Nussknacker und Mausekönig
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Description
Die kleine Marie hat eine rege Phantasie. Zu Weihnachten schenkt Onkel Drosselmeier ihr einen Nussknacker. Und Marie gerät in ein phantastisches Abenteuer, denn der Mausekönig und seine Mutter haben mit dem Nussknacker noch eine Rechnung offen.
Book Information
Posts
Klassiker zu Weihnachten!
Wer kennt die Geschichte vom Nussknacker nicht, der mit dem König der Ratten um sein Königreich kämpft? 🥰 Trotz der noch warmen Temperaturen des Spätsommers hat es sich wieder total gut lesen lassen. Ist für mich aber wie "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" ein Pflichtprogramm zu Weihnachten 🥰
Nach zahllosen Verfilmungen (inkl. Barbie und der Nussknacker) habe ich nun endlich E.T.A. Hoffmanns Original gelesen. Sehr ausgeschmückt und einen Hauch kitschig, wie es v.a. zu Weihnachten sein darf, mochte ich die Geschichte schon immer sehr. Klar ist hier die Romanze zwischen Marie und dem Nussknacker hier vom Setting des Alters her weniger glaubhaft, aber ich hab mich trotzdem gefreut, die ursprüngliche Geschichte zu lesen.
Eins meiner Lieblingsmärchen ist einfach eine Enttäuschung
Ziemlich gespannt auf das Original, begann ich zu lesen und gleich die Ernüchterung: Der Schreibstil ist einfach grausam. Wie haben denn die Leute von früher gesprochen? Ich habe inzwischen viele Klassiker gelesen, das war mit Abstand der schwierigste und ich denke, dass der Verlag da auch was beizutragen hat. Schließlich wäre es schön, wenn die Sprache endlich an die Moderne angepasst werden könnte, das machen inzwischen viele Verlage. Hinzu kommt, dass dieser Nussknacker gar nichts mit dem Trickfilm von 1990 zu tun hat, der nach dem Ballett von Tschaikowsky verfilmt wurde. Die Version ist auch tausendmal besser, deshalb empfehle ich den Film. Clara ist im Original Marie, Marie ist nur sieben Jahre alt, hingegen ist Clara in der Pubertät und so ist die Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Nussknacker glaubwürdiger. Hinzu kommen die vielen Fehler im Buch, sogar hinten bei den Jahreszahlen. Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Eventuell eine andere Version aus einem anderen Verlag.

E. T. A. Hoffmanns „Nussknacker und Mausekönig“ erzählt die märchenhafte Geschichte der jungen Marie, die zu Weihnachten einen hölzernen Nussknacker geschenkt bekommt. In der Nacht erwacht dieser zum Leben und führt Krieg gegen den siebenköpfigen Mausekönig. Marie hilft ihm mutig, verletzt sich dabei und wird krank. Der Nussknacker erzählt ihr daraufhin seine Vorgeschichte: Er wurde durch den Fluch der Mäusekönigin in seine hölzerne Gestalt gezwungen. Nur die Liebe eines guten Kindes kann ihn erlösen. Marie glaubt an ihn, während die Erwachsenen alles als Fantasie abtun. Schließlich verwandelt sich der Nussknacker in einen jungen Prinzen und nimmt Marie mit in das zauberhafte Puppenreich. Zentrale Themen sind die Kraft der Fantasie, der Gegensatz von kindlicher Vorstellung und erwachsener Rationalität, Mut und Loyalität sowie die erlösende Macht von Liebe und Treue. Hoffmann zeigt, wie Fantasie eine eigene Wahrheit besitzen kann und Kindern Zugang zu einer tieferen, magischen Welt eröffnet. Man merkt wie die Sicht der Protagonistin wirklich eingenommen wird und die Realität in die Phantasie umschwenkt.
Fantastisches Kunstmärchen!
