Merci Agneta
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Description
Dieser Sommer gehört Agneta!
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen – ihr altes, von nüchternem Pragmatimus geprägtes Dasein in Schweden lässt sie gerne zurück. Im sonnigen Saint Carelle erledigt sie ihre Einkäufe auf dem Markt, hält hier und da einen Plausch – sofern ihr rudimentäres Französisch dies zulässt –, schaut auf einen expresso in der Bar vorbei, wo sie von ihrem Schwarm herzlich begrüßt wird, und jeden Abend wäscht sie ihre Seidenunterwäsche von Hand. Kurzum: Sie ist auf dem besten Weg, zur waschechten Französin zu werden.
Doch ungeahnte Stolperfallen tun sich auf, und die sind nicht nur kultureller Natur: Das alte Kloster, in dem Agneta ein neues Zuhause gefunden hat, ist plötzlich bedroht. Und Agneta muss kämpfen … für das Leben und die Liebe!
Book Information
Author Description
Emma Hamberg ist Autorin, Illustratorin und Drehbuchautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Schweden. Ihre lebensbejahenden Romane werden von den Leserinnen geliebt und führen in ihrem Heimatland regelmäßig die Spitze der Bestsellerliste an.
Posts
Encore une fois
„Bonjour Agneta“ von Emma Hamberg war für mich im vergangenen Jahr ein echtes Überraschungs-Highlight. Entsprechend heiß ersehnt wurde von mir „Merci Agneta“, die Fortsetzung der Geschichte um die Schwedin Agneta, die in Frankreich einen Neuanfang wagt. Ich habe zwar erst mal ein paar Seiten gebraucht, um mich wieder in der Geschichte, dem Setting und zwischen den Personen einzufinden. Dann war ich aber wieder mittendrin. Der Roman hat total zu meiner aktuellen Frankreich-Stimmung gepasst und ich habe den „Sommer auf Französich“ sehr genossen. . Gemeinsam mit Agneta habe ich die Einkäufe auf dem Markt von Saint Carelle erledigt, habe hier und da einen kleinen Plausch gehalten, Käse & Wein probiert, bin in Fabiens Bar eingekehrt und habe abends im Kloster Seidenunterwäsche per Hand gewaschen. Es hat nach Lavendel geduftet. Nach Leichtigkeit und Freiheit. Savoir vivre. Glücksgefühl. Aber dann kommt es, wie es kommen muss und die Realität ist in mein kleines Leseparadies eingebrochen. Agneta wäre aber nicht Agneta, wenn sie Problemen nicht mit Optimismus und Einfallsreichtum begegnen würde. Trotzdem sieht sie sich gezwungen, nach Schweden zurückzukehren. Frankreich und die Zeit des Auf- und Ausbruchs haben Agneta allerdings verändert… . Auch dem 2. Agneta-Band gehört mein Herz. Auch, wenn ich mich diesmal nicht ganz so sehr in der Geschichte verloren habe. Das ist bei Fortsetzungen ja oft der Fall. Der Zauber war nicht mehr ganz so stark. Aber er war in leicht abgeschwächter Form immer noch vorhanden. Mit Agneta für das Leben und die Liebe zu kämpfen hat wieder großen Spaß gemacht. Die Geschichte steckt wieder voller Charme und Herzenswärme. Sie vermittelt Lebensfreude und spendet positive Energie. Agneta ist einmal mehr eine wahnsinnig tolle, liebenswerte und authentische Protagonistin. Ihre Emotionen konnte ich in allen Lebenslagen so gut nachvollziehen. Es war einfach wieder herrlich, sie ein Stück des Weges zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen. . Chère Emma Hamberg: Un grand merci pour cette histoire.

Ein Fest des Lebens!
**** Mein Eindruck **** „Bonjour Agneta“ war für mich ein absolutes Highlight, und entsprechend groß war meine Freude auf die Fortsetzung. Der Einstieg in den zweiten Teil gestaltete sich für mich jedoch deutlich schwieriger, vor allem aufgrund der vielen Dialoge, die ständig zwischen Französisch und Englisch wechselten. Diese Momente waren teils herrlich humorvoll – ich habe mehrfach laut gelacht –, zugleich aber auch anstrengend. Oft fragte ich mich: Muss ich das verstehen? Hat die Bedeutung Relevanz? Im Nachhinein bin ich sicher, dass die fremdsprachigen Passagen vor allem als Stilmittel dienen und ihre genaue Bedeutung zweitrangig ist. Trotzdem hat es mich beim Lesen immer wieder irritiert und manchmal sogar etwas genervt. Alles, was ich hingegen problemlos verstehen konnte, war wunderbar schräg, lebensnah und zugleich leicht abseits der Realität – ganz im Geist der französischen Atmosphäre des Buches und perfekt passend zu Agneta als Figur. Ihre Freundschaft zu Einar, ihre Lebensfreude und ihre unkonventionelle Denkweise waren erneut herzerwärmend und inspirierend. Sobald ich über den schweren Einstieg hinweg war, rückten die Herzlichkeit, das Miteinander und die zentralen Fragen des Romans in den Fokus: Darf Agneta die neue Version ihrer selbst bleiben, oder muss sie in eine alte Realität zurückkehren, die sie unglücklich gemacht hat? Darf man „Ja“ sagen, wo sonst „Nein“ erwartet wird? Mut statt Sicherheit, Träume statt Realität – kann das funktionieren? An der Oberfläche geht es um Geld, Erwartungen und gesellschaftliche Normen. Doch dahinter verbirgt sich viel mehr: ein Nachdenken über Freiheit, Identität und das Recht auf ein erfülltes Leben. Diese Zwischentöne zu entdecken – das ist „Agneta“. Das war bereits im ersten Band so und ist es auch hier wieder. **** Empfehlung? **** Wer wenig Berührung mit Englisch und Französisch hat oder jedes Wort verstehen möchte, könnte sich an den Dialogen stören. Alle anderen, die wie Agneta das Leben mit offenen Armen genießen wollen, werden hier ein warmes, charmantes und lebensbejahendes Leseerlebnis finden.
