Not Your Business, Babe!

Not Your Business, Babe!

Softcover
3.7108

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Description

Wie Du Dich in der kaltherzigen Welt des Kapitalismus zurechtfindest, ohne Dich dabei selbst zu verlieren.

Ungleiche Bezahlung, toxische Hustle Culture und sexistische Boomer-Chefs: Unter den Ungerechtigkeiten der Arbeitswelt leiden vor allem diejenigen, die weiblich sozialisiert wurden. Denn diese Sozialisierung hinterlässt Spuren und nagt an der mentalen Gesundheit. Viele Frauen fühlen sich wie unfähige Hochstaplerinnen, die Popkultur präsentiert ihnen problematische Vorbilder und Girlboss-Parolen in den sozialen Medien fördern Einzelkämpferinnentum. Kurz: Das Patriarchat ist längst nicht überwunden und strukturelle Ungleichbehandlung an der Tagesordnung.

In »Not Your Business, Babe!« berichtet Verena Bogner von ihren eigenen Erfahrungen, spricht mit Expert*innen über Red Flags bei der Jobsuche und analysiert, wie Netflixserien und Popsongs unser Bild von arbeitenden Frauen prägen. Außerdem beantwortet sie die Fragen, die sie sich selbst immer gestellt hat: Wie können Frauen in einem fehlerhaften System solidarisch zusammenarbeiten? Welche Playlist sollte ich auf dem Weg zur Gehaltsverhandlung hören? Und wie lasse ich mich von dem Wahnsinn der Arbeitswelt nicht verändern, sondern bleibe ich selbst?

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
224
Price
14.40 €

Author Description

Verena Bogner ist Journalistin und lebt in Wien. Sie arbeitete unter anderem schon für VICE Austria und Broadly, und publizierte Artikel im Standard, in der Glamour, bei FM4 und der Zeitschrift Business Punk. Außerdem ist sie Teil von @galerie.arschgeweih, dem größten deutschsprachigen Meme-Account mit Fokus auf deutsche Popkultur der 2000er.

Posts

28
All
3.5

Ein echt krass aufklärendes Buch. Es war nicht gerade mein Schreibstil, trotzdem sehr gut. Ich habe neue Dinge gelernt, vor denen ich bis jetzt immer meine Augen verschlossen hatte.

4

Gut beschrieben allerdings hätten noch ein paar mehr Sachen rein gekonnt.

5

Meiner Meinung nach eine absolute Pflichtlektüre für FLINTA Personen. Die meisten Erkenntnisse aus dem Buch waren für mich persönlich zwar nicht sehr neu, aber ich beschäftige mich auch seit Jahren mit Feminismus und intersektionaler Gerechtigkeit. Verena Bogner arbeitet in dem Buch sehr intersektional, wodurch auch BiPoc, queere und Menschen mit geringem Einkommen berücksichtigt werden. Die Autorin reflektiert kritisch ihren eigenen Werdegang und der Ton ist grundsätzlich locker, verständlich und inklusiv. Grundsätzlich bietet das Buch einen sehr guten Einstieg in die Reflexion von patriarchalen Strukturen und verinnerlichten Glaubenssätzen in Bezug auf „Arbeitsmoral“.

5

Absoluter Überraschungseffekt!

