Love in every Detail
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Himmlisch süßes queeres Jugendbuch!
Queer, witzig, romantisch und vorallem eins: ein ganz normales Jugendbuch. Und das brauchen wir alle sehr! Ich habe letztens einen Thread gelesen, dass das Jugendbuch aussterben würde, aber das stimmt einfach nicht. Und Love in every Detail ist der Beweis dazu. Ich hab mich ganz doll in Holly verliebt und in Ella auch! In die Schule und die Familien und natürlich in Spencer! Danke Annie für deinen Beitrag für Jugendbücher, die ich mit 15 gebraucht hätte. Ich liebe den Schreibstil, die Handlung und Bücher, die ohne Third Act Breakup auskommen! Und das Cover ist ja auch einfach großartig! Bitte alle unbedingt lesen!!
Ich hätte mir so eine Geschichte vor 8-10 Jahren gewünscht🥹
Ich bin zwar weder lesbisch noch weiblich, noch im Alter der Protagonist:innen, aber das Buch war für mich trotzdem wie eine Umarmung. Kein spice, keine unangenehme Spannung, dafür offene und liebevolle Kommunikation - und eine richtig schöne Ace-Repräsentation. Dass sich gleich beide Protagonistinnen irgendwo auf dem asexuellen Spektrum befinden, fand ich richtig schön, und das wurde in seiner Vielfältigkeit so gut erklärt! Die nebenbei eingestreuten Neopronomen (was ich im Deutschen immer noch für eine Herausforderung halte, und jedes Buch, das so mit Sprachwandlung umgeht, gibt mir mehr Hoffnung, dass es sich für mich irgendwann im Deutschen nicht mehr komisch anfühlt, dey/denen zu nutzen) und das konsequente Gendern hat mir auch richtig gut gefallen. Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und durch die Geschichte getragen! Einzelne sprachliche Dinge, die wahrscheinlich daher kommen, dass Annie selber viel auf Englisch liest, sind mir zwar aufgefallen, haben aber (erst Recht vor dem Hintergrund des Selfpublishing) nicht weiter gestört - wie z.B. die Verwendung von Phrasen wie "sozialer Schmetterling", was es im Deutschen nicht gibt, "social butterfly" im Englischen aber eben schon, oder die Verwendung von "das Mädchen", als Abwechslung zum Namen, was im Deutschen irgendwie ungelenk wirkt. Auch bin ich immer nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll, wenn deutsche Autor:innen Settings in den USA schreiben und dementsprechend natürlich auch englische Namen nutzen und lauter englische Begriffe einstreuen (Homecoming, Freshmen, Homeroom, Sophomores, Seniors,...), die viele deutschsprachige Lesende insbesondere in der Zielgruppe vielleicht tatsächlich nicht kennen. Aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Niveau. Annie hat eine gefühlvolle Highschool-Romance geschrieben, die sich wirklich kein bisschen hinter anderen deutschsprachigen queeren Autor:innen, wie bspw. Alicia Zett, verstecken muss. Ich bin gespannt auf mehr (und ich hätte wirklich sehr gerne eine Spencer/Jay Geschichte, für die enby/genderqueere Rep 🥹)!
