Leb wohl, Schwester
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster …
Book Information
Author Description
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Ihr Debütroman »Der Kindersammler« war ein sensationeller Erfolg, und auch all ihre weiteren Thriller standen auf der Bestsellerliste.
Posts
Die Reihe verfolge ich schon seit längerem und ich mag die Reihe sehr, super Schreibweise . Was ich sagen muss ist das man wirklich vom Cover her die sehr schlecht aussanander halten kann, immer wenn ich ein Buch kaufe von der Reihe bin ich mir so unsicher ob ich es schon habe oder nicht. Aber zurück zum Buch, spannend und aufregend zu lesen, es gab auch so viele Wendung und ich habe sehr oft hin und her überlegen wie es woll weiter geht zu Kapitel zu Kapitel aber meistens bin ich nicht drauf gekommen, alles im einen muss ich sagen das ich ihre Bücher liebe

Sie hat es mal wieder geschafft.
Uff was für ein Buch ich habe jedes Buch von Ihr gelesen ja ein zwei fand ich nicht so gut aber alle anderen waren sowas von gut und sogar echte Highlights als ich dann erfuhr das es weiter geht war ich voller Vorfreude und ja ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn mann eigentlich weiss schon am Anfang wer es ist hat die Autorin auch in diesem Buch wieder geschafft so eine krasse Spannung und Stimmung in dieses Buch zu bringen das mann einfach nicht aufhören kann besonders gefällt mir ja an der Autorin das Sie die Sichweise der Mörder so krass beschreibt auch in diesem Buch war das schon wieder herausragend und das Buch vergibt einen kleinen Ansatz das ich mehr erhoffe das es noch ein Buch geben wird mit Neri und Sohn eventuell 🤩 5/5🌟
Etwas mehr als ein Jahr nach „Romeos Tod“ mussten wir auf den 15. Thriller von Sabine Thiesler warten, der den Namen „Leb wohl, Schwester“ trägt. Als großer Fan der Autorin war die Freude groß, ihn vorab lesen zu dürfen. Es handelt sich bei allen Büchern von Sabine um einen Stand Alone Thriller, jedoch gibt es wiederkehrende Personen, wie z. B. der liebenswerte Dorfpolizist in der Toscana, in der die meisten Bücher spielen, Donato Neri. Während er in den vergangenen Bücher eher eine kleinere Rolle hatte, durfte er dieses Mal eine der Hauptpersonen spielen. Es soll eigentlich sein letzter Fall sein, bevor er sich in den Ruhestand versetzen lässt. Ob dies alles so klappt, wird erst am Ende des Buches gelöst. Seine eigentliche Nachfolgerin, die junge Kollegin Romina Roselli, tritt bereits ihren Dienst an. Die Geschichte beginnt damit, dass ein deutsches junges Paar ihren Urlaub in der Toscana verbringt und dort am idyllischen Waldrand zeltet. Nachts werden die beiden Urlauber grausam ermordet. Was ist das Motiv? Geht hier wieder der Liebespaarmörder auf Jagd oder ist es gar ein persönliches Motiv? Commissario Nero ist ratlos und versucht zu ermitteln. Den ersten Hinweis erhält er bald, als ein zweiter ähnlicher Mord geschieht. Somit scheidet das persönliche Motiv aus. Die neue Kollegin unterstützt bereits tatkräftig bei der Mördersuche. Seiner Ehefrau ist dies ein Dorn im Auge, da die Kollegin ein Augenschmaus ist. Parallel wird die Geschichte der Zwillinge Stefano und Stefanie erzählt, wie diese in ihrem Elternhaus misshandelt werden und eine innige Liebe zueinander aufgebaut haben, die gesetzlich verboten ist. Eines Tages verschwindet die Schwester Stefanie spurlos, Stefano ist am Verzweifeln. Bei den Ermittlungen stoßen die Ermittler währenddessen auf ein einsames Frauenkloster. Hier gibt es eine Nonne, die ein größeres Geheimnis mit sich trägt. Als Leser baut man während des Lesens des knapp 600seitigen Werkes eine sehr emotionale Bindung zu den Personen, insbesondere zum Täter/der Täterin auf. Wie immer hatte ich das Buch in knapp 1,5 Tagen gelesen und konnte nicht aufhören und musste immer weiter lesen. Die Bücher von Sabine sind unheimlich fesselnd aufgebaut und man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Zeit vergeht wie im Flug beim Lesen. Der Schreibstil ist phantastisch und man fliegt durch die Seiten. Das Buch bekommt von mir volle Punktzahl und ich kann ihn jedem Thriller/Krimifan nur ans Herz legen. Beim Kauf macht man hier nichts falsch.
"Neri fuhr davon. Langsamer als sonst. Weil sein Herz so schwer war." [S. 206] In meinem Bücherregal steht der Reihenfolge nach jedes Buch von Sabine Thiesler und ich mag die meisten, aber am allermeisten liebe ich die Bände in denen der liebenswerte aber manchmal etwas unbeholfene Donato Neri die Hauptrolle des ermittelnden Dorfpolizisten im toskanischen Ambra spielt. Umso mehr habe ich mich also auf diesen Teil gefreut. Sabine Thiesler kann einfach schreiben. Schon auf Seite 14 war ich entsetzt, auf Seite 37 geschockt, auf Seite 96 hab ich geflennt und auf Seite 99 war ich mir nicht mehr sicher, ob ich dieses Buch emotional bis zum Ende ertragen kann. Zur Handlung: Ein junges deutsches Touristenpaar wird in Italien beim zelten überrascht und brutal und hinterrücks erschossen. Der Lesende weiss von Beginn an, wer die schreckliche Tat begannen hat und liest sich durch 620 Seiten um die Hintergründe zu erfahren. Donato Neri, Ambras einziger Dorfpolizist und mit einem Bein schon im Ruhestand erhält Unterstützung von seiner Nachfolgerin Romina Roselli. Die ist besonders Neris garstiger und eifersüchtiger Ehefrau Gabriella ein Dorn im Auge, was wie immer für einen gewissen Witz sorgt, wenn die Handlung an sich auch grausam ist, denn natürlich bleibt es nicht bei einer Schreckenstat. Sabine Thiesler knüpft Fäden, wie eine Spinne ihr Netz. Man leidet nicht nur mit den Opfern, sondern baut auch zur Täterin irgendwie eine emotionale Beziehung/Verbindung auf. Ich muss sagen, der erste Teil des Buches hat mir besser gefallen, war rasanter und spannungsgeladener. Im zweiten Teil entwickelte die Geschichte einige Längen. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch in zwei Tagen verschlungen und bin am Ende froh, dass es möglicherweise noch weitere Neri-Fälle geben wird.
Hervorragend! Ich habe mir das Buch dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse gekauft. Und es heute beendet. Anfangs habe ich es nur gelesen. Bis ich entdeckt habe, dass es das auch als Hörbuch gibt. Gelesen von der Autorin selbst. Also habe ich parallel zum lesen auch gehört. Und das war ganz wunderbar. Die Autorin hat mit ihrer Stimme die Figuren so lebendig und authentisch gesprochen, dass ich gar nicht anders konnte, als dran zu bleiben. Ich habe mich immer gefühlt, als wäre ich mittendrin im Geschehen. Das Hörbuch war für mich das Tüpfelchen auf dem i. Zum Inhalt: Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis die beiden eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch seine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster... Für mich war dieses Hör-/Buch ein wunderbarer Genuss, und ich werde bestimmt noch weitere Bücher dieser Autorin hören. Selbstverständlich empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe hervorragende 5 Sterne!
