MAAME

MAAME

Softcover
4.4112

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

»Sei bereit, dich in Maddie zu verlieben – ich hab's getan!« • Der große New-York-Times-Bestseller

Ihr ganzes Leben lang wurde Maddie Wright gesagt, wer sie ist. Für ihre ghanaischen Eltern ist sie Maame, diejenige, die sich um die Familie kümmert. Die in die Mutterrolle tritt. Die Betreuerin ihres an Parkinson erkrankten Vaters. Diejenige, die den Familienfrieden bewahrt – und die Geheimnisse. Es ist Zeit für sie, ihre eigene Stimme zu finden. Als sie endlich die Chance bekommt, von zu Hause auszuziehen, ist Maddie fest entschlossen, die Frau zu werden, die sie sein möchte: Eine Frau, die einen knallgelben Anzug trägt, mit Männern ausgeht und sich mutig ihrer Chefin entgegenstellt. Und die nicht all ihre Lebensentscheidungen googeln muss. Doch dann passiert etwas, das Maddie zwingt, die Risiken einzugehen, denen man sich stellen muss, wenn man sein Herz aufs Spiel setzt.

»Maame« ist so unglaublich lustig und tiefgründig wie seine Protagonistin. Es ist eine unvergessliche Geschichte darüber, endlich die Heldin des eigenen Lebens zu werden.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
480
Price
18.50 €

Author Description

Jessica George wurde in London geboren, ihre Eltern stammen aus Ghana. Sie studierte Englische Literatur an der Universität von Sheffield. Nachdem sie zunächst in einer Literaturagentur und einem Theater gearbeitet hatte, bekam sie eine Stelle im Lektorat eines Verlags. Jessica George lebt im Norden Londons. »Maame« ist ihr erster Roman und stand sofort auf der New-York-Times-Bestsellerliste.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
75%
26%
0%
11%
60%
15%
95%
54%
N/A
66%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
78%
85%
93%
80%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%

Posts

20
All
4

Maddie ist eine junge Frau. Eine von nebenan. Die da ist und die so toll normal ist. George schafft es Maddies Sorgen, Nöte, ihre Wut und ihre Verzweiflung als so alltäglich zu beschreiben, dass ich beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl hatte, Maddie könnte meine Freundin sein. Und zwar keine mit krassen Problemen, obwohl man aus Maddies Sorgen durchaus krassere Stories hätte rausholen können. Aber unser Leben ist nun mal unser Leben - wenn auch nicht immer gesund für unsere Psyche und wenn auch andere Menschen gute Gründe sehen, etwas zu verändern. Und das ist toll. Das schafft Nähe. 😊

5

Wie gerne hätte ich dieses Buch in meiner Jugend gelesen! 🩷

Vom Erwachsenwerden und von schmerzhaften Erlebnissen Maddie leistet Care-Arbeit und verpasst dabei ihre frühen 20er-Jahre mitsamt all den Lebensabschnitten, die uns ins Erwachsenwerden begleiten. Da ist der Spitzname „Maame“ Programm, den sie von ihrer aus Ghana stammenden Familie bekommt. Denn „Maame“ heißt sowas wie Frau, Mutter, „Person, die sich um jede*n kümmert“ oder einfach „verantwortlich für alle(s)“. Wie und ob Maddie der Sprung in die Welt einer selbstständigen und starken jungen Frau gelingt, erfahren wir in diesem Roman. 🧡💙🩷 Was bin ich durch die Seiten gerauscht! Wenn ich ein Buch mit fast 500 Seiten mit wenigen Unterbrechungen durchlese, dann muss einfach sensationell geschrieben sein. Sowohl Jessica George als auch der Übersetzerin gelingt es mit einem so lebendigen und authentischen Schreibstil, dass ich Maddies Geschichte nicht nur (super gerne) lese, sondern miterlebe. Besonders geliebt habe ich daran, dass Maddie so ein normales Mädchen ist mit so normalen Erlebnissen und Learnings, wie es so vielen Mädchen in den frühen 20ern geht. Zumindest ich konnte mich ganz wunderbar mit ihr identifizieren, auch wenn Maddies Entwicklung - bedingt durch ihre (teilweise selbst auferlegten) Verpflichtungen zuhause - erst recht spät beginnen konnte. An vielen Stellen habe ich mir gewünscht, es hätte dieses Buch schon knapp 15 Jahre früher gegeben. Denn ich finde es sehr bereichernd und so wichtig, was Maddie uns über das Selbstwertgefühl, über eine gleichberechtigte, würdevolle S*xualität, über Mikroaggr*ssionen, Alltagsr*ssismus und Feminismus mitgibt. Zwei weitere Themen, die unfassbar spannend sind und in MAAME einen sehr hohen Stellenwert bekommen, sind Trauer - und damit verbunden der Umgang mit einem schrecklichen Verlust - und Freundschaft. Und nach dem Lesen war ich wirklich richtig traurig, dass es in meinem Leben keine Shu und Nia gab und gibt. 💔 Wie wundervoll kann Freundschaft bitte sein? 🥹 Eine riesige Leseempfehlung!

