Mein Mann

Mein Mann

Hardback
3.8776

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Description

Sie führt ein perfektes Leben mit dem perfekten Mann. Doch liebt er sie genau so sehr, wie sie ihn liebt? Sie muss es herausfinden. Und dazu ist ihr jedes Mittel recht.

Sie ist eine Frau, die alles hat: eine Karriere, ein schönes Haus, zwei wunderbare Kinder und den perfekten Ehemann, den sie nach 15 Ehejahren liebt wie am ersten Tag. Alles ist zu schön, um wahr zu sein. Und vielleicht ist es das auch gar nicht: Liebt auch ihr Mann sie so wie am ersten Tag? Und wird er sie immer lieben? Wie sicher kann sie sich sein? Sie will es wissen – und beginnt, ihren Mann auf die Probe zu stellen. Erst nur ein bisschen. Dann immer mehr. Und dann geht sie zu weit.

Die Nummer-1-Bestsellersensation aus Frankreich: Die Geschichte einer Obsession – »gewagt, aufregend, unentrinnbar! « (A.J. Finn)

»Spannend wie ein Thriller und dabei schlau und unterhaltsam. Voller feiner Beobachtungen, Gespür für Komik und überraschender Twists stellt Ventura in ihrem Roman schwierige Fragen über die Liebe im 21. Jahrhundert, verpackt diese aber in französischer Leichtigkeit.« Meike Stein, Saarländischer Rundfunk, SR2

»Das beste, originellste und witzigste Ende, das ich seit Langem gelesen habe.« Mareike Fallwickl, insta@the_zuckergoscherl

»Mit schnellen, klaren Sätzen steigert Maud Ventura das Grauen. Eigentlich passiert nicht viel. Eigentlich passiert bloß Alltag. Der normale Alltag einer Frau in einer von Männern geprägten Welt. Die unbehaglichen, klammen Ängste; das Wissen darüber, dass Weiblichkeit und sozialer Status von außen bewertet werden. Der stille Groll auf Männer, die einfach aus dem Haus gehen und sich auf ihre Sachen konzentrieren, ohne sich tausend Fragen stellen zu müssen. Maud Ventura hat aus dieser Normalität eine groteske Gruselgeschichte gemacht.« Andrea Ritter, stern



Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
272
Price
24.70 €

Author Description

Maud Ventura, geboren 1992, ist eine französische Autorin. Ihr Debütroman Mein Mann, mit dem Prix du Premier Roman ausgezeichnet, wurde in Frankreich zum meistverkauften Debüt des Jahres 2021 und zu einem Best- und Longseller-Phänomen. Auch ihr zweiter Roman Der Rache Glanz sorgt seit seinem Erscheinen 2024 für viel Furore: »Jede Seite ein Peitschenhieb!«, urteilte u.a. die Libération.

Characteristics

6 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
40%
48%
27%
27%
76%
30%
62%
64%
31%
37%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
26%
53%
57%
76%

Pace

Fast33%
Slow33%
Moderate17%
Variable17%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (80%)Minimalistisch (20%)Poetisch (20%)Außergewöhnlich (40%)

Posts

219
All
5

✨ Rezension ✨

Mein Mann | Maud Ventura | Hoffmann und Campe | 272 Seiten | Übersetzt von Michaela Messner | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Mein Mann von Maud Ventura ist mein Highlight im Januar gewesen, denn es lässt mich nicht ganz los. Wir begleiten hier eine Ehefrau und Mutter, die nur eins will. Ihren Mann! Lieben wie am ersten Tag, voller Hingabe und Leidenschaft und nur für sich alleine. Eine Woche lang begleiten wir ihren Alltag, bei dem sie aus der Ich Perspektive Einblicke in ihre Gedankenwelt gibt und die ist bisweilen Bizarr und spitzt sich im Verlauf immer weiter zu. Manipulation, Gaslighting, Kontrolle und Irrsinn ziehen sich durch die Seiten. Am Ende gibt es dann noch einen unfassbaren Plottwist, der mich mit weit weit offenem Mund zurück gelassen hat. Ich war völlig lost und habe es soooo gefeiert! 😂 Das Buch ist sicherlich nicht für jeden etwas. Wer aber Lust auf eine verrückte Story, psychische Abgründe und sensationelle Enden hat, hat mit diesem Weird Girl Book sicherlich viel Freude!

✨ Rezension ✨
3

Mein Mann” ist ein ungewöhnlicher Roman, der sich trotz (oder gerade wegen) seiner aufwühlenden Protagonistin überraschend flüssig liest. Die Sprache ist klar, der Erzählstil treibend – man fliegt regelrecht durch die Seiten, auch wenn man sich oft fragt, warum man sich das überhaupt antut. Denn die Hauptfigur – eine namenlose Frau, die sich obsessiv ihrem Ehemann widmet – ist schwer zu ertragen. Sie ist kontrollierend, manipulativ, neurotisch und wirkt in ihrer Überdrehtheit und Fixierung fast schon pathologisch. Und genau das ist vermutlich auch das Ziel der Autorin: eine Figur zu erschaffen, die man nicht mögen soll, der man aber dennoch fasziniert folgt. Das Buch erinnert an einen Autounfall – man weiß, man sollte besser wegsehen, aber man kann nicht. Die groteske Mischung aus Besessenheit, Selbstinszenierung und emotionaler Abhängigkeit zieht einen in ihren Bann, auch wenn (oder weil) sie zutiefst verstörend ist. Trotz der Faszination hätte das Buch keine Seite länger sein dürfen. Es lebt von der ständigen Anspannung, dem nervösen Mitlesen – und mehr davon wäre schlicht zu viel gewesen. Das Ende kommt überraschend, fast schockierend. Für mich persönlich war es allerdings nicht ganz stimmig, es wirkt etwas überstürzt und lässt Fragen offen, die der Roman zuvor sorgfältig aufgebaut hat. Insgesamt ist “Mein Mann” ein ungewöhnliches, provokantes Leseerlebnis. Kein Wohlfühlbuch, aber ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

4.5

Geniale Idee, geniale Umsetzung

"Mein Mann hat keinen Vornamen, er ist mein Mann, er gehört mir" Eine Woche einer Ehe: Wir erhalten einen Einblick in das Innenleben der Ehe der namenlosen Ich-Erzählerin. Zunächst scheint es so, als ob sie zu Recht an der Liebe ihres Mannes zweifelt, bzw. er sie betrügen könnte, nach und nach erscheint sie mir jedoch sehr manisch, was sich u.a. auch daran zeigt, dass sie Situationen sehr detailliert beschreibt, sehr kleinteilig seziert und viel mehr hineininterpretiert, als das die meisten tun würden. Es lohnt sich, das Buch als Hörbuch zu hören, denn die ständige Wiederholung von "mein Mann" macht die Obsession noch Mal intensiver. Das Buch endet mit einem interessanten Plot Twist, der so nicht zu erwarten war. Für mich war es ein amüsantes Hörvergnügen.