Ich bin lange um dieses Buch herumgeschlichen, immer unsicher, ob es sich wirklich lohnt. Die Autorin, ein Millennial - von Boomer bis Zommer kommen alle darin vor -, reflektiert ihr bisheriges Arbeitsleben und die Erfahrungen darin. Dabei betrachtet sie die unterschiedlichen feministischen Strömungen in dieser Zeit, definiert sie, erklärt sie, nimmt sie auseinander mit Zuhilfenahme verschiedener Studien. Sei es der Pop-Feminismus, Girl-Boss (Lean In) usw.. Immer in Bezugnahme ihrer eigenen Privilegien. Endgültig abgeholt hat sie mich, als sie beschreibt, wie wichtig ihr Musik dabei ist. Ich selber habe, bereits vor dem Lesen, eine Playlist mit Songs, die ich teilweise vor der Arbeit höre, um mental auf den Tag vorbereitet zu sein. Absolutes Schmankerl ist die Spotify-Playlist zu dem Buch. Letztendlich ist das Fazit: Soldidarität! Wir schaffen es nicht als Einzelkämpferinnen in dieser patriarchalisch geprägten Arbeitswelt etwas zu verändern, wenn wir neben dem ohnehin vorherrschenden Druck uns (Frauen) auch noch gegenseitig das Messer in den Rücken rammen.

2

Ja, wir müssen uns gegen Ausbeutung wehren. In diesem Buch gibt es allerdings wenig Tipps dafür, vielmehr werden im nervigsten Frauenzeitschriften-Ton alle Frauen über einen Kamm geschert, das Büro steht als Arbeitsplatz im Fokus, prekäre Arbeit findet keinen Platz und auf den wenigen Seiten wiederholt sich alles ständig. Gewalt und Belästigung werden ganz ausgeklammert.

5

Feminismus•berufliche Chancengleichheit

„Not Your Business Babe - Alles, was du als Frau über die Arbeitswelt wissen musst“ von Verena Bogner bietet einen umfassenden Blick in die Arbeitswelt aus weiblicher Perspektive. Mit klarem Schreibstil enthüllt sie wichtige Aspekte, die Frauen im Berufsleben betreffen. Das Buch bietet nicht nur fundierte Informationen, sondern auch inspirierende Einblicke. Ihr Schreibstil ist zugänglich und motivierend. Bogner schafft es, komplexe Themen auf verständliche Weise darzulegen, und ihre Empowerment-Botschaft macht dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter für Frauen in allen Lebensphasen. Mit einer Bewertung von 5/5 definitiv ein Must-Read für alle die mehr über die weibliche Arbeitswelt erfahren und selbstbestimmt ihren Platz darin einnehmen möchten!

1

Enttäuschend

Guter Schreibstil, gelungene Mischung aus wissenschaftlichen Studien und persönlichen Erfahrungen. Es geht viel um Mental Health was ich generell sehr befürworte. Dennoch hat mich das Buch enttäuscht und ich war froh als ich endlich fertig war. Die Autorin schreibt von sich selbst, dass sie kein optimistischer Mensch sei und das merkt man. Auf 180 Seiten wird beschrieben warum es in der Arbeitswelt scheiße ist eine Frau zu sein und dass man dagegen als Individuum auch nichts ändern kann. Frustrierend. Die letzten 20 Seiten beschreiben dann ihre Lösung: man soll solidarisch sein und für sich neu definieren was Erfolg bedeutet. Wow, um auf die Schlussfolgerung zu kommen brauch ich keine 200 Seiten lesen. Ich liebe feministische Literatur (z.B. von Margarete Stokowski, Florence Given, Carolin Kebekus). Das Buch kann ich aber leider nicht empfehlen.

2

Große Hoffnung / Erwartung - Große Enttäuschung

Der Klappentext dieses Buchs hat mich total gecatched, ich hab es gesehen und MUSSTE es kaufen. Als Einsteiger in die Medienberufswelt ertappe ich mich oft bei den dort angeteaserten Gedanken. ➡️ Was mich besonders enttäuscht und frustriert hat, wer der durchweg negative Tonus. Ja, es werden viele Probleme aufgezeigt, dennoch vermittelte es besonders in den ersten 140 Seiten „it’s shitty to be a woman“. Zumal quasi die selben 5 / 6 Argumente und Phrasen immer und immer und immer wieder wiederholt wurden, nur mit neuen Begriffen bestreut wurden. Aber Seite 150/160 jedoch fand das Buch eine spannende Wendung, sobald es um die Thematik Pop-Culture X Feminismus ging. Der Epilog hat es für mich nochmal ein wenig gerettet. Ich war sehr oft kurz davor abzubrechen aber durchhalten lohnt sich.

