Jonah Goes Off Script

Jonah Goes Off Script

Paperback
3.754

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Description

Was passiert, wenn der Vorhang fällt? Schauspieler Jonah Penrose ist mit seiner Darstellung des Achilles endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen der wichtigsten Preise für seine Performance und wird vom Publikum gefeiert - doch dann tritt jemand Neues dem Theaterensemble bei: Dexter Ellis. Der Dexter Ellis, der Jonah nun seinen Platz als aufstrebender Star des West Ends streitig macht. Und obwohl Jonah Dexter nicht mögen will, macht die explosive Chemie zwischen den beiden es bald unmöglich zu unterscheiden, wo das Spiel endet und echte Gefühle beginnen ...»Eine meiner liebsten queeren Romances dieses Jahres!« Pages&Pothos Ein Einzelband von Robyn Green

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
400
Price
16.50 €

Author Description

Robyn Green ist in Suffolk, England aufgewachsen. Wenn sie nicht gerade Romane schreibt, arbeitet sie als Kostümdesignerin und entwirft und kuratiert wunderschöne Kleidung und Requisiten für die Bühne.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
100%
65%
5%
20%
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10%
30%
45%
90%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
85%
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100%
70%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)

Posts

18
All
4

#8

Jonah ist ein prämierter Theaterstar. Dexter, der die Rolle vor Jonah gespielt hat, kommt als Neuzugang dazu. Passenderweise spielt er Jonah‘s Rivalen. Die Fetzen fliegen ordentlich doch dann muss Dexter plötzlich Jonah‘s Geliebten spielen…. Jonah habe ich sofort ins Herz geschlossen. Dexter konnte ich irgendwie nicht so richtig einschätzen. Das Theatersetting hat mir sehr gut gefallen. Und auch der Schreibstil war so locker flüssig, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Es war eine gute Story, die für mich auch mal etwas Neues war . Ich hatte sie schon lange auf meiner Wunschliste, also vielen Dank an netgalley und den Lyx Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.

3.5

Ein gutes Buch, welches nicht mit zig Klichess arbeitet. Die Liebesgeschichte zwischen Jonah und Dexter kam allerdings nicht aus dem Knick.

Worum geht es?: Jonah Penrose schwebt auf Wolke sieben. Ihm ist mit seiner Darstellung des Achill in dem Stück The Wooden Horse endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen renommierten Preis und wird gefeiert - doch dann macht plötzlich sein Freund mit ihm Schluss. Und als wäre das nicht schon genug, tritt auch noch jemand neues dem Ensemble bei: Dexter Ellis. Der Dexter Ellis, der die Rolle des Achill einst uraufgeführt und geprägt hat. Der Dexter Ellis, der Jonah seinen Platz als erfolgreichen aufstrebenden Schauspieler streitig machen will. Der Dexter Ellis, den Jonah so nervtötend wie attraktiv findet - und der ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will .. Das Cover: Das Buch überzeugt bereits auf den ersten Blick mit einem süßen, ansprechenden Cover, das durch den starken Farbkontrast zwischen Blau und Rosa sofort ins Auge fällt. Die Scheinwerfer setzen das Bühnenthema klar in Szene, sodass man als Leser unmittelbar weiß, worum es in der Geschichte gehen wird. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem Theaterstück, was dem Roman eine besondere, fast schon theatrale Rahmung verleiht. Gleichzeitig ist der Stil etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gefühlslage der Figuren – vor allem die von Dexter – nicht immer greifbar wirkt. Trotz dieser Distanz punktet das Buch mit viel Humor und einem lebendigen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Die Liebesgeschichte folgt dem beliebten Enemies-to-Lovers-Muster, entwickelt sich jedoch sehr langsam. Etwa ab der Hälfte stellt sich die Frage, wann endlich die Funken fliegen – dafür entschädigt das Ende mit einer schönen, runden Auflösung. Die Hauptfiguren: Jonah ist ein junger Mann mit dem großen Traum, ein gefeierter Schauspieler oder Musicaldarsteller zu werden. Als Dexter ihm seine Traumrolle vor der Nase wegschnappt, entsteht ein nachvollziehbarer Groll. Jonah ist ehrgeizig, gleichzeitig aber stark belastet durch die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters und den ständigen Versuch, zwischen Karriere und Familie zu vermitteln. Auch in der Liebe hat er Pech: Sein Exfreund hat ihn betrogen und versucht dennoch, ihn zurückzugewinnen. Im Laufe der Geschichte lernt Jonah Dexter besser kennen, und aus anfänglicher Rivalität entsteht langsam Freundschaft – und schließlich mehr. Endfazit: „Jonah Goes Off Script“ ist ein gelungenes LGBT‑Buch, das wohltuend auf Klischees verzichtet und stattdessen alltägliche Themen in den Vordergrund stellt. Die Liebesgeschichte hätte jedoch mehr Raum und Tempo vertragen können, und besonders Dexter bleibt durch den distanzierten Schreibstil schwer greifbar. Insgesamt bietet der Roman eine gute Geschichte mit Potenzial nach oben. Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

