König Lear

König Lear

by William Shakespeare·Book 3 of 5
Softcover
3.622
TragödieKönig LearTochterKrieg

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Description

König Lear gehört zu den berühmtesten (und grausigsten) Tragödien Shakespeares und ist eine exemplarische Darstellung von Generationenkonflikten, familiären Machtkämpfen, Intrigen und den extremen Emotionen, die sie freisetzen: Liebe und Hass, Angst und Wahnsinn.

Die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung, zu der August Wilhelm Schlegel und – unter Mitübersetzer- und Herausgeberschaft von Ludwig Tieck – auch Dorothea Tieck und Wolf Heinrich Graf Baudissin beigetragen haben, ist im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen deutschen Klassiker geworden. Indem sich die Übersetzer der Literatursprache der deutschen Klassik im Gefolge Goethes und Schillers bedienten, schufen sie ein poetisches Übersetzungswerk von großer sprachlicher Geschlossenheit und weitreichender Wirkung.

König Lear will sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen, und zwar nach dem Maß ihrer Vaterliebe, die sie um die Wette bekunden sollen. Regan und Goneril überbieten sich in Liebesbezeugungen, die jüngste Tochter Cordelia erklärt nur schlicht ihre Liebe. Daraufhin enterbt sie ihr Vater. Regan und Goneril, die das Reich erben, verstoßen Lear. Cordelia kehrt als Ehefrau des Königs von Frankreich mit einer Armee zurück, um ihren Vater zu unterstützen, wird aber besiegt und schließlich getötet. Am Ende stirbt aus Kummer auch Lear.

» König Lear ist immer wieder als Shakespeares größtes Werk, als das beste seiner Stücke beschrieben worden, als die Tragödie, in der sich seine zahlreichen Fähigkeiten am zahlreichsten entfalten. Und wenn wir dazu verurteilt würden, all seine Dramen wegzugeben außer einem, würde die Mehrheit derer, die Shakespeare am gründlichsten kennen und schätzen, sich wahrscheinlich dafür aussprechen, ›König Lear‹ behalten zu dürfen.«
A. C. Bradley

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
150
Price
5.80 €

Posts

7
All
3.5

Drei erben, drei sterben.

3

"Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben." Der König will nicht länger herrschen und so fordert er seine drei Töchter auf, ihm ihre Liebe zu bekunden. Die Worte der beiden Ältesten schmeicheln seinem Ohr, doch die Jüngste bleibt bescheiden und gibt ihm zur Antwort, dass sie ihn wie einen Vater liebe nicht mehr und nicht weniger. Dafür wird sie ohne Mitgift verbannt. Als dann aber das Land geteilt ist und der greise König Unterkunft bei seinen Töchtern einfordert, wird er bloß gestellt und verlacht. Keine der beiden hält zu ihm, sondern hatten es von vornherein auf seine Macht abgesehen und darüber wird er wahnsinnig. König Lear ist mit eines der bekanntesten Tragödien William Shakespears und man sollte es einfach mal der Bildung halt halber gelesen haben. Ich gestehe, mir gefällt Hamlet bisher noch immer am besten, bei König Lear waren mir einfach zu viele Verrückte unterwegs. Lear der den Verstand verliert, der Narr der ihn begleitet und in Rätseln spricht und dann Edgar, der toll geworden ist, weil sein Halbbruder gegen ihn intrigiert. Am Ende wie bei Shakespears Tragödien üblich, gibt es ein Gemetzel und ne Menge Blut vergießen, bei dem mindestens die Hälfte der Besetzung das Zeitliche segnet. Das wirklich spannende an diesem Werk sind die Charakterstudien. Eitelkeit, die einen zu Fall bringt, Bescheidenheit und die Erkenntnis dass der Mensch in seiner Blöße, einfach ein armes nacktes Tier ist und das nicht jeder der einem Honig ums Maul schmiert, auch das Beste im Sinn hat.

4

Komplex, aber mitreissend.. Tragisch, intrigant, aber unendlich berührend.

4

'König Lear' zeigt auf, worin Neid und Hass münden können. Leider ist mir der Ursprung von dem Genannten nicht ganz klar geworden. Durch die vielen Handlungsstränge war es manchmal schwierig zu folgen, z. B. bei den verkleideten Personen. Das Stück wurde gut geschrieben und hat wirklich großen Spaß gemacht. Ein tolles Buch und dürfte jeden Klassiker-Fan begeistern. ☀️

4

Nicht der stärkste Shakespeare, aber durchaus lesenswert, wenn auch teilweise etwas wirr.

3

loved the beginning but tends to be too confusing for me. Worth the quick read though

3

Edgar: "Den Druck der trüben Zeit muß man nun tragen; Was man fühlt, sprechen, nicht, was man sollte, sagen. Der Ältste trug am schwersten: jung daneben. Werden wir nie soviel sehn noch so lange leben." - Das erste Mal, dass ich Shakespeare gelesen habe, was doch etwas peinlich ist. Aller Anfang ist schwer, ich muss mich erst an die Sprache gewöhnen, trotzdem gefiel es mir besser, als manch anderer Klassiker, der in der Schule gelesen wurde.

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