Große Hoffnung / Erwartung - Große Enttäuschung
5

„not your business, babe!“ von Verena Bogner war mein erstes feministisches Buch und ich kann es jedem nur empfehlen, natürlich im speziellen Frauen, die frisch ins Berufsleben gestartet sind, denn das Buch hat mir den perfekten Einstieg in das Thema Feminismus gegeben. Nach Lesen des Buches habe ich gemerkt, dass in diesem Themengebiet definitiv noch Weiterbildungsbedarf bei mir besteht!   Verena Bogner klärt die Leser:innen auf über Themen wie z. B. toxische Arbeitskulturen und wie man diese identifizieren kann sowie ungleiche Bezahlungen bei gleicher Arbeit. Keineswegs wird hierbei ein belehrender Ton angeschlagen, sondern die Autorin arbeitet mit vielen Beispielen und Vergleichen aus der Popkultur, mit welcher sich eine junge Zielgruppe gut identifizieren kann. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Kapitel in dem Buch thematisch in sich abgeschlossen sind und mir eigene Anekdoten und Fakten ausgeführt werden.   Am Ende der meisten Kapitel gab es eine Checkliste, bei welcher man schauen kann, ob das in dem Kapitel angesprochene Thema auf einen zutrifft und wie die Handlungsmaxime dahinter aussehen kann. Ein Beispiel hierfür sind Red-Flags, auf welche man bei Arbeitgeber*innen achten soll, oder Tipps für solidarisches Verhalten im Berufsalltag.   Außerdem gibt es am Ende des Buches ein Glossar, welches oft aufgegriffene Begriffe, die eine fundamentale Bedeutung in der Thematik Feminismus haben, näher erläutert.   Des Weiteren ist mir der Schreibstil von Verena Bogner positiv aufgefallen, denn sie hat einen leichten Schreibstil, der zum Lesen animiert und auch etwas „trockenere“ wenn gleich auch sehr wichtige Thematiken lebendig macht. Werbung | Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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4

Ein Überblick des patriarchalen Einflusses in der Arbeitswelt

"Alles, was wir [Frauen] machen ist feministisch" - nur weil wir Frauen sind? Falsch gedacht! Auch Frauen können sich sexistisch, diskriminierend und wie Arschlöcher verhalten. - Verena Bogner Not your Business, Babe von Verena Bogner unterrichtet in ihrem Buch über die Schwachstellen der herrschenden Gesellschaft und gibt die Grundzüge des Feminismus wieder, vor allem bezogen auf die Arbeitswelt. Durch ihren lockeren und humorvollen, modernen und jungen Schreibstil ist ihren Ausführungen trotz vieler Quellen, Fußnoten unf Zitaten einfach zu folgen. Die gesellschaftliche Probleme im Arbeitsleben werden anhand vieler unterschiedlicher Beispiele u.a. in der Popkultur dargestellt. Die populären Beispiele machen es so leicht, sich in dem Buch zu verlieren und sich durch die lockere Art mit den ernste Themen zu befassen. Lediglich eine differenziertere Art der Quellen, sowie einen Fokus auf mehr "deutsche Quellen" vor allem zu Beginn des Buches, bei dem es vor allem um die Gender Pay Gap geht, fehlt mir hier. Zudem empfinde ich das Buch vor allem an weiblich gelesene Personen gerichtet, mir fehlt grundsätzlich Lektüre zu dem Thema, welche vor allem männlich gelesene Personen auffordert sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die unterschiedlichen Kapitelthemen regen auf jeden Fall zu Diskussionen an, das ist denke ich auch der Sinn dieses Buches. Zudem haben mir auch die Checklisten und Überblicke am Ende jedes Kapitels gefallen und das Kapitel sinngemäß kurz zusammengefasst. Mich persönlich hat hier die ausführliche Differenzierung des Bergiffs "Girlboss" und dem *tatsächlichen* Feminismus überrascht. Das Buch ist demnach vor allem für Einsteiger*innen in das Thema Feminismus, aber auch für Personen geeignet, die sich bereits davor mit dem Thema auseinandergesetzt haben geeignet, da man auch hier wieder neue Aspekte hinzugewinnen konnte.

