Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.
Der Bestseller von Nele Neuhaus
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.
Book Information
Author Description
Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, heute ist sie die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.
Posts
Auch mit dem nunmehr 9. Taunuskrimi weiß Nele Neuhaus ihre Leserschaft spannend zu unterhalten. Auch diesmal muss in der dunklen Vergangenheit gegraben werden um einem Serienmörder auf die Schliche zu kommen, der seine Opfer um den Muttertag herum tötet. Auch diesmal wird es wieder persönlich nur das es diesmal Pia ist die mit einer Geschichte konfrontiert wird mit der sie nicht gerechnet hätte. Der Ausflug in den Taunus ist schon mehr als ein Krimi. Da kommen schon echte Thrillervibes auf. Erschreckend wieder der Ausflug in die Vergangenheit und wie mit Pflegekindern umgegangen wurde. Da bleibt ein dicker Kloß im Hals zurück. Kritisch wie immer bei Nele Neuhaus. Nur ein kleiner Ausrutscher ist diesmal der Showdown. So was kennt man in dieser Reihe eigentlich nicht. Aber schmälert das Lesevergnügen keinesfalls. Freue mich auf den 10. Teil.
Ein alter Mann wird in seinem Haus tot aufgefunden. Durch Zufall werden auf seinem Grundstück drei mumifizierte Frauenleichen entdeckt. War er wirklich ein Mörder? Es gibt drei Handlungsstränge. Die von den Ermittlern im hier und jetzt, die von Fiona und die von dem Mörder. Alle Perspektiven sind sehr interessant. Und wie die Perspektive von Fiona mit den anderen zusammenhängt, ist lange Zeit ein Rätsel. Wie gewohnt ist das Buch in Tage aufgeteilt. Hier muss man sehr aufpassen, den die Daten gehen nicht nach der Reihenfolge z.B.: liegt die Perspektive von Fiona einige Tage in der Vergangenheit. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese Perspektive, wie die des Mörders, besser gekennzeichnet wäre. Die Charaktere bzw. die Ermittler sind sympathisch. Lediglich Nicola Engel nervt diesmal bestialisch, allerdings kommt sie nicht so oft im Buch vor. Den Kreis der Verdächtigen hat die Autorin sehr spannend gewählt. Alles Waisenkinder aus einer Pflegefamilie und jeder mit seinem persönlichen psychischen Knacks. Sehr schwierig für die Ermittler! Diesmal ist die Handlung viel spannender, als in den letzten Büchern, die ich von der Autorin gelesen habe. Es kommt unter anderem davon, dass es kaum persönliche Nebenhandlungen gibt. Die letzten 100 Seiten sind der Jagt nach dem Mörder gewidmet. Diese sind so von der Spannung geladen, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Eins der besten Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Es ist zwar blutlos, jedoch würde ich es trotzdem jemandem empfehlen, der Thriller mag. PS: Dank dem Buddy Read mit @Sophre ist das Lesen zu einem einmaligem Erlebnis für mich geworden. Ich hatte noch nie so einen regen Live-Austausch zu einem Buch und dafür möchte mich mich bedanken!🖤
packender Krimi
Am Anfang der Ermittlung steht der Tod eines alten Herrn. Was mit Verdacht auf eine vermeintlich natürliche Todesursache beginnt, gipfelt in der atemlosen Jagd nach einem Killer, der jeden um sich herum benutzt wie Schachfiguren - und das nicht erst seit gestern. Ich war etwas perplex, als man ganz zu Beginn bereits den Mörder getroffen hat und sein Motiv enthüllt wurde. Mein erster Gedanke war: Oh nein, ein 0815-Krimi! Glücklicherweise wurde ich eines besseren belehrt. Die Kapitel haben mir von der Länge her sehr gut gepasst und in Kombination mit dem tollen Schreibstil ist das Lesen ein Fest. Zwischendurch gab es für mich ein paar unnötige Längen: Vielleicht reagiere ich darauf aber auch hypersensibel, weil ich mich von nordischen Krimis ein anderes Tempo gewohnt bin. Für mich ein absolut lesenswerter Krimi, der speziell dadurch besticht, dass die Identität des Mörders bis zum Ende unerkannt bleibt. Es gab unzählige Verdachtsmomente, aber wer tatsächlich Drahtzieher hinter dem ganzen war, kam für mich definitiv unerwartet.

Ich mag Nele Neuhaus Krimi Reihe und dadurch, dass mir die Gegend auch sehr sehr gut bekannt ist 😊, muss ich sie einfach lesen. Quasi Heimvorteil und lesen auf hohem Niveau mit ihren Büchern. Auch in diesem Band habe ich bekommen wofür die Autorin steht. Einen spannenden und düsteren Krimi mit einem ernsten Thema. Keine Minute Langeweile und die Ermittlungen waren schlüssig erklärt. 👍🏻
Sehr spannend!!!
Ich kann das Buch nur empfehlen. Spannend bis zur letzten Seite. Ich hatte vor einiger Zeit den Film gesehen. Aber so detailliert wie im Buch war der Film nicht. Ich dachte am Anfang wegen dem Film das ich den Mörder schon kenne aber es war nicht so. Zum Glück hatte ich es vergessen und es blieb sehr spannend.
Wieder spannend, aber schwächer als so manche Vorgänger
Bewertung: Gut für Zwischendurch Spannender Fall, der eine wirklich düstere Thematik behandelt und ein wirklich gelungenen Einstieg in den Fall bietet. Dann waren es für mich leider teilweise zu viele Beteiligte, die oft einfach nicht nachvollziehbar agiert haben. Pias Schwester, die in den vorherigen Fällen doch eher postiv aufgefallen ist, zeigt hier eine ganz andere Seite. In dem Band war für mich das Bodyshaming wieder störend, mal ist es in den Büchern präsenter und mal weniger. Würde mir da mehr Achtsamkeit seitens der Autorin wünschen.
Spannend wie jeder Krimi von Nele Neuhaus
Auch dieser Band der Reihe hat mir richtig gut gefallen! Lange Zeit wusste ich nicht, wer der Täter war. Die Indizien und Hinweise waren wieder mal schlüssig und die story dahinter wirklich interessant. Pia und Oliver von Bodenstein liebe ich auch einfach, da sie mich seit vielen Jahren schon begleiten ☺️ Ein typischer Neuhaus Krimi. Schade, dass ich jetzt alle Bände gelesen habe. Ich hoffe es gibt bald einen neuen.