4

Das Setting fand ich großartig, es war total interessant hinter die Kulissen einer Musicalproduktion zu sehen, ob es nun wirklich so ist oder nicht. Das Buch ist in der Erzählerperspektive geschrieben, wobei der Fokus immer auf Jonah ist. Ihn mochte ich von beginn an, er ist ein authentischer Charakter, mit Fehlern, Problemen, Ängsten und Zweifeln und das macht ihn einfach liebenswert. Bei Dexter musste ich etwas warm werden, da er anfangs nicht sympathisch rüberkommt und da man seine Sicht der Dinge nicht hautnah miterlebt, weiß man nicht was seine Intentionen sind. Das macht es zwar spannender, aber ihn auch nicht nahbar. Als sich ab einem Zeitpunkt das Blatt wendet und aus den beiden Rivalen eine Art Freundschaft oder auch schon mehr entwickelt, ist es wirklich süß. Aber die Beziehung der beiden ist nicht ohne Probleme, da sie aus vergangen Beziehungen schwere Vertrauensprobleme haben und es macht es nicht leichter, wenn der eigenen Freund dann auch noch ein Konkurrent ist. Ich mochte die Geschichte sehr und es hat einfach Spaß gemacht sie zu lesen.

Post image
4

Cooles Setting

Ich war gespannt auf das Buch, weil ich Theater-Settings eher selten lese. Jonah war mir von der ersten Seite an sympathisch. Er feiert den größten Erfolg seiner Karriere und im nächsten Moment ist sein Freund weg, sein Kopf ein einziges Chaos und dann taucht Dexter Ellis auf, der ihm gefühlt alles streitig machen könnte. Also alles ein großes Durcheinander. Die Dynamik zwischen Jonah und Dexter lebt von diesem Konkurrenzding. Auf der Bühne sollen sie ein Liebespaar spielen und hinter den Kulissen liefern sie sich einen kleinen Krieg. Wortgefechte, spitze Kommentare und gleichzeitig ist da immer eine gewisse Anziehung. Ich mochte das wirklich gern. Auch dieses öffentliche „Wir verstehen uns super“, während es backstage ganz anders aussieht, war unterhaltsam. Dexter bleibt für mich lange schwer zu durchschauen. Jonah dagegen ist greifbar. Seine Gedanken, seine Selbstzweifel und dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein, obwohl alle ihn feiern, fand ich richtig stark. Das Theater-Setting ist für mich ein sehr gut umgesetzt. Proben, Neubesetzungen, die Stimmung hinter der Bühne, dieser Druck und die Menschen, die zu einer kleinen Familie werden. Man merkt auf jeden Fall, wie hart diese Branche sein kann. Zwischendurch hatte die Geschichte ein paar ruhigere Stellen, wo mir zugegebenermaßen etwa langweilig war.