Lebe dein Leben - nicht das von anderen
Nahtlos geht der 2. Teil von Angneta‘s Abenteuer weiter. Die Autorin hat in diesem Buch wundervoller Sätze einfließen lassen, die nachdenklich machen. Wie Leben wir? Ist das was wir erleben wirklich unser ICH? Oder passen wir uns nur an? In den herrlichen Protagonisten Einar und Bonibelle, aber auch Paul und eine weitere Person die Agneta kennenlernt, lernt sie sich selbst kennen und lieben und das ihre Reise zu sich selbst längst noch nicht zu Ende ist. Dieses Buch ist auch wieder so voller Herzenswärme geschrieben. Man fühlt und liebt mit Agneta und was ich ganz besonders gut finde ist, dass ihre Geschichte wohl noch nicht zu Ende erzählt ist. Ob wir ihren Weg jetzt in unserer Fantasie weiter denken müssen oder die Autorin einen 3. Teil schreibt, den ich mir sehr wünschen würde, wird sich zeigen. Aber gelernt habe ich hier: sei mehr du selbst, egal was andere sagen oder denken. Es ist dein Leben. La mer! Viel, viel mehr La mer - das Lebensgefühl aus einem Lied das viele Sängerinnen und Sänger bisher aufgenommen haben. Das Lied kommt im Buch häufig vor und irgendwann hab ich es während des Lesens auch angehört. Dieses Buch ist wirklich für alle Frauen geschrieben worden, die immer noch nach , das ist halt so , Leben. Such dir dein La mer.
Träume wahr werden lassen
Nachdem Agneta sich nach Frankreich getraut hat, lebt sie endlich das Leben, was sie will. Das Baguette, die Menschen, die Herzlichkeit, ihr bester Freund Einar. Im sonnigen Saint Carelle kann sie so sein, wie sie wirklich ist. Traut sich, sich zu zeigen. Doch es tun sich Schwierigkeiten auf. Ihr geliebtes, neues Zuhause droht ihr weggenommen zu werden und ihr liebster Freund verlässt sie. Agneta kämpft. Für ihre Träume. Für ihr Leben. Für sich. „Ich will aber nicht wieder ich selbst sein.“ Ich hatte mich sehr auf den zweiten Band von Agneta gefreut. Man hat sie einfach gern und begleitet sie gerne durch ihr Leben. Es passiert so viel mit ihr und in ihrem Umfeld. Zu sehen, wie sie schrittweise zu sich findet und - was so menschlich ist - auch immer wieder mal „falsch“ abbiegt, ist so realitätsnah. Die Autorin schreibt so anschaulich, dass man sehr mitfühlen kann und man fiebert bis zum Ende mit. Ein schöner zweiter Roman über Agneta. Leichte Lektüre, aber trotzdem mit ein bisschen Tiefgang. Danke! „Es ist angenehm, hinter jemandem zu sitzen, der alles lenkt, zumindest eine Weile.“
Französischer Wohlfühlroman ✨
Die ersten ca. 20 Seiten habe ich mich ein bisschen gesorgt, dass ich den 1. Teil nicht gelesen hatte. Aber als die ersten paar Seiten überstanden waren, konnte ich mich recht schnell in Agnetas Welt einlesen. Agneta lebt mit ihrem besten, dementen Freund Einar in einem alten Kloster in Saint Carelle. Ihr altes, trauriges Leben in Schweden hat sie für ein farbenfrohes neues in Frankreich getauscht. Hier trägt sie Seidenunterwäsche und wäscht diese mit der Hand. Sie isst den ganzen Tag nur Baguette mit Käse und trinkt Wein mit Einar. Sie vergnügt sich nachts mit Fabien und geht morgens am Markt spazieren. Ihr geht es gut, so wie es ist, und dann stirbt Einar. Agnetas Welt bricht zusammen und sie fährt zurück nach Schweden, scheidet sich von ihrem Ehemann und zieht zu einer Freundin ihrer Mutter… Dieses Buch war für mich ein richtiger Cozy Wohlfühlroman! Ich habe die französische Stimmung geliebt, und es gab einige wirklich tolle Sätze, über die man gern öfter nachdenken sollte. 🥰

Wiedersehen mit Agneta
In " Merci Agneta Sommer auf Französisch" von Emma Hamberg gibt es ein Wiedersehen mit der 50jährigen Agneta, die im ersten Teil "Bonjour Agneta " auf der Suche nach sich selbst war. Auch beim zweiten Teil strahlt das Buchcover pure Lebensfreude aus. Agneta lebt in Saint Carelle im Kloster mit dem alten dementen Einar zusammen. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, wie Bonnibelle, Henri, Fabien, Paul, Magnus und natürlich Agnetas Eltern, die, wie immer, mit sich selbst beschäftigt sind. Emma Hamberg versteht es mit ihrem Schreibstil die Höhen und Tiefen dieses Zusammenlebens darzustellen. Gerade auch in den Szenen, in denen Agnetas heiles Welt aus den Fugen gerät, als die Existenz des Klosters bedroht wird und sie alles mit ihren Freunden versucht es zu retten. Mir gefiel sehr gut die Beschreibung des französischen Lebensgefühls mit dem Genuss von guten Essen und gemeinsamen Zusammenseins. Zum Ende des Buches fand ich die ständigen inneren Zwiegespräche Agnetas etwas verwirrend und anstrengend. Aber alles in allem eine gute Sommerlektüre. Ich rate jedoch vorher den ersten Teil zu lesen, so ist die Geschichte besser zu verstehen unter welchen Umständen Agneta nach Saint Carelle kam.