Leb Wohl, Schwester.
Uff... Was ein Buch. Ich hatte nach dem letzten Buch "Romeos Tod" etwas Sorge um meine geliebte Toskana Thriller-Reihe. Aber zum Glück kam alles so, wie ich es mir erhofft hatte. Sabine Thiesler schaffte es mal wieder, mich in einen Sog zu ziehen, aus dem ich nicht wirklich heraus wollte. Ich verfolgte meinen geliebten Donato Neri durch die engen Straßen von Ambra, durch die hügelige Landschaft der Toskana und genoss den Espresso auf der Piazza in Siena. Die Story war von der ersten Sekunde an spannend. Natürlich hat man auch hier ab und zu ruhigere Stellen, aber diese werden gekonnt mit Dialogen oder Gedanken aus Sicht der Täterin gefüllt, sodass man immer weiterlesen muss. Wie die Bücher davor sind auch hier alle Kapitel recht kurz, so hat man einen leichten und spannenden Lesefluss. Man schreitet von Seite zu Seite und auf einmal ist man schon am Ende. Worum geht es: Wir treffen hier auf Stefania und Stefano, sie sind Zwillinge und ineinander verliebt. Sie verbindet quasi eine unnatürliche Symbiose und können ohne einander nicht leben. Beide wissen jedoch, dass ihre Liebe nicht normal, und vor allem auch nicht erwünscht ist. Eine Familie können sie nicht werden, denn ein Kind mit beider Erbgut? Das kann nicht gut gehen. Also baut sich nach und nach immer mehr Frust und Hass in Stefania auf... Sie schleicht sich immer wieder von Zuhause weg und... Hier höre ich lieber auf zu schreiben, um euch die Story nicht direkt vorweg zu nehmen. Jedoch kommt es zu einigen sehr tragischen und bizarren Todesfälle rund um Ambra. Donato Neri, der kurz vor seiner Rente steht und gerade seine Nachfolgerin einarbeitet, steht vor einem Rätsel. Definitiv ein Thiesler der mich mal wieder richtig begeistert hat. Ich kann es nicht erwarten 2026 den nächsten Band in den Händen zu halten.

Sommer, Spannung und Toskana-Vibes
Ich lese die Bücher von Sabine Thiesler schon seit dem ersten Fall mit Donato Neri – und auch „Leb wohl, Schwester“ hat mich wieder überzeugt. Besonders faszinierend finde ich, wie es Sabine Thiesler gelingt, selbst bei über 600 Seiten keine Längen aufkommen zu lassen. Jeder Charakter – ob Haupt- oder Nebenfigur – bekommt seinen Raum, wird mit Tiefe erzählt, und wirkt dadurch greifbar und authentisch. Ein echtes Markenzeichen ihrer Romane ist die detailgetreue Beschreibung der Toskana und Umgebung. Diese Kulisse ist weit mehr als nur ein hübscher Hintergrund – sie verleiht dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre. Trotz der Spannung und dem Thriller-Genre kommt das typische Dolce Vita-Gefühl nie zu kurz, was gerade im Sommerurlaub für einen ganz besonderen Vibe sorgt. Was ich besonders gut finde: In Nebenkapiteln erfährt man viel über die Vergangenheit und Beweggründe der Figuren. So versteht man, warum sie handeln, wie sie handeln. Das verleiht allen Charakteren Tiefe und macht das Lesen besonders intensiv. Die neue Ermittlerin Romina an Donato Neris Seite ist eine erfrischende Ergänzung, bringt frischen Wind in die Ermittlungen und passt hervorragend ins Setting. Fazit: „Leb wohl, Schwester“ ist ein fesselnder, atmosphärischer Roman, der Spannung, Tiefe und Urlaubsflair vereint. Von mir gibt es eine Leseempfehlung – gerade für den Sommer.
Donato Neri reißt alles raus
… für mich alleine schon wegen Kommissar Donato Neri ein Muss. Selten so einen schrulligen Komissar erlebt, der einfach in die Fälle rein „fällt“ und irgendwie so unbeholfen doof ist, dass ich es einfach als Kult empfinde. Die Story finde ich dabei nebensächlich. Das hier ist einfach Kult 🤣👌🏻
𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? … weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Ein Liebespaarmörder und ein einsames toskanisches Frauenkloster - Commissario Neris schwerster Fall! Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster … 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Diese Rezension fällt mir wirklich schwer und tut mir fast ein wenig Leid, aber mir hat dieser Fall leider gar nicht gefallen. Erst einmal möchte ich sagen, dass ich finde, dass Sabine Thiesler schreiben kann. Zumindest mir gefällt das richtig gut. Dabei liebe ich ihre knackigen, kurzen Kapitel und auch ihre Fälle, die vor allem in letzter Zeit ganz schön heftig geworden sind. Neri, seine Frau und das toskanische Setting fühlen sich dabei wie Familie und Heimat an, auch wenn Neri gefühlt schon seit Jahren, kurz vor der Rente steht. Mir soll es recht sein. Kommen wir zu der Kritik. Zu Beginn war ich noch vollkommen begeistert. Da gab es einen Moment, der mich überrascht hat, und auch der eigentliche Fall versprach spannend zu werden, auch wenn man gleich schon wusste, wer die Täterin ist. Nachdem der zweite Teil begann (Seite 241) war es allerdings mit meiner Begeisterung vorbei. Da zog sich die Geschichte und es kamen auch keine neuen Erkenntnisse. Wie auch, die Täterin kannte man ja und man wusste auch relativ schnell warum. Wenn man unter den Umständen bedenkt, dass das Buch 620 Seiten hat, kann man sich sicherlich vorstellen, wie es mir die restlichen 380 Seiten ergangen ist. Zudem hatte ich meine Probleme mit Stefania. Ihre Handlungen und Denkweisen haben mich häufig die Augen verdrehen lassen. Kinnlade herunterklappen wäre mir lieber gewesen, stattdessen musste ich mich aber leider durch die Geschichte quälen. Ich finde es wirklich schade, weil ich Sabine Thieslers Thriller sonst sehr mag. Ich gehe davon aus, dass Neri vermutlich noch lange nicht in seinem wohlverdienten Ruhestand entlassen wird, weswegen ich ihn beim nächsten Mal nochmal gerne begleiten würde. Einfach um zu schauen, ob der nächste Thriller wieder meinen Erwartungen entspricht. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞 2,5☆

„Neri erhob sich ebenfalls, aber sehr langsam. Ich bin es so leid, murmelte er. Es hört einfach nicht auf. Ständig habe ich in Ambra, in diesem kleinen, verschlafenen toskanischen Ort, mit Morden zu tun (…)“ Sabine Thiesler ist zurück, aber sowas von! Wir begleiten unseren, von mir im letzten Thiesler sehr vermissten Comissario Neri bei der Aufklärung der „Liebespaarmorde“ im kleinen Örtchen Ambra. Das toskanische Setting fühlte sich beim Lesen einfach gut an und einige Charaktere waren vertraut, die Story super und vorallem im ersten Teil des Buches folgte ein Schockmoment dem anderen. Für mich ein Jahreshighlight weil es einfach endlich mal wieder ein richtig guter Thriller von Sabine Thiesler ist!
