Mann im Zoo
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Description
Book Information
Author Description
David Garnett, am 9. März 1892 in Brighton geboren, war Schriftsteller, Buchhändler, Verleger und Kritiker. In zweiter Ehe war er mit Angelica Bell verheiratet, der Tochter seiner Freunde aus der Bloomsbury-Gruppe, Vanessa Bell und Duncan Grant, mit denen er eine Zeit lang in Charleston Farmhouse zusammengelebt hatte. David Garnett verstarb am 17. Februar 1981.
Posts
Ganz cool
Die Geschichte an sich war sehr merkwürdig und realitätsfern, was gleichzeitig dem ganzen auch ein besonderen Touch gegeben hat. Ich konnte nicht immer klar nachvollziehen was der Autor von mir wollte, aber im große und ganzen war es sehr unterhaltsam. Auch dachte ich eigentlich zu Anfang das hinter dem Buch eine Message steht, doch auf die kann ich noch lange warten. Um zum Schluss zu kommen kann ich auf jeden Fall sagen das ich die Geschichte so schnell nicht vergessen werden und als kleine Lektüre dazwischen ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.
Zusammenfassend kann man nur darüber schmunzeln, dass schon zu so einer Zeit ein Buch mit diesem Aspekt der freiwilligen Gefangenschaft im Zoo geschrieben wurde. Doch leider ging es wohl damals nur um den Situationszustand und nie um de Situation an sich. So bleibt es doch eine unscheinbare Liebesgeschichte mit Hang zur Selbstkasteiung. https://commigratio.com/2019/05/09/david-garnett-mann-im-zoo/
Schnell gelesen und überraschend modern, wenn man das Alter des Buches bedenkt. Leicht erzählt, mit feinem Humor und ein paar Momenten zum Schmunzeln. Hinter der einfachen Geschichte steckt eine gute Moral über Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen. Kurz, klug und unterhaltsam.
Ich fand das Buch insgesamt wirklich ganz gut, vor allem, wenn man bedenkt, wann es ursprünglich geschrieben wurde - 1924. Dafür wirkt die Idee erstaunlich frisch. Das Buch ist schnell gelesen, sprachlich einfach und angenehm. Immer wieder musste ich schmunzeln, weil die Situationen bewusst überspitzt sind und einen leisen, trockenen Humor haben. Inhaltlich steckt eine schöne Moral dahinter. Es geht um Rollenbilder, Erwartungen und darum, wie schnell man Menschen in Schubladen steckt. Das Ganze wird nicht schwer oder belehrend erzählt, sondern eher leicht und mit einem Augenzwinkern. Kein tiefgründiger, komplexer Roman – aber genau das muss er auch nicht sein. Eine kurze, kluge Geschichte, die unterhält und trotzdem zum Nachdenken anregt.
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David Garnett, am 9. März 1892 in Brighton geboren, war Schriftsteller, Buchhändler, Verleger und Kritiker. In zweiter Ehe war er mit Angelica Bell verheiratet, der Tochter seiner Freunde aus der Bloomsbury-Gruppe, Vanessa Bell und Duncan Grant, mit denen er eine Zeit lang in Charleston Farmhouse zusammengelebt hatte. David Garnett verstarb am 17. Februar 1981.
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Ganz cool
Die Geschichte an sich war sehr merkwürdig und realitätsfern, was gleichzeitig dem ganzen auch ein besonderen Touch gegeben hat. Ich konnte nicht immer klar nachvollziehen was der Autor von mir wollte, aber im große und ganzen war es sehr unterhaltsam. Auch dachte ich eigentlich zu Anfang das hinter dem Buch eine Message steht, doch auf die kann ich noch lange warten. Um zum Schluss zu kommen kann ich auf jeden Fall sagen das ich die Geschichte so schnell nicht vergessen werden und als kleine Lektüre dazwischen ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.
Zusammenfassend kann man nur darüber schmunzeln, dass schon zu so einer Zeit ein Buch mit diesem Aspekt der freiwilligen Gefangenschaft im Zoo geschrieben wurde. Doch leider ging es wohl damals nur um den Situationszustand und nie um de Situation an sich. So bleibt es doch eine unscheinbare Liebesgeschichte mit Hang zur Selbstkasteiung. https://commigratio.com/2019/05/09/david-garnett-mann-im-zoo/
Schnell gelesen und überraschend modern, wenn man das Alter des Buches bedenkt. Leicht erzählt, mit feinem Humor und ein paar Momenten zum Schmunzeln. Hinter der einfachen Geschichte steckt eine gute Moral über Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen. Kurz, klug und unterhaltsam.
Ich fand das Buch insgesamt wirklich ganz gut, vor allem, wenn man bedenkt, wann es ursprünglich geschrieben wurde - 1924. Dafür wirkt die Idee erstaunlich frisch. Das Buch ist schnell gelesen, sprachlich einfach und angenehm. Immer wieder musste ich schmunzeln, weil die Situationen bewusst überspitzt sind und einen leisen, trockenen Humor haben. Inhaltlich steckt eine schöne Moral dahinter. Es geht um Rollenbilder, Erwartungen und darum, wie schnell man Menschen in Schubladen steckt. Das Ganze wird nicht schwer oder belehrend erzählt, sondern eher leicht und mit einem Augenzwinkern. Kein tiefgründiger, komplexer Roman – aber genau das muss er auch nicht sein. Eine kurze, kluge Geschichte, die unterhält und trotzdem zum Nachdenken anregt.






