteigen, was jedoch nicht am Schreibstil, sondern an den skandinavischen Namen liegt. Erst nach einigen Seiten bin ich mit den Figuren und der Umgebung warm geworden und konnte mir ein klares Bild von der Welt und den Konstellationen machen. Danach fiel es mir umso schwerer, das Buch aus der Hand legen, weil ich es unglaublich fesselnd fand und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und was es mit den mysteriösen Umständen auf sich hat. Zu sehr wollte ich wissen, warum und wie die Freunde verschwunden sind, was es mit der Radarstation auf sich hat und ob das Suchteam die Ereignisse vollständig aufdecken kann. Grusel-Fans werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen, denn es gibt einige Szenen mit unheimlichen und unerklärlichen Ereignissen. Was ich ebenfalls sehr positiv hervorheben möchte, ist der Schreibstil. Denn ich konnte mir die Landschaft und das ganze drum herum wunderbar bildlich vorstellen, als wäre ich hautnah mit dabei gewesen. Wo mich das Buch nicht ganz abholen konnte, war das Ende. Denn leider war mir die Auflösung zu kurz und schnell abgehandelt. Manche Fragen waren bei mir offengeblieben und ich hätte mir hier einfach mehr Input gewünscht. An dieser Stelle gibt es eine klare #Leseempfehlung von mir.
Sehr packend wenn auch manchmal ein wenig verwirrend auf Grund der vielen Namen 🙈😂
Dieses Buch hat wirklich von Seite 1 an Spannung und es zieht sich wirklich bis zur letzten Seite… denn erst dort werden vielleicht noch offene Fragen geklärt. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr gepackt, auch wenn ich hin und wieder auf ein wenig mehr Spannung an einigen Stellen gehofft hatte. Es bleibt bei einer Lesesempfehlung meinerseits! 🤓
Als großer Fan der Kommisar Huldar Reihe, musste ich natürlich auch das neueste Buch lesen. Der Schreibstil ist mal wieder toll. Es lässt sich schnell und leicht weglesen. Das mag ich ja. Es kommen während der Geschichte auch immer mal wieder durchaus etwas gruselige Stellen. Ansonsten plätscherte die Geschichte aber nur so vor sich hin. Auch wenn für mich keine große Spannung aufkam, wollte ich unbedingt wissen wie es ausgeht. Das Ende hat mich dann allerdings etwa ratlos zurückgelassen. 😂 Alles in allem kein Highlight, kann man aber trotzdem lesen.

Mehr Schauergeschichte als Thriller. Anfangs zieht es sich doch sehr in die Länge - und diese waren durch depressive Stimmungen geprägt. Die drei Erzählstränge bekommt man irgendwann im Kopf sortiert, aber es ist aufgrund der isländischen Namen nicht immer leicht. Aber wer schon weitere Krimis aus Island gelesen hat, dem ist das kein unbekanntes Problem. Im letzten Viertel wird es definitiv sehr spannend. Aber eine Form von Spannung, die ich nicht gut abkann. Wer Horror und Grusel mag, dem wird "Schnee" gut gefallen. Ich hab den Roman zwar bis zum Ende gelesen, was irgendwie auch für die Autorin spricht. Allerdings habe ich mir zwischenzeitlich fast ins Hösschen gemacht ... Die Auflösung oder Nicht-Auflösung der Story - je nachdem man es bewertet - fand ich ganz... nett.
Wow! Wahnsinnig gruselig und clever komponiert
Dieser Thriller hat mich von Anfang an gefesselt - täglich nach 16 Uhr musste ich mich jedoch selbst zwingen, das Buch wegzulegen, da es definitiv nichts für den späten Abend ist. Die Schreibweise der Autorin liest sich wunderbar unbeschwert, im Kontrast zu dem schaurigen Plot. Die Auflösung ist genial und definitiv unvorhersehbar. Ganz klare Empfehlung!
Nicht ganz das, das ich mir erhofft habe, aber ich habe es mir auch selbst etwas schwer gemacht, da ich es im Sommer & hauptsächlich als Hörbuch gehört habe. Ich empfehle es jedoch eher für den Herbst/Winter & nicht als Hörbuch! Ein sehr atmosphärischer, düsterer Thriller!
Dieses Buch im Sommer zu lesen, war nicht die beste Idee, aber ich war so neugierig!! Es hauptsächlich als Hörbuch zu hören, weil ich es nicht physisch mit in den Urlaub nehmen wollte & vor allem den Anfang auch nur als solchen, war die nächste nicht so gute Idee 🤣 Ich habe mir selbst also schlechte Voraussetzungen geschaffen & daher bin ich nicht so gut reingekommen… Es gibt hier wahnsinnig viele Namen, die ich mir super schlecht merken & die zugehörigen Personen ebenfalls nur schwer zuordnen konnte😫 Die story hingegen ist recht komplex, daher wars schwer für mich, zu folgen. Positiv war aber auf jeden Fall die krass düstere Atmosphäre & auch grundsätzlich der Aufbau der Geschichte. Das Ende war unvorhersehbar, die Auflösung cool gemacht, wobei es auf mich nicht den krassen Effekt hatte, weil ich ja so Probleme mit den Namen hatte 😂. Aber ehrlich gesagt wars auch sehr unbefriedigend, da ich das Motiv nicht verstanden habe - Gab es überhaupt eins?? Zudem waren da einige unzusammenhängende Dinge, die mir nicht stimmig vorkamen. Insgesamt habe ich mir mehr erhofft, war aber ein stückweit einfach selbst schuld & es hatte auch auf alle Fälle was. Ich würde es für den Herbst/Winter empfehlen & vom Hörbuch eher abraten.😊 Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, würde aber eher zu schwachen 4 Sternen tendieren, weil ich, hätte ich es nur gelesen, sicher besser in die Geschichte gekommen wär und mir auch die Personen besser hätte merken können.
Dies war der erste Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und er hat ganz unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst. Stellenweise ist mir mulmig gewesen und manchmal war es etwas gruselig. Die Spannung hat die Autorin bis zur letzten Seite hochgehalten. Die einzelnen Handlungsstränge waren geschickt miteinander verknüpft und die geschaffene Atmosphäre einzigartig.
Man bleibt am Ende sprachlos zurück.. In den Thriller „Schnee“ bin ich anfangs etwas schwierig reingekommen, da es sich schleppend angefühlt hat. Allerdings bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn nach ca. 120 Seiten wurde es immer spannender, so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Es gab so viele Fragen, fast schon Mysterien, die am Ende des Buches wunderbar erklärt wurden und die Tragödie noch deutlicher zeigten. Allerdings hätte ich hier bei dem Buch auch gerne den Vermerk „Horror“ gehabt, denn es gibt hier auch übernatürliche Elemente, die nochmal eine ganz andere Note in das Buch bringen. Es hat bei mir Beklommenheit ausgelöst und das finde ich bei einem Thriller gut, „Schnee“ macht was mit einem. Das Setting hat mir auch sehr gefallen: Schnee und eisige Kälte, da hat es gepasst, dass der erste Schnee 2022 gestern gefallen ist 🌨 man konnte sich sehr gut rein versetzen und die Gefahr, die davon ausging, spüren. Am Ende wurde alles aufgelöst, meisterlich und garantiert nicht so, wie ich es gedacht habe 😳 man bleibt (positiv gesehen) sprachlos zurück! Yrsa Sigurdardóttir hat hier wirklich einen meisterlichen Thriller hingelegt. Für den etwas schleppenden Anfang und das Reinfinden in den Schreibstil ziehe ich 0,5 Sterne ab und gebe absolut verdiente 4,5 Sterne! Eine große Leseempfehlung!
