Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Mit einem solch heiklen Fall hat Kommissarin Hannah Bülow nicht gerechnet, als sie in ihre Heimat Ostersande zurückkehrt. Frisch verwitwet will sie an der Wismarer Bucht ihr Leben neu ordnen und für ihren Vater sorgen. Ihr Dienst in der Polizeiwache, wo ihre alte Freundin Constanze Chefin ist, beginnt betulich. Dann wird der Psychiater einer nahen Klinik erschlagen am Strand aufgefunden. Bei ihm eine kryptische Notiz, die den Missbrauch einer Patientin nahelegt. Ein Rachemord? Die Ermittlungen führen Hannah und Constanze zurück in den Sommer 1993, als sie an einem Bootsunglück beteiligt waren. War es womöglich keine gute Idee, nach Ostersande zurückzukehren? Die Geister der Vergangenheit ruhen nie.
Book Information
Author Description
Nina Ohlandt, ausgebildete Sprachlehrerin, arbeitete in vielen Berufen, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben. Ihre Nordsee-Krimireihe mit John Benthien als ermittelnden Kommissar war sensationell erfolgreich. Nina Ohlandt starb im Dezember 2020.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Spannung, Verstrickungen, sympathische Figur
Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, sympathische Figuren, ein glaubwürdiges Motiv, nachvollziehbare Ermittlerarbeit und kleine Einblicke ins Privatleben der Ermittler. Der erste Band „Der Tote am Sandstrand“ ist in sich abgeschlossen, er hat für mich keine offenen Enden mehr. Und gerade wenn man das Buch fast ausgelesen hat und weglegen möchte, gibt es einen Cliffhanger zum zweiten Band. Richtig gemein, und interessant zugleich. Jan F. Wielpütz hat die Vorlagen von Nina Ohlandt gekonnt zu einem fesselnden Kriminalfall gefasst und lässt den Leser direkt an der Ermittlung teilhaben. Der Schreibstil ist eingängig zu lesen. Ich mag auch die Landschaftsbeschreibungen, die zwar wie nebensächlich eingestreut sind, mir es aber erleichtern den Örtlichkeiten ein Bild zu geben. Ich empfehle dieses Buch, vielleicht sogar die ganze Reihe, man wird sehen, für alle Leser, die einen guten Krimi ohne viel Brutalität und Blutszenen lesen wollen.
Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Kommissarin Hannah Bülow in ihren Heimatort Ostersande zurück, um dort auf der Polizeiwache als Dienstgruppenleiterin zu arbeiten. Diese Stelle wurde ihr durch ihre alte Freundin Constanze ermöglicht. Außerdem möchte sie ein Auge auf ihren Vater haben, der sich nach dem Tod ihrer Mutter immer mehr gehen lässt. Kurz nach ihrer Ankunft wird ein Mordopfer am Strand gefunden. Dabei handelt es sich um einen alten Freund von Hannah und Constanze. Eine Notiz in der Tasche des Opfers deutet auf den Missbrauch einer Patientin hin. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, wird ein Zusammenhang mit einem Bootsunglück von vor 32 Jahren immer wahrscheinlicher. Und es sollte nicht bei einem Opfer bleiben... Mir hat der Einstieg in das Buch gut gefallen, obwohl es - meinem Empfinden nach - etwas länger gedauert hat, bis der erste Mord geschehen ist. Eine mögliche Erklärung ist, dass man, da es sich ja um einen Serienauftakt handelt, erst die Umgebung und die Charaktere vorstellen wollte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Besonderes gut gefallen hat mir, dass zwar immer wieder auf das Bootsunglück bzw. die Vergangenheit verwiesen wurde, die "Aufklärung" aber erst später im Buch aufgelöst wurde. Mich hat das so gefesselt, dass ich unbedingt wissen wollte, was genau damals geschehen ist und nur so durch die Seiten fliegen konnte. Ich hatte allerdings sehr bald eine Vermutung, wer der Täter/die Täterin ist, was sich dann auch bestätigte. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen, Hannah und ihr Hund Tobby waren mir von Beginn an sympathisch. Bei ihrem Vater brauchte ich etwas, da ich nicht gleich verstehen konnte, weshalb er so kühl und abweisend war. Auch die Zusammenarbeit mit den Kripokollegen fand ich spannend und hoffe, dass es in Folgebänden auch wieder dazu kommt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich um einen gelungenen Auftakt einer neuen Krimireihe handelt. Da ich persönlich gerade in meiner Nord- und Ostseekrimi-Ära bin, kam die Leserunde natürlich genau richtig. Empfehlen würde ich die Reihe jedem, der Krimis mit regionalem Flair und flüssigem Schreibstil schätzen.
