Platinum End 01
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Description
Book Information
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Wenn ich sterbe, kann ich nicht glücklich werden ...
Ich mag den Manga echt gern. Nach langer Zeit hatte ich jetzt mal wieder spontan Lust auf einen re-read. Der Einstieg ist noch genau so gut wie ich ihn in Erinnerung habe. Mirai Kakehashi hat seinen Lebenswillen verloren. Seine Eltern sind früh verstorben und seitdem wird er von seinen Verwandten versklavt. Mit Abschluss der Mittelschule fasst er den Entschluss endgültig von dieser Welt zu verschwinden. Doch wie durch ein Wunder überlebt er. Der Engel Nasse sorgt dafür, dass Mirai eine zweite Chance bekommt und macht ihn prompt zu einem Gottesanwärter. 13 Engel steigen hinab zur Erde um binnen 999 Tagen einen neuen Gott auszuwählen. Mit im Gepäck haben sie Flügel, einen Liebespfeil und einen Todespfeil. Doch was der Anwärter bekommt hängt ganz vom Rang des Engels ab. Doch hat Mirai da wirklich das große Los gezogen, als ihm alle Vorzüge zuteil werden? Und kann er dem Engel Nasse tatsächlich vertrauen? Wird Mirai es schaffen sein ganz persönliches Glück zu finden?

Platinum End Band 1 startet sehr düster mit Mirais Rettung durch einen Engel nach einem Suizidversuch. Die Grundidee ist spannend, wirkt für mich aber noch etwas überladen.
Ich bin mit gemischten Gefühlen in Platinum End Band 1 gestartet, weil ich von den Machern von Death Note viel erwarte – und genau dieses Spannungsfeld spürt man von Anfang an. Die Geschichte um Mirai, der ein extrem trostloses Leben führt und keinen Sinn mehr darin sieht, ist sehr düster und konfrontierend. Der Manga scheut sich nicht, schwere Themen wie Suizid, Missbrauch und Hoffnungslosigkeit direkt anzusprechen, was ich mutig, aber auch emotional fordernd finde. Besonders interessant fand ich die Einführung der Engel und der übernatürlichen Fähigkeiten. Die Idee, dass Mirai nicht einfach „gerettet“ wird, sondern in ein größeres, moralisch fragwürdiges Spiel gerät, hat mich neugierig gemacht. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sehr viele Konzepte auf einmal eingeführt werden, wodurch manche Erklärungen etwas konstruiert wirken und mir die emotionale Bindung zu den Figuren noch fehlt. Zeichnerisch überzeugt der Band klar: Die Details, Gesichtsausdrücke und der Kontrast zwischen der kalten Realität und den fast schon schönen, himmlischen Elementen sind stark umgesetzt. Besonders die Engelsdarstellungen bleiben im Kopf. Erzählerisch schwankt der Band für mich zwischen philosophischem Anspruch und recht direkter, manchmal sogar nüchterner Darstellung von Miras Leid. Insgesamt ist Platinum End Band 1 für mich ein solider, spannender Auftakt mit einer starken Grundidee, der aber noch nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Ich bleibe dran, hoffe aber, dass sich die Figuren emotional weiterentwickeln und die vielen Ideen etwas mehr Raum zum Atmen bekommen. 3,5 von 5 Sternen.
🪽✨🤍Meinung (selbst gekauft)🤍✨🪽 Auch dieser Band konnte endlich meinem SuM verlassen. Ich muss sagen das ich ihn mir nur geholt habe weil mich die Reihe schon eine weile Interessiert. Wir lernen hier Mirai kennen den das leben ziemlich hart gezeichnet hat den als seine Eltern ums leben kamen ist er zu seiner Tante und Onkel gekommen und die sind einfach nur der perfekte Beweis wie ekelhaft manche Menschen sein können. Was ich von seinem Schutzengel Nasse halten soll weis ich noch nicht so genau aber ich mag ihre ehrliche Art. Ich habe schon damit gerechnet das er die Fähigkeiten nicht einfach nur so bekommt ohne Gegenleistung aber das er jetzt wieder ums leben kämpfen muss war dann doch wieder etwas unfair. Dazu bin schon sehr gespannt wie die Reihe weiter geht und welche menschlichen Abgründe mir noch so über den Weg laufen.🫣