Das Buch ist sehr langsam angelaufen und wurde erst im Mittelteil etwas spannender. Das Ende fand ich aber richtig gut! Bei dem Schreibstil bin ich richtig zwiegespalten: einerseits fand ich die ausschweifenden Beschreibungen sehr toll, um mir alles gut vorstellen zu können, andererseits wurde auch das irgendwann zäh und langweilig. Trotz den Abstrichen konnte mich dieser Thriller gut unterhalten.
Starker Thriller plattes Ende
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir Buch : SCHNEE Gelesen als Taschenbuch ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Was zwang die Freunde, sich mitten im harten Winter im isländischen Hochland zu bewegen, in Dunkelheit und Schneestürmen? Und warum verließen sie das kleine Obdach, das sie hatten, kaum bekleidet und den harten Bedingungen vollkommen ausgeliefert? Ein Rettungsteam wird in die abgeschiedene Gegend geschickt, um nach den Vermissten zu suchen. Währenddessen gehen an der einsam gelegenen Radarstation in Stokksnes seltsame Dinge vor sich. Nichts ist so, wie es scheint: Sei es die Blutlache, die im unberührten Schnee fernab der Zivilisation entdeckt wird, oder der kleine Kinderschuh, der Jahrzehnte nach der Vergrabung wiedergefunden wird … ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Das schwarze Cover mit den weißen und immer blasser werden Buchstaben ist absolut überzeugend bzw gelungen . Ich bin eh ein Fan von dunklen und düsteren Covern, passt hier wirklich super. Die bildhafte isländische Beschreibung fand ich sehr gelungen. Ich habe mich hier direkt wohl und "vor Ort" gefühlt. Außerdem muss ich loben, das die Autorin diesen Thriller so geschrieben hat, das mir manchmal nicht klar war, ob es "Realität" oder "Täuschung" war. Absolut gelungener, spannender und überzeugender Schreibstil. Leider war das Ende etwas platt und zu schnell. Ich habe das Gefühl, mir fehlt hier noch etwas . Deswegen , und nur deswegen, vergebe ich hier 4 von 5 Sternen . ⭐⭐⭐⭐ Fazit : Spannungsgeladener Thriller, mit schwachem Ende.
Toller Grusel-Thriller!
❄️❄️🩸SCHNEE 🩸❄️❄️ ⏰ Ein 24-Stunden-Thriller Liebt ihr es auch so sehr, ein Buch zu lesen, was ihr innerhalb von 24 Stunden durchsuchten könnt? Ich hab das lange nicht mehr gemacht und mal wieder richtig Lust darauf gehabt! Mit „Schnee“ von Yrsa Sigurdardóttir hab ich mir auch definitiv das richtige Buch ausgesucht - mein erstes Buch der Autorin und sicher nicht mein Letztes! Im verschneiten Island in einem Naturschutzgebiet ist eine Wandergruppe verschwunden - Polizei und Suchtrupps geben Alles, um diese zu finden, wobei die Hoffnung, Überlebende zu finden, aufgrund der extremen Wetterbedingungen gering ist. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven; Jóhanna, eine Freiwillige des Suchtrupps und Ehefrau des ermittelnden Polizeibeamten. Hjörvar, der Mitarbeiter einer Radarstation, auf der sich seltsame Dinge abspielen. Und Dröfn, eine Frau der Wandertruppe. Wir wechseln immer wieder zwischen den Ermittlungen und Geschehnissen auf der Radarstation im Hier und Jetzt und eine Woche in die Vergangenheit zu den Erlebnissen des Suchtrupps. Durch das bruchstückhafte Zusammensetzen der Geschehnisse wird schon mal gut Spannung aufgebaut! Was mich aber so richtig an die Seiten gefesselt hat, war die Atmosphäre - schaurig, bedrückend, erdrückend - das kann Yrsa mit Bravour! „Es folgte eine erdrückende Stille, denn der Hall ihrer Schreie hing noch in der Luft. Als hätte der Lärm die Stille gefärbt wie rote Socken ein ehemals weißes Laken.“ (S.208 f.) Dazu kommt, das wir die Kälte so richtig zu spüren bekommen: „Am Anfang schien es drinnen sogar noch kälter zu sein, so als würde die eingesperrte Kälte wie ein in die Enge getriebenes Tier fester zubeißen als draußen in der Freiheit.“ (S.63). Allein bei diesen Sätzen läuft es einem schon kalt den Rücken runter, oder..? Neben einigen Mysterien spielte hier auch das Übernatürliche eine Rolle, was der Klappentext auf dem Buch nicht hergibt. Ich find das aber wichtig zu wissen, da ich bei solchen Themen zart besaitet bin und es mich stark gruselt… So musste ich das Buch abends auch bei 40% pausieren und hab am nächsten Tag im Hellen weitergelesen 🤣 Ich bin hier aber auch wiegesagt empfindlich 🙈 Letztendlich fand ich das Buch aber fantastisch - wenn man eine winterliche Atmosphäre sucht, bei der man sich schön gruseln kann und mit Spannung bis zur letzten Seite rechnen kann - dann kann ich dieses Buch definitiv empfehlen! Ihr werdet einfach nur so durch die Seiten fliegen! Toller Grusel-Thriller - 4.5 Sterne ⭐️

Verwirrend angefangen, sehr starker Mittelteil, verwirrend aufgehört
Selbst die Verwirrung ist verwirrt. Aber fangen wir vorne an: Das Buch startet und wirft einen direkt nach Island. Das Setting ist toll und ich mag den Schreibstil wahnsinnig gerne. Jedoch war ich auf den ersten Seiten erstmal verwirrt mit den Perspektivwechseln, diese kommen unangekündigt und bringen einen beim reinkommen in die Storyline immer wieder ein wenig raus. Der Mittelteil war dann - nachdem ich komplett drin war - total spannend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und wollte wissen was als nächstes passiert. Die Wahnvorstellungen, die paranormalen Aktivitäten und die Hintergrundgeschichte haben mich total gefesselt. Kommen wir zum Ende, mit dem ich nicht ganz grün werde. Denn es wird hier nicht wirklich viel aufgeklärt und auch die beiden Storystränge (vermisste Wanderer & totes Kind) laufen auch nicht zusammen sondern getrennt voneinander aus. Ich hatte nach dem Ende noch so viele Fragen, die unbeantwortet blieben - irgendwie war das frustrierend.
