Love Letters to the Dead
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Description
Book Information
Author Description
Ava Dellaira ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop, an dem sie als Truman Capote Stipendiatin teilnahm. Sie wuchs in Albuquerque, New Mexiko auf. Ihren Bachelor machte sie an der Universität von Chicago. Sie glaubt, dass Love Letters to the Dead seinen Anfang nahm, als sie das zweite Mal in ihrem Leben ein Album kaufte –, Nirvanas In Utero – es sich in Schleife anhörte und dabei ihr Tagebuch vollschrieb. Heute lebt Ava Dellaira in Santa Monica, ist in der Filmbranche tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.
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Eine von den ganz normal verrückten Leuten
Eigentlich war es nur eine Hausaufgabe, die Laurel nicht erledigt hatte: Einen Brief an jemanden zu schreiben, der schon verstorben ist. Während ihre Lehrerin damit vermutlich jemanden wie einen ehemaligen Präsidenten meinte, beginnt Laurel jedoch, Briefe an verstorbene Stars zu schreiben, die Idole ihrer Schwester, die selbst auch ums Leben gekommen ist. Mehr und mehr findet Laurel in den Briefen eine Möglichkeit, auszudrücken, wie sie sich fühlt, und während ihr restliches Leben auseinanderbricht, gibt das Schreiben ihr Halt und vielleicht auch irgendwann die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen… Ava Dellaira erzählt uns mit diesem einfühlsamen Jugendbuch die Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens, das ganz normale Probleme zu bewältigen und Herausforderungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu meistern hat. Diese Probleme türmen sich aber auf eine Weise auf, die ihr die Luft nehmen, sie ist gefangen zwischen Schuld, Reue, den Erwartungen anderer und der Hoffnung, ihrer verstorbenen Schwester gerecht zu werden. Ungeschönt fängt die Autorin ihre Stimme ein und erschafft so eine rohe, aber ehrliche Coming of Age Geschichte, die weiß, wie sie den Leser berühren kann, auch wenn sie sicherlich einige gängige Klischees des Erwachsenwerdens und dem Gefühl des Missverstandenseins mitnimmt. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Charme, genau wie in der ungewöhnlichen Form des Romans: Er besteht ausschließlich aus Briefen, adressiert an verstorbene Helden verschiedener Generationen, Mitglieder des forever 27-Clubs aber auch Pioniere wie Amelia Earhart. Der Schreibstil ist sehr einfach und umgangssprachlich, das ist gerade zu Beginn etwas irritierend, fügt sich aber später sehr gut ins Geschehen und Leben der Protagonistin ein, die ihren Weg an der High School, durch ihre zerbrochene Familie und die Probleme ihrer Freunde (und natürlich ihre eigenen) finden muss und dabei mehr und mehr auch selbst ihre Stimme findet. „Love Letters to the Dead“ ist eine berührende Geschichte über das Trauern und Loslassen und darüber, zu lernen, dass nicht die anderen definieren, wer man ist, dass nicht Erwartungen festlegen, wer man zu sein hat und dass wir so wie wir wirklich sind, immer die beste Version unserer selbst sind.

Es ist wirklich Hammer gut. Dabei haben wir einzig und alleine die Briefe, die Laurel an Berühmtheiten schreibt, die verstorben sind. Auch an River Phoenix. Es beginnt mit einem Schulprojekt und ihrem ersten Brief an Kurt Cobain und hat sich gesteigert. Dabei sind die Briefe nicht einmal Standard, sondern beziehen sich immer auf die Person, an die sie adressiert sind. Sie redet mit Amy über Rehab, beschuldigt Kurt, dass er seiner Tochter ein Trauma fürs Leben beschert hat und schreibt, dass sie und ihre Schwester den Film Stand by me geschaut haben und dabei River ziemlich süß fanden, als sie schließlich nach ihm gegoogelt haben und feststellten, dass er nicht mehr am Leben ist, waren sie schockiert und konnten das Ende vom Film nie mehr so betrachten, wie vorher ... Laurel wechselt auf eine neue Schule, weil sie nicht mehr auf ihrer alten sein möchte und kann. Zu viele Erinnerungen ... Und dann lernt sie ihn kennen und er weiß mehr von ihrer Vergangenheit, als sie möchte ... Ich fand es überraschend echt gut und bin froh, dass ich es sowohl gelesen als auch gehört habe. Gerade auf der Arbeit oder vor dem Schlafen war es doch ganz schön. Kennst du das Buch? Es ist ja doch schon ein paar Tage älter. Alles Liebe Janine
Nur Briefe
Der Schreibstil ist komplett nur als viele Briefe geschrieben. Anfangs war seltsam zu lesen für mich dadurch aber ich fand dennoch schnell rein. Super spannende und emotionale Geschichte. Es löst sich alle erst recht spät auf dadurch hat es sich manchmal sehr gezogen aber die späte Auflösung hat sich sehr gelohnt und es war an vielen Stelle sehr emotional nicht nur Richtung Ende. Bei den Freunden hat sich anfangs ein komisches Gefühl aber irgendwann habe ich alle Menschen aus dem Buch immer mehr ins Herz geschlossen!
Hat mich leider nicht ganz abgeholt
Ich fand die Grund-Idee des Buches wirklich sehr gut und hab mich wirklich darauf gefreut dieses Buch zu lesen. Die Erste Hälfte des Buches ist mir unglaublich schwer gefallen. Die Story hat sich total gezogen, ich habe auch mehrfach überlegt ob ich das Buch nicht doch abbrechen soll. Jegliche Situation erschienen ausweglos und im Endeffekt hat einen das Verhalten von Laurel immer mehr demotiviert. Daher fand ich es aber auch umso schöner in der zweiten Hälfte zu beobachten wie Laurel immer besser mit den Ereignissen umgehen konnte. Die Chemie zwischen Laurel und Sky hat in meinen Augen auch nicht wirklich gepasst. Er wurde mir immer unsympathisch und nichtmal der letzte Abschnitt hat ihn mir wieder sympathisch gemacht. Meiner Meinung nach wusste er selbst auch oftmals einfach nicht was er will. Zu Beginn hatte ich bei Laurels neuer Freundesgruppe kein gutes Gefühl, das hat sich aber mit der Zeit immer mehr gelegt und zum Ende hin konnte man alle Charakter und deren „Macken“ immer besser verstehen und nachvollziehen. Der Abschluss des Buchs und gerade die letzten 100 Seiten sind meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Man hatte das Gefühl, dass Laurel extrem wächst und ich finde es richtig, dass übermittelt wird, dass man sich mit sowas doch bitte immer direkt an Vertrauenspersonen wenden soll. Das Buch hat in meinen Augen eine unglaublich viele wichtige Message rüber gebracht, jedoch zähle ich es nicht zu meinen liebsten Büchern.
In dem Buch geht es um Laurel, die zu Beginn im Schuljahr die Aufgabe bekam an jemand ein Brief zu schrieben. Sie hat für sich somit die Methode gefunden ihr ganzen Kummer und Schmerz besser zu verarbeiten. Sie schreibt an bereits verstorbene bekannte bzw Berühmte Menschen. Ich finde es ist ein sehr tolles Buch.
Interessante Trauerbewältigung 🪐
Laurel bekam im Englischunterricht die Aufgabe, einen Brief an einen verstorbenen Künstler zu schreiben. Sie wählte Kurt Cobain, den Lieblingskünstler ihrer kürzlich verstorbenen Schwester. Sie belässt es jedoch nicht bei diesem einen Brief, sondern schreibt mehreren Berühmtheiten, die sich entschlossen, unsere Welt schon früher zu verlassen und nimmt so nach und nach von ihrer Schwester Abschied... 💭 Ich fand das Buch wirklich toll. Die Idee dahinter, der Schreibstil... Ich war wirklich positiv überrascht. Persönlich fand ich es sehr interessant und intensiv in diese Art der Trauerbewältigung einzulesen und mit Laurel immer näher zum "Loslassen" zu kommen. Was ich allerdings schade fand, waren die für mich zu wenigen Hintergrundinformationen zu ihrer Schwester.
"Schreibe einen Brief an eine verstorbene Person", lautet die Aufgabe im Englischunterricht. Laurel beginnt damit, nicht nur einen Brief zu schreiben, sondern lässt Kurt Cobain, Janis Joplin, Amy Winehouse und andere an dem Rest ihres Schuljahres teilhaben. Die Personen haben eines gemeinsam: Sie starben jung, so wie Laurels Schwester May. Es gibt ja so Bücher, die einem genau zur richtigen Zeit zufliegen und das hier war so eins für mich. Laurel leidet sehr unter dem Tod ihrer Schwester May, die ihr großes Vorbild war; unter dem Weggang ihrer Mutter und unter all dem Geraffel, das so ein Teenager-Leben mit sich bringt. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Sätze in einem Buch markiert, die mich berührt haben und dass ich am Ende losheule, passiert auch nicht so oft ... Ein ganz wunderbares Buch über Trauer, Schuldgefühle, Liebe und Herzschmerz.
Das war mein absolutes lieblingsbuch im Alter von ca. 14 Jahren. Jetzt nach 6 Jahren wollte ich es umbedingt nochmal lesen. Ich hab sofort verstanden warum ich es so toll fand damals. Es ist so geschrieben wie ich damals auch gedacht habe. Mein früheres ist hat sich sicher sehr "verstanden" gefühlt. Genauso mit dem "ich weiß nicht so recht wer ich bin". Es werden sehr harte Themen in dem Buch behandelt bzw. angeschnitten an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Am ergreifensten finde ich noch immer den Schluss - hatte auch jetzt wieder Tränen in den Augen. Ich finde das konzept und auch den Schreibstil sehr angenehm und auch gut angepasst an die Person welche ja die Briefe schreibt.
ich fand das Buch sehr berührend und traurig. Ja sicher ist die Protagonistin auch manchmal altklug und schwärmerisch, aber sie ist 15 Jahre alt - das ist in der Pubertät nun mal so. Ich fand Laurel trotzdem sehr sympathisch und hatte ihr nach den ersten 100 Seiten mein Herz geschenkt, hab mit ihr gelitten und gehofft. Ich würde wirklich sehr gerne mehr von der Autorin in Zukunft lesen
I just finished this book a few seconds ago. This book made me so angry and depressed for a few days. But now that I have finished it, I can actually say that it was more than worth it. Im so glad I powered trugh it. If I would have put it down, I wouldn't have picked it up again. I cried so much while reading it. If you havent read this, please do it.