Der 9. Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein
Wow, was für ein Ritt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr hat es mit mich gepackt. Am Anfang war ich etwas enttäuscht, da ich dachte (😅) durch die Tätererzählperspektive wüsste ich leider sofort wer der Täter ist. Aber zum Glück war das nicht der Fall und das Rätselraten ging weiter. Warum die Ermittler nicht früher auf eine Gemeinsamkeit in Hinblick auf Muttertag gekommen sind und die, meiner Meinung nach, unnötige Landeszene, haben den 1 Stern bei meiner Bewertung gekostet. Aber dies ist lediglich meine persönliche Meinung, trotzdem spannende Leseempfehlung.
Spannender Kriminalroman mit Täterperspektive.
Dies war mein zweites Buch von Nele Neuhaus sowie der Ermittelnden Pia Sander. Ich bin froh der Autorin nochmal eine Chance gegeben zu haben, nachdem "In ewiger Freundschaft" nicht meins war. Kurz zum Fall: Jedes Jahr am Muttertag wird eine Frau ertränkt, in Frischhaltefolie gewickelt, eingefroren und vergraben. Besonders die Perspektive des Serienkillers, die sich mit den Kapiteln der Ermittelnden abwechselt, hat mir sehr gut gefallen. Die vielen möglichen Täter und Spekulationen im BuddyRead waren ein zusätzlicher Pluspunkt, weshalb ich unbedingt schnell wissen musste, wer der tatsächliche Mörder ist 🕵🏽♀️ Obwohl die Auflösung bereits 100 Seiten vor Ende erfolgt, blieb es bis zum Schluss spannend!
Raffinierte Plottwists, spannende Wendungen und undurchsichtig bis fast zum Schluss Worum geht’s? Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden. Ist es ein natürlicher Tod oder ein Mord? Alles scheint etwas undurchsichtig, sodass die Ermittler genauer hinsehen. Dabei finden sie, einbetoniert unter dem Hundezwinger des Toten, die Leichen von drei Frauen, die seit 30 Jahren vermisst werden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf, im Laufe derer schnell weitere erschreckende Dinge zu Tage treten. Meine Meinung: Mit ihrem Kriminalroman „Muttertag“ schickt Nele Neuhaus ihr Ermittlerduo Sander & Bodenstein auf ihren 9. Fall – und dieser hat es wirklich in sich. Es geht bereits spannend los. Ich möchte fast sagen: Spannender als in allen Fällen zuvor! Und es bleibt spannend und undurchsichtig. Die Autorin erschafft hier ein wirklich geniales Szenario, bei dem alles möglich scheint. Der Schreibstil ist mitreißend, der Hintergrund des Falls schockierend und die Bilder, die die Autorin zum Leben erweckt, sind so spannend wie grausam – ich liebe einfach alles! Für Pia wird es ein besonders persönlicher Fall. Ich mag Pia, sie wirkt authentisch und ist einfach eine toughe, straighte Frau. Kim, Pias Schwester, wird mit einer Vergangenheit konfrontiert, die vieles ändert. Ich mag, dass wir von Pia, Oliver von Bodenstein und den anderen im Team persönliche Dinge erfahren, diesmal auch von deren Chefin Engel. Mitzubekommen, was die Protagonisten beschäftigt und wie sie sich im Laufe der Bände entwickeln, hat etwas ganz Besonderes. Man fiebert noch mehr mit und kann sich noch mehr für die Personen freuen oder mit ihnen bangen Der Fall selbst hat es ebenfalls in sich. Wo mir bei den Teilen davor doch manchmal einige Stellen etwas lang waren, ist dies hier absolut nicht der Fall! Allein der Täter, sein Vorgehen und sein Motiv – wie kommt man auf so eine kranke Idee? Der perfekte Psychopath! Dann die Tatorte und die anderen Schauplätze: Einfach perfekt gewählt. Und in diesem Teil geht es wirklich Schlag auf Schlag. Jeder hat ein Motiv, jeder könnte der oder die MörderIn sein. Und immer wieder ist man gemeinsam mit den Ermittlern auf einer falschen Fährte. Mehrmals erreicht die Spannung einen neuen Höhepunkt und besonders der Showdown am Flughafen hat mir gut gefallen – wobei hier die Szenerie an sich fast besser war als die Jagd auf den oder die TäterIn… Ein sehr gelungener Teil und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band! Fazit: In ihrem 9. Fall schickt Nele Neuhaus ihre Protagonisten Pia und Oliver auf einen absolut genialen Fall. In „Muttertag“ ist wirklich nichts wie es scheint. Die Autorin legt gekonnt falsche Fährten aus und immer wieder wird es spannend, dann liegt man doch falsch und verfolgt schnell die nächste Spur. Und selbst als man weiß, wer gesucht ist, bleibt es rasant und mitreißend. Besonders die Szenerien haben mir an diesem Buch gut gefallen und der psychopathische Täter war einfach genial dargestellt! Die Tatmotive, der Tathergang – absolut genial, welch kranke Fantasien hier eingeflossen sind! 5 Sterne von mir für diesen erschreckenden Kriminalroman, der fast schon ein Thriller ist!