Eisige Spannung
Das Buch war für mich unglaublich spannend und gleichzeitig richtig gruselig. Die Atmosphäre ist kalt, düster und stellenweise fast beklemmend. Gerade dieses Gefühl der Isolation mitten im Schnee hat die Geschichte besonders furchterregend gemacht. Immer wieder gab es Momente, bei denen ich unbedingt weiterlesen wollte, weil man ständig das Gefühl hatte, dass etwas Schreckliches passiert.

Atmosphärisch, mysteriös und in leisen Tönen gruselig- mein erster Thriller von Yrsa Sigurdardóttir und definitiv nicht mein letzter
Wenn man die Kälte beim Lesen regelrecht spüren kann und sich deswegen über Kuscheldecke und Tee freut, dann befindet man sich auf eine Buchreise ins eiskalte Hochland Islands. Ein mysteriöser Thriller, der nicht nur wegen der atmosphärisch beschriebenen Kälte so manchen Schauder über den Rücken jagt. Die unterschiedlichen Geschichten, die anfangs so wirken, als würden sie nicht wirklich etwas miteinander zutun haben, sind zum Ende hin sehr logisch und überraschend miteinander verknüpft. Dazu noch die ein oder anderen Plottwists und Charaktere, die sehr interessant wirken, sodass bei diesem Thriller wirklich keine Langeweile aufkommt. Was mich aber ganz besonders beeindruckt hat, war der wirklich dichte und atmosphärische Schreibstil der Autorin. Fazit: Faszinierender, eher unblutiger Thriller mit intensiven Gruselmomenten. Sehr empfehlenswert!
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Angesiedelt in der grandiosen isländischen Landschaft, beschreibt Yrsa Sigurdardóttir überzeugend, wie das Gehirn uns in Ausnahmesituationen täuschen kann. Die Ikone des skandinavischen Thrillers beherrscht das Spiel mit der Imagination, der schmalen Grenze zwischen Einbildung und Realität, perfekt und zeigt mit »SCHNEE« ihr ganzes Können.
Book Information
Author Description
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Thrillerautoren der Welt« (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrer Familie in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Beginn einer einer Reihe von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir und begeisterte ebenso mit ihrer Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavík. Ihr Thriller »Schnee« verkaufte sich über 60.000 Mal und war monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihre weiteren Thriller »Nacht« und »Rauch« waren gefeierte SPIEGEL-Bestseller.
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Einsames Winterwunderland wird zum Höllentrip
Schnee – Er ist weiß, pudrig und wunderschön. Oder eine eiskalte Hölle. Drei Erzählstränge – eine Gemeinsamkeit: Das kalte Weiß. Ein mehrtägiger Expeditionstrip im verschneiten Island, das halten zwei Pärchen für eine gute Idee. Und das obwohl sie einheimisch sind. Doof ist nur, dass von Outdoor-Erfahrung keine Rede sein kann. Und der arme Kerl, dem sie sich als Truppe aufgedrängt haben, hat eigentlich keine große Lust auf Gesellschaft. Die Stimmung kippt nach einigen Stunden, nachdem unerklärliche Dinge geschehen. Die verlassene, unwirtliche Gegend trägt dann noch ihren Teil dazu bei. Sicht Nummer zwei zeigt die Geschehnisse an einer einsamen Radarstation. Der normalerweise sehr ruhige Job wird für den Wächter Hjörar durch seltsame Geräusche und Sichtungen zur Qual. Dinge, die sein Kollege komischerweise nicht erlebt. Bildet sich Hjörar alles nur ein? Und was ist in seiner Kindheit wirklich geschehen? Die dritte im Erzähler-Bunde ist Johanna. Ihre Erlebnisse zeigen die Bemühungen der Rettungswacht. Die anstrengende Suche nach einigen verschwundenen Wanderern verlangt ihr und ihrem Team alles ab. Ein Leichenfund in dem unbewohnten Gebiet sorgt dann dafür, dass die Suche noch verstärkt wird. Wie hängt das alles zusammen? Und was ist real und was nicht? 🗻⏰️🌨 Mein Fazit: Die ganze Geschichte ist spannend bis zum Ende. Durch das für die Autorin typische Erzählerspringen wird es nie wirklich langweilig mit einem der Akteure. Zwar mochte ich nicht alle Charaktere, aber das ist auch im echten Leben so. 😅 Dafür war Johanna eine der Personen, die ich total mochte. Und der Mix aus Übernatürlichem, Abenteuer und Spannung war ideal. Was mir besonders Spaß gemacht hat, war, dass ich an so mancher Stelle meine eigenen Vermutungen angestellt habe. Manche waren (halbwegs) richtig, andere nicht so. Und genau so etwas macht einen guten Thriller aus, oder? Also, auf in den Schnee Leute!

An sich ein super spannendes Buch, was man schnell weglesen kann.
Ich habe schon zwei andere Bücher der Autorin gelesen und dachte jetzt in Ski Urlaub ist das die perfekte Lektüre. Ich habe das Buch auch an zwei Abenden durchgelesen, weil es super spannend geschrieben ist und auch vier Cliffhänger hat. Aber ich muss auch leider sagen, dass ich mir mehr erhofft habe vom Ende. Es wurde vieles unbeantwortet gelassen und es war auch alles ein bisschen viel Einbildung.
📚 Rezension 📚 Yrsa Sigurdardóttir - Schnee Dröfn, ihr Mann und ein befreundetes Paar verabreden sich mit dem neu kennengelernten Geologen Haukur einen Ausflug zum isländischen Nationalpark. Was als kleines Abenteuer gedacht ist, endet in einer Katastrophe. Schon bei der Ankunft spielt das Wetter nicht mit. Eisige Temperaturen sorgen für eine schlechte Stimmung und Dröfn bildet sich ein, Stimmen zu hören. Etwa 1 Woche später beginnt ein Suchtrupp nach den Vermissten zu suchen. Jóhanna ist ein ehrenamtliches Mitglied der Gruppe und arbeitet zusammen mit ihrem Mann, einem Polizisten daran, die 5 zu finden. Doch auch hier passieren seltsame Dinge und Jóhanna ist sich nicht sicher, ob das ganze ihr nicht über den Kopf wächst. Als die Truppe dann auch noch Kleidung findet und eine Leiche, die fast komplett ausgezogen im Schnee liegt, ist allen Betroffenem klar, dass hier etwas schlimmes passiert sein muss. Denn bei den Schneestürmen und den Temperaturen im Minusbereich würde kein Mensch auf Dauer überleben. Ein Thriller, der besonderen Art. Spannend, mystisch und direkt unter die Haut. Das Gefühl hatte ich beim Lesen bekommen. Die detaillierten Beschreibungen der Atmosphäre und der Landschaft haben noch ihren Teil dazu beigetragen. Die unterschiedlichen Zeitraffer haben mir gut gefallen, auch, wenn sie zu Beginn etwas verwirrend waren. Auch die Namen sind gewöhnungsbedürftig. Aber dadurch habe ich mich nicht abschrecken lassen. Die Autorin hat hier wirklich an alles gedacht, was ein guter Thriller braucht. Spannung, Nervenkitzel, interessante Protagonisten und ein gruseliges Setting - perfekt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der schon bei mir im Regal darauf wartet, gelesen zu werden. ✍️ Fazit: spannend, fesselnd und packend mit der richtigen Brise Nervenkitzel. Für kalte Abende am Kamin bestens geeignet.