*Werbung, Rezensionsexemplar* Emma Hamberg - Merci Agneta Sommer auf Französisch Verlag: @dtv_verlag Erschienen am: 15.05.2025 Seitenanzahl: 448 (Print) Preis: 17,00 Euro (Print) Übersetzt von: Wibke Kuhn Vielen Dank an den Verlag und @vorablesen für das Rezensionsexemplar. Eine meiner positivsten Überraschungen im letzten Jahr war Bonjour Agneta. Die Vorfreude auf Merci Agneta, die Fortsetzung, war entsprechend groß. Nach dem Lesen muss ich leider sagen, dass ich etwas zwiegespalten zurück bleibe. Bereits der Einstieg fiel mir stilistisch recht schwer. Man steigt mitten in ein Telefonat zwischen Agneta und ihren Eltern ein und wie bei einem Tennismatch wird mit Namen und Situationen um sich geworfen, so dass ich das Buch nach wenigen Seiten erstmal zur Seite legte und durchatmen musste. Letztlich entwickelte sich Merci Agneta ein wenig anders als ich es erhoffte. Das Wiedersehen mit lieb gewordenen Personen wie Einar, Fabien und Bonnibelle war sehr schön, teils auch berührend. Einige Situationen empfand ich als absurd und sehr realitätsfern. Hier musste ich mich fast zwingen weiterzulesen. Andere haben mich emotional erreicht, z. Bsp. der Tod von Einar und auch das Treffen von Paul und Bodil. Hiervon hätte ich gern mehr gehabt. Was der Autorin gut gelungen ist, ist die Kluft zwischen dem Lebensgefühl in Schweden und der Provence einzufangen. Auch die familiären Konflikte zwischen Agneta, ihrem Ex-Mann Magnus, ihren Eltern, aber auch zu ihren Kindern, waren gut ausgearbeitet und in einigen Punkten habe ich kopfnickend, in anderen wütend vor meinem Buch gesessen. Für mich bleibt Merci Agneta klar hinter dem Vorgänger zurück und wird leider nicht so lange im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐/5⭐. Welche Fortsetzung hat dich zuletzt enttäuscht? #lesen #leselust #leseliebe #lesenmachtglücklich #bücher #bücherliebe #büchersüchtig #bücherwurm #bookworm #booknerd #bookstagram #buchblog #buchblogger #buchregal #bloggergirl #instabookstagram #instablogger #instabooks #booklove #booklover #bibliophile
Reicht nicht an den ersten Band heran, aber trotzdem ein Lesevergnügen halt mit kleinen Abstrichen.
