Monascella
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Das berührende Porträt der unterschätzten Tochter
Monika Mann, Tochter von Thomas Mann, stand immer im Schatten ihrer schillernden Geschwister und galt als fauler, untalentierter Sonderling, traumatisiert von einem schweren Schiffsunglück im Zweiten Weltkrieg. Haltlos irrte sie durch ihr Leben, bis sie in den 50ern den Sehnsuchtsort Capri für sich entdeckte – dort erfuhr sie in der innigen Beziehung zu Antonio Spadaro, Sohn einer Fischerfamilie, die Geborgenheit, die ihr die Familie zeitlebens verwehrte. Gestützt auf bislang unveröffentlichte Briefe, erzählt Kerstin Holzer erstmals von Monika Manns wohl glücklichsten Jahren, von der Selbstfindung einer Missachteten, ihrer Anerkennung als Feuilletonistin, vom großen Mutter-Tochter-Drama und der heilenden Kraft der Liebe.
»Spannend geschrieben, kunstvoll komponiert, psychologisch brillant: Die Odyssee einer Frau durch ein Leben von Heimatlosigkeit, Verlust und skandalösem familiären Ausgestoßensein, die in der Abgeschiedenheit eines mediterranen Inselparadieses doch noch Poesie und Liebe fand. Die Lektüre hat mich elektrisiert bis zur letzten Zeile.« Frido Mann
»All die Frauen, die im Schatten der ach so großen Männer stehen: Holen wir sie endlich ans Licht! Kerstin Holzer schenkt Monika Mann eine hochinteressante, ihre Persönlichkeit anerkennende Würdigung.« Mareike Fallwickl
Book Information
Author Description
Kerstin Holzer, Jahrgang 1967, studierte Politikwissenschaft und lebt in München. Als Journalistin arbeitete sie u. a. für ›Focus‹, die ›Süddeutsche Zeitung‹ und ›Madame‹. Als Buchautorin verfasste sie die SPIEGEL-Bestseller ›Elisabeth Mann Borgese – ein Lebensportrait‹ und gemeinsam mit Léa Linster ›Mein Weg zu den Sternen‹.
Posts
Das Buch basiert auf Briefen und Texten, sowie auf Erinnerungen von Zeitzeugen. Es schildert eindringlich vom Leben der "ungeliebten" Tochter der faszinierenderen Familie Mann, Monika. Betreten hat eine Journalistin, die die Memoiren der Eltern Mann gelesen hatte, bei der Mutter wurde sie namentlich gar nicht erwähnt, Monika ihr Mitgefühl darüber ausgesprochen. Ihr Mitgefühl darüber, wie sie verschwiegen und verunglimpft wird. Monika erwiderte darauf hin: "Man muss sich verhärten, sonst geht man kaputt." Und kaputt gegangen sind einige Kinder der Familie Mann. Sei es durch Alkohol und Drogen, oder durch Suizid. Der jüngste Sohn, Michael, erregt bei Vater Thomas "Fremdheit, Kälte und Abneigung." Katja entschuldigt sich bei ihrem Mann sogar dafür, dass sie "seinen Geschmack so gar nicht getroffen hätte" und will ihm einen neuen, besseren Sohn schenken. Die Mädchen sind sowieso nur "gute zweite Klasse", da ist sich Thomas mit seiner Frau Katja einig. Nur Tochter Elisabeth entzückt ihn als Kind. Es bestürzt mich über die gesamte Länge des Buches, we kaltherzig Katja besonders dem "Mönle" gegenüber ist. Faul sei sie. Über das was sie schreibt wird sich herablassend und angewidert geäußert. Für die Familie ist sie eine "Witzfigur". Ihren Ehemann verliert Monika auf der Flucht nach Amerika an das Meer. Die Manns haben jüdische Vorfahren und müssen ins Exil. Eine zweite Liebe findet Monika später auf Capri. Hier lernt sie Antonio kennen und lebt 31 Jahre mit ihm zusammen. Die Liebe ihrer Mutter versucht sie zeitlebens zu erreichen und schaft es doch nie. Es ist ergreifend das mitzuverfolgen. Wie verletzend muss das für Monika gewesen sein. Für mich war es das erste Buch über die Familie Mann und macht mich auf jeden Fall neugierig mehr über und von den Manns zu lesen. Leseempfehlung für alle, die mehr von der Familie Mann erfahren wollen und gerne Biografien lesen.