Die Geschichte, die mein Teenie-Ich gebraucht hätte 💜
"Love in every Detail" ist ein YA-Roman für alle, die ... • gerne Geschichten mit High-School-Setting lesen. • Rivals-to-Lovers-Dynamik mögen (wobei die Rivalität nur einseitig in Ellas Kopf besteht, Holly kriegt davon nix mit 😆). • es sweet statt spicy mögen. • ein queeres Power-Pärchen bei der Organisation des Schulballs begleiten wollen. Es gibt vieles, was mir an dem Jugendroman gefallen hat. Zum einen natürlich die Repräsentation des asexuellen Spektrums - es tut so gut, sich selbst in einer Geschichte wiedergespiegelt zu sehen! 🥹 Gleichzeitig wurde die Asexualität der beiden Protagonistinnen mit unaufgeregter Selbstverständlichkeit aufgegriffen - keine Struggles, keine Sorgen, keine Unsicherheiten (auch wenn diese Teil der Reise vieler Aces auf dem Weg zu sich selbst sind - und grade deshalb ist casual queerness in dem Zusammenhang so befreiend und bestärkend 💜). Holly & Ella sind out & proud, ohne ihre Persönlichkeit ausschließlich darüber zu definieren. Auch abseits der beiden Hauptfiguren ist casual queerness auf verdammt coole Weise in die Geschichte eingewoben, was es zu einer absoluten Wohlfühlstory macht. Zum anderen war die Eltern-Kind-Beziehung in Patchworkfamilien unterschwellig stets präsent. Ich mochte es total gerne, wie das aufgearbeitet wurde. Holly und Ella teilen ähnliche Erfahrungen - ihre leiblichen Eltern sind in keiner Beziehung miteinander; die Mädchen leben bei ihren Müttern, die glücklich in neuen Partnerschaften sind -, stehen dabei aber an ganz unterschiedlichen Punkten. Ella hat sich mit dieser neuen Familiensituation noch nicht ganz abgefunden und findet in Holly eine Vertraute, die sich in sie hineinversetzen kann. Des Weiteren hat mich der Roman noch aus einem anderen Grund sehr bewegt: Ich war damals in der Schule in einer ganz ähnlichen Situation wie Holly. Holly schultert selbstlos die gesamte Organisation des Schulballs - Location, Band, Motto, Deko, Verköstigung, Plakate, Karten ... alles liegt in ihrer Verantwortung, und aufopferungsvoll steckt sie ihre gesamte Energie und Freizeit in die Planung, damit alles glatt läuft. Anstatt Anerkennung für ihre Arbeit oder gar Unterstützung erfährt sie allerdings von ihren Mitschüler*innen (die sich selbst 0 an der ganzen Arbeit beteiligen) bloß Vorwürfe, als die Vorbereitungen nicht ganz so reibungslos laufen. Das hat eine Wunde in mir gestreift, die mittlerweile gut verheilt ist, aber Spuren hinterlassen hat. Somit hatte es etwas Heilsames zu lesen, wie Ella Holly den Rücken freihält und ihren Mitschüler*innen die Meinung sagt. Alles in allem ein supersüße queere YA-Geschichte, langsam erzählt, vom Schreibstil her nicht hundertprozentig ausgereift. Aber wo er formal noch etwas schwächelt, überzeugt der Text zu 110 % inhaltlich! 🙌🏻 Definitiv eine Lesemepfehlung meinerseits für alle, die ihrem jüngeren Ich die Highschool-Story schenken möchten, die es damals gebraucht hätte.
Ich hätte mir so eine Geschichte vor 8-10 Jahren gewünscht. Ich bin zwar weder lesbisch noch weiblich, noch im Alter der Protagonist:innen, aber das Buch war für mich trotzdem wie eine Umarmung. Kein spice, keine unangenehme Spannung, dafür offene und liebevolle Kommunikation - und eine richtig schöne Ace-Repräsentation. Dass sich gleich beide Protagonistinnen irgendwo auf dem asexuellen Spektrum befinden, fand ich richtig schön, und das wurde in seiner Vielfältigkeit so gut erklärt (und deshalb hätte ich das eben gern sehr viel früher gelesen)! Die nebenbei eingestreuten Neopronomen (was ich im Deutschen immer noch für eine Herausforderung halte, und jedes Buch, das so mit Sprachwandlung umgeht, gibt mir mehr Hoffnung, dass es sich für mich irgendwann im Deutschen nicht mehr komisch anfühlt, dey/denen zu nutzen) und das konsequente Gendern hat mir auch richtig gut gefallen. Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und gut durch die Geschichte getragen! Annie hat eine gefühlvolle Highschool-Romance geschrieben, die sich wirklich kein bisschen hinter anderen deutschsprachigen queeren Autor:innen, wie bspw. Alicia Zett, verstecken muss. Ich bin gespannt auf mehr (und ich hätte wirklich sehr gerne eine Spencer/Jay Geschichte, für die enby/genderqueere Rep!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Himmlisch süßes queeres Jugendbuch!