Ich hatte mich schon sehr auf die Fortsetzung der Geschichte gefreut. Zu gerne wollte ich mit der „Lavendelfrau“ ein bisschen durch die Gassen von Carelle streifen und den Geschichten von Einar im Kloster lauschen. Das Buchcover fand ich noch schöner als beim ersten Band und ließ bei mir gleich so ein Gefühl von sommerlicher Leichtigkeit entstehen. Der Inhalt war es dann eher nicht. Nachdem Agneta einen Fehler gemacht hat und damit die Existenz des Klosters gefährdet hat versucht sie mit allen Mittel das Kloster und damit Einars zu Hause zu retten. Die Rettungsaktion hat mich dann sehr an das Buch „Die Herbstzeitlosen“ erinnert. Im weitern Verlauf der Geschichte muss Agneta Abschied nehmen von Frankreich und zunächst erst mal wieder nach Schweden zurück, um ihr altes Leben neu zu regeln. Mit ihrem neu erworbenen Selbstbewußtsein versucht sie einen Neustart in Schweden, träumt sich aber immer wieder nach Frankreich zurück vor Allem zu ihrer Liebe Fabien. Aber kann sie sich seiner Liebe immer noch sicher sein. Man wünscht sich natürlich das die beiden ein Paar werden und das es dann noch viele Abenteuer in Saint Carelle geben wird. Aber eigentlich ist schon klar, das das so nicht passieren wird. Um ganz bei sich selbst anzukommen und sich als selbständige unabhängige Frau zu definieren muss sie nun noch lernen, das ihr Leben nicht von der Liebe eines Mannes abhängig ist. Das sie sich nicht noch einmal so unterordnet wie sie es bei ihrem Exmann in Schweden getan hat. So beschließt sie ganz mit sich im Reinen in Frankreich zu bleiben und sich dort nieder zu lassen, wo ihr Herz sie hingeführt hat. Hier gegen Ende des Buches kämpft ja immer die Vernunft mit ihrem Bauchgefühl bis sie zu ihrer Entscheidung kommt. Na ja und da hätte es schon ein wenig mehr Ratio sein dürfen. Wenn man sich mit dem Gedanken trägt in ein anderes Land zu gehen, warum hat sie nie versucht die Sprache zu erlernen ? Sie hat erwartet, das Fabien schwedisch lernt ist aber nicht drauf gekommen französisch zu lernen, und trifft am Ende die Entscheidung in Frankreich zu bleiben und für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen, klar ohne Srachkenntnisse wird das sicher super. Mir ist klar das es der Autorin wahrscheinlich mehr darauf ankam zu zeigen, wie mutig und stark diese Entscheidung war und, das man öfter auf sein Bauchgefühl hören sollte. Aber in diesem Fall fand ich die Entscheidung am Ende dumm. Insgesamt war die Story etwas hakelig und unrund. Deshalb habe ich das Rating auch nochmal nach unten angepasst.
Während mich der erste Band um Agneta wirklich fesseln konnte, habe ich mich durch den 2. Band - auf den ich mich wirklich gefreut hatte - durchgequält. Endlose innerliche Monologe haben mich gelangweilt und viele französischen Dialoge wurden nicht wirklich übersetzt. So schade, denn die Story hätte so viel mehr hergegeben. Ein bisschen französisches Lebensgefühl und Lavendelduft habe ich aus dem Buch mitgenommen, aber ansonsten war das letzte Buch des Jahres 2025 eher ein Reinfall 😬
Agnetas Geschichte hätte berühren können. Stattdessen verliert sie sich in endlosen Monologen und sprachlicher Überforderung.
Chaos anstatt Sommerflair – Wenn gute Ideen an der Umsetzung scheitern Merci Agneta – Sommer auf Französisch klang für mich nach einer leichten, gefühlvollen Sommerlektüre mit französischem Flair. Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Das zentrale Problem liegt in der starken Fokussierung auf die innere Gedankenwelt der Hauptfigur Agneta. Ihre Selbstgespräche und wirren Gedankenschleifen nehmen so viel Raum ein, dass die eigentliche Handlung kaum noch stattfindet. Die Geschichte, die man als roten Faden bezeichnen könnte, kommt nur schleppend voran. Man könnte annehmen, dass die ausführlichen inneren Monologe zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Figur führen. Doch das war leider nicht der Fall. Denn obwohl Agnetas Identitätskrise deutlich im Mittelpunkt steht, sind eine erkennbare Entwicklung oder ein innerer Wandel der Protagonistin kaum spürbar. Anstatt eines echten Erkenntnismoments verliert sich die Erzählung in Wiederholungen. Ich hoffte immer wieder auf eine Wendung, auf einen Fortschritt, doch vergeblich, der blieb aus. Mit der Zeit wurde das Lesen zunehmend anstrengend. Die vielen Seiten voll verwirrter Gedanken wirkten ermüdend. Oft verleiteten sie mich dazu, Abschnitte zu überfliegen, um zur eigentlichen Handlung zurückzufinden. Die Erzählung zog sich hin und meine anfängliche Neugier wich zunehmender Frustration. Erschwerend kam für mich die sprachliche Gestaltung hinzu: In den Konversationen zwischen den Figuren wechselte der Text ständig zwischen Deutsch, Französisch und Englisch. Teilweise sogar innerhalb eines einzigen Satzes. Zwar ist klar, dass diese Mehrsprachigkeit Agnetas Kommunikationsprobleme spiegeln soll, doch die Umsetzung war schlicht überladen und störte den Lesefluss erheblich. Besonders problematisch empfand ich, dass viele dieser Passagen nicht ins Deutsche übertragen beziehungsweise nicht im Anschluss sinngemäß erklärt wurden. Dadurch blieben Teile des Dialogs unverständlich. Zusätzlich irritierend waren die Szenen, in denen mithilfe von Google-Übersetzungen Gespräche eingefügt wurden. Diese teils nicht nachvollziehbaren Dialoge waren ebenfalls sehr holprig zu lesen und boten häufig keinen echten Mehrwert. Dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial gehabt. Agnetas Lebensgeschichte ist in ihren Grundzügen bewegend und hätte in einem anderen Rahmen vermutlich sehr berühren können. Doch in diesem Buch verlieren sich die wichtigen Themen leider in einem sprachlichen und erzählerischen Chaos, das wenig Raum für echte Emotionen lässt. Unterm Strich bleibt für mich ein enttäuschender Leseeindruck: Die Grundidee ist interessant, scheitert aber an der Umsetzung. Stil, Struktur und Gewichtung der Inhalte machen den Roman unnötig anstrengend. Schade, das hätte mehr sein können.
