Normal ist anders
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Description
Die Liebe geht seltsame Wege. Manche davon führen direkt durch die Klapse.
Lea kann nichts mehr schlucken. Kein Brot, keine Schokolade, kein Obst. Wenn sie ehrlich ist, will sie auch gar nichts mehr schlucken. Lea leidet unter panischer Angst vor dem Ersticken. Inzwischen ist die 26-Jährige so untergewichtig, dass sie sich entscheiden muss: Sterben oder Therapie. Sie entscheidet sich für Letzteres. In der Klinik werden aus den anfangs so skurril erscheinenden Mitpatienten bald gute Freunde, und ganz unerwartet passiert Lea auch noch das Normalste überhaupt: Sie verliebt sich. In den hochsensiblen Ben, der einen Sammelzwang hat. Er tut ihr gut, aber kann sie seine Liebe überhaupt zulassen? Und dann wird sie rückfällig ...
Book Information
Author Description
Katja Kulin ist als Autorin, Lerntrainerin und freie Lektorin tätig. Im Rahmen ihres Pädagogikstudiums betreute sie ein Jahr lang Psychiatriepatienten. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Romane, Sachbücher und Romanbiografien. Sie lebt in Bochum.
Posts
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich interessiere mich sowieso sehr für das Thema psychische Krankheiten. Man hat beim Lesen einen schönen Einblick in die Welt von Lea bekommen und nicht nur ihre Störung, sondern auch die einiger Mitpatienten. Auch die Rückblicke fand ich spannend, um mehr über das "Warum" zu erfahren. Was mich allerdings stört ist, dass das Buch eine psychiatrische Einrichtung irgendwie zu einfach darstellt. Auch der Umgang mit den Krankheiten war mir etwas zu flapsig, zu schnell waren die meisten auf einmal "fast geheilt", "auf den besten Weg", "die Symptome nahezu weg" (das sind KEINE direkten Zitate aus dem Buch, sondern meine etwas augenrollenden Gedanken beim Lesen) . Vielleicht war es aber auch die Intention der Autorin, etwas die Angst von psychiatrischen Einrichtungen zu nehmen. Leider ist es nur in den seltensten Fällen so leicht, wie es hier dargestellt wird. Ich glaube aber auch, dass es extrem schwer ist, den Grad zwischen der Ernsthaftigkeit des Themas und der Leichtigkeit eines Liebesromans zu vereinen und dafür war das Buch gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
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Die Liebe geht seltsame Wege. Manche davon führen direkt durch die Klapse.
Lea kann nichts mehr schlucken. Kein Brot, keine Schokolade, kein Obst. Wenn sie ehrlich ist, will sie auch gar nichts mehr schlucken. Lea leidet unter panischer Angst vor dem Ersticken. Inzwischen ist die 26-Jährige so untergewichtig, dass sie sich entscheiden muss: Sterben oder Therapie. Sie entscheidet sich für Letzteres. In der Klinik werden aus den anfangs so skurril erscheinenden Mitpatienten bald gute Freunde, und ganz unerwartet passiert Lea auch noch das Normalste überhaupt: Sie verliebt sich. In den hochsensiblen Ben, der einen Sammelzwang hat. Er tut ihr gut, aber kann sie seine Liebe überhaupt zulassen? Und dann wird sie rückfällig ...
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Katja Kulin ist als Autorin, Lerntrainerin und freie Lektorin tätig. Im Rahmen ihres Pädagogikstudiums betreute sie ein Jahr lang Psychiatriepatienten. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Romane, Sachbücher und Romanbiografien. Sie lebt in Bochum.
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Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich interessiere mich sowieso sehr für das Thema psychische Krankheiten. Man hat beim Lesen einen schönen Einblick in die Welt von Lea bekommen und nicht nur ihre Störung, sondern auch die einiger Mitpatienten. Auch die Rückblicke fand ich spannend, um mehr über das "Warum" zu erfahren. Was mich allerdings stört ist, dass das Buch eine psychiatrische Einrichtung irgendwie zu einfach darstellt. Auch der Umgang mit den Krankheiten war mir etwas zu flapsig, zu schnell waren die meisten auf einmal "fast geheilt", "auf den besten Weg", "die Symptome nahezu weg" (das sind KEINE direkten Zitate aus dem Buch, sondern meine etwas augenrollenden Gedanken beim Lesen) . Vielleicht war es aber auch die Intention der Autorin, etwas die Angst von psychiatrischen Einrichtungen zu nehmen. Leider ist es nur in den seltensten Fällen so leicht, wie es hier dargestellt wird. Ich glaube aber auch, dass es extrem schwer ist, den Grad zwischen der Ernsthaftigkeit des Themas und der Leichtigkeit eines Liebesromans zu vereinen und dafür war das Buch gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.





