Monument 14: Die Rettung (3)

Monument 14: Die Rettung (3)

Softcover
4.214
NaturkatastropheEndzeitromanDystopie

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Description

Wenn du denkst, du bist in Sicherheit, fängt der Kampf erst an

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Softcover
Pages
384
Price
9.30 €

Author Description

Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kam. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York.

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Monument 14: Die Rettung - Emmy Laybourne *Warnung: Enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen!* zum Inhalt: Dean, Astrid und fast alle anderen haben es geschafft, sie sind rechtzeitig entkommen und nun in einem Flüchtlingslager in Kanada in Sicherheit. Einzig Brayden und Josie haben es nicht geschafft. Doch dann gibt es Hinweise, dass Josie vielleicht doch noch lebt und in einem gefährlichen Lager für "Nuller" eingesperrt ist. Niko ist fest entschlossen Josie dort raus zu holen und auch Astrid möchte das Lager so schnell wie möglich verlassen, denn es gibt Gerüchte, dass schwangere Frauen entführt werden um an ihnen Experimente durchzuführen... meine Meinung: Wie schon die vorherigen beiden Teile beginnt auch der abschliessende Band der "Monument 14"-Trilogie direkt super spannend. Es dauert nicht lange bis sich die Figuren schon wieder mitten in gefährlichen Situationen wiederfinden, man ständig mit ihnen am mitfiebern ist und man sich absolut nicht sicher ist, wie alle aus diesen Situationen heil herauskommen sollen. Die Geschichte hat sich auch wieder sehr flüssig lesen lassen, dennoch hat es dieses Mal viel länger gedauert das Buch zu beenden, als bei den beiden ersten Teilen. Ein wichtiger Grund dafür ist wohl, dass ich das Gefühl hatte, dass nach dem Anfang lange nicht mehr viel wirklich Wichtiges passiert. Die Geschichte ist zwar durchgehend ziemlich actionreich, doch gewisse Handlungsstränge tragen nicht gerade viel dazu bei, dass die Handlung vorankommt. Teilweise wurden diese Handlungsstränge am Ende auch einfach fallen gelassen und so sind sie mir im Nachhinein noch überflüssiger vorgekommen. Was mir jedoch wirklich gut gefallen hat, waren die beiden Sichtweisen. Ich mochte Josies Sichtweise vermutlich sogar noch mehr als diejenige von Dean. Josie mochte ich auch von allen Charakteren am liebsten, ihr Charakter ist super interessant und vielschichtig. Sie ist keinesfalls perfekt und kann teilweise sogar ziemlich angsteinflössend sein, doch bei der schrecklichen Situation in der sie sich befindet, fand ich es doch bewundernswert, wie sie immer noch die Kraft gefunden hat zu kämpfen. Ausserdem fand ich auch Mario Scietto ein echt toller und super sympathischer Charakter, er und Josie waren echt ein spezielles Team. Etwas, was mir schon an den vorherigen Teilen nicht besonders gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte zwischen Dean und Astrid und leider nimmt diese auch in diesem Teil eine immer grössere Rolle ein. Ich finde die beiden passen als Paar einfach absolut nicht zusammen und die ständigen Streitereien zwischen Dean und Jake waren mir dieses Mal einfach wirklich zu viel. Auch Nikos unglaubliche Verliebtheit in Josie konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und gewisse Momente waren mir auch einfach ein bisschen zu kitschig. Auf der anderen Seite hatte ich aber das Gefühl, die Bücher sind mit jedem Teil brutaler geworden und in diesem Teil war es wirklich teilweise richtig eklig, was meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen wäre. Stattdessen hätte ich es interessanter gefunden etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Welt nach dieser Katastrophe eigentlich so aussieht. Man erfährt zwar schon einiges Neues, aber ein wirkliches Bild konnte ich mir trotzdem nicht machen. Mein grösster Kritikpunkt ist jedoch das Ende, welches für meinen Geschmack einfach plötzlich viel zu schnell ging. Alle Konflikte lösen sich so ziemlich auf einen Schlag, durch einen riesigen Zufall, was für mich einfach nicht besonders gut durchdacht oder glaubwürdig wirkte. Ausserdem fällt das Ende etwas in die Kategorie zu gut um wahr zu sein. Was ich weiter schade fand war, dass viele der jüngeren Kinder in diesem Teil kaum vorkommen. Mir sind die Charaktere in den ersten zwei Teilen ans Herz gewachsen und die "Monument 14" sind zu sechst einfach nicht dasselbe. Fazit: Auch der letzte Teil der "Monument 14"-Trilogie war wieder super spannend und ich habe ständig mit den Charakteren mitgefiebert. Leider hatte dieser Teil aber auch einige Schwächen und besonders die Beziehung von Dean und Astrid und das Ende konnten mich leider gar nicht überzeugen.