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Dieser Sommer gehört Agneta!
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen – ihr altes, von nüchternem Pragmatimus geprägtes Dasein in Schweden lässt sie gerne zurück. Im sonnigen Saint Carelle erledigt sie ihre Einkäufe auf dem Markt, hält hier und da einen Plausch – sofern ihr rudimentäres Französisch dies zulässt –, schaut auf einen expresso in der Bar vorbei, wo sie von ihrem Schwarm herzlich begrüßt wird, und jeden Abend wäscht sie ihre Seidenunterwäsche von Hand. Kurzum: Sie ist auf dem besten Weg, zur waschechten Französin zu werden.
Doch ungeahnte Stolperfallen tun sich auf, und die sind nicht nur kultureller Natur: Das alte Kloster, in dem Agneta ein neues Zuhause gefunden hat, ist plötzlich bedroht. Und Agneta muss kämpfen … für das Leben und die Liebe!
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Author Description
Emma Hamberg ist Autorin, Illustratorin und Drehbuchautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Schweden. Ihre lebensbejahenden Romane werden von den Leserinnen geliebt und führen in ihrem Heimatland regelmäßig die Spitze der Bestsellerliste an.
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Encore une fois
„Bonjour Agneta“ von Emma Hamberg war für mich im vergangenen Jahr ein echtes Überraschungs-Highlight. Entsprechend heiß ersehnt wurde von mir „Merci Agneta“, die Fortsetzung der Geschichte um die Schwedin Agneta, die in Frankreich einen Neuanfang wagt. Ich habe zwar erst mal ein paar Seiten gebraucht, um mich wieder in der Geschichte, dem Setting und zwischen den Personen einzufinden. Dann war ich aber wieder mittendrin. Der Roman hat total zu meiner aktuellen Frankreich-Stimmung gepasst und ich habe den „Sommer auf Französich“ sehr genossen. . Gemeinsam mit Agneta habe ich die Einkäufe auf dem Markt von Saint Carelle erledigt, habe hier und da einen kleinen Plausch gehalten, Käse & Wein probiert, bin in Fabiens Bar eingekehrt und habe abends im Kloster Seidenunterwäsche per Hand gewaschen. Es hat nach Lavendel geduftet. Nach Leichtigkeit und Freiheit. Savoir vivre. Glücksgefühl. Aber dann kommt es, wie es kommen muss und die Realität ist in mein kleines Leseparadies eingebrochen. Agneta wäre aber nicht Agneta, wenn sie Problemen nicht mit Optimismus und Einfallsreichtum begegnen würde. Trotzdem sieht sie sich gezwungen, nach Schweden zurückzukehren. Frankreich und die Zeit des Auf- und Ausbruchs haben Agneta allerdings verändert… . Auch dem 2. Agneta-Band gehört mein Herz. Auch, wenn ich mich diesmal nicht ganz so sehr in der Geschichte verloren habe. Das ist bei Fortsetzungen ja oft der Fall. Der Zauber war nicht mehr ganz so stark. Aber er war in leicht abgeschwächter Form immer noch vorhanden. Mit Agneta für das Leben und die Liebe zu kämpfen hat wieder großen Spaß gemacht. Die Geschichte steckt wieder voller Charme und Herzenswärme. Sie vermittelt Lebensfreude und spendet positive Energie. Agneta ist einmal mehr eine wahnsinnig tolle, liebenswerte und authentische Protagonistin. Ihre Emotionen konnte ich in allen Lebenslagen so gut nachvollziehen. Es war einfach wieder herrlich, sie ein Stück des Weges zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen. . Chère Emma Hamberg: Un grand merci pour cette histoire.

Ein Fest des Lebens!
**** Mein Eindruck **** „Bonjour Agneta“ war für mich ein absolutes Highlight, und entsprechend groß war meine Freude auf die Fortsetzung. Der Einstieg in den zweiten Teil gestaltete sich für mich jedoch deutlich schwieriger, vor allem aufgrund der vielen Dialoge, die ständig zwischen Französisch und Englisch wechselten. Diese Momente waren teils herrlich humorvoll – ich habe mehrfach laut gelacht –, zugleich aber auch anstrengend. Oft fragte ich mich: Muss ich das verstehen? Hat die Bedeutung Relevanz? Im Nachhinein bin ich sicher, dass die fremdsprachigen Passagen vor allem als Stilmittel dienen und ihre genaue Bedeutung zweitrangig ist. Trotzdem hat es mich beim Lesen immer wieder irritiert und manchmal sogar etwas genervt. Alles, was ich hingegen problemlos verstehen konnte, war wunderbar schräg, lebensnah und zugleich leicht abseits der Realität – ganz im Geist der französischen Atmosphäre des Buches und perfekt passend zu Agneta als Figur. Ihre Freundschaft zu Einar, ihre Lebensfreude und ihre unkonventionelle Denkweise waren erneut herzerwärmend und inspirierend. Sobald ich über den schweren Einstieg hinweg war, rückten die Herzlichkeit, das Miteinander und die zentralen Fragen des Romans in den Fokus: Darf Agneta die neue Version ihrer selbst bleiben, oder muss sie in eine alte Realität zurückkehren, die sie unglücklich gemacht hat? Darf man „Ja“ sagen, wo sonst „Nein“ erwartet wird? Mut statt Sicherheit, Träume statt Realität – kann das funktionieren? An der Oberfläche geht es um Geld, Erwartungen und gesellschaftliche Normen. Doch dahinter verbirgt sich viel mehr: ein Nachdenken über Freiheit, Identität und das Recht auf ein erfülltes Leben. Diese Zwischentöne zu entdecken – das ist „Agneta“. Das war bereits im ersten Band so und ist es auch hier wieder. **** Empfehlung? **** Wer wenig Berührung mit Englisch und Französisch hat oder jedes Wort verstehen möchte, könnte sich an den Dialogen stören. Alle anderen, die wie Agneta das Leben mit offenen Armen genießen wollen, werden hier ein warmes, charmantes und lebensbejahendes Leseerlebnis finden.
