Jonathan Strange & Mr. Norrell

Jonathan Strange & Mr. Norrell

Softcover
4.0155
WitzigHistorischer RomanMagieRivalität

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Description

Wir schreiben das Jahr 1806. Seit Jahrhunderten gibt es keine Zauberei mehr in England. Doch während auf dem Festland der Krieg gegen Napoleon tobt, entdecken die Zaubereihistoriker, dass es noch einen praktizierenden Magier gibt: Mr. Norrell, ein Einzelgänger, der zurückgezogen in Hurtfew Abbey in Yorkshire lebt. Noch ehe sich Regierung und High Society von dieser Überraschung erholt haben, taucht ein zweiter Zauberer auf: der junge, charismatische Jonathan Strange. Die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schließen sich im Dienste der Krone zusammen, um in den Krieg einzugreifen. Doch Strange wird von der dunklen, mysteriösen Magie des Rabenkönigs angezogen, des größten Zauberers aller Zeiten. Um mehr über ihn zu erfahren, riskiert er sogar die Freundschaft zu seinem Mentor. Doch Mr. Norrell hat ebenfalls ein magisches Geheimnis, das ihn und alles, was er sich aufgebaut hat, zerstören könnte, wenn es jemals ans Licht käme ...

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
1056
Price
22.70 €

Author Description

Susanna Clarke wurde am 1. November 1959 in Nottingham geboren und verbrachte ihre Kindheit in Nordengland und Schottland. 1981 machte sie ihren Abschluss in Philosophie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften am St. Hilda's College in Oxford und arbeitete danach acht Jahre lang in der Verlagsbranche, ehe sie als Lehrerin nach Turin und Bilbao ging. 1992 kehrte sie nach England zurück und begann mit dem Schreiben. Ihr Debütroman »Jonathan Strange & Mr. Norrell« erschien 2004, wurde für den Man Booker Prize nominiert und mit dem Hugo Gernsback Award, dem British Book Awards Newcomer of the Year, dem Locus Award for Best First Novel und dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Er stand elf Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde 2015 von der BBC als Fernsehserie adaptiert. 2020 erschien ihr zweiter Roman »Piranesi« im Blessing Verlag. Susanna Clarke lebt mit ihrem Partner, dem Schriftsteller Colin Greenland, in Derbyshire.

Posts

42
All
4.5

Es war mehr die Idee einer Farbe, als träumten die Bäume grüne Träume oder dachten grüne Gedanken.

Dieses Buch ist ein verrücktes Labyrinth, bestehend aus Türen und Wege, die anfangs etwas zusammenhanglos erscheinen. Sie können auch für Verwirrungen sorgen und die Träume vernebeln. Was aber alle Türen und Wege gemeinsam haben, ist, dass sie Teile des Labyrinths und somit die Reise wert sind. Für mich ist hiermit ein Herzensprojekt beendet. Würde ich es dennoch jedem empfehlen? -Nein! Bei wem dieses Buch anklopft, sollte wissen, dass es unfassbar komplex und tiefgründig ist. Es ist nichts für zwischendurch und erfordert die volle Aufmerksamkeit & Geduld. 1050 Seiten sind wirklich heftig- für mich hat sich aber alles gelohnt 🖤

Es war mehr die Idee einer Farbe, als träumten die Bäume grüne Träume oder dachten grüne Gedanken.
2.5

Amüsant, aber zäh

Ich weiß viele lieben das Buch sehr, was ich auch verstehen kann - es ist urig, skurril und amüsant, aber auch leider fürchterlich zäh. Also gefühlt passiert in den ersten paar hundert Seiten nichts. Das Buch hat über tausend Seiten, also min. 300 davon hätte man auch raus kürzen können. Und von den Fußnoten bin ich ehrlich gesagt auch kein großer Fan. Am Anfang waren sie noch witzig, aber irgendwann nehmen sie ganze Seiten ein. Also irgendwie wurde sich auch viel in kleine Details und Beschreibungen verloren. Aber der Schreibstil ist dennoch gut zu lesen und die Idee ist mal was anderes. Aber ich fürchte meins war es dann doch leider nicht.

4

Laaaaaaang und episch. Tolle, komplexe Charaktere. Endlich mal Fantasy abseits der üblichen Klischees.

Laaaaaaang und episch. Tolle, komplexe Charaktere. Endlich mal Fantasy abseits der üblichen Klischees.
4

Ein schöner Fantasy Roman

„*Jonathan Strange & Mr. Norrell*“ ist ein außergewöhnlicher Roman voller Magie, Intrigen und scharfsinnigem Humor. Susanna Clarke erschafft eine faszinierende, detailreiche Welt, die an historische England-Romane erinnert. Zwar zieht sich die Geschichte an einigen Stellen etwas in die Länge, doch die dichten Beschreibungen und der tiefgründige Aufbau der Figuren machen dies mehr als wett. Immer wieder wird man mit überraschenden Wendungen und fesselnden Momenten belohnt. Ein Buch, das Geduld erfordert, aber dafür mit einer einzigartigen Leseerfahrung belohnt!

4.5

Ein wirklich fantastisch, düsteres Buch!