Sympathischer Ermittler
Toskana, ein Serienmörder und dunkle Geheimnisse – da bin ich doch gleich mal neugierig. „Leb wohl, Schwester“ von Sabine Thiesler, erschienen im Hardcover bei Heyne, versprach eine ganz besondere Thrillerunterhaltung. Kurz zum Inhalt: Ein verliebtes Pärchen wird in ihrem Urlaub in der Toskana mitten in der Nacht ermordet. Commissario Neri ist entsetzt und muss sich fragen, ob der gefürchtete Liebespaarmörder nach Jahrzehnten zurückgekehrt ist. Bald schon wird ein weiteres Pärchen ermordet, und der Druck auf Commissario Neri wächst. Meine Meinung: Es war mein erster Thriller von Sabine Thiesler, und so begann ich voller Vorfreude, Commissario Neri zu folgen. Ich muss gestehen, so ganz einfach machte es mir Sabine Thiesler nicht, denn für mich war „Leb wohl, Schwester“ mehr ein Krimi als ein Thriller. Mit über 600 Seiten wurde das Privatleben des Commissario ebenso intensiv beschrieben wie der Fall. Das mögen viele bestimmt sehr gerne, mir war es jedoch zu viel des Guten. Doch dies möchte ich in die Bewertung nicht einfließen lassen, da es wirklich reine Geschmacksache ist und jeder von euch, der Commissario Brunetti-Krimis gerne liest, wird von diesem Buch begeistert sein. Nur leider ist das einfach nicht ganz mein Ding, da bei mir ein Thriller immer schnell erzählt sein muss. Der Schreibstil von Sabine Thiesler ist sehr gut, und ich konnte das kleine Dörfchen und die Personen richtig vor meinem inneren Auge sehen. Die Storyline hatte die Autorin sehr gut durchdacht und aufgebaut. Die Grundidee der Story fand ich richtig gut, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu langsam erzählt wurde. Aber da dies wirklich reine Geschmacksache ist, wollte ich das nicht in die Bewertung einfließen lassen. Im letzten Drittel wurde allerdings alles etwas zäh und auch etwas unlogisch. Für mich war „Leb wohl, Schwester“ von Sabine Thiesler ein stimmiger Krimi, der mir leider im letzten Drittel etwas zu unlogisch war. 4 von 5 Sternen.

Für mich leider der schwächste Fall von Commissario Neri. Die Spannung des Buches wird schnell herausgenommen, da wir als Leser von Anfang an „ alles serviert“ bekommen. So können wir bei den Ermittlungen nur noch zu schauen und dabei brauchen wir einen langen Atem… Glücklicherweise lässt sich die Geschichte leicht lesen, denn sonst wäre es fast anstrengend geworden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich den Commissario und seine Frau sowieso schon ins Herz geschlossen habe. Vertraute Charaktere und die mediterrane Atmosphäre Italiens haben mich etwas bei Laune gehalten. Der Fall selbst leider nicht….
Auch mit ihrem neuen Thriller hat mich Sabine Thiesler wieder gepackt. Über 600 Seiten – und trotzdem kommt keine Langeweile auf. Klar, ein bisschen kürzer hätte es schon sein dürfen, aber dafür gibt’s wieder diese typische Toskana-Atmosphäre, die ich so liebe. Ich mag diesen ganz eigenen Stil: ruhiger Aufbau, viel Innenleben, und dann zieht sich langsam die Schlinge zu. Commissario Donato Neri ist kein Supercop, sondern angenehm normal – gerade das macht ihn so sympathisch. Kein Thriller zum Durchhetzen, sondern zum Genießen . Fans von Thiesler wissen, was sie bekommen. Und das ist gut so.
Ein Thriller mit starker Grundidee, der sich jedoch zu oft verliert
In »Leb wohl, Schwester« erzählt Sabine Thiesler von einer Frau, die zunehmend den Bezug zur Realität verliert und dabei zur Täterin wird. Während die Polizei die Zusammenhänge aufdecken will, begleitet der Roman parallel die Gedankenwelt der Mörderin. Kommissar Neri übernimmt erneut die Ermittlungen. Diesmal setzt Sabine Thiesler weniger auf klassische Spannung als auf die Beobachtung einer eskalierenden Persönlichkeit. Der Leser weiß relativ früh, wer hinter den Taten steckt. Dadurch lebt der Thriller eher von der Frage, wie weit die Täterin noch gehen wird und wann ihr Umfeld die Gefahr erkennt. Das funktioniert phasenweise ordentlich, entwickelt aber über die gesamte Länge zu wenig echten Sog. Positiv bleibt erneut Kommissar Neri. Er gehört inzwischen zu den Figuren, die man gerne begleitet, weil er ruhig, glaubwürdig und angenehm bodenständig wirkt. Seine Szenen bringen Struktur in die Geschichte und wirken oft stärker als die eigentliche Täterhandlung. Das größte Problem des Romans ist allerdings die Länge. Viele Passagen ziehen sich deutlich. Gerade die Dialoge wirken häufig hölzern und unnötig ausufernd. Figuren erklären Dinge mehrfach oder sprechen unnatürlich ausführlich miteinander. Dadurch verliert die Handlung immer wieder an Tempo. Auch das Motiv der Täterin überzeugt nur eingeschränkt. Für die Brutalität ihrer Taten fehlt am Ende eine wirklich tragfähige psychologische Grundlage. Einige Entwicklungen wirken konstruiert oder überzogen, wodurch die Figur trotz vieler Seiten erstaunlich distanziert bleibt. Hinzu kommen Kapitel und Nebenhandlungen, die kaum Einfluss auf die eigentliche Geschichte haben. Manche Szenen lesen sich wie Füllmaterial und bremsen den Roman zusätzlich aus. Der Schreibstil selbst ist einfach und sehr direkt. Das macht das Buch zwar leicht lesbar, sorgt aber auch dafür, dass manche Szenen wenig Tiefe entwickeln. Sprachlich bleibt vieles funktional statt atmosphärisch dicht. Unterm Strich ist »Leb wohl, Schwester« solide Unterhaltung für Fans von Sabine Thiesler und insbesondere für Leser, die Kommissar Neri mögen. Der Thriller hat gute Ansätze, verliert sich aber zu oft in Wiederholungen, langen Dialogen und einer nicht ganz überzeugenden Täterpsychologie.

Neri ist zurück!
