Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen

Joseph Fouché. Bildnis eines politischen Menschen

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SchachnovelleTodesurteileJoseph FoucheDirektorium

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Description

Joseph Fouchés Leben glich dem eines Chamäleons: Während er als Priesterlehrer seine Karriere begann, plünderte er in der Französischen Revolution gewissenlos die Kirchen, um kurz darauf den Jakobinern und nur wenig später Napoleon zu dienen. In seiner historischen Betrachtung analysiert Stefan Zweig Handeln und Wirken eines intriganten Menschen, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht war und dessen unscheinbares Auftreten seinen unabdingbaren Willen zur Macht geschickt verbarg. Zweig liefert damit tiefe und erschreckend aktuelle Einblicke in die eiskalte Schärfe und den gnadenlosen Opportunismus professioneller Diplomatie – ungekürzt gelesen von Hans Lietzau. Ungekürzte Lesung mit Hans Lietzau 1 mp3-CD ca. 590 min

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Historical Figures
Format
Audio disc
Pages
N/A
Price
15.50 €

Author Description

Stefan Zweig, geboren 1881 in Wien, galt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller seiner Zeit. Berühmt wurde er mit Erzählungen wie »Schachnovelle« oder »Der Amokläufer«, aber auch mit Biografien und seinen historischen Miniaturen »Sternstunden der Menschheit«. Zweig war überzeugter Pazifist und Europäer. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste er 1934 Österreich verlassen. 1942 nahm er sich in Brasilien das Leben.

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Ein brillanter Politiker & Napoleon!

Zur Zeit der Französischen Revolution war Joseph Fouché gefürchtet und gehasst: geborener Verräter, armseliger Intrigant. Joseph Fouché (1759-1820) war ein französischer Politiker während der Zeit der Revolution und Polizeiminister im Kaiserreich und in der Restauration. Am 27. Juli 1794 wirkte er am Sturz und der anschließenden Hinrichtung Robespierres mit. Fouché war auch am Staatsstreich des 4. September 1797 beteiligt, aufgrund dessen der bisherige Meinungsführer des Direktoriums, Carnot, fliehen musste und Paul de Barras die Macht übernehmen konnte. Wohl aus Dankbarkeit verschaffte Barras ihm daraufhin die Ernennung zum Gesandten bei der Cisalpinischen Republik. Weiter unterstützte er Napoleon Bonaparte beim Staatsstreich des 9. November 1799 und machte sich in der Folgezeit für den Ersten Konsul Bonaparte unentbehrlich. Ein tolles Buch über einen Mann der die Geschichte Frankreichs geprägt hat. Der aktiv die französischen Revolution, wie auch die napoleonische Zeit mit seiner Politik gestaltet hat. Der nicht so im Vordergrund steht, wie Robespierre, Talleyrand oder Napoleon. Sondern die Fäden im Hintergrund zieht. Stefan Zweig stellt ihn sehr nüchtern da finde ich. Aber er beschönigt oder verklärt auch die Person nicht. Ein tolles Buch um in diese Zeit an der Seite einer Persönlichkeit einzutauchen. Ein Muss für jemanden der sich für Geschichte & Politik interessiert.

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