Omri Böhm verhandelt in seinem Text den Universalismus, in dem grob definiert wird: Alle Menschen sind unabhängig von den biologischen Unterscheidungen gleich. Die Gerechtigkeit unter allen Menschen steht über der konformen Meinung der Gesellschaft. Aus dem Englischen von Michael Adrian. Ich habe mir dabei noch ein paar spannende Aussagen zusammengefasst, die vielleicht zum denken anregen, zum Beispiel: “Noch schlimmer, als moralische Ziele durch unmoralische Methoden zu erreichen ist es, unmoralische Ziele durch moralische Methoden zu erreichen.“ “Vor der Aufklärung wurde Kunst unabhängig von Urheberschaft gesehen und interpretiert. Heute wird die Urheberschaft ‚fetischisiert‘ und Urheber:innen das Schaffen zu bestimmten Themen abgesprochen, weil dies als unangemessen eingeordnet wird.“ Das Buch habe ich im Mai in der Bücherei aus dem Bestseller-Regal geholt. Deswegen kann ich die Seitenzahlen nun auch nicht mehr genau angeben. Zugegeben, das war keine leichte Kost. Ich musste ein wenig mit meiner Motivation ringen und habe es dann doch innerhalb von fünf Tagen gelesen. Es war anregend, sich mit den teilweise herausfordernden Inhalten auseinanderzusetzen.
4. Jan.Jan 4, 2025
Radikaler Universalismusby Omri BoehmPropyläen Verlag