Welches Kind wünscht sich nicht ein bisschen Liebe von seiner Mutter? Warum habe ich mich für das Buch entschieden? „Schneewittchen muss sterben“ war mein allererster Krimi und seitdem bin ich Nele Neuhaus-Fan. Ich finde toll, dass die Bücher zwar geringfügig zusammenhängen, man kann sie aber alle getrennt voneinander lesen und überall einsteigen. Cover: Der Storch passt gut zum Titel und damit auch zum Thema. Ich finde die ganzen Blautöne sehr auffällig. Mir gefällt es sehr gut. Inhalt: Theodor Reifenrath wird tot in seiner Küche aufgefunden. Er liegt dort schon seit Tagen und niemand hat ihn vermisst. Sein Hund wird im Hundezwinger neben dem Haus dehydriert und fast verhungert aufgefunden. Neben dem Hund befinden sich aber noch menschliche Knochen im Zwinger. Theo Reifenrath war zusammen mit seiner Frau Rita, die sich vor Jahren wohl das Leben genommen hat, engagiert als Pflegeeltern. Da sie in einem ehemaligen Kinderheim wohnen bot sich das an. Die Pflegekinder sind entsetzt. Wer war Theo wirklich? War er ein Mörder? Handlung und Thematik: Wie auch alle anderen Bücher von Nele Neuhaus, die ich bisher gelesen habe, ist auch dieses wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Die Story ist verstrickt und man rätselt ständig wer der Täter bzw. die Täter gewesen sein könnten. Der Muttertag und das Mutter-sein sind hier ein sehr großes Thema. Frau Neuhaus hat super gut dargestellt, was einen Psychopathen ausmacht. Die gesamte Handlung war schlüssig und das Ende relativ überraschend. Ich bin begeistert! Auch finde ich toll, dass man (obwohl es schon einige Bücher über Pia und Bodenstein gibt) Pia immer besser kennenlernt und immer wieder etwas Neues über sie und ihre Familie erfährt. Charaktere: Ich kenne Pia noch als Pia Kirchhoff. Seitdem hat sie sich jedoch nicht sooo viel verändert. Sie ist immer noch die starke und selbstbewusste Frau, die sie früher war. Sie denkt mit und konzentriert sich auf das wesentliche. Bodenstein kam mir in diesem Buch eher wie ein Nebencharakter vor. Nichtsdestotrotz fand ich es wieder toll, wie er Pia unterstützt hat. Der Reifenrath-Clan ist undurchschaubar. Sie alle verhalten sich auffällig und auch bei den Gehrmanns kann man nicht sagen, ob sie ggf. als Täter in Frage kommen. Super gemacht von Frau Neuhaus, sie sind nämlich alle relativ unsympathisch ;-) Schreibstil: Ursprünglich war „Schneewittchen muss sterben“ mein Lieblingsbuch von Nele Neuhaus. Dieses Buch beinhaltet jedoch noch mehr bildhafte Beschreibungen und einen super spannenden Plot, sodass es das andere als Favorit abgelöst hat. Frau Neuhaus baut ab Seite eins die Spannung auf und lässt sie erst auf der letzten Seite wieder abklingen. Ich habe dieses Buch regelrecht gefressen und liebe es! Die Kapitellängen sind zwar länger, aber das verleitete mich nur dazu, mehr zu lesen als ursprünglich erwartet. Die Perspektivenwechsel zwischen Pia, dem Mörder und Fiona fand ich passend und total gelungen. Man kann sich in alle Parteien hineinversetzen. Man rätselt die ganze Zeit, wer der Mörder ist und man erahnt schon, wer die nächste Leiche sein könnte bzw. wer das nächste Opfer wird. Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet. Ich will mehr! Persönliche Gesamtbewertung: Ab sofort mein Lieblings-Nele-Neuhaus-Buch! Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total im Fieber. Super mitreißende Story, beängstigende bildhafte Beschreibungen und Charaktere die total real erscheinen. Absolute Leseempfehlung für alle Krimi-Fans!
Contra: - Mal wieder super komische Stimmung unter Polizisten - eine Million Namen; hab das Buch jeden Tag weitergelesen und musste mich trotzdem manchmal besinnen, wer jetzt nochmal wer ist - viel zu viele Seiten. Es hat sich eeeeecht gezogen - das Setting am Ende und das Drama darum war mir viel zu abgespaced 😂 was sollte das? War total drüber und hat mich genervt - die Verzahnung der Personen ist genauso abgespaced. Maximal unrealistisch 🙄 Pro: - in gewisser Weise spannend aber irgendwann wollte ich’s nur noch beenden
Ein toller Krimi wie er sein soll. Viele Handlungsstränge, viele unterschiedliche Personen unterschiedlicher Art miteinander verstrickt. Man wird häufig auf eine falsche Fährte gelenkt und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Das Ende kommt für die Anzahl der Seiten dann allerdings etwas zu kurz. Im letzten Drittel hätte man sich auch ein paar Seiten sparen können. Hat mal wieder Spaß gemacht!
Spannend bis zum Schluss
Wieder ein spannender Krimi in typischer Nele Neuhaus-Manier: viele beteiligte Personen, einige Kapitel aus der Sicht des Täters und familiäre Beteiligung der ermittelnden Kommissare. Wenn sich am Schluss alles aufklärt, fragt man sich, warum man nicht früher draufgekommen ist…. Absolute Lese-oder Hörempfehlung! Oliver Siebeck ist großartig als Sprecher!
Nachdem ich das Buch vor einigen Jahren gehört hatte, wollte ich es nochmal lesen, da ich etwas zum durchfliegen brauchte, das mich nicht zu sehr fesselte. Das hat es geschafft. Ich konnte mich gut an die inzwischen erwachsenen Kinder in der Pflegefamilie, deren Charaktere, die Handlung und die Kommissare um Pia und Oliver von Bodenstein erinnern. Dabei hatte ich wieder viel Spaß. Nele Neuhaus's Krimis finde ich immer spannend , anschaulich und gut erzählt.
Wie immer richtig gut und spannend. Es grenzte schon fast an einen Thriller, denn der Fall an sich beinhaltet sehr verstörende Vorgehensweisen. Obwohl man durch den Prolog wissen konnte, wer es ist, war ich trotzdem des Öfteren auf dem Holzweg und es war sooo spannend, wie alle Fäden zusammengelaufen sind. Auch die Weiterentwicklung der Charaktere finde ich spannend, da geht ein richtiger Ruck durch das Team teilweise. Ich hab es sehr geliebt und werde definitiv schon bald den nächsten Fall angehen!
Mega gut!
Super spannender Krimi. Perfekte Länge. Bis zum Schluss nicht offensichtlich wer der Serienkiller ist. Top Auflösung mit spannenden Wendungen und Details. Einzig zu bemängeln habe ich, dass es zwischendurch so viele Namen gab, dass es mich teilweise durcheinander gebracht hat und ich nicht wusste von wem denn jetzt die Rede ist.
