Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten
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Description
Book Information
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Eine kreative und spannende Jugendfantasy mit starkem Konzept, der jedoch sympathische Figuren gefehlt haben, um mich komplett mitzunehmen.
Was für eine außergewöhnliche Idee! Menschen, denen ihre Erinnerungen gestohlen und in magische Bücher verwandelt werden – allein dieses Konzept fand ich unglaublich stark und kreativ. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat für mich definitiv diesen besonderen Jugendfantasy-Vibe, der einen in eine ganz eigene Welt zieht. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – atmosphärisch, bildhaft und mit einer ganz eigenen Note. Auch die Handlung selbst ist ungewöhnlich und hebt sich von vielen anderen Fantasygeschichten ab. Was mir allerdings gefehlt hat, war eine Figur, mit der ich wirklich mitfühlen konnte. Die Charaktere wirkten auf mich leider ziemlich blass und teilweise unsympathisch – besonders Apolonia konnte mich emotional nicht erreichen. Dadurch blieb ich etwas auf Distanz, obwohl die Story selbst wirklich stark ist. Trotzdem überwiegt für mich die Originalität der Idee und die spannende Umsetzung. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ – vor allem für seine außergewöhnliche Welt und den tollen Stil.

Ein fantastisches Buch von Jenny-Mai Nuyen. Schon der Beginn des Buches war fantastisch und hat mich in seinen Bann gezogen. Da waren ein Treffen und eine Prophezeiung, ein tolles Setting einer alten Bibliothek und Blutbücher. Da waren Charaktere, die alle einzigartig und liebenswert waren. Da gab es Apolonia Spiegelgold, eine junge Dame und ihre Gabe mit Tieren zu sprechen, in Gedanken und in Bildern. Der zweite wichtige Charakter war Tigwind, ein Dieb und sein Zustand, das Glück verloren zu haben und deswegen keines mehr empfinden zu können. Uns dann war da Vampa, ein Boxer, der keine Gefühle und Erinnerungen mehr hatte, nicht sterben und auch nicht altern konnte. Alle drei Charaktere haben mich von Anfang an berührt, fasziniert und ihre Geschichten mitgerissen, jeder Charakter hatte andere und eigene Wünsche und Gründe für sein Handeln im Laufe der Geschichte. Apolonia hat an ihren Status gedacht, Vampa an das rückerlangen seiner Gefühle und Tigwind an seine gestohlenen Erinnerungen. Es war toll das alles zu lesen und zu sehen, wie die Charaktere sich entschieden und entwickelt haben und ihr Aufeinandertreffen war der Beginn der eigentlichen Geschichte. Es ging um Dichter und Wörter, um das Stehlen von Erinnerungen und Identität, um Bluttinte und Blutbücher. Es gab sogar einen Einblick darin, wie ein Blutbuch geschrieben und Erinnerungen genommen wurden und dieser war faszinierend und erschreckend zugleich. Es ging um einzigartige Menschen, die Motten genannt wurden mit Gaben und das Nutzen dieser mit verschiedenen Zielen. Es ging darum warum es die Gaben gab und um die Frage nach dem Sein, um die Moral und was einen selbst ausmachte. Das fand ich besonders, ebenso den Schreibstil, malerisch und detailliert, sodass ich die Orte und Szenen vor mir gesehen habe. Gerade das Setting hat mich begeistert, die Stadt in der Zeit vor Weihnachten und Silvester, all der Schnee und das Eis. Toll war auch die eigentümliche und alte Sprache, die alten Gemäuer, die Bücher und all die Geschichten. Und auch dieses Zitat von Apolonias Vater: ,,Menschen kommen und gehen. Aber Geschichten überdauern die Zeit, denn sie sind hier in den Büchern, sie sind wie Schätze eingeschlossen und leben ewig.“ Genauso wie diese besondere Geschichte über Nocturna, die Nacht der gestohlenen Schatten.
3,5 ⭐ Dem Titel nach, habe ich eine komplett andere Geschichte und zudem viel kindlichere Geschichte. Die Handlung an sich hat mich unterhalten, nicht mitgerissen aber die Erzählweise fand ich fantastisch. Ich hab Tintenherz-Vibes gespürt und musste mir viele Stellen markieren, weil sie so besonders geschrieben waren und mir irgendwie ins Herz gingen.