"Die Vögel waren wie schwarze Lettern vor dem grauen Himmel. Er meinte, in Kürze die Bedeutung der Schrift zu verstehen. Die Steine auf der alten Straße waren Symbole, die dem Wanderer die Reise prophezeiten." Ein Werk, das mich sehr gefesselt hat, liefert Susanna Clarke mit ihrem Fantasyroman "Mr. Strange & Mr. Norrell". Übersetzt aus dem Englischen von Anette Grube und Rebekka Göpfert. 1806: Alles beginnt damit, dass Mr. Segundus, neustes Mitglied der Gilde von York, die Frage stellt, warum die Zauberei aus England verschwunden sei. Und diese Frage führt ihn und Mr. Honeyfoot, einen seiner wenigen Unterstützer innerhalb der Gilde, zu dem geheimnisvollen Mr. Norrell nach Yorkshire. Mr. Norrells Haus ist überaus seltsam und verursacht Mr. Segundus Gänsehaut, doch trotz aller inneren Warnsignale überreden Segundus und Honeyfoot Mr. Norrell nach London zu kommen. Da Norrell von jeher viel von sich hält und er Ruhm und Ehre wittert folgt er dem Ruf Londons. Doch Norrell bleibt trotz all seiner Bemühungen nicht der einzige Zauberer Londons, denn eines Tages taucht der junge Jonathan Strange auf und um ihn unter Kontrolle zu halten, nimmt Norrell ihn als Zauberschüler an. Die Kontrolle über Strange entgleitet ihm jedoch als Strange im Dienste der Krone unter Lord Wellington in den Krieg gegen die Franzosen zieht. Und mit der Zeit wird Strange mehr und mehr von der dunklen Magie des Rabenkönigs angezogen... Ah ... dieses Buch war mir wirklich ein Fest der Sprache! Die Übersetzerinnen Anette Grube und Rebekka Göpfert haben es auf erstaunliche Art und Weise geschafft, dass die hochgestochene Sprache des englischen Adels im viktorianischen Zeitalter, in keinster Weise staubtrocken und anstrengend war. Ganz im Gegenteil! Sie las sich sehr angenehm ohne dabei etwas von ihrer Vornehmheit einzubüßen. Auch hat die Autorin Susanna Clarke hat für mich eine wirklich mondäne Atmosphäre Londons und Venedigs geschaffen, die von Dunkelheit und Mystik mehr und mehr durchdrungen wird, die mir Gänsehaut verursacht hat und mich vor Spiegeln erschauern ließ. (War da eine Bewegung?) Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran mein lieber Childermass, der Sekretär Mr. Norrells. Auch Norrells spleenige Art und seine Ängste haben mich sehr amüsiert. Mit den vielen Fußnoten im Buch liefert Clarke teils witzige Anekdoten, teils spannende Zusatzgeschichten und auch historische Informationen (glaubt was ihr wollt 😉). Ein Buch, das ich gerne jedem empfehle, der Lust auf magische, düstere und mystische Geschichten hat. "Das ist ein Brugh, Großvater. Das ist die Welt unter dem Hügel. Verlorene Hoffnung verändert sich. Der alte König ist tot. Der neue König kommt. Und während er sich nähert, wirft die Welt allen Kummer ab. Die Sünden des alten Königs lösen sich auf wie Dunst am Morgen. Die Welt nimmt den Charakter des neuen an. Seine Tugenden erfüllen den Wald und die Welt."

Ein wirklich fantastisch, düsteres Buch!
5

Ein zauberhaftes Buch das Magie und Geschichte verbindet

„Um der Wahrheit die Ehre zu geben, keiner dieser Herren hatte je auch nur den kleinsten Zauber gewirkt, noch durch Zauber ein Blatt an einem Baum erzittern lassen, ein Staubkörnchen vom Weg abgebracht oder ein einziges Haar auf einem Kopf verwandelt.“ Es war ein folgenreiches Unterfangen als die Gilde der Zauberer von York sich mit dem exzentrischen zurückgezogenen Mr Norrel anlegen. Denn dieser Mann behauptet praktischer Magier zu sein. Was die Gilde kaum glauben kann beweist er eindrucksvoll und bringt damit den Stein der Geschichte ins Rollen. Bald schon ist er der gefeierte Zauber. Der einzige praktische Zauberer bis er in Johnathan Strange einen Schüler findet. Das Buch bringt wirklich unglaublich Fiktion und wirklichkeit zusammen. Durch zahlreiche Fußnoten bekommt man Eindrücke in die fiktive Historie der englischen Zauberei. Bei der schnell in Vergessenheit gerät, dass Zauberer wie John Uskglass nie existiert haben. Dieser ganz eigene Zauber entsteht zum einen durch die gute Ausarbeitung der fiktiven Geschichte der Zauberei, zum anderen durch die wundervolle Einbettung in historische Ereignesse. Personen wie Lord Byron, Napoleon oder Wellesley fallen natürlich sofort auf. Wenn man sich aber nicht in dieser Zeit auskennt entgehen die kleinen Randnotizen schnell wie bspw. die Anspielung auf das Casteragh-Canning Duell. Solche historische Anspielung geben dem Buch noch einmal etwas besonderes. Die Geschichte entfaltet aber ebenfalls ihr volles Potenzial. Der Kampf um die Wiederbelebung der engliscjcen Zauberei ist spannend und gleichzeitig verliert die Magie nie ihr mystisches bekommt aber zugleich durch das Fachsimpeln von Strange und Norrel etwas wissenschaftliches. Der Schreibstil wird allerdings den modernen Fantasyleser, der Forth Wing und Harry Potter gewohnt ist, möglicherweise abschrecken. Denn Susanna Clarke lässt thematisch passend die Literatur des 19. Jahunderts wieder aufleben. Das passt perfekt zum Stil des Buches und lässt schnell die magische Welt realer werden. Und das macht sie perfekt. An manch einer Stelle könnte man glauben man lese grade Charles Dickens. Wer mit solcher Literatur nichts anfangen kann, wird aber möglicherweise nicht auf seine Kosten kommen. Ich bin jedoch vollends begeistert. Eins meiner neuen Lieblingsbücher. Und in dem Sinne des Buches: Lasst uns das Lesen wieder respektabel machen.