Eine wunderbare Biografie 
Die Familie Mann, rund um die beiden Schriftsteller-Brüder Thomas und Heinrich, dürfte wohl Euch allen hier bekannt sein. Dass diese Familie nicht gerade herzlich und warm war, ist vielleicht auch kein großes Geheimnis mehr. Wie dysfunktional die Familie daherkommt hat mich dann aber doch geschockt. Katia und Thomas Mann bezeichnen ihre mittlere Tochter Monika nicht nur als faul, unbegabt und nichtig, die Mutter hetzt auch noch die Geschwister gegen sie auf. Als scheinbar weiblichstes der „Mann Kinder“ hatte sie keine Chance von den „male chauvinists“ Anerkennung, geschweige denn Liebe zu bekommen. Als sie ihren Mann, nach nur einem Jahr Ehe, auf der Flucht vor den Bomben Londons im zweiten Weltkrieg, verliert, weil das Schiff tödlich getroffen untergeht, und sie 20 Stunden im Meer um ihr Leben kämpft, wird sie von ihrer Familie als das unglückliche „Mönle“ eher spöttisch mitleidig als fürsorglich aufgenommen. Kerstin Holzer braucht nicht viele Seiten um das Leben des 4. von 6 Kindern der „ amazing family“, wie sie sich selbst bezeichnen, zu skizzieren. Sie schafft es, auf knapp 200 Seiten, das Leben eines vergessenen Kindes darzustellen, welches ein Leben lang auf der Suche nach seinem Platz ist und ihn dann auf einer der schönsten Inseln des Mittelmeeres gefunden hat. Capri wird für Monika Mann zum Ankerpunkt. Hier lernt sie Antonio kennen, der ihr 31 Jahre lang Halt und ein zu Hause gibt. Von der „Villa Monacone“ hat Monika täglich einen Blick auf das Element, welches ihr ein Trauma beschert. Wie hält sie das nur aus? Die Liebe von Monika und Antonio ist so selbstverständlich wie unkonventionell für die damalige Zeit. Das hat mich sehr berührt. „Du bist ein kleiner Schmetterling und musst frei fliegen.“ erkennt Toni. Und beide geben sich das, was sie brauchen. Das Ende des Buches rührt zu Tränen. Der Umgang der Familie Mann mit Monika hat mich hingegen sehr wütend gemacht. Niemand ist in dieser Familie glücklich und daraus scheinen die Mitglieder Kraft zu schöpfen. Mutter und Vater sind mit sich selbst beschäftigt, die Kinder höchstens Projektionsfläche für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Kälte, Arroganz und einsah fressender Ehrgeiz prägen die Kinder. Wie wir wissen, endet das für die meisten nicht gut. Kerstin Holzer erzählt im Wechsel chronologisch sowie über Monikas Zeit auf Capri. Da ich diese wunderschöne Insel sehr gut kenne, war es für mich eine besondere Freude Frau Mann auf ihren streifzügen über die Insel zu begleiten. Monascella ist eine Biografie, die ich jedem ans Herz legen kann. Ihr erfahrt hier mehr als in manchem dicken Wälzer über Thomas Mann. Aber seid gewarnt: Der „Zauberer“ wird entzaubert.
Einfühlsames Portrait über Monika Mann
Ein beeindruckend trauriges Leben führte die 2. Tochter der berühmten Manns. Ungeliebte Außenseiterin, immer Spott der Familie ausgesetzt, fand sie auf Capri nach einem Schicksalsschlag noch Liebe und Glück. Das Buch fand ich teils sehr berührend und mit tiefen Einblicken in das Leben der ganzen Familie, inklusive ihrer Untiefen.
