Koimonogatari - Love Stories 02
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Description
Book Information
Posts
Zarte Freundschaften und leise Gefühle
Koimonogatari 2 knüpft nahtlos an den ersten Band an und bleibt dem ruhigen Slice-of-Life-Stil treu. Die Charaktere – besonders ihre Freundschaften – entwickeln sich auf eine authentische und liebevolle Weise weiter, was mich sehr berührt hat. Gerade als ich emotional voll drin war, passierte jedoch etwas, das für mich leider überhaupt nicht nachvollziehbar war. Das abrupte Ende inklusive Cliffhanger hat mich dann ziemlich unbefriedigt zurückgelassen – besonders bitter, da es meines Wissens keine deutsche Fortsetzung gibt. Visuell hat mich der Band komplett überzeugt: Der Zeichenstil ist detailliert, atmosphärisch und unterstreicht die Geschichte perfekt. Auch die emotionale Tiefe ist stark spürbar – ich konnte mich in vielen der Figuren wiedererkennen. Trotz kleiner inhaltlicher Schwächen ein sehr schöner, berührender Manga, der definitiv im Kopf bleibt.
When "Slow Burn" is really meaning slow...
Band 2 dieser Reihe ist doppelt so umfangreich. Meiner Meinung nach kommt die Geschichte jedoch erst ab der Hälfte richtig in Fahrt – nämlich ab dem Moment, als Yujis Freundin mit ihm Schluss macht. Obwohl Yuji zunächst geschockt ist, wirkt er zugleich auch wenig überrascht, da er mit dieser Entwicklung bereits gerechnet hat. Überwältigt von seinem Gefühlschaos und Liebeskummer sucht er Trost bei seinem Freund Yamato und "heult" sich bei ihm aus. Im weiteren Verlauf wird Yamato unfreiwillig in seiner Klasse geoutet, was die Homophobie einiger seiner Mitschüler zum Vorschein bringt. Doch mit der Unterstützung all seiner Freunde gelingt es Yamato, das "Gerücht" zu entkräften, und der Frieden kehrt in den Schulalltag der Protagonisten zurück. Inzwischen hat Yamato seine eigene Sexualität akzeptiert und sich zum ersten Mal gegenüber seiner älteren Schwester geoutet. Später im Band beginnt Yamato, verbotene Gefühle für Yuji zu entwickeln (Argh, nicht schon wieder ein Hetero..). Als ob das nicht genug wäre, gesteht ihm am Ende des Bandes auch noch sein jüngerer Mitschüler Hibino seine Liebe... Man muss der Mangaka wirklich zugutehalten, dass sie das "Slow Burn"-Element meisterhaft umsetzt. Seit Jahren warte ich sehnsüchtig auf jedes neue Kapitel. Im Nachwort des Bandes erwähnt sie, dass die "Love Story" erst in Band 3, dem letzten Teil, richtig beginnt. Es bleibt also spannend, wie sich Yuji entwickeln wird – vor allem, ob das Endgame wirklich Yuji x Yamato sein wird. Ich habe zwar noch meine Zweifel, hoffe aber sehr darauf. Beim Re-read ist mir aufgefallen, dass man Yujis Aussagen genauer betrachten sollte. Deshalb könnte diese Entwicklung durchaus Sinn ergeben. Leider wird es wohl noch Jahre dauern, bis Band 3 erscheint...
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Zarte Freundschaften und leise Gefühle
Koimonogatari 2 knüpft nahtlos an den ersten Band an und bleibt dem ruhigen Slice-of-Life-Stil treu. Die Charaktere – besonders ihre Freundschaften – entwickeln sich auf eine authentische und liebevolle Weise weiter, was mich sehr berührt hat. Gerade als ich emotional voll drin war, passierte jedoch etwas, das für mich leider überhaupt nicht nachvollziehbar war. Das abrupte Ende inklusive Cliffhanger hat mich dann ziemlich unbefriedigt zurückgelassen – besonders bitter, da es meines Wissens keine deutsche Fortsetzung gibt. Visuell hat mich der Band komplett überzeugt: Der Zeichenstil ist detailliert, atmosphärisch und unterstreicht die Geschichte perfekt. Auch die emotionale Tiefe ist stark spürbar – ich konnte mich in vielen der Figuren wiedererkennen. Trotz kleiner inhaltlicher Schwächen ein sehr schöner, berührender Manga, der definitiv im Kopf bleibt.
When "Slow Burn" is really meaning slow...
Band 2 dieser Reihe ist doppelt so umfangreich. Meiner Meinung nach kommt die Geschichte jedoch erst ab der Hälfte richtig in Fahrt – nämlich ab dem Moment, als Yujis Freundin mit ihm Schluss macht. Obwohl Yuji zunächst geschockt ist, wirkt er zugleich auch wenig überrascht, da er mit dieser Entwicklung bereits gerechnet hat. Überwältigt von seinem Gefühlschaos und Liebeskummer sucht er Trost bei seinem Freund Yamato und "heult" sich bei ihm aus. Im weiteren Verlauf wird Yamato unfreiwillig in seiner Klasse geoutet, was die Homophobie einiger seiner Mitschüler zum Vorschein bringt. Doch mit der Unterstützung all seiner Freunde gelingt es Yamato, das "Gerücht" zu entkräften, und der Frieden kehrt in den Schulalltag der Protagonisten zurück. Inzwischen hat Yamato seine eigene Sexualität akzeptiert und sich zum ersten Mal gegenüber seiner älteren Schwester geoutet. Später im Band beginnt Yamato, verbotene Gefühle für Yuji zu entwickeln (Argh, nicht schon wieder ein Hetero..). Als ob das nicht genug wäre, gesteht ihm am Ende des Bandes auch noch sein jüngerer Mitschüler Hibino seine Liebe... Man muss der Mangaka wirklich zugutehalten, dass sie das "Slow Burn"-Element meisterhaft umsetzt. Seit Jahren warte ich sehnsüchtig auf jedes neue Kapitel. Im Nachwort des Bandes erwähnt sie, dass die "Love Story" erst in Band 3, dem letzten Teil, richtig beginnt. Es bleibt also spannend, wie sich Yuji entwickeln wird – vor allem, ob das Endgame wirklich Yuji x Yamato sein wird. Ich habe zwar noch meine Zweifel, hoffe aber sehr darauf. Beim Re-read ist mir aufgefallen, dass man Yujis Aussagen genauer betrachten sollte. Deshalb könnte diese Entwicklung durchaus Sinn ergeben. Leider wird es wohl noch Jahre dauern, bis Band 3 erscheint...






