Milch und Kohle
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Description
Deutschland, Ende der sechziger Jahre: Der fünfzehnjährige Simon lebt mit Eltern und jüngerem Bruder in einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet. Alltagssorgen und die Enge des Milieus lassen nur wenig Raum für das Glück, um das hier jeder auf seine Weise kämpft. Die Mutter näht sich jede Woche ein neues Kleid und vergißt samstags beim Tanz die Tristesse ihrer Ehe. Simons Freund Pavel, ein melancholischer Rebell, durchstreift die Gegend auf seiner Zündapp, immer auf der Suche nach Mädchen und Abenteuern. Simon selbst ist mit dem Erwachsenwerden beschäftigt und versucht nebenbei, seinen halb verwilderten Bruder zu bändigen. Als eines Tages zwei italienische Gastarbeiter auftauchen, fällt ein Hoffnungsschimmer in das Dunkel - ein Erlebnis, das die mürbe gewordenen Beziehungen auf eine harte Probe stellt.
Book Information
Author Description
Ralf Rothmann wurde am 10. Mai 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt seit 1976 in Berlin.
Posts
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt. Sehr gut lesbare Geschichte aus und über die alte Bundesrepublik. Detaillierte Szenen aus dem Ruhrgebiet - eine Welt aus Ratenzahlungen, Staublungen und gehäkelten Klorollenbezügen - über den Vater, der sein Leben im Berg verbringt, die lebenslustige Mutter, die beiden Söhne, die das Fremdgehen unterschiedlich verarbeiten, sehr lesenswert.
05. Buch im Jahr 2022 Leider wieder mal ein Buch für die Uni, das ich gar nicht gerne gelesen habe und das obwohl echt krasse Dinge passiert sind, die ich teilweise aber nicht mal mitbekommen habe, weil ich das Buch einfach nicht mochte und deswegen auch nicht konzentriert lesen konnte. Ich hatte einfach das Gefühl nichts Neues zu lesen und alles schon gekannt zu haben und fand es deswegen einfach langweilig. Ich mochte auch den Schreibstil nicht wirklich. Und was das Buch nochmal schlimmer gemacht hat war, dass es keine Kapitel gab und das Buch praktisch in einem Rutsch erzählt wurde. Leider gar nicht mein Ding und daher nur 1⭐
Der Ruhrpott Ende der sechziger Jahre. Arbeitermilieu. Der Vater von Simon arbeitet unter Tage, seine Mutter als Bedienung in einer billigen Kneipe. Simon ist fünfzehn, sein Bruder Taska ein paar Jahre jünger. Eine ganz normale Familie. Simon durchlebt eine ganz normale Pubertät mit Mädchen, Mopeds, Bier und Zigaretten. Und er wird erwachsen, erkennt die Brüche in seiner Familie, erlebt Leid, Freude, Freiheit und Verzweiflung. Ein einfaches Buch über einfache Menschen. Ein ehrliches Buch. Die Geschichten, die erzählt werden sind nicht außergewöhnlich und gerade deswegen so besonders. Hier wurde ein Stück Leben eingefangen und auch in der Beschreibung lebendig gehalten. Und die Beschreibung des Essens, das die italienischen Gastarbeiter für Simons Familie zubereiten ist köstlich. Rosen!
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Deutschland, Ende der sechziger Jahre: Der fünfzehnjährige Simon lebt mit Eltern und jüngerem Bruder in einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet. Alltagssorgen und die Enge des Milieus lassen nur wenig Raum für das Glück, um das hier jeder auf seine Weise kämpft. Die Mutter näht sich jede Woche ein neues Kleid und vergißt samstags beim Tanz die Tristesse ihrer Ehe. Simons Freund Pavel, ein melancholischer Rebell, durchstreift die Gegend auf seiner Zündapp, immer auf der Suche nach Mädchen und Abenteuern. Simon selbst ist mit dem Erwachsenwerden beschäftigt und versucht nebenbei, seinen halb verwilderten Bruder zu bändigen. Als eines Tages zwei italienische Gastarbeiter auftauchen, fällt ein Hoffnungsschimmer in das Dunkel - ein Erlebnis, das die mürbe gewordenen Beziehungen auf eine harte Probe stellt.
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Ralf Rothmann wurde am 10. Mai 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er lebt seit 1976 in Berlin.
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Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt. Sehr gut lesbare Geschichte aus und über die alte Bundesrepublik. Detaillierte Szenen aus dem Ruhrgebiet - eine Welt aus Ratenzahlungen, Staublungen und gehäkelten Klorollenbezügen - über den Vater, der sein Leben im Berg verbringt, die lebenslustige Mutter, die beiden Söhne, die das Fremdgehen unterschiedlich verarbeiten, sehr lesenswert.
05. Buch im Jahr 2022 Leider wieder mal ein Buch für die Uni, das ich gar nicht gerne gelesen habe und das obwohl echt krasse Dinge passiert sind, die ich teilweise aber nicht mal mitbekommen habe, weil ich das Buch einfach nicht mochte und deswegen auch nicht konzentriert lesen konnte. Ich hatte einfach das Gefühl nichts Neues zu lesen und alles schon gekannt zu haben und fand es deswegen einfach langweilig. Ich mochte auch den Schreibstil nicht wirklich. Und was das Buch nochmal schlimmer gemacht hat war, dass es keine Kapitel gab und das Buch praktisch in einem Rutsch erzählt wurde. Leider gar nicht mein Ding und daher nur 1⭐