Lebe dein Leben - nicht das von anderen
Nahtlos geht der 2. Teil von Angneta‘s Abenteuer weiter. Die Autorin hat in diesem Buch wundervoller Sätze einfließen lassen, die nachdenklich machen. Wie Leben wir? Ist das was wir erleben wirklich unser ICH? Oder passen wir uns nur an? In den herrlichen Protagonisten Einar und Bonibelle, aber auch Paul und eine weitere Person die Agneta kennenlernt, lernt sie sich selbst kennen und lieben und das ihre Reise zu sich selbst längst noch nicht zu Ende ist. Dieses Buch ist auch wieder so voller Herzenswärme geschrieben. Man fühlt und liebt mit Agneta und was ich ganz besonders gut finde ist, dass ihre Geschichte wohl noch nicht zu Ende erzählt ist. Ob wir ihren Weg jetzt in unserer Fantasie weiter denken müssen oder die Autorin einen 3. Teil schreibt, den ich mir sehr wünschen würde, wird sich zeigen. Aber gelernt habe ich hier: sei mehr du selbst, egal was andere sagen oder denken. Es ist dein Leben. La mer! Viel, viel mehr La mer - das Lebensgefühl aus einem Lied das viele Sängerinnen und Sänger bisher aufgenommen haben. Das Lied kommt im Buch häufig vor und irgendwann hab ich es während des Lesens auch angehört. Dieses Buch ist wirklich für alle Frauen geschrieben worden, die immer noch nach , das ist halt so , Leben. Such dir dein La mer.
Träume wahr werden lassen
Nachdem Agneta sich nach Frankreich getraut hat, lebt sie endlich das Leben, was sie will. Das Baguette, die Menschen, die Herzlichkeit, ihr bester Freund Einar. Im sonnigen Saint Carelle kann sie so sein, wie sie wirklich ist. Traut sich, sich zu zeigen. Doch es tun sich Schwierigkeiten auf. Ihr geliebtes, neues Zuhause droht ihr weggenommen zu werden und ihr liebster Freund verlässt sie. Agneta kämpft. Für ihre Träume. Für ihr Leben. Für sich. „Ich will aber nicht wieder ich selbst sein.“ Ich hatte mich sehr auf den zweiten Band von Agneta gefreut. Man hat sie einfach gern und begleitet sie gerne durch ihr Leben. Es passiert so viel mit ihr und in ihrem Umfeld. Zu sehen, wie sie schrittweise zu sich findet und - was so menschlich ist - auch immer wieder mal „falsch“ abbiegt, ist so realitätsnah. Die Autorin schreibt so anschaulich, dass man sehr mitfühlen kann und man fiebert bis zum Ende mit. Ein schöner zweiter Roman über Agneta. Leichte Lektüre, aber trotzdem mit ein bisschen Tiefgang. Danke! „Es ist angenehm, hinter jemandem zu sitzen, der alles lenkt, zumindest eine Weile.“
Französischer Wohlfühlroman ✨
Die ersten ca. 20 Seiten habe ich mich ein bisschen gesorgt, dass ich den 1. Teil nicht gelesen hatte. Aber als die ersten paar Seiten überstanden waren, konnte ich mich recht schnell in Agnetas Welt einlesen. Agneta lebt mit ihrem besten, dementen Freund Einar in einem alten Kloster in Saint Carelle. Ihr altes, trauriges Leben in Schweden hat sie für ein farbenfrohes neues in Frankreich getauscht. Hier trägt sie Seidenunterwäsche und wäscht diese mit der Hand. Sie isst den ganzen Tag nur Baguette mit Käse und trinkt Wein mit Einar. Sie vergnügt sich nachts mit Fabien und geht morgens am Markt spazieren. Ihr geht es gut, so wie es ist, und dann stirbt Einar. Agnetas Welt bricht zusammen und sie fährt zurück nach Schweden, scheidet sich von ihrem Ehemann und zieht zu einer Freundin ihrer Mutter… Dieses Buch war für mich ein richtiger Cozy Wohlfühlroman! Ich habe die französische Stimmung geliebt, und es gab einige wirklich tolle Sätze, über die man gern öfter nachdenken sollte. 🥰

Wiedersehen mit Agneta
In " Merci Agneta Sommer auf Französisch" von Emma Hamberg gibt es ein Wiedersehen mit der 50jährigen Agneta, die im ersten Teil "Bonjour Agneta " auf der Suche nach sich selbst war. Auch beim zweiten Teil strahlt das Buchcover pure Lebensfreude aus. Agneta lebt in Saint Carelle im Kloster mit dem alten dementen Einar zusammen. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, wie Bonnibelle, Henri, Fabien, Paul, Magnus und natürlich Agnetas Eltern, die, wie immer, mit sich selbst beschäftigt sind. Emma Hamberg versteht es mit ihrem Schreibstil die Höhen und Tiefen dieses Zusammenlebens darzustellen. Gerade auch in den Szenen, in denen Agnetas heiles Welt aus den Fugen gerät, als die Existenz des Klosters bedroht wird und sie alles mit ihren Freunden versucht es zu retten. Mir gefiel sehr gut die Beschreibung des französischen Lebensgefühls mit dem Genuss von guten Essen und gemeinsamen Zusammenseins. Zum Ende des Buches fand ich die ständigen inneren Zwiegespräche Agnetas etwas verwirrend und anstrengend. Aber alles in allem eine gute Sommerlektüre. Ich rate jedoch vorher den ersten Teil zu lesen, so ist die Geschichte besser zu verstehen unter welchen Umständen Agneta nach Saint Carelle kam.