Ein solider deutscher Krimi - liest sich wie ein guter Tatort
Das war mein drittes Buch von Nele Neuhaus. Obwohl das Buch relativ dick ist, ist es ein echter Pageturner. Wer einen soliden deutschen Krimi zu schätzen weiß macht hier nichts falsch. Bis zum Schluss versteht es Neuhaus den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Mir persönlich gefällt sehr gut, dass man nicht alle Bücher gelesen haben muss, um die persönliche Geschichte der Figuren zu verstehen. Eine klare Leseempfehlung!
Von den drei Büchern, die ich bis jetzt von Nele Neuhaus gelesen habe, war das mein Liebstes. Wir bekommen spannende Ermittlungen, eine "Familie" in der jeder jeden beschuldigt, einen zweiten Erzählstrang, der anfangs für mich nur wenig Sinn ergab, aber am Ende so relevant wird und wir bekommen einen Serienkiller, zum Schluss sogar noch richtig Action, aber auch viel persönliche Weiterentwicklung der Charaktere. Hat mir gut gefallen.

Was für ein Krimi
Unglaublich gut geschrieben. Sehr gut recherchiert, sehr detailliert, aber nicht zu überladen. Die Charaktere sind vielfältig, interessant, sympathisch oder eben zum Hassen oder Verabscheuen gut beschrieben. Das war mein erstes Buch von Neuhaus aber definitiv nicht das letzte. PS - Spoiler - es hat mir sehr gefallen, dass der Typ, der den Hund für fast 2 Wochen ohne Futter und Wasser in den Zwinger gesperrt hat, seine gerechte Strafe bekommen hat 👌
Von Nele Neuhaus habe ich bereits einige Krimis mit Begeisterung gelesen. Irgendwann habe ich die Serie jedoch aus den Augen verloren und Teil 7 und 8 ausgelassen. Schon nach wenigen Seiten von „Muttertag“ war mir klar, dass ich ein 5 Sterne Buch in der Hand halte und ich habe mich gefragt, wie es passieren konnte, dass ich diese Serie nicht mehr weiter gelesen habe. Nele Neuhaus konstruiert einen Fall, der ebenso kurios wie grausam ist. Ein Serienmörder konnte über Jahrzehnte unbemerkt sein Unheil treiben. Nach und nach stößt die Polizei auf immer weitere Opfer, die in Folie gewickelt, ertränkt und eingefroren wurden. Bei der Suche nach einem gemeinsamen Nenner tappen die Ermittler lange im Dunkeln. Alle Fäden scheinen jedoch bei der Familie Reifenrath zusammen zu laufen. Mehr als 30 Pflegekinder wurden im Laufe der Zeit hier beherbergt und mussten fürchterliches durchmachen. Nele Neuhaus konfrontiert den Leser mit einer Vielzahl von Personen, Familienkonstellationen und Einzelschicksalen. „Muttertag“ ist kein Buch, dass man mal eben nebenbei liest. Man muss sich hier schon konzentrieren, um bei dieser vielschichtigen Handlung nicht den Anschluss zu verlieren. Witzigerweise gibt es im Buch eine Stelle, an der Pia feststellt, wenn ihr aktueller Fall ein Roman wäre, dann müssten einige Personen gestrichen werden um die Leser nicht zu verlieren. So schlimm ist es zum Glück doch nicht, aber ich fand die Anmerkung in jeden Fall auflockernd. Generell gefiel mir an „Muttertag“, dass trotz der Grausamkeiten auch eine Portion Humor mit einfließt, so dass ich an manchen Stellen schmunzeln musste. Allgemein fühlen sich die Charaktere sehr echt an. Es ist von WhatsApp, Netflix und Sojamilch die Rede – diese Serie ist definitiv im heute angekommen. Ab einem bestimmten Punkt kristallisiert sich heraus, dass der Fall für Pia um ein vielfaches persönlicher ist, als zunächst angenommen. Ist diese Entwicklung realistisch? Nicht besonders, aber das macht nichts, denn die Handlung gewinnt damit nochmals einiges an Spannung. Die Zahl der Verdächtigen minimiert sich nur sehr langsam und ich wusste bis kurz vor Schluss nicht, wer der tatsächliche Täter ist. Die Auflösung war dann absolut schlüssig und rundete den Krimi ab. Der Mörder ist gefasst aber Pias Privatleben endet mit so vielen offenen Fäden, dass ich mir wünschte, ich könnte einen zehnten Band direkt im Anschluss lesen. „Muttertag“ bekommt eine klare Leseempfehlung von mir sowohl für Fans der Reihe als auch für Einsteiger, die auf der Suche nach einer spannenden Lektüre sind. Sehr positiv bewerte ich auch, dass der Verlag darauf verzichtet hat, das Buch in Folie einzuschweißen. Bitte mehr davon!
Für mich definitiv einer der besten Bodenstein-Kirchhoff-Krimis! Sehr dicht gewobene Geschichte und wie immer mit sehr viel Spannung erzählt. Was Nele Neuhaus wie kaum einer anderen Krimi-Autorin gelingt, ist es, die privaten Schicksale ihrer Ermittler mit der Storyline zu verknüpfen, ohne dass es langweilig wird oder zu arg konstruiert wirkt.
Diese Geschichte hatte wieder ein ganz anderes Feeling. Nicht mehr so deprimierend. Die Story fand ich jetzt auch sehr spannend und nachvollziehbar. Meistens jedenfalls, an manchen Stellen konnte ich nicht glauben wie dumm sich die Protagonistin anstellt. Wenn sie verständlich gehandelt hätte, wäre das Buch sehr wahrscheinlich 100 Seiten dünner gewesen.
Das war mein dritter Neuhaus-Krimi und so richtig begeistert hat mich keiner davon. „Muttertag“ hatte Längen im Mittelteil und war nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. So einige Dialoge empfand ich als unangenehm künstlich, viele Passagen wirkten wie ein kleiner Wikipedia-Eintrag, um dem Lesenden Erklärungen zu geben. Und obwohl ich den großen Hype nicht ganz verstehe, kann ich mir gut vorstellen, dass ich irgendwann wieder in der Stimmung sein werde, ein Buch der Autorin zu lesen. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Die Charaktere sind wohl irgendwie sympathisch genug und die Geschichten hinreichend spannend, um mich weiterlesen zu lassen.
Description
Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.
Der Bestseller von Nele Neuhaus
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.
