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Mit Libellenzorn führt B. E. Pfeiffer die Geschichte um Hermes, Shenan und die Libellenartefakte zu einem gelungenen Abschluss. Das Finale knüpft an die Ereignisse des zweiten Bandes an, beantwortet viele offene Fragen und stellt die beiden Hauptfiguren vor ihre bisher größte Herausforderung. Mehrere Monate nach ihrer Flucht aus Venedig leben Hermes und Shenan versteckt in San Francisco. Während Hermes die Wohnung dank seiner göttlichen Fähigkeiten verlassen kann, ist Shenan gezwungen, im Verborgenen zu bleiben. Gemeinsam versuchen sie, ohne Mr. Bournes Hilfe Hinweise auf das letzte Artefakt zu finden. Dabei decken sie nach und nach die Wahrheit über Shenans Großmutter, die Libellenartefakte und vor allem über Mr. Bourne auf. Schnell wird klar, dass dieser nie auf ihrer Seite stand, sondern die Macht der Artefakte schon immer für seine eigenen Ziele nutzen wollte. Obwohl Hermes und Shenan ihm längst nicht mehr vertrauen, bleibt ihnen zunächst nichts anderes übrig, als seine Hilfe anzunehmen, um nach Guatemala zu gelangen. Dort beginnt die Suche nach dem letzten Artefakt, ehe die Reise schließlich nach Japan führt, wo Shenan die Libellenmagie an ihre rechtmäßige Besitzerin zurückgeben muss. Doch bevor sie den drohenden Weltuntergang verhindern kann, wartet noch eine letzte Prüfung auf sie, deren Preis höher ist, als zunächst erwartet. Besonders gefallen hat mir erneut die Entwicklung von Hermes und Shenan. Die beiden sind inzwischen ein eingespieltes Team und vertrauen einander vollkommen. Künstliche Missverständnisse oder unnötiges Beziehungsdrama sucht man hier vergeblich. Stattdessen kämpfen beide gemeinsam gegen die immer größer werdenden Bedrohungen. Gerade diese Entwicklung hat ihre Beziehung für mich besonders glaubwürdig gemacht. Auch Orion durfte natürlich nicht fehlen und sorgte zwischendurch immer wieder für die kleinen, charmanten Momente, die die Geschichte auflockern. Auch im Finale überzeugt der Weltenbau. Die Mythologie rund um die Libellenartefakte wird vollständig aufgeklärt und die offenen Fragen der vorherigen Bände werden größtenteils zufriedenstellend beantwortet. Besonders Mr. Bourne entwickelt sich zu einem spannenden Gegenspieler, dessen wahre Absichten erst nach und nach ans Licht kommen. Der Moment rund um das geforderte Opfer konnte mich tatsächlich überraschen. Die Geschichte lenkt den Leser zunächst bewusst in eine andere Richtung, wodurch die eigentliche Wendung deutlich stärker wirkt. Insgesamt war der Ausgang der Handlung für mich zwar etwas vorhersehbar, was den Überraschungseffekt des Finales etwas schmälert, dennoch bildet Libellenzorn einen gelungenen und stimmigen Abschluss der Trilogie. Ein würdiges Finale, das die offenen Handlungsstränge zusammenführt, die Figuren konsequent weiterentwickelt und die Geschichte zu einem runden Abschluss bringt.
2 days ago
Mit Libellenzorn führt B. E. Pfeiffer die Geschichte um Hermes, Shenan und die Libellenartefakte zu einem gelungenen Abschluss. Das Finale knüpft an die Ereignisse des zweiten Bandes an, beantwortet viele offene Fragen und stellt die beiden Hauptfiguren vor ihre bisher größte Herausforderung. Mehrere Monate nach ihrer Flucht aus Venedig leben Hermes und Shenan versteckt in San Francisco. Während Hermes die Wohnung dank seiner göttlichen Fähigkeiten verlassen kann, ist Shenan gezwungen, im Verborgenen zu bleiben. Gemeinsam versuchen sie, ohne Mr. Bournes Hilfe Hinweise auf das letzte Artefakt zu finden. Dabei decken sie nach und nach die Wahrheit über Shenans Großmutter, die Libellenartefakte und vor allem über Mr. Bourne auf. Schnell wird klar, dass dieser nie auf ihrer Seite stand, sondern die Macht der Artefakte schon immer für seine eigenen Ziele nutzen wollte. Obwohl Hermes und Shenan ihm längst nicht mehr vertrauen, bleibt ihnen zunächst nichts anderes übrig, als seine Hilfe anzunehmen, um nach Guatemala zu gelangen. Dort beginnt die Suche nach dem letzten Artefakt, ehe die Reise schließlich nach Japan führt, wo Shenan die Libellenmagie an ihre rechtmäßige Besitzerin zurückgeben muss. Doch bevor sie den drohenden Weltuntergang verhindern kann, wartet noch eine letzte Prüfung auf sie, deren Preis höher ist, als zunächst erwartet. Besonders gefallen hat mir erneut die Entwicklung von Hermes und Shenan. Die beiden sind inzwischen ein eingespieltes Team und vertrauen einander vollkommen. Künstliche Missverständnisse oder unnötiges Beziehungsdrama sucht man hier vergeblich. Stattdessen kämpfen beide gemeinsam gegen die immer größer werdenden Bedrohungen. Gerade diese Entwicklung hat ihre Beziehung für mich besonders glaubwürdig gemacht. Auch Orion durfte natürlich nicht fehlen und sorgte zwischendurch immer wieder für die kleinen, charmanten Momente, die die Geschichte auflockern. Auch im Finale überzeugt der Weltenbau. Die Mythologie rund um die Libellenartefakte wird vollständig aufgeklärt und die offenen Fragen der vorherigen Bände werden größtenteils zufriedenstellend beantwortet. Besonders Mr. Bourne entwickelt sich zu einem spannenden Gegenspieler, dessen wahre Absichten erst nach und nach ans Licht kommen. Der Moment rund um das geforderte Opfer konnte mich tatsächlich überraschen. Die Geschichte lenkt den Leser zunächst bewusst in eine andere Richtung, wodurch die eigentliche Wendung deutlich stärker wirkt. Insgesamt war der Ausgang der Handlung für mich zwar etwas vorhersehbar, was den Überraschungseffekt des Finales etwas schmälert, dennoch bildet Libellenzorn einen gelungenen und stimmigen Abschluss der Trilogie. Ein würdiges Finale, das die offenen Handlungsstränge zusammenführt, die Figuren konsequent weiterentwickelt und die Geschichte zu einem runden Abschluss bringt.
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