»Mama, bitte lern Deutsch«: Unser Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft

»Mama, bitte lern Deutsch«: Unser Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft

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Book Information

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Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
51%
70%
1%
N/A
75%
30%
77%
89%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
96%
96%
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93%

Pace

Fast0%
Slow20%
Moderate80%
Variable0%

Writing Style

Simple80%
Complex0%
Moderate20%
Bildhaft (100%)Poetisch (60%)Außergewöhnlich (60%)

Posts

1144
All
5

{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, „Ich traue mich nicht zu träumen. Ich wurde nicht dafür gemacht.“

Wie ich geheult habe bei diesem Satz, Ihr habt ja keine Ahnung…😢💦 Bevor ich es überhaupt gelesen habe, ist mir das Buch schon wochenlang hinterhergegeistert, ob im Buchladen, als Empfehlung oder auf Reado… Es war überall!🌎🗺️ Also hab ich mich gebeugt, es gekauft und VERSCHLUNGEN!🕳️ Der Autor erzählt seine sehr berührende Geschichte auf eine so humorvolle Weise, sodass man die traurige Realität teils einfach ausblendet.👓 Damit will ich ihn aber auf keinen Fall bemitleiden, weil darum sollte es bei dem Buch nie gehen! Sondern ums aufklären.🔜 Und das tut es, ich hab so viel gelernt: wie anstrengend Bürokratie sein kann (vllt noch mehr als bei einem selber…),📄📃📜🗒️ oder auch dass die Art wie z.B. Kurden miteinander reden, nicht unbedingt respektlos ist sondern eher humorvoll und witzig, wie auch der trockene Humor welcher in diesem Buch vorherrscht:📔 1)„Meine Mutter dachte jahrelang, 'Mahlzeit' bedeutet einfach 'Hallo für Leute, die Hunger haben'.“ 2)„Möge deine Nase abfallen.“ 3)„Es ist kein Problem, wenn das Haus brennt, solange die Nachbarn nicht denken, wir sind unordentlich.“ Man lernt die Kurdische Kultur und das Leben im Plattenbau kennen, wie es selten zuvor jemand aufgezeigt hat.💥💍🪧 Von kleinen Erzählungen mit den Geschwistern, 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 und dem ersten Mal saufen am See, 🍺⚓️ zu: wie grüne Einhornkotze glitzernde Klamotten.🧤🩲 Einfach eine total tolle und Herzerwärmende Geschichte ❤️‍🔥 über das Leben eines Jungen „Ausländers“ der in Deutschland geboren wurde. Man glaubt garnicht was in diesen 200 Seiten alles erzählt wird📖 Auch wie es so lustig aber auch respektvoll über seinen Vater, seine Geschwister und seine Mutter redet ist soo süß. Und tatsächlich, ist die Frage: „Warum eine Frau die 20 Jahre lang und Deutschland lebt und trotzdem nicht richtig deutsch spricht“, tiefgründiger zu beantworten, als ich es zuerst angenommen hatte…🕳️😢 Wo nähmlich zuerst Unverständnis war, kehrte bei mir schließlich die Erkenntnis ein.💡 Sucht man also eine Biografie die eigentlich keine ist, welche von einer schönen aber auch traurigen, und bewegenden Geschichte eines jungen Kurden und seiner Familie in Deutschland erzählt, dann viel Spaß mit: „Mama bitte lern Deutsch“😊📚⭐️🪸

{⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️} 5 Sterne, „Ich traue mich nicht zu träumen. Ich wurde nicht dafür gemacht.“
4

Mama, bitte bleib so wie Du bist 🥹

Besonders gut hat mir gefallen, das der Autor das Hörbuch selbst einspricht. Es war sehr interessant eine Einwandererfamilie kennenzulernen. Die trotz Sprachbarriere und Alltags-Rassismus versuchen ihr Leben zu meistern.

4.5

Aktuell, wichtig, ironisch, sarkastisch, witzig und sehr unterhaltsam

Mir hat es sehr gut gefallen, sehr aktuell und voller Wahrheiten, auch schmerzliche. Klare Leseempfehlung. Sehr unterhaltsam geschrieben.

5

Hab Tränen gelacht, Tränen unterdrückt und Tränen geweint. Wunderbares Buch!

Ich hab es gar nicht weglegen wollen und an einem Tag verschlungen. Ein großartiges Buch, das den eigenen Horizont erweitert, ohne Vorwürfe zu machen, ohne trocken zu sein. Ich habe an mehreren Stellen laut lachen müssen bis mir die Tränen kamen, ich hab mich mit aufgeregt, hab mich fremdgeschämt für dreckige Rassisten, habe mitgefühlt, mitgefiebert, mitgeweint und noch viel mehr Verständnis als vorher. Das Buch kann ich nur jedem ans Herz legen.

Hab Tränen gelacht, Tränen unterdrückt und Tränen geweint. Wunderbares Buch!
5

"Das ist Träumen? Da muss man bestimmt vorher tausend Formulare ausfüllen, damit man das machen kann - ist hier immer so."

Ein bewegendes Buch. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich dieses Geschichte emotional so berühren würde. Ich habe Scham empfunden und auch Wut - Freude und Trauer - Zweifel und Hoffnung- und vor allem Liebe zu der Familie. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und da Tahsim es persönlich liest, empfand ich sehr authentisch. Der Humor hat mich abgeholt und die Ernsthaftigkeit hat mich bewegt. Ich finde es ist ein wichtiges Buch und es sollte von vielen Menschen gelesen werden. Es bringt Transparenz, es klärt auf und versucht eine Brücke zu schlagen. Ich sehe es auch als eine Hommage an alle Mütter, die alles für ihre Familien tun, vor allem sich selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinten anzustellen. Ein Herzensbuch, dass ich jedem empfehlen kann. Lest es💙🩵❤️🩷🧡📖📖📖🥰🥰🥰

5

Jeder sollte dieses Buch lesen!