3

Insgesamt ist Jonah Goes Off Script eine humorvolle, emotionale und theaterverliebte Geschichte

Unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar/ @netgalleyde Mit Jonah Goes Off Script hat Robyn Green eine charmante queere Enemies-to-Lovers-Geschichte geschaffen, die besonders durch ihr lebendiges Theater Setting besticht. Gerade Leser*innen, die selbst eine Leidenschaft für Bühne, Probenchaos und die besondere Atmosphäre hinter den Kulissen haben, werden hier vollkommen auf ihre Kosten kommen. Zu Beginn habe ich allerdings ein wenig gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Erzählweise wirkte anfangs ungewohnt auf mich, doch sobald ich darin angekommen war, konnte ich die Geschichte wirklich genießen und mich ganz auf die Dynamik der Figuren einlassen. Bei Jonah und Dexter bin ich dennoch etwas zwiegespalten. Einerseits waren ihre Wortgefechte und ihre gesamte Dynamik unglaublich unterhaltsam und haben der Geschichte viel Charme verliehen. Andererseits gab es Momente, in denen beide mich auch ein wenig genervt haben, vermutlich gerade, weil sie so intensiv aufeinanderprallen. Insgesamt ist Jonah Goes Off Script eine humorvolle, emotionale und theaterverliebte Geschichte, die besonders Fans von queeren Romance Büchern und Bühnen Settings begeistern dürfte.

Insgesamt ist Jonah Goes Off Script eine humorvolle, emotionale und theaterverliebte Geschichte
3

„Jonah Goes Off Script“ von Robyn Green hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht – im besten Sinne. Ich bin mit der Erwartung an eine klassische Enemies-to-Lovers-Geschichte in der Theaterwelt rangegangen und habe stattdessen eine emotional ziemlich ehrliche Geschichte über Konkurrenz, Selbstzweifel und dieses verwirrende Gefühl bekommen, wenn beruflicher Ehrgeiz plötzlich mit echten Gefühlen kollidiert. Im Mittelpunkt steht Jonah Penrose, der gerade seinen großen Moment erlebt: Seine Darstellung des Achilles bringt ihm endlich den Durchbruch am West End. Die Anerkennung, der Preis, das Gefühl, es geschafft zu haben – man merkt richtig, wie sehr Jonah jahrelang darauf hingearbeitet hat. Genau deshalb trifft es ihn doppelt hart, als plötzlich Dexter Ellis auftaucht. Ausgerechnet der Dexter Ellis – talentiert, charismatisch und offenbar genau der Typ Schauspieler, der Jonas neu gewonnenen Platz im Rampenlicht gefährden könnte. Was mir besonders gefallen hat, ist, wie greifbar die Dynamik zwischen Jonah und Dexter geschrieben ist. Ihre Beziehung beginnt mit dieser unterschwelligen Rivalität, bei der jede Probe und jede Szene ein kleines Kräftemessen wird. Und trotzdem spürt man ziemlich schnell, dass da mehr ist als Konkurrenz. Diese Mischung aus Spannung, Bewunderung und Frustration fühlt sich erstaunlich authentisch an – gerade weil beide Figuren nicht perfekt sind. Jonah selbst ist eine Figur, mit der ich schnell mitfühlen konnte. Er ist talentiert, aber auch unsicher, manchmal sogar ein bisschen selbstsabotierend. Das macht ihn menschlich. Dexter hingegen wirkt anfangs fast wie der klassische „bedrohliche Neuzugang“, bekommt aber im Verlauf immer mehr Tiefe. Die Chemie zwischen den beiden ist definitiv das Herz der Geschichte – besonders in den Szenen auf der Bühne, wenn man fast nicht mehr sagen kann, ob die Emotionen noch Teil der Rolle sind oder schon längst echt. Was mir ebenfalls gefallen hat, ist das Theater-Setting. Man merkt, dass die Autorin Spaß daran hat, diese Welt zu zeigen: Proben, Egos, Premierenstress und die besondere Intensität, die entsteht, wenn Menschen Nacht für Nacht gemeinsam auf der Bühne stehen. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht, dass manche Konflikte ein bisschen schnell aufgelöst werden. Ich hätte mir an ein paar Stellen gewünscht, dass die Geschichte noch etwas länger in den emotionalen Spannungen bleibt. Trotzdem: „Jonah Goes Off Script“ ist eine warmherzige, manchmal knisternde und stellenweise sehr verletzliche Geschichte über zwei Menschen, die lernen müssen, ihr eigenes Skript loszulassen. Für mich war es eine sehr unterhaltsame Mischung aus Theaterdrama, Rivalität und Romance 🎭💛