Book Information
Author Description
Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, heute ist sie die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.
Posts
Auch mit dem nunmehr 9. Taunuskrimi weiß Nele Neuhaus ihre Leserschaft spannend zu unterhalten. Auch diesmal muss in der dunklen Vergangenheit gegraben werden um einem Serienmörder auf die Schliche zu kommen, der seine Opfer um den Muttertag herum tötet. Auch diesmal wird es wieder persönlich nur das es diesmal Pia ist die mit einer Geschichte konfrontiert wird mit der sie nicht gerechnet hätte. Der Ausflug in den Taunus ist schon mehr als ein Krimi. Da kommen schon echte Thrillervibes auf. Erschreckend wieder der Ausflug in die Vergangenheit und wie mit Pflegekindern umgegangen wurde. Da bleibt ein dicker Kloß im Hals zurück. Kritisch wie immer bei Nele Neuhaus. Nur ein kleiner Ausrutscher ist diesmal der Showdown. So was kennt man in dieser Reihe eigentlich nicht. Aber schmälert das Lesevergnügen keinesfalls. Freue mich auf den 10. Teil.
Ein alter Mann wird in seinem Haus tot aufgefunden. Durch Zufall werden auf seinem Grundstück drei mumifizierte Frauenleichen entdeckt. War er wirklich ein Mörder? Es gibt drei Handlungsstränge. Die von den Ermittlern im hier und jetzt, die von Fiona und die von dem Mörder. Alle Perspektiven sind sehr interessant. Und wie die Perspektive von Fiona mit den anderen zusammenhängt, ist lange Zeit ein Rätsel. Wie gewohnt ist das Buch in Tage aufgeteilt. Hier muss man sehr aufpassen, den die Daten gehen nicht nach der Reihenfolge z.B.: liegt die Perspektive von Fiona einige Tage in der Vergangenheit. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese Perspektive, wie die des Mörders, besser gekennzeichnet wäre. Die Charaktere bzw. die Ermittler sind sympathisch. Lediglich Nicola Engel nervt diesmal bestialisch, allerdings kommt sie nicht so oft im Buch vor. Den Kreis der Verdächtigen hat die Autorin sehr spannend gewählt. Alles Waisenkinder aus einer Pflegefamilie und jeder mit seinem persönlichen psychischen Knacks. Sehr schwierig für die Ermittler! Diesmal ist die Handlung viel spannender, als in den letzten Büchern, die ich von der Autorin gelesen habe. Es kommt unter anderem davon, dass es kaum persönliche Nebenhandlungen gibt. Die letzten 100 Seiten sind der Jagt nach dem Mörder gewidmet. Diese sind so von der Spannung geladen, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Eins der besten Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Es ist zwar blutlos, jedoch würde ich es trotzdem jemandem empfehlen, der Thriller mag. PS: Dank dem Buddy Read mit @Sophre ist das Lesen zu einem einmaligem Erlebnis für mich geworden. Ich hatte noch nie so einen regen Live-Austausch zu einem Buch und dafür möchte mich mich bedanken!🖤
packender Krimi
Am Anfang der Ermittlung steht der Tod eines alten Herrn. Was mit Verdacht auf eine vermeintlich natürliche Todesursache beginnt, gipfelt in der atemlosen Jagd nach einem Killer, der jeden um sich herum benutzt wie Schachfiguren - und das nicht erst seit gestern. Ich war etwas perplex, als man ganz zu Beginn bereits den Mörder getroffen hat und sein Motiv enthüllt wurde. Mein erster Gedanke war: Oh nein, ein 0815-Krimi! Glücklicherweise wurde ich eines besseren belehrt. Die Kapitel haben mir von der Länge her sehr gut gepasst und in Kombination mit dem tollen Schreibstil ist das Lesen ein Fest. Zwischendurch gab es für mich ein paar unnötige Längen: Vielleicht reagiere ich darauf aber auch hypersensibel, weil ich mich von nordischen Krimis ein anderes Tempo gewohnt bin. Für mich ein absolut lesenswerter Krimi, der speziell dadurch besticht, dass die Identität des Mörders bis zum Ende unerkannt bleibt. Es gab unzählige Verdachtsmomente, aber wer tatsächlich Drahtzieher hinter dem ganzen war, kam für mich definitiv unerwartet.

Ich mag Nele Neuhaus Krimi Reihe und dadurch, dass mir die Gegend auch sehr sehr gut bekannt ist 😊, muss ich sie einfach lesen. Quasi Heimvorteil und lesen auf hohem Niveau mit ihren Büchern. Auch in diesem Band habe ich bekommen wofür die Autorin steht. Einen spannenden und düsteren Krimi mit einem ernsten Thema. Keine Minute Langeweile und die Ermittlungen waren schlüssig erklärt. 👍🏻
Sehr spannend!!!
Ich kann das Buch nur empfehlen. Spannend bis zur letzten Seite. Ich hatte vor einiger Zeit den Film gesehen. Aber so detailliert wie im Buch war der Film nicht. Ich dachte am Anfang wegen dem Film das ich den Mörder schon kenne aber es war nicht so. Zum Glück hatte ich es vergessen und es blieb sehr spannend.
Wieder spannend, aber schwächer als so manche Vorgänger
Bewertung: Gut für Zwischendurch Spannender Fall, der eine wirklich düstere Thematik behandelt und ein wirklich gelungenen Einstieg in den Fall bietet. Dann waren es für mich leider teilweise zu viele Beteiligte, die oft einfach nicht nachvollziehbar agiert haben. Pias Schwester, die in den vorherigen Fällen doch eher postiv aufgefallen ist, zeigt hier eine ganz andere Seite. In dem Band war für mich das Bodyshaming wieder störend, mal ist es in den Büchern präsenter und mal weniger. Würde mir da mehr Achtsamkeit seitens der Autorin wünschen.
Spannend wie jeder Krimi von Nele Neuhaus
Auch dieser Band der Reihe hat mir richtig gut gefallen! Lange Zeit wusste ich nicht, wer der Täter war. Die Indizien und Hinweise waren wieder mal schlüssig und die story dahinter wirklich interessant. Pia und Oliver von Bodenstein liebe ich auch einfach, da sie mich seit vielen Jahren schon begleiten ☺️ Ein typischer Neuhaus Krimi. Schade, dass ich jetzt alle Bände gelesen habe. Ich hoffe es gibt bald einen neuen.
