Lady Tremaine
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Description
Book Information
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„You are the scariest thing in the woods“ 🦅
Zweifach verwitwet, gefangen in einem verfallenden Herrenhaus und verantwortlich für nun mehr nicht nur ihre eigenen zwei Töchter, sondern auch für ihre frustrierende Stieftochter, kämpft Ethel Tremaine mit allen Mitteln darum, in einer patriarchalischen Gesellschaft, die es darauf abgesehen hat, Frauen klein und hilflos zu halten, die bröckelnde Fassade ihrer Familie zu wahren. Die Ankündigung eines königlichen Balls mit dem Ziel eine geeignete Ehefrau für den Prinzen zu finden, wäre die perfekte Gelegenheit und die Lösung all ihrer Sorgen, würde Ethel die Königin nicht besser kennen. Und die Königin hat nicht vergessen, was Ethel ihr vor Jahren angetan hat… Doch die königliche Familie hat indes eigene Geheimnisse, die sie um jeden Preis verbergen will und Ethel steht vor der Wahl, beide Augen zu zudrücken, um Teil der königlichen Familie zu werden und damit ihrer aller Zukunft zu sichern oder für das einzustehen, für das sie für sich und ihre Töchter ihr Leben lang gekämpft hat… ⭐️⭐️⭐️⭐️ Hin und wieder gelingt es einem Buch, eine Geschichte, deren Disney-Version man im Herzen auswendig kennt, völlig neu zu interpretieren und etwas Neues, Unerwartetes, Unverfälschtes und zutiefst Menschliches daraus zu machen: "Lady Tremaine" ist solch ein Buch! ✨ Die Autorin beschreibt die Geschichte als „Untelling“ - und das ist meiner Meinung nach der perfekt gewählte Begriff, denn die Geschichte kommt gänzlich ohne ihre klassischen, märchenhaften Elemente, wie Magie, sprechende Tiere, Kürbis-Kutschen und Glasschuhe aus. Die Stimmung ist durchweg düster, sündhaft und mit „gothic“-artigen Merkmalen, aber statt auf die „böse Schwiegermutter“ trifft der Leser in Etheldreda Tremaine auf eine Heroine, die mit Geschick, List und viel Herzblut durch eine Gesellschaft navigiert, die sie lieber untergehen sehen würde, und um Würde, Stabilität und Hoffnung für sich und ihre Töchter kämpft. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut es der Autorin gelungen ist, von der Vorurteil-behafteten Antipathie gegenüber der Hauptprotagonistin abzuweichen und wie schnell man stattdessen mit ihr mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert hat. Ich hatte ehrlich gesagt, keine großen Erwartungen an das Buch - und es hat definitiv Längen, die für mich persönlich mühsam zu lesen waren, ABER zusammengefasst ist die Geschichte für mich eine Ode an den Feminismus, an weibliche Stärke, an ein Band der generationen- und statusübergreifenden Liebe und des Vertrauens, dass es so nur zwischen Frauen geben kann - und dafür lohnt es sich unumstritten dieses Buch zu lesen 👏🏼🩶 Ich hab‘s übrigens geliebt, dass aus dem Disney-Kater "Lucifer" der Falke "Lucy" wurde und ich so einen neuen Traum-Fantasy-Sidekick habe 😂 Ok, bye - ich werd dann jetzt mal Falknerin … 👋🏼
Bibedi Babedi…. Huch😳
Ich war ja immer ein Fan der Cinderella- Story von Into The Woods. Hochzeit nach drei Tagen, Typ mit Schuhfetisch, mean girl vibes im Alltag… Nope, da war mir die Variante einer realistischen Cinderella doch lieber. Für die böse Stiefmutter hatte ich bis dato nie auch nur einen positiven Gedanken übrig, denn diese Frau war für mich (gemeinsam mit Frollo und Cruella De Vil- ich mein, hallo, die Hunde?!?) immer der Ingebegriff des wirklich Bösen. Inzwischen bin ich aber bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen und holyyyy- was für ein Retelling😱 Ich musste Sterne abziehen, weil die Story etwas zäh ist und ich wirklich eeeewig😴 dafür gebraucht habe. Aber davon kann man ganz gemütlich absehen, denn Lady Tremaine ist hier keine Lady. Sie ist eine Kämpferin, die anpackt und ihre Rolle als Mutter in den Vordergrund stellt. Dabei helikoptert sie allerdings nicht um ihre Töchter, wie es eine moderne Tremaine wohl tun würde, um diese zu verheiraten, sondern bringt ihnen echte skills bei und lehrt sie bodenständige Werte und eine Portion Selbstbewusstsein. Diese Lady Tremaine ist keine böse Stiefmutter, sondern eine verkante Witwe, die auch Cinderella nichts Böses will, aber mit jedem Tag genervter von ihrer Zartheit ist. Das kann man nicht brauchen, wenn das halbe Haus verrottet und das Geld schon vor Jahren ausgegangen ist. Lady Tremaine ist die Geschichte einer Frau, die sich ihrem Schicksal nicht ergibt, die ihren Platz in der Gesellschaft kennt, aber nicht über alles stellt und die sich selbst tatsächlich leiden kann. Und wenn wir das nicht lieben, was dann? Sie ist eine Mutter, eine Löwin, eine Naturgewalt mit ruhiger Seite, eine Planerin und ein Vorbild für all ihre Töchter. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf und man fühlt sich zunehmend abgeholt. 💩 auf den Prinzen, Mädls und Jungs, denn Menschen mit Rückgrad sind das, was wir im Leben brauchen! Denn you are the scariest thing in the woods;)