Queer, witzig, romantisch und vorallem eins: ein ganz normales Jugendbuch. Und das brauchen wir alle sehr! Ich habe letztens einen Thread gelesen, dass das Jugendbuch aussterben würde, aber das stimmt einfach nicht. Und Love in every Detail ist der Beweis dazu. Ich hab mich ganz doll in Holly verliebt und in Ella auch! In die Schule und die Familien und natürlich in Spencer! Danke Annie für deinen Beitrag für Jugendbücher, die ich mit 15 gebraucht hätte. Ich liebe den Schreibstil, die Handlung und Bücher, die ohne Third Act Breakup auskommen! Und das Cover ist ja auch einfach großartig! Bitte alle unbedingt lesen!!
Ich hätte mir so eine Geschichte vor 8-10 Jahren gewünscht🥹
Ich bin zwar weder lesbisch noch weiblich, noch im Alter der Protagonist:innen, aber das Buch war für mich trotzdem wie eine Umarmung. Kein spice, keine unangenehme Spannung, dafür offene und liebevolle Kommunikation - und eine richtig schöne Ace-Repräsentation. Dass sich gleich beide Protagonistinnen irgendwo auf dem asexuellen Spektrum befinden, fand ich richtig schön, und das wurde in seiner Vielfältigkeit so gut erklärt! Die nebenbei eingestreuten Neopronomen (was ich im Deutschen immer noch für eine Herausforderung halte, und jedes Buch, das so mit Sprachwandlung umgeht, gibt mir mehr Hoffnung, dass es sich für mich irgendwann im Deutschen nicht mehr komisch anfühlt, dey/denen zu nutzen) und das konsequente Gendern hat mir auch richtig gut gefallen. Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und durch die Geschichte getragen! Einzelne sprachliche Dinge, die wahrscheinlich daher kommen, dass Annie selber viel auf Englisch liest, sind mir zwar aufgefallen, haben aber (erst Recht vor dem Hintergrund des Selfpublishing) nicht weiter gestört - wie z.B. die Verwendung von Phrasen wie "sozialer Schmetterling", was es im Deutschen nicht gibt, "social butterfly" im Englischen aber eben schon, oder die Verwendung von "das Mädchen", als Abwechslung zum Namen, was im Deutschen irgendwie ungelenk wirkt. Auch bin ich immer nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll, wenn deutsche Autor:innen Settings in den USA schreiben und dementsprechend natürlich auch englische Namen nutzen und lauter englische Begriffe einstreuen (Homecoming, Freshmen, Homeroom, Sophomores, Seniors,...), die viele deutschsprachige Lesende insbesondere in der Zielgruppe vielleicht tatsächlich nicht kennen. Aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Niveau. Annie hat eine gefühlvolle Highschool-Romance geschrieben, die sich wirklich kein bisschen hinter anderen deutschsprachigen queeren Autor:innen, wie bspw. Alicia Zett, verstecken muss. Ich bin gespannt auf mehr (und ich hätte wirklich sehr gerne eine Spencer/Jay Geschichte, für die enby/genderqueere Rep 🥹)!
