Lehrer der Intrigen
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Description
Book Information
Author Description
Kaja Evert liebt düstere, originelle Stoffe, Klischeebrüche und ungewöhnliche Figuren. Ihre Begeisterung für antike Sagen brachte sie zum Lateinstudium. Ihr Roman »Talvars Schuld« war 2018 für den den Deutschen Phantastik Preis (DPP) nominiert, ihr queerer Dark-Fantasy-Roman »Dornenritter« 2022 für den Seraph, beide in der Kategorie »Bestes Buch«. Momentan tippt sie zwischen alten Büchern und ihrer Spielkonsole an den nächsten Projekten. Kaja Evert lebt in Kiel und unterrichtet wissenschaftliches Schreiben.
Posts
Vielschichtiges Abenteuer in einem Fantasy-Rom
Kaja Everts Roman "Lehrer der Intrigen" bietet so viele Highlights, dass ich mich kaum entscheiden kann, wo ich anfangen soll. Das Setting - die Stadt Kessel ist eine Art phantastisches Rom der Antike, mitsamt ausgefeilter Kultur, Kleidung, Militär, Regierung, Glauben und Festen - ist eine wahre Wohltat, in die man sich einfach nur hineinlegen möchte. Die Figuren - ob Protagonistin Kadevis, sein Mentor Malkar oder der vom Leben gezeichnete Talvar - sind lebensnah geschrieben, tiefgründig, überraschend und passen ebenso wie die Nebenfiguren sehr gut zum Titel des Romans. Denn hier ist fast jeder undurchsichtig. Die Handlung ist kein Actionfeuerwerk und entwickelt sich bedächtig, bleibt aber zu jeder Zeit spannend. Es geht um alte Schuld, vermeintlichen Mord, Diebstahl, aber auch um Einsamkeit, Verlust, Hoffnung, Liebe und Coming of Age. Und je weiter die Handlung voranschreitet, umso vielschichtiger und verworrener wird das Netz, das die Figuren emotional miteinander verbindet, Kadevis in unterschiedliche Richtungen zerrt und ihn vor schwierige Entscheidungen stellt - bis zu einem in jeder Hinsicht überraschenden Finale. Wer eine sich langsam aufbauende Spannung mag und auf vielschichtige und zum Teil undurchschaubare Figuren steht, dürfte an diesem Kessel-Roman seine helle Freude haben. Ein überraschendes Highlight in diesem Lesejahr für mich!
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Kaja Evert liebt düstere, originelle Stoffe, Klischeebrüche und ungewöhnliche Figuren. Ihre Begeisterung für antike Sagen brachte sie zum Lateinstudium. Ihr Roman »Talvars Schuld« war 2018 für den den Deutschen Phantastik Preis (DPP) nominiert, ihr queerer Dark-Fantasy-Roman »Dornenritter« 2022 für den Seraph, beide in der Kategorie »Bestes Buch«. Momentan tippt sie zwischen alten Büchern und ihrer Spielkonsole an den nächsten Projekten. Kaja Evert lebt in Kiel und unterrichtet wissenschaftliches Schreiben.
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Vielschichtiges Abenteuer in einem Fantasy-Rom
Kaja Everts Roman "Lehrer der Intrigen" bietet so viele Highlights, dass ich mich kaum entscheiden kann, wo ich anfangen soll. Das Setting - die Stadt Kessel ist eine Art phantastisches Rom der Antike, mitsamt ausgefeilter Kultur, Kleidung, Militär, Regierung, Glauben und Festen - ist eine wahre Wohltat, in die man sich einfach nur hineinlegen möchte. Die Figuren - ob Protagonistin Kadevis, sein Mentor Malkar oder der vom Leben gezeichnete Talvar - sind lebensnah geschrieben, tiefgründig, überraschend und passen ebenso wie die Nebenfiguren sehr gut zum Titel des Romans. Denn hier ist fast jeder undurchsichtig. Die Handlung ist kein Actionfeuerwerk und entwickelt sich bedächtig, bleibt aber zu jeder Zeit spannend. Es geht um alte Schuld, vermeintlichen Mord, Diebstahl, aber auch um Einsamkeit, Verlust, Hoffnung, Liebe und Coming of Age. Und je weiter die Handlung voranschreitet, umso vielschichtiger und verworrener wird das Netz, das die Figuren emotional miteinander verbindet, Kadevis in unterschiedliche Richtungen zerrt und ihn vor schwierige Entscheidungen stellt - bis zu einem in jeder Hinsicht überraschenden Finale. Wer eine sich langsam aufbauende Spannung mag und auf vielschichtige und zum Teil undurchschaubare Figuren steht, dürfte an diesem Kessel-Roman seine helle Freude haben. Ein überraschendes Highlight in diesem Lesejahr für mich!