Es sollte mehr solcher Bücher geben!

5

Ehrlich, direkt und gesellschaftlich hochrelevant. Ein Buch, das zum Nachdenken zwingt.

Ein wichtiges, ehrliches und stellenweise auch unbequemes Buch. Thasim Durgun erzählt sehr direkt von seiner Kindheit zwischen zwei Welten und zeigt, welche Folgen fehlende Sprachkenntnisse, Abhängigkeiten und familiäre Rollenverschiebungen haben können. Das Buch ist keine Abrechnung, sondern eher ein offener Blick auf strukturelle Probleme, die viele Familien mit Migrationsgeschichte betreffen. Gerade das macht es so stark: Es wirkt authentisch, persönlich und regt zum Nachdenken an, über Integration, Verantwortung und Chancenungleichheit. Manche Passagen sind hart, andere traurig, wieder andere überraschend klar und reflektiert. Insgesamt ein Buch, das hängen bleibt und Diskussionen anstößt.

5

Das Buch von Tahsim ist eine sehr persönliche Geschichte, wie er seine Kindheit im Alter von etwa 8 bis 12 Jahren erlebt hat. Tahsim hat kurdisch-türkische Wurzeln und erzählt wie seine Herkunft seine Kindheit geprägt hat. Sei es auf dem Spielplatz, im Supermarkt, in der Schule oder in der Stadt wo er aufgewachsen ist. In seinem Buch beschreibt er außerdem wie er schon früh für seine Mutter Verantwortung übernehmen musste, da diese kein deutsch spricht. Es geht viel um die Themen Ausgrenzung, Rassismus, Herkunft, Chancengleichheit, die Bürokratie und vielem mehr. Gerade in der heutigen Zeit ein absolut wichtiges Buch, was jeder einmal gelesen haben sollte.

5

"Manchmal, so denke ich heute, ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle."

Ich habe „Mama, bitte lern Deutsch“ als Hörbuch gehört, und dass der Autor die Geschichte selbst spricht, hat für mich alles noch viel intensiver gemacht. Man merkt in jeder Pause, in jedem Satz, dass das seine eigenen Erinnerungen sind. Nichts klingt gespielt oder „vorgelesen“ – eher so, als würde er sich direkt vor einen setzen und einfach erzählen, was er damals erlebt hat.🥺 Beim Zuhören hatte ich oft das Gefühl, als würde ich heimlich in jemanden hineinhorchen, der eigentlich viel zu früh viel zu stark sein musste. Die Art, wie er über seine Mutter spricht – liebevoll, verletzt, verständnisvoll, überfordert – hat mich richtig berührt. ♥️ Was mich besonders getroffen hat, war die Ehrlichkeit. Er versucht nichts zu beschönigen, aber er klagt auch nicht. Er erzählt einfach. Und genau dadurch ist es so stark. Ich hatte mehrmals Gänsehaut, weil man hört, wie sehr diese Zeit ihn geprägt hat. Am Ende des Hörbuchs hatte ich das Gefühl, als hätte jemand seine Seele ein Stück weit geöffnet – und ich durfte kurz reinschauen. Es hat mich traurig gemacht, aber auch dankbar und irgendwie warm.❤️ Ein Hörbuch, das mich wirklich bewegt hat. Und eines, das ich nicht so schnell vergessen werde. Bin sehr froh es gehört zu haben!

5

Sehr berührend und bewegend

Die Alltagssituationen die er beschreibt, haben alle Emotionen bei mir hervorgerufen. Oft war ich beschämt und auch wütend, habe auch mal ein Tränchen vergossen, dann habe ich auch gelacht. In meinen Augen Pflichtlektüre, zum Verständnis und für mehr Toleranz. Zitate die mich sehr angesprochen haben: "Manchmal ist es egal, welche Sprache der Empfänger spricht, denn Schmerz folgt keiner Grammatik, Schmerz sprechen wir alle." "Sie verließen das Land, dass sie nicht verlassen wollten, um in ein Land zu ziehen, was sie nicht wollte."