Wie gerne hätte ich dieses Buch in meiner Jugend gelesen! 🩷
5

Zusammenfassend lässt sich sagen: damit habe ich nicht gerechnet! Die erst 150 Seiten erzählt Maddie alias Maaame von ihrem Alltag. Eine 25 jährige, deren Leben scheinbar an ihr vorbei läuft, während sie sich um ihren an Parkinson erkrankten Vater kümmert. Wenn sie unsicher wird googelt sie, da sie sich für ihre mangelnde Erfahrung in vielen Gebieten schämt. Leicht zu lesen, viel zu schmunzeln. Doch dann dreht sich die Geschichte und bekommt Tiefgang verbleibt aber trotzdem in der leichten, teilweise naiven Sprache einer jungen unerfahrenen Frau. Da mir das Thema persönlich sehr vertraut ist, konnte ich ihr Erleben nachempfinden, wir haben gemeinsam gelacht und geweint und Maddie ist mir ans Herz gewachsen.

4.5

Das Leben von Maddie Wright - Teenager-und gesellschaftliche Probleme mit Mitte 20

In „Maame“ geht es um Maddie Wright, mitte 20. Sie lebt noch zuhause, weil sie die einzige in der Familie ist, die sich um ihren Parkinson-erkrankten Vater kümmert. Die Mutter ist überwiegend in Ghana und ihr Bruder für die Familie nicht erreichbar. Anfänglich wird von der starken Belastung durch diese Pflegetätigkeit berichtet, die Maddie zu schaffen macht. Als ihre Mutter ihr dann mitteilt, dass sie aus Ghana zurückkehrt, um ihren Mann zu pflegen, damit Maddie ausziehen und ihr Leben leben kann, beginnt eine Reise des (verspäteten) Erwachsenwerdens. Die erste eigene WG, der erste Freund, ein neuer Job und viele neue Herausforderungen erwarten Maddie und damit auch die Lesenden. Aber in „Maame“ geht es um noch viel mehr, als die bekannten Teenagerprobleme: Es geht um Rassismus, um Benachteiligung im Job und in der Gesellschaft allgemein und um die Schwierigkeiten, die dunkelhäutige Menschen in einer „von weißen geführten Gesellschaft“ haben. Es geht um die Verantwortung, die die eigene Familie einen aufbürdet und auch um das psychische Zerbrechen daran. Das Buch bekommt von mir eine 4.5 Sterne Bewertung. Maddie ist so eine sympathische junge Frau, die man auf dem Weg des Erwachsenwerdens begleitet. Dabei wird man in einigen Situationen an die eigenen gemachten Erfahrungen erinnert. Die Schicksalsschläge haben mich gerührt. Insgesamt ließ sich die Geschichte sehr gut verfolgen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und neben der schweren, traurigen Themen, hatte ich auch oftmals schmunzeln müssen.

5

Maddie ist in ihrem Alltag so vielen Mikroaggressionen und verstecktem wie offensichtlichem Rassismus ausgesetzt, dass ich ganz lange das Gefühl hatte, sie wird nie aus diesem Teufelskreis ausbrechen. Auch ihre eigene Familie — ihre Mutter, die eigentlich die meiste Zeit in Ghana verbringt, seit Maddie 12 war, und ihr Bruder, der sich so schnell wie möglich verkrümelt hat — lässt sie in der schwersten Zeit allein. Sie versucht sich selbst irgendwie durchs Leben zu schlängeln. Man will ihr durch die Seiten eigentlich zurufen, dass sie sich endlich um sich Sorgen und sich Hilfe suchen soll. Als sie es dann endlich macht, war ich fast erleichtert. Natürlich kann ich als weiße Person nicht alles nachvollziehen, was Maddie passiert. Aber vielleicht, nein, ganz bestimmt ist es ein wichtiger Roman für "Leute wie mich", diese Seite der Gesellschaft besser kennenzulernen und sich endlich an die eigene Nase zu fassen. Um allen (!) Mitgliedern unserer Gesellschaft das Gefühl von Heimat vermitteln zu können und nicht nur dem Teil, der uns halt irgendwie am besten zu passen scheint.