3.5

Ich hab mir zeitweise echt schwer getan mit diesem Buch.

Die hier kreierte Welt - reale Geschichte durchwoben von Mythologie und Magie - war unfassbar liebevoll und detailliert gestaltet. Der Schreibstil war passend zum Setting und hat mir gut gefallen. Ich hab in der Regel kein Problem damit, wenn der Plot sich zieht oder generell eher ruhig vor sich hinplätschert, solang mich die Charaktere genug in ihren Bann ziehen, dass ich mehr wissen will. Und da lag das Problem. Bis auf ein oder zwei Randcharaktere fand ich ausnahmslos jeden Charakter unsympathisch, abscheulich oder uninteressant. Nichtsdestotrotz wollte ich wissen, wie es mit den Leuten rund um den "gentleman with thistledown hair" weitergeht. Im letzten Drittel konnte das Buch auch mit etwas Spannung aufwarten und ein paar der Charaktere haben endlich bekommen, was sie verdient haben. Das Ende des Buches war nicht wie erwartet und dennoch sehr passend. Insgesamt war es eine anstrengende Reise, nicht schlecht, aber ich weiß auch nicht, ob ich es weiterempfehlen würde.

5

Eine Fantasygeschichte, die in ihrer Art einzigartig ist!

"Ich kam in einem Schrei zu ihnen, der die Stille des winterlichen Waldes zerriss" Titel: Jonathan Strange & Mr. Norrell Autor: Susanna Clarke Genre: Fantasy Jahr: 2004 Verlag: Bloomsbury Berlin Inhalt: England war einst voller Magie, beherrscht vom größten aller Zauberer, dem "Rabenkönig". Doch das gehört längst in das Reich der Legenden. Ein junger Mann, ein andgehendes Mitglied der Zauberergilde von York, möchte wissen, warum in Englang leine Magie mehr praktiziert wird und fordert Mr. Norrell - der einzige noch aktive Zauberer in England - heraus, seine Kunst vorzuführen. Dies gelingt ihm und die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Mr. Norrell beschließt, nach London zu gehen um den guten Ruf der "ehrbaren" Magie wiederherzustellen. Dort nimmt er den jungen taletierten Zauberer Jonathan Strange als Schüler auf, doch dieser ist fasziniert von der "Alten Magie", der Magie des Rabenkönigs, und so stehen sich die beiden bald als Rivalen gegenüber ... Charaktere: Selten findet man so wundervoll ausgearbeitete Charaktere in einem Roman! Jeder von ihnen ist einzigartig (ebenso wie die Geschichte) und vollkommen authentisch! Mr. Norrell, der zurückgezogene schüchterne alte Zauberer, der absolut fanatisch jedes Zaubererbuch sein eigen nennen muss; Jonathan Strange, der eine völlig andere Vorstellung von Magie hat und vor Tatendrang und Wissensdurst nur so strotzt; dann natürlich der Herr mit dem Haar wie Distelwolle, der eine absolut irre aber tragende Rolle im Roman übernimmt; dann Stephen, der gutherzige Dienstbote von Sir Walter Pole, der von dem Herrn mit dem Haar wie Distelwolle in einem Zauberbann gefangen gehalten wird, und viele andere. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist John Childermass, der Dienstbote von Mr. Norrell. Er ist genau der Charakter, den ich in einem Roman immer am liebsten habe! Anfänglichst nur ein Nebencharakter, entpuppt er sich als tiefgründige Person, bei der man bis zum Schluss nicht weiß, auf welcher Seite er steht. Seine Passagen habe ich immer am liebsten gelesen. Ich muss dazu sagen, ich habe das Buch gleichzeitig mit dem Hörbuch gelesen, sozusagen mitgelesen, und der Sprecher hat seine Rolle so wunderbar düster und geheimnisvoll interpretiert, dass es einfach super spannend war, ihm zuzuhören. Und die ganze Zeit über hat man die Hoffnung, dass der Rabenkönig als Charakter vielleicht doch noch auftritt. Übrigens hat der Sprecher auch bei dem kompletten Hörbuch ganze Arbeit geleistet! Schreibstil: Genauso verzaubernd wie die Geschichte ist auch der Schreibstil. Ganz wunderbar poetisch und - nun, wie soll ich es beschreiben? - ja, fast schon "zart", wie die Wörter auf den Seiten stehen. Und zudem wunderbar flüssig zu lesen. Dieses Buch ist wirklich für wahre Gentlemen geeignet. Keine derben Worte, kein Sex, keine Gewalt (naja, ein bisschen vielleicht) - einfach nur schön zu lesen! Fazit: Diesen Roman gibt es wohl kein zweites Mal! Man braucht zwar ein wenig Überwindung, um sich an den "Klopper" heranzuwagen, und ein wenig Durchhaltevermögen auf den ersten 100 - 300 Seiten, aber man wird belohnt mit einer fantastischen Geschichte! Wer mal das Genre der Fantasy von einer anderen Seite betrachten möchte, der sollte hier zugreifen! Zudem darf ich eine wundervolle Hardcover Ausgabe mein eigen nennen, mit einem schwarzen Schutzumschlag und schwarzem Buchschnitt, das kann man einfach nicht lange unangetastet im Regal stehen lassen! PS: Lest das Buch im Winter, da kommt die dunkle Stimmung des Buches besser zur Geltung!

Eine Fantasygeschichte, die in ihrer Art einzigartig ist!
4

Eine schöne historische Geschichte, in der die Zauberei miteingepflochten wurde und wir dadurch die Geschichte miterleben dürfen.