*Werbung, Rezensionsexemplar* Emma Hamberg - Merci Agneta Sommer auf Französisch Verlag: @dtv_verlag Erschienen am: 15.05.2025 Seitenanzahl: 448 (Print) Preis: 17,00 Euro (Print) Übersetzt von: Wibke Kuhn Vielen Dank an den Verlag und @vorablesen für das Rezensionsexemplar. Eine meiner positivsten Überraschungen im letzten Jahr war Bonjour Agneta. Die Vorfreude auf Merci Agneta, die Fortsetzung, war entsprechend groß. Nach dem Lesen muss ich leider sagen, dass ich etwas zwiegespalten zurück bleibe. Bereits der Einstieg fiel mir stilistisch recht schwer. Man steigt mitten in ein Telefonat zwischen Agneta und ihren Eltern ein und wie bei einem Tennismatch wird mit Namen und Situationen um sich geworfen, so dass ich das Buch nach wenigen Seiten erstmal zur Seite legte und durchatmen musste. Letztlich entwickelte sich Merci Agneta ein wenig anders als ich es erhoffte. Das Wiedersehen mit lieb gewordenen Personen wie Einar, Fabien und Bonnibelle war sehr schön, teils auch berührend. Einige Situationen empfand ich als absurd und sehr realitätsfern. Hier musste ich mich fast zwingen weiterzulesen. Andere haben mich emotional erreicht, z. Bsp. der Tod von Einar und auch das Treffen von Paul und Bodil. Hiervon hätte ich gern mehr gehabt. Was der Autorin gut gelungen ist, ist die Kluft zwischen dem Lebensgefühl in Schweden und der Provence einzufangen. Auch die familiären Konflikte zwischen Agneta, ihrem Ex-Mann Magnus, ihren Eltern, aber auch zu ihren Kindern, waren gut ausgearbeitet und in einigen Punkten habe ich kopfnickend, in anderen wütend vor meinem Buch gesessen. Für mich bleibt Merci Agneta klar hinter dem Vorgänger zurück und wird leider nicht so lange im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐/5⭐. Welche Fortsetzung hat dich zuletzt enttäuscht? #lesen #leselust #leseliebe #lesenmachtglücklich #bücher #bücherliebe #büchersüchtig #bücherwurm #bookworm #booknerd #bookstagram #buchblog #buchblogger #buchregal #bloggergirl #instabookstagram #instablogger #instabooks #booklove #booklover #bibliophile
Reicht nicht an den ersten Band heran, aber trotzdem ein Lesevergnügen halt mit kleinen Abstrichen.
Ich hatte mich schon sehr auf die Fortsetzung der Geschichte gefreut. Zu gerne wollte ich mit der „Lavendelfrau“ ein bisschen durch die Gassen von Carelle streifen und den Geschichten von Einar im Kloster lauschen. Das Buchcover fand ich noch schöner als beim ersten Band und ließ bei mir gleich so ein Gefühl von sommerlicher Leichtigkeit entstehen. Der Inhalt war es dann eher nicht. Nachdem Agneta einen Fehler gemacht hat und damit die Existenz des Klosters gefährdet hat versucht sie mit allen Mittel das Kloster und damit Einars zu Hause zu retten. Die Rettungsaktion hat mich dann sehr an das Buch „Die Herbstzeitlosen“ erinnert. Im weitern Verlauf der Geschichte muss Agneta Abschied nehmen von Frankreich und zunächst erst mal wieder nach Schweden zurück, um ihr altes Leben neu zu regeln. Mit ihrem neu erworbenen Selbstbewußtsein versucht sie einen Neustart in Schweden, träumt sich aber immer wieder nach Frankreich zurück vor Allem zu ihrer Liebe Fabien. Aber kann sie sich seiner Liebe immer noch sicher sein. Man wünscht sich natürlich das die beiden ein Paar werden und das es dann noch viele Abenteuer in Saint Carelle geben wird. Aber eigentlich ist schon klar, das das so nicht passieren wird. Um ganz bei sich selbst anzukommen und sich als selbständige unabhängige Frau zu definieren muss sie nun noch lernen, das ihr Leben nicht von der Liebe eines Mannes abhängig ist. Das sie sich nicht noch einmal so unterordnet wie sie es bei ihrem Exmann in Schweden getan hat. So beschließt sie ganz mit sich im Reinen in Frankreich zu bleiben und sich dort nieder zu lassen, wo ihr Herz sie hingeführt hat. Hier gegen Ende des Buches kämpft ja immer die Vernunft mit ihrem Bauchgefühl bis sie zu ihrer Entscheidung kommt. Na ja und da hätte es schon ein wenig mehr Ratio sein dürfen. Wenn man sich mit dem Gedanken trägt in ein anderes Land zu gehen, warum hat sie nie versucht die Sprache zu erlernen ? Sie hat erwartet, das Fabien schwedisch lernt ist aber nicht drauf gekommen französisch zu lernen, und trifft am Ende die Entscheidung in Frankreich zu bleiben und für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen, klar ohne Srachkenntnisse wird das sicher super. Mir ist klar das es der Autorin wahrscheinlich mehr darauf ankam zu zeigen, wie mutig und stark diese Entscheidung war und, das man öfter auf sein Bauchgefühl hören sollte. Aber in diesem Fall fand ich die Entscheidung am Ende dumm. Insgesamt war die Story etwas hakelig und unrund. Deshalb habe ich das Rating auch nochmal nach unten angepasst.