Ein Überblick des patriarchalen Einflusses in der Arbeitswelt
5

Ein Buch, von dem ich nicht wusste, wie dringend ich es lesen musste! Es lässt mich nachdenken, reflektieren und einige Dinge von einem anderen Blickwinkel betrachten.

Ein Buch, von dem ich nicht wusste, wie dringend ich es lesen musste! Es lässt mich nachdenken, reflektieren und einige Dinge von einem anderen Blickwinkel betrachten.
5

Wirklich jede*r sollte dieses Buch lesen!!

3

Tatsächlich fand ich das Hörbuch ganz interessant geschrieben, es waren auch einige spannende Ansätze dabei, aber alles in allem war es nichts, was man nicht so oder ähnlich schon mal gelesen hat, wenn man sich in diesem Themenfeld auskennt. Trotzdem nett für zwischendurch und als Themeneinstieg mit Sicherheit hilfreich.

3

Joa war ok! War nicht so viel Neues dabei und viele Statistiken

4

Aktuell, kurzweilig und interessant. Locker, leicht geschrieben und erklärt so einiges. Ein gelungener Einstieg oder Überblick über das Thema. Es geht nicht nur um Frauen, sondern auch viel um die Boomer und die Millennials.

5

Feministisch, intelligent, humorvoll und durchdacht

„Not your Business, Babe“ von Verena Bogner ist eine Kampfansage an Diskriminierung am Arbeitsplatz und das Todesurteil für den kapitalistischen Scheinfeminismus. Mit ihrem journalistischen Scharfsinn deckt die Autorin die Problematik hinter der Hustle-Culture und dem Girlboss-Feminismus auf und ermutigt dazu, Gleichberechtigung am Arbeitsplatz neu zu denken. Selbstkritisch und reflektiert bezieht sie ihre eigenen Erfahrungen mit ein, wenn sie über Solidarität unter Frauen, falsche Vorbilder und den Generationenkonflikt in der Arbeitswelt schreibt und einem dabei Ratschläge wie eine große Schwester gibt. Ich konnte für mich persönlich sehr viel aus dem Buch mitnehmen und habe vor allen gelernt, meinen eigenen Feminismus zu hinterfragen und teilweise neu zu denken. Denn nur weil eine Frau ein Unternehmen leitet, ist das nicht gleichzeitig ein Fortschritt für die gesamte Feminismus-Bewegung; und nur dann, wenn man nicht mehr ausschließlich auf Einzelpersonen schaut, sondern das System des Patriarchats als Ganzes betrachtet, kann man die Berufswelt für Frauen wirklich verbessern. Zudem ist Feminismus nur dann weit genug gedacht, wenn man ihn intersektional betrachtet. Das alles waren Erkenntnisse, die ich während dem Lesen dieses Buches machen durfte und für die ich sehr dankbar bin. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen!

5

Verärgert, gleichzeitig bestätigt und motiviert.

Ich fand's klasse. Besonders auch der Bezug zu aktuellen Serien und Songs. Es war mal anders. Zwischendurch habe ich nur gedacht "Wow, so geht's mir ständig und es ist nicht mein Problem allein!" Das war sehr erleichternd. Gerne noch mehr Tipps am Ende oder weiteren Erfahrungen von anderen Gender-Experten einfließen lassen! Für den Einstieg ein gutes Buch. Das Hörbuch fand ich super. Bin mir nicht sicher, ob das Taschenbuch mich auch so überzeugt hätte.