Briefe als Erzählmittel und das passende Ende eines Briefes empfand ich als sehr originell.
Mir hat die Art der Erzählung durch Briefe auch für die Trauma behafteten Thema sehr gefallen. Die Entwicklung von Laurel hat mein Herz berührt und mich nicht nur an einer Stelle Tränen vergießen lassen. Vielleicht wäre eine Triggerwahrnung für jüngere Leser sinnvoll. Das Buch hat auf jeden Fall einen festen Platz in meinem Herzen.
Eine andere Art der Trauerbewältigung... 💭
Laurel bekam im Englischunterricht die Aufgabe, einen Brief an einen verstorbenen Künstler zu schreiben. Sie wählte Kurt Cobain, den Lieblingskünstler ihrer kürzlich verstorbenen Schwester. Sie belässt es jedoch nicht bei diesem einen Brief, sondern schreibt mehreren Berühmtheiten, die sich entschlossen, unsere Welt schon früher zu verlassen und nimmt so nach und nach von ihrer Schwester Abschied. Ich fand das Buch wirklich toll. Die Idee dahinter, der Schreibstil... Ich war wirklich positiv überrascht. Persönlich fand ich es sehr interessant und intensiv in diese Art der Trauerbewältigung einzulesen und mit Laurel immer näher zum "Loslassen" zu kommen. Was ich allerdings schade fand, waren die für mich zu wenigen Hintergrundinformationen zu ihrer Schwester.
“Love Letters to the Dead” ist eine traurige, aber dennoch wunderschöne Geschichte darüber wie Laurel mit ihrer Trauer über den Verlust ihrer Schwester May umgeht. Sie schreibt Briefe an berühmte, bereits verstorbene Personen und findet sich so langsam selbst wieder. Das Buch beinhaltet einige wirklich tragische und auch schockierende Themen welche die Protagonistin aufarbeiten muss um psychisch heilen zu können. Ein Buch dass ich früher zurückgestellt habe, da ich einfach noch nicht bereit war für diese Themen, aber jetzt hat mich das Buch doch im perfekten Moment gefunden und konnte etwas tief in mir berühren. Ein Must-Read für jeden, Trauer, Schuld, Verlust, all das kann jeden Treffen und diese Briefe sind eine mögliche Art der Selbstreflexion. Ein möglicher Umgang mit eben jener Trauer. Aber Laurel lernt auch, dass es wichtig ist mit Anderen darüber zu sprechen was in einem vorgeht und was einen belastet, damit man die Hilfe bekommt die man braucht. Eine emotional geladene Story die mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben hat.
Es war ein sehr interessantes Buch. Die Hauptprotagonisten geht auf eine neue Schule und ist voll mit Trauer und Geheimnissen. Sie kann niemanden verraten wie sie sich fühlt, nicht Mal ihren Eltern und irgendwann bricht es in ihr. Sie schreibt Briefe an verstorbene Persönlichkeiten und erzählt ihnen ihre Geschichte. Auch wenn das Buch nur aus Briefen besteht wodurch die Lesart zu Beginn etwas schwierig erscheint. Gebt dem Buch eine Chance, es hat viele Momente die zum Nachdenken verleiten und man will die Protagonistin gerne trösten. Das Buch ist nicht einfach, aber es ist ein Versuch Wert.
3,5 ⭐ Ein sehr schönes Buch für Teenager wobei hier Themen wie sexueller Missbrauch, Gewalt und Verlust ein großes Thema sind. Die Erzählform im Briefroman-Stil hat mir gut gefallen, auch die Idee, alle Briefe an verstorbene berühmte Persönlichkeiten zu schreiben war echt schön. Dennoch kann man natürlich am Ende sagen, dass alle Briefe immer gleich aufgebaut wurden. Für die jüngeren Leserinnen ist das Buch sicherlich sehr aufwühlend und bewegend. Auch mein "Anfangsverdacht" hat sich letztendlich bestätigt, obwohl ich es mir anders vorgestellt habe. Für ein Erstlingswerk ist es auf jeden Fall sehr gut.
Herzlich, ehrlich und rührend
Ich war SO oft den Tränen nahe, dass ich manchmal wirklich einfach manchmal kurz weinen musste. Ich finde die ganze Story super schön und vor allem die Entwicklung der Protagonistin richtig toll. Man kann richtig gut nachempfinden, wie Laurel sich fühlt und die Idee, Briefen an verstorbenen Persönlichkeiten zu schreiben, einzigartig und gut umgesetzt. Erinnert mich alles bisschen an die damalige Tumblr Zeit und kann bestimmt auch etwas triggernd für manche Leute sein.

Sehr emotional und hinreißend!
Laurel, welche die Briefe eigentlich erst für den Englischunterricht als Aufgabe schreibt, welche sie abgeben soll, hat bald ein ganzes Heft voller Briefe, keinen einzigen hat sie abgegeben. Denn die Briefe sind etwas, wo sie ihre ganze Trauer, Wut und das bisschen Freude, ihre ganzen Probleme, alles aufschreiben kann. Was mich etwas verstört hat war, dass die Freunde von Laurel alle schon mit 15 Jahren Alkohol getrunken und geraucht haben, was wohl als normal galt?! Aber ansonsten ein sehr schönes Buch, obgleich ich es erst nicht lesen wollte.
Kein klassischer Roman und mal etwas andere Themen
Den Schreibstil in Briefform fand ich ganz nett und gut zu lesen, allerdings fehlt dadurch hier und da ein bisschen Zusammenhang. Die Themen die sowohl vordergründig, als auch beiläufig bearbeitet werden: Tod und Trauerbewältigung, Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Liebe, gleichgeschlechtliche Beziehung, sexueller Missbrauch, Drogen- & Alkoholkonsum, verschiedene Familienformen, Glaube, Abhängigkeit, Depression, Freundschaft.. Man kann sich zum Teil gut mit einzelnen Charakteren identifizieren und ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen und nachempfinden, dennoch sind es für mich zu viele ernste Themen auf einmal, die man gar nicht alle auf einmal tiefgründig bearbeiten und verarbeiten kann. Insgesamt ein tolles Buch, das diverse "Tabuthemen" aufgreift, aber für mich im Gesamten nicht 100% zufriedenstellend, trotz "Happy End".
Traurig, düster und langatmig
"Love letters to the dead", ist ein Jugendbuch von Ava Dellaira, welches den Weg unserer Protagonistin, zu sich selber, beschreibt. Inhalt: "Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …" (Klappentext) Die Chataktere: Unsere Protagonistin heißt Laurel und ist ca. 15-16 Jahre alt. Wir begleiten sie in diesem Roman 1 Jahr lang, wie sie nach dem Tod ihrer älteren Schwester May, wieder zu sich selbst findet. Man merkt, was für eine Charakterentwicklung Laurel durchlebt hat. Zu Beginn ist sie sehr ruhig und in sich zurück gezogen und versucht mit dem Tod ihrer Schwester allein klar zu kommen. Sie kommt neu auf die Highschool und spricht auch mit ihrem neuen Freunden nicht über ihren Verlust. Man weiß zu Beginn nicht, was genau zwischen Laurel und ihrer Schwester vorgefallen ist, aber man bekommt immer mal wieder Brocken gereicht, wovon man sich ein Bild von May und der Schwesterndynamik machen konnte. Ich fand es sehr interessant nach und nach herauszufinden, was mit May geschehen ist. Somit ist man immer am Ball geblieben, das Buch weiterzulesen. Leider konnte ich jedoch zu Laurel nie eine emotionale Bindung aufbauen, weil ich oftmals ihre Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Ihr Leben kam mir tatsächlich ein wenig klischeehaft vor, so als würde man versuchen, dass Laurel alle typischen Teenie-Sachen ausprobiert, um dadurch irgendwie wieder ins Leben zu finden. Sei es der erste Kontakt mit Alkohol, Zigaretten oder Drogen oder aber auch die erste Liebe und der erste Herzschmerz. Was mich aufjedenfall sehr überrascht hat, war eine sehr ernste Thematik, die Laurel in der Vergangenheit passiert ist und bei der ich mir auch eine Triggerwarnung gewünscht hätte. Ich fand irgendwie, dass das Thema auch nicht wirklich viel Präsenz hatte, obwohl es das aufgrund seiner Ernsthaftigkeit verdient hätte. Auch zu den anderen Charakteren, wie Sky, Natalie oder Hannah konnte ich leider keinerlei Bindung aufbauen. Der Schreibstil: Der Roman besteht nur aus Briefen an verstorbene Persönlichkeiten, wie Kurt Cobain, Judy Garland, Amy Winehouse etc. Manche davon waren mir geläufig, viele jedoch nicht (🙈), weshalb ich mit den Infos, die man zu den einzelnen Persönlichkeiten erhält,ebenfalls nicht viel anfangen konnte. Mir persönlich war der Schreibstil teilweise echt zu anstrengend, da er zu 85% nur aus Metaphern besteht. Einige von denen habe ich auch verstanden, die meisten davon jedoch nicht. Es kam mir oft auch viel zu philosophisch vor. Der Anfang des Buches war zudem recht langatmig, weswegen ich der Meinung bin, dass man das Buch locker um 100 Seiten hätte kürzen können. Was ich jedoch gut fand war, dass man das ganze Buch über die melancholische Stimmung, der Protagonistin, gespürt hat. Das Buch wird zudem aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Themen (könnte Spoilern): Hauptsächlich geht es darum. Wie Laurel mit dem Tod ihrer Schwester umgeht. Sie versucht May zu kopieren, weil sie so das Gefühl hat, dass sie May dadurch näher ist. Zudem verbringt sie viel Zeit mit ihren Freundinnen und später auch mit ihrem Freund, um sich von dem Schmerz abzulenken. Ein weiteres Thema ist sexueller Missbrauch, den Laurel mit nur 13 Jahren erfahren musste und der hier auch relativ explizit, für ein Jugendbuch, beschrieben worden ist. Aber es geht auch um andere Sachen, wie beispielsweise toxische Familienverhältnisse, Queerness u.a. Sachen. Demnach ist das Buch recht vielschichtig. Fazit: "Love letters to the dead", von Ava Dellaira, ist ein Buch, welches sich mit vielen schweren Themen auseinandersetzt. Und zeigt, wie unterschiedlich ein Trauerprozesse bei verschiedenen Leuten aussehen kann. Es konnte mich in der Umsetzung leider jedoch nicht überzeugen. Der Schreibstil war teilweise echt anstrengend und zu Beginn des Buches habe ich mich manchmal auch gelangweilt. Zudem konnte ich zu den Figuren keine Bindung aufbauen. Alles in allem war das Buch jetzt nicht abgrundtiefschlecht, aber auch nicht das aller beste. Ich würde es wahrscheinlich nicht weiter empfehlen.