5

Ein Schmerz, der spricht, weil er endlich darf

Dieses Buch tut weh. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist kein klassischer Migrationsroman, sondern ein persönlicher Seelenbericht, eine liebevolle und zugleich schonungslose Auseinandersetzung mit Herkunft, Entfremdung, Erwartungen und Schuld. Tahsim Durgun schreibt, als würde er seinem jüngeren Ich einen Brief diktieren – und wir dürfen dabei zuhören. Tief bewegend ist die unerwartete Ehrlichkeit, mit der Durgun nicht nur die Strukturen hinterfragt, sondern auch sich selbst. Er stellt sich nicht über die Situation, nicht über seine Eltern und vor allem nicht über seine eigene Scham. Er benennt sie. Und das roh, ungeschminkt, fast schutzlos: Die Momente, in denen er sich für seine Familie schämt, für den Akzent seiner Mutter, für ihre Unsicherheit im deutschen Alltag, für das Gefühl, „zwischen den Welten“ zu stehen und in keiner wirklich dazuzugehören. Diese Selbstkritik ist mutig, gerade weil sie nicht in Selbstmitleid endet. Durgun fragt sich, warum er sich angepasst hat, warum er geschwiegen hat, warum er so lange brauchte, um nicht nur deutsch zu sprechen, sondern sich auch auf Deutsch zu versöhnen, mit sich selbst und mit dem, was er an seinen Wurzeln zu lange verdrängt hat. Und gleichzeitig liegt so unfassbar viel Liebe zwischen den Zeilen: gleichzeitig: Für eine Mutter, die auf ihre Stille, unbeholfene Weise nie aufgehört hat zu kämpfen, für eine Herkunft, die kompliziert ist, aber nie falsch, für eine Sprache, die ihm Freiheit brachte und die er lange dafür benutzte, um sich zu verstecken. „Mama, bitte lern Deutsch“ ist ein innerer Monolog voller Zerrissenheit, der gerade deshalb so kraftvoll ist. Durgun schreibt mit der Präzision eines Erwachsenen und der Verletzlichkeit eines Kindes. Und er zeigt: Man muss nicht laut werden, um gehört zu werden – nur ehrlich.

5

Diese Geschichte ist definitiv eine besondere und muss unbedingt erzählt werden! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷

In „Mama, bitte lern Deutsch“ erzählt Tahsim Durgun mit stiller Wucht und großer Zärtlichkeit die Geschichte seiner Mutter, einer türkischen Gastarbeiterin, die in Deutschland hart arbeitet, liebt, kämpft und schweigt. Nicht, weil sie nichts zu sagen hätte, sondern weil ihr die Worte fehlen, um sich in ihrer neuen Heimat Gehör zu verschaffen. Das Buch ist ein politisches, poetisches und tief menschliches Zeugnis davon, wie Sprache, Herkunft und struktureller Rassismus das Leben von Menschen in Deutschland prägen. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, wütend und nachdenklich gemacht. Und ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, wie wichtig die Sprache und Kommunikation zwischen den Menschen ist. Durguns Mutter wird durch ihre fehlenden Deutschkenntnisse nicht nur ausgeschlossen, sondern auch zum Ziel von Herablassung und Diskriminierung. Der Autor beschreibt eindringlich, wie Sprachlosigkeit nicht mit mangelnder Intelligenz verwechselt werden darf und wie sehr Rassismus gerade dort greift, wo Menschen nicht gehört werden, obwohl sie viel zu sagen haben. Ich ziehe meinen Hut vor Tahsim Durgun, dass er es mit diesem Buch geschafft hat, die Geschichte seiner Mutter und vieler anderer endlich hörbar zu machen. Dieses Buch ist ein Aufruf zur Empathie, zur Anerkennung und ein eindrucksvolles Statement gegen Alltagsrassismus. Es zeigt: Sprache bedeutet Teilhabe. Und jede Stimme, egal mit welchem Akzent, verdient es, gehört zu werden! Das Hörbuch liest übrigens der Autor selbst, was die ganze Geschichte noch emotionaler und authentischer macht! Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung! 🇹🇷🇩🇪❣️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❣️🇩🇪🇹🇷

3.5

Zwischen Sprachbarrieren und Familienalltag 🔑💬

Ich bin mit wirklich hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und bleibe jetzt mit einem sehr zwiegespaltenen Gefühl zurück. Tahsim Durgun hat ein Thema angepackt, das unglaublich wichtig ist, und ich hatte vielleicht insgeheim auf eine Art persönliche „Offenbarung“ gehofft. Eines muss man ihm aber sofort lassen: Er schreibt fantastisch unterhaltsam. Sein Stil ist locker, witzig und absolut nahbar. Er schafft es meisterhaft, die Waage zu halten: Er beschreibt Situationen, die emotional belastend und schwer sind, lockert sie aber im nächsten Moment durch seinen Humor wieder auf, sodass man als Leser nicht von der Schwere erdrückt wird. Trotzdem war das Lesen für mich eine Achterbahnfahrt der Perspektiven. Ich glaube fest daran, dass dieses Buch für Menschen, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem Alltag von Einwandererfamilien oder dem Leben in Deutschland als „Ausländer“ hatten, ein echter Augenöffner sein kann. Es bietet einen wertvollen Zugang zu einer Welt, die vielen verschlossen bleibt. Da ich selbst aber schon sehr viele Berührungspunkte mit diesen Themen hatte und habe, fehlten mir persönlich diese ganz neuen Erkenntnisse. Es fühlte sich oft wie eine Bestätigung von Dingen an, die ich bereits wusste, wodurch der „Aha-Effekt“ leider ausblieb. Ein Punkt, der mich während des Lesens besonders beschäftigt hat, war der titelgebende Leitgedanke. Ich habe viel darüber nachgedacht und mich immer wieder gefragt, wie ich zu der Thematik stehe. Auch wenn Tahsim die schwierigen Umstände und die Belastung sehr greifbar macht, blieb bei mir persönlich am Ende das Gefühl zurück, dass Sprache einfach ein so entscheidender Schlüssel zur Teilhabe und Integration ist und dass ebendiese auf der Prioritätenliste einfach nicht so sehr nach hinten rutschen darf. Es ist ein wahnsinnig komplexes Feld und ich verstehe die Hürden, aber für mich ist und bleibt die Sprache das Fundament, um wirklich anzukommen – ein Gedanke, den ich auch nach (oder gerade wegen?) der Lektüre nicht ganz loslassen konnte. 🔑💬 Was mich am Ende auch etwas überrascht hat: Tahsim betont zu Beginn, dass er genau keine Autobiografie schreiben will, aber für mich fühlte es sich letztlich doch sehr nach seiner ganz persönlichen Geschichte an. Das ist an sich nichts Schlechtes, hat aber meine Erwartung an das Buch ein bisschen verschoben. Insgesamt war es eine gute, kurzweilige Unterhaltung, die wichtige Fragen aufwirft, mich aber nicht so tiefgreifend verändert hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Deshalb gebe ich knappe 3,5 von 5 Sternen. Es ist ein lesenswerter Einblick, der vor allem durch Tahsims sympathische Art lebt. ⭐⭐⭐✨