Ein Kunstmärchen für die ETA Hofmann bekannt und beliebt ist. Mir war nur die Ballett- und Barbie- Film Vorlage bekannt und deswegen war ich sehr gespannt auf die ursprüngliche literarische Vorlage. Besonders beeindruckend finde ich die dynamischen Wechsel zwischen entspannter Weihnachtsatmosphäre, finsteren Alpträumen und traumhaften Beschreibungen von Zuckerland sowie die anschauliche Gefühlsdarstellung der Protagonistin. Hofmann verstand sein Handwerk wie kein anderer. Absolut lesenswert, inhaltlich stark und durchaus rasant, aber trotzdem prägnant und kurzweilig. Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen. Hervorheben möchte ich auch die künstlerische Einordnung am Ende, die der Autor selbst vornimmt und eine Diskussion über Märchen eröffnet. Erinnerte mich an „Vorspiel auf dem Theater“ aus Faust. ETA Hoffmann referenziert dabei sich selbst auf unterhaltsame Weise. Wirkliche lesenswert. Ich hoffe die Bildungsministerien empfehlen dieses Werk, wenn der Sandmann ausgedient hat. 🤭
Gerade für die Weihnachtszeit eine nette Geschichte, aber kein Highlight.
E.T.A. Hoffmann - ,,Nussknacker und Mausekönig" Illustrationen: Lisbeth Zwerger Insel Bücherei Nr. 1486 Es ist der Weihnachtsabend und Marie Stahlbaum, ihr Bruder und ihre große Schwester packen die Geschenke aus. Darunter befindet sich auch ein Nussknacker, welcher beschädigt wird, als Bruder Fritz diesen etwas zu grob benutzt. Marie nimmt diesen unter ihre Obhut und behandelt diesen. Sie stellt ihn zu den Figuren des Bruders in den großen Glasschrank, wo sich auch Puppen und Armeefiguren befinden. Als bereits alle bis auf Marie zu Bett gegangen sind, erwachen die Figuren plötzlich zum Leben und bekämpfen dabei die Ratten mit ihrem 7-köpfigen Rattenanführer, die plötzlich aus den Löchern ins Wohnzimmer kommen. Anführer ist dabei der Nussknacker, der mit seiner Armee die Ratten zurückschlagen will. Marie berichtet am nächsten Tag von ihrem Erlebnis, aber niemand möchte ihr so recht glauben und schiebt die Fantasie auf ihr Fieber weshalb sie im Bett verweilen muss. Aber stets erlebt sie neue Abenteuer und hört gespannt dem Märchen des Paten Droßelmeier, einem Obergerichtsrat, und Freund der Familie zu. Dieser repariert nebenbei auch Uhren und bastelt mechanisches Spielzeug. Er erzählt der kranken Marie eine Geschichte, wie ein normaler Junge zu einem Nussknacker geworden ist. Marie ist überzeugt, dass dies die Geschichte ihres verletzten Nussknackers ist, und beschließt ihm zu helfen, wenngleich ihr niemand in der Familie Glauben schenken möchte. Diese Geschichte erschien erstmals im Jahre 1819 und wurde auch in Theater,- und Filmadaptionen umgesetzt, weshalb das Märchen bis heute recht bekannt ist, und gerade zur Weihnachtszeit natürlich immer wieder aufgeführt wird. Ich durfte die Geschichte hier zum ersten Mal erleben. Wenn man sich an den Sprachstil gewöhnt hat, so kann man hier eine recht unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, besonders für Kinder, erleben. An Fantasie mangelte es Hoffmann hier nicht. Wahrheit und Fiktion verschwimmen hierbei, was mir gut gefallen hat. Sprache und Geschichte konnten mich persönlich aber nicht komplett überzeugen, dafür ist das Buch mit einigen guten Illustrationen versehen, so wie man es von der Insel-Bücherei gewohnt ist. Vermutlich liegt es an der etwas veralteten Sprache, die mich hier beim Lesen etwas gebremst hat. Gerade für die Weihnachtszeit aber eine nette Geschichte für Kinder, aber für mich persönlich kein Muss. Einfach eine nette Geschichte für zwischendurch.

I've wanted to read this book for several years now and I'm glad I got to pick up such a beautiful edition. Robert Ingpen is probably my favourite illustrator ever, his illustrations are so realistic and lively. This is a book you can take your time with, just admiring every single page. As for the writing, I love E.T.A. Hoffmann. This story came out over two hundred years ago, but I had no problems understanding it. It wonderfully merges the boundaries between dreams and reality and since the narrator often speaks to the reader directly, it feels very cosy and personal. Marie, the main character, is such a sweet child, I wish children nowadays were a bit more like that. Also, rodents. The second part of the book was a teeny bit too weird for my taste, but over all, I really enjoyed this story.