Briefe ✉️ 🥰 Das war für mich eine spannende und Emotionale Geschichte gewesen 🥺 Ich fand es sehr interresant und intensiv beschrieben wie Laurel durch Briefe ✉️ die Trauerbewältigung übersteht um dem Ziel loszulassen immer näher kommt 😳 Was ich mir gewünscht hätte wären ein paar mehr Hintergründe zur Schwester aber sonst grandios 🥰

Love Letters to the Dead - Ava Dellaira zum Inhalt: Für Laurel war der Tod ihrer Schwester ein grosser Schock. Die beiden standen sich sehr nahe und May war Laurels grosses Vorbild. Deshalb wählt Laurel, als sie im Englischunterricht einen Brief an eine verstorbene Person schreiben muss, Kurt Cobain, der Mays Lieblingssänger war. Doch anstatt den Brief ihrer Lehrerin abzugeben, schreibt sie immer weiter Briefe an berühmte Personen, die viel zu früh gestorben sind. Darin erzählt sie ihnen von ihrem Leben, ihrer Familie, ihrer neuen Schule, ihren Freunden und dem Jungen in den sie verliebt ist. Je länger sie schreibt, desto mehr beginnt sie sich zu öffnen und endlich Mays Tod zu verarbeiten... meine Meinung: Die wunderschöne Gestaltung des Buches und der tolle Titel haben mich sofort angesprochen. Die Idee hat mir von Anfang an super gefallen und auch die Umsetzung fand ich eigentlich nicht schlecht. Die Briefe sind fast wie ein Tagebuch für Lauren, doch sie haben auf irgendeine Art auch immer ein bisschen mit der Person der sie schreibt zu tun und so lernt man auch etwas mehr über das Leben dieser Persönlichkeiten. Ausserdem sieht man in der Art wie sie ihnen schreibt auch ihre Entwicklung und ich fand es einen interessanten Weg zu zeigen wie Laurel den Tod ihrer Schwester verarbeitet. Die erste Hälfte des Buches hat mir aber teilweise wirklich Probleme bereitet. Ich hatte leider grosse Probleme einen Zugang zu Laurel zu finden. Auch wenn sie natürlich echt viel durchgemacht hat, hätte ich sie manchmal am liebsten einfach nur angeschrien, sie solle sich endlich zusammen nehmen. Mein Problem war nicht, dass sie den Tod ihrer Schwester noch nicht verarbeitet hat, sondern dass sie sich selbst so im Weg stand. Sie hat nach aussen so getan als wäre alles vollkommen in Ordnung und sich komplett verstellt. Wenn doch jemand hinter ihre Fassade sehen konnte, hat sie sich nur noch mehr verschlossen. Obschon man als Leser ihre Briefe, die fast wie ihr Tagebuch sind, liest blieb Laurel einfach sehr blass und ich konnte absolut nicht mit ihr mitfühlen. Was mich weiter an ihr gestört hat war, dass ihr Verhalten und ihre Gedanken auch vom Alter her irgendwie nicht zusammen gepasst haben. Vom Verhalten her sind sie mir irgendwie älter als 15 vorgekommen, aber von den Gedanken her wirkte Laurel irgendwie teilweise auch wieder viel jünger. Besonders aufgefallen ist mir das an ihrer Beziehung zu Sky. Ihre unglaubliche Verliebtheit in ihn, bevor sie überhaupt nur einmal mit ihm gesprochen hat, hat für mich einfach nicht mit der Art wie sich die Beziehung später entwickelt zusammengepasst. Sowieso hat für mich die Chemie zwischen den beiden einfach nicht wirklich gestimmt. Da die Geschichte eher ruhig und vor allem auf die Charaktere fokussiert ist, musste ich mich die erste Hälfte des Buches wirklich fast durch die Handlung quälen. Doch als ich schon kurz davor war aufzugeben wurde die Geschichte endlich besser, natürlich nicht auf einen Schlag doch ab der Hälfte ging es für mich wirklich aufwärts. Ab diesem Punkt konnte ich auch verstehen, weshalb die Geschichte von vielen mit "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky verglichen wird. Nicht nur behandelt dieses Buch ähnliche Themen und die Charaktere haben gewisse Ähnlichkeiten, auch die Atmosphäre und die Gefühle, die die Geschichte in mir ausgelöst hat, waren ähnlich. Laurel beginnt sich endlich etwas zu öffnen und danach konnte mich die Geschichte auch immer mehr berühren. Ehrlich gesagt war mir Laurel immer noch nicht super sympathisch und ich konnte ihr Handeln noch immer nicht vollkommen nachvollziehen, doch ich konnte ganz klar mehr mit ihr mitfühlen und die Geschichte konnte mich auch endlich fesseln. Die Geschichte ist teilweise wirklich extrem traurig und man erfährt wirklich schlimme Dinge, die den Charakteren zugestossen sind. Dabei wird nichts beschönigt und alles sehr realistisch dargestellt, weshalb die Geschichte teilweise wirklich emotional wird und mich sehr berührt hat. Sie regt definitiv auch zum Nachdenken an. Doch die Geschichte wirkt dabei trotzdem irgendwie hoffnungsvoll, denn besonders gegen Ende merkt man, wie Laurel und auch andere Charaktere sich endlich weiter entwickeln können und sie nicht mehr von diesen schlimmen Dingen erdrückt werden. Mir hat das Ende der Geschichte wirklich richtig gut gefallen und ich wünschte nur die erste Hälfte des Buches hätte mich genauso überzeugen können. Fazit: Ich bin ziemlich hin- und hergerissen was dieses Buch angeht. Während ich mit der ersten Hälfte des Buches wirklich kaum etwas anfangen konnte, hat es sich danach immer mehr gesteigert und das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Ich kann das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber gegen Ende hat es mich wirklich sehr berührt und ich bereue es definitiv nicht es gelesen zu haben. 2,5*
Gefühlvoll, liebevoll und freundschaftlich
Deswegen Wein Stern Abzug!! Ich sag von vorne herein ich habe nicht damit gerechnet das dieses Buch auch Themen wie sexuelle Gewalt in gewisser Weise behandelt, war für mich etwas krass ist, sollte man eventuell einen kleinen trigger rein machen! Aber ich finde das hat auch zur Story gepasst und zur Entwicklung der Charaktere, ich fand die aufrichtige Liebe die die Protagonistin empfindet sehr verständlich und auch der Schreibstil sehr einfach gehalten. Auch interessant das alles Briefe sind wie ein Tagebuch was man von jemanden liest, auch immer super gewesen das man verstanden hat wo man sich befindet und wer dort ist usw. Schöne Entwicklung auch der neben Charaktere wow LGBTQ content! *Achtung Spoiler* Ich fand schade das am Ende die Protagonistin ihre Geschichte und ihr Leiden ihrem Vater nicht selbst erzählt hat, ich kann mir nicht so gut vorstellen das man das ihm nicht selbst erzählen wollte, ich weiß nicht wie sie sich gefühlt hat. Fand es aber auch toll wie die Eltern ihrdann Therapie angeboten haben usw. Die Love Story fand ich war auch genau richtig von der Menge! Allen in allem ein schönes Buch ☺️

Ein Buch, welches viele bedeutvolle Themen unglaublich gut behandelt und diese großartig beschrieben hat.
Dass der Roman aus vielen Briefen bestand, war ungewohnt, doch ich konnte mich schnell damit anfreunden, besonders, da dadurch keine Dialoge o.ä. verloren gegangen sind. Generell fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Mir sind während dem Lesen wirklich viele Gedanken durch den Kopf gegangen und ab und an kamen mir sogar Tränen hoch. Also eine große Empfehlung von mir!
Große Emotionen in Briefformat
Es ist schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber mir ist es noch sehr im Gedächtnis geblieben. Die Geschichte spielt komplett in Briefen, die Protagonistin Laurel an verstorbene Persönlichkeiten wie Kurt Cobain schreibt. Allein die ganze Referenzen zu diesen Leuten mochte ich total gern, das ist einfach mein Ding. Laurel beschreibt ihre Gefühle und Erlebnisse in den Briefen und verarbeitet Verlust, erste Liebe und das Auf und Ab von Freundschaften im Teenageralter. Klassisch Coming-of-age treffen die Themen einen hart, die Stimmung ist zugleich melancholisch, trotzig, voller einmaliger "Weißt du noch, damals"-Momente und Hoffnung aufs Erwachsenwerden. Die Figuren sind einem nicht von Anfang an sympathisch, aber sie werden es gerade durch ihre negativen Eigenschaften. Die Story hat ein paar Längen, weshalb es nicht unbedingt ein Pageturner ist und sich meine Spannung in Grenzen hielt, für die Ladung an Emotionen sollte man Kapazitäten einplanen.