Worum geht’s? Ein junges, verliebtes Paar verbringt glückliche Tage beim Zelten an einem idyllischen Waldrand in der Toskana. Bis sie grausam hingerichtet werden. Neri ist entsetzt – ist der Liebespaarmörder zurück? Das Monster von Florenz? Unterstützung bei den Ermittlungen bekommt der Commissario von Romina Roselli, die seinen Posten übernehmen soll. Meine Meinung: In „Leb wohl, Schwester“ ist Donato Neri endlich wieder zurück! Im 15. Band schickt Sabine Thiesler ihren Commissario, der kurz vor der Rente steht, endlich wieder auf Ermittlungen, nachdem er in den letzten Büchern kaum oder nicht präsent war, und ich muss sagen: Ich habe ihn total vermisst. Ohne ihn und seine Frau ist es einfach nicht dasselbe! Hier konnte mich Frau Thiesler wieder total fesseln. Ich mag ihren Schreibstil, der einzigartig ist und einen absolut hohen Wiedererkennungswert hat. Intensiv, lebendig und immer wieder frei von der Leber weg ist man sofort mittendrin und weiß: Ah, das ist ein Thiesler, das verheißt Spannung. Zu Neri selbst muss ich glaub nicht viel sagen. Er ist, wie er ist. Ein bisschen bärbeißig, ein bisschen eigenwillig, aber immer für alle da - so, wie wir ihn kennen und lieben. Ebenso seine Frau. Wer neu dazukommt, ist Romina. Sie hat mir gut gefallen, die „Tausendsasserin“, die Neris Polizeistation übernehmen soll, wenn er in Rente geht. Dann haben wir noch Teresa, die „Rennratte“, wie Neris Frau sie nennt. Die Zwillinge Stefano und Stefanie. Und ein Kloster mit einigen Nonnen, von denen besonders Schwester Agata es in sich hat. Der Fall selbst ist ebenfalls typisch für die Neri-Reihe: Wir sind in der wundervollen, malerischen Toskana, betrachten die Landschaft, erleben das chaotische, italienische Leben hautnah mit, wollen uns gerade entspannt zurücklehnen und BUMMMMM – eine Leiche. Noch eine Leiche. Erwartet unerwartet und obwohl wir hier von Anfang an die Täterin kennen, bleibt es spannend. Das kann Frau Thiesler wirklich gut, Spannung halten und sogar noch steigern, bei bekanntem Täter. Ich mochte die Ermittlungen, die Tathergänge. Besonders krass fand ich den Charakter von Stefania – sie war nicht einzuschätzen, konnte jede Sekunde explodieren aber auch der liebste Mensch auf der ganzen Welt sein. Die Geschichte von ihr und ihrem Zwillingsbruder war absolut krass! Das ganze Buch hatte es wieder in sich! Obwohl über 600 Seiten, hatte ich es an 2 Tagen durchgesuchtet und konnte einfach nicht aufhören, zu lesen. Vieles war typisch für den Aufbau für Thiesler-Thriller, aber trotzdem auch unerwartet. Wie kommt sie nur immer auf solche krassen Ideen? Es war malerisch, es war spannend, es war wieder einfach genial. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen aber auch Spaß dabei, gemeinsam mit Neri und Romina zu ermitteln. Dazu die perfekt platzierten Einblicke in deren Privatleben, die uns Neri und die anderen von Anfang an ans Herz haben wachsen lassen. Ein wirklich gelungener 15. Fall und ich hoffe so, dass wir Neri weiterhin dabeihaben werden und auch von Romina noch mehr lesen. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung – Thiesler ist für mich immer ein Muss! Fazit: In ihrem Thriller „Leb wohl, Schwester“ bringt Sabine Thiesler wieder Sachen zu Papier, die wirklich erschreckend sind. Wie kommt sie nur immer auf diese Ideen? Ihr Schreibstil ist einfach genial und hat hohen Wiedererkennungswert. Die Protagonisten, allen voran Neri und seine Frau, sind perfekt. Und die Ermittlungen und Taten – obwohl die Täterin von Anfang an bekannt ist – fesselnd und mitreißend. Ein absolut gelungener Fall und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band! 5 Sterne von mir für diesen packenden Pageturner!

Endlich wieder ein toller Thriller von Thiesler. So soll es sein, so muss es weitergehen.
Nach dem letzten Buch von Sabine Thiesler „Romeos Tod“ war ich eigentlich auf alles gefasst. Trotzdem bin ich sehr froh, dass Thiesler hier wieder die Kurve bekommen und zu ihrer alten Form zurückgefunden hat...und vor allem zu ihrem alten Neri. Wie gewohnt tauchen wir wieder in die italienische Welt von ihm ein, der Thiesler-Fans sehr altbekannt ist. Neri, der nach vier Sätzen aus der Puste ist, sehr eigenbrödlerisch und naiv rüberkommt. Eigentlich sollte er längst in Rente gehen, irgendwie wollen wir aber doch alle, dass er uns noch lange erhalten bleibt. Am besten an der Geschichte hat mir die Täterperspektive gefallen. Wieso alles so weit gekommen ist, dröselt Thiesler psychologisch hier ganz toll auf. Auch die thematische Richtung fand ich toll. Die Spannung ist konstant da, da es nicht bei einem Mord bleibt. Auch hab ich eine gute Beziehung zu den Figuren aufbauen können (also Neri sowieso aber auch die anderen), da alles sehr logisch und nachvollziehbar aufgebaut war. Der Schreibstil ist ganz Thiesler-mäßig und ich würde den wahrscheinlich überall herauslesen können. Schwächen liegen für mich vor allem in der Naivität und Dummheit der Figuren, ein paar weniger Ausrufezeichen in den Dialogen wären auch gut - aber irgendwie gehört das einfach zu Sabine Thiesler.
Ein grandioses Thiesler Buch. Hat einfach alles, toskanisches Flair, Spannung und interessante Personen und das wichtigste wunderbar geschrieben. Nach längerer Zeit wieder eine volle 5 Sterne Bewertung. Man sollte allerdings die Vorbücher kennen, dann ist der voll Genuß. Aber auch unabhängig kann es gelesen werden, nur die Personen sind dann nicht so bekannt.
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Sabine Thiesler, in diesem Buch fand ich die Geschichte aber hier und da etwas langatmig und krude. Zudem spielten Perspektiven eine Rolle die nicht maßgeblich zur Geschichte beitragen. Achja und die Protagonistin ist eine histrionische Heulsuse und gottlos unsympathisch (man beachte humoristischen Beigeschmack) 😁
Neustes Buch von ihr, für Fans ein Muss 😊
War super zu lesen, ich mag ihre Bücher und den Schreibstil sehr, muss man als Fan lesen, wenn man "großes" Erwartet sollte ich das Buch eher mit "kann man lesen" bewerten,gibt durchaus spannendere Titel von ihr. Aber ich liebe sie einfach und die Toskana noch dazu....
Leider sehr langatmig
Ich liebe die Reihe um Donato Neri und habe mich sehr darüber gefreut wieder von ihm zu lesen. Die erste Teil des Buches war spannend und hatte ein - für mich - richtig gutes Tempo. Der erste Teil nimmt ungefähr 1/3 des Buches ein und in diesem ersten Drittel passiert alles! Als Leser erfährt man schon sehr früh, wer der Täter ist und auch die Beweggründe. Die restlichen zwei Drittel plätschern vor sich hin. Gefüllt mit Dialogen, die nicht hätten sein müssen und teils sehr unrealistischen Szenarien. Die Ermittlung dümpelt vor sich hin, einzig Romina an der Seite von Donato Neri bringt frischen Wind in die Geschichte. Ich denke, man hätte das Buch gut kürzen können ohne etwas ausschlaggebendes wegzulassen. 600 Seiten waren einfach zu viel. Leider.
Description
Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster …
Book Information
Author Description
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Ihr Debütroman »Der Kindersammler« war ein sensationeller Erfolg, und auch all ihre weiteren Thriller standen auf der Bestsellerliste.