Description
Die kleine Marie hat eine rege Phantasie. Zu Weihnachten schenkt Onkel Drosselmeier ihr einen Nussknacker. Und Marie gerät in ein phantastisches Abenteuer, denn der Mausekönig und seine Mutter haben mit dem Nussknacker noch eine Rechnung offen.
Book Information
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Klassiker zu Weihnachten!
Wer kennt die Geschichte vom Nussknacker nicht, der mit dem König der Ratten um sein Königreich kämpft? 🥰 Trotz der noch warmen Temperaturen des Spätsommers hat es sich wieder total gut lesen lassen. Ist für mich aber wie "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" ein Pflichtprogramm zu Weihnachten 🥰
Nach zahllosen Verfilmungen (inkl. Barbie und der Nussknacker) habe ich nun endlich E.T.A. Hoffmanns Original gelesen. Sehr ausgeschmückt und einen Hauch kitschig, wie es v.a. zu Weihnachten sein darf, mochte ich die Geschichte schon immer sehr. Klar ist hier die Romanze zwischen Marie und dem Nussknacker hier vom Setting des Alters her weniger glaubhaft, aber ich hab mich trotzdem gefreut, die ursprüngliche Geschichte zu lesen.
Eins meiner Lieblingsmärchen ist einfach eine Enttäuschung
Ziemlich gespannt auf das Original, begann ich zu lesen und gleich die Ernüchterung: Der Schreibstil ist einfach grausam. Wie haben denn die Leute von früher gesprochen? Ich habe inzwischen viele Klassiker gelesen, das war mit Abstand der schwierigste und ich denke, dass der Verlag da auch was beizutragen hat. Schließlich wäre es schön, wenn die Sprache endlich an die Moderne angepasst werden könnte, das machen inzwischen viele Verlage. Hinzu kommt, dass dieser Nussknacker gar nichts mit dem Trickfilm von 1990 zu tun hat, der nach dem Ballett von Tschaikowsky verfilmt wurde. Die Version ist auch tausendmal besser, deshalb empfehle ich den Film. Clara ist im Original Marie, Marie ist nur sieben Jahre alt, hingegen ist Clara in der Pubertät und so ist die Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Nussknacker glaubwürdiger. Hinzu kommen die vielen Fehler im Buch, sogar hinten bei den Jahreszahlen. Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Eventuell eine andere Version aus einem anderen Verlag.

E. T. A. Hoffmanns „Nussknacker und Mausekönig“ erzählt die märchenhafte Geschichte der jungen Marie, die zu Weihnachten einen hölzernen Nussknacker geschenkt bekommt. In der Nacht erwacht dieser zum Leben und führt Krieg gegen den siebenköpfigen Mausekönig. Marie hilft ihm mutig, verletzt sich dabei und wird krank. Der Nussknacker erzählt ihr daraufhin seine Vorgeschichte: Er wurde durch den Fluch der Mäusekönigin in seine hölzerne Gestalt gezwungen. Nur die Liebe eines guten Kindes kann ihn erlösen. Marie glaubt an ihn, während die Erwachsenen alles als Fantasie abtun. Schließlich verwandelt sich der Nussknacker in einen jungen Prinzen und nimmt Marie mit in das zauberhafte Puppenreich. Zentrale Themen sind die Kraft der Fantasie, der Gegensatz von kindlicher Vorstellung und erwachsener Rationalität, Mut und Loyalität sowie die erlösende Macht von Liebe und Treue. Hoffmann zeigt, wie Fantasie eine eigene Wahrheit besitzen kann und Kindern Zugang zu einer tieferen, magischen Welt eröffnet. Man merkt wie die Sicht der Protagonistin wirklich eingenommen wird und die Realität in die Phantasie umschwenkt.
Fantastisches Kunstmärchen!