Der 9. Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein
Wow, was für ein Ritt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr hat es mit mich gepackt. Am Anfang war ich etwas enttäuscht, da ich dachte (😅) durch die Tätererzählperspektive wüsste ich leider sofort wer der Täter ist. Aber zum Glück war das nicht der Fall und das Rätselraten ging weiter. Warum die Ermittler nicht früher auf eine Gemeinsamkeit in Hinblick auf Muttertag gekommen sind und die, meiner Meinung nach, unnötige Landeszene, haben den 1 Stern bei meiner Bewertung gekostet. Aber dies ist lediglich meine persönliche Meinung, trotzdem spannende Leseempfehlung.
Spannender Kriminalroman mit Täterperspektive.
Dies war mein zweites Buch von Nele Neuhaus sowie der Ermittelnden Pia Sander. Ich bin froh der Autorin nochmal eine Chance gegeben zu haben, nachdem "In ewiger Freundschaft" nicht meins war. Kurz zum Fall: Jedes Jahr am Muttertag wird eine Frau ertränkt, in Frischhaltefolie gewickelt, eingefroren und vergraben. Besonders die Perspektive des Serienkillers, die sich mit den Kapiteln der Ermittelnden abwechselt, hat mir sehr gut gefallen. Die vielen möglichen Täter und Spekulationen im BuddyRead waren ein zusätzlicher Pluspunkt, weshalb ich unbedingt schnell wissen musste, wer der tatsächliche Mörder ist 🕵🏽♀️ Obwohl die Auflösung bereits 100 Seiten vor Ende erfolgt, blieb es bis zum Schluss spannend!
Raffinierte Plottwists, spannende Wendungen und undurchsichtig bis fast zum Schluss Worum geht’s? Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden. Ist es ein natürlicher Tod oder ein Mord? Alles scheint etwas undurchsichtig, sodass die Ermittler genauer hinsehen. Dabei finden sie, einbetoniert unter dem Hundezwinger des Toten, die Leichen von drei Frauen, die seit 30 Jahren vermisst werden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein nehmen die Ermittlungen auf, im Laufe derer schnell weitere erschreckende Dinge zu Tage treten. Meine Meinung: Mit ihrem Kriminalroman „Muttertag“ schickt Nele Neuhaus ihr Ermittlerduo Sander & Bodenstein auf ihren 9. Fall – und dieser hat es wirklich in sich. Es geht bereits spannend los. Ich möchte fast sagen: Spannender als in allen Fällen zuvor! Und es bleibt spannend und undurchsichtig. Die Autorin erschafft hier ein wirklich geniales Szenario, bei dem alles möglich scheint. Der Schreibstil ist mitreißend, der Hintergrund des Falls schockierend und die Bilder, die die Autorin zum Leben erweckt, sind so spannend wie grausam – ich liebe einfach alles! Für Pia wird es ein besonders persönlicher Fall. Ich mag Pia, sie wirkt authentisch und ist einfach eine toughe, straighte Frau. Kim, Pias Schwester, wird mit einer Vergangenheit konfrontiert, die vieles ändert. Ich mag, dass wir von Pia, Oliver von Bodenstein und den anderen im Team persönliche Dinge erfahren, diesmal auch von deren Chefin Engel. Mitzubekommen, was die Protagonisten beschäftigt und wie sie sich im Laufe der Bände entwickeln, hat etwas ganz Besonderes. Man fiebert noch mehr mit und kann sich noch mehr für die Personen freuen oder mit ihnen bangen Der Fall selbst hat es ebenfalls in sich. Wo mir bei den Teilen davor doch manchmal einige Stellen etwas lang waren, ist dies hier absolut nicht der Fall! Allein der Täter, sein Vorgehen und sein Motiv – wie kommt man auf so eine kranke Idee? Der perfekte Psychopath! Dann die Tatorte und die anderen Schauplätze: Einfach perfekt gewählt. Und in diesem Teil geht es wirklich Schlag auf Schlag. Jeder hat ein Motiv, jeder könnte der oder die MörderIn sein. Und immer wieder ist man gemeinsam mit den Ermittlern auf einer falschen Fährte. Mehrmals erreicht die Spannung einen neuen Höhepunkt und besonders der Showdown am Flughafen hat mir gut gefallen – wobei hier die Szenerie an sich fast besser war als die Jagd auf den oder die TäterIn… Ein sehr gelungener Teil und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band! Fazit: In ihrem 9. Fall schickt Nele Neuhaus ihre Protagonisten Pia und Oliver auf einen absolut genialen Fall. In „Muttertag“ ist wirklich nichts wie es scheint. Die Autorin legt gekonnt falsche Fährten aus und immer wieder wird es spannend, dann liegt man doch falsch und verfolgt schnell die nächste Spur. Und selbst als man weiß, wer gesucht ist, bleibt es rasant und mitreißend. Besonders die Szenerien haben mir an diesem Buch gut gefallen und der psychopathische Täter war einfach genial dargestellt! Die Tatmotive, der Tathergang – absolut genial, welch kranke Fantasien hier eingeflossen sind! 5 Sterne von mir für diesen erschreckenden Kriminalroman, der fast schon ein Thriller ist!