Maximal mittelmäßiger Island-Noir
„Schnee“ von Yrsa Sigurdardóttir bietet einige Stärken, lässt aber noch deutlich zu wünschen übrig. Die typische Island-Noir-Atmosphäre ist hervorragend eingefangen und sorgt für eine fesselnde, düstere Stimmung, die den Leser schnell in den Bann zieht. Das abgelegene, verschneite Setting auf Island passt perfekt zu der düsteren Geschichte, die sich um mysteriöse Todesfälle und einen ungelösten Fall aus der Vergangenheit dreht. Auch die Grundidee des Thrillers klingt vielversprechend und sorgt für Interesse. Die Perspektivwechsel machen die Lektüre zudem flüssig und schnell. So bleibt die Spannung zumindest über weite Strecken erhalten. Leider hört es hier schon mit den positiven Aspekten auf. Die Geschichte hat teils deutliche Längen, bei denen die Spannung verloren geht und die Cliffhanger zwischen den Kapiteln wirken oft halbherzig und wenig packend. Sie können das Interesse nicht wirklich aufrechterhalten. Ein weiteres Manko sind die Logikfehler und die übermäßige Mystik, die die Handlung in manchen Momenten unnötig verwirrend machen. Anstatt die Spannung zu erhöhen, wirken diese Elemente eher deplatziert und führen zu vielen offenen Fragen. Und die Auflösung… nun ja, die ist leider eine Enttäuschung. Sie wirkt zu weit hergeholt, fast schon billig, und lässt den Leser mit mehr Fragen als Antworten zurück, wobei sie krampfhaft versucht, eine unerwartete Erklärung und Verbindung zwischen all den Figuren und Handlungssträngen herzustellen. Insgesamt ist „Schnee“ ein Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und das spannende Setting punktet. Für mich bleibt das Buch jedoch hinter den Erwartungen zurück und hätte mehr Tiefe und Konsequenz vertragen können. Tolle Island-Thriller gibt es schließlich genug und damit sind drei Sterne schon sehr wohlwollend.
Ein starker Thriller mit schwachem Ende.
Ok, was war das? Dieses Buch hat definitiv mehrere Gänsehaut-Momente bei mir geschaffen, was jedoch auch daran liegen kann, dass ich es während meinem Nachtdienst in einem Krankenhaus gelesen habe, wo die Atmosphäre sowieso schon tendenziell unheimlicher ist. Ich bin vollkommend unvoreingenommen in dieses Buch reingestartet, wusste auch nicht groß was mich erwartet weil ich keinen Klappentext oder ähnliches gelesen hatte. Anfänglich war ich mir nicht sicher was ich von der Story halten soll, aber das hat sich ziemlich schnell geändert. Die Story, welche aus 3 Perspektiven erzählt wird, nimmt ziemlich schnell an Fahrt auf, die Spannung und die Mysterien nehmen zu. Die Autorin hat es geschafft, das ganze so atmosphärisch rüberzubringen, dass es mir teilweise kalt über den Rücken gelaufen ist - wirklich großartig! Die Story konnte mich für sich einnehmen, ich wollte wissen wie es weiter geht und vorallem was die Auflösung ist. Da kommen wir dann auch schon zum springenden Punkt, weshalb es am Ende doch nur für 4 Sterne gereicht hat - das Ende kam ziemlich aprubt und hat offene Fragen zurückgelassen. War irgendwie auch ziemlich kurz gehalten und allgemein enttäuschend, hätte mit einem anderen Ende gerechnet und es mir auch gewünscht.. Wer also einen starken Thriller sucht, und ein eher schwaches Ende verzeihen kann - here is ur book :)
Nicht das beste Buch von Yrsa Sigurdardóttir
Vergangenes Jahr hatte ich > Rauch < gelesen und die Bücher sind sich vom Aufbau sehr ähnlich, jedoch fand ich persönlich die Handlung in > Schnee < sehr langweilig und zäh. Die Protagonisten waren teilweise sehr stumpf. Die Handlungen der Wandergruppe waren einfach nur lächerlich und für einen normalen Menschenverstand überzogen. Wenn eine Gruppe ca. 30-jähriger ohne Outdoor Erfahrung eine Wanderung im Hochland im Winter macht, kann man einfach nur den Kopf schütteln. Das Buch wurde aus drei Perspektiven geschrieben: Von Dröfn aus der Wandergruppe, Jóhanna von der Rettungswacht und Hjörvar von der Radarstation. Die Kapitel von Dröfn spielten "in der Vergangenheit" (eine Woche vorher). Jóhanna war im Hochland unterwegs auf der Suche nach den vermissten Wanderer. Es war auch keine Überraschung, dass die Wandergruppe gestorben (erfroren) ist. Der Plot mit Hjörvar hat eigentlich meiner Meinung nach nichts mit der Hauptgeschichte zu tun und die wenigen Zusammenhänge waren wahrscheinlich bloß bewusst platziert um dem Buch mehr Seiten zu verleihen. Spannend und aufregend war die Handlung nicht, sondern hauptsächlich zäh. An vielen Stellen, wurde das Buch unnötig (für die Handlung) gruselig. Sowohl Dröfn, Jóhanna und Hjörvar hören, sehen oder spüren Gestalten. Es wurde auch nicht endgültig aufgeklärt, ob allen bloß aufgrund von Überlastung, von der Fantasie ein Streich gespielt wurde. Die Darstellung und Platzierung wirkte ans Übernatürliche und an Geister angelehnt, weshalb diese Szenen für mich nichts in einem normalen Thriller zu suchen haben, wenn nicht herauskommt, dass die Betroffenen sich alles eingebildet haben. Wer > Rauch < kennt, wird basierend darauf hoffen, dass Haukur als "der Unschuldige" von der Wandergruppe überlebt und schlichtweg untertaucht um nicht mit den Toten in Verbindung gebracht zu werden. Tatsächlich wird Haukurs Überleben im letzten Kapitel aufgegriffen - genauso wie auf alle Zusammenhänge eingegangen wird. Es war schön, eine Erklärung bekommen zu haben - bei einem 350 Seiten Buch ohne Spannung aber sehr spät. Die Tatsache, dass die Rollen von Haukur und Jóhannas Kollegen Þórir bloß erfunden sind und in Wahrheit von derselben Person gespielt werden, war oder wäre ein interessanter Plottwist, wenn das nicht erst am Ende des Buches aufgelöst werden würde. Darüber hinaus, werden diese Rollen von Hjövars Sohn Njörður gespielt und hier wird die Verstrickung auch unnötig kompliziert. Ebenfalls die Darstellung oder Erkenntnis, dass Hjörvar mit sechs Jahren seine kleine Schwester "versehentlich" ermordet hat und Njörður nun auch zum Mörder geworden ist, ist etwas überzogen. Wer gerne mal ein anderes Setting haben möchte und Island von der Geographie und den Namen spannend findet, hat mit den Büchern von Yrsa Sigurdardóttir eine erfolgreiche Abwechslung. Wer jedoch nicht auf Wandergeschichten im Allgemeinen interessiert ist, sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen.
