Nebelvermächtnis
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Description
Book Information
Author Description
Mein Name ist Arne Kilian (Jahrgang 1979), ich bin gelernter Verlagskaufmann und habe während meines Studiums der Germanistik und Philosophie als Korrektor gearbeitet. Inzwischen lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Unna und arbeite dort als Lehrer an einem Gymnasium. Neben diversen Veröffentlichungen von Kurzgeschichten sprach der Schauspieler Gerd Silberbauer 2014 meinen Text „Die Kolonie“ als Podcast ein. 2014 erschien mein erster Kurz-Roman „Wintergrab“. Im Juli 2016 folgte mein Psycho-Thriller „Mein totes Herz“ bei Bastei Entertainment (Bastei Lübbe). Mit großer Freude habe ich schon zahlreiche Lesungen durchgeführt – u. a. auch auf der Buchmesse in Leipzig.
Posts
Die Charaktere sind na ja, die Story ist ok und der Schreibstil so lala. Insgesamt halt OK, aber nicht berauschend. Schade 🌫️
Robert soll die Herbstferien bei seinem Onkel im Dorf Loch verbringen. Ewig eingehüllt vom Nebel, sucht er eines Tages den Mops seines Onkels in der Hoffnung, dass dieser nicht tot im Moor liegt. Doch anstatt auf den Hund, trifft er auf eine verborgene Stadt in Nebel, die so ganz anders ist, als alles, was man kennt... Der Protagonist Robert war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch. Manche Gedanken und Handlungen konnte ich schwer nachvollziehen und auch manche Aussagen, beispielsweise 'typisches Mädchenzimmer' und 'Glitzer überall' waren mir ein Dorn im Auge. Es war halt 'typisch Junge', dass er mir nicht nur wegen solcher Aussagen manchmal etwas zurückgeblieben erschienen ist. Es gibt ein paar Alkoholszenen, welche mich Kopfschüttelnd zurückgelassen haben und nun ja, sein Verhalten war wirklich dumm... Dadurch wurde die Geschichte auch leider nicht besser und es liegt direkt eine Art Belag auf meinem weiteren Leseweg. Auch finde ich, dass Robert keine wirkliche Entwicklung im Buch durchmacht, was ich persönlich sehr schade finde. Abgesehen von ihm, lernt man noch ein paar andere Charaktere kennen: Rungar, Negola, Tinja und Roberts Mutter. Aber im Großen und Ganzen bleiben diese leider recht blass und lediglich Nebenfiguren. Die Geschichte war an sich gar nicht schlecht, aber in meinen Augen wurde ihr volles Potenzial leider nicht ausgeschöpft. Vielmehr wurde irgendwo abgekürzt und der Kampf am Ende war dann auch nicht so spektakulär, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Schreibstil des Buches ist prinzipiell nicht schlecht. Aber irgendwie hat mich sehr viel gestört und mich immer wieder dazu veranlasst zu schauen, wie viele Seiten das Kapitel beziehungsweise das Buch noch hat. Generell sind die Kapitel Recht kurz gehalten, aber das Buch hat ja auch nur knapp 240 Seiten. Die Beschreibungen des Setting waren ziemlich gut, da die dunkle und gefährliche Seite von Motorlandschaften und auch Städten im Nebel gut angekommen sind. Dennoch waren mir zu viele Wiederholungen dabei, die die Geschichte und den Lesefluss unnötig zäh machten. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt für mich oder ich bin die falsche Zielgruppe. Leider war dieses Buch nichts für mich, obwohl ich das Cover und den Klappentext doch ziemlich hübsch und aufregend fand. Schade 🪨
Es tut mir selbst weh und auch unglaublich Leid, das sagen zu müssen, aber ich weiß nicht, wann ich mich zuletzt mit einem Buch so schwer getan habe. "Nebelvermächtnis" lag schon eine Weile auf meinem SuB und während ich beim Kauf damals vollends vom Klappentext überzeugt war, muss ich zugeben, dass ich nun, als ich es endlich aus den Tiefen meines Regals befreit habe, schon reichlich skeptisch war. Ich hatte auch schon einige weniger positive Rezensionen gelesen, die mich wohl mehr oder minder unterbewusst beeinflusst hatten. So oder so bin ich bereits mit der Erwartung an das Buch herangetreten, dass es vermutlich kein großes Highlight wird. Und von da an kann es doch nur in zwei Richtungen gehen, oder? Entweder, das Buch überrascht einen komplett, brennt alle anfänglichen Zweifel aus und lässt einen am Ende umso geflasther und begeisterter zurück. Oder aber... Nun ja. Oder aber, die Erwartungen bestätigen sich. Hier war leider letzteres der Fall. Es fing schon damit an, dass ich mit Robert als Hauptfigur absolut nicht warm wurde. Seine Taten waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und seine Gedankengänge sprunghaft sowie nervenaufreibend. Der Schreibstil rundete das Bild dann in meinen Augen noch ab, wirkte er doch auch stellenweise recht unausgereift - was ich schade finde, denn man merkt anhand einiger Beschreibungen und Metaphern, dass in der Feder des Autors doch durchaus Sprachgefühl steckt! Irgendwie funktioniert die Gesamtheit aber nicht. Auch mit den restlichen Charakteren und dem Setting konnte ich mich nicht anfreunden, was die Seiten für mich unheimlich lang hat werden lassen - und ehrlich gesagt dazu führte, dass ich vieles nur noch quer gelesen habe. Uff, ihr wisst nicht, wie schwer mir das fällt. Aber ich glaube, dass schlechte Rezensionen genauso wichtig sind wie gute - daher wollte ich mich selbst nicht mit einer Ausrede davon kommen lassen, sondern auch dieses Buch bewerten.
