Lebensansichten des Katers Murr
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Description
Mit Anhang und Nachwort
Book Information
Author Description
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.
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E.T.A. Hoffmann baut die hier geschilderte Autobiographie des Katers Murr so auf als habe dieser bei seiner Niederschrift des Manuskriptes ein anderes Buch seines Besitzers (nämlich die Autobiographie eines gewissen Kapellmeisters Johannes Kreisler) zerissen und die losen Blätter als Unterlage und/oder Löschblätter benutzt. So wurden sie versehentlich beim Druck mit ins Buch genommen und der Leser erfährt zwei Lebensgeschichten. Während die des Katers Murr allerdings chronologisch geordnet sind, sind die Makulatur-Blätter zeitlich ungeordnet und durcheinander in Bruchstücken über das Buch verteilt. Zu 1/3 besteht das Buch aus der Geschichte von Kater Murr und zu 2/3 aus der Kreislers. Wirklich gut fand ich das Buch nicht. Ich habe schon einmal ca. 150 Seiten der Geschichte in einem Buch mit Kurzgeschichten über Katzen gelesen. Die komplette Form hier hat mir etwas besser gefallen. Dabei fand ich die Geschichte der Katze weitaus besser als die Plänkeleien der gehobenen Gesellschaft, die in der Geschichte des Kapellmeisters geschildert wurde. Der Schreibstil war anstrengend, wie ja oft bei Klassikern und das ständige Nachschlagen irgendwelcher Fußnoten, die am Ende des Buches angemerkt wurden hat den Lesefluß immer wieder bei mir ins Stocken gebracht. Und hier handelt es sich immerhin bei 459 Seiten des eigentlichen Buches um immerhin 56 Seiten erklärender Fußnoten am Ende! Natürlich handelt es sich hier gewiss um ein bedeutendes Werk der Literatur, da es eines der ersten Bücher war, in denen ein Kater satirisch den Menschen der damaligen Zeit ihre Bildungsromane vor Augen führte. Allerdings konnte ich mich nicht dafür begeistern.
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E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.
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E.T.A. Hoffmann baut die hier geschilderte Autobiographie des Katers Murr so auf als habe dieser bei seiner Niederschrift des Manuskriptes ein anderes Buch seines Besitzers (nämlich die Autobiographie eines gewissen Kapellmeisters Johannes Kreisler) zerissen und die losen Blätter als Unterlage und/oder Löschblätter benutzt. So wurden sie versehentlich beim Druck mit ins Buch genommen und der Leser erfährt zwei Lebensgeschichten. Während die des Katers Murr allerdings chronologisch geordnet sind, sind die Makulatur-Blätter zeitlich ungeordnet und durcheinander in Bruchstücken über das Buch verteilt. Zu 1/3 besteht das Buch aus der Geschichte von Kater Murr und zu 2/3 aus der Kreislers. Wirklich gut fand ich das Buch nicht. Ich habe schon einmal ca. 150 Seiten der Geschichte in einem Buch mit Kurzgeschichten über Katzen gelesen. Die komplette Form hier hat mir etwas besser gefallen. Dabei fand ich die Geschichte der Katze weitaus besser als die Plänkeleien der gehobenen Gesellschaft, die in der Geschichte des Kapellmeisters geschildert wurde. Der Schreibstil war anstrengend, wie ja oft bei Klassikern und das ständige Nachschlagen irgendwelcher Fußnoten, die am Ende des Buches angemerkt wurden hat den Lesefluß immer wieder bei mir ins Stocken gebracht. Und hier handelt es sich immerhin bei 459 Seiten des eigentlichen Buches um immerhin 56 Seiten erklärender Fußnoten am Ende! Natürlich handelt es sich hier gewiss um ein bedeutendes Werk der Literatur, da es eines der ersten Bücher war, in denen ein Kater satirisch den Menschen der damaligen Zeit ihre Bildungsromane vor Augen führte. Allerdings konnte ich mich nicht dafür begeistern.




