Last Friends
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Description
While Old Filth introduced readers to Sir Edward Feathers, his dreadful childhood, and his decades-long marriage, The Man in the Wooden Hat was his wife Betty's story. Last Friends is Terence Veneering's turn. His beginnings were not those of the usual establishment grandee. Filth's hated rival in court and in love is the son of a Russian acrobat marooned in the English midlands and a local girl. He escapes the war and later emerges in the Far East as a man of panache and fame. The Bar treats his success with suspicion: where did this handsome, brilliant Slav come from? This exquisite story of Veneering, Filth, and their circle tells a bittersweet tale of friendship and grace and of the disappointments and consolations of age. They are all, finally, each other's last friend as this magnificent series ends with the deep and abiding satisfaction that only great literature provides.
"[Gardam's] prose sparkles with wit, compassion and humor. She keeps us entertained, and she keeps us guessing. Be thankful for her books. Be thankful for this trilogy, which is ultimately an elegy, created with deep affection."-The Washington Post
"Restores us to an era rich in spectacle and bristling with insinuation and intrigue. Vivid, spacious, superbly witty, and refreshingly brisk . . . the story (and the author) will endure."-The Boston Globe
"All three Gardam books are beautifully written but it's a pleasure to note that Last Friends is the most enjoyable, the funniest and the most touching."-National Post
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"Ach, ich kannte nicht viele Leute. Ehrlich gesagt: ich habe mich nicht besonders willkommen gefühlt. Alte Freunde verändern sich. Oder sterben. Oder beides. Wo du gerade Hongkong sagst: ich war dort Sir Edward Feather's Trauzeuge, und mir war damals schon klar, dass ich, nun ja, von niemandem sonderlich erwünscht war. Und die Nachrufe waren voller Fehler. Terry Veneerings "Kindheit in Russland"! Old Filths "ereignisloses Leben"! Ha!" - Zitat, Seite 116 Die Titanen waren nicht mehr. Mit diesem legendären ersten Satz steigen wir in den letzten Teil der "Old Filth Trilogie" ein. Noch einmal begegnen wir dem Juristen Edward Feather, auch Old Filth genannt, und seinem würdigen Rivalen (vor Gericht und im Privatleben)Terry Veneering, der seinen Nachnamen tatsächlich einer klassischen Romanfigur entlehnt hat und ihm im Roman von einem Schulleiter aufs Auge gedrückt wird: "Dein Name ist ab sofort Veneering. Ja. Wunderbar. Ein bisschen aufpoliert. Bei Dickens ist Veneering (schlag "Unser gemeinsamer Freund" nach) eine unangenehme Figur, du wirst seine Ehre wiederherstellen müssen. Veneering klingt ja eigentlich positiv und angenehm. Recht vergnüglich eigentlich. Du siehst auch nicht un-dickenshaft aus, aber durchaus nicht vergnügt ..." Wenn dies eine Hommage an den unvergleichlichen Romancier sein soll, dann darf der eingangs recht schemenhafte, aber gegen Ende recht wichtige "gemeinsame" Freund natürlich auch nicht fehlen. Und hier enttäuscht Jane Gardam nicht und hat mit dem spontanen Trauzeugen eine leicht schrullige, aber auch liebenswerte Figur gezeichnet. Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass es der Autorin leichter fällt, sich mit den männlichen Figuren ihrer Geschichte auseinandersetzen. Da diese im Abschlussband stark im Fokus stehen, ist dieser Roman zugänglicher, als der vorherige Teil der Trilogie. Diesmal wurde der Titel des Originals auch ins deutsche übernommen und wie bei den vorherigen Werken hat Isabel Bogdan großartige Arbeit bei der Übersetzung geleistet. FAZIT Ein würdiger Abschluss der englischen Trilogie. Die Hommage an Dickens, die von Anfang an erkennbar war, wurde hier mit spielerischer Leichtigkeit zur Vollendung gebracht. Natürlich darf auch eine Brise Thomas Hardy nicht fehlen, schließlich ist einer der Protagonisten katholisch und außerdem gibt es wohl kaum eine bessere Wahl, um ein wenig bodenständige Düsternis in eine Geschichte zu bringen. Insgesamt waren die drei Romane, "Ein untadeliger Mann", "Eine treue Frau" und "Letzte Freunde" eine große Freude und sind allen, die gepflegte englische Literatur lieben, zur Lektüre ausdrücklich empfohlen!