Dieses Buch ist einfach ein Klopper, weil es einfach so viele Seiten hat und ein paar weniger hätte es auch getan. Generell der Schreibstil fand ich super und die herausarbeiten der Thematik, auch mit den Fußnoten, hat mir sehr gut gefallen. Die Dynamiken zwischen den Charakteren, Novell & Strange, fand ich gut. Lehrer und Schüler, Rivalen... Es geht vor allem um die Kunst der Zauberei und dann auch wie die Zukunft der Zauberei aussehen soll. Viele kleine Spannungen und Herausforderungen. Vor allem die unterschiedlichen Sichtweisen machen das Buch interessant.

2.5

Ein auf und ab meiner Lesestimmung…

Ich weiß immer noch nicht, wie ich das Buch finden soll… Ich hatte mich sehr auf die Story gefreut, da der Klappentext viel erwarten lies und ich gern in diesem Zeitalter Fantasy lese. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die sprachliche Ausgestaltung hat mir gut gefallen und auch zu der zeitlichen Einordnung gepasst. Die Charaktere waren auch sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Leider war die Story bis 70% der Geschichte sehr langatmig und nahm erst danach langsam Fahrt auf. Teils war es verwirrend und mir fehlte ein Handlungsstrang. Es fiel mir wirklich schwer das Buch abzuschließen.

4

Eine Geschichte, die Zauberei nach England zurück zu holen.

Während des Lesens war mir lange nicht bewusst worauf die Geschichte eigentlich hinauslaufen wird. Wo ist der rote Faden ? Die Grundstory und die Charaktere fand ich überaus interessant und es gab unheimlich viele Verstrickungen und Einzelstorys aber das große Ganze fehlte mir irgendwie. Auch das Ende gab keine große Erleuchtung. Vielmehr regt die Autorin. dazu an, selbst mitzudenken und Schlussfolgerungen zu ziehen. Die einzelnen Personen und ihre Geschichten gefielen mir aber sehr gut und es kam immer wieder Spannung auf aber es gab auch Längen, was bei über 1000 Seiten aber keine Überraschung ist. Besonders gefiel mir das historische Persönlichkeiten ihren Platz in diesem Buch gefunden haben. Und das man immer das Gefühl hatte auf der Hut sein zu müssen, meint der Charakter es gut oder steckt ein böser Plan dahinter ? Im großen und ganzen war die Geschichte unheimlich rund, die Aufzeichnung eines Zeitgeschehens, voller Magie und tollen Charakteren, was die Längen und den für mich fehlenden roten Faden wieder wett gemacht hat.

4

Erst wollte ich das Buch lesen, dann sah ich die Serie und dann wollte ich UNBEDINGT das Buch lesen. Ich liebe es. Wirklich. Okay, manchmal ist es vielleicht etwas zäh, aber das war bei einem Vergleich mit Tolkien und der Seitenanzahl auch zu erwarten. Zudem wusste ich aus der Verfilmung schon, dass die Handlung mitunter recht ruhig ist. Im Buch holt die Autorin selbstverständlich noch weiter aus, was aber absolut großartig ist. Oftmals geschieht dies über Fußnoten - es sind über 180 im gesamten Buch. Hier möchte ich anmerken, dass ich phasenweise auch anfing das Buch zu hören, einfach weil ich wissen wollte wie es weiter geht als ich unterwegs war. Die Fußnoten sind einfach richtig gut integriert, sodass sie in der Vertonung oft gar nicht auffallen. Wie so oft gibt es im Buch natürlich Dinge, die dort einfach viel besser zur Geltung kommen, wie beispielsweise die Beziehung zwischen dem Herrn mit Haar wie Distelwolle und dem Diener. (Keine Angst, das ist kein wirklicher Spoiler.) Oder auch die Spannungen zwischen Norrell und Strange. An sich fand ich allerdings, dass die Charaktere von Childermass und Drawlight in der Serie sogar fast besser rüber kamen. Egal wie, es mir ein absolutes Fest die Geschichte dieser zwei grundverschiedenen Zauberer zu lesen. So viel Emotionen, Atmosphäre und Zauber sind zwischen den Seiten zu finden. Die Autorin hat sich wirklich große Mühe gegeben jedem Protagonisten ein passendes Gesicht zu geben. Jedem einen einen Charakter anzudichten und sie greifbar zu machen. Zuerst hatte ich bedenken ob mir der Schreibstil zusagen würde, aber das war so gar kein Problem. Wenn ich nicht gerade zermürbt war von einem harten Geschäftstag, dann flog ich förmlich über die Seiten. Eine besondere Form der Zauberei integriert in das alte England. Geschichten, die darum gesponnen werden und die "aktuelle" Zeit beeinflussen. Einzig den Schluss fand ich im geschriebenen Wort etwas verwirrend umgesetzt, aber vielleicht lag das auch an meiner Tagesverfassung. Auf der einen Seite würde ich unglaublich gerne noch mehr über diese grundverschiedenen Zauberer lesen, aber auf der anderen Seite rundet die Autorin die Geschichte so gut ab, dass man einfach nur das Buch zuschlagen möchte mit den Worten: "Und wenn sie nicht gestorben sind,....". Aus meiner Sicht ein Buch, mit dem man entweder nur wenig anfangen kann oder es schlicht und ergreifend liebt. Fazit: Eine zauberhafte Geschichte mit unfassbar viel Inhalt über zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber die dennoch durch eine große Leidenschaft miteinander verbunden sind.

5

Es ist, als hätte jemand versucht, Buddenbrooks mit Magie zu schreiben, mit dem Humor von Pratchett, viel alternativgeschichtlichen Ausführungen und einer enormen Liebe für Wissenschaft und Fußnoten. Wird für immer in meinen Top-10 sein.