4

 organisieren von geburtstagen, kaffee vor meetings kochen… you name it - wir alle kennen leider situationen wie diese aus eigenen erfahrungen oder von freundinnen. die journalistin verena bogner verknüpft in ihrem buch vielen lieder & eine eigene playlist mit ihren erfahrungen in der arbeitswelt. dabei greift sie viele studien auf, die zeigen, wie strukturell bedingt die position von frauen (flinta eingeschlossen) und insbesondere frauen of color benachteiligt sind.     sie greift themen wie das impostor syndrome, quiet quitting, mental health & mental load auf. schreibt über das ende von #girlboss, empowerment und darüber auch negativen gefühlen freien lauf zu lassen.   „Wir werden es zwar wirtschaftlich gesehen sehr wahrscheinlich niemals besser haben als unsere Eltern und Vorgesetzten. Aber wir werden es hoffentlich besser machen.“s.66   für verena bogner transportiert musik das spiegelbild unserer gesellschaft. mit vielen positiven und kritisch zu betrachtenden beispielen macht sie das deutlich. denn, wir können von stars und sternchen lernen, bekommen gleichzeitig aber auch á la heidi klum eine „es kann nur eine geben“-welt vorgelebt.   auf knapp 200 seiten versteckt sich ein unterhaltsames und gleichzeitig wichtiges buch, dass sich wie ein gespräch mit einer freundin kombiniert mit ein paar fakten aus studien anfühlt. das buch gibt mir hoffnung, zeigt ein paar möglichkeiten hin zu mehr miteinander, solidarität und weniger druck „erfolgreich“ zu sein. denn am ende ist mental health eben doch wichtiger, als „die eine“ zu sein. & meistens hilft es sich weniger unter druck zu setzen: it’s not you, it’s the patriarchy. ✨

2

In nur wenigen Tagen starte ich selbst in die Welt der Berufstätigen. Zwar habe ich schon seit ich 14 war regelmäßig gearbeitet (Babysitting, Nachhilfe, Sommerjobs, geringfügige Stellen neben der Uni), aber trotzdem ist diese neue Stelle sicher wieder eine ganz andere Herausforderung, allein schon, weil das mehr Stunden pro Woche sind. Ich freue mich trotzdem darauf. Um ganz ehrlich zu sein: Ich glaube nicht, dass ich dort mit vielen der Probleme konfrontiert werden werde, die hier in diesem Buch beschrieben werden. Das Team ist überwiegend weiblich und vom Chef hatte ich bisher nicht das Gefühl, dass er sexistisch sein könnte. Und meine Stelle ist jetzt auch nicht unbedingt eine, über die mir die Popkultur falsche Erwartungen hätte vermitteln können. Denn in der Popkultur existiert diese Art von Beruf einfach nicht. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass Einzelkämpferinnentum dort nicht funktionieren würde. Trotzdem wollte ich dieses Buch lesen. Es schadet nicht, wenn ich über Red Flags bei der Jobsuche Bescheid weiß oder wenn ich weiß, wie ich meinen Gehalt verhandle. Letzteres habe ich mich bei diesem Bewerbungsgespräch tatsächlich getraut - und ich war erfolgreich und es war kein Drama, ich wurde trotzdem eingestellt und ernstgenommen und nicht einfach vor die Tür gesetzt. Und ja, all diese Szenarien habe ich mir zuvor ausgemalt. Dieses Buch hat dazu aber leider nicht so viel beigetragen, wie ich mir gewünscht hätte. Irgendwie habe ich aktuell kein Glück mit Sachbüchern... Mein erstes und wohl größtes Problem mit diesem Buch war die Struktur. Die Kapitel sind sehr kurz und greifen oft ineinander, was an sich mal nichts negatives ist. Aber mein Problem war, dass ich leider oft nicht unbedingt wusste, worauf die Autorin jetzt hinaus will. Und das ist für mich bei einem Sachbuch doch eine der Grundvoraussetzungen. Auch war mir das Buch an vielen Stellen zu persönlich. Das würde funktionieren, wenn man dieses Buch als Essay vermarkten würde, aber der Klappentext wirkt zumindest doch auf mich eher wie ein Sachbuch oder vielleicht auch wie ein Ratgeber. Besonders interessiert hat mich, wie die Autorin wohl Verbindungen zur Popkultur schlägt. Begonnen hat diese Verknüpfung ziemlich gut, nämlich mit einer richtig tollen Playlist, die ich auch jetzt noch auf meinem Handy gespeichert habe. Aber dann wurde mir diese Verbindung dann leider oft zu schwammig und ging mir nicht weit genug. Ja, ich glaube definitiv, dass es da eine Verbindung gibt. Medien prägen uns und unser Verhalten. Aber das hier war dann leider doch eine recht oberflächliche Interpretation der Zusammenhänge. Mein Fazit? Wer sich bereits schon länger mit den Themen Feminismus und Sexismus am Arbeitsplatz beschäftigt, kann hier leider nicht mehr viel lernen. Und auch an praktischen Tipps bezüglich Gehaltsverhandlung und co. findet man hier leider nur wenig.

