Pornopositiv

Pornopositiv

Paperback
4.416

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Description

Wir können die Gesellschaft und unser Sexleben ändern, einen Porno nach dem anderen.

»Worauf hast du heute Lust? Worauf nicht?« Diese Fragen wurden Paulita Pappel zum ersten Mal an einem Pornoset gestellt. Dank ihrer Arbeit nackt vor der Kamera hat sie gelernt, ihren Körper zu lieben. Als Regisseurin und Intimitätskoordinatorin schafft sie Räume, in denen Menschen offen miteinander reden, wo gegenseitiges Einvernehmen etabliert und Grenzen ausgehandelt werden. Das alles hat ihr Privatleben bereichert, und sie ist überzeugt, dass viele andere Menschen von diesem Wissen profitieren können.

Paulita Pappel versteht Pornografie als Werkzeug der Emanzipation, als sicheren Ort der sexuellen Selbstentdeckung. Wenn der Porno nicht länger an den Rand der Gesellschaft gedrängt würde – in die Schmuddelecke –, wäre ein Kulturwandel möglich, mit dem wir Platz für Vielfalt, für Unterschiede und für Gleichheit schaffen könnten. In ihrem Buch zeigt Paulita Pappel, wie wir uns so von verinnerlichten Ängsten und Scham befreien und eine selbstbestimmte Sexualität leben können.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Family & Health
Format
Paperback
Pages
208
Price
17.50 €

Author Description

Paulita Pappel (*1987) arbeitet unter diesem Pseudonym als Pornoentrepreneurin. Sie wuchs in Spanien auf und floh nach Berlin, sobald sie konnte, um sich sexuell auszutoben. Während ihres Studiums in Literaturwissenschaften fing sie an, in Pornos mitzuspielen, womit sie ihr Studium und hedonistisches Leben finanzierte. Heute steht sie zunehmend hinter der Kamera, als Produzentin und Regisseurin. Seit 2013 ist sie eine der Kuratorinnen und Organisatorinnen vom Pornfilmfestival Berlin. 2016 gründete sie Lustery, eine Plattform für Paare aus aller Welt, um ihr Sexleben in Videos zu teilen. 2020 gründete sie HardWerk, ein Filmstudio für hardcore-feministische Gangbangs.

Posts

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All
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Starke Worte, einer starken Frau

Dieses Buch über die Realität von Pornografie hat mich wirklich sehr fasziniert. Paulita Pappel hat nicht nur wissenschaftliche Thesen sondern auch eine persönliche Note in das ganze Thema gebracht, welches mich vollends begeistert hat und mich nochmals positiv verändert hat in meiner Meinung. Ein wirklich tolles Buch über die wahre Aufklärung von Pornografie und warum sie in dem richtigen Maße angemessen für unsere Gesellschaft ist.

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Ich habe von Paulita Pappels Buch "Pornopositiv" das erste Mal in einer 3sat-Dokumentation gehört. Dort hat sie schon einiges, was in diesem Buch behandelt wird, angeschnitten. Das Thema finde ich sehr wichtig. Es gibt noch viele Vorurteile gegenüber der Porno-Industrie, sei es um die Kunst des Drehs und die schauspielerischen Darstellungen oder das Anschauen von Pornos und sich nicht dafür zu schämen oder es verheimlichen zu müssen. Paulita findet tolle Worte und erzählt mit viel Charme von ihren Erfahrungen in der Branche - vor und hinter der Kamera.

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Porno neu denken

Paulita Pappels Porno Positiv ist ein Buch, das mich sehr begeistert hat. Während viele feministische Perspektiven Pornografie überwiegend kritisch oder ablehnend betrachten, zeigt Pappel eine andere, sehr positive Sichtweise. Sie erzählt eindrucksvoll von Empowerment, Selbstbestimmung und dem Potenzial, das Pornos haben können, wenn wir sie divers, respektvoll und bewusst gestalten. Besonders spannend fand ich, dass ich dabei neue Perspektiven kennengelernt habe, gerade zu Themen wie Diversität, Arbeitsbedingungen und alternativen Produktionsweisen. Natürlich macht die Autorin deutlich, dass sie vor allem aus einer positiven Haltung heraus schreibt. Kritische Aspekte, etwa Ausbeutung in der Branche oder problematische Stereotype, werden weniger thematisiert. Das ist verständlich, weil sie das Augenmerk auf das Empowernde legen will und nichts verschleiern möchte. Dennoch nennt und zeigt sie auch diese kritischen Punkte im Diskurs auf und zeigt das diese nicht vergessen werden dürfen. Insgesamt vermittelt Porno Positiv aber vor allem eines: Wir sollten lernen, besser mit Pornos umzugehen, statt sie pauschal zu verteufeln. Wenn wir Vielfalt, Diversität und Respekt in den Mittelpunkt stellen, können Pornos nicht nur ein Konsumprodukt, sondern auch ein Mittel zu mehr Freiheit, Diversität, Aufklärung und Selbstbestimmung sein.

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