DNF 59%

dnf bei 59% 🫠 An sich ist die Idee und Umsetzung der Geschichte wirklich toll. Man spürt, wie viel Zeit und Liebe die Autorin in das Buch gesteckt hat. Es ist unglaublich detailliert und unfassbar gut ausgearbeitet. Wirklich ein tolles Handwerk. Leider muss ich nur sagen, das mir persönlich die storyline etwas zu kurz kommt. Ich bin ein Leser, die eher auf Plot und Story Wert legt und diese kommen bis zu dem Punkt, zu dem ich gelesen habe, leider zu kurz. Es fühlte sich zäh an und es interessiert mich leider, leider gerade eher nicht mehr, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Vielleicht ein anderes mal!

4.5

großartige literarische Fantasy

Ich bin an sich keine Fantasy- Leserin, aber ich weiß, dass ich hier ein außergewöhnliches Werk gelesen habe: Fantasy auf hohem Niveau! Der Sprachstil ist herausragend gut: der Zeit, in der die Geschichte spielt(Beginn des 19.Jh,) absolut angemessen - dem Stil von Jane Austen oder Charles Dickens ebenbürtig, gehoben, voller Witz und Ironie Die Charaktere werden gut herausgearbeitet: Es gibt nicht nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß, sondern die Personen sind zum Teil undurchsichtig und durchlaufen Veränderungen. Ich werde in eine Welt voller verblüffender Magie entführt: Susannah Clark sprüht vor Ideenreichtum. Die einzigen Abstriche möchte ich bei der Handlung machen: Die Geschichte beginnt recht zäh und schleppend, sodass ich mich durch die ersten 200 Seiten durcharbeiten musste. Aber dann wurde ich in eine einzigartige Geschichte hineingezogen.

4

How is this 1000 pages and yet feels unfinished lol

2

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 19,99 [D] Verlag: HEYNE Seiten: 1.056 Format: Paperback Reihe: - Erscheinungsdatum: 14.12.2020 Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1806. Seit Jahrhunderten gibt es keine Zauberei mehr in England. Doch während auf dem Festland der Krieg gegen Napoleon tobt, entdecken die Zaubereihistoriker, dass es noch einen praktizierenden Magier gibt: Mr. Norrell, ein Einzelgänger, der zurückgezogen in Hurtfew Abbey in Yorkshire lebt. Noch ehe sich Regierung und High Society von dieser Überraschung erholt haben, taucht ein zweiter Zauberer auf: der junge, charismatische Jonathan Strange. Die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schließen sich im Dienste der Krone zusammen, um in den Krieg einzugreifen. Doch Strange wird von der dunklen, mysteriösen Magie des Rabenkönigs angezogen, des größten Zauberers aller Zeiten. Um mehr über ihn zu erfahren, riskiert er sogar die Freundschaft zu seinem Mentor. Doch Mr. Norrell hat ebenfalls ein magisches Geheimnis, das ihn und alles, was er sich aufgebaut hat, zerstören könnte, wenn es jemals ans Licht käme ... Meine Meinung: Zauberei in England. Und nein, definitiv kein Hogwarts oder Harry Potter. Die Magier Englands haben das zaubern verlernt. Sie treffen sich nur noch um darüber zu sprechen. Bis ein Zauberer ihnen beweisen will, dass es die Zauberei immer noch gibt. Von Anfang an hat mich der Sprachstil des Romans fasziniert. Er ist nüchtern, beschreibend und dennoch irgendwie interessant. Ganz außergewöhnlich sind die vielen, teilweise seitenlangen Fußnoten. Sie ergänzen die Geschichte und geben interessante Fakten und Hintergrundinformationen. Notwendig sind sie in den meisten fällen nicht, jedoch unterhaltsam. Allgemein überhäuft die Autorin die Leser mit Details. Ellenlange Beschreibungen sind die Norm, nicht die Ausnahme. Das führt leider dazu, dass kaum etwas passiert und sich das ganze Buch ziemlich zäh liest. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich irgendwann über diese ganze Beschreibungen nur noch quer gelesen habe. Es war zu viel, konnte mich nicht fesseln und ich wollte eigentlich nur noch, dass irgendwann mal etwas passiert. Auch die Charaktere konnten mich nicht für sich einnehmen. Es war interessant ihrer Geschichte zu folgen, aber mitgelitten oder gespannt war ich nicht darauf was noch passiert. Durch den sachlichen Sprachstil kam keine Verbindung bei mir auf. Alles blieb distanziert und unnahbar. Inhaltlich hätte man das Buch vermutlich auf 200-300 Seiten problemlos kürzen können. Daran lässt sich erahnen, wie viel "überflüssiger" oder zusätzlicher Stoff hier geboten wird. Es gibt Bücher, bei denen liebe ich es, dass sie philosophisch, beschreibend und ausschmückend sind. Doch dieses Buch konnte mich damit leider nicht überzeugen. Auch emotional wurde ich nicht von der Geschichte berührt - dabei gibt es genug Tragik in diesem Roman. Ich empfand es einfach als langweilig und ganz ehrlich: wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es vermutlich nach 100-200 Seiten bereits abgebrochen. Fazit: Handwerklich gut geschrieben, doch inhaltlich nicht überzeugend. Für den außergewöhnlichen Sprachstil und die Lösung mit den Fußnoten vergebe ich zwei Sterne. Der Rest konnte mich leider nicht überzeugen.

