Mauerpfeffer
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Description
Book Information
Author Description
NATAŠA KRAMBERGER, geboren 1983, ist Schriftstellerin, Kolumnistin und Öko-Landwirtin. Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften Essays, Reportagen und Kommentare. Für ihren Romandebüt »Nebesa v robidah« (2007) erhielt sie 2010 den Preis der Europäischen Union für Literatur (EUPL). 2011 veröffentlichte sie »Kaki vojaki« (mit Jana Kocjan), 2014 einen Essayband »Brez zidu« und 2016 »Tujčice«. »Verfluchte Misteln« ist auf Slowenisch unter dem Titel »Primerljivi hektarji« 2018 erschienen. Im Sommer lebt sie in Jurovski Dol, Slowenien, und betreibt mit dem Öko-Kunstkollektiv Zelena Centrala einen kleinen biodynamischen Bauernhof. Im Winter lebt sie in Berlin, wo sie den slowenisch-deutschen Kulturverein Periskop leitet. Sie spricht Slowenisch, Englisch, Italienisch und Deutsch.
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Dieses Essay war für mich ein Jahreshighlight. Kramberger hat auf so wenigen Seiten intensiv über die Landwirtschaft, die Natur und den Klimawandel geschrieben, dass ich sofort in den Bann davon gezogen wurde. Sie öffnet mit ihrem eigenen kleinen Kosmos auf ihrem Biohof ein Fenster zum großen Ganzen. Für mich eine absolute Leseempfehlung. Denn sie spricht für mich neben Hirn und Herz auch das Bauchgefühl und Urvertrauen an. Urvertrauen in eine Urmacht…. unsere Natur. Extrem gut geschrieben 🤩.
Eindringliches Essay über die Probleme in der Landwirtschaft anhand einer einzelnen Person, die mit den aktuellen klimatischen Bedingungen zurecht kommen muss. Die Autorin liefert dazu eindrücklichenBilder, auch unter dem Eindruck der klimatischen Katastrophe von 2023, die über Slowenien und Italien hineingebrochen ist. Bewegend und nachdenklich machend.
Starkes Plädoyer für mehr Bio Diversität, sprachlich hervorragend umgesetzt.
Auch in diesem Jahr jagte eine Naturkatastrophe, die andere. In Europa grassierten Brände, Überflutungen, Orkane und Hagelmassen. Wir alle müssen die Natur anders lesen, als bisher. Das hat auch Nataša Kramberger lernen müssen. Sie bewirtschaftet einen kleinen Hof in Slowenien und legt großen Wert auf Biodiversität und ökologische Landwirtschaft. Natürlich wird sie von alteingesessenen Landwirten belächelt und auch ihr Vater spart nicht mit Ratschlägen und lernt doch durch seine Tochter neue Wege anzunehmen. Die Slowenin kämpft mit Disteln und Wühlmäusen, mit trockenen Frühlingen und nassen Sommern. Weder Saatgutkalender noch jahrhundertealte Weisheiten greifen mehr und können dem Klimawandel trotzen. Die Natur kreischt kratzt und wütet und ein fallender Walnussbaum wird mit einem kollektiven Klagelied in seinem Sterben begleitet. Die Autorin arbeitet mit eindrücklich Bildern, die mir teilweise das Blut in den Adern gefrieren ließen. Man spürt den Schweiß, die Verzweiflung aber auch den eisernen Willen es zu schaffen und allen Widrigkeiten zu trotzen. Sprachlich ist dieser Essay sehr besonders. Poesie steht als Kontrapunkt zu den archaischenNaturkatastrophen. Aufzählungen prägen den Rhythmus des Textes genauso, wie die wenigen, aber aufschlussreichen Dialoge. Ein Text der Vergnügen bereitet und gleichzeitig bangen lässt. Ich hab ihn in einem Rutsch gefesselt und gebannt weg gelesen.
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Author Description
NATAŠA KRAMBERGER, geboren 1983, ist Schriftstellerin, Kolumnistin und Öko-Landwirtin. Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften Essays, Reportagen und Kommentare. Für ihren Romandebüt »Nebesa v robidah« (2007) erhielt sie 2010 den Preis der Europäischen Union für Literatur (EUPL). 2011 veröffentlichte sie »Kaki vojaki« (mit Jana Kocjan), 2014 einen Essayband »Brez zidu« und 2016 »Tujčice«. »Verfluchte Misteln« ist auf Slowenisch unter dem Titel »Primerljivi hektarji« 2018 erschienen. Im Sommer lebt sie in Jurovski Dol, Slowenien, und betreibt mit dem Öko-Kunstkollektiv Zelena Centrala einen kleinen biodynamischen Bauernhof. Im Winter lebt sie in Berlin, wo sie den slowenisch-deutschen Kulturverein Periskop leitet. Sie spricht Slowenisch, Englisch, Italienisch und Deutsch.
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Dieses Essay war für mich ein Jahreshighlight. Kramberger hat auf so wenigen Seiten intensiv über die Landwirtschaft, die Natur und den Klimawandel geschrieben, dass ich sofort in den Bann davon gezogen wurde. Sie öffnet mit ihrem eigenen kleinen Kosmos auf ihrem Biohof ein Fenster zum großen Ganzen. Für mich eine absolute Leseempfehlung. Denn sie spricht für mich neben Hirn und Herz auch das Bauchgefühl und Urvertrauen an. Urvertrauen in eine Urmacht…. unsere Natur. Extrem gut geschrieben 🤩.
Eindringliches Essay über die Probleme in der Landwirtschaft anhand einer einzelnen Person, die mit den aktuellen klimatischen Bedingungen zurecht kommen muss. Die Autorin liefert dazu eindrücklichenBilder, auch unter dem Eindruck der klimatischen Katastrophe von 2023, die über Slowenien und Italien hineingebrochen ist. Bewegend und nachdenklich machend.
Starkes Plädoyer für mehr Bio Diversität, sprachlich hervorragend umgesetzt.
Auch in diesem Jahr jagte eine Naturkatastrophe, die andere. In Europa grassierten Brände, Überflutungen, Orkane und Hagelmassen. Wir alle müssen die Natur anders lesen, als bisher. Das hat auch Nataša Kramberger lernen müssen. Sie bewirtschaftet einen kleinen Hof in Slowenien und legt großen Wert auf Biodiversität und ökologische Landwirtschaft. Natürlich wird sie von alteingesessenen Landwirten belächelt und auch ihr Vater spart nicht mit Ratschlägen und lernt doch durch seine Tochter neue Wege anzunehmen. Die Slowenin kämpft mit Disteln und Wühlmäusen, mit trockenen Frühlingen und nassen Sommern. Weder Saatgutkalender noch jahrhundertealte Weisheiten greifen mehr und können dem Klimawandel trotzen. Die Natur kreischt kratzt und wütet und ein fallender Walnussbaum wird mit einem kollektiven Klagelied in seinem Sterben begleitet. Die Autorin arbeitet mit eindrücklich Bildern, die mir teilweise das Blut in den Adern gefrieren ließen. Man spürt den Schweiß, die Verzweiflung aber auch den eisernen Willen es zu schaffen und allen Widrigkeiten zu trotzen. Sprachlich ist dieser Essay sehr besonders. Poesie steht als Kontrapunkt zu den archaischenNaturkatastrophen. Aufzählungen prägen den Rhythmus des Textes genauso, wie die wenigen, aber aufschlussreichen Dialoge. Ein Text der Vergnügen bereitet und gleichzeitig bangen lässt. Ich hab ihn in einem Rutsch gefesselt und gebannt weg gelesen.