5

Offen, ehrlich, witzig — ich liebs.

5

Wow! Ich bin einfach nur begeistert! Die Entwicklung der Protagonistin ist beeindruckend und absolut nachvollziehbar! Teilweise musste ich laut auflachen und teilweise laut seufzen. Diese Geschichte umfasst so viele Themen, die mich an mein 25 jähriges Ich zurückdenken ließen. Selten hab ich mich in einem Buch so wiederfinden können!

5

Absolute Empfehlung

Mir ist Maddie sehr ans Herz gewachsen. Was sie erlebt und durchlebt hat, war für mich so real. Maddie möchte herausfinden, wer sie wirklich ist. Dabei hat sie mit ihrer vermeintlichen Verantwortung und Verpflichtung eine „gute Tocher zu sein“ zu kämpfen. Der Autorin ist es m.E. gelungen, eine ehrliche Story zu schreiben und es hat Spaß gemacht zu lesen, wie Maddie sich entwickelt und welche Entscheidungen sie im Laufe der Zeit trifft. Die Danksagung von Jessica George war für mich eine der bewegendsten, die ich je gelesen habe🧡

5

Ich habe das Lesen sehr genossen 😊

4

Ein Memoir über das Erwachsenwerden, Rassismus, Trauer, die Reise zu sich selbst.

Ein Memoir über das Erwachsenwerden, Rassismus, Trauer, die Reise zu sich selbst.
4.5

„Man kann die Schwere der Probleme, die ein Mensch zu tragen hat, nicht an den Problemen selbst messen, sondern nur an der Last, die auf dem liegt, der sie trägt.“ Man ist sofort involviert in Maddies Leben, spürt die Ungerechtigkeiten die ihr widerfahren, ihre Sprachlosigkeit dem zu begegnen. Der Prozess des Erwachsenwerdens ist sehr nachfühlbar und lehrreich. Auch mag ich wie die Charaktere komplex sind, weder gut noch böse, einfach echt, man schließt sie ins Herz und gleichzeitig ist man fassungslos und würde sie am liebsten schütteln. Es scheinen einige autobiografische Aspekte der Autorin enthalten zu sein. Eloquent geschrieben, berührend, reflektiert - einfach ein tolles Leseerlebnis.

„Man kann die Schwere der Probleme, die ein Mensch zu tragen hat, nicht an den Problemen selbst messen, sondern nur an der Last, die auf dem liegt, der sie trägt.“ 

Man ist sofort involviert in Maddies Leben, spürt die Ungerechtigkeiten die ihr widerfahren, ihre Sprachlosigkeit dem zu begegnen. Der Prozess des Erwachsenwerdens ist sehr nachfühlbar und lehrreich. 
Auch mag ich wie die Charaktere komplex sind, weder gut noch böse, einfach echt, man schließt sie ins Herz und gleichzeitig ist man fassungslos und würde sie am liebsten schütteln. 
Es scheinen einige autobiografische Aspekte der Autorin enthalten zu sein. 
Eloquent geschrieben, berührend, reflektiert - einfach ein tolles Leseerlebnis.
5

Maame war ein tolles Buch! Unglaublich, dass ich es beenden konnte, da ich eine langsame Leserin bin. Identifizieren konnte ich mich mit keinem Charakter bis auf Maddie! Tolles Buch und empfehlenswert, vorallem wenn man sich mit ihren Charakter und Hintergrund identifizieren kann!

