LEBEN. Meine Geschichte in der Geschichte

LEBEN. Meine Geschichte in der Geschichte

Hardback
4.25

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Description

»Die Geschichte unseres Lebens nachzulesen ist wichtig, um uns zu erinnern und denjenigen etwas weiterzugeben, die uns zuhören. Um aber lernen zu leben, müssen wir lernen zu lieben. Das sollten wir nicht vergessen!«

Papst Franziskus


Zum ersten Mal erzählt Papst Franziskus die Geschichte seines Lebens anhand der Ereignisse, die die Menschheit in den letzten achtzig Jahren geprägt haben.

Und er teilt mit uns die Ursprünge seiner Ideen, die sein Pontifikat auszeichnen und die viele als gewagt ansehen: seine Appelle gegen Armut und Umweltzerstörung, seine Ermahnungen führender Politiker, in Fragen der Völkerverständigung, der Ungleichheit und der Rüstungspolitik einen Kurswechsel einzuschlagen.

Vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939, als der zukünftige Papst knapp drei Jahre alt war, bis zum heutigen Tag nimmt Jorge Mario Bergoglio uns an die Hand und führt uns anhand seiner Erinnerungen durch die wichtigsten historischen Ereignisse unserer Zeit. Die Stimme des Papstes wechselt sich ab mit der eines Erzählers, der Momente aus dem Alltag des zukünftigen Papstes schildert und in den jeweiligen historischen Kontext einbettet.

Mit den Worten des Papstes: » LEBEN möchte Hoffnung schenken, damit die Menschen, vor allem die jüngeren, die Stimme eines älteren Menschen hören und darüber nachdenken können, was unser Planet durchgemacht hat, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

Wenn wir ein gewisses Alter erreicht haben, ist es wichtig, das Buch der Erinnerungen von Zeit zu Zeit wieder aufzuschlagen: um uns an die schlechten Dinge zu erinnern, an die toxischen, die wir erlebt haben, an die Sünden, die wir begangen haben, aber auch an all das Gute, das Gott uns geschenkt hat. Das ist eine Übung, der wir uns alle widmen sollten, bevor es zu spät ist!«

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Religion
Format
Hardback
Pages
272
Price
24.70 €

Author Description

JORGE MARIO BERGOGLIO wurde am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien, als Sohn italienischer Einwanderer geboren. 1969 wurde er zum Priester des Jesuitenordens, der Gesellschaft Jesu, geweiht. Nach seiner Ernennung zum Weihbischof 1992 wurde er 1998 zum Erzbischof von Buenos Aires und 2001 zum Kardinal ernannt. Im März 2013 wurde er zum Papst, zum 266. Oberhaupt der Katholischen Kirche, gewählt. Papst Franziskus starb am 21. April 2025.

Posts

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Die Autobiographie von Papst Franziskus gewährt einen offenen, teils provokativen Einblick in seine Gedanken zur Kirche und deren Herausforderungen. In der für seine Amtszeit typischen, schonungslos ehrlichen Art reflektiert Franziskus über die problematischen Jahre seines Pontifikats, die diplomatischen Stolpersteine sowie die Nachwirkungen der emeritierten Rolle von Papst Benedikt XVI. Mit deutlicher Kritik spricht er darüber, wie Benedikts Rücktritt – ein historisches Ereignis in der katholischen Kirche – von bestimmten Kreisen politisch und ideologisch instrumentalisiert wurde. Franziskus’ Aussagen erscheinen dabei nicht wie ungeordnete Geständnisse, sondern als gut durchdachte „Nadelstiche“, die wichtige Problembereiche ansprechen, darunter die Rolle der Römischen Kurie und die Frage nach Veränderungen in der Kirche.

3.5

Eine schöne Erinnerung

Anhand einiger großer Ereignisse seiner Lebenszeit erzählt Franziskus sein Leben - beginnend mit dem 2. Weltkrieg, es kommt die Mondlandung ebenso wie das denkwürdige Fußballmatch mit der "Hand Gottes" Maradonas vor, es gibt viele Gedanken zur Pandemie und zu ihren Folgen. Gekennzeichnet durch unterschiedliche Schriftarten wechseln die Erzählungen zwischen vom Papst selbst verfassten Teilen und vom Autor Ragona aus der Außensicht wiedergegebenen Abschnitten. Auch sprachlich unterschieden sich diese stark, aber das tut dem Leseverständnis und auch dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es gibt Themen, bei denen ich mit Papst Franziskus nicht einer Meinung bin, bei denen ich auch die sehr starre, teils harte (aber eigentlich nie hartherzige) Formulierung nicht ansatzweise unterschreiben würde. Trotzdem bleibt zuletzt für mich ein Bild von einem Menschen, der es mit allen Geschöpfen gut gemeint hat und den die Liebe nie rasten, sondern stets kämpfen ließ. Seine erste Reise als Papst ging nach Lampedusa, er wollte bei den Ärmsten sein und ihnen zur Seite stehen. Ein Buch, das ich nicht ausnahmslos jedem Menschen empfehlen würde, weil man vermutlich zumindest ein wenig etwas mit Glaube und Gebet anfangen können sollte, um die Ausführungen auch genießen zu können. Mir hat es sehr gut gefallen!

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