"Love Letters to the Dead" habe ich schon einmal 2015 begonnen, also im selben Jahr als es ursprünglich erschienen war. Damals habe ich das Buch nach 15% abgebrochen und es mit den harten, aber ehrlichen Worten "Das liest sich wie eine total langweilige Beschreibung des Alltags einer 12-Jährigen (die eigentlich 16 Jahre alt wäre)! Abgebrochen!" begründet. Manchmal habe ich aber Lust solchen Büchern eine zweite Chance zu geben, wenn es davon eine Hörbuchversion gibt - was in diesem Fall so war. Natürlich war ich durch meine damalige Kurzmeinung zum Buch schon etwas voreingenommen, aber trotzdem hatte ich auch bei diesem zweiten Versuch anfänglich grosse Mühe mit der Protagonistin Laurel. Und der Grund dafür war wieder derselbe Kritikpunkt, den ich damals hatte: Laurel wäre eigentlich als Highschool Schülerin eine Teenagerin, wirkt aber stellenweise wie ein naives Kind - teilweise sogar noch jünger als eine 12-jährige. Und leider wird dieser Eindruck noch zusätzlich durch die Sprecherin unterstützt, die zwar angenehm vorliest, aber doch eine Stimme hat, die diese kindlichen Anteile von Laurel ungünstig verstärkt und sie dadurch manchmal noch naiver und kindischer wirken lässt, als es von der Autorin vermutlich beabsichtigt war. In der ersten Hälfte des Buches passiert nicht wirklich viel. Man begleitet Laurel in ihrem normalen Schulalltag und erfährt zwar am Rande, dass ihre Schwester verstorben wird, es wird jedoch nicht weiter darauf eingegangen. Stattdessen wird über mehrere Kapitel hinweg geschildert, wie sich Laurel in einen Jungen namens Sky verliebt und sich ihre Gedanken fast ausschliesslich um ihn drehen. Als Besonderheit dieses Romans hat sich die Autorin entschieden, die Erzählung als Briefe an verstorbene Berühmtheiten zu schildern. Was wie eine tolle Idee klingt, war in der Umsetzung aber eine Katastrophe, denn die Briefe beginnen zwar mit „Liebe:r Kurt Cobain, River Phoenix, Amy Winehouse oder Amelia Earhart...“, aber was dann folgt, sind eine Art Tagebucheinträge, die keinerlei Substanz haben und teilweise Fremdschampotenzial für mich hatten, weil sie in etwa das Niveau haben, wie meine eigenen Tagebucheinträge als 10-jährige. Die verstorbenen Berühmtheiten würden sich wohl im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, dass ihre Namen für eine so nichtssagende Geschichte missbraucht worden sind. Ergänzt werden die Einträge manchmal dadurch, dass die Lebensgeschichten der Verstorbenen kurz umrissen werden, was sich so gelesen hat, als hätte die Autorin einfach Auszüge aus den jeweiligen Wikipediaseiten kopiert. Ihr könnt euch also vorstellen, welche Tortur dieses Buch vor allem am Anfang für mich war. Ich musste mich wirklich beherrschen, es nicht ein zweites Mal abzubrechen, weil so gar nichts passiert ist, das irgendwelche Relevanz hatte und dem Buch eine Daseinsberechtigung gegeben hätte. Irgendwann, ungefähr im letzten Drittel, hat mich die Autorin dann doch noch überrascht, indem sie plötzlich ein sehr ernstes und schwerwiegendes Thema raushaut, das die Protagonistin Laurel in ihrer Vergangenheit erlebt hatte und aus meiner Sicht unbedingt eine Triggerwarnung benötigt hätte. Erst durch diese Enthüllung, konnte ich Laurels kindische Verhaltensweisen etwas besser nachvollziehen, obwohl ich gerade ihre kindlichen Anteile eher als pathologische Folge ihrer traumatischen Erfahrungen eingeordnet hätte, was ihr Verhalten umso besorgniserregender gemacht hätte. Diese überraschende Wendung hat Laurel zwar für mich zum Lesen nicht unbedingt erträglicher gemacht, aber wenigstens hatte sie neu mein Mitgefühl für das gewonnen, was sie erleben musste. Diese Enthüllung dient auch als Puzzleteilchen dafür, was mit Laurels Schwester geschehen ist, wobei ich bis zuletzt immer noch nicht ganz verstanden habe, was letztendlich zu Mias Tod geführt hat. Obwohl die Autorin es durch diesen Schluss schafft, der Story ein bisschen Tiefgang zu verpassen, ist es ihr in meinen Augen aber nicht gelungen, dieses ernste Thema am Ende des Buches realistisch und sensibel genug umzusetzen. Kurz nachdem man erfährt, was Laurel zugestossen ist, macht diese nämlich eine 180-Wendung im Eiltempo durch, schafft es, sich ihrem Umfeld gegenüber zu öffnen und alles wie durch ein Wunder hinter sich zu lassen. Diese Entwicklung war total unglaubwürdig und in meinen Augen auch eine Faust ins Gesicht für Betroffene, die tatsächlich mit solchen traumatischen Erfahrungen zurechtkommen müssen. Es gibt zwar durchaus Personen, die so etwas leichter wegstecken können, aber da wir Laurel in den ersten zwei Dritteln des Buches so kennengelernt haben, dass sie das eben nicht geschafft hat, war es einfach nur lächerlich, dass sie ihre Vergangenheit innerhalb weniger Seiten einfach so verarbeiten konnte. Das alles hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die Autorin zwar gute Ideen gehabt hätte, sie aber mit der Thematik ihres eigenen Buches heillos überfordert gewesen war. Hier hätte es vielleicht geholfen, sich mit Betroffenen mit ähnlich traumatischen Erfahrungen auszutauschen, um ihre Erlebnisse nicht nur authentischer, sondern auch mit der nötigen Sensibilität beschreiben zu können. Das ist hier der Autorin leider nicht gelungen. Fazit: „Love Letters to the Dead“ ist ein Buch, das in Form von Briefen an verstorbene Berühmtheiten erzählt wird. Was interessant klingt, war in der Umsetzung aber leider eine Katastrophe, denn die Briefe sind auf dem Niveau von Tagebucheinträgen einer Grundschülerin, die bloss ihren öden Schulalltag und ihre Schwärmereien für einen Jungen beinhalten. Im letzten Drittel haut die Autorin schliesslich doch noch ein ernstes Thema raus, mit dem sie allerdings überfordert zu sein schien, da die Umsetzung nicht nur unglaubhaft, sondern auch unsensibel für Betroffene mit ähnlich traumatischen Erfahrungen wirkt. Das Buch hätte gute Ansätze gehabt, die aber leider alle schlecht umgesetzt wurden. Ich kann deshalb nur 1,5 Sterne vergeben und von diesem Buch nur abraten.
Gutes Buch, allerdings nicht überragend
An sich hat mir das Buch recht gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann sich gut in Laurel hineinversetzen. Mich hat dieses Buch allerdings nicht so berührt wie ich es mir erhofft hatte. Teilweise waren mir die Briefe zu weit von der Story entfernt, die mir an sich dennoch gut gefallen hat, das hat das Buch teilweise eher in die Länge gezogen. Die Message, die dieses Buch vermitteln soll kommt trotzdem sehr gut rüber. Abschließend würde ich sagen ein recht gutes Buch, aber bei weitem nicht das beste, das ich gelesen habe.
Wenn man sich darauf einlässt super Buch vor allem auch um ein Tod zu verarbeiten..
Ich habe mich am Anfang schwer getan da ausschließlich nur Briefe geschrieben werden an tote Persönlichkeiten, aber wenn man sich darauf einlässt dann ist das ein wunderschönes Buch über ein Mädchen was viel erlebt hat und verdrängt hat als ihre Schwester vor ihren Augen gestorben ist und dies mit sämtlichen Phasen verarbeitet hat in diesen ganzen Briefen. Ich hab es total geliebt und finde es auch eine echt gute Möglichkeit um einen Tod zu verarbeiten. Eine klare Leseempfehlung
Das erste Drittel/die erste Hälfte mochte ich einfach gar nicht. Ich kam überhaupt nicht rein und hatte echt keine Lust drauf. Danach wurd ich emotional einfach zerstört 🤷♀️ Es wurde alles etwas runder. Dennoch ist es jetzt nicht mein Lieblingsbuch, auch wenn ich ein paar mal die Tränchen zurück halten musste.
Laurel hat vor einiger Zeit ihre Schwester verloren. Im Englischunterricht, soll sie einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie entscheidet sich für den Lieblingssänger ihrer Schwester, Kurt Cobain. Laurel schreibt immer mehr Briefe an unterschiedliche Persönlichkeiten. Mit jedem weiteren Brief, erzählt sie von ihrem Leben und wie es ihr geht. Bis sie einen allerletzten Brief schreibt. Dieser geht an ihre Schwester… Dieses Buch habe ich überall gesehen. Wirklich, überall. Und als ich es mir gekauft habe, lag es ziemlich lange bei mir im Zimmer. Als ich dann die ersten Seiten gelesen habe, habe ich mich immer mehr geschämt, dass ich nicht viel früher mit dem Buch angefangen hätte. Ich möchte hier noch kurz anmerken, dass mit sehr sensiblen Themen in dieser Geschichte umgegangen wird. Deshalb lest die Geschichte mit Vorsicht und achtet auf euch! Die Art wie dieses Buch geschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Bücher, in denen mittlerweile mit Briefen gearbeitet wurden. Aber es gibt nicht so viele, die mich damit berühren. ,,Love Letters to the Dead‘‘ ist definitiv eine Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ich kann euch sagen, dass ihr eine Menge an Taschentücher brauchen werdet! Die Geschichte von Laurel und ihrer Familie hat mich sehr berührt. Und ich bewundere sie sehr für ihren Mut und ihre Kraft, nach dem Tod ihrer Schwester noch weiter zu machen. Die Handlung und die Geschichte wurden sehr realistisch und authentisch dargestellt. Es blieb durchweg spannend, da man bis zum Ende nicht wusste, was mit Laurel und ihrer Schwester wirklich passiert ist. Daher wurde es nie langweilig und man wollte immer weiter lesen. Laurel macht in diesem Buch eine erstaunliche Entwicklung durch. Ihre Gedanken und ihre Gefühle kann man als Leser sehr gut nachvollziehen. Auch ihre Handlungen waren schlüssig und haben Sinn ergeben. Laurel schafft es am Ende zu sich selbst zu finden und kann sich bewusst machen, dass sie nicht Schuld am Tod ihrer Schwester ist. Was Laurel passiert ist, wünsche ich niemanden. Ava Dellaira ist sehr einfühlsam mit ernsten Themen umgegangen, was mir total gut gefallen hat. Sie schreibt flüssig und leicht, aber gleichzeitig fesselt sie den Leser auch an die Seiten. Ava Dellaira schreibt hier mit ganz viel Gefühl und Emotion. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da man immer wissen möchte, was wirklich zwischen den beiden passiert ist. ,,Love Letters to the Dead‘‘ ist eine Geschichte, die viele sensible Themen beinhält. Diese Geschichte wird euch berühren und euch zum Weinen bringen. Das kann ich euch versichern, denn auch ich, musste schon ein paar Tränen verdrücken. Lasst euch auf Laurels Geschichte ein, ihr werdet es nicht bereuen.