Posts
Die Reihe verfolge ich schon seit längerem und ich mag die Reihe sehr, super Schreibweise . Was ich sagen muss ist das man wirklich vom Cover her die sehr schlecht aussanander halten kann, immer wenn ich ein Buch kaufe von der Reihe bin ich mir so unsicher ob ich es schon habe oder nicht. Aber zurück zum Buch, spannend und aufregend zu lesen, es gab auch so viele Wendung und ich habe sehr oft hin und her überlegen wie es woll weiter geht zu Kapitel zu Kapitel aber meistens bin ich nicht drauf gekommen, alles im einen muss ich sagen das ich ihre Bücher liebe

Sie hat es mal wieder geschafft.
Uff was für ein Buch ich habe jedes Buch von Ihr gelesen ja ein zwei fand ich nicht so gut aber alle anderen waren sowas von gut und sogar echte Highlights als ich dann erfuhr das es weiter geht war ich voller Vorfreude und ja ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn mann eigentlich weiss schon am Anfang wer es ist hat die Autorin auch in diesem Buch wieder geschafft so eine krasse Spannung und Stimmung in dieses Buch zu bringen das mann einfach nicht aufhören kann besonders gefällt mir ja an der Autorin das Sie die Sichweise der Mörder so krass beschreibt auch in diesem Buch war das schon wieder herausragend und das Buch vergibt einen kleinen Ansatz das ich mehr erhoffe das es noch ein Buch geben wird mit Neri und Sohn eventuell 🤩 5/5🌟
Etwas mehr als ein Jahr nach „Romeos Tod“ mussten wir auf den 15. Thriller von Sabine Thiesler warten, der den Namen „Leb wohl, Schwester“ trägt. Als großer Fan der Autorin war die Freude groß, ihn vorab lesen zu dürfen. Es handelt sich bei allen Büchern von Sabine um einen Stand Alone Thriller, jedoch gibt es wiederkehrende Personen, wie z. B. der liebenswerte Dorfpolizist in der Toscana, in der die meisten Bücher spielen, Donato Neri. Während er in den vergangenen Bücher eher eine kleinere Rolle hatte, durfte er dieses Mal eine der Hauptpersonen spielen. Es soll eigentlich sein letzter Fall sein, bevor er sich in den Ruhestand versetzen lässt. Ob dies alles so klappt, wird erst am Ende des Buches gelöst. Seine eigentliche Nachfolgerin, die junge Kollegin Romina Roselli, tritt bereits ihren Dienst an. Die Geschichte beginnt damit, dass ein deutsches junges Paar ihren Urlaub in der Toscana verbringt und dort am idyllischen Waldrand zeltet. Nachts werden die beiden Urlauber grausam ermordet. Was ist das Motiv? Geht hier wieder der Liebespaarmörder auf Jagd oder ist es gar ein persönliches Motiv? Commissario Nero ist ratlos und versucht zu ermitteln. Den ersten Hinweis erhält er bald, als ein zweiter ähnlicher Mord geschieht. Somit scheidet das persönliche Motiv aus. Die neue Kollegin unterstützt bereits tatkräftig bei der Mördersuche. Seiner Ehefrau ist dies ein Dorn im Auge, da die Kollegin ein Augenschmaus ist. Parallel wird die Geschichte der Zwillinge Stefano und Stefanie erzählt, wie diese in ihrem Elternhaus misshandelt werden und eine innige Liebe zueinander aufgebaut haben, die gesetzlich verboten ist. Eines Tages verschwindet die Schwester Stefanie spurlos, Stefano ist am Verzweifeln. Bei den Ermittlungen stoßen die Ermittler währenddessen auf ein einsames Frauenkloster. Hier gibt es eine Nonne, die ein größeres Geheimnis mit sich trägt. Als Leser baut man während des Lesens des knapp 600seitigen Werkes eine sehr emotionale Bindung zu den Personen, insbesondere zum Täter/der Täterin auf. Wie immer hatte ich das Buch in knapp 1,5 Tagen gelesen und konnte nicht aufhören und musste immer weiter lesen. Die Bücher von Sabine sind unheimlich fesselnd aufgebaut und man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Die Zeit vergeht wie im Flug beim Lesen. Der Schreibstil ist phantastisch und man fliegt durch die Seiten. Das Buch bekommt von mir volle Punktzahl und ich kann ihn jedem Thriller/Krimifan nur ans Herz legen. Beim Kauf macht man hier nichts falsch.
"Neri fuhr davon. Langsamer als sonst. Weil sein Herz so schwer war." [S. 206] In meinem Bücherregal steht der Reihenfolge nach jedes Buch von Sabine Thiesler und ich mag die meisten, aber am allermeisten liebe ich die Bände in denen der liebenswerte aber manchmal etwas unbeholfene Donato Neri die Hauptrolle des ermittelnden Dorfpolizisten im toskanischen Ambra spielt. Umso mehr habe ich mich also auf diesen Teil gefreut. Sabine Thiesler kann einfach schreiben. Schon auf Seite 14 war ich entsetzt, auf Seite 37 geschockt, auf Seite 96 hab ich geflennt und auf Seite 99 war ich mir nicht mehr sicher, ob ich dieses Buch emotional bis zum Ende ertragen kann. Zur Handlung: Ein junges deutsches Touristenpaar wird in Italien beim zelten überrascht und brutal und hinterrücks erschossen. Der Lesende weiss von Beginn an, wer die schreckliche Tat begannen hat und liest sich durch 620 Seiten um die Hintergründe zu erfahren. Donato Neri, Ambras einziger Dorfpolizist und mit einem Bein schon im Ruhestand erhält Unterstützung von seiner Nachfolgerin Romina Roselli. Die ist besonders Neris garstiger und eifersüchtiger Ehefrau Gabriella ein Dorn im Auge, was wie immer für einen gewissen Witz sorgt, wenn die Handlung an sich auch grausam ist, denn natürlich bleibt es nicht bei einer Schreckenstat. Sabine Thiesler knüpft Fäden, wie eine Spinne ihr Netz. Man leidet nicht nur mit den Opfern, sondern baut auch zur Täterin irgendwie eine emotionale Beziehung/Verbindung auf. Ich muss sagen, der erste Teil des Buches hat mir besser gefallen, war rasanter und spannungsgeladener. Im zweiten Teil entwickelte die Geschichte einige Längen. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch in zwei Tagen verschlungen und bin am Ende froh, dass es möglicherweise noch weitere Neri-Fälle geben wird.
Hervorragend! Ich habe mir das Buch dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse gekauft. Und es heute beendet. Anfangs habe ich es nur gelesen. Bis ich entdeckt habe, dass es das auch als Hörbuch gibt. Gelesen von der Autorin selbst. Also habe ich parallel zum lesen auch gehört. Und das war ganz wunderbar. Die Autorin hat mit ihrer Stimme die Figuren so lebendig und authentisch gesprochen, dass ich gar nicht anders konnte, als dran zu bleiben. Ich habe mich immer gefühlt, als wäre ich mittendrin im Geschehen. Das Hörbuch war für mich das Tüpfelchen auf dem i. Zum Inhalt: Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis die beiden eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch seine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster... Für mich war dieses Hör-/Buch ein wunderbarer Genuss, und ich werde bestimmt noch weitere Bücher dieser Autorin hören. Selbstverständlich empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe hervorragende 5 Sterne!
Leb Wohl, Schwester.