5

Ein Buch welches man gelesen haben sollte. Unfassbar aufklärend, lustig, charmant und bedeutend. 🫶🏼

5

Eine Geschichte die nachhallt…❤️

Ein Buch, das einen gleichzeitig lachen und weinen lässt. Tahsim erzählt mit viel Gefühl von der schwierigen Eingliederung in eine oft verschlossene Gesellschaft. Der Schreibstil ist wunderschön und geht direkt ins Herz. ✨

5

Sollte jeder gelesen haben

Emotional, humorvoll Musste sehr oft schmunzeln War sehr oft verärgert Auch schockiert Und zum Schluss hab ich die eine oder andere Träne verloren

4.5

Ein unglaublich wichtiges Buch

Vieles hat mich zum nachdenken angeregt ab und zu musste ich auch schmunzeln es ist wichtig auch die anderen Seiten kennenzulernen 😌 am Ende musste ich paar Tränen verdrücken und hatte Gänsehaut

4

Authentischer und sehr wichtiger Perspektivwechsel.

4

Wichtig, emotional, humorvoll.

Ein tolles Hörbuch. Ein Einblick in eine andere Kultur, sensibel aber auch humorvoll. Sollte jeder sich angehört haben, insbesondere aufgrund der aktuellen politischen Lage. Ich danke für intime, persönliche Einblicke. Und stelle mir die Frage: wie tolerant ist Deutschland wirklich? Und vergessen wir nicht zu oft dass Menschen, Menschen bleiben, egal welcher Glaube, welche Sexualität, welche Sichtweise der Dinge!?

4

Interessante Fragmente aus dem Leben erzählt

Wie Deutschland aus der Sicht eines Migrantenkindes ist, welches Hürden überwinden muss, nur weil es Migrationshintergrund hat, wird sehr bildhaft dargestellt. Einzelne Fragmente bilden mit der Zeit ein Bild, aber ein Gesamtbild entsteht nicht, weil zu oft die Fortsetzung zum Fragment fehlt. So erfährt man zwar, dass eine Hürde überwunden wird, aber nicht wie und wieso. Dennoch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Migration verstehen wollen

4.5

Lustig, traurig, interessant und nachdenklich..Ein sehr gutes Buch. 🥹

5

Sehr hörens- und lesenswert!

Tahsims Buch steckt voller Humor und Traurigkeit; es lehrt, regt zum Nachdenken und Perspektivwechsel an. Und zeigt auf - ohne mahnenden Zeigefinger. Für solche, denen Empathie gänzlich abgeht, sollte dieses Buch Pflichtlektüre sein.

5

„Aber ich weiß nicht, wie das geht, weil dieses Land mich nicht träumen lässt.“ (S.199)

Durch Instagram bin ich auf Tahsim Durgun aufmerksam geworden. Seine Art zu erzählen, sein spezieller Humor mag ich sehr. Deshalb wollte ich auch unbedingt sein Buch lesen. Tahsim erzählt feinfühlig seine persönliche Geschichte. Vom Aufwachsen in der Gerüstlandschaft, seiner Schulzeit und dem Leben in einer liebevollen, wertschätzenden Familie, die zusammenhält. Gleichzeitig erhält man schmerzhafte Einblicke in die Realität des Alltagsrassismus. Schon früh übernimmt er Verantwortung für seine Eltern, sei es bei Arztbesuchen, Behördengängen oder anderen Situationen, in denen Tahsim übersetzen muss. Ich kann kaum in Worte fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Trauer, Freude und Wut, und auch Tränchen wurden verdrückt. Die Erfahrungen, die Tahsim und seine Familie machen mussten, sind erschütternd, aber für viele leider noch immer die Realität. Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter. Die Mutter ist einfach so eine starke und schöne Persönlichkeit, hat trotz der vielen Herausforderungen sich nicht unterkriegen lassen - damit ihre Blumen weiter wachsen und träumen können. Sie hat viel Liebe zu geben und immer einen poetischen Spruch auf Lager. „Ich trinke den Çay nicht nur, um Çay zu trinken. Ich trinke ihn, um meinen Kummer wegzuspülen. Mit jedem leeren Çay-Glas wird mein Herz leichter. Die Last, die deine Seele zu tragen hat, wird kleiner, du wäschst sie mit dem Çay ab - wie ein fließender Bach, der deinen Körper reinigt.“ (S.59) Dieses Buch ist schmerzhaft, ehrlich und gleichzeitig so humorvoll geschrieben. Es öffnet einem die Augen und gibt Denkanstöße. Es sollten viele Menschen gelesen haben.

„Aber ich weiß nicht, wie das geht, weil dieses Land mich nicht träumen lässt.“ (S.199)
5

Wenn ich könnte würde ich noch mehr Sterne vergeben. Ich hatte wenig Erwartungen an das Buch, bis auf das es wahrscheinlich lustig ist. Dabei ist es am Wenigstens das, auch das, aber noch viel mehr berührend, einnehmend, aufklärend und noch so viel mehr. Ich hätte Tahsims Geschichten über sich und seine Familie noch lange lange weiterlesen können. Es hat mir viel erklärt und in einigen Aspekten die Augen geöffnet. Womöglich mein Buch des Jahres 2025!!