4.5

"Maame" bedeutet in Ghana "Frau", "Verantwortliche" oder "Mutter" - ein sehr passender Spitzname für die 25-jährige Maddie, die schon früh in die namensgebenden Rollen gedrängt wurde. Sie kümmert sich um den Haushalt, pflegt ihren Vater, der Parkinson hat, und springt auch finanziell immer wieder für die Familie ein. Ihre Mutter führt ein Hostel in der ghanaischen Heimat und ist deshalb meist nur per Telefon für Maddie zu erreichen, auch ihr Bruder glänzt durch Abwesenheit und zieht sich aus der Verantwortung. Als ihre Mutter aus Ghana nach Hause zurück kehrt ergreift Maddie die Chance, endlich von zu Hause auszuziehen und mietet sich in einer WG ein. Sie möchte sich verändern, möchte mehr für sich selbst einstehen und sich öfter ausprobieren. Doch dann trifft sie ein Schicksalsschlag und der neue Job und die ungewohnte Wohnumgebung werden zur Herausforderung, der sich Maddie stellen muss. "Maame" von Jessica George, übersetzt von Stefanie Retterbush, ist ein warmherziger, lustiger und bittersüßer Coming-Of-Age-Roman, der mich vor allem durch seine Protagonistin Maddie überzeugen konnte. Maddie bietet viel Identifikationsfläche, ich habe mich oft in ihren Alltagsschilderungen wieder gefunden und sehr mit ihr mitgefühlt - gerade, wenn sie mal wieder versucht, schwierige Alltagssituationen per Google-Suche zu lösen oder es als People Pleaserin allen um sie herum recht zu machen. Trotz der oft schweren Themen wie dem Verlust eines geliebten Menschen, Einsamkeit, Depressionen und Rassismus schafft es Jessica George, ihr Debüt nicht schwermütig, sondern immer leichtfüßig daher kommen zu lassen. Die fast 500 Seiten lesen sich wie im Flug, auch wenn der Roman für mich in der Mitte einige Längen hatte. Freundschaft, Dating, Mutter-Tochter-Verhältnis, Herausforderungen im Berufsleben - Maddies turbulentes Leben als 25-jährige lädt zum In-der-Lektüre-versinken ein. Ich empfehle "Maame" sehr gerne weiter!

Post image
5

Ich habe dieses Buch geliebt. Maame ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich mochte die Ich-Perspektive, das Spiel mit verschiedenen Medien (Mails, Nachrichten…) und die Perspektive eines Mädchens das in zwei Kulturen ihren Weg und ihre eigene Art und win Stück auch ihren Namen sucht.

5

The book tells the story of Maddie, a young Black woman with Ghanaian immigrant background. Since childhood, she has had to take responsibility for herself because her older brother and mother, especially after her father was diagnosed with Parkinson's, were not really there for her. At 25 years old, she often feels abandoned and increasingly withdraws, as she was taught to discuss her problems only within the family. However, when her mother returns, things start to change. Maddie begins to find herself, despite mainly facing bad experiences and having to endure a significant setback. What I particularly liked: Insights into Ghanaian culture The portrayal of life as a Black woman in London Maddie's development The parallels to the author's own life Although it was initially difficult to get into the story, it was ultimately worth reading. I find it very hard to summarise the whole story, because there‘re so many different facets - Sad moments, funny situations, critical actions, depression - that I can‘t explain all of it and what did it do to me. But the last 200 pages I couldn’t stop and at the end I was feeling empty because I finished the story of Maddie.

3

mir hat in der Geschichte die Tiefe gefehlt. Ausserdem habe ich nur wenig über die Kultur Ghanas erfahren. Maddies Trauer um ihren Vater fand ich berührend und stimmte mich melancholisch. Das Ende war für mich leider zu platt

4

Maame sein

“Maame” ist es die Mutter der Familie zu sein, ohne diese Rolle selbst gewählt zu haben. Viele Töchter kennen diese Zuschreibung und die damit verbundenen Erwartungen nur zu gut. So auch die Protagonistin Maddie. Sie pflegt ihren kranken Vater und ist ständig für alle Belange ihrer Bezugsmenschen verfügbar. Zeitgleich versucht sie in einer rassistisch-geprägten Berufswelt Fuß zu fassen und den religiösen Erwartungen ihrer Mutter gerecht zu werden. Das Buch hat mich an einigen Stellen sehr berührt und abgeholt. Zwischenzeitlich fand ich einige Entwicklungen etwas repetitiv und Maddies erschien mir für ihr Alter (26) oft etwas naiv. Dennoch finde ich, dass dieses Buch unglaublich wichtig ist und deutlich den Wachstumsprozess einer nahbaren Hauptfigur zeigt.

4.5

Klasse Roman zum Thema Selbstbewusstsein

Kann man Google als Lebensratgeber nutzen? Ja, kann man. Und wie das geht, zeigt Jessica George in ihrem Debüt, das von ihrer eigenen Lebensgeschichte inspiriert ist. Maddie wurde ihr ganzes Leben lang gesagt, wer sie ist. Nun möchte sie dies endlich selbst herausfinden. Dabei sucht sie Hilfe im Internet und stellt Google ihre unbeantworteten Fragen. Begleitet Maddie auf ihrer Suche nach sich selbst und begegnet einer Seite von Google, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Ein klasse Roman voller Herz.

4

Hertergreifend

Jeden Tag habe ich mich darauf gefreut Maddies Reise ein Stückchen weiter zu begleiten.. https://www.vinted.de/member/82662900-ilo9905

Create Post