Wow. Einfach nur wow. Das ist das 2te Buch von Yrsa und ich muss sagen, ich finde es sogar besser als das erste. Diese unerwarteten Wendungen und Oha-Momente haben mich praktisch weggehauen. Vor allem hat das Buch meine Leseflaute behoben. Mein Fehler war es wohl, diese Leselektüre Abends zu lesen. Die Atmosphäre im Buch war so stark, dass ich sogar einmal nachgeschaut hatte, ob meine Tür wirklich verschlossen war. 🫢 Und wieder fand ich die verschiedenen Handlungsorte-, Zeiten - und Stränge - Combi faszinierend. Ich kenne nur wenige Autoren, die so damit spielen und alles aufeinander zulaufen lassen. Und das so gut verknüpfen. Also Fazit: ein sehr gutes Buch das ich wieder sehr empfehlen kann, der auf Thriller steht. 😊

Wow! Ein erstklassiger Thriller 🫣
Schnee hat mich wirklich gepackt. Es war durchgehen spanned. Wir wechseln zwischen 3 Standorten und 3 verschiedenen Geschichten und auch Zeiten, dennoch haben sie alle was miteinander zutun. Kapitel für Kapitel wird es spannender und es kommen mehr Fragen auf. Man möchte unbedingt wissen was den Wanderern zugestoßen ist und was es mit den kleinen Mädchen und vorallem ihrem Schuh auf sich hat. Man kann das Buch wirklich flüssig lesen und es ist eine absolute Thrillerempfehlung meinerseits, zwischenzeitlich war mir wirklich mulmig zumute🥹🫣🥲🤏🏼.
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Als Kinder interessieren wir uns oft für eigene Abenteuer und trainieren so unseren Geist. Für Kinder, ist Spielen und sind ausgedachte Geschichten, das Wichtigste. Dabei zeigen sie oft wenig Interesse, welche Vergangenheit die eigenen Eltern haben. Doch irgendwann kommt der Punkt, dann fangen wir alle an, Fragen zu stellen. Die Familiengeschichte wird interessanter, um auch besser zu verstehen, warum manche Dinge sind, wie sie sind. Seit Generationen ist es so, dass Eltern bzw. Großeltern über gewisse Lebensabschnitte schweigen und sie in der hintersten Ecke des Gedächtnisses versteckt halten. Dabei vergessen die meisten, dass wir nur Gast auf dieser Erde sind und das, für einen kurzen Zeitraum. Die Familiengeschichte interessiert einen Großteil, aber leider stoßen sehr viele auf eine Mauer des Schweigens. Hierbei ist es wichtig, dass wir allen die Möglichkeit geben, alles besser zu verstehen. Diese begrenzte Zeit, die wir haben, sollte besser genutzt werden. Jeder hat ein Anrecht darauf, die eigene Familiengeschichte zu kennen. Es gibt nichts Schlimmeres, als Fragen zu haben und diese nicht beantwortet zu bekommen. Dadurch entstehen tiefgehende Wunden, die niemand heilen kann, wenn die Person nicht mehr da ist, die Antworten geben kann. Es ist wichtig, miteinander zu reden, solange Zeit ist und vielleicht entstehen dadurch Gespräche, die nie entstehen würden, wenn offen über das Vergangene gesprochen wird. In unserem Leben lernen wir hin und wieder Menschen kennen. Einige von ihnen, erhellen uns, auf eine bestimmte Art, das Leben. Leider passiert es im Leben, dass es auch mit diesen Menschen zum Bruch kommen kann. Wieso merken wir uns dann häufig, eher die schlechten Momente, als die Guten. Wie würde es uns gehen, wenn wir zwar wissen, dass es keine weitere Zukunft mit dieser Person gibt, aber wir uns mehr an die schönen Dinge erinnern würden? Bei den Menschen, die wir kennenlernen, wissen wir aber leider auch nicht, wen wir vor uns haben. Niemand kann die Dinge hören, die der andere denkt bzw. zu welchen grausamen Taten dieser fähig ist. Ruhelose Seelen lassen sich in Wahrheit nicht wirklich bezeugen. Was für viele nur Mythen sind, sind für einige, wirkliche Tatsachen, weil sie Situationen erleben, die sie in ihrem Glauben bestätigen. Viele von uns haben sicher, nachdem ein geliebter Mensch verstorben ist, schon fragwürdige Dinge erlebt. Ob diese, sich darauf zurückführen lassen, dass die Seele eines Verstorbenen noch da ist, kann nicht sicher erklärt werden. Sollte es aber zu unerklärlichen Vorfällen kommen, sollten wir keine Angst haben. Eine Seele, die noch vor Ort ist, würde uns nichts Schlechtes wollen.

Spannend und auch etwas gruselig
Das war der zweite Thriller dieser Autorin für mich und ich war wieder von Seite 1 an gefesselt. Ich mag es sehr, wenn man sich dem Höhepunkt bzw. der Geschichte aus verschiedenen Sichten und auch Zeiten annähert. Es ist wirklich toll geschrieben und man bekommt einen tollen Eindruck von Island bzw. dem Schnee/der Kälte. Ein solider Thriller für den Herbst und Winter.