4

Ich bin eigentlich kein großer Leser von Fantasy-Romanen, aber dieses Buch hatte ich irgendwie trotzdem ständig im Buchladen in der Hand. Letztlich konnte ich doch nicht widerstehen und habe Jonathan Strange und Mr. Norrel mit nach Hause genommen – bereut habe ich es nicht! Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Gothic Novel und historischem Roman gepaart mit einer guten Prise Witz und Ironie. Das Time Magazin schreibt sogar, dass Susanna Clarke selbst Tolkien Konkurrenz macht. Doch zunächst zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1806 in England. Die praktische Zauberei ist schon lange ausgestorben – so zumindest scheint es. Bis der schrullige Mr. Norrell auftaucht und behauptet, er könne tatsächlich zaubern. Um dies zu beweisen, bringt er Steinstatuen zum Reden und Tanzen und holt sogar die Verlobte des Ministers Sir Walter Pole von den Toten zurück. So gelangt Mr Norrell schnell zu Bekanntheit und wird von der Regierung gebeten, nach London zu kommen, um mit seiner Magie den Kampf gegen Napoleon zu unterstützen. Bald spricht ganz England über die Rückkehr der Zauberei. Auch Jonathan Strange, der seine natürliche Begabung für die Zauberei entdeckt, hört davon und reist deshalb London, um Mr. Norrell kennenzulernen. Trotz einiger Meinungsverschiedenheiten über die Grundlagen und die Geschichte der Zauberei nimmt Norrell seinen jungen Kollegen als Schüler auf. Doch schon bald werden aus den beiden Männer Rivalen…. Ich muss zugeben: Die ersten Seiten fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und die Story braucht auch etwas, bis sie wirklich in Schwung kommt. Doch wenn man die ersten 50 Seiten hinter sich gelassen hat (bei 1020 Seiten macht das wirklich nur einen Bruchstück der Handlung aus), kann man sich auf eine Geschichte voller Magie und witziger Ironie freuen. Dabei versieht Susanna Clark die Seiten ihres Erstlingswerts mit Fußnoten, um den Leser über die „Fakten“ der englischen Zaubergeschichte aufzuklären, die wir Laien natürlich nicht wissen können. Auch an Spannung fehlt es nicht: Jonathan Strange bewegt sich ständig auf den gefährlichen Spuren des dunklen „Rabenkönigs“, des größten Zauberer aller Zeiten. Und Mr. Norrell hat eine verhängnisvolle Begegnung mit dem „Herrn mit dem Haar wie Distelwolle“, einem Elfen aus der Anderswelt. Ich will gar nicht zu viel verraten! Nur dass es ein überraschendes Ende gibt und man sich wirklich nicht von der dicke des Buchs abschrecken lassen darf! Und wer die Geschichte dennoch nicht lesen will, kann sich wohl bald auf eine Verfilmung freuen. Denn BBC hat die Rechte an dem Buch erworben und plant einen Sechsteiler zu drehen. Wann diese ausgestrahlt werden sollen, ist allerdings noch nicht bekannt. Allen, die bis dahin nicht warten wollen, wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

2

Die Charaktere sind mit sehr viel Tiefgang beschrieben und ihre Entwicklung im Buch ist sehr lebendig geschildert - leider hat mich die Erzählung ansonsten nicht gepackt. Die Momente die spannend waren, waren für mein empfinden sehr selten und wenn sie da waren auch viel zu schnell wieder vorbei. Ich bin aber auch keine typische Fantasy Leserin…vielleicht liegt es daran

4

Ein intelligentes Werk über Magie, Loyalität und Rivalität. Ein Buch für die eher triste Jahreszeit.

Die Magie in England ist schon lange nur noch in Büchern zu finden. Die „Zauberer“ sind Männer, die ihre Nase den ganzen Tag in alte staubige Bücher stecken und darüber neue Bücher schreiben. Bis sie eine Einladung erhalten und ihnen echte Zauberei demonstriert wird. Hier tritt der einzige wahre Zauberer Mr. Norrell auf den Plan und bringt die Zauberei zurück nach England. Das Land erwartet viel von diesem Zauberer und alle wollen ihn und das was er kann, sehen. Vielleicht besiegen sie mit seiner Hilfe ja sogar Napoleon. Und wenn nicht er, dann vielleicht sein Schüler? In diesem Buch laden zwei Zauberer dazu ein, an einem verregneten und trüben Tag, die eigenen Gedanken sein zu lassen und in eine andere Welt einzutauchen. Während des Lesens kann man sich verlieren, ob in den Fußnoten, die Hintergründe und Zukünftiges über die handelnden Personen verraten, oder in der Geschichte, die durch ihre Längen einem das Gefühl gibt die Protagonist*innen über Jahre hinweg zu begleiten. Und das ist nicht nur ein Gefühl, die Geschichte spielt sich tatsächlich über einen sehr langen Zeitraum ab. Wer atemberaubende Zauberaction sucht, wird in diesem Buch nicht fündig. Während bei Harry Potter die Funken sprühen, wird hier mehr mit Worten und Veröffentlichungen konkurriert. Es bleibt trotzdem spannend. Die Charaktere werden in ihrer Entwicklung begleitet und abseits dessen passieren seltsame Dinge und ein Herr mit Haaren wie Diestelwolle treibt sein Spiel mit den Unwissenden. Wie sich alle Wege verflechten und wie die Geschichte wohl ihr Ende findet, möchte man gerne schneller herausfinden, als man lesen kann.

