Kalix. Werwölfin von London

Kalix. Werwölfin von London

Softcover
3.79
TwilightSchlachtIntrigenNebel

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Description

London: Werwolf Kalix MacRinnalch streift allein durch die Stadt. Sie hat ihren Vater, den Anführer des Werwolfclans, attackiert – eine unverzeihliche Tat. Nun wird sie nicht nur von mörderischen Werwolfjägern verfolgt, sondern auch von ihren rachsüchtigen Verwandten. Kalix findet jedoch Unterschlupf bei den Studenten Daniel und Moonglow. Diese werden dadurch in einen Konflikt hineingezogen, der vom schottischen Hochland bis nach London reicht - und noch ein paar Dimensionen weiter. Denn die Werwölfe rüsten sich zum Krieg um die Führung des Klans, und Kalix steht im Zentrum des Geschehens…

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Romantasy
Format
Softcover
Pages
752
Price
10.30 €

Author Description

Martin Millar wurde in Glasgow geboren und lebt seit vielen Jahren in London. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. »Die Elfen von New York«, und wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien zuletzt »Kalix - Werwölfin von London«.Eva Kemper studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen und wohnt und arbeitet in Hattingen/Ruhr. Zu ihren Übersetzungen aus dem Englischen gehören u. a. Werke von Peter Carey, Sara Gruen und Junot Díaz.

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Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Ein kleiner Re-read einer Geschichte, die ich mir eigentlich nur aus Neugier gekauft habe und mittlerweile sehr ins Herz geschlossen habe. Es ist längst nicht die beste Fantasy, die ich bisher gelesen habe, aber sicherlich eine der amüsantesten. Die Geschichte an sich ist gar nicht soooo ausgefeilt, sondern eher einfach gehalten. Es geht um ein junges Mädchen, dass gegen ihre Eltern rebelliert, von zuhause wegläuft und sich nach London aufmacht. Daheim werden Pläne geschmiedet, um sie zurück zu holen und zu bestrafen. Ergänzt wird das Ganze noch um die Clanstreitigkeiten, die andere Dimensionen annehmen als man so erwartet hätte. Schließlich sind Kalix und ihre Familie nicht nur Schotten, sondern auch noch Werwölfe. So entsteht zwar die Grundlage für eine spannende und witzige Geschichte, aber erst die Figuren runden dieses Buch wirklich ab. Die Figuren sind alle völlig unterschiedlich und haben alle ihre kleinen und größeren Probleme. Erst das „Kollidieren“ dieser Probleme führt zu seltsamen und spannenden Situationen, sowie weiteren Konflikten zwischen den Figuren. Dadurch wird aus dieser Geschichte das, was ich liebevoll „Werwolf-Soap“ nenne. Kalix ist ein eigenwilliger Teenager, sie ist in Schottland, auf einer Burg groß geworden, sie kann praktisch nicht lesen oder schreiben, außerdem hat sie noch mit ihrer Laudanum-Sucht zu kämpfen. Nach dem sie ihren Vater, den Fürsten der Werwölfe angegriffen hat, ist sie nach London geflohen und schlägt sich dort durch. Neben ihren sowieso schon vorhandenen Problemen kommt noch hinzu, dass sie das Gefühl hat, dass niemand aus ihrer Familie sie versteht und sie keine Freunde hat, sprich sie ist verdammt alleine und verdammt missverstanden. Sie traut auch eigentlich niemandem über den Weg und von einer Heldin kann hier wirklich nicht die Rede sein, dennoch ist sie eine tolle Protagonistin. Thix, Kalix große Schwester, lebt zwar auch in London, führt dort aber erfolgreich ein Modehaus und kann sich mit ihren über 60ig Jahren nicht besonders für ihre kleine Schwester begeistern. Dafür ist sie viel zu sehr mit ihrem Modehaus und ihrer Freundin, einem Feuergeist beschäftigt. Kalix ist ihr eigentlich nur lästig und von ihrer Familie möchte sich auch möglichst nichts hören. Dann gibt es da noch Malveria, ein Feuergeist aus einer anderen Dimension. Sie hat eine erschreckende Leidenschaft für Kleidung, Klatsch und Tratsch. Sie taucht in den ungünstigen Momenten mit den ungünstigsten Forderungen auf und posaunt Dinge aus die sie eigentlich nicht erzählen sollte. Oh und sie leidet an chronischer Langeweile. „Der Absatz ist abgebrochen! Da gehe ich mit einem Zeremonienmeister in der Hand den Vulkan hinauf, das Opfer schon vorbereitet und meine Untertanen vor mir auf den Knien - natürlich habe ich großartig ausgesehen -, und plötzlich humple ich wie ein Dienstmädchen mit schlecht sitzenden Stiefeln“ [...] „Ach, Malveria, für sowas sind sie doch auch eindeutig nicht gemacht. Du kannst doch nicht von modischen Schuhen erwarten , dass sie eine rituelle Opferung auf einem Vulkan aushalten. Ich hab dir schon mal gesagt, dass du für jede Gelegenheit die richtigen Schuhe auswählen musst.“ Kalix - Werwölfin von London, Martin Miller Seite 15 Es gibt noch viele weiter Figuren, wie Kalix große Brüder, zwei junge Studenten, die Nichte von Malveria und noch weitere Werwölfe, die alle ihre Rolle spielen ,aber leider kann ich die nun nicht alle aufzählen. Aber meist ergeben die Konfrontationen zwischen den Figuren spannende, seltsame und amüsante Momente. Als ich mir dieses Buch vor Jahren gekauft habe hatte ich eigentlich nur eine gute Story über einen Teenage-Werwolf erhofft, da diese damals mehr als rar gesät waren. Genau genommen war Kalix eine echte Ausnahme. Ich hatte nicht erwartet damit ein Buch zu finden, dass mich auch nachdem ich es drei Mal gelesen habe noch so begeistert und zum grinsen bringt. 8 von 10 Punkten Bemerkenswert!