4

Es zeigt auf eindringliche Weise, wozu Liebe fähig sein kann: in all ihren Facetten, von hingebungsvoll bis verstörend.

Über weite Strecken wartet man darauf, dass „etwas passiert“, dass sich die Spannung entlädt oder ein klarer Wendepunkt eintritt. Doch genau das bleibt aus – zumindest scheinbar. Die Geschichte lebt von dieser Erwartungshaltung, vom inneren Druck, der sich langsam aufbaut, ohne sich klassisch zu entladen. Und gerade das macht das Leseerlebnis so intensiv. Der Epilog ist dabei schlichtweg genial. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Erst durch die zusätzliche Perspektive wird das gesamte Geschehen in ein neues Licht gerückt und das Buch bekommt eine überraschende, fast erschütternde Klarheit. Rückblickend fügt sich alles zusammen – und genau darin liegt die eigentliche Stärke des Romans. Die Protagonistin bleibt lange schwer greifbar. Ihre Gedanken und ihr Handeln sind nicht immer nachvollziehbar, teilweise sogar befremdlich. Und doch entsteht eine seltsame Nähe: Man möchte ihr helfen, sie irgendwie „retten“, obwohl man gleichzeitig spürt, dass sie sich in einer Dynamik bewegt, die sich der eigenen Kontrolle entzieht. Diese Ambivalenz macht sie auf ihre eigene Weise sympathisch – oder zumindest zutiefst menschlich. Besonders gegen Ende nimmt die Geschichte eine verstörende Wendung, wenn die Protagonistin beginnt, über Bestrafung nachzudenken und ihr Handeln entsprechend auszurichten. Hier kippt die emotionale Intensität endgültig ins Unheimliche. Was bleibt, ist ein Buch, das bis ins Mark erschüttert – gerade weil es sich so real anfühlt. Es führt vor Augen, dass solche Beziehungen keine reine Fiktion sind, sondern erschreckend nah an der Wirklichkeit liegen können. Trotz der thematischen Schwere liest sich der Roman erstaunlich flüssig und schnell. Die Sprache trägt einen mühelos durch die Seiten, auch wenn der Inhalt alles andere als leicht ist.

4.5

Echt gut 🍊🍊🍊

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich finde es sehr empfehlenswert, vor allem für uns Frauen! Die Protagonistin könnte an sich nicht klagen, hat sie doch ein schönes Leben, ist glücklich verheiratet und hat alles, was man sich so wünscht. Aber an ihr nagt das Gefühl, dass ihr Mann sie womöglich nicht so liebt, wie sie ihn. Sie fängt an, ihn zu testen… Dieses Buch kann man nur schwer rezensieren, ohne zu spoilern. Es lässt sich super lesen und ist recht kurzweilig, auch wenn es zwischendurch etwas nervt, weil gefühlt jeder 5. Satz mit „Mein Mann dies“ oder „Mein Mann das“ anfängt 😅. Aber es lohnt sich. Das, was in dem Buch schlussendlich thematisiert wird, hat auch einen Namen und man kann da nicht oft genug drüber reden. 🍊Zitat 🍊 „Auf dem Rückweg weine ich. So traurig bin ich. Ich weine wegen der Clementine, ich weine wegen der Lasagne, ich weine wegen all der Verletzungen, die mein Mann mir zufügt.“ Lasst Euch am besten überraschen! Wünsche Euch viel Spaß beim Lesen, wenn es das Buch mal in Eure Hände schafft. 4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Echt gut 🍊🍊🍊
4

Fiebertraum, das war mein erster Gedanke beim Lesen. Und ich hab festgestellt, dass es nicht nur mir so ging. Ich begleite eine verliebte Ehefrau von Montag bis Sonntag in ihrem Alltag. Verliebt wie am ersten Tag, nach fünfzehn Jahren Ehe. Wirklich? Irgendwie unglaubwürdig, und so frag ich mich, ob die namenlose Protagonistin mir die Wahrheit erzählt und warum regt sie sich dann so über die geschlossenen Fensterläden in der Nacht auf? Und darüber, dass ihr Ehemann sie mit einer Clementine vergleicht? Was hat das mit den Büchern auf sich, die sie akribisch führt und den Farben, die sie den Tagen zuordnet? Und warum ist ihr Verhältnis zu den Kindern so unterkühlt? Und wieso achtet sie so explizit darauf, welche Musik ihr Mann hört? Und ist sie sich wirklich seiner Liebe so unsicher? Ich kann gar nicht viel zu dem Buch sagen, da ich nicht spoilern will. An jedem Tag kommen neue Erkenntnisse dazu und dabei kommen immer mehr Fragen in mir auf. Ich würde sagen, das Buch ist nicht aufregend erzählt, aber so absurd in der Erzählung, dass ich es nicht weglegen konnte. Ich wollte einfach wissen, was hier abgeht. Und dann dieses Ende!!! Wenn man Lust auf eine schräge (Innen)welt hat und eine ausgefallene Sicht auf die Ehe und Mutterschaft, dann ist das genau die richtige Lektüre. S.74 „Jeder neue Mensch, der in unser Leben tritt, bedeutet, dass ich weniger Aufmerksamkeit bekomme, weniger von ihm bekomme, dass ich teilen muss, und davor graut mir. Es verletzt mich, wie viel Energie er für andere aufbringt, denn damit sagt er mir in einem fort, dass ich ihm nicht genüge.“ S.106 „Ich liebe meine Kinder, daran gibt es nicht den geringsten Zweifel. Ich liebe sie, und trotzdem wäre es mir lieber gewesen, sie nicht zu bekommen. Ich liebe sie, aber ich hätte es vorgezogen, allein mit meinem Mann zu leben. Heute glaube ich, mit Gewissheit sagen zu können, dass ich den Tod eines meiner Kinder überleben würde, nicht aber den meines Mannes.“ S.243 „Je mehr Zeit verging, desto weniger garantierte mir seine allabendliche Anwesenheit in unserem Bett, dass er auch wirklich Lust hatte, dort zu sein. Ich wusste, dass unsere Ehe, unsere beiden Kinder und unser Haus ihn zwangen, bei mir zu bleiben. Paradoxerweise fühlte ich mich damals, als wir uns gerade erst begegnet waren, sicherer. Seine Liebe war reiner, denn es hielt ihn nichts an meiner Seite.“