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Book Information
Author Description
Ava Dellaira ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop, an dem sie als Truman Capote Stipendiatin teilnahm. Sie wuchs in Albuquerque, New Mexiko auf. Ihren Bachelor machte sie an der Universität von Chicago. Sie glaubt, dass Love Letters to the Dead seinen Anfang nahm, als sie das zweite Mal in ihrem Leben ein Album kaufte –, Nirvanas In Utero – es sich in Schleife anhörte und dabei ihr Tagebuch vollschrieb. Heute lebt Ava Dellaira in Santa Monica, ist in der Filmbranche tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.
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Eine von den ganz normal verrückten Leuten
Eigentlich war es nur eine Hausaufgabe, die Laurel nicht erledigt hatte: Einen Brief an jemanden zu schreiben, der schon verstorben ist. Während ihre Lehrerin damit vermutlich jemanden wie einen ehemaligen Präsidenten meinte, beginnt Laurel jedoch, Briefe an verstorbene Stars zu schreiben, die Idole ihrer Schwester, die selbst auch ums Leben gekommen ist. Mehr und mehr findet Laurel in den Briefen eine Möglichkeit, auszudrücken, wie sie sich fühlt, und während ihr restliches Leben auseinanderbricht, gibt das Schreiben ihr Halt und vielleicht auch irgendwann die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen… Ava Dellaira erzählt uns mit diesem einfühlsamen Jugendbuch die Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens, das ganz normale Probleme zu bewältigen und Herausforderungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu meistern hat. Diese Probleme türmen sich aber auf eine Weise auf, die ihr die Luft nehmen, sie ist gefangen zwischen Schuld, Reue, den Erwartungen anderer und der Hoffnung, ihrer verstorbenen Schwester gerecht zu werden. Ungeschönt fängt die Autorin ihre Stimme ein und erschafft so eine rohe, aber ehrliche Coming of Age Geschichte, die weiß, wie sie den Leser berühren kann, auch wenn sie sicherlich einige gängige Klischees des Erwachsenwerdens und dem Gefühl des Missverstandenseins mitnimmt. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Charme, genau wie in der ungewöhnlichen Form des Romans: Er besteht ausschließlich aus Briefen, adressiert an verstorbene Helden verschiedener Generationen, Mitglieder des forever 27-Clubs aber auch Pioniere wie Amelia Earhart. Der Schreibstil ist sehr einfach und umgangssprachlich, das ist gerade zu Beginn etwas irritierend, fügt sich aber später sehr gut ins Geschehen und Leben der Protagonistin ein, die ihren Weg an der High School, durch ihre zerbrochene Familie und die Probleme ihrer Freunde (und natürlich ihre eigenen) finden muss und dabei mehr und mehr auch selbst ihre Stimme findet. „Love Letters to the Dead“ ist eine berührende Geschichte über das Trauern und Loslassen und darüber, zu lernen, dass nicht die anderen definieren, wer man ist, dass nicht Erwartungen festlegen, wer man zu sein hat und dass wir so wie wir wirklich sind, immer die beste Version unserer selbst sind.

Es ist wirklich Hammer gut. Dabei haben wir einzig und alleine die Briefe, die Laurel an Berühmtheiten schreibt, die verstorben sind. Auch an River Phoenix. Es beginnt mit einem Schulprojekt und ihrem ersten Brief an Kurt Cobain und hat sich gesteigert. Dabei sind die Briefe nicht einmal Standard, sondern beziehen sich immer auf die Person, an die sie adressiert sind. Sie redet mit Amy über Rehab, beschuldigt Kurt, dass er seiner Tochter ein Trauma fürs Leben beschert hat und schreibt, dass sie und ihre Schwester den Film Stand by me geschaut haben und dabei River ziemlich süß fanden, als sie schließlich nach ihm gegoogelt haben und feststellten, dass er nicht mehr am Leben ist, waren sie schockiert und konnten das Ende vom Film nie mehr so betrachten, wie vorher ... Laurel wechselt auf eine neue Schule, weil sie nicht mehr auf ihrer alten sein möchte und kann. Zu viele Erinnerungen ... Und dann lernt sie ihn kennen und er weiß mehr von ihrer Vergangenheit, als sie möchte ... Ich fand es überraschend echt gut und bin froh, dass ich es sowohl gelesen als auch gehört habe. Gerade auf der Arbeit oder vor dem Schlafen war es doch ganz schön. Kennst du das Buch? Es ist ja doch schon ein paar Tage älter. Alles Liebe Janine
Nur Briefe
Der Schreibstil ist komplett nur als viele Briefe geschrieben. Anfangs war seltsam zu lesen für mich dadurch aber ich fand dennoch schnell rein. Super spannende und emotionale Geschichte. Es löst sich alle erst recht spät auf dadurch hat es sich manchmal sehr gezogen aber die späte Auflösung hat sich sehr gelohnt und es war an vielen Stelle sehr emotional nicht nur Richtung Ende. Bei den Freunden hat sich anfangs ein komisches Gefühl aber irgendwann habe ich alle Menschen aus dem Buch immer mehr ins Herz geschlossen!
Hat mich leider nicht ganz abgeholt
Ich fand die Grund-Idee des Buches wirklich sehr gut und hab mich wirklich darauf gefreut dieses Buch zu lesen. Die Erste Hälfte des Buches ist mir unglaublich schwer gefallen. Die Story hat sich total gezogen, ich habe auch mehrfach überlegt ob ich das Buch nicht doch abbrechen soll. Jegliche Situation erschienen ausweglos und im Endeffekt hat einen das Verhalten von Laurel immer mehr demotiviert. Daher fand ich es aber auch umso schöner in der zweiten Hälfte zu beobachten wie Laurel immer besser mit den Ereignissen umgehen konnte. Die Chemie zwischen Laurel und Sky hat in meinen Augen auch nicht wirklich gepasst. Er wurde mir immer unsympathisch und nichtmal der letzte Abschnitt hat ihn mir wieder sympathisch gemacht. Meiner Meinung nach wusste er selbst auch oftmals einfach nicht was er will. Zu Beginn hatte ich bei Laurels neuer Freundesgruppe kein gutes Gefühl, das hat sich aber mit der Zeit immer mehr gelegt und zum Ende hin konnte man alle Charakter und deren „Macken“ immer besser verstehen und nachvollziehen. Der Abschluss des Buchs und gerade die letzten 100 Seiten sind meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Man hatte das Gefühl, dass Laurel extrem wächst und ich finde es richtig, dass übermittelt wird, dass man sich mit sowas doch bitte immer direkt an Vertrauenspersonen wenden soll. Das Buch hat in meinen Augen eine unglaublich viele wichtige Message rüber gebracht, jedoch zähle ich es nicht zu meinen liebsten Büchern.
In dem Buch geht es um Laurel, die zu Beginn im Schuljahr die Aufgabe bekam an jemand ein Brief zu schrieben. Sie hat für sich somit die Methode gefunden ihr ganzen Kummer und Schmerz besser zu verarbeiten. Sie schreibt an bereits verstorbene bekannte bzw Berühmte Menschen. Ich finde es ist ein sehr tolles Buch.
Interessante Trauerbewältigung 🪐
Laurel bekam im Englischunterricht die Aufgabe, einen Brief an einen verstorbenen Künstler zu schreiben. Sie wählte Kurt Cobain, den Lieblingskünstler ihrer kürzlich verstorbenen Schwester. Sie belässt es jedoch nicht bei diesem einen Brief, sondern schreibt mehreren Berühmtheiten, die sich entschlossen, unsere Welt schon früher zu verlassen und nimmt so nach und nach von ihrer Schwester Abschied... 💭 Ich fand das Buch wirklich toll. Die Idee dahinter, der Schreibstil... Ich war wirklich positiv überrascht. Persönlich fand ich es sehr interessant und intensiv in diese Art der Trauerbewältigung einzulesen und mit Laurel immer näher zum "Loslassen" zu kommen. Was ich allerdings schade fand, waren die für mich zu wenigen Hintergrundinformationen zu ihrer Schwester.
"Schreibe einen Brief an eine verstorbene Person", lautet die Aufgabe im Englischunterricht. Laurel beginnt damit, nicht nur einen Brief zu schreiben, sondern lässt Kurt Cobain, Janis Joplin, Amy Winehouse und andere an dem Rest ihres Schuljahres teilhaben. Die Personen haben eines gemeinsam: Sie starben jung, so wie Laurels Schwester May. Es gibt ja so Bücher, die einem genau zur richtigen Zeit zufliegen und das hier war so eins für mich. Laurel leidet sehr unter dem Tod ihrer Schwester May, die ihr großes Vorbild war; unter dem Weggang ihrer Mutter und unter all dem Geraffel, das so ein Teenager-Leben mit sich bringt. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Sätze in einem Buch markiert, die mich berührt haben und dass ich am Ende losheule, passiert auch nicht so oft ... Ein ganz wunderbares Buch über Trauer, Schuldgefühle, Liebe und Herzschmerz.
Das war mein absolutes lieblingsbuch im Alter von ca. 14 Jahren. Jetzt nach 6 Jahren wollte ich es umbedingt nochmal lesen. Ich hab sofort verstanden warum ich es so toll fand damals. Es ist so geschrieben wie ich damals auch gedacht habe. Mein früheres ist hat sich sicher sehr "verstanden" gefühlt. Genauso mit dem "ich weiß nicht so recht wer ich bin". Es werden sehr harte Themen in dem Buch behandelt bzw. angeschnitten an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Am ergreifensten finde ich noch immer den Schluss - hatte auch jetzt wieder Tränen in den Augen. Ich finde das konzept und auch den Schreibstil sehr angenehm und auch gut angepasst an die Person welche ja die Briefe schreibt.
ich fand das Buch sehr berührend und traurig. Ja sicher ist die Protagonistin auch manchmal altklug und schwärmerisch, aber sie ist 15 Jahre alt - das ist in der Pubertät nun mal so. Ich fand Laurel trotzdem sehr sympathisch und hatte ihr nach den ersten 100 Seiten mein Herz geschenkt, hab mit ihr gelitten und gehofft. Ich würde wirklich sehr gerne mehr von der Autorin in Zukunft lesen
I just finished this book a few seconds ago. This book made me so angry and depressed for a few days. But now that I have finished it, I can actually say that it was more than worth it. Im so glad I powered trugh it. If I would have put it down, I wouldn't have picked it up again. I cried so much while reading it. If you havent read this, please do it.
