MARJOLA
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Description
Book Information
Posts
Unfassbar beklemmend
Dieses Buch lässt mich mit einem sehr beklemmenden Gefühl in Bauch und Brust zurück. Lange nach dem Zusammenbruch der Welt wie wir sie kennen, ist Plastik für die Menschen der Herde der wichtigste Rohstoff für alles (Kleidung, Wagen, Taschen, Seile etc.). Die Geschichte ist wenig liebevoll und alles sehr harsch. Es geht ums Überleben, da ist kein Platz dafür. Marjolas Ohnmacht, Selbstzweifel und Schuldgefühle sind ganz schwer auszuhalten. Dass nicht alles Gold ist , was glänzt, wird auch beim Leben der Städter bewusst. Marjola macht viele schlimme Dinge durch und entwickelt sich zu einer erwachsenen Frau. Das Ende macht ein bisschen Hoffnung, das ganze Buch jedoch sehr nachdenklich...
Schöne Idee, die ihr Potential nicht ausschöpft
Ich habe mich schwer getan, das Buch für mich zu bewerten und einzuordnen. Die Story-Idee ist super interessant, die Sprache bildlich und verständlich. Leider sind im Laufe des Buches zwei Aspekte für mich immer stärker zum Tragen gekommen, die meinen Gesamteindruck dann doch eher in Richtung Enttäuschung gelenkt haben. Warum? Erstens konnte ich mich mit Marjola, der Hauptprotagonistin, aus deren Sicht das gesamte Buch geschrieben ist, nur schwer identifizieren, irgendwann war ich regelrecht von ihrer Naivität und ihrem Umgang mit der Familie genervt. Das zieht den Spaß am Buch dann doch sehr runter. Ich kann mir aber vorstellen, dass andere Leute sich da eher wiederfinden und es anders bewerten würden... Zweitens: die Zeitsprünge. Um zu zeigen, wie die Welt funktioniert, sind die natürlich unabdingbar. Ich fand sie aber leider an viel zu vielen Stellen eingesetzt. Oft kam ich gerade erst so richtig in einer Szene an, dann endete das Kapitel auch schon und plötzlich befindet man sich in einer anderen Szene - Stunden, Tage oder gar Monate später. Das fand ich sehr schade, da ich das Gefühl hatte, das an vielen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt, dann aber verpasst wurde, noch mehr in die Tiefe zu gehen. Die Sprünge haben mich dann doch eher rausgerissen. Beide Punkte zusammen haben sich vermutlich potenziert, sodass für MICH am Ende ein eher unterdurchschnittliches Leseerlebnis zurückblieb - trotz der duechaus sehr interessanten Idee und Story.
Ein Herzensbuch🥰
Dieses Buch war spannend, traurig und Nervenaufreibend. Voller Sorgen und Strapazen. Die Charaktere sind facettenreich und fähig über sich hinauszuwachsen. Marjola ist die Protagonisten der Geschichte und geht durch Höhen und vor allem Tiefen. Sie entwickelt sich stetig weiter und beginnt die Dinge zu hinterfragen. Sie steht für andere ein und kämpft für ihre Überzeungungen. Wer Dystopien mag, sollte dieses Buch lesen!
Ein tolles Dystopie-Werk!
Der Kauf dieses Buchs kam durch eine Empfehlung zustande - und ich bin begeistert! Die Idee mit dem Plastik als Ressource ist äußerst gelungen umgesetzt, und auch die Darstellung der dystopischen Welt ist bildhaft beschrieben. Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können! Für mich persönlich hätte viel mehr aktive Screenzeit zwischen Omeo und Marjola stattfinden können, ich hätte auch 600 Seiten davon gelesen! ❤️ Aber das, was da war, war auch schon sehr schön verarbeitet. Noch dazu Marjolas Unsicherheiten einzubauen, die ihr das Leben zusätzlich schwer machen, ist wunderbar umgesetzt. Zum Teil habe sogar ich die Augen verdreht und gedacht: "Jetzt lass mal gut sein" - genau wie sie selbst genervt davon ist. Alles in allem einfach super! Und weil ich persönlich das Gefühl habe, dass sich die Textqualität von Büchern in letzter Zeit ins Minderwertige entwickelt hat, muss ich an dieser Stelle ein Lob aussprechen. Das Gesamtpaket stimmt einfach: Stil, Lektorat, Korrektorat, Aufmachung, alles top.
In dieser spannenden Dystopie geht es um die junge Marjola, die gemeinsam mit ihrer Herde ums Überleben kämpft. Auf der Suche nach dem wichtigsten Rohstoff Plastik, kämpfen sie sich durch die schlimmsten Wetterbedingungen. Die oberste Regel der Herde ist: Vertraue keinem Fremden. Jedoch bricht Marjola ausgerechnet diese Regel. Der lockere und bildhafte Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man mitten in das Geschehen dieser aufregenden Geschichte hineingezogen wird. Die Protagonisten sind authentisch und gut ausgearbeitet. Man bekommt einen tollen Einblick in die Gefühle und Gedanken von Marjola und leidet mit ihr mit. Sie muss in ihren jungen Jahren so viel Leid und Hass ertragen. Dennoch kämpft sie und zeigt Stärke. Das Buch bringt nicht nur grausame Zukunftsmusik, sondern auch eine zarte Liebesgeschichte mit und begeistert durch seine vielen Facetten.
