Mehr Feminismus! Ein Manifest / Liebe Ijeawele ... Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden
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Description
We should all be feminists! Die internationale Bestsellerautorin Chimamanda Ngozi Adichie rüttelte Millionen auf.
Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der aufregendsten literarischen Stimmen unserer Zeit - und sie weiß, dass mit unserern Rollenbildern etwas nicht stimmt. Darum hielt sie den TED-Talk »Mehr Feminismus!«, der weltweit Furore machte: Popsängerin Beyoncé Knowles sampelte Passagen daraus in ihrem Song ›Flawless‹, mehr als 7 Millionen sahen ihn im Netz und der englische Titel »We should all be feminists« wurde zum Claim einer neuen Generation von Feminist*innen. In Reaktion darauf erhielt Adichie Nachricht von ihrer Freundin Ijeawele: Gerade war deren Tochter geboren - und Ijeawele fragte sich, wie man ein Mädchen feministisch erziehen könne. Adichie antwortete mit fünfzehn Vorschlägen, die augenöffnend sind für alle Eltern. Denn Gerechtigkeit betrifft uns alle. Beide Manifeste finden sich hier in einem Band vereint.
Book Information
Author Description
Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der großen Stimmen der Weltliteratur. Ihr Werk wird in 55 Sprachen übertragen. Für »Americanah« erhielt sie 2013 den Heartland Prize for Fiction und den National Book Critics Circle Award. Ihr Roman »Blauer Hibiskus« war für den Booker Prize nominiert, »Die Hälfte der Sonne« erhielt den Orange Prize for Fiction 2007. Mit ihrem TED-Talk »We should all be Feminists« verankerte die Nigerianerin den Feminismus fest in der Popkultur. Auf Deutsch liegt der Text im FISCHER Taschenbuch vor: »Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories«. Zuletzt erschienen im FISCHER Taschenbuch »Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden« (2017) und bei S. FISCHER »Trauer ist das Glück, geliebt zu haben« (2021). 2018 wurde Chimamanda Ngozi Adichie mit dem PEN Pinter Prize und dem Everett M. Rogers Award ausgezeichnet. 2019 wurde ihr der Kasseler Bürgerpreis »Das Glas der Vernunft« verliehen. 2020 erhielt sie den Internationalen Hermann-Hesse-Preis für »Blauer Hibiskus«. Im Frühjahr 2025 erschien Adichies lang erwarteter Roman »Dream Count«, der auf der Longlist für den renommierten Women’s Prize for Fiction 2025 steht. 2025 wurde sie mit dem erstmalig vergebenen Felix-Jud-Preis für Widerständiges Denken ausgezeichnet. Chimamanda Ngozi Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und lebt heute in Lagos und in den USA.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Muss! ✨
„Kulturen - sogar viele im Westen - erwarten von Frauen, sexy zu sein, aber nicht sexuell.“ „Frauen müssen „bedeckt“ sein, um Männer zu schützen. … es macht Frauen zu Requisiten, die dazu benutzt werden, den Appetit der Männer zu regulieren.“ „Bring Sexualität oder Nacktheit nie mit Scham in Verbindung.“ „Keinem von ihnen fiel auf, dass sie das tat, wofür ein Mann gelobt worden war.“
"Die Kultur erschafft die Menschen nicht. Die Menschen erschaffen die Kultur." Chimanda Ngozi Adiche aus "mehr Feminismus"
Man kann sich fragen, was eine Frau aus Nigeria mir, einer Frau aus Deutschland über Feminismus beibringen möchte, da es doch ganz unterschiedliche Lebensbedingungen sind. Jedoch ist dies nur oberflächlich betrachtet so, kratzt man etwas, findet man Vieles, was man lernen kann, was gar nicht so anders ist. Ich konnte lernen, Klarheit erlangen und Gefühle sortieren.
Das Buch lässt mich nachdenklich zurück. Die Autorin erzählt hier aus der Sicht auf die nigerianischen Gesellschaft. Aber wenn man das Buch liest merkt man schnell wie man doch auch selbst im Denken mit Frauen müssen dies und das und Männer müssen dies und das aufgewachsen ist. Über manche Dinge habe ich mir selbst schon Gedanken gemacht, aber manches ist mir auch erst durch das Buch aufgefallen das ich auch bei Gewissen Sachen in Schubladen denke weil man eben mit diesen Vorstellungen wie ein Mädchen oder ein Junge zu sein hat aufgewachsen ist. Ein starkes Buch, erzählt von einer starken Frau das ich jedem weiter empfehlen werde!