Eiskalter Albtraum im isländischen Hochland 🇮🇸❄️🔍 – Ein Thriller mit leicht übersinnlichem Touch, der die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschwimmen lässt
Im eiskalten Hochland Islands verschwindet eine Gruppe Freunde spurlos. Mitten im Winter, umgeben von Dunkelheit und Schneestürmen, verlassen sie ihre sichere Unterkunft und treten den Naturgewalten nahezu schutzlos entgegen. Was hat sie dazu getrieben? Ein Rettungsteam wird entsandt, doch während die Suche nach den Vermissten beginnt, häufen sich die Rätsel: Eine Blutlache im unberührten Schnee, ein Kinderschuh, der Jahrzehnte nach seiner Vergrabung auftaucht, und seltsame Vorkommnisse in einer nahegelegenen Radarstation. Nichts ist, wie es scheint, und langsam verwischen die Grenzen zwischen Realität und Einbildung. „Schnee“ ist ein atmosphärischer Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die grandiose Kulisse des isländischen Hochlands ist mehr als nur der Schauplatz – sie wird selbst zu einem unbarmherzigen Charakter, dessen Kälte und Einsamkeit fast greifbar sind. Ich habe mich beim Lesen regelrecht in meine Decke gekuschelt und die Wärme meiner Tasse Tee noch mehr geschätzt. Die drei Handlungsstränge sind clever aufgebaut und erst zum Schluss verknüpft, was die Spannung bis zum Ende hochhält. Besonders beeindruckend fand ich, wie subtil Yrsa Sigurdardóttir die Fäden zusammenführt – vieles wird nicht explizit erklärt, sondern bleibt implizit und fordert den Leser dazu auf, die Puzzleteile selbst zusammenzusetzen. Manche mögen das als unbefriedigend empfinden, für mich hat es jedoch perfekt zur mystischen und leicht übersinnlichen Atmosphäre des Buches gepasst. Die übersinnliche Komponente ist normalerweise nicht so meins, hier hat sie aber überraschend gut funktioniert. Der Schreibstil ist dicht, atmosphärisch und schafft es, die eisige Kälte und die klaustrophobische Isolation der Charaktere spürbar zu machen. Auch die isländischen Namen, die mir in anderen Büchern der Autorin schon mal Schwierigkeiten bereitet haben, waren diesmal kein Problem – vielleicht Gewöhnungssache? Kritikpunkt? Es ist kein literarischer Geniestreich, aber das erwartet man bei einem Thriller auch nicht. Es ist spannend, unterhaltsam und macht, was es soll: den Leser fesseln. Fazit: Ein atmosphärischer und spannender Thriller, der gekonnt mit der menschlichen Psyche spielt. Yrsa Sigurdardóttir beweist erneut, dass sie ein Händchen für dichte Erzählungen und überraschende Wendungen hat. Perfekt für kalte Winterabende – Kuscheldecke und Tee sind empfohlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Joa naja, so ein richtiger Catcher war das Buch jetzt nicht. Es gibt mehrere Handlungen. Alle in recht kurze Kapitel abwechselnd erzählt. Im Grunde ist es eine echt gute Idee, welche die Autorin da verfolgt hat. Allerdings ist das Ende alles andere als zufriedenstellend. Wenn man ein Buch mit mehreren Handlungssträngen schreibt, wäre es auch angebracht, diese ohne offene Fragen zu beenden. Das Ende der Hauptsorry hat sich aufgeklärt, wobei auch das in meinen Augen zu abrupt war. Als wären ihr die Seiten augegangen und man müsste schnell zum Schluss kommen. An sich war mir auch zu wenig Tiefe in den einzelnen Protagonisten. Mit der Storyline hätte man das Buch um gut 150-200 Seiten erweitern können, um alles gut zu beschreiben und dem Ganzen ein gutes Ende zu verpassen. Der Schreibstiel an sich ist sehr angenehm zu lesen. Ich bin zwar mit diesen Buch nicht wirklich zufrieden, allerdings gebe ich, dem Schreibstiel geschuldet, der Autorin eine weitere Chance und versuche es mit einem weiteren Buch.
Sehr spannend, sehr unheimlich, sehr unvorhersehbar! Ich fand „Schnee“ wirklich ganz toll und habe bis zum Ende mitgefiebert. Auf die Auflösung wäre ich nie gekommen! 😨 Ich bin beeindruckt von der Art, mit der Yrsa Sigurdardóttir Orte und Stimmungen einfangen kann, und wie es ihr immer wieder gelingt, ganz leise ganz tolle Plottwists herbeizuführen! Für mich war „Schnee“ einer ihrer besten Thriller. Echte Leseempfehlung! 👍
Spannender Thriller ❄️
Mein zweites Buch von dieser Autorin und sicherlich auch nicht mein Letztes ❤️ Der Schreibstil von Yrsa ist sehr gut zu lesen, sehr flüssig / verständlich und man kommt sofort in die Geschichte rein 😊 Die Atmosphäre fand ich sehr ansprechend, da ich Bücher liebe die im Winter spielen und wenn man dieses kalte Gefühl spürt beim Lesen ❄️ Die Handlung fand ich spannend und auch das Ende haben mir gefallen 😊 4 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️
Fesselnd
Das Buch hat mich nicht enttäuscht, habe bereits alle bisher erschienenen Einzelbände und die Reihe mit der Anwältin Dóra Gudmansdottir gelesen. Kann durchweg alle empfehlen. Wer Island mag, kommt hier auf seine Kosten. Auch in diesem Einzelband, ist man gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Die Stimmung ist durchgehen d mystisch und Island als Setting für eine solch geisterbehaftete Story ist genau richtig.
Passend zur kälteren und düsteren Jahreszeit möchte ich euch heute den dazu passenden #Thriller vorstellen. Dieser spielt in Island und besitzt drei Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben. Doch wie genau die Schicksale der Personen miteinander verwoben sind, erfährt der Leser relativ spät im Buch. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme in das Geschehen einzusteigen, was jedoch nicht am Schreibstil, sondern an den skandinavischen Namen liegt. Erst nach einigen Seiten bin ich mit den Figuren und der Umgebung warm geworden und konnte mir ein klares Bild von der Welt und den Konstellationen machen. Danach fiel es mir umso schwerer, das Buch aus der Hand legen, weil ich es unglaublich fesselnd fand und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und was es mit den mysteriösen Umständen auf sich hat. Zu sehr wollte ich wissen, warum und wie die Freunde verschwunden sind, was es mit der Radarstation auf sich hat und ob das Suchteam die Ereignisse vollständig aufdecken kann. Grusel-Fans werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen, denn es gibt einige Szenen mit unheimlichen und unerklärlichen Ereignissen. Was ich ebenfalls sehr positiv hervorheben möchte, ist der Schreibstil. Denn ich konnte mir die Landschaft und das ganze drum herum wunderbar bildlich vorstellen, als wäre ich hautnah mit dabei gewesen. Wo mich das Buch nicht ganz abholen konnte, war das Ende. Denn leider war mir die Auflösung zu kurz und schnell abgehandelt. Manche Fragen waren bei mir offengeblieben und ich hätte mir hier einfach mehr Input gewünscht. An dieser Stelle gibt es eine klare #Leseempfehlung von mir.
Sehr packend wenn auch manchmal ein wenig verwirrend auf Grund der vielen Namen 🙈😂
Dieses Buch hat wirklich von Seite 1 an Spannung und es zieht sich wirklich bis zur letzten Seite… denn erst dort werden vielleicht noch offene Fragen geklärt. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr gepackt, auch wenn ich hin und wieder auf ein wenig mehr Spannung an einigen Stellen gehofft hatte. Es bleibt bei einer Lesesempfehlung meinerseits! 🤓
Als großer Fan der Kommisar Huldar Reihe, musste ich natürlich auch das neueste Buch lesen. Der Schreibstil ist mal wieder toll. Es lässt sich schnell und leicht weglesen. Das mag ich ja. Es kommen während der Geschichte auch immer mal wieder durchaus etwas gruselige Stellen. Ansonsten plätscherte die Geschichte aber nur so vor sich hin. Auch wenn für mich keine große Spannung aufkam, wollte ich unbedingt wissen wie es ausgeht. Das Ende hat mich dann allerdings etwa ratlos zurückgelassen. 😂 Alles in allem kein Highlight, kann man aber trotzdem lesen.