Ein Kunstmärchen für die ETA Hofmann bekannt und beliebt ist. Mir war nur die Ballett- und Barbie- Film Vorlage bekannt und deswegen war ich sehr gespannt auf die ursprüngliche literarische Vorlage. Besonders beeindruckend finde ich die dynamischen Wechsel zwischen entspannter Weihnachtsatmosphäre, finsteren Alpträumen und traumhaften Beschreibungen von Zuckerland sowie die anschauliche Gefühlsdarstellung der Protagonistin. Hofmann verstand sein Handwerk wie kein anderer. Absolut lesenswert, inhaltlich stark und durchaus rasant, aber trotzdem prägnant und kurzweilig. Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen. Hervorheben möchte ich auch die künstlerische Einordnung am Ende, die der Autor selbst vornimmt und eine Diskussion über Märchen eröffnet. Erinnerte mich an „Vorspiel auf dem Theater“ aus Faust. ETA Hoffmann referenziert dabei sich selbst auf unterhaltsame Weise. Wirkliche lesenswert. Ich hoffe die Bildungsministerien empfehlen dieses Werk, wenn der Sandmann ausgedient hat. 🤭
Gerade für die Weihnachtszeit eine nette Geschichte, aber kein Highlight.
E.T.A. Hoffmann - ,,Nussknacker und Mausekönig" Illustrationen: Lisbeth Zwerger Insel Bücherei Nr. 1486 Es ist der Weihnachtsabend und Marie Stahlbaum, ihr Bruder und ihre große Schwester packen die Geschenke aus. Darunter befindet sich auch ein Nussknacker, welcher beschädigt wird, als Bruder Fritz diesen etwas zu grob benutzt. Marie nimmt diesen unter ihre Obhut und behandelt diesen. Sie stellt ihn zu den Figuren des Bruders in den großen Glasschrank, wo sich auch Puppen und Armeefiguren befinden. Als bereits alle bis auf Marie zu Bett gegangen sind, erwachen die Figuren plötzlich zum Leben und bekämpfen dabei die Ratten mit ihrem 7-köpfigen Rattenanführer, die plötzlich aus den Löchern ins Wohnzimmer kommen. Anführer ist dabei der Nussknacker, der mit seiner Armee die Ratten zurückschlagen will. Marie berichtet am nächsten Tag von ihrem Erlebnis, aber niemand möchte ihr so recht glauben und schiebt die Fantasie auf ihr Fieber weshalb sie im Bett verweilen muss. Aber stets erlebt sie neue Abenteuer und hört gespannt dem Märchen des Paten Droßelmeier, einem Obergerichtsrat, und Freund der Familie zu. Dieser repariert nebenbei auch Uhren und bastelt mechanisches Spielzeug. Er erzählt der kranken Marie eine Geschichte, wie ein normaler Junge zu einem Nussknacker geworden ist. Marie ist überzeugt, dass dies die Geschichte ihres verletzten Nussknackers ist, und beschließt ihm zu helfen, wenngleich ihr niemand in der Familie Glauben schenken möchte. Diese Geschichte erschien erstmals im Jahre 1819 und wurde auch in Theater,- und Filmadaptionen umgesetzt, weshalb das Märchen bis heute recht bekannt ist, und gerade zur Weihnachtszeit natürlich immer wieder aufgeführt wird. Ich durfte die Geschichte hier zum ersten Mal erleben. Wenn man sich an den Sprachstil gewöhnt hat, so kann man hier eine recht unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, besonders für Kinder, erleben. An Fantasie mangelte es Hoffmann hier nicht. Wahrheit und Fiktion verschwimmen hierbei, was mir gut gefallen hat. Sprache und Geschichte konnten mich persönlich aber nicht komplett überzeugen, dafür ist das Buch mit einigen guten Illustrationen versehen, so wie man es von der Insel-Bücherei gewohnt ist. Vermutlich liegt es an der etwas veralteten Sprache, die mich hier beim Lesen etwas gebremst hat. Gerade für die Weihnachtszeit aber eine nette Geschichte für Kinder, aber für mich persönlich kein Muss. Einfach eine nette Geschichte für zwischendurch.

I've wanted to read this book for several years now and I'm glad I got to pick up such a beautiful edition. Robert Ingpen is probably my favourite illustrator ever, his illustrations are so realistic and lively. This is a book you can take your time with, just admiring every single page. As for the writing, I love E.T.A. Hoffmann. This story came out over two hundred years ago, but I had no problems understanding it. It wonderfully merges the boundaries between dreams and reality and since the narrator often speaks to the reader directly, it feels very cosy and personal. Marie, the main character, is such a sweet child, I wish children nowadays were a bit more like that. Also, rodents. The second part of the book was a teeny bit too weird for my taste, but over all, I really enjoyed this story.
