5

Klassische Romanze mit coolem Setting

Mein erstes Buch von LYX, aber bei weitem nicht meine erste queere Romanze. Hat mir gut gefallen. Beide Figuren waren clever, humorvoll und haben sich gut ergänzt. Der Schreibstil war sehr gut, sehr flüssig zu lesen und das Theater-Setting auch sehr cool :-) war ein unterhaltsamer Read!

4

Ich hab ein Buch gesucht, mit dem ich das Loch in meinem Herzen, das Heated Rivalry hinterlassen hat, füllen konnte. Und was passt da besser als queere musical theatre romance? (Abgesehen von mehr gay hockey romance...) Jonah und Dexter sind so ein tolles Paar. Kommunikationsprobleme werden schnell gelöst, sie supporten sich in Krisenzeiten unabhängig von ihrem Beziehungsstatus, und es gibt so viele tolle Theateranspielungen hier drin. Das Stück, was die beiden spielen, "The Wooden Horse", ist quasi eine Adaption von das Lied des Achill (oder generell die Geschichte vom Trojanischen Krieg, aber ich bin mir EXTREM sicher, dass das Buch von Madeline Miller als Inspiration gedient hat) und ich liebe die Vibes. Ich wünschte, es würde das Stück in echt geben. Außerdem ist das Buch hier das Debut von Robyn Green und das hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Ja, es ist nicht alles perfekt (an Heated Rivalry kommt auch für mich grade nichts anderes an queeren Storys ran, sorry not sorry); die Perspektive von Dexter z.B. wäre echt spannend zu lesen gewesen und das Buch hätte eeeetwas länger und ausführlicher sein können. Aber insgesamt eindeutig eine Empfehlung und es freut mich so sehr, dass LYX (endlich mal wieder) eine queere Geschichte aus ihrem Programm bewirbt <3.

3

Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch lieben oder hassen soll, ob mir die Charaktere sympathisch waren oder nicht, ob die Liebe zwischen ihnen nur Lust oder auch Gefühl war… Im Mittelpunkt steht Jonah, der im West End in einem renommierten Theaterstück die Rolle des Achilles spielt. Als Dexter neu zum Ensemble stößt und ebenfalls eine Rolle übernimmt, entsteht schnell eine spürbare Spannung zwischen den beiden. Allerdings ist Dexter nicht an Jonah interessiert, er hat ein Auge auf dessen Rolle geworfen. Jonah als Protagonist konnte mich teilweise für sich gewinnen, gleichzeitig wirkte er auf mich jedoch häufig etwas zu naiv und stark von Dexters äußerer Erscheinung beeinflusst. Dexter hingegen blieb für mich lange Zeit schwer greifbar und eher unsympathisch. Auch die spätere Erklärung für sein Verhalten konnte mich nicht vollständig überzeugen, da sie für mich nicht ganz logisch und nachvollziehbar wirkte. Besonders positiv hervorheben möchte ich jedoch das Theatersetting der Geschichte. Die Atmosphäre hinter den Kulissen des West End bringt eine besondere Stimmung in die Handlung. Sehr gelungen fand ich außerdem, wie sich die Emotionen der Figuren, die Jonah und Dexter auf der Bühne verkörpern, nach und nach mit ihren eigenen Gefühlen vermischen. Dadurch entsteht eine poetische Ebene, die der Geschichte eine schöne Tiefe verleiht. Auch Jonahs familiäre Situation trägt zu einer stärkeren emotionalen Dimension bei. Diese Aspekte lassen die Figuren einander näherkommen und geben der Handlung zusätzliche Intensität. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig, ist stellenweise sehr metaphorisch und wird immer wieder durch humorvolle Momente aufgelockert. Dadurch bleibt die Geschichte trotz der teilweise schwierigen Dynamik zwischen den Figuren angenehm zu lesen. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, da es die Stimmung und das Setting der Geschichte passend widerspiegelt.