3.5

Ein unterhaltsamer, abgedreht verrückter Roman mit dem Hauptthema der Ehe aus der Perspektive der Ehefrau.

Ich habe das Hörbuch gerne gehört, es hat mich gut amüsiert aber ich habe es nicht erst nehmen können. Es war einfach zu durchgedreht um es ernst nehmen zu können. Man verfolgt die Sichtweise und Gedanken der Frau, wie sie ihren Mann und sein Verhalten sieht und welche Schlussfolgerungen sie draus zieht. Manches war so verrückt und an den Haaren herbeigeführt das es mich zum schmunzeln gebracht hat. Es ist etwas ungewöhnliche Geschichte, die ich so noch nie gelesen oder gehört habe, deshalb fand ich es gut. Der Schreibstil war flüssig und einnehmend.

5

»Nach 15 gemeinsamen Jahren verdiene ich anderes, als mit einer vulgären Clementine verglichen zu werden.« 🍊

Eine so geniale Weird Girl Fiction über eine Frau, die Endlevel obsessed mit ihrem Mann ist. 🫠 Das Buch ist so skurril, so unterhaltsam - ich hatte so viel Spaß beim Lesen und eine verdammt gute Zeit. 😂 Ich habe keinen Twist am Ende erwartet, aber der Epilog hat dem ganzen noch das Krönchen aufgesetzt.💅🏻

3.5

Eine Frau die Drama liebt und sehr gut daran ist selbiges heraufzubeschwören, sollte es ihr zu wenig sein. Gepickt mit kleinen Plottwists ist das Buch unterhaltsam, einen halben Stern alleine für das Ende- Topf und Deckel..

3.5

Interessante Liebesgeschichte auf eine obsessive Art

Der Titel passt sehr gut zu der Geschichte, den es geht zu 70% um ihren Mann und zu 29% über sie und was sie für ihren Mann tut oder wegen ihrem Mann macht. Es gibt hier keine Namen, es heißt nur die Kinder, mein Mann, lediglich die Nebenfiguren besitzen welche. Der Roman ist klug und intelligent geschrieben und viele Frauen werden sicherlich so einige Sachen wieder erkennen, wie ein Alltag mit einem Mann sein kann. Ich glaube, auch viele werden die Gedanken der Hauptprotagonistin nachvollziehen können und verstehen. Doch das Ganze ist ziemlich überspitzt worden, sie ist so besessen von ihrem Mann und kreiert oft ihr eigenes Kopfkino-Drama. Es ist im Grunde eine obsessive Darstellung wie sehr man sich in einen Menschen verlieren kann. Das bemerkenswerte daran ist, das hier im Buch komplett auf Drama verzichtet wird. Überraschend war der Schluß (1%) - damit hätte ich nicht gerechnet. Denn lange habe ich mich gefragt, was die Geschichte vom Buch ist und der Schluss rundet es ab und gibt der Geschichte einen Sinn. Empfehlenswert für alle die keine großen Handlungen brauchen und sich auf etwas vollkommen anderes einlassen können.

3.5

Das Buch erzählt aus der Sicht einer Frau, deren ganzes Leben sich obsessiv um ihren Ehemann dreht. Jeder Gedanke, jede Handlung ist darauf ausgerichtet, alles richtig zu machen.. was stellenweise ziemlich schräg wird. Ich fand es ziemlich skurril, teilweise verstörend aber auch spannend und unterhaltsam.

3

Verliebt in die Liebe

Eine nervige Protagonistin und doch macht es Spass diese Geschichte zu lesen.

2

"Mein Mann" war für mich ein eher beklemmender Roman, der mich ein ums andere Mal kopfschüttelnd zurückgelassen hat. Die devote und obsessive Art der Protagonistin ihrem Mann gegenüber ging mir ziemlich auf den Keks und war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Das überraschende Ende im Epilog, konnte mich auch nicht für die eher frustrierende Lektüre entschädigen.

1

Ich werde wohl nie wieder Clementinen essen können.

Was soll ich nur sagen? Das war irgendwie nichts. 🚫 Mir wurde das Buch so oft empfohlen und ich habe so viele positive Rezensionen gelesen, dass ich wirklich hohe Erwartungen hatte. Aber am Ende habe ich mich nur gequält. 📖 Die Protagonistin fand ich so unsympathisch, ihre Ansichten so toxisch und ihr Verhalten so beschämend, dass ich wirklich kaum Lust hatte weiterzulesen. Selbst das überraschende Ende fand ich irgendwie deplatziert.