Description
Das berührende Porträt der unterschätzten Tochter
Monika Mann, Tochter von Thomas Mann, stand immer im Schatten ihrer schillernden Geschwister und galt als fauler, untalentierter Sonderling, traumatisiert von einem schweren Schiffsunglück im Zweiten Weltkrieg. Haltlos irrte sie durch ihr Leben, bis sie in den 50ern den Sehnsuchtsort Capri für sich entdeckte – dort erfuhr sie in der innigen Beziehung zu Antonio Spadaro, Sohn einer Fischerfamilie, die Geborgenheit, die ihr die Familie zeitlebens verwehrte. Gestützt auf bislang unveröffentlichte Briefe, erzählt Kerstin Holzer erstmals von Monika Manns wohl glücklichsten Jahren, von der Selbstfindung einer Missachteten, ihrer Anerkennung als Feuilletonistin, vom großen Mutter-Tochter-Drama und der heilenden Kraft der Liebe.
»Spannend geschrieben, kunstvoll komponiert, psychologisch brillant: Die Odyssee einer Frau durch ein Leben von Heimatlosigkeit, Verlust und skandalösem familiären Ausgestoßensein, die in der Abgeschiedenheit eines mediterranen Inselparadieses doch noch Poesie und Liebe fand. Die Lektüre hat mich elektrisiert bis zur letzten Zeile.« Frido Mann
»All die Frauen, die im Schatten der ach so großen Männer stehen: Holen wir sie endlich ans Licht! Kerstin Holzer schenkt Monika Mann eine hochinteressante, ihre Persönlichkeit anerkennende Würdigung.« Mareike Fallwickl
Book Information
Author Description
Kerstin Holzer, Jahrgang 1967, studierte Politikwissenschaft und lebt in München. Als Journalistin arbeitete sie u. a. für ›Focus‹, die ›Süddeutsche Zeitung‹ und ›Madame‹. Als Buchautorin verfasste sie die SPIEGEL-Bestseller ›Elisabeth Mann Borgese – ein Lebensportrait‹ und gemeinsam mit Léa Linster ›Mein Weg zu den Sternen‹.
Posts
Das Buch basiert auf Briefen und Texten, sowie auf Erinnerungen von Zeitzeugen. Es schildert eindringlich vom Leben der "ungeliebten" Tochter der faszinierenderen Familie Mann, Monika. Betreten hat eine Journalistin, die die Memoiren der Eltern Mann gelesen hatte, bei der Mutter wurde sie namentlich gar nicht erwähnt, Monika ihr Mitgefühl darüber ausgesprochen. Ihr Mitgefühl darüber, wie sie verschwiegen und verunglimpft wird. Monika erwiderte darauf hin: "Man muss sich verhärten, sonst geht man kaputt." Und kaputt gegangen sind einige Kinder der Familie Mann. Sei es durch Alkohol und Drogen, oder durch Suizid. Der jüngste Sohn, Michael, erregt bei Vater Thomas "Fremdheit, Kälte und Abneigung." Katja entschuldigt sich bei ihrem Mann sogar dafür, dass sie "seinen Geschmack so gar nicht getroffen hätte" und will ihm einen neuen, besseren Sohn schenken. Die Mädchen sind sowieso nur "gute zweite Klasse", da ist sich Thomas mit seiner Frau Katja einig. Nur Tochter Elisabeth entzückt ihn als Kind. Es bestürzt mich über die gesamte Länge des Buches, we kaltherzig Katja besonders dem "Mönle" gegenüber ist. Faul sei sie. Über das was sie schreibt wird sich herablassend und angewidert geäußert. Für die Familie ist sie eine "Witzfigur". Ihren Ehemann verliert Monika auf der Flucht nach Amerika an das Meer. Die Manns haben jüdische Vorfahren und müssen ins Exil. Eine zweite Liebe findet Monika später auf Capri. Hier lernt sie Antonio kennen und lebt 31 Jahre mit ihm zusammen. Die Liebe ihrer Mutter versucht sie zeitlebens zu erreichen und schaft es doch nie. Es ist ergreifend das mitzuverfolgen. Wie verletzend muss das für Monika gewesen sein. Für mich war es das erste Buch über die Familie Mann und macht mich auf jeden Fall neugierig mehr über und von den Manns zu lesen. Leseempfehlung für alle, die mehr von der Familie Mann erfahren wollen und gerne Biografien lesen.