Briefe als Erzählmittel und das passende Ende eines Briefes empfand ich als sehr originell.
Mir hat die Art der Erzählung durch Briefe auch für die Trauma behafteten Thema sehr gefallen. Die Entwicklung von Laurel hat mein Herz berührt und mich nicht nur an einer Stelle Tränen vergießen lassen. Vielleicht wäre eine Triggerwahrnung für jüngere Leser sinnvoll. Das Buch hat auf jeden Fall einen festen Platz in meinem Herzen.
Eine andere Art der Trauerbewältigung... 💭
Laurel bekam im Englischunterricht die Aufgabe, einen Brief an einen verstorbenen Künstler zu schreiben. Sie wählte Kurt Cobain, den Lieblingskünstler ihrer kürzlich verstorbenen Schwester. Sie belässt es jedoch nicht bei diesem einen Brief, sondern schreibt mehreren Berühmtheiten, die sich entschlossen, unsere Welt schon früher zu verlassen und nimmt so nach und nach von ihrer Schwester Abschied. Ich fand das Buch wirklich toll. Die Idee dahinter, der Schreibstil... Ich war wirklich positiv überrascht. Persönlich fand ich es sehr interessant und intensiv in diese Art der Trauerbewältigung einzulesen und mit Laurel immer näher zum "Loslassen" zu kommen. Was ich allerdings schade fand, waren die für mich zu wenigen Hintergrundinformationen zu ihrer Schwester.
“Love Letters to the Dead” ist eine traurige, aber dennoch wunderschöne Geschichte darüber wie Laurel mit ihrer Trauer über den Verlust ihrer Schwester May umgeht. Sie schreibt Briefe an berühmte, bereits verstorbene Personen und findet sich so langsam selbst wieder. Das Buch beinhaltet einige wirklich tragische und auch schockierende Themen welche die Protagonistin aufarbeiten muss um psychisch heilen zu können. Ein Buch dass ich früher zurückgestellt habe, da ich einfach noch nicht bereit war für diese Themen, aber jetzt hat mich das Buch doch im perfekten Moment gefunden und konnte etwas tief in mir berühren. Ein Must-Read für jeden, Trauer, Schuld, Verlust, all das kann jeden Treffen und diese Briefe sind eine mögliche Art der Selbstreflexion. Ein möglicher Umgang mit eben jener Trauer. Aber Laurel lernt auch, dass es wichtig ist mit Anderen darüber zu sprechen was in einem vorgeht und was einen belastet, damit man die Hilfe bekommt die man braucht. Eine emotional geladene Story die mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben hat.
Es war ein sehr interessantes Buch. Die Hauptprotagonisten geht auf eine neue Schule und ist voll mit Trauer und Geheimnissen. Sie kann niemanden verraten wie sie sich fühlt, nicht Mal ihren Eltern und irgendwann bricht es in ihr. Sie schreibt Briefe an verstorbene Persönlichkeiten und erzählt ihnen ihre Geschichte. Auch wenn das Buch nur aus Briefen besteht wodurch die Lesart zu Beginn etwas schwierig erscheint. Gebt dem Buch eine Chance, es hat viele Momente die zum Nachdenken verleiten und man will die Protagonistin gerne trösten. Das Buch ist nicht einfach, aber es ist ein Versuch Wert.
3,5 ⭐ Ein sehr schönes Buch für Teenager wobei hier Themen wie sexueller Missbrauch, Gewalt und Verlust ein großes Thema sind. Die Erzählform im Briefroman-Stil hat mir gut gefallen, auch die Idee, alle Briefe an verstorbene berühmte Persönlichkeiten zu schreiben war echt schön. Dennoch kann man natürlich am Ende sagen, dass alle Briefe immer gleich aufgebaut wurden. Für die jüngeren Leserinnen ist das Buch sicherlich sehr aufwühlend und bewegend. Auch mein "Anfangsverdacht" hat sich letztendlich bestätigt, obwohl ich es mir anders vorgestellt habe. Für ein Erstlingswerk ist es auf jeden Fall sehr gut.
Herzlich, ehrlich und rührend
Ich war SO oft den Tränen nahe, dass ich manchmal wirklich einfach manchmal kurz weinen musste. Ich finde die ganze Story super schön und vor allem die Entwicklung der Protagonistin richtig toll. Man kann richtig gut nachempfinden, wie Laurel sich fühlt und die Idee, Briefen an verstorbenen Persönlichkeiten zu schreiben, einzigartig und gut umgesetzt. Erinnert mich alles bisschen an die damalige Tumblr Zeit und kann bestimmt auch etwas triggernd für manche Leute sein.

Sehr emotional und hinreißend!
Laurel, welche die Briefe eigentlich erst für den Englischunterricht als Aufgabe schreibt, welche sie abgeben soll, hat bald ein ganzes Heft voller Briefe, keinen einzigen hat sie abgegeben. Denn die Briefe sind etwas, wo sie ihre ganze Trauer, Wut und das bisschen Freude, ihre ganzen Probleme, alles aufschreiben kann. Was mich etwas verstört hat war, dass die Freunde von Laurel alle schon mit 15 Jahren Alkohol getrunken und geraucht haben, was wohl als normal galt?! Aber ansonsten ein sehr schönes Buch, obgleich ich es erst nicht lesen wollte.
Kein klassischer Roman und mal etwas andere Themen
Den Schreibstil in Briefform fand ich ganz nett und gut zu lesen, allerdings fehlt dadurch hier und da ein bisschen Zusammenhang. Die Themen die sowohl vordergründig, als auch beiläufig bearbeitet werden: Tod und Trauerbewältigung, Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Liebe, gleichgeschlechtliche Beziehung, sexueller Missbrauch, Drogen- & Alkoholkonsum, verschiedene Familienformen, Glaube, Abhängigkeit, Depression, Freundschaft.. Man kann sich zum Teil gut mit einzelnen Charakteren identifizieren und ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen und nachempfinden, dennoch sind es für mich zu viele ernste Themen auf einmal, die man gar nicht alle auf einmal tiefgründig bearbeiten und verarbeiten kann. Insgesamt ein tolles Buch, das diverse "Tabuthemen" aufgreift, aber für mich im Gesamten nicht 100% zufriedenstellend, trotz "Happy End".
Traurig, düster und langatmig
"Love letters to the dead", ist ein Jugendbuch von Ava Dellaira, welches den Weg unserer Protagonistin, zu sich selber, beschreibt. Inhalt: "Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …" (Klappentext) Die Chataktere: Unsere Protagonistin heißt Laurel und ist ca. 15-16 Jahre alt. Wir begleiten sie in diesem Roman 1 Jahr lang, wie sie nach dem Tod ihrer älteren Schwester May, wieder zu sich selbst findet. Man merkt, was für eine Charakterentwicklung Laurel durchlebt hat. Zu Beginn ist sie sehr ruhig und in sich zurück gezogen und versucht mit dem Tod ihrer Schwester allein klar zu kommen. Sie kommt neu auf die Highschool und spricht auch mit ihrem neuen Freunden nicht über ihren Verlust. Man weiß zu Beginn nicht, was genau zwischen Laurel und ihrer Schwester vorgefallen ist, aber man bekommt immer mal wieder Brocken gereicht, wovon man sich ein Bild von May und der Schwesterndynamik machen konnte. Ich fand es sehr interessant nach und nach herauszufinden, was mit May geschehen ist. Somit ist man immer am Ball geblieben, das Buch weiterzulesen. Leider konnte ich jedoch zu Laurel nie eine emotionale Bindung aufbauen, weil ich oftmals ihre Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Ihr Leben kam mir tatsächlich ein wenig klischeehaft vor, so als würde man versuchen, dass Laurel alle typischen Teenie-Sachen ausprobiert, um dadurch irgendwie wieder ins Leben zu finden. Sei es der erste Kontakt mit Alkohol, Zigaretten oder Drogen oder aber auch die erste Liebe und der erste Herzschmerz. Was mich aufjedenfall sehr überrascht hat, war eine sehr ernste Thematik, die Laurel in der Vergangenheit passiert ist und bei der ich mir auch eine Triggerwarnung gewünscht hätte. Ich fand irgendwie, dass das Thema auch nicht wirklich viel Präsenz hatte, obwohl es das aufgrund seiner Ernsthaftigkeit verdient hätte. Auch zu den anderen Charakteren, wie Sky, Natalie oder Hannah konnte ich leider keinerlei Bindung aufbauen. Der Schreibstil: Der Roman besteht nur aus Briefen an verstorbene Persönlichkeiten, wie Kurt Cobain, Judy Garland, Amy Winehouse etc. Manche davon waren mir geläufig, viele jedoch nicht (🙈), weshalb ich mit den Infos, die man zu den einzelnen Persönlichkeiten erhält,ebenfalls nicht viel anfangen konnte. Mir persönlich war der Schreibstil teilweise echt zu anstrengend, da er zu 85% nur aus Metaphern besteht. Einige von denen habe ich auch verstanden, die meisten davon jedoch nicht. Es kam mir oft auch viel zu philosophisch vor. Der Anfang des Buches war zudem recht langatmig, weswegen ich der Meinung bin, dass man das Buch locker um 100 Seiten hätte kürzen können. Was ich jedoch gut fand war, dass man das ganze Buch über die melancholische Stimmung, der Protagonistin, gespürt hat. Das Buch wird zudem aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Themen (könnte Spoilern): Hauptsächlich geht es darum. Wie Laurel mit dem Tod ihrer Schwester umgeht. Sie versucht May zu kopieren, weil sie so das Gefühl hat, dass sie May dadurch näher ist. Zudem verbringt sie viel Zeit mit ihren Freundinnen und später auch mit ihrem Freund, um sich von dem Schmerz abzulenken. Ein weiteres Thema ist sexueller Missbrauch, den Laurel mit nur 13 Jahren erfahren musste und der hier auch relativ explizit, für ein Jugendbuch, beschrieben worden ist. Aber es geht auch um andere Sachen, wie beispielsweise toxische Familienverhältnisse, Queerness u.a. Sachen. Demnach ist das Buch recht vielschichtig. Fazit: "Love letters to the dead", von Ava Dellaira, ist ein Buch, welches sich mit vielen schweren Themen auseinandersetzt. Und zeigt, wie unterschiedlich ein Trauerprozesse bei verschiedenen Leuten aussehen kann. Es konnte mich in der Umsetzung leider jedoch nicht überzeugen. Der Schreibstil war teilweise echt anstrengend und zu Beginn des Buches habe ich mich manchmal auch gelangweilt. Zudem konnte ich zu den Figuren keine Bindung aufbauen. Alles in allem war das Buch jetzt nicht abgrundtiefschlecht, aber auch nicht das aller beste. Ich würde es wahrscheinlich nicht weiter empfehlen.