Die Geschichte, die mein Teenie-Ich gebraucht hätte 💜
"Love in every Detail" ist ein YA-Roman für alle, die ... • gerne Geschichten mit High-School-Setting lesen. • Rivals-to-Lovers-Dynamik mögen (wobei die Rivalität nur einseitig in Ellas Kopf besteht, Holly kriegt davon nix mit 😆). • es sweet statt spicy mögen. • ein queeres Power-Pärchen bei der Organisation des Schulballs begleiten wollen. Es gibt vieles, was mir an dem Jugendroman gefallen hat. Zum einen natürlich die Repräsentation des asexuellen Spektrums - es tut so gut, sich selbst in einer Geschichte wiedergespiegelt zu sehen! 🥹 Gleichzeitig wurde die Asexualität der beiden Protagonistinnen mit unaufgeregter Selbstverständlichkeit aufgegriffen - keine Struggles, keine Sorgen, keine Unsicherheiten (auch wenn diese Teil der Reise vieler Aces auf dem Weg zu sich selbst sind - und grade deshalb ist casual queerness in dem Zusammenhang so befreiend und bestärkend 💜). Holly & Ella sind out & proud, ohne ihre Persönlichkeit ausschließlich darüber zu definieren. Auch abseits der beiden Hauptfiguren ist casual queerness auf verdammt coole Weise in die Geschichte eingewoben, was es zu einer absoluten Wohlfühlstory macht. Zum anderen war die Eltern-Kind-Beziehung in Patchworkfamilien unterschwellig stets präsent. Ich mochte es total gerne, wie das aufgearbeitet wurde. Holly und Ella teilen ähnliche Erfahrungen - ihre leiblichen Eltern sind in keiner Beziehung miteinander; die Mädchen leben bei ihren Müttern, die glücklich in neuen Partnerschaften sind -, stehen dabei aber an ganz unterschiedlichen Punkten. Ella hat sich mit dieser neuen Familiensituation noch nicht ganz abgefunden und findet in Holly eine Vertraute, die sich in sie hineinversetzen kann. Des Weiteren hat mich der Roman noch aus einem anderen Grund sehr bewegt: Ich war damals in der Schule in einer ganz ähnlichen Situation wie Holly. Holly schultert selbstlos die gesamte Organisation des Schulballs - Location, Band, Motto, Deko, Verköstigung, Plakate, Karten ... alles liegt in ihrer Verantwortung, und aufopferungsvoll steckt sie ihre gesamte Energie und Freizeit in die Planung, damit alles glatt läuft. Anstatt Anerkennung für ihre Arbeit oder gar Unterstützung erfährt sie allerdings von ihren Mitschüler*innen (die sich selbst 0 an der ganzen Arbeit beteiligen) bloß Vorwürfe, als die Vorbereitungen nicht ganz so reibungslos laufen. Das hat eine Wunde in mir gestreift, die mittlerweile gut verheilt ist, aber Spuren hinterlassen hat. Somit hatte es etwas Heilsames zu lesen, wie Ella Holly den Rücken freihält und ihren Mitschüler*innen die Meinung sagt. Alles in allem ein supersüße queere YA-Geschichte, langsam erzählt, vom Schreibstil her nicht hundertprozentig ausgereift. Aber wo er formal noch etwas schwächelt, überzeugt der Text zu 110 % inhaltlich! 🙌🏻 Definitiv eine Lesemepfehlung meinerseits für alle, die ihrem jüngeren Ich die Highschool-Story schenken möchten, die es damals gebraucht hätte.
Ich hätte mir so eine Geschichte vor 8-10 Jahren gewünscht. Ich bin zwar weder lesbisch noch weiblich, noch im Alter der Protagonist:innen, aber das Buch war für mich trotzdem wie eine Umarmung. Kein spice, keine unangenehme Spannung, dafür offene und liebevolle Kommunikation - und eine richtig schöne Ace-Repräsentation. Dass sich gleich beide Protagonistinnen irgendwo auf dem asexuellen Spektrum befinden, fand ich richtig schön, und das wurde in seiner Vielfältigkeit so gut erklärt (und deshalb hätte ich das eben gern sehr viel früher gelesen)! Die nebenbei eingestreuten Neopronomen (was ich im Deutschen immer noch für eine Herausforderung halte, und jedes Buch, das so mit Sprachwandlung umgeht, gibt mir mehr Hoffnung, dass es sich für mich irgendwann im Deutschen nicht mehr komisch anfühlt, dey/denen zu nutzen) und das konsequente Gendern hat mir auch richtig gut gefallen. Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und gut durch die Geschichte getragen! Annie hat eine gefühlvolle Highschool-Romance geschrieben, die sich wirklich kein bisschen hinter anderen deutschsprachigen queeren Autor:innen, wie bspw. Alicia Zett, verstecken muss. Ich bin gespannt auf mehr (und ich hätte wirklich sehr gerne eine Spencer/Jay Geschichte, für die enby/genderqueere Rep!







