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Mit Libellenmagie startet B. E. Pfeiffer eine neue Trilogie rund um den Gott der Diebe und liefert einen Auftakt, der mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer mehr für sich gewinnen konnte. Im Mittelpunkt steht Hermes, der unter dem Namen Harrison in einem Museum arbeitet und eigentlich nur eines möchte: ein möglichst ruhiges Leben führen. Das Problem dabei ist allerdings Shenan, seine Vorgesetzte, in die er sich unsterblich verliebt hat. Genau darin liegt jedoch die größte Gefahr. Denn immer wenn Hermes liebt, zieht er unbewusst göttliche Energie aus dem Menschen, den er liebt. Wird es zu viel, endet diese Liebe tödlich. Um Shenan zu schützen, stößt er sie bewusst von sich weg und nimmt dafür in Kauf, dass sie ihn für einen schamlosen Aufreißer hält. Als der mysteriöse Mr. Bourne die beiden beauftragt, nach Bangkok zu reisen und dort eines der verschollenen Libellenartefakte zu stehlen, beginnt ein Abenteuer voller Götter, Magie und Geheimnisse. Um ihre Tarnung aufrechtzuerhalten, müssen sie sich als frisch verliebtes Paar ausgeben. Während Shenan mit den übernatürlichen Ereignissen völlig überfordert ist und Hermes' Verhalten kaum noch nachvollziehen kann, versucht dieser verzweifelt, sie zu beschützen, ohne ihr zu nahe zu kommen. Besonders gefallen hat mir, dass die gesamte Geschichte ausschließlich aus Hermes' Sicht erzählt wird. Dadurch versteht man seine Entscheidungen jederzeit, selbst wenn sie aus Shenans Sicht vollkommen unsinnig wirken. Seine inneren Konflikte, die Angst, Shenan durch seine Liebe zu verlieren, und der ständige Spagat zwischen Nähe und Distanz machen ihn zu einem sehr sympathischen Protagonisten. Auch wenn seine Geheimniskrämerei zwischendurch etwas anstrengend wird, konnte ich seine Beweggründe jederzeit nachvollziehen. Auch Shenan mochte ich sehr. Obwohl sie Hermes zunächst für einen Frauenhelden hält, bleibt sie hilfsbereit und mitfühlend. Genau diese Eigenschaft führt schließlich dazu, dass die beiden den kleinen Wächterdämon Orion kennenlernen. Der kleine Sidekick lockert die Geschichte immer wieder auf und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da sich die Geschichte Zeit nimmt, ihre Figuren und die Welt aufzubauen. Sobald die Reise nach Bangkok beginnt, nimmt die Handlung jedoch deutlich an Fahrt auf und entwickelte für mich einen angenehmen Lesefluss. Besonders die Geheimnisse rund um die Libellenartefakte, Mr. Bourne und die göttliche Welt sorgten dafür, dass ich immer weiterlesen wollte. Das Ende erfüllt genau das, was ich mir von einem Auftakt wünsche. Viele Fragen bleiben offen, gleichzeitig macht der Cliffhanger neugierig auf die Fortsetzung. Vor allem möchte ich erfahren, wie es mit Hermes und Shenan weitergeht, welche Rolle Mr. Bourne wirklich spielt und ob es gelingt, alle drei Libellenartefakte zu finden. Ein gelungener Reihenauftakt mit sympathischen Figuren, einer spannenden Mischung aus Mythologie und Abenteuer sowie einem Protagonisten, dessen Geschichte mich immer mehr in ihren Bann gezogen hat.
2 days ago
Mit Libellenmagie startet B. E. Pfeiffer eine neue Trilogie rund um den Gott der Diebe und liefert einen Auftakt, der mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer mehr für sich gewinnen konnte. Im Mittelpunkt steht Hermes, der unter dem Namen Harrison in einem Museum arbeitet und eigentlich nur eines möchte: ein möglichst ruhiges Leben führen. Das Problem dabei ist allerdings Shenan, seine Vorgesetzte, in die er sich unsterblich verliebt hat. Genau darin liegt jedoch die größte Gefahr. Denn immer wenn Hermes liebt, zieht er unbewusst göttliche Energie aus dem Menschen, den er liebt. Wird es zu viel, endet diese Liebe tödlich. Um Shenan zu schützen, stößt er sie bewusst von sich weg und nimmt dafür in Kauf, dass sie ihn für einen schamlosen Aufreißer hält. Als der mysteriöse Mr. Bourne die beiden beauftragt, nach Bangkok zu reisen und dort eines der verschollenen Libellenartefakte zu stehlen, beginnt ein Abenteuer voller Götter, Magie und Geheimnisse. Um ihre Tarnung aufrechtzuerhalten, müssen sie sich als frisch verliebtes Paar ausgeben. Während Shenan mit den übernatürlichen Ereignissen völlig überfordert ist und Hermes' Verhalten kaum noch nachvollziehen kann, versucht dieser verzweifelt, sie zu beschützen, ohne ihr zu nahe zu kommen. Besonders gefallen hat mir, dass die gesamte Geschichte ausschließlich aus Hermes' Sicht erzählt wird. Dadurch versteht man seine Entscheidungen jederzeit, selbst wenn sie aus Shenans Sicht vollkommen unsinnig wirken. Seine inneren Konflikte, die Angst, Shenan durch seine Liebe zu verlieren, und der ständige Spagat zwischen Nähe und Distanz machen ihn zu einem sehr sympathischen Protagonisten. Auch wenn seine Geheimniskrämerei zwischendurch etwas anstrengend wird, konnte ich seine Beweggründe jederzeit nachvollziehen. Auch Shenan mochte ich sehr. Obwohl sie Hermes zunächst für einen Frauenhelden hält, bleibt sie hilfsbereit und mitfühlend. Genau diese Eigenschaft führt schließlich dazu, dass die beiden den kleinen Wächterdämon Orion kennenlernen. Der kleine Sidekick lockert die Geschichte immer wieder auf und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da sich die Geschichte Zeit nimmt, ihre Figuren und die Welt aufzubauen. Sobald die Reise nach Bangkok beginnt, nimmt die Handlung jedoch deutlich an Fahrt auf und entwickelte für mich einen angenehmen Lesefluss. Besonders die Geheimnisse rund um die Libellenartefakte, Mr. Bourne und die göttliche Welt sorgten dafür, dass ich immer weiterlesen wollte. Das Ende erfüllt genau das, was ich mir von einem Auftakt wünsche. Viele Fragen bleiben offen, gleichzeitig macht der Cliffhanger neugierig auf die Fortsetzung. Vor allem möchte ich erfahren, wie es mit Hermes und Shenan weitergeht, welche Rolle Mr. Bourne wirklich spielt und ob es gelingt, alle drei Libellenartefakte zu finden. Ein gelungener Reihenauftakt mit sympathischen Figuren, einer spannenden Mischung aus Mythologie und Abenteuer sowie einem Protagonisten, dessen Geschichte mich immer mehr in ihren Bann gezogen hat.
2 days ago