Uff... Was ein Buch. Ich hatte nach dem letzten Buch "Romeos Tod" etwas Sorge um meine geliebte Toskana Thriller-Reihe. Aber zum Glück kam alles so, wie ich es mir erhofft hatte. Sabine Thiesler schaffte es mal wieder, mich in einen Sog zu ziehen, aus dem ich nicht wirklich heraus wollte. Ich verfolgte meinen geliebten Donato Neri durch die engen Straßen von Ambra, durch die hügelige Landschaft der Toskana und genoss den Espresso auf der Piazza in Siena. Die Story war von der ersten Sekunde an spannend. Natürlich hat man auch hier ab und zu ruhigere Stellen, aber diese werden gekonnt mit Dialogen oder Gedanken aus Sicht der Täterin gefüllt, sodass man immer weiterlesen muss. Wie die Bücher davor sind auch hier alle Kapitel recht kurz, so hat man einen leichten und spannenden Lesefluss. Man schreitet von Seite zu Seite und auf einmal ist man schon am Ende. Worum geht es: Wir treffen hier auf Stefania und Stefano, sie sind Zwillinge und ineinander verliebt. Sie verbindet quasi eine unnatürliche Symbiose und können ohne einander nicht leben. Beide wissen jedoch, dass ihre Liebe nicht normal, und vor allem auch nicht erwünscht ist. Eine Familie können sie nicht werden, denn ein Kind mit beider Erbgut? Das kann nicht gut gehen. Also baut sich nach und nach immer mehr Frust und Hass in Stefania auf... Sie schleicht sich immer wieder von Zuhause weg und... Hier höre ich lieber auf zu schreiben, um euch die Story nicht direkt vorweg zu nehmen. Jedoch kommt es zu einigen sehr tragischen und bizarren Todesfälle rund um Ambra. Donato Neri, der kurz vor seiner Rente steht und gerade seine Nachfolgerin einarbeitet, steht vor einem Rätsel. Definitiv ein Thiesler der mich mal wieder richtig begeistert hat. Ich kann es nicht erwarten 2026 den nächsten Band in den Händen zu halten.

Sommer, Spannung und Toskana-Vibes
Ich lese die Bücher von Sabine Thiesler schon seit dem ersten Fall mit Donato Neri – und auch „Leb wohl, Schwester“ hat mich wieder überzeugt. Besonders faszinierend finde ich, wie es Sabine Thiesler gelingt, selbst bei über 600 Seiten keine Längen aufkommen zu lassen. Jeder Charakter – ob Haupt- oder Nebenfigur – bekommt seinen Raum, wird mit Tiefe erzählt, und wirkt dadurch greifbar und authentisch. Ein echtes Markenzeichen ihrer Romane ist die detailgetreue Beschreibung der Toskana und Umgebung. Diese Kulisse ist weit mehr als nur ein hübscher Hintergrund – sie verleiht dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre. Trotz der Spannung und dem Thriller-Genre kommt das typische Dolce Vita-Gefühl nie zu kurz, was gerade im Sommerurlaub für einen ganz besonderen Vibe sorgt. Was ich besonders gut finde: In Nebenkapiteln erfährt man viel über die Vergangenheit und Beweggründe der Figuren. So versteht man, warum sie handeln, wie sie handeln. Das verleiht allen Charakteren Tiefe und macht das Lesen besonders intensiv. Die neue Ermittlerin Romina an Donato Neris Seite ist eine erfrischende Ergänzung, bringt frischen Wind in die Ermittlungen und passt hervorragend ins Setting. Fazit: „Leb wohl, Schwester“ ist ein fesselnder, atmosphärischer Roman, der Spannung, Tiefe und Urlaubsflair vereint. Von mir gibt es eine Leseempfehlung – gerade für den Sommer.
Donato Neri reißt alles raus
… für mich alleine schon wegen Kommissar Donato Neri ein Muss. Selten so einen schrulligen Komissar erlebt, der einfach in die Fälle rein „fällt“ und irgendwie so unbeholfen doof ist, dass ich es einfach als Kult empfinde. Die Story finde ich dabei nebensächlich. Das hier ist einfach Kult 🤣👌🏻
𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? … weil ich die Thriller von Sabine Thiesler sehr mag, vor allem die, in denen Commissario Neri ermittelt. Zudem klingt der Klappentext doch wohl richtig gut, oder? 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Ein Liebespaarmörder und ein einsames toskanisches Frauenkloster - Commissario Neris schwerster Fall! Ein kleines Zelt, idyllisch am Waldrand, mit herrlichem Blick über die Hügel der Toskana. Dort verbringt das junge deutsche Paar Anne und Michael wunderschöne Urlaubstage. Bis sie eines Nachts grausam ermordet werden. Commissario Neri ist entsetzt. Geht wieder ein Liebespaarmörder um, wie einst das Monster von Florenz? Tatsächlich schlägt der Täter schon kurz darauf wieder zu. Zum Glück hat Neri bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung durch eine neue junge Kollegin, Romina Roselli. Eine Spur führt die beiden schließlich in ein einsames Frauenkloster … 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Diese Rezension fällt mir wirklich schwer und tut mir fast ein wenig Leid, aber mir hat dieser Fall leider gar nicht gefallen. Erst einmal möchte ich sagen, dass ich finde, dass Sabine Thiesler schreiben kann. Zumindest mir gefällt das richtig gut. Dabei liebe ich ihre knackigen, kurzen Kapitel und auch ihre Fälle, die vor allem in letzter Zeit ganz schön heftig geworden sind. Neri, seine Frau und das toskanische Setting fühlen sich dabei wie Familie und Heimat an, auch wenn Neri gefühlt schon seit Jahren, kurz vor der Rente steht. Mir soll es recht sein. Kommen wir zu der Kritik. Zu Beginn war ich noch vollkommen begeistert. Da gab es einen Moment, der mich überrascht hat, und auch der eigentliche Fall versprach spannend zu werden, auch wenn man gleich schon wusste, wer die Täterin ist. Nachdem der zweite Teil begann (Seite 241) war es allerdings mit meiner Begeisterung vorbei. Da zog sich die Geschichte und es kamen auch keine neuen Erkenntnisse. Wie auch, die Täterin kannte man ja und man wusste auch relativ schnell warum. Wenn man unter den Umständen bedenkt, dass das Buch 620 Seiten hat, kann man sich sicherlich vorstellen, wie es mir die restlichen 380 Seiten ergangen ist. Zudem hatte ich meine Probleme mit Stefania. Ihre Handlungen und Denkweisen haben mich häufig die Augen verdrehen lassen. Kinnlade herunterklappen wäre mir lieber gewesen, stattdessen musste ich mich aber leider durch die Geschichte quälen. Ich finde es wirklich schade, weil ich Sabine Thieslers Thriller sonst sehr mag. Ich gehe davon aus, dass Neri vermutlich noch lange nicht in seinem wohlverdienten Ruhestand entlassen wird, weswegen ich ihn beim nächsten Mal nochmal gerne begleiten würde. Einfach um zu schauen, ob der nächste Thriller wieder meinen Erwartungen entspricht. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Bin dieses Mal leider enttäuscht 😞 2,5☆

„Neri erhob sich ebenfalls, aber sehr langsam. Ich bin es so leid, murmelte er. Es hört einfach nicht auf. Ständig habe ich in Ambra, in diesem kleinen, verschlafenen toskanischen Ort, mit Morden zu tun (…)“ Sabine Thiesler ist zurück, aber sowas von! Wir begleiten unseren, von mir im letzten Thiesler sehr vermissten Comissario Neri bei der Aufklärung der „Liebespaarmorde“ im kleinen Örtchen Ambra. Das toskanische Setting fühlte sich beim Lesen einfach gut an und einige Charaktere waren vertraut, die Story super und vorallem im ersten Teil des Buches folgte ein Schockmoment dem anderen. Für mich ein Jahreshighlight weil es einfach endlich mal wieder ein richtig guter Thriller von Sabine Thiesler ist!
