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"Wenn ich meinem neuen Ratgeber vertrauen durfte, dann hatte ich allem Anschein nach so viel Sex-Appeal wie ein altes Stück Blauschimmelkäse."
Michael Buchinger berichtet in diesem Buch von der, nicht immer dringenden, Notwendigkeit im Alltag zu lügen. In Anekdoten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in seinem Leben spielen, berichtet der Autor von solchen Momenten und er schreibt ebenfalls, dass es nicht immer etwas Schlimmes sei, wenn man lügen würde. Ich habe das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. Ab und an hat es mir sogar ein Kichern entlockt, was wohl für einige verwirrte Blicke im Zug gesorgt hat. Leicht und verständlich erzählt Buchinger wie es ihm gelungen ist, dass Leben durch Lügen zu bereichern oder auch zu erleichtern. Was ich anfangs als eine schwierigere Thematik empfand, da Buchinger auch ein jüngeres Publikum hat, hat sich nach einigen Seiten gebessert, denn am Ende jedes Kapitels wird ein Fazit gezogen, ob das Lügen notwendig war in der Situation oder ob es eine andere Lösung nicht auch getan hätte. Das "1-Woche-nicht-lügen" Experiment und die gewonnenen Erkenntnisse haben mir ebenfalls gut gefallen. Einzig und allein die fehlende Chronologie der Anekdoten hat mich ein wenig gestört. Es erzeugt zwar die Atmosphäre, dass man dem Autor gegenüber sitzt und er "vor sich hin redet", aber ich habe zeitliche Ordnung vermisst!

Apr 14, 2023
"Wenn ich meinem neuen Ratgeber vertrauen durfte, dann hatte ich allem Anschein nach so viel Sex-Appeal wie ein altes Stück Blauschimmelkäse."
Michael Buchinger berichtet in diesem Buch von der, nicht immer dringenden, Notwendigkeit im Alltag zu lügen. In Anekdoten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in seinem Leben spielen, berichtet der Autor von solchen Momenten und er schreibt ebenfalls, dass es nicht immer etwas Schlimmes sei, wenn man lügen würde. Ich habe das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. Ab und an hat es mir sogar ein Kichern entlockt, was wohl für einige verwirrte Blicke im Zug gesorgt hat. Leicht und verständlich erzählt Buchinger wie es ihm gelungen ist, dass Leben durch Lügen zu bereichern oder auch zu erleichtern. Was ich anfangs als eine schwierigere Thematik empfand, da Buchinger auch ein jüngeres Publikum hat, hat sich nach einigen Seiten gebessert, denn am Ende jedes Kapitels wird ein Fazit gezogen, ob das Lügen notwendig war in der Situation oder ob es eine andere Lösung nicht auch getan hätte. Das "1-Woche-nicht-lügen" Experiment und die gewonnenen Erkenntnisse haben mir ebenfalls gut gefallen. Einzig und allein die fehlende Chronologie der Anekdoten hat mich ein wenig gestört. Es erzeugt zwar die Atmosphäre, dass man dem Autor gegenüber sitzt und er "vor sich hin redet", aber ich habe zeitliche Ordnung vermisst!
Apr 14, 2023







