Petersburger Erzählungen
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Book Information
Author Description
Nikolai Gogol, geb. 1808 in der Ukraine, war von Kindheit auf ein eher kränklicher, unansehnlicher Zeitgenosse, der jeher dem Spott seiner Mitmenschen ausgesetzt war und als menschliches Rätsel galt. Die Versuche eine Schauspiellaufbahn einzuschlagen und mit einer Verserzählung erfolgreich zu werden schlugen fehl. Durch die Bekanntschaft mit dem bedeutenden russischen Dichter Aleksander Puschkin bekam er die Möglichkeit Gelegenheitsjobs als Privatlehrer auszuüben und begann durch dessen wertvolle Impulse und Ideen Prosatexte zu schreiben. Sein erster ukrainisch-volkstümlicher Erzählband Abende auf dem Weiler bei Dikanka machten ihn schnell bekannt; ebenso beliebt wurde die Komödie Der Revisor und sein Hauptwerk Die toten Seelen. Aus religiösem Wahn oder einer Psychose heraus begann er seine Werke anzuzweifeln, verbrannte das Manuskript des zweiten Teils der toten Seelen und verweigerte schließlich die Nahrungsaufnahme, die 1852 in Moskau schließlich zu seinem Tod führte.
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Die Geschichten waren fast kafkaesk, nur noch komischer ohne die unterschwellige Bedrohung. Man merkt dass Gogol noch aus der Romantikepoche stammt, die Handlung die bei Kafka eher nüchtern daher kommt, wird bei Gogol eher tragisch und romantisch erzählt. Ich mochte diesen tragik-komischen Stil sehr gerne. Wie auch bei Kafka nehmen die meisten Geschichten kein gutes Ende für den Protagonisten, wenn auch nicht ganz so hoffnungslos und endgültig wie bei Kafka, sondern immer mit einem kleinen Schmunzeln und Augenzwinkern am Ende. Ich habe keine Ahnung ob Kafka Gogol gelesen hat, kann mir aber gut vorstellen dass er von ihm ein paar Inspirationen her hat. Viele Geschichten waren außerdem sehr humorvoll, ich musste bei einigen herzhaft lachen. Von Gogol werde ich in Zukunft definitv noch weiteres lesen.
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Nikolai Gogol, geb. 1808 in der Ukraine, war von Kindheit auf ein eher kränklicher, unansehnlicher Zeitgenosse, der jeher dem Spott seiner Mitmenschen ausgesetzt war und als menschliches Rätsel galt. Die Versuche eine Schauspiellaufbahn einzuschlagen und mit einer Verserzählung erfolgreich zu werden schlugen fehl. Durch die Bekanntschaft mit dem bedeutenden russischen Dichter Aleksander Puschkin bekam er die Möglichkeit Gelegenheitsjobs als Privatlehrer auszuüben und begann durch dessen wertvolle Impulse und Ideen Prosatexte zu schreiben. Sein erster ukrainisch-volkstümlicher Erzählband Abende auf dem Weiler bei Dikanka machten ihn schnell bekannt; ebenso beliebt wurde die Komödie Der Revisor und sein Hauptwerk Die toten Seelen. Aus religiösem Wahn oder einer Psychose heraus begann er seine Werke anzuzweifeln, verbrannte das Manuskript des zweiten Teils der toten Seelen und verweigerte schließlich die Nahrungsaufnahme, die 1852 in Moskau schließlich zu seinem Tod führte.
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Die Geschichten waren fast kafkaesk, nur noch komischer ohne die unterschwellige Bedrohung. Man merkt dass Gogol noch aus der Romantikepoche stammt, die Handlung die bei Kafka eher nüchtern daher kommt, wird bei Gogol eher tragisch und romantisch erzählt. Ich mochte diesen tragik-komischen Stil sehr gerne. Wie auch bei Kafka nehmen die meisten Geschichten kein gutes Ende für den Protagonisten, wenn auch nicht ganz so hoffnungslos und endgültig wie bei Kafka, sondern immer mit einem kleinen Schmunzeln und Augenzwinkern am Ende. Ich habe keine Ahnung ob Kafka Gogol gelesen hat, kann mir aber gut vorstellen dass er von ihm ein paar Inspirationen her hat. Viele Geschichten waren außerdem sehr humorvoll, ich musste bei einigen herzhaft lachen. Von Gogol werde ich in Zukunft definitv noch weiteres lesen.