Ich werde wohl nie wieder Clementinen essen können.
5

Anleitung zum unglücklich sein

Dieses Buch war eine interessante Erfahrung, da es ohne Namen auskommt. Man liest fast ausschließlich aus der Ich-Perspektive der ca. 40-jährigen, namenlosen Protagonistin, wohnhaft in Paris, die ihre Familie lediglich “mein Mann” und “die Kinder” nennt. Das komplette (Familien)Leben wird von ihr minutiös geplant und über weite Strecken sogar so manipuliert, wie es ihr am besten gefällt. Je weiter man in ihre Gedanken eintaucht, desto deutlicher wird, dass sie nicht strukturiert ist und bloß unter ein paar Zweifeln bezüglich der Liebe ihres Mannes leidet, sondern psychisch nicht ganz rund läuft und eine komische Wahrnehmung ihrer Umwelt hat. So ist es für sie völlig normal, ihren Mitmenschen einen Score zuzuschreiben, der über ihre Wertigkeit entscheidet oder jede kleinste Geste ihres Mannes zu interpretieren und (über)analysieren, ob er sie noch genauso liebt wie zu Beginn. Entzieht er ihr beispielsweise beim Filmabend seine Hand, dann ist dieser wahrgenommene Liebesentzug für sie ein eindeutiges Indiz auf seine Untreue und die bevorstehende Trennung und gipfelt in der Bestrafung, dass sie seine Schlüssel versteckt. Hat sie den Eindruck, dass ihr Mann mit einer anderen Frau flirtet, dann wird dies mit einem Seitensprung kompensiert. Aber wenigstens betrügt sie ihren Mann immer nur donnerstags… Dies ist ihr schräges Verständnis von Liebe. Ein running gag war für mich die Clementine, der mich wirklich jedes Mal wieder schmunzeln ließ. Auf ihr bitten hin soll ihr Mann sie als Obst beschreiben. Als er sie eine Clementine nennt, treibt es sie schier in den Wahnsinn, weil sie partout keine Clementine sein will. “Wie kann er seine eigene Frau auf eine ordinäre Clementine reduzieren?” Ihre Gedanken sind chaotisch und krankhaft, aber gerade dies hatte auf mich eine große Sogwirkung. Man blickt in einen menschlichen Abgrund, da die Protagonistin sich zu allem direkt das worst case-Szenario ausmalt, während man als Leser versucht eine eigene Logik hinter der Beziehung zu entdecken, denn eigentlich handelt es sich bei dieser Ehe nicht um Liebe, sondern um Machtspielchen und Kontrolle. Tolles Debüt. Ich werde auf jeden Fall mehr von Maud Ventura lesen.

5

Selbstzweifel und selbstzerstörende Szenen einer Ehe, mit einem Epilog, der mich total schockiert und völlig sprachlos zurücklässt - KRASS!!!!

4.5

Was ein Buch! Wir begleiten eine Woche lang eine Frau, die obsessiv besessen (oder verliebt) in ihren Ehemann ist. Wir tauchen ein in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und ihrem Ver-Rückt-Sein. Ein absoluter Pageturner mit einem, für mich, grandiosen Ende!

4.5

Ich habe es geliebt!

Was für ne verrückte, bescheuerte Protagonistin! Was für ein bizarres Leben! Wie für eine Geschichte! Und ich habe es GELIEBT! Dieser Wahn hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Die Protagonistin wollte ich trösten und qualvoll ermorden. Ich bin absolut begeistert und werde es jedem weiterempfehlen. Einen Mini halben Punkt Abzug gibt es wegen des Ende. Ist nicht schlecht, aber ich für meinen Teil hätte das so nicht gebraucht.

3

Ein verstörendes Buch über Liebe und Abhängigkeit. Ein beeindruckendes Debüt mit einem sehr gelungenen Schluss.

4

Krass

In diesem Buch gewährt uns eine Frau einen Blick auf ihre Ehe und ihre Liebesbeziehung zu ihrem Mann. Sie erklärt ihre Erwartungen und beschreibt ihr großes Misstrauen ihm gegenüber. Der Leser merkt schnell, dass ihr Verhalten gegenüber ihren Mann nicht gesund ist. Man möchte die ganze Zeit nur den Kopf schütteln, kann aber nicht aufhören, ihren Beschreibungen zu folgen. Am Ende spitzt sich alles zu. Durch den Schreibstil bin ich durch dieses Buch einfach nur durchgerauscht. Ich empfehle es allen, die sich gern mit zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen.

5

Das Buch ist der Wahnsinn! Und wenn ich von Wahnsinn spreche, dann meine ich wirklich "Wahnsinn". Das Cover ist ein Meisterwerk für sich. Was tun, wenn man einen Menschen so sehr liebt, dass man in einen Wahn verfällt? Diese Frau ist so sehr auf ihren Mann fixiert, überwacht ihn permanent und hat ständig Angst, dass er sie nicht mehr liebt. Ihre Gedanken kreisen ausschließlich um ihn. Namen erfahren wir nie. Ist auch nicht nötig da sich alles nur um ihren Mann dreht. Wir begleiten die Frau sieben Tage in ihrer sich immerzu steigernden Obsession. Der Höhepunkt des Buches ist jedoch der Epilog. Grandios. 10/10.

4

In der Mitte langatmig, das letzte Kapitel *wow*

Der Start war gut. Der Stil ganz anders als die meisten anderen Bücher. In der Mitte fand ich was sehr langatmig. Es ist eben doch jedes Kapitel ähnlich. Trotzdem musste ich unbedingt zu Ende lesen. Zum Schluss nahm das Ganze nochmal Fahrt an und mit dem letzten Kapitel Han ich nicht gerechnet. Das Durchhalten wurde allein durch dieses letzte Kapitel belohnt. Ich Han es mit staunenden, offenen Mund gelesen 🤭

4.5

Dran bleiben lohnt sich!

Ich habe nun schon oft gelesen, dass das Buch abgebrochen wurde und man überlegt es abzubrechen. Aber ich verspreche, dran bleiben lohnt sich! Die Obsession, die die Hauptprotagonistin, für ihren Mann empfindet ist teilweise befremdlich und ein wirklicher Fiebertraum. Ich kann verstehen, dass die ersten Kapitel sich vielleicht etwas ziehen, da noch nicht ganz so viel passiert. In meinen Augen hat das Buch dann aber ab einem gewissen Punkt von 0 auf 100 an Fahrt aufgenommen, mit einem Ende, welches ich niemals erwartet hätte. Große Empfehlung wenn man auf “weird-girl-fiction” steht! Ich habe es verschlungen 🍊

5

Brillant, obsessiv und absolut lesenswert!

„Mein Mann“ war für mich ein absolutes Highlight und gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsbüchern. Der Schreibstil ist genau meins – elegant, intensiv und mal etwas ganz anderes. Die obsessive Liebe der Protagonistin ist faszinierend und verstörend zugleich, und der finale Plottwist war einfach grandios. Für mich brillant umgesetzt und eine klare Empfehlung – volle Punktzahl!