Sympathischer Ermittler
Toskana, ein Serienmörder und dunkle Geheimnisse – da bin ich doch gleich mal neugierig. „Leb wohl, Schwester“ von Sabine Thiesler, erschienen im Hardcover bei Heyne, versprach eine ganz besondere Thrillerunterhaltung. Kurz zum Inhalt: Ein verliebtes Pärchen wird in ihrem Urlaub in der Toskana mitten in der Nacht ermordet. Commissario Neri ist entsetzt und muss sich fragen, ob der gefürchtete Liebespaarmörder nach Jahrzehnten zurückgekehrt ist. Bald schon wird ein weiteres Pärchen ermordet, und der Druck auf Commissario Neri wächst. Meine Meinung: Es war mein erster Thriller von Sabine Thiesler, und so begann ich voller Vorfreude, Commissario Neri zu folgen. Ich muss gestehen, so ganz einfach machte es mir Sabine Thiesler nicht, denn für mich war „Leb wohl, Schwester“ mehr ein Krimi als ein Thriller. Mit über 600 Seiten wurde das Privatleben des Commissario ebenso intensiv beschrieben wie der Fall. Das mögen viele bestimmt sehr gerne, mir war es jedoch zu viel des Guten. Doch dies möchte ich in die Bewertung nicht einfließen lassen, da es wirklich reine Geschmacksache ist und jeder von euch, der Commissario Brunetti-Krimis gerne liest, wird von diesem Buch begeistert sein. Nur leider ist das einfach nicht ganz mein Ding, da bei mir ein Thriller immer schnell erzählt sein muss. Der Schreibstil von Sabine Thiesler ist sehr gut, und ich konnte das kleine Dörfchen und die Personen richtig vor meinem inneren Auge sehen. Die Storyline hatte die Autorin sehr gut durchdacht und aufgebaut. Die Grundidee der Story fand ich richtig gut, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu langsam erzählt wurde. Aber da dies wirklich reine Geschmacksache ist, wollte ich das nicht in die Bewertung einfließen lassen. Im letzten Drittel wurde allerdings alles etwas zäh und auch etwas unlogisch. Für mich war „Leb wohl, Schwester“ von Sabine Thiesler ein stimmiger Krimi, der mir leider im letzten Drittel etwas zu unlogisch war. 4 von 5 Sternen.

Für mich leider der schwächste Fall von Commissario Neri. Die Spannung des Buches wird schnell herausgenommen, da wir als Leser von Anfang an „ alles serviert“ bekommen. So können wir bei den Ermittlungen nur noch zu schauen und dabei brauchen wir einen langen Atem… Glücklicherweise lässt sich die Geschichte leicht lesen, denn sonst wäre es fast anstrengend geworden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich den Commissario und seine Frau sowieso schon ins Herz geschlossen habe. Vertraute Charaktere und die mediterrane Atmosphäre Italiens haben mich etwas bei Laune gehalten. Der Fall selbst leider nicht….
Auch mit ihrem neuen Thriller hat mich Sabine Thiesler wieder gepackt. Über 600 Seiten – und trotzdem kommt keine Langeweile auf. Klar, ein bisschen kürzer hätte es schon sein dürfen, aber dafür gibt’s wieder diese typische Toskana-Atmosphäre, die ich so liebe. Ich mag diesen ganz eigenen Stil: ruhiger Aufbau, viel Innenleben, und dann zieht sich langsam die Schlinge zu. Commissario Donato Neri ist kein Supercop, sondern angenehm normal – gerade das macht ihn so sympathisch. Kein Thriller zum Durchhetzen, sondern zum Genießen . Fans von Thiesler wissen, was sie bekommen. Und das ist gut so.
Ein Thriller mit starker Grundidee, der sich jedoch zu oft verliert
In »Leb wohl, Schwester« erzählt Sabine Thiesler von einer Frau, die zunehmend den Bezug zur Realität verliert und dabei zur Täterin wird. Während die Polizei die Zusammenhänge aufdecken will, begleitet der Roman parallel die Gedankenwelt der Mörderin. Kommissar Neri übernimmt erneut die Ermittlungen. Diesmal setzt Sabine Thiesler weniger auf klassische Spannung als auf die Beobachtung einer eskalierenden Persönlichkeit. Der Leser weiß relativ früh, wer hinter den Taten steckt. Dadurch lebt der Thriller eher von der Frage, wie weit die Täterin noch gehen wird und wann ihr Umfeld die Gefahr erkennt. Das funktioniert phasenweise ordentlich, entwickelt aber über die gesamte Länge zu wenig echten Sog. Positiv bleibt erneut Kommissar Neri. Er gehört inzwischen zu den Figuren, die man gerne begleitet, weil er ruhig, glaubwürdig und angenehm bodenständig wirkt. Seine Szenen bringen Struktur in die Geschichte und wirken oft stärker als die eigentliche Täterhandlung. Das größte Problem des Romans ist allerdings die Länge. Viele Passagen ziehen sich deutlich. Gerade die Dialoge wirken häufig hölzern und unnötig ausufernd. Figuren erklären Dinge mehrfach oder sprechen unnatürlich ausführlich miteinander. Dadurch verliert die Handlung immer wieder an Tempo. Auch das Motiv der Täterin überzeugt nur eingeschränkt. Für die Brutalität ihrer Taten fehlt am Ende eine wirklich tragfähige psychologische Grundlage. Einige Entwicklungen wirken konstruiert oder überzogen, wodurch die Figur trotz vieler Seiten erstaunlich distanziert bleibt. Hinzu kommen Kapitel und Nebenhandlungen, die kaum Einfluss auf die eigentliche Geschichte haben. Manche Szenen lesen sich wie Füllmaterial und bremsen den Roman zusätzlich aus. Der Schreibstil selbst ist einfach und sehr direkt. Das macht das Buch zwar leicht lesbar, sorgt aber auch dafür, dass manche Szenen wenig Tiefe entwickeln. Sprachlich bleibt vieles funktional statt atmosphärisch dicht. Unterm Strich ist »Leb wohl, Schwester« solide Unterhaltung für Fans von Sabine Thiesler und insbesondere für Leser, die Kommissar Neri mögen. Der Thriller hat gute Ansätze, verliert sich aber zu oft in Wiederholungen, langen Dialogen und einer nicht ganz überzeugenden Täterpsychologie.

Neri ist zurück!
