Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang

Softcover
3.915
Digital DetoxMedienkonsumÜberforderungGesellschaftskritische Bücher

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Description

Warum wir vor lauter News die Nachrichten übersehen - in ihrem Sachbuch erklärt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner, warum uns die Informationsflut der modernen Medien überfordert und welche Auswege es gibt.
Egal ob morgens in der Zeitung, abends im TV oder gleich den ganzen Tag im Liveticker auf dem Smartphone: Kriege, Skandale, Terroranschläge, Katastrophen. Der Welt scheint es so schlecht zu gehen wie noch nie, und in Zukunft wird alles noch schlimmer. Diese Sicht der Dinge drängt sich auf, wenn wir uns in den Medien über den Zustand der Welt informieren.
Maren Urner warnt vor den fatalen Auswirkungen dieser Art von Berichterstattung: Wir sind ständig gestresst, unser Gehirn ist dauerhaft im Angstzustand, und unsere Sicht auf die Welt wird durch Schwarz-Weiß-Malerei und Panikmache verzerrt. So gewinnen wir keinen Überblick über die Geschehnisse, sondern bleiben überfordert und hilflos zurück.
Mit ihrer wissenschaftlichen Expertise erklärt die Autorin, was in der modernen Medienwelt schiefläuft und wie unser Steinzeithirn täglich von der digitalen Informationslandschaft überfordert wird. Als Gründerin von Perspective Daily berichtet Maren Urner aber auch von einer Alternative: von einem Online-Magazin, das lösungsorientiert berichtet. Als Neurowissenschaftlerin und Vorreiterin des Konstruktiven Journalismus in Deutschland erzählt sie von einer Berichterstattung, die uns nicht hoffnungslos zurücklässt, aber auch nichts schönreden will – inklusive interaktivem Crashkurs in kritischem Denken.
Maren Urner studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada und den Niederlanden und promovierte am University College London. 2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit Oktober 2019 ist sie Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln.
»Sobald mich meine Berufskrankheiten Zorn, Angst oder Verzweiflung befallen, lese ich Maren Urner. Klug und mit frischer Schärfe zeigt sie, was ein verantwortungsvoller Journalismus leisten kann.« Hajo Schumacher

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
224
Price
17.50 €

Author Description

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin und Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster sowie Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs. Sie studierte Kognitions- und Neurowissenschaften, u. a. an der McGill University in Montreal, und wurde am University College London in Neurowissenschaften promoviert. 2016 gründete sie das erste werbefreie Online-Magazin Perspective Daily für Konstruktiven Journalismus mit.Seit September 2020 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Rundschau. Ihre drei bei Droemer erschienen Bücher Schluss mit dem täglichen Weltuntergang (2019), Raus aus der ewigen Dauerkrise (2021) und Radikal emotional: Wie Gefühle Politik machen (2024) waren SPIEGEL-Bestseller. Sie ist Preisträgerin des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2023 in der Kategorie Wissenschaft.

Posts

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Sehr informativ und augenöffnend!

"Unser Leben ist nichts anderes als das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten." (S. 36) Ab und an lese ich sehr gerne auch mal Sachbücher zu Themen, die mich interessieren. Von meiner Tante habe ich mir dieses Buch ausgeliehenen, denn ich fand, es klang richtig gut. Ich habe es zu einer Zeit gelesen, wo es mir nicht so gut ging und diese Problematik hat mich besonders angesprochen, ich finde sie aktueller denn je. Vielleicht ist einigen von euch hier "Perspective Daily" ein Begriff - die Gründerin davon ist die Autorin des Buches. Von Perspective Daily hatte ich schon mal gehört, mich aber bisher nicht viel damit beschäftigt. Damit ist nun Schluss, denn dieses Buch hat mich echt überzeugt und wachgerüttelt. Dass die Medien, v.a. die Nachrichten-Medien mir nach dem Konsum ein oft ungutes, beklemmendes Gefühl bereiten, wusste ich schon länger. Dass die Art der Berichterstattung aber solche Dinge in unserem Gehirn anrichtet (ich möchte nichts vorweg nehmen aber chronischer Stress und Hilflosigkeit sind zwei große Aspekte), war mir dagegen nicht klar. Da die Autorin Neurowissenschaftlerin ist, weiß sie das natürlich gut einzuschätzen. Dabei geht es nicht nur um den Konsum von Nachrichten und Co, sondern auch insgesamt einen gesunden Umgang mit dem Internet, Social Media und Co. Ich hätte mir an manchen Stellen noch ein paar mehr Beispiele als nur die eigens von der Autorin gegründete Plattform gewünscht, um mit der Problematik im Alltag umgehen zu können. Lösungen wie "Digital Detox" o.Ä. wurden zwar thematisiert, aber nicht wirklich detailliert ausgeführt. Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, ich kann es empfehlen für Menschen, die am (gesunden) Journalismus interessiert sind und fand es sehr informativ! 😊

Sehr informativ und augenöffnend!
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Auch wenn ich nicht erwartet hatte, dass es in diesem Buch in weiten Teilen um Journalismus geht, fand ich die Lektüre sehr anregend! Ich habe viele Dinge über das Gehirn gelernt und in welcher Form es arbeitet und wie mich dies im Alltag beeinflusst. Besonders die Selbst-Tests waren sehr gelungen, auch wenn ich eigentlich kein Mensch bin, der gerne solche Tests in Büchern durchführt. Möglicherweise hat mir das Buch auch deshalb so gut gefallen, weil ich bereits sehr zu kritischem und selbstreflektierendem Denken neige, sicherlich begünstigt dies die Annahme vieler Fakten...

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Sehr lesenswertes Buch, ich empfand den Schreibstil als sehr angenehm & die konstruktive Auseinandersetzung mit der Nachrichtenflut / digitalen Medien - sehr gelungen. Das Buch wirkt nach & regt zum nachdenken an.

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