Während mich der erste Band um Agneta wirklich fesseln konnte, habe ich mich durch den 2. Band - auf den ich mich wirklich gefreut hatte - durchgequält. Endlose innerliche Monologe haben mich gelangweilt und viele französischen Dialoge wurden nicht wirklich übersetzt. So schade, denn die Story hätte so viel mehr hergegeben. Ein bisschen französisches Lebensgefühl und Lavendelduft habe ich aus dem Buch mitgenommen, aber ansonsten war das letzte Buch des Jahres 2025 eher ein Reinfall 😬
Agnetas Geschichte hätte berühren können. Stattdessen verliert sie sich in endlosen Monologen und sprachlicher Überforderung.
Chaos anstatt Sommerflair – Wenn gute Ideen an der Umsetzung scheitern Merci Agneta – Sommer auf Französisch klang für mich nach einer leichten, gefühlvollen Sommerlektüre mit französischem Flair. Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen. Das zentrale Problem liegt in der starken Fokussierung auf die innere Gedankenwelt der Hauptfigur Agneta. Ihre Selbstgespräche und wirren Gedankenschleifen nehmen so viel Raum ein, dass die eigentliche Handlung kaum noch stattfindet. Die Geschichte, die man als roten Faden bezeichnen könnte, kommt nur schleppend voran. Man könnte annehmen, dass die ausführlichen inneren Monologe zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Figur führen. Doch das war leider nicht der Fall. Denn obwohl Agnetas Identitätskrise deutlich im Mittelpunkt steht, sind eine erkennbare Entwicklung oder ein innerer Wandel der Protagonistin kaum spürbar. Anstatt eines echten Erkenntnismoments verliert sich die Erzählung in Wiederholungen. Ich hoffte immer wieder auf eine Wendung, auf einen Fortschritt, doch vergeblich, der blieb aus. Mit der Zeit wurde das Lesen zunehmend anstrengend. Die vielen Seiten voll verwirrter Gedanken wirkten ermüdend. Oft verleiteten sie mich dazu, Abschnitte zu überfliegen, um zur eigentlichen Handlung zurückzufinden. Die Erzählung zog sich hin und meine anfängliche Neugier wich zunehmender Frustration. Erschwerend kam für mich die sprachliche Gestaltung hinzu: In den Konversationen zwischen den Figuren wechselte der Text ständig zwischen Deutsch, Französisch und Englisch. Teilweise sogar innerhalb eines einzigen Satzes. Zwar ist klar, dass diese Mehrsprachigkeit Agnetas Kommunikationsprobleme spiegeln soll, doch die Umsetzung war schlicht überladen und störte den Lesefluss erheblich. Besonders problematisch empfand ich, dass viele dieser Passagen nicht ins Deutsche übertragen beziehungsweise nicht im Anschluss sinngemäß erklärt wurden. Dadurch blieben Teile des Dialogs unverständlich. Zusätzlich irritierend waren die Szenen, in denen mithilfe von Google-Übersetzungen Gespräche eingefügt wurden. Diese teils nicht nachvollziehbaren Dialoge waren ebenfalls sehr holprig zu lesen und boten häufig keinen echten Mehrwert. Dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial gehabt. Agnetas Lebensgeschichte ist in ihren Grundzügen bewegend und hätte in einem anderen Rahmen vermutlich sehr berühren können. Doch in diesem Buch verlieren sich die wichtigen Themen leider in einem sprachlichen und erzählerischen Chaos, das wenig Raum für echte Emotionen lässt. Unterm Strich bleibt für mich ein enttäuschender Leseeindruck: Die Grundidee ist interessant, scheitert aber an der Umsetzung. Stil, Struktur und Gewichtung der Inhalte machen den Roman unnötig anstrengend. Schade, das hätte mehr sein können.