Mehr Schauergeschichte als Thriller. Anfangs zieht es sich doch sehr in die Länge - und diese waren durch depressive Stimmungen geprägt. Die drei Erzählstränge bekommt man irgendwann im Kopf sortiert, aber es ist aufgrund der isländischen Namen nicht immer leicht. Aber wer schon weitere Krimis aus Island gelesen hat, dem ist das kein unbekanntes Problem. Im letzten Viertel wird es definitiv sehr spannend. Aber eine Form von Spannung, die ich nicht gut abkann. Wer Horror und Grusel mag, dem wird "Schnee" gut gefallen. Ich hab den Roman zwar bis zum Ende gelesen, was irgendwie auch für die Autorin spricht. Allerdings habe ich mir zwischenzeitlich fast ins Hösschen gemacht ... Die Auflösung oder Nicht-Auflösung der Story - je nachdem man es bewertet - fand ich ganz... nett.
Wow! Wahnsinnig gruselig und clever komponiert
Dieser Thriller hat mich von Anfang an gefesselt - täglich nach 16 Uhr musste ich mich jedoch selbst zwingen, das Buch wegzulegen, da es definitiv nichts für den späten Abend ist. Die Schreibweise der Autorin liest sich wunderbar unbeschwert, im Kontrast zu dem schaurigen Plot. Die Auflösung ist genial und definitiv unvorhersehbar. Ganz klare Empfehlung!
Nicht ganz das, das ich mir erhofft habe, aber ich habe es mir auch selbst etwas schwer gemacht, da ich es im Sommer & hauptsächlich als Hörbuch gehört habe. Ich empfehle es jedoch eher für den Herbst/Winter & nicht als Hörbuch! Ein sehr atmosphärischer, düsterer Thriller!
Dieses Buch im Sommer zu lesen, war nicht die beste Idee, aber ich war so neugierig!! Es hauptsächlich als Hörbuch zu hören, weil ich es nicht physisch mit in den Urlaub nehmen wollte & vor allem den Anfang auch nur als solchen, war die nächste nicht so gute Idee 🤣 Ich habe mir selbst also schlechte Voraussetzungen geschaffen & daher bin ich nicht so gut reingekommen… Es gibt hier wahnsinnig viele Namen, die ich mir super schlecht merken & die zugehörigen Personen ebenfalls nur schwer zuordnen konnte😫 Die story hingegen ist recht komplex, daher wars schwer für mich, zu folgen. Positiv war aber auf jeden Fall die krass düstere Atmosphäre & auch grundsätzlich der Aufbau der Geschichte. Das Ende war unvorhersehbar, die Auflösung cool gemacht, wobei es auf mich nicht den krassen Effekt hatte, weil ich ja so Probleme mit den Namen hatte 😂. Aber ehrlich gesagt wars auch sehr unbefriedigend, da ich das Motiv nicht verstanden habe - Gab es überhaupt eins?? Zudem waren da einige unzusammenhängende Dinge, die mir nicht stimmig vorkamen. Insgesamt habe ich mir mehr erhofft, war aber ein stückweit einfach selbst schuld & es hatte auch auf alle Fälle was. Ich würde es für den Herbst/Winter empfehlen & vom Hörbuch eher abraten.😊 Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, würde aber eher zu schwachen 4 Sternen tendieren, weil ich, hätte ich es nur gelesen, sicher besser in die Geschichte gekommen wär und mir auch die Personen besser hätte merken können.
Dies war der erste Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und er hat ganz unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst. Stellenweise ist mir mulmig gewesen und manchmal war es etwas gruselig. Die Spannung hat die Autorin bis zur letzten Seite hochgehalten. Die einzelnen Handlungsstränge waren geschickt miteinander verknüpft und die geschaffene Atmosphäre einzigartig.
Man bleibt am Ende sprachlos zurück.. In den Thriller „Schnee“ bin ich anfangs etwas schwierig reingekommen, da es sich schleppend angefühlt hat. Allerdings bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn nach ca. 120 Seiten wurde es immer spannender, so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Es gab so viele Fragen, fast schon Mysterien, die am Ende des Buches wunderbar erklärt wurden und die Tragödie noch deutlicher zeigten. Allerdings hätte ich hier bei dem Buch auch gerne den Vermerk „Horror“ gehabt, denn es gibt hier auch übernatürliche Elemente, die nochmal eine ganz andere Note in das Buch bringen. Es hat bei mir Beklommenheit ausgelöst und das finde ich bei einem Thriller gut, „Schnee“ macht was mit einem. Das Setting hat mir auch sehr gefallen: Schnee und eisige Kälte, da hat es gepasst, dass der erste Schnee 2022 gestern gefallen ist 🌨 man konnte sich sehr gut rein versetzen und die Gefahr, die davon ausging, spüren. Am Ende wurde alles aufgelöst, meisterlich und garantiert nicht so, wie ich es gedacht habe 😳 man bleibt (positiv gesehen) sprachlos zurück! Yrsa Sigurdardóttir hat hier wirklich einen meisterlichen Thriller hingelegt. Für den etwas schleppenden Anfang und das Reinfinden in den Schreibstil ziehe ich 0,5 Sterne ab und gebe absolut verdiente 4,5 Sterne! Eine große Leseempfehlung!
Das Buch ist sehr langsam angelaufen und wurde erst im Mittelteil etwas spannender. Das Ende fand ich aber richtig gut! Bei dem Schreibstil bin ich richtig zwiegespalten: einerseits fand ich die ausschweifenden Beschreibungen sehr toll, um mir alles gut vorstellen zu können, andererseits wurde auch das irgendwann zäh und langweilig. Trotz den Abstrichen konnte mich dieser Thriller gut unterhalten.