3.5

Nicht nur für Theater- und Musicalfans

Jonahs Traum von der großen Theaterbühne hat sich erfüllt. Auch wenn er sich von negativen Kommentaren im Internet beeindrucken lässt und Selbstzweifel in ihm wachsen, hat er es geschafft: Er spielt eine Hauptrolle im Londoner West End und wurde mit einem der wichtigsten Preise seiner Branche ausgezeichnet. Doch zur neuen Spielzeit tritt ausgerechnet Dexter Ellis dem Ensemble bei. Dexter, der bereits vor Jonah die Rolle des Achill verkörperte und ihm nun womöglich seinen Platz streitig macht. Cover und Schreibstil: Die Gestaltung hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Der Zeichenstil gefällt mir gut und die dargestellte Szene ist ein passender Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches. Etwas Probleme hatte ich mit dem Schreibstil. An einigen Stellen wirkten die Sätze auf mich unnötig verschachtelt. Ich weiß nicht, ob ich schon mal sooo viele Kommas gesehen habe. Was mir gut gefallen hat, obwohl ich persönlich wenig Berührungspunkte mit dem Thema Theater und Musical habe, war, dass das Theater wirklich ein wichtiger Teil des Plots war. Die Proben, Kostüme, Aufführungen, aber auch Konkurrenzdenken und Erwartungshaltungen von Fans, Produzenten und co waren wesentlicher Bestandteil der Handlung. Lange Zeit konnte ich jedoch die Liebesgeschichte zwischen Jonah und Dexter nicht greifen. Vielleicht lag es daran, dass die Charaktere in dem Buch alle recht blass blieben. Der einzige, über den wir wirklich mehr erfahren, ist Jonah. Selbst Dexters wurde eher oberflächlich dargestellt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die beiden Protagonisten so gut wie keine tiefgründigen Gespräche miteinander führten. Mehr als eine körperliche Anziehung konnte ich zwischen den beiden lange Zeit nicht wahrnehmen. Im Laufe des Buches werden sehr viele (wichtige) Themen aufgemacht. Sie alle aufzuzählen wäre vermutlich Spoiler, deswegen nur so viel: mir hätte es besser gefallen, wenn vielleicht ein, zwei Themen weniger angerissen, die anderen dafür intensiver abgehandelt worden wären. Jonah wurde mit wirklich heftigen Problemen konfrontiert, aber auf den knapp 400 Seiten war einfach nicht genügend Platz um ihnen angemessenen Raum zu geben und so wirkte vieles recht oberflächlich. Das Ende des Buches konnte mich schließlich doch noch überzeugen. Als die beiden Protagonisten endlich (nach ca. 80%) anfingen wirklich miteinander zu reden, wurden auch die Gefühle zwischen ihnen für mich greifbar. Auch man kein Theater- oder Musicalmensch ist, kann man mit diesem Buch eine gute Zeit haben.

Nicht nur für Theater- und Musicalfans
3

Es war schön zum lesen, aber 100% hat es mich nicht überzeugt.

Werbung | Rezensionsexemplar | Bloggerjury . Jonah goes off script 🧡✨️ ~ Robyn Green . Hallo! 😊 Ich durfte dieses Buch über die Bloggerjury und dem LYX Verlag als Rezensionsexemplar lesen. Erstmal noch DANKE dafür! 🥰 . Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Jonah mochte ich wirklich sehr – ihn fand ich von Anfang an sympathisch.🧡 Dexter hingegen ging mir stellenweise unglaublich auf die Nerven, aber trotzdem hat er seine eigene Geschichte und seine Besonderheiten. Emotional wurde es für mich in den Szenen rund um Jonah und seinen Vater, die mich wirklich berührt haben.😢🤧 . Spannend fand ich auch den Einblick in die Theaterwelt. 🎤✨️Das fühlt sich nach einer ganz eigenen, besonderen Welt an, in die man hier hineinschnuppern darf.🎭 Ich habe auch schon das eine oder andere mal hobbymäßig Musicals gespielt, aber das ist hier nochmal was ganz anderes!😅🤭 . Insgesamt hat mir das Buch Spaß gemacht und es lässt sich gut zwischendurch lesen. Ein absolutes Highlight war es für mich zwar nicht, aber trotzdem eine schöne Geschichte! ♥️📖 #bookstagram #rezensionsexemplar #bloggerjury #lyxverlag #booklove