Briefe ✉️ 🥰 Das war für mich eine spannende und Emotionale Geschichte gewesen 🥺 Ich fand es sehr interresant und intensiv beschrieben wie Laurel durch Briefe ✉️ die Trauerbewältigung übersteht um dem Ziel loszulassen immer näher kommt 😳 Was ich mir gewünscht hätte wären ein paar mehr Hintergründe zur Schwester aber sonst grandios 🥰

Love Letters to the Dead - Ava Dellaira zum Inhalt: Für Laurel war der Tod ihrer Schwester ein grosser Schock. Die beiden standen sich sehr nahe und May war Laurels grosses Vorbild. Deshalb wählt Laurel, als sie im Englischunterricht einen Brief an eine verstorbene Person schreiben muss, Kurt Cobain, der Mays Lieblingssänger war. Doch anstatt den Brief ihrer Lehrerin abzugeben, schreibt sie immer weiter Briefe an berühmte Personen, die viel zu früh gestorben sind. Darin erzählt sie ihnen von ihrem Leben, ihrer Familie, ihrer neuen Schule, ihren Freunden und dem Jungen in den sie verliebt ist. Je länger sie schreibt, desto mehr beginnt sie sich zu öffnen und endlich Mays Tod zu verarbeiten... meine Meinung: Die wunderschöne Gestaltung des Buches und der tolle Titel haben mich sofort angesprochen. Die Idee hat mir von Anfang an super gefallen und auch die Umsetzung fand ich eigentlich nicht schlecht. Die Briefe sind fast wie ein Tagebuch für Lauren, doch sie haben auf irgendeine Art auch immer ein bisschen mit der Person der sie schreibt zu tun und so lernt man auch etwas mehr über das Leben dieser Persönlichkeiten. Ausserdem sieht man in der Art wie sie ihnen schreibt auch ihre Entwicklung und ich fand es einen interessanten Weg zu zeigen wie Laurel den Tod ihrer Schwester verarbeitet. Die erste Hälfte des Buches hat mir aber teilweise wirklich Probleme bereitet. Ich hatte leider grosse Probleme einen Zugang zu Laurel zu finden. Auch wenn sie natürlich echt viel durchgemacht hat, hätte ich sie manchmal am liebsten einfach nur angeschrien, sie solle sich endlich zusammen nehmen. Mein Problem war nicht, dass sie den Tod ihrer Schwester noch nicht verarbeitet hat, sondern dass sie sich selbst so im Weg stand. Sie hat nach aussen so getan als wäre alles vollkommen in Ordnung und sich komplett verstellt. Wenn doch jemand hinter ihre Fassade sehen konnte, hat sie sich nur noch mehr verschlossen. Obschon man als Leser ihre Briefe, die fast wie ihr Tagebuch sind, liest blieb Laurel einfach sehr blass und ich konnte absolut nicht mit ihr mitfühlen. Was mich weiter an ihr gestört hat war, dass ihr Verhalten und ihre Gedanken auch vom Alter her irgendwie nicht zusammen gepasst haben. Vom Verhalten her sind sie mir irgendwie älter als 15 vorgekommen, aber von den Gedanken her wirkte Laurel irgendwie teilweise auch wieder viel jünger. Besonders aufgefallen ist mir das an ihrer Beziehung zu Sky. Ihre unglaubliche Verliebtheit in ihn, bevor sie überhaupt nur einmal mit ihm gesprochen hat, hat für mich einfach nicht mit der Art wie sich die Beziehung später entwickelt zusammengepasst. Sowieso hat für mich die Chemie zwischen den beiden einfach nicht wirklich gestimmt. Da die Geschichte eher ruhig und vor allem auf die Charaktere fokussiert ist, musste ich mich die erste Hälfte des Buches wirklich fast durch die Handlung quälen. Doch als ich schon kurz davor war aufzugeben wurde die Geschichte endlich besser, natürlich nicht auf einen Schlag doch ab der Hälfte ging es für mich wirklich aufwärts. Ab diesem Punkt konnte ich auch verstehen, weshalb die Geschichte von vielen mit "The Perks of Being a Wallflower" von Stephen Chbosky verglichen wird. Nicht nur behandelt dieses Buch ähnliche Themen und die Charaktere haben gewisse Ähnlichkeiten, auch die Atmosphäre und die Gefühle, die die Geschichte in mir ausgelöst hat, waren ähnlich. Laurel beginnt sich endlich etwas zu öffnen und danach konnte mich die Geschichte auch immer mehr berühren. Ehrlich gesagt war mir Laurel immer noch nicht super sympathisch und ich konnte ihr Handeln noch immer nicht vollkommen nachvollziehen, doch ich konnte ganz klar mehr mit ihr mitfühlen und die Geschichte konnte mich auch endlich fesseln. Die Geschichte ist teilweise wirklich extrem traurig und man erfährt wirklich schlimme Dinge, die den Charakteren zugestossen sind. Dabei wird nichts beschönigt und alles sehr realistisch dargestellt, weshalb die Geschichte teilweise wirklich emotional wird und mich sehr berührt hat. Sie regt definitiv auch zum Nachdenken an. Doch die Geschichte wirkt dabei trotzdem irgendwie hoffnungsvoll, denn besonders gegen Ende merkt man, wie Laurel und auch andere Charaktere sich endlich weiter entwickeln können und sie nicht mehr von diesen schlimmen Dingen erdrückt werden. Mir hat das Ende der Geschichte wirklich richtig gut gefallen und ich wünschte nur die erste Hälfte des Buches hätte mich genauso überzeugen können. Fazit: Ich bin ziemlich hin- und hergerissen was dieses Buch angeht. Während ich mit der ersten Hälfte des Buches wirklich kaum etwas anfangen konnte, hat es sich danach immer mehr gesteigert und das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Ich kann das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber gegen Ende hat es mich wirklich sehr berührt und ich bereue es definitiv nicht es gelesen zu haben. 2,5*
Gefühlvoll, liebevoll und freundschaftlich
Deswegen Wein Stern Abzug!! Ich sag von vorne herein ich habe nicht damit gerechnet das dieses Buch auch Themen wie sexuelle Gewalt in gewisser Weise behandelt, war für mich etwas krass ist, sollte man eventuell einen kleinen trigger rein machen! Aber ich finde das hat auch zur Story gepasst und zur Entwicklung der Charaktere, ich fand die aufrichtige Liebe die die Protagonistin empfindet sehr verständlich und auch der Schreibstil sehr einfach gehalten. Auch interessant das alles Briefe sind wie ein Tagebuch was man von jemanden liest, auch immer super gewesen das man verstanden hat wo man sich befindet und wer dort ist usw. Schöne Entwicklung auch der neben Charaktere wow LGBTQ content! *Achtung Spoiler* Ich fand schade das am Ende die Protagonistin ihre Geschichte und ihr Leiden ihrem Vater nicht selbst erzählt hat, ich kann mir nicht so gut vorstellen das man das ihm nicht selbst erzählen wollte, ich weiß nicht wie sie sich gefühlt hat. Fand es aber auch toll wie die Eltern ihrdann Therapie angeboten haben usw. Die Love Story fand ich war auch genau richtig von der Menge! Allen in allem ein schönes Buch ☺️

Ein Buch, welches viele bedeutvolle Themen unglaublich gut behandelt und diese großartig beschrieben hat.
Dass der Roman aus vielen Briefen bestand, war ungewohnt, doch ich konnte mich schnell damit anfreunden, besonders, da dadurch keine Dialoge o.ä. verloren gegangen sind. Generell fand ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Mir sind während dem Lesen wirklich viele Gedanken durch den Kopf gegangen und ab und an kamen mir sogar Tränen hoch. Also eine große Empfehlung von mir!
Große Emotionen in Briefformat
Es ist schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber mir ist es noch sehr im Gedächtnis geblieben. Die Geschichte spielt komplett in Briefen, die Protagonistin Laurel an verstorbene Persönlichkeiten wie Kurt Cobain schreibt. Allein die ganze Referenzen zu diesen Leuten mochte ich total gern, das ist einfach mein Ding. Laurel beschreibt ihre Gefühle und Erlebnisse in den Briefen und verarbeitet Verlust, erste Liebe und das Auf und Ab von Freundschaften im Teenageralter. Klassisch Coming-of-age treffen die Themen einen hart, die Stimmung ist zugleich melancholisch, trotzig, voller einmaliger "Weißt du noch, damals"-Momente und Hoffnung aufs Erwachsenwerden. Die Figuren sind einem nicht von Anfang an sympathisch, aber sie werden es gerade durch ihre negativen Eigenschaften. Die Story hat ein paar Längen, weshalb es nicht unbedingt ein Pageturner ist und sich meine Spannung in Grenzen hielt, für die Ladung an Emotionen sollte man Kapazitäten einplanen.