4.5

Interessant wie er hier sehr humoristisch das Leben seiner Familie in Deutschland beschreibt. Die Hürden liegen im Alltag. In Deutschland geboren aber nicht Deutscher zu sein, fand ich schockierend. Das Buch zeigt aber auch, dass gerade bei Erwachsenen die Vorurteile noch tief verwurzelt sind. Das Leben in der Familie war sehr aufschlussreich. Die Kinder sind hier schon in jungen Jahren Dolmetscher, weil sie im Bildungssystem Deutsch lernen. Die Eltern arbeiten und haben dafür kaum Zeit. Große Empfehlung.

5

Must Read

Ein Buch, dass emotional viel mit mir gemacht hat. Eine Liebeserklärung an die Mamas dieser Welt und ein Spiegel, den sich Deutschland besser mal vorhalten sollte. Vielleicht so, wie der Autor es selbst in den ersten Zeilen sagt: das Buch ist die AFD, aber eine wirkliche Alternative für Deutschland!

5

Ehrlich und liebevoll

Tahsim beschreibt in diesem Buch sein Aufwachsen in Deutschland und wie eine Kindheit für Kinder mit Migrationshintergrund aussieht. Er erzählt mit viel Humor, aber auch eindringlich von den alltäglichen Diskriminierungen und den nervenaufreibenden Behördengängen, denen er und seine Familie ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist das Buch auch eine schöne Liebeserklärung an seine Mutter und eine Anerkennung der Opfer, die sie bringen musste. Ein ehrliches, leicht zugängliches und wichtiges Buch!

5

Tahsim Durgun beschreibt seine eigene Geschichte als Kind bom Migranten. Mit viel Liebe und Witz beschreibt er den Alltag in seiner Familie und wie er es im jeweiligen Alter wahrgenommen hat. Es kommen aber immer wieder Passagen in denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Immer wieder sieht er sich mit Vorurteilen konfrontiert und muss boshaftes Verhalten anderer über sich ergehen lassen. Alles im Allem ein sehr lesenswertes Buch, dass den eigenen Horizont definitiv erweitert und zum Nachdenken anregt.

5

Dieses Buch ist für mich aus dem normalen Bewertungssystem ausgenommen. Es ist wichtig, dass so viele Menschen wie möglich es lesen. Ich habe ihn vor Längerem auf Instagram gefunden und niemand vermittelt diese Art von Themen so witzig und sympathisch wie er. Großartiger Mensch, großartige Mama. Hifa für alle!

5

Hat mir auch als Alman gefallen 😁

4.5

Tashim ist, wie seine 3 Geschwister, in Deutschland geboren hat aber dennoch keine deutsche Staatsbürgerschaft. So geht es auch seinen Eltern und 2 seinen Geschwistern. Nur der zuletzt geborene Bruder hatte das Glück, dass die Gesetzgebung geändert wurde, bevor er diese Erde betrat. Nun stelle man sich aber vor, dass den 3 Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft das Asylrecht abgesprochen werden soll und sie in die Heimat der Eltern abgeschoben werden sollen. Ohne Verwandte dort zu haben, ohne dortige Staatsbürgerschaft oder Ahnung vom Land, geschweige denn es je betreten zu haben. Sie kennen schließlich nur Deutschland. Und nun kommt erschwerend hinzu, dass die Kinder, da sie ja deutsch sprechen, als Dolmetscher für diesen Fall fungieren müssen. Wo bleibt da die Kindheit, wenn du in so jungen Jahren als Einziger in der Familie die Verantwortung hast, die Abschiebung von dir und deinen Geschwistern zu verhindern, dich mit deutschen Beamtentum oder allgmein Terminen mit Ausländerbehörden herumschlagen musst? Jeder der schon einmal mit Ämtern zu tun hatte weiß, dass dies selbst für Muttersprachler alles Andere als einfach ist. Wie stellt sich dies dann erst für ein Kind bzw. einen heranwachsenden dar? Tashim erzählt davon und das einem mit Migrationshintergrund leider noch immer genug Ausgrenzung und Rassismus entgegen schlägt. Egal wo oder von wem. Es ist absolut bewundernswert wie der Autor, trotz der Widrigkeiten seinen Weg durch Abitur und Studium gefunden hat. Seine Mama hingegen hat bis heute Probleme mit der deutschen Sprache. Sie wird dieses Buch nie lesen können und wird weiterhin auf ihre Kinder zurückgreifen müssen, wenn irgendwelche amtlichen Dokumente einflattern. Dass man das nicht in den Griff bekommt und diese Familien mehr unterstützt ist absolut traurig. Fazit Die Geschichte von Tashim Durgun und seiner Familie ist nur eine von vielen. Das sind Geschichten die man nicht oft zu hören bekommt und bei denen es umso wichtiger ist diese auszusprechen. Wie soll eine erfolgreiche Integration erfolgen, wenn nur Steine in den Weg gelegt werden? Macht nachdenklich und ist absolut lesenswert. 4,5 Sterne

4.5

Ein realistischer, ernüchternder und gleichzeitig liebevoller und berührender Blick auf das Aufwachsen in einer kurdisch-jesidischen Familie in Deutschland. Und eine Liebeserklärung des Autors an seine Mutter und eben diese Familie.