5

Auch in diesem dritten Teil des Buches hab es eine Besondernheit, denn nachdem Josie von der Gruppe getrennt wurde, hat die Autorin sie als weitere Erzählerin ins Buch geholt. Anfangs fand ich es ein wenig befremdlich, aber ich habe mich recht schnell wieder in die Gesichte der Jugendlichen hineinfinden können. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich davon nicht ganz so sehr begeistert war, wie von Band 1 und 2. Erstens konnte ich mich mit Josie und ihrer Geschichte nicht ganz identifizieren und fand auch, dass es am Ende alles viel zu schnell aufgelöst wurde. Einfach zu plötzlich, nachdem die Autorin vorher heftig auf die Tränen - und Dramdrüse gedrückt hat. ( Tränen hat sie bei mir nicht hervorgerufen, das muss nebenbei gleich nochmal klar gestellt werden. :D) Astrid Geschichte und die damit verbundenen Schwierigkeiten mit zweien der Jugendlichen empfand ich auch als.. arg übertrieben und so leid es mri hier gerade tut, das sagen zu müssen: Dean ging mir in diesem Teil des Buches manchmal so sehr auf die Nerven, dass ich ihn am liebsten erwürgen wollte. Zum Ende hin empfand ich das Buch jedoch wieder als gut gelungen, wenn man mal von der Auflösung um die Geschichte von Josie absieht, aber das hatte ich ja schon etwas weiter oben gesagt. Der Spannungsbogen blieb auch hier fast ausschließlich konstant und trotz dass ich doch einiges zu bemängeln hatte, was den dritten Band und somit die Abschluss der Trilogie angeht, kann ich sie wirklich nur jedem empfehlen. Mich hat sie sehr überrascht und ich habe mich sicherlich nicht zum letzten Mal dazu hinreissen lassen, diese Trilogie in einem Rutsch durchlesen zu müssen. Klare Leseempfehlung also von mir.. wenn ihr sie noch nicht kennt: Holt sie euch! Es ist es auf jeden Fall wert. ( Meinungen und Gedanken im gegenteiligen Fall können natürlich auch vorkommen, immerhin kann nicht jeder von einer Geschichte so geflasht sein, wie es bei mir oder Chimiko der Fall war.)

4

Der Untertitel beantwortet ja eigentlich schon alle Fragen, doch ich wollte das Buch natürlich trotzdem noch lesen. Dieses Mal lesen wir abwechselnd aus der Sicht von Dean und Josie. Nachdem Josie nämlich zum Nuller wurde, um ihre Freunde vor einem gefährlichen Soldaten zu beschützen, wurde sie in ein Internierungslager gebracht, in dem ausschließlich Nuller gefangen gehalten werden. Naja, ausschließlich ist nicht ganz so richtig, denn eine Ausnahme gibt es: Mario Scietto, der bereits Alex und den anderen geholfen hatte und sich nun um Josie kümmert. Die Zustände in diesem Lager sind echt grausig, gerade als Frau sollte man aufpassen, wohin man geht und mit wem man sich anlegt. Dadurch, dass Josie drei Tage lang ungeschützt dem Giftgas ausgesetzt war, hat sie sich verändert. Sie ist längst nicht mehr so positiv eingestellt und versucht auch, ihre Gefühle größtenteils irgendwo zu begraben. Dean und seine Freunde sind inzwischen im sicheren Kanada in einem Flüchtlingslager untergekommen. Doch seitdem Niko Josie und Mario auf einem Foto in der Zeitung gesehen hat und weiß, dass sie eingesperrt ist, will er sie unbedingt retten. Dazu kommt noch, dass Astrid vor gruseligen Versuchen der Regierung an schwangeren Frauen fliehen muss. Also machen sich Dean, Niko, Astrid und Jake auf den Weg zurück in die USA. Ich glaube, diesen Teil fand ich noch besser als den zweiten, denn es passiert richtig viel – auch richtig viel Unerwartetes – und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Wie Dean sich um die schwangere Astrid gekümmert hat, fand ich irgendwie echt niedlich, das hätte ich ihm fast gar nicht zugetraut. Die Gruppe um Dean erlebt auch einiges auf ihrer Fahrt durch die USA, das war total Endzeit-Feeling und teilweise gänsehautverursachend. Josie tat mir oft schrecklich leid. Die Zustände in diesem Lager waren wirklich schrecklich und ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass Niko sie da raus holt. Das Ende war wieder total spannend und ich konnte gar nicht schnell genug weiterlesen. Der Epilog hat mich absolut zufrieden gestellt und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl wieder ins Regal stellen. Fazit: Insgesamt fand ich das Finale der Trilogie sehr gelungen. Ich konnte auf jeder Seite mitfiebern und hatte das Buch in Null-Komma-nichts durchgelesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass dieser dritte Teil irgendwie viel brutaler und blutrünstiger ist. Also, wer schwache Nerven hat, sollte vielleicht lieber die Finger davon lassen…

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