Interessante Geschichte mit Schwächen
Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut, dass ein Junge bei seinem Onkel in einem kleinen Dorf Urlaub macht und im Nebel eine verborgene Stadt findet, aus der er abstammt. Jedoch wurde für mich das Leseerlebnis durch einige Punkte getrübt. Die erste Hälfte des Buches ist leider eher ruhig und man erfährt nur sehr langsam die Hintergründe. Dann passiert auf einmal alles schnell hintereinander und leider immer noch ohne viele Hintergrundinfos zu dieser fremden Welt. Hier fällt für meinen Geschmack einerseits das Worldbuilding zu knapp aus und andererseits sind die Ereignisse und die Spannung ungleichmäßig im Buch verteilt. Ich denke, dass dem Buch ein paar Seiten fehlen, um es abzurunden. Mir ist auch nicht klar, wie Robert zum Schluss zu Nofra steht und ob er sich weiterentwickelt hat. Robert ist am Anfang in gefühlt allem total unerfahren und soll dann mit dem Oron Nofra und Loch vor einem größenwahnsinnigen Herrscher retten, was meiner Meinung nach nicht so ganz zusammen passt. Für mich eine Geschichte mit Potential, das leider nicht komplett genutzt wurde.
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Mein Name ist Arne Kilian (Jahrgang 1979), ich bin gelernter Verlagskaufmann und habe während meines Studiums der Germanistik und Philosophie als Korrektor gearbeitet. Inzwischen lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Unna und arbeite dort als Lehrer an einem Gymnasium. Neben diversen Veröffentlichungen von Kurzgeschichten sprach der Schauspieler Gerd Silberbauer 2014 meinen Text „Die Kolonie“ als Podcast ein. 2014 erschien mein erster Kurz-Roman „Wintergrab“. Im Juli 2016 folgte mein Psycho-Thriller „Mein totes Herz“ bei Bastei Entertainment (Bastei Lübbe). Mit großer Freude habe ich schon zahlreiche Lesungen durchgeführt – u. a. auch auf der Buchmesse in Leipzig.
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Die Charaktere sind na ja, die Story ist ok und der Schreibstil so lala. Insgesamt halt OK, aber nicht berauschend. Schade 🌫️
Robert soll die Herbstferien bei seinem Onkel im Dorf Loch verbringen. Ewig eingehüllt vom Nebel, sucht er eines Tages den Mops seines Onkels in der Hoffnung, dass dieser nicht tot im Moor liegt. Doch anstatt auf den Hund, trifft er auf eine verborgene Stadt in Nebel, die so ganz anders ist, als alles, was man kennt... Der Protagonist Robert war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch. Manche Gedanken und Handlungen konnte ich schwer nachvollziehen und auch manche Aussagen, beispielsweise 'typisches Mädchenzimmer' und 'Glitzer überall' waren mir ein Dorn im Auge. Es war halt 'typisch Junge', dass er mir nicht nur wegen solcher Aussagen manchmal etwas zurückgeblieben erschienen ist. Es gibt ein paar Alkoholszenen, welche mich Kopfschüttelnd zurückgelassen haben und nun ja, sein Verhalten war wirklich dumm... Dadurch wurde die Geschichte auch leider nicht besser und es liegt direkt eine Art Belag auf meinem weiteren Leseweg. Auch finde ich, dass Robert keine wirkliche Entwicklung im Buch durchmacht, was ich persönlich sehr schade finde. Abgesehen von ihm, lernt man noch ein paar andere Charaktere kennen: Rungar, Negola, Tinja und Roberts Mutter. Aber im Großen und Ganzen bleiben diese leider recht blass und lediglich Nebenfiguren. Die Geschichte war an sich gar nicht schlecht, aber in meinen Augen wurde ihr volles Potenzial leider nicht ausgeschöpft. Vielmehr wurde irgendwo abgekürzt und der Kampf am Ende war dann auch nicht so spektakulär, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Schreibstil des Buches ist prinzipiell nicht schlecht. Aber irgendwie hat mich sehr viel gestört und mich immer wieder dazu veranlasst zu schauen, wie viele Seiten das Kapitel beziehungsweise das Buch noch hat. Generell sind die Kapitel Recht kurz gehalten, aber das Buch hat ja auch nur knapp 240 Seiten. Die Beschreibungen des Setting waren ziemlich gut, da die dunkle und gefährliche Seite von Motorlandschaften und auch Städten im Nebel gut angekommen sind. Dennoch waren mir zu viele Wiederholungen dabei, die die Geschichte und den Lesefluss unnötig zäh machten. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt für mich oder ich bin die falsche Zielgruppe. Leider war dieses Buch nichts für mich, obwohl ich das Cover und den Klappentext doch ziemlich hübsch und aufregend fand. Schade 🪨
Es tut mir selbst weh und auch unglaublich Leid, das sagen zu müssen, aber ich weiß nicht, wann ich mich zuletzt mit einem Buch so schwer getan habe. "Nebelvermächtnis" lag schon eine Weile auf meinem SuB und während ich beim Kauf damals vollends vom Klappentext überzeugt war, muss ich zugeben, dass ich nun, als ich es endlich aus den Tiefen meines Regals befreit habe, schon reichlich skeptisch war. Ich hatte auch schon einige weniger positive Rezensionen gelesen, die mich wohl mehr oder minder unterbewusst beeinflusst hatten. So oder so bin ich bereits mit der Erwartung an das Buch herangetreten, dass es vermutlich kein großes Highlight wird. Und von da an kann es doch nur in zwei Richtungen gehen, oder? Entweder, das Buch überrascht einen komplett, brennt alle anfänglichen Zweifel aus und lässt einen am Ende umso geflasther und begeisterter zurück. Oder aber... Nun ja. Oder aber, die Erwartungen bestätigen sich. Hier war leider letzteres der Fall. Es fing schon damit an, dass ich mit Robert als Hauptfigur absolut nicht warm wurde. Seine Taten waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und seine Gedankengänge sprunghaft sowie nervenaufreibend. Der Schreibstil rundete das Bild dann in meinen Augen noch ab, wirkte er doch auch stellenweise recht unausgereift - was ich schade finde, denn man merkt anhand einiger Beschreibungen und Metaphern, dass in der Feder des Autors doch durchaus Sprachgefühl steckt! Irgendwie funktioniert die Gesamtheit aber nicht. Auch mit den restlichen Charakteren und dem Setting konnte ich mich nicht anfreunden, was die Seiten für mich unheimlich lang hat werden lassen - und ehrlich gesagt dazu führte, dass ich vieles nur noch quer gelesen habe. Uff, ihr wisst nicht, wie schwer mir das fällt. Aber ich glaube, dass schlechte Rezensionen genauso wichtig sind wie gute - daher wollte ich mich selbst nicht mit einer Ausrede davon kommen lassen, sondern auch dieses Buch bewerten.
Interessante Geschichte mit Schwächen
Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut, dass ein Junge bei seinem Onkel in einem kleinen Dorf Urlaub macht und im Nebel eine verborgene Stadt findet, aus der er abstammt. Jedoch wurde für mich das Leseerlebnis durch einige Punkte getrübt. Die erste Hälfte des Buches ist leider eher ruhig und man erfährt nur sehr langsam die Hintergründe. Dann passiert auf einmal alles schnell hintereinander und leider immer noch ohne viele Hintergrundinfos zu dieser fremden Welt. Hier fällt für meinen Geschmack einerseits das Worldbuilding zu knapp aus und andererseits sind die Ereignisse und die Spannung ungleichmäßig im Buch verteilt. Ich denke, dass dem Buch ein paar Seiten fehlen, um es abzurunden. Mir ist auch nicht klar, wie Robert zum Schluss zu Nofra steht und ob er sich weiterentwickelt hat. Robert ist am Anfang in gefühlt allem total unerfahren und soll dann mit dem Oron Nofra und Loch vor einem größenwahnsinnigen Herrscher retten, was meiner Meinung nach nicht so ganz zusammen passt. Für mich eine Geschichte mit Potential, das leider nicht komplett genutzt wurde.