Welches Kind wünscht sich nicht ein bisschen Liebe von seiner Mutter? Warum habe ich mich für das Buch entschieden? „Schneewittchen muss sterben“ war mein allererster Krimi und seitdem bin ich Nele Neuhaus-Fan. Ich finde toll, dass die Bücher zwar geringfügig zusammenhängen, man kann sie aber alle getrennt voneinander lesen und überall einsteigen. Cover: Der Storch passt gut zum Titel und damit auch zum Thema. Ich finde die ganzen Blautöne sehr auffällig. Mir gefällt es sehr gut. Inhalt: Theodor Reifenrath wird tot in seiner Küche aufgefunden. Er liegt dort schon seit Tagen und niemand hat ihn vermisst. Sein Hund wird im Hundezwinger neben dem Haus dehydriert und fast verhungert aufgefunden. Neben dem Hund befinden sich aber noch menschliche Knochen im Zwinger. Theo Reifenrath war zusammen mit seiner Frau Rita, die sich vor Jahren wohl das Leben genommen hat, engagiert als Pflegeeltern. Da sie in einem ehemaligen Kinderheim wohnen bot sich das an. Die Pflegekinder sind entsetzt. Wer war Theo wirklich? War er ein Mörder? Handlung und Thematik: Wie auch alle anderen Bücher von Nele Neuhaus, die ich bisher gelesen habe, ist auch dieses wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Die Story ist verstrickt und man rätselt ständig wer der Täter bzw. die Täter gewesen sein könnten. Der Muttertag und das Mutter-sein sind hier ein sehr großes Thema. Frau Neuhaus hat super gut dargestellt, was einen Psychopathen ausmacht. Die gesamte Handlung war schlüssig und das Ende relativ überraschend. Ich bin begeistert! Auch finde ich toll, dass man (obwohl es schon einige Bücher über Pia und Bodenstein gibt) Pia immer besser kennenlernt und immer wieder etwas Neues über sie und ihre Familie erfährt. Charaktere: Ich kenne Pia noch als Pia Kirchhoff. Seitdem hat sie sich jedoch nicht sooo viel verändert. Sie ist immer noch die starke und selbstbewusste Frau, die sie früher war. Sie denkt mit und konzentriert sich auf das wesentliche. Bodenstein kam mir in diesem Buch eher wie ein Nebencharakter vor. Nichtsdestotrotz fand ich es wieder toll, wie er Pia unterstützt hat. Der Reifenrath-Clan ist undurchschaubar. Sie alle verhalten sich auffällig und auch bei den Gehrmanns kann man nicht sagen, ob sie ggf. als Täter in Frage kommen. Super gemacht von Frau Neuhaus, sie sind nämlich alle relativ unsympathisch ;-) Schreibstil: Ursprünglich war „Schneewittchen muss sterben“ mein Lieblingsbuch von Nele Neuhaus. Dieses Buch beinhaltet jedoch noch mehr bildhafte Beschreibungen und einen super spannenden Plot, sodass es das andere als Favorit abgelöst hat. Frau Neuhaus baut ab Seite eins die Spannung auf und lässt sie erst auf der letzten Seite wieder abklingen. Ich habe dieses Buch regelrecht gefressen und liebe es! Die Kapitellängen sind zwar länger, aber das verleitete mich nur dazu, mehr zu lesen als ursprünglich erwartet. Die Perspektivenwechsel zwischen Pia, dem Mörder und Fiona fand ich passend und total gelungen. Man kann sich in alle Parteien hineinversetzen. Man rätselt die ganze Zeit, wer der Mörder ist und man erahnt schon, wer die nächste Leiche sein könnte bzw. wer das nächste Opfer wird. Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet. Ich will mehr! Persönliche Gesamtbewertung: Ab sofort mein Lieblings-Nele-Neuhaus-Buch! Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total im Fieber. Super mitreißende Story, beängstigende bildhafte Beschreibungen und Charaktere die total real erscheinen. Absolute Leseempfehlung für alle Krimi-Fans!
Contra: - Mal wieder super komische Stimmung unter Polizisten - eine Million Namen; hab das Buch jeden Tag weitergelesen und musste mich trotzdem manchmal besinnen, wer jetzt nochmal wer ist - viel zu viele Seiten. Es hat sich eeeeecht gezogen - das Setting am Ende und das Drama darum war mir viel zu abgespaced 😂 was sollte das? War total drüber und hat mich genervt - die Verzahnung der Personen ist genauso abgespaced. Maximal unrealistisch 🙄 Pro: - in gewisser Weise spannend aber irgendwann wollte ich’s nur noch beenden
Ein toller Krimi wie er sein soll. Viele Handlungsstränge, viele unterschiedliche Personen unterschiedlicher Art miteinander verstrickt. Man wird häufig auf eine falsche Fährte gelenkt und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Das Ende kommt für die Anzahl der Seiten dann allerdings etwas zu kurz. Im letzten Drittel hätte man sich auch ein paar Seiten sparen können. Hat mal wieder Spaß gemacht!
Spannend bis zum Schluss
Wieder ein spannender Krimi in typischer Nele Neuhaus-Manier: viele beteiligte Personen, einige Kapitel aus der Sicht des Täters und familiäre Beteiligung der ermittelnden Kommissare. Wenn sich am Schluss alles aufklärt, fragt man sich, warum man nicht früher draufgekommen ist…. Absolute Lese-oder Hörempfehlung! Oliver Siebeck ist großartig als Sprecher!
Nachdem ich das Buch vor einigen Jahren gehört hatte, wollte ich es nochmal lesen, da ich etwas zum durchfliegen brauchte, das mich nicht zu sehr fesselte. Das hat es geschafft. Ich konnte mich gut an die inzwischen erwachsenen Kinder in der Pflegefamilie, deren Charaktere, die Handlung und die Kommissare um Pia und Oliver von Bodenstein erinnern. Dabei hatte ich wieder viel Spaß. Nele Neuhaus's Krimis finde ich immer spannend , anschaulich und gut erzählt.
Wie immer richtig gut und spannend. Es grenzte schon fast an einen Thriller, denn der Fall an sich beinhaltet sehr verstörende Vorgehensweisen. Obwohl man durch den Prolog wissen konnte, wer es ist, war ich trotzdem des Öfteren auf dem Holzweg und es war sooo spannend, wie alle Fäden zusammengelaufen sind. Auch die Weiterentwicklung der Charaktere finde ich spannend, da geht ein richtiger Ruck durch das Team teilweise. Ich hab es sehr geliebt und werde definitiv schon bald den nächsten Fall angehen!
Mega gut!
Super spannender Krimi. Perfekte Länge. Bis zum Schluss nicht offensichtlich wer der Serienkiller ist. Top Auflösung mit spannenden Wendungen und Details. Einzig zu bemängeln habe ich, dass es zwischendurch so viele Namen gab, dass es mich teilweise durcheinander gebracht hat und ich nicht wusste von wem denn jetzt die Rede ist.