Worum geht’s? Ein junges, verliebtes Paar verbringt glückliche Tage beim Zelten an einem idyllischen Waldrand in der Toskana. Bis sie grausam hingerichtet werden. Neri ist entsetzt – ist der Liebespaarmörder zurück? Das Monster von Florenz? Unterstützung bei den Ermittlungen bekommt der Commissario von Romina Roselli, die seinen Posten übernehmen soll. Meine Meinung: In „Leb wohl, Schwester“ ist Donato Neri endlich wieder zurück! Im 15. Band schickt Sabine Thiesler ihren Commissario, der kurz vor der Rente steht, endlich wieder auf Ermittlungen, nachdem er in den letzten Büchern kaum oder nicht präsent war, und ich muss sagen: Ich habe ihn total vermisst. Ohne ihn und seine Frau ist es einfach nicht dasselbe! Hier konnte mich Frau Thiesler wieder total fesseln. Ich mag ihren Schreibstil, der einzigartig ist und einen absolut hohen Wiedererkennungswert hat. Intensiv, lebendig und immer wieder frei von der Leber weg ist man sofort mittendrin und weiß: Ah, das ist ein Thiesler, das verheißt Spannung. Zu Neri selbst muss ich glaub nicht viel sagen. Er ist, wie er ist. Ein bisschen bärbeißig, ein bisschen eigenwillig, aber immer für alle da - so, wie wir ihn kennen und lieben. Ebenso seine Frau. Wer neu dazukommt, ist Romina. Sie hat mir gut gefallen, die „Tausendsasserin“, die Neris Polizeistation übernehmen soll, wenn er in Rente geht. Dann haben wir noch Teresa, die „Rennratte“, wie Neris Frau sie nennt. Die Zwillinge Stefano und Stefanie. Und ein Kloster mit einigen Nonnen, von denen besonders Schwester Agata es in sich hat. Der Fall selbst ist ebenfalls typisch für die Neri-Reihe: Wir sind in der wundervollen, malerischen Toskana, betrachten die Landschaft, erleben das chaotische, italienische Leben hautnah mit, wollen uns gerade entspannt zurücklehnen und BUMMMMM – eine Leiche. Noch eine Leiche. Erwartet unerwartet und obwohl wir hier von Anfang an die Täterin kennen, bleibt es spannend. Das kann Frau Thiesler wirklich gut, Spannung halten und sogar noch steigern, bei bekanntem Täter. Ich mochte die Ermittlungen, die Tathergänge. Besonders krass fand ich den Charakter von Stefania – sie war nicht einzuschätzen, konnte jede Sekunde explodieren aber auch der liebste Mensch auf der ganzen Welt sein. Die Geschichte von ihr und ihrem Zwillingsbruder war absolut krass! Das ganze Buch hatte es wieder in sich! Obwohl über 600 Seiten, hatte ich es an 2 Tagen durchgesuchtet und konnte einfach nicht aufhören, zu lesen. Vieles war typisch für den Aufbau für Thiesler-Thriller, aber trotzdem auch unerwartet. Wie kommt sie nur immer auf solche krassen Ideen? Es war malerisch, es war spannend, es war wieder einfach genial. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen aber auch Spaß dabei, gemeinsam mit Neri und Romina zu ermitteln. Dazu die perfekt platzierten Einblicke in deren Privatleben, die uns Neri und die anderen von Anfang an ans Herz haben wachsen lassen. Ein wirklich gelungener 15. Fall und ich hoffe so, dass wir Neri weiterhin dabeihaben werden und auch von Romina noch mehr lesen. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung – Thiesler ist für mich immer ein Muss! Fazit: In ihrem Thriller „Leb wohl, Schwester“ bringt Sabine Thiesler wieder Sachen zu Papier, die wirklich erschreckend sind. Wie kommt sie nur immer auf diese Ideen? Ihr Schreibstil ist einfach genial und hat hohen Wiedererkennungswert. Die Protagonisten, allen voran Neri und seine Frau, sind perfekt. Und die Ermittlungen und Taten – obwohl die Täterin von Anfang an bekannt ist – fesselnd und mitreißend. Ein absolut gelungener Fall und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band! 5 Sterne von mir für diesen packenden Pageturner!

Endlich wieder ein toller Thriller von Thiesler. So soll es sein, so muss es weitergehen.
Nach dem letzten Buch von Sabine Thiesler „Romeos Tod“ war ich eigentlich auf alles gefasst. Trotzdem bin ich sehr froh, dass Thiesler hier wieder die Kurve bekommen und zu ihrer alten Form zurückgefunden hat...und vor allem zu ihrem alten Neri. Wie gewohnt tauchen wir wieder in die italienische Welt von ihm ein, der Thiesler-Fans sehr altbekannt ist. Neri, der nach vier Sätzen aus der Puste ist, sehr eigenbrödlerisch und naiv rüberkommt. Eigentlich sollte er längst in Rente gehen, irgendwie wollen wir aber doch alle, dass er uns noch lange erhalten bleibt. Am besten an der Geschichte hat mir die Täterperspektive gefallen. Wieso alles so weit gekommen ist, dröselt Thiesler psychologisch hier ganz toll auf. Auch die thematische Richtung fand ich toll. Die Spannung ist konstant da, da es nicht bei einem Mord bleibt. Auch hab ich eine gute Beziehung zu den Figuren aufbauen können (also Neri sowieso aber auch die anderen), da alles sehr logisch und nachvollziehbar aufgebaut war. Der Schreibstil ist ganz Thiesler-mäßig und ich würde den wahrscheinlich überall herauslesen können. Schwächen liegen für mich vor allem in der Naivität und Dummheit der Figuren, ein paar weniger Ausrufezeichen in den Dialogen wären auch gut - aber irgendwie gehört das einfach zu Sabine Thiesler.
Ein grandioses Thiesler Buch. Hat einfach alles, toskanisches Flair, Spannung und interessante Personen und das wichtigste wunderbar geschrieben. Nach längerer Zeit wieder eine volle 5 Sterne Bewertung. Man sollte allerdings die Vorbücher kennen, dann ist der voll Genuß. Aber auch unabhängig kann es gelesen werden, nur die Personen sind dann nicht so bekannt.
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Sabine Thiesler, in diesem Buch fand ich die Geschichte aber hier und da etwas langatmig und krude. Zudem spielten Perspektiven eine Rolle die nicht maßgeblich zur Geschichte beitragen. Achja und die Protagonistin ist eine histrionische Heulsuse und gottlos unsympathisch (man beachte humoristischen Beigeschmack) 😁
Neustes Buch von ihr, für Fans ein Muss 😊
War super zu lesen, ich mag ihre Bücher und den Schreibstil sehr, muss man als Fan lesen, wenn man "großes" Erwartet sollte ich das Buch eher mit "kann man lesen" bewerten,gibt durchaus spannendere Titel von ihr. Aber ich liebe sie einfach und die Toskana noch dazu....
Leider sehr langatmig
Ich liebe die Reihe um Donato Neri und habe mich sehr darüber gefreut wieder von ihm zu lesen. Die erste Teil des Buches war spannend und hatte ein - für mich - richtig gutes Tempo. Der erste Teil nimmt ungefähr 1/3 des Buches ein und in diesem ersten Drittel passiert alles! Als Leser erfährt man schon sehr früh, wer der Täter ist und auch die Beweggründe. Die restlichen zwei Drittel plätschern vor sich hin. Gefüllt mit Dialogen, die nicht hätten sein müssen und teils sehr unrealistischen Szenarien. Die Ermittlung dümpelt vor sich hin, einzig Romina an der Seite von Donato Neri bringt frischen Wind in die Geschichte. Ich denke, man hätte das Buch gut kürzen können ohne etwas ausschlaggebendes wegzulassen. 600 Seiten waren einfach zu viel. Leider.



