Brillant, obsessiv und absolut lesenswert!
4

Das Portrait einer Ehe

Die namenlose Protagonistin erzählt über eine Woche aus ihrem Leben. Dabei hat jeder Tag der Woche eine besondere Eigenschaft und eine designierte Farbe. Und „die Frau“ ist nicht alleine. Zum Familiensystem gehört auch „mein Mann“ sowie Tochter und Sohn. Zuerst hat man von der Lehrerin ein sehr hingebungsvoll-liebendes Bild. Sie ist verliebt in die Liebe, die sie ihrem Mann schenkt. Sie zehrt davon, das lässt sie überleben. Doch mit dem Fortschreiten des Romans lässt sie immer tiefer in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Und das ist manchmal gruselig. Die Frau hat für ihren Mann einen Strafenkatalog angelegt, für den Fall dass er ihr „die Liebe entzieht“ - zum Beispiel sich beim Schlafen wegdreht, ihre Hand ohne Grund loslässt oder beim Fernsehen zu oft auf sein Handy schaut. Mir rollten sich zwischendurch die Zehennägel auf vor Toxizität, Gaslighting, Abhängigkeit. Und doch - ein besonderer Plottwist belohnt die Lesenden für das Durchhaltevermögen. Auch die Lesart fand ich sehr passend.

4

Was macht man oder eher gesagt Frau wenn man eigentlich alles hat was man sich wünscht und doch unzufrieden ist? Richtig...Gründe für die Unzufrieden suchen oder wie in diesem Fall sogar provozieren. Die namenlose Ich-Erzählerin in dem Roman 'Mein Mann' von der Autorin Maud Ventura ist schon recht speziell gestrickt. Sie schaut gut aus, hat zwei gesunde Kinder, zwei gute Jobs die Ihr Spaß machen, einen Mann der Sie liebt und den Sie vergöttert, ein Haus, ist gesund und mag Ihr Leben. Allerdings schafft es Ihr Mann Sie mit Kleinigkeiten dazu zu bringen seine Liebe anzuzweifeln und sowas MUSS bestraft werden... Die Geschichte und vorallem die Hauptprotagonistin sind sehr überspitzt gezeichnet und Sie ist noch dazu alles andere als eine Symphatieträgerin. Ihr Verhalten ist mehr als skurrile und das macht das Lesevergnügen hier aus. Ich war ständig in gespannter Erwartung was passiert und wie Sie sich verhält. Wer Lust hat auf eine obsessiv angetriebene Erzählung einer Ehe inklusive eines überraschend gutem Ende, der sollte zu diesem Buch greifen. Ich wurde wirklich gut unterhalten und kann es gerne empfehlen.

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2

Vielleicht habe ich einfach etwas ganz anderes erwartet. Mich hat der Klappentext neugierig gemacht. Eine Frau, die ihren Mann auf die Probe stellen wird. Ein bisschen und ein bisschen mehr und dann zu weit geht. Was ich bekommen habe, war die paranoide Schilderung einer Woche aus der Sicht einer namenlosen Frau. Einer Frau die obsessiv ihren Mann stalkt, der ebenfalls ohne Namen bleibt, und jede aus ihrer Sicht falsche Handlung von ihm in ein Heft notiert und auf ihre Weise bestraft. Interessant war für mich die Vergabe von Farben an die Wochentage sowie definitiv das Ende. Dafür vergebe ich die zwei Sterne. Und Clementinen sehe ich jetzt mit ganz anderen Augen.

3.5

Gefangen in toxischen Gedanken

Dieses Buch hat mich genervt und gleichzeitig gefesselt. Der Titel passt perfekt, denn alles dreht sich um den Mann der namenlosen Protagonistin: ihre Liebe zu ihm, ihre Bestrafungen, wenn er z. B. nicht “Gute Nacht” sagt, und sein Alltag. Trotz der nervigen Figuren wollte ich wissen, wie weit ihre Bestrafungen noch gehen würden – oft wirkten diese unpassend zu ihrer Persönlichkeit. Der Epilog überraschte mich: Nicht nur sie, auch er hätte dringend eine Therapie gebraucht. Der Schreibstil überzeugt, und die Autorin hat mich neugierig auf mehr gemacht. Wer etwas Abwechslung sucht, könnte hier fündig werden.

3.5

Ganz anders, als ich es nach der Beschreibung erwartet habe. Die Protagonisten wird nicht von ihrem Mann verunsichert, sondern hat bereits seit ihrer Jugend psychische Probleme, die sie sich nicht eingesteht, die aber ihr komplettes Leben bestimmen. Teilweise ist es interessant zu erfahren wie sie denkt und ihre Handlungen rechtfertigt, teilweise ist es einfach nur anstrengend. Das Ende war richtig gut und hat mich überrascht.

5

Lesenswert - nicht nur wegen des überraschenden Endes

Eine liebende Ehefrau hat da etwas durchgeknallte Ansichten dazu, wie ihr Mann ihr Liebe zu zeigen hat. Werden ihre Bedürfnisse / Erwartungen nicht erfüllt, verhängt sie Strafen. Die Hand entziehen beim Fernseh schauen? Da geht man nicht ans Telefon, wenn der Mann anruft. Ich will nicht spoilern, aber dieses Strafen Gedöns und ihr monkiges Führen von Notizbüchern schaukelt sich im Verlauf etwas hoch. Ich hab mir noch nie Gedanken gemacht, wie das Küchenfenster beleuchtet ist, wenn mein Mann heim kommt! Frau kann was lernen - nicht. Ich fands schräg, lesenswert und sogar spannend. Dabei kommt es unblutig daher und ist bei weitem kein Thriller. Sondern eine Erzählung um eine sich langweilende Ehefrau. Wenn ihr Geduld habt und auf eine etwas andere Geschichte steht, dann unbedingt lesen.

5

Blick hinter die (Ehe)-Kulisse!

Eigentlich geschieht wenig; und doch so viel! Die wirren Gedanken und Taten einer obsessiven Frau…was soll ich sagen…einfach grossartig und hochspannend zu lesen. Danke Maud Ventura für diesen unvergleichlichen Lesespass!!!

5

"... eine Clementine ..." Weltklasse

4.5

Intensiv, aufregend, extrem verstörend und völlig bizarr.