2.5

2,5/5 ⭐️

Der Schreibstil von Verena Bogner entspricht mehr dem eines persönlichen Erfahrungsberichtes. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, als würde mir meine imaginäre große Schwester Tripps und Tricks für den Berufsalltag mit auf den Weg geben. Auch die Internetinsider oder Anspielungen auf Memes lockerten das ernste Thema auf. Dadurch lassen sich die guten 200 Seiten an einem Stück lesen. Gestört haben mich hin und wieder einzelne Anglizismen. Zwar vermitteln die Anglizismen dem Buch eine moderne Prägung, aber am Ende waren die dann doch zu viel. Verena Bogner behandelt in ihrem Buch ein wirklich ernsthaftes und wichtiges Thema, das nicht durch einfache individuelle Veränderungen gelöst werden kann. Dennoch hätte mich mir im Bereich der Lösungsansätze mehr Tiefgang und Innovation erhofft. Viel neues steht auf den etwa 200 Seiten somit nicht.

2

Puhh...das war echt unnötig

Verena Bogner hat hier ein sehr Feministisches Buch für die generation millennial geschrieben...erstmal gehöre ich gar nicht in diese Generation aber gut. Der Schreibstil war Recht zäh aber ab schlimmsten fand ich, dass die ganze Zeit nur über Probleme gesprochen wurde und auf allem herum gehackt wurde...aber keine Lösung in Aussicht gebracht wurde. Ich hab mehr Probleme nach dem Buch als vor dem Buch. Die einzigen Personen zu denen dieses Buch passen könnte sind Frauen im Millennial alter welche sich mit dem Thema Feminismus alleine gelassen fühlen.

3.5

Der Schreibstil und der Humor haben mich sehr abgeholt. Auch wenn *mir* (privilegiert) vieles schon bekannt war, war es sehr sehr sehr wichtig, dass es die Autorin so eingängig und gespinkst mit gutem Humor aufgeschrieben hat.

3.5

Eine feministische Perspektive auf die Arbeitswelt. Verena Bogner teilt dabei auch ihre eigenen Fehler und bietet somit einen selbstkritischen Ansatz. Meiner Meinung nach ist das Buch eher für Millennials geeignet, aber auch ich als Angehöriger der Generation X habe interessante Einblicke gewonnen.