5

Tolles Buch

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Beim Lesen erfuhr ich, dass der Autor ein Kurde ist und dabei musste ich an meine ehemalige Studien-Kollegin denken, weil die auch von dort abstammt. Leicht zu lesendes Buch und vielleicht werde ich vom Künstler noch weitere Bücher lesen, wenn ich welche finde und den Namen nicht vergesse. Tahsim Durgun 🧠👌🏻😃

Tolles Buch
5

13. 06.2025 Eines meiner Jahreshighlights! Ein Einblick in das Leben einer Familie, zwischen Tränen und Lachen...

Also dieses Buch ist unterhaltsam, lustig und traurig, erschreckend und hat mich auch an vielen Stellen so wütend gemacht... Ich würde dieses Buch einfach Jedem empfehlen. Jeder sollte es lesen! Oder besser noch: hören!!! Denn der Autor liest selbst! :) Es hat mich noch ein bisschen mehr zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt. Ich bin wirklich froh und dankbar, dass der Autor seine Erfahrungen mit Humor verarbeiten konnte und ihm dann doch noch wohlwollende Menschen begegnet sind. Gerade wie "Pädagogen" mit ihm umgegangen sind hat mir eine Gänsehaut bereitet!!! Es ist so heftig welche Verantwortung auf den Schultern von Kindern liegt, die für ihre Eltern übersetzen und ich glaube, das weiß ich jetzt noch mehr, als vorher sowieso scbon, zu respektieren nach diesem Buch. Die rassistischen Begegnungen sind wirklich schrecklich, aber die Zeit "wegzusehen" sollte wirklich ein für alle Mal vorbei sein! Und das gelingt mit solchen Büchern und Beiträgen! Danke dafür!!!

4

So eine bewegende Geschichte & eine ganz tolle Mutter!

Da ich selbst einen Migrationshintergrund habe, hat mich die Geschichte neugierig gemacht. Das Buch ist wirklich toll & ich finde diese Perspektive wichtig. Ein Kritikpunkt ist, dass es mir Stellenweise zu politisch war & dass ich tatsächlich gerne mehr von der Mutter gelesen hätte. Ein paar wenige Situationen empfand ich als arg einseitig präsentiert. Nichtsdestotrotz, ein gutes & gesellschaftlich relevantes Buch! Auch Tahsim's Entwicklung bewundere ich sehr. Ich hatte wirklich auch Anfangs den Gedanken: "Ja, aber warum lernt die Mutter denn kein Deutsch?!" Ich schäme mich hier für meinen voreiligen Gedankengang. Denn dies klärt sich im Laufe des Buches auf & ist zu 100% nachvollziehbar.

5

Bin stolz darauf dass dieses Buch existiert 🥹

📖 ~ 𝐈𝐍𝐅𝐎𝐑𝐌𝐀𝐓𝐈𝐎𝐍 Tahsim erzählt in „Mama, bitte lern Deutsch“ mit Witz und Tiefe vom Leben zwischen zwei Welten. Als Kind übernahmen er und seien große Schwester (Gülistan) früh Verantwortung in seiner Migrantenfamilie - besonders für seine Mutter, die kaum Deutsch spricht, ist es schwerer. Dabei geht es um mehr als Sprache in diesem Buch; Es ist ein Blick auf Integration, Herkunft und Zugehörigkeit. 𝐑𝐄𝐙𝐄𝐍𝐒𝐈𝐎𝐍 ~ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Anfangs habe ich sehr damit gestruggelt, ob ich das Buch lesen sollte oder nicht. Denn ich verstand es nicht. „Mama bitte lern Deutsch“? Wieso schreibt man sowas? Doch dann fiel mir auf, dass ich eigentlich auch in so einer Situation steckte - nur anders. Bei mir würde es „Papa bitte lern Deutsch“ heißen (Sollte Tahsim das Buch schreiben, würde ich Luftsprünge machen). Mir fiel auf dass Tahsim und ich vieles gemeinsam hatten; die Sprache, die Kultur, die Religion - sogar die Denkweise in einigen Situationen (die Liebe zum Çay trinken hatte ich auch - wie seine Mama). Das Buch hat mir noch mehr gezeigt, wie hart die Realität mit analphabetischen Eltern/ Elternteil sein kann. In einigen Momenten ist man genervt „Boah, wieso kannst du das denn nicht?“ kurz nachdem man sowas sagt, bereut man es direkt und entschuldigt sich. Denn wenn man genau nachdenkt, weiß man die Wahrheit mit der Tahsims Mutter in jeder Perspektive recht hat - „wer soll es mir denn beibringen?“ Ich bewundere Tahsims Mutter von ganzem Herzen. Alles was ich über sie erfahren habe in dem Buch, hat mich stolz gemacht. Obwohl ich sie nicht kenne - komisch, ich weiß. Doch ich kenne etwas. Auf kurdisch ist es leicht für die Analphabeten zu reden und zu verstehen, was gesagt wird, denn sie fühlen sich sicher, auf Deutsch sind sie unsicher und fühlen sich unwohl etwas zu sagen - Verständlich. Ich empfehle wirklich 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐦 dieses Buch zu lesen, es verändert eure Denkweise und zeigt euch wie schwer es wirklich sein kann - für das 𝐊𝐢𝐧𝐝 und für die 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐨𝐟𝐟𝐞𝐧𝐞 𝐏𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧 Danke Tahsim, saet a te xweş be, hast du Glückwunsch 🙏🌸💗 #mamabittelerndeutsch #buch #rezension #booktok #bookstagram #kurdish #yezidisch

Bin stolz darauf dass dieses Buch existiert 🥹
5

Ein wichtiger Einblick

Ein gelungener Mix zwischen Humor und Ernst. Es ist schön, mal aus der anderen Sicht zu hören wie schwer es ist in Deutschland angenommen zu werden. Man fühlt mit und kriegt einen Einblick in das Leben einer Familie, die versucht die Probleme mit der deutschen Sprache so gut es geht zu bewältigen. Vor allem haben mir die vielen Vergleiche mit Harry Potter gefallen! Ein tolles Buch, und ein Autor, der ehrlich ist und kein Blatt vor den Mund nimmt.