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Eine kreative und spannende Jugendfantasy mit starkem Konzept, der jedoch sympathische Figuren gefehlt haben, um mich komplett mitzunehmen.
Was für eine außergewöhnliche Idee! Menschen, denen ihre Erinnerungen gestohlen und in magische Bücher verwandelt werden – allein dieses Konzept fand ich unglaublich stark und kreativ. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat für mich definitiv diesen besonderen Jugendfantasy-Vibe, der einen in eine ganz eigene Welt zieht. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – atmosphärisch, bildhaft und mit einer ganz eigenen Note. Auch die Handlung selbst ist ungewöhnlich und hebt sich von vielen anderen Fantasygeschichten ab. Was mir allerdings gefehlt hat, war eine Figur, mit der ich wirklich mitfühlen konnte. Die Charaktere wirkten auf mich leider ziemlich blass und teilweise unsympathisch – besonders Apolonia konnte mich emotional nicht erreichen. Dadurch blieb ich etwas auf Distanz, obwohl die Story selbst wirklich stark ist. Trotzdem überwiegt für mich die Originalität der Idee und die spannende Umsetzung. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ – vor allem für seine außergewöhnliche Welt und den tollen Stil.

Ein fantastisches Buch von Jenny-Mai Nuyen. Schon der Beginn des Buches war fantastisch und hat mich in seinen Bann gezogen. Da waren ein Treffen und eine Prophezeiung, ein tolles Setting einer alten Bibliothek und Blutbücher. Da waren Charaktere, die alle einzigartig und liebenswert waren. Da gab es Apolonia Spiegelgold, eine junge Dame und ihre Gabe mit Tieren zu sprechen, in Gedanken und in Bildern. Der zweite wichtige Charakter war Tigwind, ein Dieb und sein Zustand, das Glück verloren zu haben und deswegen keines mehr empfinden zu können. Uns dann war da Vampa, ein Boxer, der keine Gefühle und Erinnerungen mehr hatte, nicht sterben und auch nicht altern konnte. Alle drei Charaktere haben mich von Anfang an berührt, fasziniert und ihre Geschichten mitgerissen, jeder Charakter hatte andere und eigene Wünsche und Gründe für sein Handeln im Laufe der Geschichte. Apolonia hat an ihren Status gedacht, Vampa an das rückerlangen seiner Gefühle und Tigwind an seine gestohlenen Erinnerungen. Es war toll das alles zu lesen und zu sehen, wie die Charaktere sich entschieden und entwickelt haben und ihr Aufeinandertreffen war der Beginn der eigentlichen Geschichte. Es ging um Dichter und Wörter, um das Stehlen von Erinnerungen und Identität, um Bluttinte und Blutbücher. Es gab sogar einen Einblick darin, wie ein Blutbuch geschrieben und Erinnerungen genommen wurden und dieser war faszinierend und erschreckend zugleich. Es ging um einzigartige Menschen, die Motten genannt wurden mit Gaben und das Nutzen dieser mit verschiedenen Zielen. Es ging darum warum es die Gaben gab und um die Frage nach dem Sein, um die Moral und was einen selbst ausmachte. Das fand ich besonders, ebenso den Schreibstil, malerisch und detailliert, sodass ich die Orte und Szenen vor mir gesehen habe. Gerade das Setting hat mich begeistert, die Stadt in der Zeit vor Weihnachten und Silvester, all der Schnee und das Eis. Toll war auch die eigentümliche und alte Sprache, die alten Gemäuer, die Bücher und all die Geschichten. Und auch dieses Zitat von Apolonias Vater: ,,Menschen kommen und gehen. Aber Geschichten überdauern die Zeit, denn sie sind hier in den Büchern, sie sind wie Schätze eingeschlossen und leben ewig.“ Genauso wie diese besondere Geschichte über Nocturna, die Nacht der gestohlenen Schatten.
3,5 ⭐ Dem Titel nach, habe ich eine komplett andere Geschichte und zudem viel kindlichere Geschichte. Die Handlung an sich hat mich unterhalten, nicht mitgerissen aber die Erzählweise fand ich fantastisch. Ich hab Tintenherz-Vibes gespürt und musste mir viele Stellen markieren, weil sie so besonders geschrieben waren und mir irgendwie ins Herz gingen.