4

Ungleiche Bezahlung, die berühmte Extrameile, toxische Hustle Culture, Mental Load, Generationen-Clash und sexistische Kommentare - wir alle kennen die Herausforderungen, denen sich zumeist weiblich sozialisierte Menschen in unserer Arbeitswelt täglich stellen müssen. In "Not Your Business, Babe! - Alles, was du als Frau über die Arbeitswelt wissen musst" betrachtet Verena Bogner diese Schwierigkeiten aus der Sicht einer Beschäftigten in der Medienbranche, anhand von eigenen Erfahrungen, Interviews mit Expert*innen und Quellenrecherchen trägt sie auf witzige und leicht zugängliche Art zusammen, was uns täglich bei der Arbeit struggeln lässt. Dabei reflektiert sie sich und ihre Privilegien immer wieder selbst und berichtet auch von ihren eigenen beruflichen Anfängen. Zudem behält sie die Intensivierung der Probleme einer patriarchal geprägten Arbeitswelt für mehrfach marginalisierte Personen im Blick und ruft sie den Lesenden immer wieder in Erinnerung. Besonders gut haben mir die popkulturellen Referenzen im Buch gefallen, Verena Bogner analysiert beispielsweise anhand einiger konkreter Persönlichkeiten wie Kim Kardashian, wieso es absolut nicht erstrebenswert und einer feministischen Berufswelt nicht dienlich ist, ein Girlboss zu sein, an einer anderen Stelle stellt sie eine Playlist zur mentalen Stärkung auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch oder anderen wichtigen Terminen bei der Arbeit zusammen. "Not Your Business, Babe! - Alles, was du als Frau über die Arbeitswelt wissen musst" richtet sich (sprachlich) größtenteils an Millennials und die Generation Z sowie vorrangig an Beschäftigte, die eine Bürotätigkeit ausüben, was wohl am persönlichen Hintergrund Bogners liegt. Das Buch eignet sich sehr gut für einen Einstieg in den Themenkomplex Arbeit und Feminismus und punktet für mich vor allem durch seinen Aufruf zu mehr Solidarität unter Arbeitnehmer*innen und der Kritik an den Strukturen, die hinter unserem ungesunden Arbeitsalltag stecken.

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4

Urkomisch mit tollem Humor!

Das Buch hat mich vom Cover her direkt überzeugt, da ich mich durch die Schlagworte auf dem Cover direkt angesprochen gefühlt habe. Es hat sich unglaublich leicht lesen lassen,sodass man schnell durchkommt. Die Autorin schreibt so schön ironisch über eine leider wahre Situation und ich habe die ganzen pop-culture Referenzen geliebt. Es hat sich angefühlt wie ein Gespräch mit einer guten Freundin. An sich konnte ich nicht viel neues mitnehmen, was für mich das Leseerlebnis aber nicht behindert hat. Es war toll, einfach ähnliche Meinungen mit Daten und Fakten belegt zu sehen, sodass man sich mit gewissen Themen nicht mehr so alleine gefühlt hat. Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen, da es nicht nur für Gen Y und Z paaend ist, sondern vielleicht auch eine Bereicherung für ältere Generationen ist, um ihre jungen Kollegen besser zu verstehen.

3

Ganz okay und leicht zu lesen + coole Musikempfehlungen

Das Buch ist ganz in Ordnung und beschreibt sehr gut, wie es in der Arbeitswelt aussieht oder aussehen kann. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Automobilindustrie, hätte mir mehr Input über die Arbeit außerhalb vom Büro unter Männern gewünscht , da mMn zu wenig darüber berichtet wird. Die Message im Buch ist, trotz all den angesprochenen Problemen solidarisch zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen + anderen unerfahrenen Menschen zu helfen, vor allem in ihrem nagelneuen Start in die Berufswelt.

4

Ein kritischer und feministischer Blick auf die Arbeitswelt.

4

Populistisches aber unterhaltsames Buch, was zum Denken anregt

Sehr populistisch, und teilweise vielleicht auch etwas zu überzogen. Aber vielleicht ist es genau das, was es braucht, zum nachdenken anzuregen. Letztendlich ein Statement für mehr „verschwesterlichung“ unter Frauen. Hat mir auf jeden Fall sehr gefallen und so, dass Frau auf jeden Fall am Ende was daraus mitnehmen kann. :) leicht und unterhaltsam zum lesen.

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