Es war schön zum lesen, aber 100% hat es mich nicht überzeugt.
4

Sehr schönes Setting

Das Theatersetting dieses Buches hat mir unglaublich gut gefallen und war meiner Meinung nach super dargestellt. Die Freude, die Rivalität und der Druck, der auf den Darstellern lastet ist wirklich spürbar. Vor allem die anderen Mitglieder der Theatergruppe haben mir super gefallen. Diese bestehen aus so vielseitigen Charakteren, die einfach super sympathisch wirken und das Thema queer sein ist so natürlich eingebaut. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat waren die Hauptcaraktere. Man muss aber dazu sagen, dass diese sich immer ihrem Charakter entsprechend verhalten haben und nur mir persönlich nicht sympathisch waren. Jonah ist unfassbar unsicher und zum Teil auch wirklich zynisch. Er hält Dexter oft Dinge vor, die er selbst aber auch tut bzw. die Missverständnisse auch nicht aus dem Weg schafft. Aber auch Dexter ist sehr verschlossen und seine Stimmungsschwankungen sind teilweise wirklich schwer zu verstehen. Beide sind etwas doppelmoralisch und haben ihre eigenen Päckchen zu tragen. Doch genau das ist wieder ein Pluspunkt. Es werden sehr viele wichtige Themen angesprochen. Es geht nicht nur um die Beziehung zwischen Dexter und Jonah, sondern auch um viel mehr. Es ist ein Buch mit auf und abs und einer realistischen Lovestory. Fazit: Auch wenn mir persönlich die Charaktere nicht zugesagt haben, passen sie perfekt zur Geschichte und der Story. Eine schöne queere Theaterstory. 3,5-4/5 ⭐ Vielen Dank an den LYX Verlag und Netgalley DE für das digitale Rezensionsexemplar.

4.5

Ich liebe Queere Geschichten ♥️🏳️‍🌈

Das Buch habe ich durch Zufall in meinem Bücherladen gefunden. Ich habe es mitgenommen und konnte es dann fast nicht mehr aus der Hand nehmen. Es war so gut 😍 Ich bin sehr schnell mit Jonah warm geworden, bei Dexter hat es etwas länger gedauert und ich konnte ihn manchmal nicht richtig nachvollziehen. Jonah tut mir so leid, wer das Buch gelesen hat, wird es verstehen 😭 Das Buch hat sich eigentlich nicht wirklich gezogen und das Ende hat das Buch gut abgerundet. Es war sehr schön und ich empfehle es weiter. Auch wenn man sich im Theater nicht auskennt (so wie ich) ist man gut zurecht gekommen und ich musste nichts googlen. Das Setting war mal etwas anderes und trotzdem super schön ❤️

Ich liebe Queere Geschichten ♥️🏳️‍🌈
3

Süße Lovestory mit Theatersetting

Jonah Penrose steht in „Jonah goes off Script“ von Robyn Green zunächst echt gut dar. Der Gewinn eines Awards, ausverkaufte Shows, Standing Ovations... Was könnte sich der Theater-Darsteller noch wünschen? Einiges. Denn privat gerät alles in Jonahs Leben ins Wanken. Eine Trennung, Sorgen um seinen Vater und das Auftauchen von Dexter Ellis sorgen für ordentlichen Trubel. Und dann entsteht aus Konkurrenz langsam auch noch eine unerwartete Nähe… Besonders gefallen hat mir das Setting der Theaterwelt. Als Charakter konnte mich Dexter von Anfang an in seinen Bann ziehen, wohingegen ich mehr Zeit brauchte, um mit Jonah warm zu werden.