Ein solider deutscher Krimi - liest sich wie ein guter Tatort
Das war mein drittes Buch von Nele Neuhaus. Obwohl das Buch relativ dick ist, ist es ein echter Pageturner. Wer einen soliden deutschen Krimi zu schätzen weiß macht hier nichts falsch. Bis zum Schluss versteht es Neuhaus den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Mir persönlich gefällt sehr gut, dass man nicht alle Bücher gelesen haben muss, um die persönliche Geschichte der Figuren zu verstehen. Eine klare Leseempfehlung!
Von den drei Büchern, die ich bis jetzt von Nele Neuhaus gelesen habe, war das mein Liebstes. Wir bekommen spannende Ermittlungen, eine "Familie" in der jeder jeden beschuldigt, einen zweiten Erzählstrang, der anfangs für mich nur wenig Sinn ergab, aber am Ende so relevant wird und wir bekommen einen Serienkiller, zum Schluss sogar noch richtig Action, aber auch viel persönliche Weiterentwicklung der Charaktere. Hat mir gut gefallen.

Was für ein Krimi
Unglaublich gut geschrieben. Sehr gut recherchiert, sehr detailliert, aber nicht zu überladen. Die Charaktere sind vielfältig, interessant, sympathisch oder eben zum Hassen oder Verabscheuen gut beschrieben. Das war mein erstes Buch von Neuhaus aber definitiv nicht das letzte. PS - Spoiler - es hat mir sehr gefallen, dass der Typ, der den Hund für fast 2 Wochen ohne Futter und Wasser in den Zwinger gesperrt hat, seine gerechte Strafe bekommen hat 👌
Von Nele Neuhaus habe ich bereits einige Krimis mit Begeisterung gelesen. Irgendwann habe ich die Serie jedoch aus den Augen verloren und Teil 7 und 8 ausgelassen. Schon nach wenigen Seiten von „Muttertag“ war mir klar, dass ich ein 5 Sterne Buch in der Hand halte und ich habe mich gefragt, wie es passieren konnte, dass ich diese Serie nicht mehr weiter gelesen habe. Nele Neuhaus konstruiert einen Fall, der ebenso kurios wie grausam ist. Ein Serienmörder konnte über Jahrzehnte unbemerkt sein Unheil treiben. Nach und nach stößt die Polizei auf immer weitere Opfer, die in Folie gewickelt, ertränkt und eingefroren wurden. Bei der Suche nach einem gemeinsamen Nenner tappen die Ermittler lange im Dunkeln. Alle Fäden scheinen jedoch bei der Familie Reifenrath zusammen zu laufen. Mehr als 30 Pflegekinder wurden im Laufe der Zeit hier beherbergt und mussten fürchterliches durchmachen. Nele Neuhaus konfrontiert den Leser mit einer Vielzahl von Personen, Familienkonstellationen und Einzelschicksalen. „Muttertag“ ist kein Buch, dass man mal eben nebenbei liest. Man muss sich hier schon konzentrieren, um bei dieser vielschichtigen Handlung nicht den Anschluss zu verlieren. Witzigerweise gibt es im Buch eine Stelle, an der Pia feststellt, wenn ihr aktueller Fall ein Roman wäre, dann müssten einige Personen gestrichen werden um die Leser nicht zu verlieren. So schlimm ist es zum Glück doch nicht, aber ich fand die Anmerkung in jeden Fall auflockernd. Generell gefiel mir an „Muttertag“, dass trotz der Grausamkeiten auch eine Portion Humor mit einfließt, so dass ich an manchen Stellen schmunzeln musste. Allgemein fühlen sich die Charaktere sehr echt an. Es ist von WhatsApp, Netflix und Sojamilch die Rede – diese Serie ist definitiv im heute angekommen. Ab einem bestimmten Punkt kristallisiert sich heraus, dass der Fall für Pia um ein vielfaches persönlicher ist, als zunächst angenommen. Ist diese Entwicklung realistisch? Nicht besonders, aber das macht nichts, denn die Handlung gewinnt damit nochmals einiges an Spannung. Die Zahl der Verdächtigen minimiert sich nur sehr langsam und ich wusste bis kurz vor Schluss nicht, wer der tatsächliche Täter ist. Die Auflösung war dann absolut schlüssig und rundete den Krimi ab. Der Mörder ist gefasst aber Pias Privatleben endet mit so vielen offenen Fäden, dass ich mir wünschte, ich könnte einen zehnten Band direkt im Anschluss lesen. „Muttertag“ bekommt eine klare Leseempfehlung von mir sowohl für Fans der Reihe als auch für Einsteiger, die auf der Suche nach einer spannenden Lektüre sind. Sehr positiv bewerte ich auch, dass der Verlag darauf verzichtet hat, das Buch in Folie einzuschweißen. Bitte mehr davon!
Für mich definitiv einer der besten Bodenstein-Kirchhoff-Krimis! Sehr dicht gewobene Geschichte und wie immer mit sehr viel Spannung erzählt. Was Nele Neuhaus wie kaum einer anderen Krimi-Autorin gelingt, ist es, die privaten Schicksale ihrer Ermittler mit der Storyline zu verknüpfen, ohne dass es langweilig wird oder zu arg konstruiert wirkt.
Diese Geschichte hatte wieder ein ganz anderes Feeling. Nicht mehr so deprimierend. Die Story fand ich jetzt auch sehr spannend und nachvollziehbar. Meistens jedenfalls, an manchen Stellen konnte ich nicht glauben wie dumm sich die Protagonistin anstellt. Wenn sie verständlich gehandelt hätte, wäre das Buch sehr wahrscheinlich 100 Seiten dünner gewesen.
Das war mein dritter Neuhaus-Krimi und so richtig begeistert hat mich keiner davon. „Muttertag“ hatte Längen im Mittelteil und war nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. So einige Dialoge empfand ich als unangenehm künstlich, viele Passagen wirkten wie ein kleiner Wikipedia-Eintrag, um dem Lesenden Erklärungen zu geben. Und obwohl ich den großen Hype nicht ganz verstehe, kann ich mir gut vorstellen, dass ich irgendwann wieder in der Stimmung sein werde, ein Buch der Autorin zu lesen. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Die Charaktere sind wohl irgendwie sympathisch genug und die Geschichten hinreichend spannend, um mich weiterlesen zu lassen.























