Description
Book Information
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Unfassbar beklemmend
Dieses Buch lässt mich mit einem sehr beklemmenden Gefühl in Bauch und Brust zurück. Lange nach dem Zusammenbruch der Welt wie wir sie kennen, ist Plastik für die Menschen der Herde der wichtigste Rohstoff für alles (Kleidung, Wagen, Taschen, Seile etc.). Die Geschichte ist wenig liebevoll und alles sehr harsch. Es geht ums Überleben, da ist kein Platz dafür. Marjolas Ohnmacht, Selbstzweifel und Schuldgefühle sind ganz schwer auszuhalten. Dass nicht alles Gold ist , was glänzt, wird auch beim Leben der Städter bewusst. Marjola macht viele schlimme Dinge durch und entwickelt sich zu einer erwachsenen Frau. Das Ende macht ein bisschen Hoffnung, das ganze Buch jedoch sehr nachdenklich...
Schöne Idee, die ihr Potential nicht ausschöpft
Ich habe mich schwer getan, das Buch für mich zu bewerten und einzuordnen. Die Story-Idee ist super interessant, die Sprache bildlich und verständlich. Leider sind im Laufe des Buches zwei Aspekte für mich immer stärker zum Tragen gekommen, die meinen Gesamteindruck dann doch eher in Richtung Enttäuschung gelenkt haben. Warum? Erstens konnte ich mich mit Marjola, der Hauptprotagonistin, aus deren Sicht das gesamte Buch geschrieben ist, nur schwer identifizieren, irgendwann war ich regelrecht von ihrer Naivität und ihrem Umgang mit der Familie genervt. Das zieht den Spaß am Buch dann doch sehr runter. Ich kann mir aber vorstellen, dass andere Leute sich da eher wiederfinden und es anders bewerten würden... Zweitens: die Zeitsprünge. Um zu zeigen, wie die Welt funktioniert, sind die natürlich unabdingbar. Ich fand sie aber leider an viel zu vielen Stellen eingesetzt. Oft kam ich gerade erst so richtig in einer Szene an, dann endete das Kapitel auch schon und plötzlich befindet man sich in einer anderen Szene - Stunden, Tage oder gar Monate später. Das fand ich sehr schade, da ich das Gefühl hatte, das an vielen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt, dann aber verpasst wurde, noch mehr in die Tiefe zu gehen. Die Sprünge haben mich dann doch eher rausgerissen. Beide Punkte zusammen haben sich vermutlich potenziert, sodass für MICH am Ende ein eher unterdurchschnittliches Leseerlebnis zurückblieb - trotz der duechaus sehr interessanten Idee und Story.
Ein Herzensbuch🥰
Dieses Buch war spannend, traurig und Nervenaufreibend. Voller Sorgen und Strapazen. Die Charaktere sind facettenreich und fähig über sich hinauszuwachsen. Marjola ist die Protagonisten der Geschichte und geht durch Höhen und vor allem Tiefen. Sie entwickelt sich stetig weiter und beginnt die Dinge zu hinterfragen. Sie steht für andere ein und kämpft für ihre Überzeungungen. Wer Dystopien mag, sollte dieses Buch lesen!
Ein tolles Dystopie-Werk!
Der Kauf dieses Buchs kam durch eine Empfehlung zustande - und ich bin begeistert! Die Idee mit dem Plastik als Ressource ist äußerst gelungen umgesetzt, und auch die Darstellung der dystopischen Welt ist bildhaft beschrieben. Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können! Für mich persönlich hätte viel mehr aktive Screenzeit zwischen Omeo und Marjola stattfinden können, ich hätte auch 600 Seiten davon gelesen! ❤️ Aber das, was da war, war auch schon sehr schön verarbeitet. Noch dazu Marjolas Unsicherheiten einzubauen, die ihr das Leben zusätzlich schwer machen, ist wunderbar umgesetzt. Zum Teil habe sogar ich die Augen verdreht und gedacht: "Jetzt lass mal gut sein" - genau wie sie selbst genervt davon ist. Alles in allem einfach super! Und weil ich persönlich das Gefühl habe, dass sich die Textqualität von Büchern in letzter Zeit ins Minderwertige entwickelt hat, muss ich an dieser Stelle ein Lob aussprechen. Das Gesamtpaket stimmt einfach: Stil, Lektorat, Korrektorat, Aufmachung, alles top.
In dieser spannenden Dystopie geht es um die junge Marjola, die gemeinsam mit ihrer Herde ums Überleben kämpft. Auf der Suche nach dem wichtigsten Rohstoff Plastik, kämpfen sie sich durch die schlimmsten Wetterbedingungen. Die oberste Regel der Herde ist: Vertraue keinem Fremden. Jedoch bricht Marjola ausgerechnet diese Regel. Der lockere und bildhafte Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man mitten in das Geschehen dieser aufregenden Geschichte hineingezogen wird. Die Protagonisten sind authentisch und gut ausgearbeitet. Man bekommt einen tollen Einblick in die Gefühle und Gedanken von Marjola und leidet mit ihr mit. Sie muss in ihren jungen Jahren so viel Leid und Hass ertragen. Dennoch kämpft sie und zeigt Stärke. Das Buch bringt nicht nur grausame Zukunftsmusik, sondern auch eine zarte Liebesgeschichte mit und begeistert durch seine vielen Facetten.








