Radikaler Universalismus

Radikaler Universalismus

Hardback
4.011
Black Lives MatterNationalismusKantAntisemitismus

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Description

Ist der Universalismus heute noch zu retten?

Ja, aber wir müssen zurück zu seinem Ursprung: Erst wenn wir den humanistischen Appell der biblischen Propheten und Immanuel Kants wirklich verstehen, können wir Ungerechtigkeit kompromisslos bekämpfen – im Namen des radikalen Universalismus, nicht in dem der Identität.

Mit „Radikaler Universalismus“ liefert Omri Boehm mehr als eine Neuinterpretation, er revolutioniert unser grundlegendes Verständnis von dem, was Universalismus eigentlich ist. Dabei beruft er sich auf Kant und seine oft missverstandene Wiederbelebung des ethischen Monotheismus der jüdischen Propheten. Ein kühner Entwurf, der in seiner Furchtlosigkeit einen Ausweg aus der festgefahrenen Identitätsdebatte eröffnet.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
176
Price
22.70 €

Author Description

Omri Boehm, geboren 1979, ist Associate Professor für Philosophie und Chair of the Philosophy Department an der New School for Social Research in New York. Er ist israelischer und deutscher Staatsbürger und forschte u.a. in München und Berlin. Er schreibt über Israel, Politik und Philosophie in Haaretz, Die Zeit und The New York Times. Bei Propyläen erschienen seine von der Kritik hochgelobten Bücher Israel – eine Utopie und Radikaler Universalismus sowie Der bestirnte Himmel über mir, ein Gespräch mit Daniel Kehlmann über Kant. 2024 wurde Omri Boehm mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.

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3.5

Omri Böhm verhandelt in seinem Text den Universalismus, in dem grob definiert wird: Alle Menschen sind unabhängig von den biologischen Unterscheidungen gleich. Die Gerechtigkeit unter allen Menschen steht über der konformen Meinung der Gesellschaft. Aus dem Englischen von Michael Adrian. Ich habe mir dabei noch ein paar spannende Aussagen zusammengefasst, die vielleicht zum denken anregen, zum Beispiel: “Noch schlimmer, als moralische Ziele durch unmoralische Methoden zu erreichen ist es, unmoralische Ziele durch moralische Methoden zu erreichen.“ “Vor der Aufklärung wurde Kunst unabhängig von Urheberschaft gesehen und interpretiert. Heute wird die Urheberschaft ‚fetischisiert‘ und Urheber:innen das Schaffen zu bestimmten Themen abgesprochen, weil dies als unangemessen eingeordnet wird.“ Das Buch habe ich im Mai in der Bücherei aus dem Bestseller-Regal geholt. Deswegen kann ich die Seitenzahlen nun auch nicht mehr genau angeben. Zugegeben, das war keine leichte Kost. Ich musste ein wenig mit meiner Motivation ringen und habe es dann doch innerhalb von fünf Tagen gelesen. Es war anregend, sich mit den teilweise herausfordernden Inhalten auseinanderzusetzen.

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