4

Ich bin zwiegespalten. Einerseits freue ich mich, dass ich den Wälzer durch habe, andererseits ist es schade, die unglaublich tiefe Welt zu verlassen, die mich durch das Buch begleitet hat. Es ist ein Roman, der sich in den hohen gesellschaftlichen Kreisen des frühen 19. Jahrhunderts in England abspielt. Eine Exkursion nach Spanien und in den Krieg gegen Frankreich und die napoleonischen Truppen, sowie ein Ausflug nach Venedig verleihen dem Ganzen ein wenig Abwechslung. Ansonsten arbeitet sich die Leserschaft durch ein dicht gefülltes Werk, das sich im Bereich von zwischenmenschlicher Etikette und gentlemenhafter Intrigen abspielt. Wer Aktion sucht, ist hier falsch. Vollkommen falsch. An einigen Stellen zieht es sich gewaltig, zumindest für einen eher ungeduldigen Menschen wie mich. Dennoch versprüht das Buch einen Charme, dem ich mich nicht gänzlich entziehen konnte, so dass ich es nach anfänglichen Schwierigkeiten wirklich gerne gelesen habe.

2.5

Für meinen Geschmack leider an vielen Stellen viel zu langatmig und detailliert. Leider weder spannend, noch lehrreich. Die Rahmenhandlung zu verfolgen fiel mir schwer, sodass das Lesen oft mehr Arbeit als Vergnügen war. Schade!

5

Ein toller Schreibstil, eine wundervolle Welt, skurrile und kauzige Charaktere, die hervorragend ausgearbeitet sind und eine feine Brise Humor. Was will man mehr?!

4

3,5 ⭐ das Ende hat mich zum Aufrunden gebracht. So ab Seite 500 fand ich das Buch wirklich gut. Ich finde die Charaktere spannend und Susanna Clarke hat es geschafft, dass ich allein bei der Erwähnung bestimmter Namen wütend wurde, was ich erstaunlich fand, da es sich hierbei nicht primär um die "Bösewichte" der Geschichte handelt. Insgesamt fand ich das Buch gerade am Anfang viel zu langatmig und die Fußnoten haben meinen Lesefluss massiv gestört, wobei ich dieses Element, Mal abgesehen vom Lesefluss, wirklich spannend fand. Über das Schicksal der beiden Zauberer lässt sind mit Sicherheit streiten, aber sonst hat meiner Meinung nach jeder Figur bekommen, was sie verdient hat und das ließ mich das Buch mit einer gewissen Genugtuung schließen

4

Ich glaube ich hatte einfach zu hohe Erwartungen, vielleicht wäre ich sonst zufriedener... Also es war schon gut, die Vibes sind mega - aber es war halt nicht SO gut wie ich es gerne gehabt hätte. Ich hatte permanent das Gefühl, dass nicht so wichtige (aber schon interessante) Dinge total ausgeschmückt werden, aber dafür die richtig spannenden Sachen mit total viel Potential das Buch super mitreissend zu machen, nur vage bleiben. Obwohl das Buch so dick ist und dafür ziemlich wenige Personen vorkommen, habe ich das Gefühl, ich kenne sie und ihre Motive und allgemein den Kern der Geschichte nicht so gut, wie ich sollte. Vor allem am Ende sind manche Dinge einfach random passiert ohne grosse Erklärung WIE es dazu kam, obwohl das Problem davor ein zentrales des Buches dargestellt hat (*hust* Arabella *hust*) ausserdem enttäuschend wenig Auftritt des Rabenkönigs. Dafür find ichs sehr cool dass es wie eine Art Geschichtsbuch über englische Zauberei gelesen werden kann (auch wenn dadurch die Emotionen auf der Strecke bleiben, kein Buch bei dem man Tränen vergiesst) und die Atmosphäre von Verlorene Hoffnung und dem Herrn mit dem Haar wie Distelwolle waren unfassbar!! Teilweise wie eigene kleine Schauergeschichten. Ich glaube wenn man sowas in Richtung gothic/mystery/historisch erwartet, ist man am Ende weitaus zufriedener, als wenn man wie ich ein gut gegen böse der dunkle König erwacht wieder zwei Zauberer im Interessenskonflikt Fantasyepos erwartet.

1

DNF! Langweilig... einfach nur langweilig!

Damit hätte ich nicht gerechnet

5

If I had to give up all my possessions but one, I will forever choose this book.

Ursprünglich habe ich das Buch auf englisch als Mängelexemplar gekauft, es dann allerdings als Hörbuch entdeckt und es immer mal wieder gehört, da es mit knapp 38 Stunden recht lang war. Die Geschichte war sehr besonders, zeitweise sehr kurzweilig und vielseitig. Manchmal erinnerte es mich leicht an Harry Potter, GoT oder Herr der Ringe, es könnte mich jedoch nie so sehr packen. Es war ein toller Blick in eine vergangene, mystische Zeit, die mich auf ganz eigene Art gepackt hat. Insgesamt würde ich auch zu einen weiteren Buch der Autorin greifen, aber diesmal ein etwas kürzeres.

3

Die Grundidee der Geschichte, die verlorene Zauberei nach England zurückzuholen, ist unheimlich interessant. Auch die Charaktere, die im Verlauf auftauchen, könnten teilweise kaum spezieller sein. Haben die doch einiges an Eigenheiten zu bieten. Selbiges gilt auch für das wirklich grandiose Worldbuilding. Zuletzt genanntes ist nicht nur Faszination, sondern, neben dem Schreibstil, mein größter Kritikpunkt. Die Autorin verliert sich in Beschreibungen und Erklärungen rund um das Setting und kommt einfach nicht auf den Punkt. Dadurch geht das ganze magische der Geschichte irgendwie verloren. Das gesamte Buch über gab es eine Verwicklung nach der nächsten, aber immer habe ich mich gefragt, wann fängt denn die richtige Storys an? Was ist der Punkt der Geschichte? Und das Ende, was soll es mir nur sagen? Der erklärende Ton hat zudem dazu geführt, dass ich beim Lesen so gar keine Emotionen verspürt habe, obwohl inhaltliche reichlich Tragik vorhanden ist. Hätte ich das Buch nicht gehört, hätte ich irgendwann sicherlich aufgegeben, genau wie @planet_buecherwahn, mit der ich das Buch begann. Pure Neugier, wo das alles hinführt, haben mich hier bei Stange gehalten. Ehrlich, ich fand’s nicht so schlecht, wie es klingt, aber dieser Handlungsstrang braucht einfach keine 1.050 und derartige viele Detailbeschreibungen.