Auch wenn Death Note und Platinum End vom gleichen Autor- und Mangaka-Duo stammen, kommt Platinum End storymäßig leider überhaupt nicht an Death Note heran. Die Grundidee klang zwar spannend – ein Kampf zwischen Auserwählten, Engeln und Menschen mit verzweifelten Lebenswegen –, aber die Umsetzung war für mich einfach nicht packend genug. Vieles wirkte unnötig in die Länge gezogen, während andere Punkte fast schon gehetzt erzählt wurden. Die emotionale Tiefe, die Spannung und dieses “Mindgame-Gefühl”, das man von Death Note kennt, fehlen hier komplett. Ich hatte mir ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Statt einer nervenaufreibenden, clever konstruierten Story bekommt man etwas, das zwar Ansätze hat, aber nie wirklich sein volles Potenzial entfaltet. Insgesamt also eher enttäuschend – besonders wenn man mit hohen Erwartungen rangeht.
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Wenn ich sterbe, kann ich nicht glücklich werden ...
Ich mag den Manga echt gern. Nach langer Zeit hatte ich jetzt mal wieder spontan Lust auf einen re-read. Der Einstieg ist noch genau so gut wie ich ihn in Erinnerung habe. Mirai Kakehashi hat seinen Lebenswillen verloren. Seine Eltern sind früh verstorben und seitdem wird er von seinen Verwandten versklavt. Mit Abschluss der Mittelschule fasst er den Entschluss endgültig von dieser Welt zu verschwinden. Doch wie durch ein Wunder überlebt er. Der Engel Nasse sorgt dafür, dass Mirai eine zweite Chance bekommt und macht ihn prompt zu einem Gottesanwärter. 13 Engel steigen hinab zur Erde um binnen 999 Tagen einen neuen Gott auszuwählen. Mit im Gepäck haben sie Flügel, einen Liebespfeil und einen Todespfeil. Doch was der Anwärter bekommt hängt ganz vom Rang des Engels ab. Doch hat Mirai da wirklich das große Los gezogen, als ihm alle Vorzüge zuteil werden? Und kann er dem Engel Nasse tatsächlich vertrauen? Wird Mirai es schaffen sein ganz persönliches Glück zu finden?

Platinum End Band 1 startet sehr düster mit Mirais Rettung durch einen Engel nach einem Suizidversuch. Die Grundidee ist spannend, wirkt für mich aber noch etwas überladen.
Ich bin mit gemischten Gefühlen in Platinum End Band 1 gestartet, weil ich von den Machern von Death Note viel erwarte – und genau dieses Spannungsfeld spürt man von Anfang an. Die Geschichte um Mirai, der ein extrem trostloses Leben führt und keinen Sinn mehr darin sieht, ist sehr düster und konfrontierend. Der Manga scheut sich nicht, schwere Themen wie Suizid, Missbrauch und Hoffnungslosigkeit direkt anzusprechen, was ich mutig, aber auch emotional fordernd finde. Besonders interessant fand ich die Einführung der Engel und der übernatürlichen Fähigkeiten. Die Idee, dass Mirai nicht einfach „gerettet“ wird, sondern in ein größeres, moralisch fragwürdiges Spiel gerät, hat mich neugierig gemacht. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sehr viele Konzepte auf einmal eingeführt werden, wodurch manche Erklärungen etwas konstruiert wirken und mir die emotionale Bindung zu den Figuren noch fehlt. Zeichnerisch überzeugt der Band klar: Die Details, Gesichtsausdrücke und der Kontrast zwischen der kalten Realität und den fast schon schönen, himmlischen Elementen sind stark umgesetzt. Besonders die Engelsdarstellungen bleiben im Kopf. Erzählerisch schwankt der Band für mich zwischen philosophischem Anspruch und recht direkter, manchmal sogar nüchterner Darstellung von Miras Leid. Insgesamt ist Platinum End Band 1 für mich ein solider, spannender Auftakt mit einer starken Grundidee, der aber noch nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Ich bleibe dran, hoffe aber, dass sich die Figuren emotional weiterentwickeln und die vielen Ideen etwas mehr Raum zum Atmen bekommen. 3,5 von 5 Sternen.
🪽✨🤍Meinung (selbst gekauft)🤍✨🪽 Auch dieser Band konnte endlich meinem SuM verlassen. Ich muss sagen das ich ihn mir nur geholt habe weil mich die Reihe schon eine weile Interessiert. Wir lernen hier Mirai kennen den das leben ziemlich hart gezeichnet hat den als seine Eltern ums leben kamen ist er zu seiner Tante und Onkel gekommen und die sind einfach nur der perfekte Beweis wie ekelhaft manche Menschen sein können. Was ich von seinem Schutzengel Nasse halten soll weis ich noch nicht so genau aber ich mag ihre ehrliche Art. Ich habe schon damit gerechnet das er die Fähigkeiten nicht einfach nur so bekommt ohne Gegenleistung aber das er jetzt wieder ums leben kämpfen muss war dann doch wieder etwas unfair. Dazu bin schon sehr gespannt wie die Reihe weiter geht und welche menschlichen Abgründe mir noch so über den Weg laufen.🫣

Auch wenn Death Note und Platinum End vom gleichen Autor- und Mangaka-Duo stammen, kommt Platinum End storymäßig leider überhaupt nicht an Death Note heran. Die Grundidee klang zwar spannend – ein Kampf zwischen Auserwählten, Engeln und Menschen mit verzweifelten Lebenswegen –, aber die Umsetzung war für mich einfach nicht packend genug. Vieles wirkte unnötig in die Länge gezogen, während andere Punkte fast schon gehetzt erzählt wurden. Die emotionale Tiefe, die Spannung und dieses “Mindgame-Gefühl”, das man von Death Note kennt, fehlen hier komplett. Ich hatte mir ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Statt einer nervenaufreibenden, clever konstruierten Story bekommt man etwas, das zwar Ansätze hat, aber nie wirklich sein volles Potenzial entfaltet. Insgesamt also eher enttäuschend – besonders wenn man mit hohen Erwartungen rangeht.