Starker Thriller plattes Ende
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir Buch : SCHNEE Gelesen als Taschenbuch ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Was zwang die Freunde, sich mitten im harten Winter im isländischen Hochland zu bewegen, in Dunkelheit und Schneestürmen? Und warum verließen sie das kleine Obdach, das sie hatten, kaum bekleidet und den harten Bedingungen vollkommen ausgeliefert? Ein Rettungsteam wird in die abgeschiedene Gegend geschickt, um nach den Vermissten zu suchen. Währenddessen gehen an der einsam gelegenen Radarstation in Stokksnes seltsame Dinge vor sich. Nichts ist so, wie es scheint: Sei es die Blutlache, die im unberührten Schnee fernab der Zivilisation entdeckt wird, oder der kleine Kinderschuh, der Jahrzehnte nach der Vergrabung wiedergefunden wird … ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Das schwarze Cover mit den weißen und immer blasser werden Buchstaben ist absolut überzeugend bzw gelungen . Ich bin eh ein Fan von dunklen und düsteren Covern, passt hier wirklich super. Die bildhafte isländische Beschreibung fand ich sehr gelungen. Ich habe mich hier direkt wohl und "vor Ort" gefühlt. Außerdem muss ich loben, das die Autorin diesen Thriller so geschrieben hat, das mir manchmal nicht klar war, ob es "Realität" oder "Täuschung" war. Absolut gelungener, spannender und überzeugender Schreibstil. Leider war das Ende etwas platt und zu schnell. Ich habe das Gefühl, mir fehlt hier noch etwas . Deswegen , und nur deswegen, vergebe ich hier 4 von 5 Sternen . ⭐⭐⭐⭐ Fazit : Spannungsgeladener Thriller, mit schwachem Ende.
Toller Grusel-Thriller!
❄️❄️🩸SCHNEE 🩸❄️❄️ ⏰ Ein 24-Stunden-Thriller Liebt ihr es auch so sehr, ein Buch zu lesen, was ihr innerhalb von 24 Stunden durchsuchten könnt? Ich hab das lange nicht mehr gemacht und mal wieder richtig Lust darauf gehabt! Mit „Schnee“ von Yrsa Sigurdardóttir hab ich mir auch definitiv das richtige Buch ausgesucht - mein erstes Buch der Autorin und sicher nicht mein Letztes! Im verschneiten Island in einem Naturschutzgebiet ist eine Wandergruppe verschwunden - Polizei und Suchtrupps geben Alles, um diese zu finden, wobei die Hoffnung, Überlebende zu finden, aufgrund der extremen Wetterbedingungen gering ist. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven; Jóhanna, eine Freiwillige des Suchtrupps und Ehefrau des ermittelnden Polizeibeamten. Hjörvar, der Mitarbeiter einer Radarstation, auf der sich seltsame Dinge abspielen. Und Dröfn, eine Frau der Wandertruppe. Wir wechseln immer wieder zwischen den Ermittlungen und Geschehnissen auf der Radarstation im Hier und Jetzt und eine Woche in die Vergangenheit zu den Erlebnissen des Suchtrupps. Durch das bruchstückhafte Zusammensetzen der Geschehnisse wird schon mal gut Spannung aufgebaut! Was mich aber so richtig an die Seiten gefesselt hat, war die Atmosphäre - schaurig, bedrückend, erdrückend - das kann Yrsa mit Bravour! „Es folgte eine erdrückende Stille, denn der Hall ihrer Schreie hing noch in der Luft. Als hätte der Lärm die Stille gefärbt wie rote Socken ein ehemals weißes Laken.“ (S.208 f.) Dazu kommt, das wir die Kälte so richtig zu spüren bekommen: „Am Anfang schien es drinnen sogar noch kälter zu sein, so als würde die eingesperrte Kälte wie ein in die Enge getriebenes Tier fester zubeißen als draußen in der Freiheit.“ (S.63). Allein bei diesen Sätzen läuft es einem schon kalt den Rücken runter, oder..? Neben einigen Mysterien spielte hier auch das Übernatürliche eine Rolle, was der Klappentext auf dem Buch nicht hergibt. Ich find das aber wichtig zu wissen, da ich bei solchen Themen zart besaitet bin und es mich stark gruselt… So musste ich das Buch abends auch bei 40% pausieren und hab am nächsten Tag im Hellen weitergelesen 🤣 Ich bin hier aber auch wiegesagt empfindlich 🙈 Letztendlich fand ich das Buch aber fantastisch - wenn man eine winterliche Atmosphäre sucht, bei der man sich schön gruseln kann und mit Spannung bis zur letzten Seite rechnen kann - dann kann ich dieses Buch definitiv empfehlen! Ihr werdet einfach nur so durch die Seiten fliegen! Toller Grusel-Thriller - 4.5 Sterne ⭐️

Verwirrend angefangen, sehr starker Mittelteil, verwirrend aufgehört
Selbst die Verwirrung ist verwirrt. Aber fangen wir vorne an: Das Buch startet und wirft einen direkt nach Island. Das Setting ist toll und ich mag den Schreibstil wahnsinnig gerne. Jedoch war ich auf den ersten Seiten erstmal verwirrt mit den Perspektivwechseln, diese kommen unangekündigt und bringen einen beim reinkommen in die Storyline immer wieder ein wenig raus. Der Mittelteil war dann - nachdem ich komplett drin war - total spannend. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und wollte wissen was als nächstes passiert. Die Wahnvorstellungen, die paranormalen Aktivitäten und die Hintergrundgeschichte haben mich total gefesselt. Kommen wir zum Ende, mit dem ich nicht ganz grün werde. Denn es wird hier nicht wirklich viel aufgeklärt und auch die beiden Storystränge (vermisste Wanderer & totes Kind) laufen auch nicht zusammen sondern getrennt voneinander aus. Ich hatte nach dem Ende noch so viele Fragen, die unbeantwortet blieben - irgendwie war das frustrierend.
Eisige Spannung
Das Buch war für mich unglaublich spannend und gleichzeitig richtig gruselig. Die Atmosphäre ist kalt, düster und stellenweise fast beklemmend. Gerade dieses Gefühl der Isolation mitten im Schnee hat die Geschichte besonders furchterregend gemacht. Immer wieder gab es Momente, bei denen ich unbedingt weiterlesen wollte, weil man ständig das Gefühl hatte, dass etwas Schreckliches passiert.

Atmosphärisch, mysteriös und in leisen Tönen gruselig- mein erster Thriller von Yrsa Sigurdardóttir und definitiv nicht mein letzter
Wenn man die Kälte beim Lesen regelrecht spüren kann und sich deswegen über Kuscheldecke und Tee freut, dann befindet man sich auf eine Buchreise ins eiskalte Hochland Islands. Ein mysteriöser Thriller, der nicht nur wegen der atmosphärisch beschriebenen Kälte so manchen Schauder über den Rücken jagt. Die unterschiedlichen Geschichten, die anfangs so wirken, als würden sie nicht wirklich etwas miteinander zutun haben, sind zum Ende hin sehr logisch und überraschend miteinander verknüpft. Dazu noch die ein oder anderen Plottwists und Charaktere, die sehr interessant wirken, sodass bei diesem Thriller wirklich keine Langeweile aufkommt. Was mich aber ganz besonders beeindruckt hat, war der wirklich dichte und atmosphärische Schreibstil der Autorin. Fazit: Faszinierender, eher unblutiger Thriller mit intensiven Gruselmomenten. Sehr empfehlenswert!





















