3

Ich bin ein bisschen zwiegespalten 👀

Ich muss im Vorhinein sagen, dass ich mich mit dem Theater nicht wirklich auskenne, aber ich dieses Setting wirklich super toll finde. Vor allem, dass die Geschichte von Achilles und Patroklos eine so wichtige Rolle spielt, fand ich absolut klasse! 🙌🏻 Wie schon gesagt finde ich die Handlung wirklich sehr interessant und (als Theater-Newbie) auch extrem gelungen. Die Themen, die in diesem Buch aufgegriffen werden, fand ich ebenfalls wirklich wichtig, und ich habe es auch sehr genossen, dass Dexters und Jonahs Geschichte ein bisschen komplizierter ist als so manch andere. Allerdings hat mich ihre Liebesgeschichte erst Richtung Ende wirklich abgeholt … Ich habe mich wirklich oft gefragt, ob die zwei sich jetzt wirklich mögen, weil ihre Geschichte einfach so holprig und ganz lange irgendwie schwierig war. Der Rivals-to-Lovers- bzw. leichte Hate-to-Love-Trope wurde in meinen Augen allerdings wirklich toll umgesetzt! Zum Ende hin konnte man die Liebe der beiden dann aber Gott sei Dank sehen und spüren 💘 Der Schreibstil war nicht schlecht, allerdings bin ich einfach kein Fan von Büchern in der dritten Person, weswegen dies mein Leseerlebnis ein bisschen gedämpft hat 🥲 Ich finde es toll, eine Geschichte zu lesen, die ich so noch nie gesehen habe und die auch wirklich einzigartig ist. Allerdings würde ich dieses Buch trotzdem, glaube ich, nicht noch einmal lesen. Weiterempfehlen würde ich es schon, vor allem die Theater-Liebhaber da draußen werden, glaube ich, viel Freude mit diesem Buch haben 🙂‍↕️

5

Dieses Gefühl, wenn man Hals über Kopf in ein Buch fällt und sich bedingungslos in die Charaktere verliebt, passiert nicht so oft (oder zumindest mir nicht), aber Jonah und Dexter haben mich absolut um den Finger gewickelt. Und auch die Nebencharaktere habe ich (fast) alle extrem lieb gewonnen. Ich möchte jedem Jonah goes off Script in die Hand drücken und zwingen dieses Buch zu lesen. Bitte lest es, es ist wunderschön, spannend, herzerwärmend, traurig, kulturell wertvoll und einfach etwas Besonderes. Es gab eine Szene, die mir das Herz gebrochen hat. Und ab hier kommen Spoiler, aber ich möchte darüber schreiben. Dexter und Jonah, beide gezeichnet von vorangegangenen Beziehungen trennen sich, aber da bekommt Jonah den Anruf, dass sein Vater im Sterben liegt. Er muss so schnell wie möglich nach Cornwall, es ist Nacht es fahren keine Züge, Dexter bietet an ihn zu fahren. Ich hatte so eine Autofahrt vor zwei Jahren. Ich war mit meiner besten Freundin im Urlaub, als der Anruf meiner Schwester kam, dass meine Tante im Sterben liegt. Wir sind nachts nach Hause gefahren. So eine Fahrt vergisst man nicht. Das Hoffen, das Zweifeln ob man rechtzeitig kommt, wie es sein wird, die Taubheit weil ein Mensch, der das ganze Leben da war, einfach nicht mehr da sein wird. Ich konnte es kaum ertragen, die beiden bei dieser Autofahrt zu begleiten und ich habe mich selten in einem Buch so gesehen gefühlt. Jonah kann sich von seinem Vater verabschieden und nimmt sein Leben danach ganz neu in die Hand, ändert es, ändert sich und findet glücklicherweise zurück zu Dexter. Ich bin kein visueller Leser, in der Regel sehe ich nichts vor meinem inneren Auge, wenn ich lese, aber hier hätte ich so viele Bilder im Kopf. Ich wünschte, ich könnte sie einfach so aus mir herausziehen um eine Serie daraus zu machen. Ich möchte alles, ich möchte eine Fortsetzung, eine Serie, und noch drei Fortsetzungen. Ich möchte, dass noch mehr Leute sich für die beiden begeistern können, damit ich Fanfiction lesen kann . Ich möchte Jonah und Dexter ganz einfach nicht gehen lassen.