Das Cover gefällt mir von der Wahl des Bildes sehr gut. Ansonsten ist es sehr schriftlastig und diese dann auch sehr unterschiedl . Durch zwei Autoren, Titel, Untertitel,... kommt da ein bisschen was zusammen, aber das lässt sich wahrscheinlich nicht vermeiden. Der Schreibstil gefällt mir gut. Man kommt gut durch die Seiten und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Setting an der Ostsee ist super und die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen (ich lerne die Gegend dort somit auch etwas kennen). Hannah Bülow als Ermittlern habe ich sehr gerne begleitet. Auch wenn sie nicht ganz nahbar ist, ist sie eine angenehme Protagonistin. Auch den Fall habe ich als Spannend empfunden. Seine Auflösung war unerwartet und schlüssig. Etwas angeeckt bin ich mit der Polizeiiarbeit. Diese schien mir doch häufig etwas unauthentisch und nicht durchdacht. Auch das Ende des Buches hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Ich bin ein Fan von Happy Ends, doch hier wimmelt es gerade zu von solchen, was mir dann doch etwas zu viel des Guten ist - auch in Anbetracht dessen, über welchen Zeitraum sich das Buch nur erstreckt. Insgesamt für mich ein spannender Fall und auch vom Setting her richtig gut. Die Polizeiarbeit und das Ende macht es für mich schwächer, als es hätte sein können.
Definitiv eine Krimi-Reihe, die ich weiter lesen werde.
Ich bin begeisterte Leserin von Regionalkrimis und vor Allem solchen, die an Nord- oder Ostsee spielen. Um so mehr habe ich mich gefreut, eine neue Reihe gefunden zu haben. Und schon der erste Fall hat mich überzeugt! Die Protagonistin ist sympathisch. Die Verwirrungen ihrer Jugend und die Erkenntnis, welch dunklen Geheimnisse hinter der einst besten Freundin stehen haben mich gefangen und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Mit einem solch heiklen Fall hat Kommissarin Hannah Bülow nicht gerechnet, als sie in ihre Heimat Ostersande zurückkehrt. Frisch verwitwet will sie an der Wismarer Bucht ihr Leben neu ordnen und für ihren Vater sorgen. Ihr Dienst in der Polizeiwache, wo ihre alte Freundin Constanze Chefin ist, beginnt betulich. Dann wird der Psychiater einer nahen Klinik erschlagen am Strand aufgefunden. Bei ihm eine kryptische Notiz, die den Missbrauch einer Patientin nahelegt. Ein Rachemord? Die Ermittlungen führen Hannah und Constanze zurück in den Sommer 1993, als sie an einem Bootsunglück beteiligt waren. War es womöglich keine gute Idee, nach Ostersande zurückzukehren? Die Geister der Vergangenheit ruhen nie.
Book Information
Author Description
Nina Ohlandt, ausgebildete Sprachlehrerin, arbeitete in vielen Berufen, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben. Ihre Nordsee-Krimireihe mit John Benthien als ermittelnden Kommissar war sensationell erfolgreich. Nina Ohlandt starb im Dezember 2020.
Posts
Spannung, Verstrickungen, sympathische Figur
Dieser Krimi ist in meinen Augen ein toller Auftakt der Reihe „Mörderische Brise“. Es ist alles enthalten, was ich für einen gelungenen Krimi brauche. Spannung, verschiedene Verstrickungen, Irreführungen, sympathische Figuren, ein glaubwürdiges Motiv, nachvollziehbare Ermittlerarbeit und kleine Einblicke ins Privatleben der Ermittler. Der erste Band „Der Tote am Sandstrand“ ist in sich abgeschlossen, er hat für mich keine offenen Enden mehr. Und gerade wenn man das Buch fast ausgelesen hat und weglegen möchte, gibt es einen Cliffhanger zum zweiten Band. Richtig gemein, und interessant zugleich. Jan F. Wielpütz hat die Vorlagen von Nina Ohlandt gekonnt zu einem fesselnden Kriminalfall gefasst und lässt den Leser direkt an der Ermittlung teilhaben. Der Schreibstil ist eingängig zu lesen. Ich mag auch die Landschaftsbeschreibungen, die zwar wie nebensächlich eingestreut sind, mir es aber erleichtern den Örtlichkeiten ein Bild zu geben. Ich empfehle dieses Buch, vielleicht sogar die ganze Reihe, man wird sehen, für alle Leser, die einen guten Krimi ohne viel Brutalität und Blutszenen lesen wollen.
Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Kommissarin Hannah Bülow in ihren Heimatort Ostersande zurück, um dort auf der Polizeiwache als Dienstgruppenleiterin zu arbeiten. Diese Stelle wurde ihr durch ihre alte Freundin Constanze ermöglicht. Außerdem möchte sie ein Auge auf ihren Vater haben, der sich nach dem Tod ihrer Mutter immer mehr gehen lässt. Kurz nach ihrer Ankunft wird ein Mordopfer am Strand gefunden. Dabei handelt es sich um einen alten Freund von Hannah und Constanze. Eine Notiz in der Tasche des Opfers deutet auf den Missbrauch einer Patientin hin. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, wird ein Zusammenhang mit einem Bootsunglück von vor 32 Jahren immer wahrscheinlicher. Und es sollte nicht bei einem Opfer bleiben... Mir hat der Einstieg in das Buch gut gefallen, obwohl es - meinem Empfinden nach - etwas länger gedauert hat, bis der erste Mord geschehen ist. Eine mögliche Erklärung ist, dass man, da es sich ja um einen Serienauftakt handelt, erst die Umgebung und die Charaktere vorstellen wollte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Besonderes gut gefallen hat mir, dass zwar immer wieder auf das Bootsunglück bzw. die Vergangenheit verwiesen wurde, die "Aufklärung" aber erst später im Buch aufgelöst wurde. Mich hat das so gefesselt, dass ich unbedingt wissen wollte, was genau damals geschehen ist und nur so durch die Seiten fliegen konnte. Ich hatte allerdings sehr bald eine Vermutung, wer der Täter/die Täterin ist, was sich dann auch bestätigte. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen, Hannah und ihr Hund Tobby waren mir von Beginn an sympathisch. Bei ihrem Vater brauchte ich etwas, da ich nicht gleich verstehen konnte, weshalb er so kühl und abweisend war. Auch die Zusammenarbeit mit den Kripokollegen fand ich spannend und hoffe, dass es in Folgebänden auch wieder dazu kommt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich um einen gelungenen Auftakt einer neuen Krimireihe handelt. Da ich persönlich gerade in meiner Nord- und Ostseekrimi-Ära bin, kam die Leserunde natürlich genau richtig. Empfehlen würde ich die Reihe jedem, der Krimis mit regionalem Flair und flüssigem Schreibstil schätzen.
Das Cover gefällt mir von der Wahl des Bildes sehr gut. Ansonsten ist es sehr schriftlastig und diese dann auch sehr unterschiedl . Durch zwei Autoren, Titel, Untertitel,... kommt da ein bisschen was zusammen, aber das lässt sich wahrscheinlich nicht vermeiden. Der Schreibstil gefällt mir gut. Man kommt gut durch die Seiten und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Setting an der Ostsee ist super und die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen (ich lerne die Gegend dort somit auch etwas kennen). Hannah Bülow als Ermittlern habe ich sehr gerne begleitet. Auch wenn sie nicht ganz nahbar ist, ist sie eine angenehme Protagonistin. Auch den Fall habe ich als Spannend empfunden. Seine Auflösung war unerwartet und schlüssig. Etwas angeeckt bin ich mit der Polizeiiarbeit. Diese schien mir doch häufig etwas unauthentisch und nicht durchdacht. Auch das Ende des Buches hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Ich bin ein Fan von Happy Ends, doch hier wimmelt es gerade zu von solchen, was mir dann doch etwas zu viel des Guten ist - auch in Anbetracht dessen, über welchen Zeitraum sich das Buch nur erstreckt. Insgesamt für mich ein spannender Fall und auch vom Setting her richtig gut. Die Polizeiarbeit und das Ende macht es für mich schwächer, als es hätte sein können.
Definitiv eine Krimi-Reihe, die ich weiter lesen werde.
Ich bin begeisterte Leserin von Regionalkrimis und vor Allem solchen, die an Nord- oder Ostsee spielen. Um so mehr habe ich mich gefreut, eine neue Reihe gefunden zu haben. Und schon der erste Fall hat mich überzeugt! Die Protagonistin ist sympathisch. Die Verwirrungen ihrer Jugend und die Erkenntnis, welch dunklen Geheimnisse hinter der einst besten Freundin stehen haben mich gefangen und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht