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„You are the scariest thing in the woods“ 🦅
Zweifach verwitwet, gefangen in einem verfallenden Herrenhaus und verantwortlich für nun mehr nicht nur ihre eigenen zwei Töchter, sondern auch für ihre frustrierende Stieftochter, kämpft Ethel Tremaine mit allen Mitteln darum, in einer patriarchalischen Gesellschaft, die es darauf abgesehen hat, Frauen klein und hilflos zu halten, die bröckelnde Fassade ihrer Familie zu wahren. Die Ankündigung eines königlichen Balls mit dem Ziel eine geeignete Ehefrau für den Prinzen zu finden, wäre die perfekte Gelegenheit und die Lösung all ihrer Sorgen, würde Ethel die Königin nicht besser kennen. Und die Königin hat nicht vergessen, was Ethel ihr vor Jahren angetan hat… Doch die königliche Familie hat indes eigene Geheimnisse, die sie um jeden Preis verbergen will und Ethel steht vor der Wahl, beide Augen zu zudrücken, um Teil der königlichen Familie zu werden und damit ihrer aller Zukunft zu sichern oder für das einzustehen, für das sie für sich und ihre Töchter ihr Leben lang gekämpft hat… ⭐️⭐️⭐️⭐️ Hin und wieder gelingt es einem Buch, eine Geschichte, deren Disney-Version man im Herzen auswendig kennt, völlig neu zu interpretieren und etwas Neues, Unerwartetes, Unverfälschtes und zutiefst Menschliches daraus zu machen: "Lady Tremaine" ist solch ein Buch! ✨ Die Autorin beschreibt die Geschichte als „Untelling“ - und das ist meiner Meinung nach der perfekt gewählte Begriff, denn die Geschichte kommt gänzlich ohne ihre klassischen, märchenhaften Elemente, wie Magie, sprechende Tiere, Kürbis-Kutschen und Glasschuhe aus. Die Stimmung ist durchweg düster, sündhaft und mit „gothic“-artigen Merkmalen, aber statt auf die „böse Schwiegermutter“ trifft der Leser in Etheldreda Tremaine auf eine Heroine, die mit Geschick, List und viel Herzblut durch eine Gesellschaft navigiert, die sie lieber untergehen sehen würde, und um Würde, Stabilität und Hoffnung für sich und ihre Töchter kämpft. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut es der Autorin gelungen ist, von der Vorurteil-behafteten Antipathie gegenüber der Hauptprotagonistin abzuweichen und wie schnell man stattdessen mit ihr mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert hat. Ich hatte ehrlich gesagt, keine großen Erwartungen an das Buch - und es hat definitiv Längen, die für mich persönlich mühsam zu lesen waren, ABER zusammengefasst ist die Geschichte für mich eine Ode an den Feminismus, an weibliche Stärke, an ein Band der generationen- und statusübergreifenden Liebe und des Vertrauens, dass es so nur zwischen Frauen geben kann - und dafür lohnt es sich unumstritten dieses Buch zu lesen 👏🏼🩶 Ich hab‘s übrigens geliebt, dass aus dem Disney-Kater "Lucifer" der Falke "Lucy" wurde und ich so einen neuen Traum-Fantasy-Sidekick habe 😂 Ok, bye - ich werd dann jetzt mal Falknerin … 👋🏼
Bibedi Babedi…. Huch😳
Ich war ja immer ein Fan der Cinderella- Story von Into The Woods. Hochzeit nach drei Tagen, Typ mit Schuhfetisch, mean girl vibes im Alltag… Nope, da war mir die Variante einer realistischen Cinderella doch lieber. Für die böse Stiefmutter hatte ich bis dato nie auch nur einen positiven Gedanken übrig, denn diese Frau war für mich (gemeinsam mit Frollo und Cruella De Vil- ich mein, hallo, die Hunde?!?) immer der Ingebegriff des wirklich Bösen. Inzwischen bin ich aber bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen und holyyyy- was für ein Retelling😱 Ich musste Sterne abziehen, weil die Story etwas zäh ist und ich wirklich eeeewig😴 dafür gebraucht habe. Aber davon kann man ganz gemütlich absehen, denn Lady Tremaine ist hier keine Lady. Sie ist eine Kämpferin, die anpackt und ihre Rolle als Mutter in den Vordergrund stellt. Dabei helikoptert sie allerdings nicht um ihre Töchter, wie es eine moderne Tremaine wohl tun würde, um diese zu verheiraten, sondern bringt ihnen echte skills bei und lehrt sie bodenständige Werte und eine Portion Selbstbewusstsein. Diese Lady Tremaine ist keine böse Stiefmutter, sondern eine verkante Witwe, die auch Cinderella nichts Böses will, aber mit jedem Tag genervter von ihrer Zartheit ist. Das kann man nicht brauchen, wenn das halbe Haus verrottet und das Geld schon vor Jahren ausgegangen ist. Lady Tremaine ist die Geschichte einer Frau, die sich ihrem Schicksal nicht ergibt, die ihren Platz in der Gesellschaft kennt, aber nicht über alles stellt und die sich selbst tatsächlich leiden kann. Und wenn wir das nicht lieben, was dann? Sie ist eine Mutter, eine Löwin, eine Naturgewalt mit ruhiger Seite, eine Planerin und ein Vorbild für all ihre Töchter. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf und man fühlt sich zunehmend abgeholt. 💩 auf den Prinzen, Mädls und Jungs, denn Menschen mit Rückgrad sind das, was wir im Leben brauchen! Denn you are the scariest thing in the woods;)