Wo soll ich bloß anfangen? Dieses Buch lässt einen während des Lesens die unterschiedlichsten Emotionen durchleben. Es ist intensiv, aufregend, extrem verstörend und völlig bizarr. Maud Ventura lässt den Lesenden in die Gedankenwelt einer Frau, die ihren Mann obsessiv liebt, blicken. Die namenlose Protagonistin ist geplagt von Misstrauen, Eifersucht und starker Unsicherheit, welche sie zu absurden Provokationen und immer extremeren Handlungen treibt. Sie stellt ihren Mann auf die Probe, will ihn herausfordern und geht dabei zu weit. Dieser psychologische Beziehungsthriller reißt den Lesenden in eine verstörende Gedankenwelt mit und lässt diesen schließlich schockiert stehen. Ich mochte den Einstieg sehr, war zwischendurch etwas genervt, und dann wiederum einfach zu neugierig, was passiert und wie’s endet. 🤔 Und ich schätze, die Autorin hat somit ihr Ziel erreicht - zumindest bei mir. Das Buch ist definitiv nicht aus der Hand zu legen! 🫢

4.5

Was war das bitte…

Ich hatte bei ca. 25% das verlangen ab zu brechen weil ich dachte wenn ich noch einmal “Mein Mann” höre fange ich laut an zu schreien. Doch die Autorin schafft es das man dran bleiben muss. Dieses Buch hat sich für mich angefüllt wie eine abgedrehte Staffel Desperate Housewives mit einer guten Portion Gesellschaftskritik.

4

Was für ein kranker scheiß

Das Buch hat mich gekillt! Ich hab es in wenigen Tagen durchgelesen, weil es so spannend war. Es war einfach krass zu lesen wie krankhaft die Hauptfigur ihren Mann „liebt“. Ihr Bild von Liebe ist völlig verzerrt, toxisch und zwanghaft. Sie arbeitet mit einem Strafsystem, dass greift, wenn ihr Mann sog. Liebespflichten nicht erfüllt. Sie spioniert ihn aus, sie gaslightet ihn aufs heftigste, ihre Gedanken drehen sich um nichts als um ihren Mann - sie ist abhängig und wenn sie das nicht auf eine schädigende Weise ausleben würde, würde sie einem leid tun. Es ist natürlich extrem überspitzt dargestellt, aber ich muss zugeben, dass es Gedanken in abgeschwächter Form hab, bei denen ich mich selbst ertappt gefühlt habe vorallem im Umgang mit vermeintlicher Ablehnung der Partnerperson. Das hat mir nochmal Motivation gegeben in dem Punkt an mir zu arbeiten, denn ich glaube, wenn man auch nur im Ansatz verstehen kann, warum sie was macht oder denkt, dann hat man selbst Anteile davon in sich. Das Ende fand ich persönlich doof. Habe mir zwischendurch schon sowas gedacht, aber ich fand, dass hat allem die Glaubwürdigkeit/Authentizität etwas genommen. Trotzdem eine Empfehlung, auch wenn es kein Spaß macht zu lesen, es ist krank, verwirrend, widersprüchlich und beängstigend was Selbstwert, Verlustängste und Narzissmus anrichten können. Es ist ein sehr intimer Einblick in den Kopf einer psychisch kranken Frau, dessen Bindungsverhalten selbst und fremdgefährdend ist und ein Weckruf für alle die ähnliche Tendenzen in Beziehungen an sich beobachten.

3

Interessante psychologische Studie einer sehr gestörten Frau, die ihren Mann zu ihrer Obsession macht.Überraschendes Ende.

Was man so für Liebe hält Die Protagonistin in dieser Geschichte ist eine Besessene. Ihr ganzes Leben dreht sich um ihren Mann, dessen Name in dem Roman nicht einmal erwähnt wird. Von morgens bis abends analysiert diese Frau das Verhalten ihres Mannes, überprüft mit seltsamsten Methoden, ob er sie noch liebt und denkt sich kleine Bestrafungen aus. Alles was ihre Zweisamkeit beeinflusst, ist per se schon mal schlecht, ob es Freunde sind, die sich für einen Spieleabend einfinden möchten, oder schlimmer, die Kinder, die sich eine Gute Nachtgeschichte wünschen. Man möchte diese Frau gerne ab und zu mal schütteln. Sie ist wahrlich keine Sympathieträgerin. Ihre Besessenheit steigert sich tatsächlich im Laufe des Buches, und es war insgesamt eine interessante psychologische Studie. Es reichte dann aber auch nach über 5 Stunden Hörzeit, dieser gestörten Person zuzuhören. Zum Glück gab es noch einen gänzlich unerwarteten Schluss, der die Geschichte abgerundet hat.

4

In dem Buch verbringen wir eine Woche mit einer Ich-Erzählerin, deren ganze Gedankenwelt sich um ihre Obsession mit ihrem Mann zu drehen scheint. Das wichtigste ist für sie die tägliche Zeit mit ihrem Mann und die Frage, ob er sie noch liebt. Arbeit, Kinder, Freundinnen, Hobbies, das sind alles Nebensächlichkeiten, ja fast notwendige Übel, die unglücklicherweise von Zuzweitzeit mit ihrem Mann abhalten. Immer wieder zweifelt sie an sich selbst und an ihrer beider Liebe. Vielleicht zu Recht? Zwei Dinge kann diese Autorin offenbar richtig, richtig gut: Batshit crazy Protagonistinnen und verdammt böse Endkapitel. Ich bewundere Maud Ventura sehr dafür und bin absolut fasziniert von ihrer Art zu schreiben. Ich folge ihrer Hauptfigur fast mit offen stehenden Mund, so sehr erstaunt es mich, wieviel Wahnsinn mir da entgegen schlägt. Das Buch machte mir die meiste Zeit über Freude beim lesen. Zwischendurch wirkte es jedoch etwas repetitiv auf mich, was das Leseerlebnis doch ein bisschen gestört hat, leider. Insgesamt trotzdem empfehlenswert!

4

Ein faszinierendes Buch über „toxische“ Beziehungsmuster. Der Epilog ist genial!

4

Komplett in einem Rutsch durchgelesen!

