Ruhige Zeiten
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Description
Book Information
Author Description
Lizzie Doron, geboren 1953, lebt in Tel Aviv. 2003 wurde ihr Roman Ruhige Zeiten mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken Preis - Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron ist eine israelische Schriftstellerin, die jenen eine Stimme gibt, die sie selber nicht erheben, die jenen Raum verschafft, den sie sich selber nicht nehmen könnten. Sie schreibt über Menschen, die von ‚dort’ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt – und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.«
Posts
In Leales kleinem Tel Aviver Kosmos, rund um den Friseursalon in dem sie arbeitet, leben viele auf den ersten Blick sehr skurrile Menschen. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie haben die Shoah überlebt. Sie haben durch die Shoah viel verloren: Familie, Heimat, Erinnerungen. In Israel, in Tel Aviv, in Sajtschiks Friseursalon suchen sie Zuflucht und geben sich Nähe. Doch gibt es so etwas wie ein neues Leben? Lizzie Doron verleiht der älteren Dame Leale, die auf ihr Leben und das der anderen Shoah-Überlebenden in ihrem Viertel zurückblickt, eine unglaublich traurige, schmerzerfüllte Stimme. Und dennoch findet sich zwischen den Zeilen so viel kleines Glück, so viel Festhalten am Leben und so viel fesselnde Poesie. Ich konnte „Ruhige Zeiten“ nur schwer aus der Hand legen. Es hat mich traurig und glücklich gemacht. Auch jetzt nach der Beendigung des Buches verbleibe ich noch in dieser ambivalenten Stimmung. Gibt es ein besseres Zeichen für ein Buch? Ein wertvolles schmales Büchlein, welches in der heutigen Zeit helfen kann, die empfindliche Identität der Israelis zu verstehen.
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Lizzie Doron, geboren 1953, lebt in Tel Aviv. 2003 wurde ihr Roman Ruhige Zeiten mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken Preis - Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron ist eine israelische Schriftstellerin, die jenen eine Stimme gibt, die sie selber nicht erheben, die jenen Raum verschafft, den sie sich selber nicht nehmen könnten. Sie schreibt über Menschen, die von ‚dort’ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt – und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.«
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In Leales kleinem Tel Aviver Kosmos, rund um den Friseursalon in dem sie arbeitet, leben viele auf den ersten Blick sehr skurrile Menschen. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie haben die Shoah überlebt. Sie haben durch die Shoah viel verloren: Familie, Heimat, Erinnerungen. In Israel, in Tel Aviv, in Sajtschiks Friseursalon suchen sie Zuflucht und geben sich Nähe. Doch gibt es so etwas wie ein neues Leben? Lizzie Doron verleiht der älteren Dame Leale, die auf ihr Leben und das der anderen Shoah-Überlebenden in ihrem Viertel zurückblickt, eine unglaublich traurige, schmerzerfüllte Stimme. Und dennoch findet sich zwischen den Zeilen so viel kleines Glück, so viel Festhalten am Leben und so viel fesselnde Poesie. Ich konnte „Ruhige Zeiten“ nur schwer aus der Hand legen. Es hat mich traurig und glücklich gemacht. Auch jetzt nach der Beendigung des Buches verbleibe ich noch in dieser ambivalenten Stimmung. Gibt es ein besseres Zeichen für ein Buch? Ein wertvolles schmales Büchlein, welches in der heutigen Zeit helfen kann, die empfindliche Identität der Israelis zu verstehen.