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While Old Filth introduced readers to Sir Edward Feathers, his dreadful childhood, and his decades-long marriage, The Man in the Wooden Hat was his wife Betty's story. Last Friends is Terence Veneering's turn. His beginnings were not those of the usual establishment grandee. Filth's hated rival in court and in love is the son of a Russian acrobat marooned in the English midlands and a local girl. He escapes the war and later emerges in the Far East as a man of panache and fame. The Bar treats his success with suspicion: where did this handsome, brilliant Slav come from? This exquisite story of Veneering, Filth, and their circle tells a bittersweet tale of friendship and grace and of the disappointments and consolations of age. They are all, finally, each other's last friend as this magnificent series ends with the deep and abiding satisfaction that only great literature provides.
"[Gardam's] prose sparkles with wit, compassion and humor. She keeps us entertained, and she keeps us guessing. Be thankful for her books. Be thankful for this trilogy, which is ultimately an elegy, created with deep affection."-The Washington Post
"Restores us to an era rich in spectacle and bristling with insinuation and intrigue. Vivid, spacious, superbly witty, and refreshingly brisk . . . the story (and the author) will endure."-The Boston Globe
"All three Gardam books are beautifully written but it's a pleasure to note that Last Friends is the most enjoyable, the funniest and the most touching."-National Post
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"Ach, ich kannte nicht viele Leute. Ehrlich gesagt: ich habe mich nicht besonders willkommen gefühlt. Alte Freunde verändern sich. Oder sterben. Oder beides. Wo du gerade Hongkong sagst: ich war dort Sir Edward Feather's Trauzeuge, und mir war damals schon klar, dass ich, nun ja, von niemandem sonderlich erwünscht war. Und die Nachrufe waren voller Fehler. Terry Veneerings "Kindheit in Russland"! Old Filths "ereignisloses Leben"! Ha!" - Zitat, Seite 116 Die Titanen waren nicht mehr. Mit diesem legendären ersten Satz steigen wir in den letzten Teil der "Old Filth Trilogie" ein. Noch einmal begegnen wir dem Juristen Edward Feather, auch Old Filth genannt, und seinem würdigen Rivalen (vor Gericht und im Privatleben)Terry Veneering, der seinen Nachnamen tatsächlich einer klassischen Romanfigur entlehnt hat und ihm im Roman von einem Schulleiter aufs Auge gedrückt wird: "Dein Name ist ab sofort Veneering. Ja. Wunderbar. Ein bisschen aufpoliert. Bei Dickens ist Veneering (schlag "Unser gemeinsamer Freund" nach) eine unangenehme Figur, du wirst seine Ehre wiederherstellen müssen. Veneering klingt ja eigentlich positiv und angenehm. Recht vergnüglich eigentlich. Du siehst auch nicht un-dickenshaft aus, aber durchaus nicht vergnügt ..." Wenn dies eine Hommage an den unvergleichlichen Romancier sein soll, dann darf der eingangs recht schemenhafte, aber gegen Ende recht wichtige "gemeinsame" Freund natürlich auch nicht fehlen. Und hier enttäuscht Jane Gardam nicht und hat mit dem spontanen Trauzeugen eine leicht schrullige, aber auch liebenswerte Figur gezeichnet. Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass es der Autorin leichter fällt, sich mit den männlichen Figuren ihrer Geschichte auseinandersetzen. Da diese im Abschlussband stark im Fokus stehen, ist dieser Roman zugänglicher, als der vorherige Teil der Trilogie. Diesmal wurde der Titel des Originals auch ins deutsche übernommen und wie bei den vorherigen Werken hat Isabel Bogdan großartige Arbeit bei der Übersetzung geleistet. FAZIT Ein würdiger Abschluss der englischen Trilogie. Die Hommage an Dickens, die von Anfang an erkennbar war, wurde hier mit spielerischer Leichtigkeit zur Vollendung gebracht. Natürlich darf auch eine Brise Thomas Hardy nicht fehlen, schließlich ist einer der Protagonisten katholisch und außerdem gibt es wohl kaum eine bessere Wahl, um ein wenig bodenständige Düsternis in eine Geschichte zu bringen. Insgesamt waren die drei Romane, "Ein untadeliger Mann", "Eine treue Frau" und "Letzte Freunde" eine große Freude und sind allen, die gepflegte englische Literatur lieben, zur Lektüre ausdrücklich empfohlen!