4

Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Ich liebe das Thema Theater und wie es hier umgesetzt wurde. Das Setting im Buch hat bei mir also schon gepunktet und ich finde es so schön, wie die Kapitelanfänge gestaltet sind. Es ist hier so viel Liebe zum Detail, was ich wirklich bemerkt habe. Das Cover passt ebenfalls super dazu und macht das Bild für mich rund. Der Schreibstil ist toll, ich habe schnell in die Welt des Theaters reingefunden. Hier geht es um Jonah und sein Leben. Ich fand Dexter hier etwas sympathischer als Jonah. Jonah als Charakter hat mich nicht so wirklich überzeugt, er hat mich schnell mit den Augen rollen lassen. Ich fand es hat auch für mich lange gedauert bis er mehr Tiefe bekommt hat. Dexter dafür war mir sehr sympathisch und seine Art hat mir gefallen, wie sich alles zwischen den beiden entwickelt fand ich gut umgesetzt. Ich kann die Geschichte empfehlen und vergebe 3,5 Sterne.

4

Das Cover: Passt überraschend gut zur Geschichte, weil dieses Theater-Feeling und die emotionale Bühne im Mittelpunkt stehen. Es wirkt modern, ein bisschen dramatisch und genau wie die Story selbst: romantisch, aber mit einer klaren Performance-Note. Meine Meinung: Theater und queere Lovestory? Sign me in. Das Buch musste ich lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Jonah Penrose und Dexter Ellis. Jonah ist ein gefeierter Theaterschauspieler am West End, der endlich seinen großen Durchbruch geschafft hat, aber innerlich deutlich verletzlicher ist, als sein Ruhm vermuten lässt. Er ist leidenschaftlich, ehrgeizig und gleichzeitig jemand, der sehr viel über sich selbst nachdenkt und sich hinter seiner Rolle ein Stück weit versteckt. Dann kommt Dexter Ellis ins Ensemble. Talentiert, charismatisch, selbstbewusst und genau die Art von Person, die Jonah sofort aus dem Gleichgewicht bringt. Zwischen ihnen herrscht von Anfang an diese Mischung aus Konkurrenz, Reibung und unterschwelliger Anziehung, die sich sehr natürlich entwickelt und nie konstruiert wirkt. Die Geschichte spielt stark im Theaterumfeld, was sie wirklich besonders macht. Proben, Bühne, Rollenbilder und die Frage, wo Schauspiel aufhört und echte Gefühle anfangen, ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Gerade dieses Off-Script-Motiv fand ich richtig gelungen, weil es nicht nur romantisch, sondern auch emotional greifbar umgesetzt wurde. Was mir ebenfalls besonders gefallen hat, war die Chemie zwischen Jonah und Dexter. Die Dialoge fühlen sich lebendig an, oft leicht bissig, aber gleichzeitig verletzlich. Man merkt schnell, dass hinter der Rivalität mehr steckt als nur beruflicher Ehrgeiz. Beide tragen ihre eigenen Unsicherheiten mit sich herum, was sie als Figuren sehr greifbar macht. Der Spannungsbogen lebt weniger von großen Plottwists und mehr von emotionaler Entwicklung. Es geht viel um Identität, Druck im Rampenlicht und darum, sich selbst zu erlauben, ehrlich zu fühlen statt nur eine Rolle zu spielen. Dadurch wirkt die Lovestory ruhiger, aber auch intensiver. Mein Fazit: Eine queere Theater-Romance mit viel Gefühl, starker Bühnenatmosphäre und zwei Protagonisten, die durch ihre Gegensätze richtig gut funktionieren. Jonah ist sensibel und reflektiert, Dexter selbstsicher und direkt, zusammen ergeben sie eine glaubwürdige, emotionale Dynamik. Kein übertriebenes Drama, sondern eine charaktergetriebene Liebesgeschichte mit Bühnenflair.

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