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Stellenweise eine verwirrende Geschichte. Ein paar Sachen passen für mich nicht zusammen.

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Kurzbeschreibung: London: Werwölfin Kalix MacRinnalch streift allein durch die Stadt. Sie hat ihren Vater, den Anführer des Werwolfclans, attackiert - eine unverzeihliche Tat. Nun wird sie nicht nur von mörderischen Werwolfjägern verfolgt, sondern auch von ihren rachsüchtigen Verwandten. Kalix findet jedoch Unterschlupf bei Daniel und Moonglow. Diese werden dadurch in einen Konflikt hineingezogen, der vom schottischen Hochland bis nach London reicht - und noch ein paar Dimensionen weiter. Denn die Werwölfe rüsten sich zum Krieg um die Führung es Clans, und Kalix steht im Zentrum des Geschehens... Zum Autor: Martin Millar wurde in Glasgow geboren und lebt seit vielen Jahren in London. Auf Deutsch erschien u.a. "Die Elfen von New York". Martin Millar wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Er schreibt gerade an der Fortsetzung zu "Kalix". "Ich habe einen neuen Tiefpunkt aus Kummer, Demütigung und Nutzlosigkeit erreicht", dachte Kalix. "So tief kann nicht mal Angst vordringen." (Seite 510) Rezension: "Kalix" besteht aus 236 mitunter sehr kurzen Kapiteln, die sich auf 752 Seiten erstrecken. Die Handlung beginnt sehr zügig, es werden binnen kurzer Zeit viele Personen vorgestellt, die ich erst einmal langsam ein- und zuordnen musste. Die Geschichte selbst wird in der 3. Person erzählt und es gibt viele einzelne Handlungsstränge und Perspektiven. Da wäre zum einen die Hauptperson Kalix, eine junge Werwölfin, die aus ihrem Clan verstoßen wurde, weil sie ihren Vater, den Fürst der Werwölfe, angegriffen hat. Weitere Charaktere sind die Menschen Daniel und Moonglow, zwei Studenten, die Kalix bei sich aufnehmen. Dann wäre da noch Kalix' Cousine Dominil, die sich um die beiden Verwandten Beauty und Delicious, die eine Rockband gründen möchten, kümmert. Und zu guter Letzt Kalix' Schwester Thrix, eine angesagte Modeschöpferin und Zauberin, die stets neue tolle Outfits für die Feuerkönigin Malveria entwerfen muss. Martin Millar schreibt einfach, klar und mit viel Humor. Besonders die Feuerkönigin Malveria und ihre "elende Nichte" Agrivex hatten es mir angetan. Die Spannung bleibt zwar etwas im Hintergrund, das ändert sich aber zum Ende des Buches hin. Als einen weiteren Pluspunkt empfand ich die Darstellung der Werwölfe, insbesondere Kalix: oftmals depressiv, alkohol- und/oder drogenabhängig, aber auf der anderen Seite sehr interessiert an der neuesten Technik und Mode. Das macht "Kalix" zu einer wirklich originellen Lektüre, die allerdings Geschmackssache sein dürfte. Ein Manko, das ich erwähnen möchte, ist, dass mir das Buch mit seinen 752 Seiten etwas zu lang war. Es treten einige Wiederholungen auf, die man getrost hätte weg lassen können. Zwar fand ich die Feuerkönigin Malveria sehr erfrischend, aber ihr manchmal doch etwas nerviges Genörgel, was neue Kleidung angeht, war an einigen Stellen zuviel des Guten. Zur Gestaltung des Buchs: Das dunkel gehaltene Cover zeigt das Gesicht einer jungen Frau, die als Kalix interpretiert werden könnte und die Rückseite ziert die Silhouette Londons in einer Art Scherenschnittoptik. Kleiner Störfaktor: Da "Kalix" ein recht dickes Taschenbuch ist, konnte ein Leseknick im Buchrücken nicht vermieden werden. Fazit: Wer über Werwölfe der etwas anderen Art lesen möchte und sich nicht daran stört, dass nicht nur Spannung sondern vor allem auch viel Humor in diesem Buch zu finden ist, ist mit "Kalix" gut bedient. Ich vergebe ein "Empfehlenswert". Wertung: 4 von 5 Punkten

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