4

Es gab ein paar unnötige Längen, weshalb es sich für meinen Geschmack zu sehr hingezogen hat. Ansonsten war es fantasievoll, humorvoll, außergewöhnlich, spannend und very british.

5

Manchmal etwas verwirrend, das kann für mich aber auch am Hörbuch liegen. Trotzdem wirklich ganz großartig!

Multiple uses of the n-word, sexist and slightly antisemitic. The writing style is really exhausting and boring. Sometimes a bit poetic, the only thing I like about this book beside the fantasy-elements. Maybe I will not finish the book.Did not finished, read 416 pages.

5

Sehr geniales Buch! Eine sehr schöne Sprache, irgendwas zwischen Dickens und Austen, aber mit mehr Augenzwinkern. Zugegeben, anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und die Fußnoten....zum Schluss hab ich nicht mehr alle gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht! Ich bin relativ unvoreingenommen gestartet und habe mich von der Geschichte treiben lassen und habe anfangs hauptsächlich die Sprache genossen. Je weiter ich gelesen habe, desto schneller ging es voran, weil die Neugier einfach immer größer wurde. Zäh fand ich es eigentlich überhaupt nicht, auch nicht am Anfang. Es wird sicher eines meiner Lieblingsbücher und ich habe mir vorgenommen, es auf jeden Fall noch mal zu lesen. Empfehlen kann ich es Leuten, die Spaß an schöner Sprache haben und keinen Abenteuerroman erwarten. Was nicht heißen soll, dass nix passiert...es passiert, aber anders.

5

A great story about the two magicians who brought back magic to England.

5

>>Einst herrschte der Rabenkönig über Nordengland. Als er verschwand, nahm er seine Magie mit sich. Nun machen sich Jonathan Strange und Mr. Norrell daran, diese Magie zurückzuholen. Und mit ihr ein dunkles Geheimnis, das besser verborgen geblieben wäre...<< „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ von Susanna Clarke hat mich sehr überrascht! Es ist wie ich finde eine unglaublich toll gestrickte Geschichte, die Magie, ihre Ursprünge mit der politisch schwierigen Zeit rund um Napoleon mit einander verwebt. Susanna Clarke konnte für mein Empfinden auch die beiden Zauberer, Strange & Norrell sehr interessant, authentisch und einzigartig zeichnen. Beide sind so unterschiedlich, fechten einiges miteinander und untereinander aus und doch sind sie ein grandioses Team, wenn es darum geht die Magie zu beschwören. Mir hat dieses Buch wirklich sehr sehr gut gefallen! Ein kleines Highlight gleich zu Jahresbeginn und eine klare Leseempfehlung wenn man sich für Magie in Kombination mit historischem Setting interessiert. Erwähnt sei hier auch, dass es sich um das Debüt der Autorin handelt, einfach toll, was Susanna Clarke hier erschaffen hat! Basierend auf das Buch gibt es auch eine Serie, die bereits 2015 ausgestrahlt wurde. Diese werde ich mir demnächst auch mal zu Gemüte führen und bin sehr gespannt, wie die tolle und gehaltvolle Geschichte um Jonathan Strange und Mr. Norrell umgesetzt wurde!

3

Mir fällt es wirklich schwer, dem Buch 3 Sterne zu geben, ich würde aber maximal auf 3,5 gehen, um Susanna Clarkes Schreibstil zu würdigen. Da ich Piranesi wirklich toll fand und auch dort von ihrem Stil beeindruckt war, habe ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut, musste letztendlich ab S. 900 aber aufgeben und ChatGPT befragen, wie die Geschichte ausgeht und was mit den Charakteren passiert und ich hatte mich schon ca. ab der Hälfte des Buches mehrfach davon abgehalten. Es ist dermaßen langatmig, dass ich wirklich häufig Seiten überflogen und mich immer wieder zum Weiterlesen gequält habe. 🥲 Hätte es so gern zu meinen liebsten Büchern gezählt, leider ist das überhaupt nicht eingetroffen 😪

3

Ich weiß nicht recht was ich dazu sagen soll. Ich habe 5 Monate an diesem Buch gelesen, d.h. ich bin nach kurzer Zeit auf das Hörbuch umgestiegen, das von Peter Lontzek sehr gut vorgelesen wurde. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es zu Ende gelesen hätte ohne Hörbuch. Mir war es einfach zu lang, einige Abschnitte fand ich witzig, humorvoll, andere spannend und einige einfach uninteressant. Vielleicht lag es auch an meinen Umzug in ein Haus voller Probleme, dass ich das Buch nicht so aufnehmen konnte, wie es es vielleicht verdient hätte. Ich habe mich zwischendurch immer wieder gefragt, worauf das Ganze hinausgehen soll. Vielleicht war das auch die falsche Frage. Demnächst findet eine Leserunde in der Mitlesezentrale zu diesem Buch statt. Ich bin gespannt, wie es dort aufgenommen wird.

5

Starting this book, I'd never have imagined I'd have the stamina to finish it, let alone in two days. Riveting book with complex, flawed characters that somehow manages to maintain a pace through over a thousand pages.

4

How is this 1000 pages and yet feels unfinished lol

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