Großartiges Manifest und ein Brief der die Welt verändern kann
Zum Manifest: ich kannte es bereits und liebe es! Sie erzählt ihre Ansichten auf einfache, menschliche Weise, mit viel Humor. Ich kann es jeden nur empfehlen Zum Brief: Ja, er hat mich umgehauen! Es geht nicht nur darum das Kind ihrer Freundin feministisch zu erziehen. In meinen Augen geht es darum sich selbst, das was man tut, die Gesellschaft und die Kulturen zu hinterfragen und die beste Person zu werden, die man sein kann. Dieses „Handbuch“ beinhaltet auch viel Input zu ihrer Kultur und hat mir nochmal mehr Einblicke gegeben. (Zum Beispiel die Tatsache wie bei Mädchen Wert auf ihre Haare gelegt wird und auch, dass selbst in Afrika die westlichen Vorstellungen über Afrika übernommen werden können.) Über einige Stellen bin ich inhaltlich gestolpert. (Zum Beispiel als sie im Kapitel anfangs schreibt, dass sie davon ausgehe dass das Baby ihrer Freundin hetero sein wird. Sie erwähnt zwar, dass sie es nicht sein muss, aber da sie selbst sich nur mit heterosexualität auskennt auch so schreiben wird. Sicher hatte sie damit nur gute Absichten, aber sie macht deutlich, was sie für die Norm hält, obwohl es nicht erforderlich ist für die Folgenden Texte über Liebe. Da es gerade in diesem Brief viel um die Macht der Wörter geht, kann ich diese Kritik nicht weg lassen. Aber um fair zu sein bezieht sich diese Kritik auf zwei Sätze und später schreibt sie noch, dass es wichtig ist den Kindern beizubringen, dass auch Homosexualität existiert und in Ordnung ist. Also abgesehen von dieser Stelle bin ich mehr als nur begeistert von diesen „Handbuch“. Sie hat erstaunlich viele Themen in einfachen Worten und kurzen Kapitel untergebracht. Und ich dachte beim lesen nur „wow, alle Eltern sollten diesen Brief lesen“. Gesamt: ich habe das Buch schnell durchgelesen, an einem Stück und kann das wirklich nur weiterempfehlen!
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1 reviews
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Protagonist(s)
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We should all be feminists! Die internationale Bestsellerautorin Chimamanda Ngozi Adichie rüttelte Millionen auf.
Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der aufregendsten literarischen Stimmen unserer Zeit - und sie weiß, dass mit unserern Rollenbildern etwas nicht stimmt. Darum hielt sie den TED-Talk »Mehr Feminismus!«, der weltweit Furore machte: Popsängerin Beyoncé Knowles sampelte Passagen daraus in ihrem Song ›Flawless‹, mehr als 7 Millionen sahen ihn im Netz und der englische Titel »We should all be feminists« wurde zum Claim einer neuen Generation von Feminist*innen. In Reaktion darauf erhielt Adichie Nachricht von ihrer Freundin Ijeawele: Gerade war deren Tochter geboren - und Ijeawele fragte sich, wie man ein Mädchen feministisch erziehen könne. Adichie antwortete mit fünfzehn Vorschlägen, die augenöffnend sind für alle Eltern. Denn Gerechtigkeit betrifft uns alle. Beide Manifeste finden sich hier in einem Band vereint.
Book Information
Author Description
Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der großen Stimmen der Weltliteratur. Ihr Werk wird in 55 Sprachen übertragen. Für »Americanah« erhielt sie 2013 den Heartland Prize for Fiction und den National Book Critics Circle Award. Ihr Roman »Blauer Hibiskus« war für den Booker Prize nominiert, »Die Hälfte der Sonne« erhielt den Orange Prize for Fiction 2007. Mit ihrem TED-Talk »We should all be Feminists« verankerte die Nigerianerin den Feminismus fest in der Popkultur. Auf Deutsch liegt der Text im FISCHER Taschenbuch vor: »Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories«. Zuletzt erschienen im FISCHER Taschenbuch »Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden« (2017) und bei S. FISCHER »Trauer ist das Glück, geliebt zu haben« (2021). 2018 wurde Chimamanda Ngozi Adichie mit dem PEN Pinter Prize und dem Everett M. Rogers Award ausgezeichnet. 2019 wurde ihr der Kasseler Bürgerpreis »Das Glas der Vernunft« verliehen. 2020 erhielt sie den Internationalen Hermann-Hesse-Preis für »Blauer Hibiskus«. Im Frühjahr 2025 erschien Adichies lang erwarteter Roman »Dream Count«, der auf der Longlist für den renommierten Women’s Prize for Fiction 2025 steht. 2025 wurde sie mit dem erstmalig vergebenen Felix-Jud-Preis für Widerständiges Denken ausgezeichnet. Chimamanda Ngozi Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und lebt heute in Lagos und in den USA.