5

Unglaublich lustig und berührend

Das Buch ist einerseits unglaublich heiter geschrieben, andererseits fühlt man total mit Tashim und seiner Familie mit, wenn er von dem alltäglichen Rassismus erzählt, dem sie ausgesetzt sind. Das Buch hätte gern länger sein können, ich hätte nochmal 200 Seiten davon lesen können!

5

Mehr als 5 Sterne ⭐️

So ein unfassbar gutes und wichtiges Buch. Es sollte Schullektüre werden. Dieses Buch ist ein Ritt durch das Leben eines Migrakindes, durchflochten von Rassismus, Familie, Liebe, Kummer, Angst und Verlust. Doch man erfährt auch Hoffnung und Erfolg. Es ist eine unglaubliche Liebeserklärung an eine starke und weise Frau, vor der ich meinen Hut ziehe. In vielen Kapiteln habe ich mich selbst erkannt. Bei uns hieß es jedoch nicht „ Deutsch-Förderunterricht“, sondern „Deutsch für Ausländer“. Verrückt. Danke für dieses Buch

3.5

Tahsim nimmt den Leser mit in eine Welt, die vielen fremd, aber umso wichtiger ist, verstanden zu werden. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer Familie mit Migrationshintergrund – erzählt aus der Perspektive eines Kindes, das zwischen zwei Kulturen aufwächst. Er wirft einen ehrlichen Blick auf Sprachbarrieren, Alltagsrassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung, aber auch auf familiären Zusammenhalt und Hoffnung. Tahsims Schreibstil ist ehrlich, direkt und dabei überraschend witzig. Zwischen all den ernsten Momenten bringt er immer wieder Humor rein – ich musste ein paar Mal laut lachen, nur um im nächsten Moment mit Tränen in den Augen dazusitzen. Der Deutsch-Förderunterricht? Ich bin immer noch sprachlos. Stellenweise haben mich die Schreibweise und die häufigen und abrupten Szenenwechsel etwas aus dem Lesefluss gebracht. Trotzdem überwiegt der Eindruck einer ehrlichen Geschichte, die wichtige Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt.

4.5

Authentisch, intelligent, regt zum Nachdenken an

Einerseits sträubt sich in mir einiges, so ein autobiografisches Werk zu bewerten. Andererseits finde ich das Buch wirklich wichtig und lesenswert - daher hab ich mich dennoch für eine Rezi entschieden. Die meisten deutschen Menschen hatten oder haben im Laufe ihres Lebens mit Menschen zu tun, die aus einer Familie mit Migrations-und/oder auch Fluchthintergrund stammen. Doch ich fürchte, die wenigsten, haben auch nur die leiseste Ahnung, in was für Gesamtsituationen diese Menschen wirklich stecken. Wenn man sich dann vorstellt, wie der kleine Sohn oder die kleine Tochter dafür zuständig ist, im Grundschulalter, Behördengänge zu regeln, sich mit zwei Sprachen und Kulturen aus verschiedenen Ländern auseinanderzusetzen und zu versuchen, bestmöglich überall teilzuhaben… das ist echt hart und verdient so viel mehr Empathie als die meisten Menschen hier zulande Menschen mit Migrationserfahrung entgegenbringen. Mich hat das Buch mit seinen autobiografischen Auszügen, die sehr intelligent, kurzweilig und bemüht amüsant sind, tatsächlich eher bedrückt und nachdenklich gemacht. Man wird vom Autoren mitgenommen in verschiedene Alltagssituationen aus seiner Kindheit - die oft erkennen lassen, wie überwältigend das Leben zwischen zwei Welten sein muss. Besonders mitgenommen haben mich die geschilderten Ereignisse bei der Ausländerbehörde. Einzig die Bemühungen, das Buch bzw. Seinen Inhalt amüsant/humorvoll erscheinen zulassen, kamen bei mir irgendwie nicht an - und das brauchte es mMn nach auch absolut nicht, denn was der Autor erlebt hat und schildert, empfinde ich als enorm ernst zu nehmen. Insgesamt zeigt einem das Buch sehr deutlich auf, wie privilegiert man tatsächlich aufgewachsen ist und lebt und wie gut man es eigentlich hat, weil man sich nicht täglich mit Armut, verschiedenen Identitäten, Religionen, Sprachen etc. auseinandersetzen musste als Kind. Das Buch ist kurzweilig und geht trotzdem tief - ein sehr gelungenes und wichtiges Werk, um als privilegierter Deutscher mal stärkere Perspektivenwechsel vorzunehmen und sein eigenes Verhalten inklusive seiner Vorurteile zu hinterfragen. 4,5/5 ⭐️ Wichtiges Buch - kann es nur jedem empfehlen!

5

Ein großartiges Buch. Sollte zu Schullektüre werden.