Eine wunderbare Biografie 
Die Familie Mann, rund um die beiden Schriftsteller-Brüder Thomas und Heinrich, dürfte wohl Euch allen hier bekannt sein. Dass diese Familie nicht gerade herzlich und warm war, ist vielleicht auch kein großes Geheimnis mehr. Wie dysfunktional die Familie daherkommt hat mich dann aber doch geschockt. Katia und Thomas Mann bezeichnen ihre mittlere Tochter Monika nicht nur als faul, unbegabt und nichtig, die Mutter hetzt auch noch die Geschwister gegen sie auf. Als scheinbar weiblichstes der „Mann Kinder“ hatte sie keine Chance von den „male chauvinists“ Anerkennung, geschweige denn Liebe zu bekommen. Als sie ihren Mann, nach nur einem Jahr Ehe, auf der Flucht vor den Bomben Londons im zweiten Weltkrieg, verliert, weil das Schiff tödlich getroffen untergeht, und sie 20 Stunden im Meer um ihr Leben kämpft, wird sie von ihrer Familie als das unglückliche „Mönle“ eher spöttisch mitleidig als fürsorglich aufgenommen. Kerstin Holzer braucht nicht viele Seiten um das Leben des 4. von 6 Kindern der „ amazing family“, wie sie sich selbst bezeichnen, zu skizzieren. Sie schafft es, auf knapp 200 Seiten, das Leben eines vergessenen Kindes darzustellen, welches ein Leben lang auf der Suche nach seinem Platz ist und ihn dann auf einer der schönsten Inseln des Mittelmeeres gefunden hat. Capri wird für Monika Mann zum Ankerpunkt. Hier lernt sie Antonio kennen, der ihr 31 Jahre lang Halt und ein zu Hause gibt. Von der „Villa Monacone“ hat Monika täglich einen Blick auf das Element, welches ihr ein Trauma beschert. Wie hält sie das nur aus? Die Liebe von Monika und Antonio ist so selbstverständlich wie unkonventionell für die damalige Zeit. Das hat mich sehr berührt. „Du bist ein kleiner Schmetterling und musst frei fliegen.“ erkennt Toni. Und beide geben sich das, was sie brauchen. Das Ende des Buches rührt zu Tränen. Der Umgang der Familie Mann mit Monika hat mich hingegen sehr wütend gemacht. Niemand ist in dieser Familie glücklich und daraus scheinen die Mitglieder Kraft zu schöpfen. Mutter und Vater sind mit sich selbst beschäftigt, die Kinder höchstens Projektionsfläche für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Kälte, Arroganz und einsah fressender Ehrgeiz prägen die Kinder. Wie wir wissen, endet das für die meisten nicht gut. Kerstin Holzer erzählt im Wechsel chronologisch sowie über Monikas Zeit auf Capri. Da ich diese wunderschöne Insel sehr gut kenne, war es für mich eine besondere Freude Frau Mann auf ihren streifzügen über die Insel zu begleiten. Monascella ist eine Biografie, die ich jedem ans Herz legen kann. Ihr erfahrt hier mehr als in manchem dicken Wälzer über Thomas Mann. Aber seid gewarnt: Der „Zauberer“ wird entzaubert.
Einfühlsames Portrait über Monika Mann
Ein beeindruckend trauriges Leben führte die 2. Tochter der berühmten Manns. Ungeliebte Außenseiterin, immer Spott der Familie ausgesetzt, fand sie auf Capri nach einem Schicksalsschlag noch Liebe und Glück. Das Buch fand ich teils sehr berührend und mit tiefen Einblicken in das Leben der ganzen Familie, inklusive ihrer Untiefen.