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Ein Muss! ✨
„Kulturen - sogar viele im Westen - erwarten von Frauen, sexy zu sein, aber nicht sexuell.“ „Frauen müssen „bedeckt“ sein, um Männer zu schützen. … es macht Frauen zu Requisiten, die dazu benutzt werden, den Appetit der Männer zu regulieren.“ „Bring Sexualität oder Nacktheit nie mit Scham in Verbindung.“ „Keinem von ihnen fiel auf, dass sie das tat, wofür ein Mann gelobt worden war.“
"Die Kultur erschafft die Menschen nicht. Die Menschen erschaffen die Kultur." Chimanda Ngozi Adiche aus "mehr Feminismus"
Man kann sich fragen, was eine Frau aus Nigeria mir, einer Frau aus Deutschland über Feminismus beibringen möchte, da es doch ganz unterschiedliche Lebensbedingungen sind. Jedoch ist dies nur oberflächlich betrachtet so, kratzt man etwas, findet man Vieles, was man lernen kann, was gar nicht so anders ist. Ich konnte lernen, Klarheit erlangen und Gefühle sortieren.
Das Buch lässt mich nachdenklich zurück. Die Autorin erzählt hier aus der Sicht auf die nigerianischen Gesellschaft. Aber wenn man das Buch liest merkt man schnell wie man doch auch selbst im Denken mit Frauen müssen dies und das und Männer müssen dies und das aufgewachsen ist. Über manche Dinge habe ich mir selbst schon Gedanken gemacht, aber manches ist mir auch erst durch das Buch aufgefallen das ich auch bei Gewissen Sachen in Schubladen denke weil man eben mit diesen Vorstellungen wie ein Mädchen oder ein Junge zu sein hat aufgewachsen ist. Ein starkes Buch, erzählt von einer starken Frau das ich jedem weiter empfehlen werde!
Großartiges Manifest und ein Brief der die Welt verändern kann
Zum Manifest: ich kannte es bereits und liebe es! Sie erzählt ihre Ansichten auf einfache, menschliche Weise, mit viel Humor. Ich kann es jeden nur empfehlen Zum Brief: Ja, er hat mich umgehauen! Es geht nicht nur darum das Kind ihrer Freundin feministisch zu erziehen. In meinen Augen geht es darum sich selbst, das was man tut, die Gesellschaft und die Kulturen zu hinterfragen und die beste Person zu werden, die man sein kann. Dieses „Handbuch“ beinhaltet auch viel Input zu ihrer Kultur und hat mir nochmal mehr Einblicke gegeben. (Zum Beispiel die Tatsache wie bei Mädchen Wert auf ihre Haare gelegt wird und auch, dass selbst in Afrika die westlichen Vorstellungen über Afrika übernommen werden können.) Über einige Stellen bin ich inhaltlich gestolpert. (Zum Beispiel als sie im Kapitel anfangs schreibt, dass sie davon ausgehe dass das Baby ihrer Freundin hetero sein wird. Sie erwähnt zwar, dass sie es nicht sein muss, aber da sie selbst sich nur mit heterosexualität auskennt auch so schreiben wird. Sicher hatte sie damit nur gute Absichten, aber sie macht deutlich, was sie für die Norm hält, obwohl es nicht erforderlich ist für die Folgenden Texte über Liebe. Da es gerade in diesem Brief viel um die Macht der Wörter geht, kann ich diese Kritik nicht weg lassen. Aber um fair zu sein bezieht sich diese Kritik auf zwei Sätze und später schreibt sie noch, dass es wichtig ist den Kindern beizubringen, dass auch Homosexualität existiert und in Ordnung ist. Also abgesehen von dieser Stelle bin ich mehr als nur begeistert von diesen „Handbuch“. Sie hat erstaunlich viele Themen in einfachen Worten und kurzen Kapitel untergebracht. Und ich dachte beim lesen nur „wow, alle Eltern sollten diesen Brief lesen“. Gesamt: ich habe das Buch schnell durchgelesen, an einem Stück und kann das wirklich nur weiterempfehlen!