"Love Letters to the Dead" habe ich schon einmal 2015 begonnen, also im selben Jahr als es ursprünglich erschienen war. Damals habe ich das Buch nach 15% abgebrochen und es mit den harten, aber ehrlichen Worten "Das liest sich wie eine total langweilige Beschreibung des Alltags einer 12-Jährigen (die eigentlich 16 Jahre alt wäre)! Abgebrochen!" begründet. Manchmal habe ich aber Lust solchen Büchern eine zweite Chance zu geben, wenn es davon eine Hörbuchversion gibt - was in diesem Fall so war. Natürlich war ich durch meine damalige Kurzmeinung zum Buch schon etwas voreingenommen, aber trotzdem hatte ich auch bei diesem zweiten Versuch anfänglich grosse Mühe mit der Protagonistin Laurel. Und der Grund dafür war wieder derselbe Kritikpunkt, den ich damals hatte: Laurel wäre eigentlich als Highschool Schülerin eine Teenagerin, wirkt aber stellenweise wie ein naives Kind - teilweise sogar noch jünger als eine 12-jährige. Und leider wird dieser Eindruck noch zusätzlich durch die Sprecherin unterstützt, die zwar angenehm vorliest, aber doch eine Stimme hat, die diese kindlichen Anteile von Laurel ungünstig verstärkt und sie dadurch manchmal noch naiver und kindischer wirken lässt, als es von der Autorin vermutlich beabsichtigt war. In der ersten Hälfte des Buches passiert nicht wirklich viel. Man begleitet Laurel in ihrem normalen Schulalltag und erfährt zwar am Rande, dass ihre Schwester verstorben wird, es wird jedoch nicht weiter darauf eingegangen. Stattdessen wird über mehrere Kapitel hinweg geschildert, wie sich Laurel in einen Jungen namens Sky verliebt und sich ihre Gedanken fast ausschliesslich um ihn drehen. Als Besonderheit dieses Romans hat sich die Autorin entschieden, die Erzählung als Briefe an verstorbene Berühmtheiten zu schildern. Was wie eine tolle Idee klingt, war in der Umsetzung aber eine Katastrophe, denn die Briefe beginnen zwar mit „Liebe:r Kurt Cobain, River Phoenix, Amy Winehouse oder Amelia Earhart...“, aber was dann folgt, sind eine Art Tagebucheinträge, die keinerlei Substanz haben und teilweise Fremdschampotenzial für mich hatten, weil sie in etwa das Niveau haben, wie meine eigenen Tagebucheinträge als 10-jährige. Die verstorbenen Berühmtheiten würden sich wohl im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, dass ihre Namen für eine so nichtssagende Geschichte missbraucht worden sind. Ergänzt werden die Einträge manchmal dadurch, dass die Lebensgeschichten der Verstorbenen kurz umrissen werden, was sich so gelesen hat, als hätte die Autorin einfach Auszüge aus den jeweiligen Wikipediaseiten kopiert. Ihr könnt euch also vorstellen, welche Tortur dieses Buch vor allem am Anfang für mich war. Ich musste mich wirklich beherrschen, es nicht ein zweites Mal abzubrechen, weil so gar nichts passiert ist, das irgendwelche Relevanz hatte und dem Buch eine Daseinsberechtigung gegeben hätte. Irgendwann, ungefähr im letzten Drittel, hat mich die Autorin dann doch noch überrascht, indem sie plötzlich ein sehr ernstes und schwerwiegendes Thema raushaut, das die Protagonistin Laurel in ihrer Vergangenheit erlebt hatte und aus meiner Sicht unbedingt eine Triggerwarnung benötigt hätte. Erst durch diese Enthüllung, konnte ich Laurels kindische Verhaltensweisen etwas besser nachvollziehen, obwohl ich gerade ihre kindlichen Anteile eher als pathologische Folge ihrer traumatischen Erfahrungen eingeordnet hätte, was ihr Verhalten umso besorgniserregender gemacht hätte. Diese überraschende Wendung hat Laurel zwar für mich zum Lesen nicht unbedingt erträglicher gemacht, aber wenigstens hatte sie neu mein Mitgefühl für das gewonnen, was sie erleben musste. Diese Enthüllung dient auch als Puzzleteilchen dafür, was mit Laurels Schwester geschehen ist, wobei ich bis zuletzt immer noch nicht ganz verstanden habe, was letztendlich zu Mias Tod geführt hat. Obwohl die Autorin es durch diesen Schluss schafft, der Story ein bisschen Tiefgang zu verpassen, ist es ihr in meinen Augen aber nicht gelungen, dieses ernste Thema am Ende des Buches realistisch und sensibel genug umzusetzen. Kurz nachdem man erfährt, was Laurel zugestossen ist, macht diese nämlich eine 180-Wendung im Eiltempo durch, schafft es, sich ihrem Umfeld gegenüber zu öffnen und alles wie durch ein Wunder hinter sich zu lassen. Diese Entwicklung war total unglaubwürdig und in meinen Augen auch eine Faust ins Gesicht für Betroffene, die tatsächlich mit solchen traumatischen Erfahrungen zurechtkommen müssen. Es gibt zwar durchaus Personen, die so etwas leichter wegstecken können, aber da wir Laurel in den ersten zwei Dritteln des Buches so kennengelernt haben, dass sie das eben nicht geschafft hat, war es einfach nur lächerlich, dass sie ihre Vergangenheit innerhalb weniger Seiten einfach so verarbeiten konnte. Das alles hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die Autorin zwar gute Ideen gehabt hätte, sie aber mit der Thematik ihres eigenen Buches heillos überfordert gewesen war. Hier hätte es vielleicht geholfen, sich mit Betroffenen mit ähnlich traumatischen Erfahrungen auszutauschen, um ihre Erlebnisse nicht nur authentischer, sondern auch mit der nötigen Sensibilität beschreiben zu können. Das ist hier der Autorin leider nicht gelungen. Fazit: „Love Letters to the Dead“ ist ein Buch, das in Form von Briefen an verstorbene Berühmtheiten erzählt wird. Was interessant klingt, war in der Umsetzung aber leider eine Katastrophe, denn die Briefe sind auf dem Niveau von Tagebucheinträgen einer Grundschülerin, die bloss ihren öden Schulalltag und ihre Schwärmereien für einen Jungen beinhalten. Im letzten Drittel haut die Autorin schliesslich doch noch ein ernstes Thema raus, mit dem sie allerdings überfordert zu sein schien, da die Umsetzung nicht nur unglaubhaft, sondern auch unsensibel für Betroffene mit ähnlich traumatischen Erfahrungen wirkt. Das Buch hätte gute Ansätze gehabt, die aber leider alle schlecht umgesetzt wurden. Ich kann deshalb nur 1,5 Sterne vergeben und von diesem Buch nur abraten.
Gutes Buch, allerdings nicht überragend
An sich hat mir das Buch recht gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann sich gut in Laurel hineinversetzen. Mich hat dieses Buch allerdings nicht so berührt wie ich es mir erhofft hatte. Teilweise waren mir die Briefe zu weit von der Story entfernt, die mir an sich dennoch gut gefallen hat, das hat das Buch teilweise eher in die Länge gezogen. Die Message, die dieses Buch vermitteln soll kommt trotzdem sehr gut rüber. Abschließend würde ich sagen ein recht gutes Buch, aber bei weitem nicht das beste, das ich gelesen habe.
Wenn man sich darauf einlässt super Buch vor allem auch um ein Tod zu verarbeiten..
Ich habe mich am Anfang schwer getan da ausschließlich nur Briefe geschrieben werden an tote Persönlichkeiten, aber wenn man sich darauf einlässt dann ist das ein wunderschönes Buch über ein Mädchen was viel erlebt hat und verdrängt hat als ihre Schwester vor ihren Augen gestorben ist und dies mit sämtlichen Phasen verarbeitet hat in diesen ganzen Briefen. Ich hab es total geliebt und finde es auch eine echt gute Möglichkeit um einen Tod zu verarbeiten. Eine klare Leseempfehlung
Das erste Drittel/die erste Hälfte mochte ich einfach gar nicht. Ich kam überhaupt nicht rein und hatte echt keine Lust drauf. Danach wurd ich emotional einfach zerstört 🤷♀️ Es wurde alles etwas runder. Dennoch ist es jetzt nicht mein Lieblingsbuch, auch wenn ich ein paar mal die Tränchen zurück halten musste.
Laurel hat vor einiger Zeit ihre Schwester verloren. Im Englischunterricht, soll sie einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie entscheidet sich für den Lieblingssänger ihrer Schwester, Kurt Cobain. Laurel schreibt immer mehr Briefe an unterschiedliche Persönlichkeiten. Mit jedem weiteren Brief, erzählt sie von ihrem Leben und wie es ihr geht. Bis sie einen allerletzten Brief schreibt. Dieser geht an ihre Schwester… Dieses Buch habe ich überall gesehen. Wirklich, überall. Und als ich es mir gekauft habe, lag es ziemlich lange bei mir im Zimmer. Als ich dann die ersten Seiten gelesen habe, habe ich mich immer mehr geschämt, dass ich nicht viel früher mit dem Buch angefangen hätte. Ich möchte hier noch kurz anmerken, dass mit sehr sensiblen Themen in dieser Geschichte umgegangen wird. Deshalb lest die Geschichte mit Vorsicht und achtet auf euch! Die Art wie dieses Buch geschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Bücher, in denen mittlerweile mit Briefen gearbeitet wurden. Aber es gibt nicht so viele, die mich damit berühren. ,,Love Letters to the Dead‘‘ ist definitiv eine Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ich kann euch sagen, dass ihr eine Menge an Taschentücher brauchen werdet! Die Geschichte von Laurel und ihrer Familie hat mich sehr berührt. Und ich bewundere sie sehr für ihren Mut und ihre Kraft, nach dem Tod ihrer Schwester noch weiter zu machen. Die Handlung und die Geschichte wurden sehr realistisch und authentisch dargestellt. Es blieb durchweg spannend, da man bis zum Ende nicht wusste, was mit Laurel und ihrer Schwester wirklich passiert ist. Daher wurde es nie langweilig und man wollte immer weiter lesen. Laurel macht in diesem Buch eine erstaunliche Entwicklung durch. Ihre Gedanken und ihre Gefühle kann man als Leser sehr gut nachvollziehen. Auch ihre Handlungen waren schlüssig und haben Sinn ergeben. Laurel schafft es am Ende zu sich selbst zu finden und kann sich bewusst machen, dass sie nicht Schuld am Tod ihrer Schwester ist. Was Laurel passiert ist, wünsche ich niemanden. Ava Dellaira ist sehr einfühlsam mit ernsten Themen umgegangen, was mir total gut gefallen hat. Sie schreibt flüssig und leicht, aber gleichzeitig fesselt sie den Leser auch an die Seiten. Ava Dellaira schreibt hier mit ganz viel Gefühl und Emotion. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da man immer wissen möchte, was wirklich zwischen den beiden passiert ist. ,,Love Letters to the Dead‘‘ ist eine Geschichte, die viele sensible Themen beinhält. Diese Geschichte wird euch berühren und euch zum Weinen bringen. Das kann ich euch versichern, denn auch ich, musste schon ein paar Tränen verdrücken. Lasst euch auf Laurels Geschichte ein, ihr werdet es nicht bereuen.




















