Die Leseprobe hatte mich ja eh schon gefesselt und ich hab super oft an dieses Buch gedacht. Jetzt konnte ich es endlich komplett lesen und konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Die ganze Habdlung findet zeitlich innerhalb von einer Woche statt, das Buch ist in 7 Teile (Wochentage) aufgeteilt und aus der ich-Perspektive der weiblichen Protagonistin, der Ehefrau geschrieben. Sie ist obsessiv, liebt ihren Ehemann wie am ersten Tag und auch ein bisschen verrückt. Und genau deswegen fand ich das Buch unglaublich unterhaltsam. Die Art und Weise, wie sie denkt und handelt, was in ihrem Kopf vorgeht und wie sie sich selbst und die Beziehung zu ihrem Mann beschreibt ist einfach etwas, das ich so noch nicht gelesen hab und was mir beim Lesen einfach richtig Spaß gemacht hat! Am Ende gibt es dann noch einen kleinen unerwarteten Plottwist. Insgesamt also wirklich unterhaltsam und eine Empfehlung meinerseits! By the way- wie schön ist das Cover bitte??

4

Extrem unterhaltsamer Fiebertraum, mehr kann ich dazu nicht sagen 😅

5

Absolut ausgeklügelt und faszinierend!

„Ich habe keinerlei Gefallen daran, eine verliebte Frau zu sein. Es gibt mir keinerlei Selbstzufriedenheit, eine solche Leidenschaft zu leben. Ich habe keinerlei Nachsicht mit mir selbst, wenn ich in diesen Zustand gerate.“ Zum Anfang der Geschichte glaubt man, diese Frau ist einfach nur sehr einseitig vernarrt in ihren Mann, im Sinne konservativ weiblicher Selbstaufgabe. Doch da lässt die Autorin ihre Leser*in gewaltig in eine Falle tappen. Der anfängliche Schein, dass die Protagonistin absolut eindimensional und konform von strengen gesellschaftlichen Regeln überzeugt ist, trügt gewaltig. Die namenlose Protagonistin ist sich ihrer eigenartigen Obsession mit ihrem Mann mehr als bewusst und keineswegs beruht diese auf einer blinden Verliebtheit, denn auch mit den Unzulänglichkeiten der Beziehung zu ihrem Mann beschäftigt sie sich oft. Je weiter man liest, desto mehr steigert sich diese Erkenntnis. Der Aufbau und die Entwicklung sind perfekt. Auch der innere Monolog der Protagonistin wird so komplex dargestellt, ihre Gedankengänge in einem solchen Detailgrad beschrieben, dass man sich perfekt in sie hineinversetzen kann - und das obwohl die Gedankengänge meist nicht gerade rational erscheinen. Das muss man beim Verfassen einer Geschichte erst mal schaffen.

4

Was war das ?!?

Also ich weiß um ehrlich zu sein nicht wie ich dieses Buch bewerten soll, habe sowas noch nie gelesen. Die Protagonistin ist wirklich wirklich OBSSESED mit ihrem Mann und ich fand ihre Gedanken und Handlungen wirklich krass (vorallem im Bezug auf ihrer Kinder). Aber schon allein für den Epilog hat sich das gelohnt, hätte niemals damit gerechnet, saß wirklich mit offenen Mund da.

4

Wow. Eine fragwürdige Protagonistin, die mir nicht so ganz das Buch schmackhaft machen wollte. Ich war hin und her gerissen zwischen Faszination und Abscheu ihr gegenüber, aber der Epilog hat es für mich richtig umgehauen. Allein der macht den ganzen Roman empfehlenswert.

5

Sternebewertung fiktiv

Ich habe mich lange geweigert diese Roman zu lesen. Einfach zu viel Hype, zu viel Gerede. Aber irgendwann bin ich doch schwach geworden und habe es gelesen. Ich wurde angefixt. Und was soll ich sagen? Es hat sich absolut gelohnt! Die namenlose Protagonistin, vermutlich Anfang 40, klug und attraktiv, führt nach außen das perfekte Vorzeigeleben. Doch hinter der Fassade steckt eine Frau, die von ihrem Mann besessen ist. Sie liebt ihn aber auf eine verstörende und wahnsinnig kontrollierte Art. Gleichzeitig tut sie alles, um seinem Ideal zu entsprechen: Sie färbt ihre Haare von dunkel auf blond, analysiert jedes Detail und lebt in ständiger Angst, er könnte sie betrügen. Das Buch wird aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, und dadurch sitzt man als Leser praktisch mitten in ihrem Kopf. Und das ist wirklich anstrengend! Diese Frau hat mich beim Lesen wahnsinnig gemacht – ihre Gedanken, ihre Besessenheit, ihre überzogenen Erwartungen haben mich oft frustriert und trotzdem konnte ich nicht aufhören. Ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht. Und dann kam das Ende. Ohne zu viel zu verraten: Es hat mich wirklich kalt erwischt und mit offenem Mund zurückgelassen. Das passiert mir selten. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, bin ich total froh, dass ich diesem Buch eine Chance gegeben habe. Ein Roman, der mir definitiv noch lange im Kopf bleiben wird.

3

Der Anfang war echt gut und hat neugierig gemacht auf das was noch kommt. In diesem Buch geht es um eine Frau, die besessen ist von ihrem Mann und wie sehr sie ihn liebt und das auf eine sehr krankhafte Art. Doch Mitte des Buches hat sich die Geschichte irgendwie nicht verändert und auch das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ich hatte gehofft, dass es doch anders verläuft. Trotzdem hat es mich gut unterhalten.

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2.5

📚 Mein Mann – Maud Ventura 🎧 Hörbuch (sehr stark gelesen!) Ein verstörender Roman über die obsessive, kontrollsüchtige „Liebe“ einer Frau zu ihrem Mann – den sie konsequent nur „mein Mann“ nennt. Diese Formulierung fällt so oft, dass man sie irgendwann kaum mehr erträgt – und doch ist das natürlich bewusst gewählt: als Stilmittel einer Ich-Erzählerin, die Besitz und Macht über Nähe stellt. Die Protagonistin ist manipulativ, unsympathisch, krankhaft kontrollierend – und genau das macht das Buch schwer einzuordnen. Es bleibt komplett in ihrem Kopf, ohne Einordnung, ohne moralisches Korrektiv. Der Plottwist am Ende überrascht, aber erklärt wenig. Was bleibt, ist Irritation – und Faszination. ✨ Vielleicht 2,5–3 Sterne. Kein Buch, das man mag – aber eines, das nachhallt.

