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Kazimira

4.1(35)
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English
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About the book

A family drama, a portrait of a community devastated by ideology, a fascinating history of amber--but, above all, a tale of remarkable women fighting for their rights.Towards the end of the nineteenth century in East Prussia, a woman named Kazimira strolls the remote shores of the Baltic Sea, bringing home bits of amber that wash up on the beach. Her husband Antas is the region's best carver, and he catches the attention of Moritz Hirschberg, the owner of a nearby amber factory. Antas rises through the ranks, but Kazimira has the best ideas for processing and cutting the stones. Although establishing a new mine on such shifting terrain is hazardous, the venture finally pays off. It brings success, but envy and resentment swiftly follow, as antisemitism and nationalism sweep across the German Empire. Kazimira soon learns she must go her own way, as the Hirshbergs are expelled and World War I shatters her son. Three decades later, at the end of World War II, she becomes the last witness of German war crimes committed on West Beach, formerly a place of prosperity and progress. At the dawn of the twenty-first century in Russia, a woman named Nadia operates an excavator in a massive open-pit amber mine until she is told to go sell trinkets alongside all the other shopgirls.In alternating passages weaving together vastly different eras across the span of a century and a half, Svenja Leiber's Kazimira tells the story of the largest amber-mining operation in history. The lasting effects of this operation expose pressing questions: Where do hatred and violence come from? What happens when life is declared worthless? Beginning with Kazimira and her bold struggle for self-determination, this saga follows five generations of women who envision an alternative world.

Editions (1)

ISBN9781803096766
PublisherSeagull Books London Ltd
Publication Date12/06/26
Pages312

Reviews & Ratings

35 ratings

5 reviews

4.1

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  • 5.0

    Ein Buch wie ein Sog

    Kazimira ist anders als die anderen Frauen in dem kleinen Dorf am Baltischen Meer. Statt ein Kind zu bekommen, möchte sie lieber arbeiten wie ein Mann. Aber nicht nur Sohn Ake wird ihr Leben verändern, sondern auch der Bernstein, der tief unter dem Dorf liegt … Für einen Buchclub habe ich zu Kazimiras Geschichte gegriffen und auf den ersten ca. 80 Seiten war ich mir sicher, dass ich es nicht mögen würde. So kann man sich täuschen - tatsächlich konnte ich das Buch am Schluss nicht mehr aus der Hand legen, solch einen Sog hatte es entwickelt. Svenja Leiber erzählt episodenhaft, mal poetisch, mal berichtsmäßig nüchtern, nicht nur von Kazimira und den anderen Frauen, die ihren Weg kreuzen werden, sondern auch vom Abbau des Bernsteins an der Ostsee und von den Umbrüchen der vorletzten Jahrhundertwende, deren Aufbruchstimmung abgelöst wird von dunklem Nationalstolz und den Gräueln zweier sinnloser Kriege. Wo ich sonst gerne mal kritisiere, dass sich Autorinnen und Autoren mit solcher Themenfülle übernehmen, ist das hier nicht der Fall. Fein verzahnt sind Leibers Geschichten und Figuren, greifen ineinander und ergänzen sich, bis sich am Schluss auch der letzte erzählerische Kreis schließt. Dabei verlangt die Geschichte den Lesenden alles ab - schon bei Jelas bittersüß erzählter Entstehung musste ich weinen, weil man weiß, wie ihr Schicksal enden wird. ‚Kazimira‘ ist für mich ganz große Literatur, eine packend erzählte Geschichtsstunde und eine bewegende Zeichnung von Frauenschicksalen.

    Feb 5, 2026

  • lese.licht
    lese.licht

    69 Followers

    2.5

    Historisch, kompliziert, schwer zugänglich - einfach nicht mein Genre oder Schreibstil

    Ich habe Kazimira für einen Buchclub gelesen, ein Buch, das ich mir selbst wohl nie ausgesucht hätte. Ich habe mich oft durch die Seiten durchgequält, nicht wegen der Geschichte an sich, sondern wegen der Sprache. Sie ist sehr blumig, historisch und metaphorisch, sodass man vieles interpretieren muss, statt dass klar beschrieben wird, was passiert. Man braucht zudem einiges an historischem Vorwissen über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, um die Andeutungen richtig zu verstehen. Für mich war das Lesen anstrengend, und ich habe sicher einiges überlesen oder nicht vollständig aufgenommen. Vielleicht bin ich einfach eine „Kulturbanausin“, aber dieses Buch war definitiv kein leichter Lesestoff.

    Feb 1, 2026

  • manu2612
    manu2612

    17 Followers

    3.5

    Keine leichte Kost, aber wichtig, um die Geschehnisse in Ostpreußen zu verschiedenen Zeiten verstehen zu können. Und die Kraft der Frauen zu würdigen!

    Apr 11, 2026

3 of 5 reviews

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