Tahsim erzählt von seinem Alltag, Ausgrenzung , Demütigung und das schon in der Grundschule. Wie er trotz allem die Liebe zu Sprache entwickelt, Abitur macht und studiert. Er erzählt von der Liebe zu seiner Mutter. Tahsims Buch hat mich jede Emotion fühlen lassen: Wutt, Verzweiflung, Traurigkeit aber ich konnte auch herzlich lachen. Es leistet so viel Aufklärung und ist pädagogisch so wichtig, Ganz große Empfehlung.

4.5

Erschreckend und wertvoll

Ich glaube ich verfolge Tahsim schon seit dem er mit seinen Tiktoks angefangen hat und liebe seinen trockenen Humor. Mich hat das Buch daher sehr interessiert und ich habe es als Hörbuch gehört. Erschreckend fand ich den Alltagsrassismus sowie die Behandlung in der Schule und von den Ausländerbehörden will ich gar nicht erst anfangen. Ergreifend finde ich die Beziehung von ihm und seiner Mutter. Die Entwicklung davon konnte trotz 200 Seiten sehr gut rüber gebracht werden und konnte mir an der ein oder anderen Stelle fast ein Tränchen entlocken 🥲 klare Empfehlung!

4

Unglaublich wichtig zu lesen!

Es war teilweise sehr bedrückend, aber dennoch humorvoll geschrieben. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen. Es bringt einen sehr zum Nachdenken und sich über Privilegien bewusst zu werden, die einem eigentlich selbstverständlich vorkamen.

5

Viel gelacht und geweint.

Danke, Tahsim, dass du uns mitgenommen hast auf deinem Weg und der deiner Familie. Humorvolle und realistische Erzählung von Tahsim und seiner Familie in der Gerüstlandschaft, die einem ans Herz geht. Lohnt sich 100 %, zu lesen.

4

Gesellschaftskritik trifft Selbstkritik

Das Buch ist humorvoll, offen, ehrlich und schonungslos. Tashim hat mir beim Lesen die Möglichkeit gegeben, ihn ein paar Schritte in Schuhen zu begleiten, die ich niemals tragen musste. Eine Geschichte über eine Gesellschaft, die von Beginn an geschlossen war. Es öffnet Augen und zeigt Probleme auf. Es ist aber kein einziger Jammer über diese Probleme, es gibt auch Lösungsvorschläge dafür. Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit.

4

„Mama, bitte bleib so wie du bist.“ Ein Satz, der bleibt. So wie dieses Buch.

„Mama, bitte lern Deutsch“ von Tahsim Durgun ist kein gewöhnliches Buch. Es ist ehrlich, liebevoll, lustig – und zeigt gleichzeitig die harte Realität eines Kindes, das zwischen zwei Welten aufwächst. Für alle, die verstehen wollen, was es heißt, nicht nur anzukommen – sondern wirklich angenommen zu werden. Wie sich Mitschülerinnen, Nachbarinnen, Freund*innen mit Migrationsgeschichte fühlen. Ich empfehle es besonders denen ohne Migrationshintergrund – weil man dadurch Deutschland mit anderen Augen sieht. Und weil man Diversität erst begreifen kann, wenn man bereit ist, anderen zuzuhören. Als MIGRA-Kind habe ich viele Gefühle in diesem Buch wiedergefunden: Träume, die leise bleiben mussten. Liebe, die sich durch Sprachbarrieren kämpfte. Und den Wunsch, dazuzugehören – ohne sich selbst zu verlieren. Ein Buch für mehr Verständnis, mehr Liebe und mehr Mut, Träume wahr werden zu lassen.

4

Spiegelbild einer zerklüfteten Gesellschaft

Zusammenfassung 📝: Tahsim Durgun reflektiert in "Mama, bitte lern Deutsch" humorvoll und zugleich tiefgründig seine Kindheit als Sohn kurdischer Einwanderer. Er beschreibt den frühen Rollentausch, bei dem er als Kind zum Dolmetscher seiner Mutter wurde und Verantwortung bei Behörden oder Ärzten übernehmen musste, die ihn oft überforderte. Das Werk ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen, und beleuchtet die Macht der Sprache als Werkzeug für Respekt und Zugehörigkeit in Deutschland. Letztlich ist es eine Liebeserklärung an seine Familie und ein Plädoyer für mehr Verständnis für die Hürden der Migration. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐ Dieses Buch ist für unsere Gesellschaft von enormer Bedeutung, da es den Finger in eine offene Wunde legt. Beim Lesen drängt sich unweigerlich das Gefühl auf, dass das „System Deutschland“ an vielen Stellen versagt hat. Es wird deutlich, dass Integration keine Einbahnstraße ist und wir als Gesellschaft oft weggesehen haben, während Kinder wie Tahsim die Aufgaben übernahmen, für die es eigentlich staatliche Unterstützung gebraucht hätte. Durgun hält uns den Spiegel vor und zeigt, dass Sprachbarrieren oft weniger mit Unwillen, sondern mit fehlenden Brücken und struktureller Überforderung zu tun haben. Ein wichtiges Werk, das Empathie weckt und dazu anregt, unser Miteinander und unsere Integrationspolitik kritisch zu hinterfragen. Für mich war es spannend, einen Einblick in das Leben einer Person mit Migrationshintergrund zu erhalten. Es hat mir gezeigt wie wichtig es eigentlich ist, sich mit seinen Mitmenschen auseinanderzusetzen und diese zu unterstützen, denn Thasims Mutter hatte niemanden zum Deutsch lernen. Und so ergeht es wahrscheinlich sehr vielen Menschen bei uns in Deutschland.

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