3.5

2025_#Hörbuch 🎧

Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch zu bewerten. Die Protagonistin sollte sich dringend Hilfe suchen, ihr gesamtes Verhalten ist absolut ungesund. Dadurch war sie mir auch überhaupt nicht sympathisch. Das ist natürlich auch genau so gewollt, manchmal hat's mich aber trotzdem etwas genervt. Das Ende hat mich dann komplett unvorbereitet erwischt und der ganzen Geschichte nochmal einen völlig anderen Beigeschmack verliehen😱 Das hat für mich auf jeden Fall nochmal viel rausgerissen.

4

Die namenlose Protagonistin hat das, was viele als perfektes Leben bezeichnen würden: eine erfolgreiche Karriere, zwei Kinder, ein schönes Haus – und einen Ehemann, den sie nach 15 Jahren Ehe noch immer so liebt wie am ersten Tag. Doch genau das wird ihr Verhängnis. Sie beginnt, jede seiner Gesten, jedes seiner Worte zu analysieren und ihn auf perfide Weise auf die Probe zu stellen. Ihr Wunsch nach Bestätigung wird zur Besessenheit, ihre Liebe zum Kontrollmechanismus. Das Buch taucht tief in die Gedankenwelt einer Frau ein, die sich in ihrem eigenen Kopf verstrickt und immer weiter in eine Spirale aus Manipulation und Selbstzerstörung gerät. 🤯💔 Maud Ventura schafft es, eine fesselnde, fast hypnotische Atmosphäre zu erzeugen. Die Erzählweise ist distanziert und gleichzeitig beklemmend nah, da wir ausschließlich die Perspektive der Protagonistin einnehmen. Ihre Gedanken sind akribisch strukturiert, durchzogen von ritualisierten Beobachtungen und Analysen, was eine fast klinische Kälte erzeugt – während die Emotionen dahinter immer intensiver werden. Die Sprache ist präzise, fast sezierend, und macht die wachsende Obsession der Protagonistin spürbar. 🧠 Der Roman ist weniger eine stringente Handlung als vielmehr eine psychologische Studie. Der Spannungsbogen entsteht nicht durch äußere Ereignisse, sondern durch die eskalierende Gedankenwelt der Protagonistin. Wie weit wird sie gehen? Welche neuen Kontrollmechanismen wird sie sich ausdenken? Die Art, wie sich ihr Verhalten zuspitzt, erinnert an einen psychologischen Thriller – doch letztendlich ist es ein Porträt einer Frau, die sich selbst im Käfig ihrer eigenen Erwartungen gefangen hält. Doch genau dieser Fokus, der das Buch so intensiv macht, ist zugleich ein Schwachpunkt: Die Geschichte bleibt sehr in der Gedankenwelt der Erzählerin gefangen, ohne dass sich ihr Charakter wirklich weiterentwickelt oder neue Facetten hinzukommen. 🔒🔍 Das Ende hat mich SO überrascht, sodass das ganze Buch in einem neuen Licht stand. Während der Roman über weite Strecken als faszinierendes psychologisches Porträt funktioniert, driftet er im letzten Drittel in meinen Augen aber zu sehr in einen fast thrillerartigen Ton ab. Das hat für mich nicht ganz zum vorherigen Stil gepasst. Ich hätte mir stattdessen gewünscht, dass die Autorin noch stärker die gesellschaftlichen Implikationen ihrer Geschichte herausarbeitet – die Kritik an der Ehe als Institution bleibt zwar präsent, aber hätte noch schärfer sein können. ⚠️ Die Gedankenwelt der Protagonistin war an Stellen wirklich beängstigend konsequent und doch erschreckend nachvollziehbar? Aber wir oft kann jemand "mein Mann" sagen, dachte ich kriege die Krise... 😱👀 Fazit: Dieser Roman erzählt von Kontrolle, gesellschaftlichen Rollenzwänge, der Abhängigkeit von Liebe und dem Bedürfnis, den eigenen Wert durch die Augen eines anderen zu definieren. Wenn man Protagonst:innen mag, die ein bisschen „unhinged“ sind, dann wird einen diese Geschichte sehr überzeugen. ⭐⭐⭐⭐

3.5

Gemischte Gefühle

Ich weiß gar nicht so wirklich, was ich von dem Buch halten soll 😅 die Protagonistin war mir total unsympathisch und ich konnte mich 0 mit ihr identifizieren. In meinen Augen hatte sie echt krasse Zwangsstörungen ihrem Mann gegenüber und irgendwie hatte das Buch mit knapp 300 Seiten, bei denen nicht wirklich viel passiert ist, trotzdem eine Sogwirkung auf mich 😅. Das Ende hat mich auch wirklich völlig überrascht und hat alles nochmal in ein neues Licht gerückt.

4

Dieses Buch gibt tiefe Einblicke in die Seele einer unsicheren Frau und ihre auf den ersten Blick glückliche Ehe.

Das Buch „Mein Mann“ von Maud Ventura begleitet eine namenlose Frau durch ihre Woche. Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht sich das Seelenleben der Protagonistin hauptsächlich um „ihren Mann“ und wie sie dafür sorgen kann ihn zufrieden zu stellen und die Beziehung am laufen zu halten. Im Laufe der Woche wird ihre Obsession immer deutlicher. Ich konnte überhaupt keine Sympathie für die Protagonistin aufbauen, da mir ihre Gedankengänge so abwegig, obsessiv, paranoid und skurril vorkamen. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr gepackt, da man durch den inneren Monolog tief in ihre Gedankengänge abgetaucht ist und ihre Zerrissenheit und Sorgen sehr interessant dargestellt wurde. Am Ende gab es auch nochmal einen Twist, der mich wirklich überrascht hat. Für alle, die sich für besondere Charaktere interessieren, gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung !

Dieses Buch gibt tiefe Einblicke in die Seele einer unsicheren Frau und ihre auf den ersten Blick glückliche Ehe.
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