Janosch für Erwachsene
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Description
Book Information
Posts
Unglaublich hart und gut gelesen
In der gekürzten Fassung, liest W.Reichmann den Erwachsenenroman von Janosch in einem beschwingt, für Janosch Geschichten bekannten Ton, wahnsinnig gut, authentisch und lebhaft in der einfachen, rohen, auch furchtbaren (rassistisch&antisemitisch) Sprache der Romanfiguren. Die, so erfährt man eher nebenher, denn sie sind sehr mit ihrem Alltag beschäftigt, zunehmend aus ihrer gewohnten Lebenswelt gerissen werden, da die Nazidiktatur beginnt. Gerade diese sehr klare, authentische, ziemlich einfache Sprache lässt den Roman so unangenehm unter die Haut gehen. Der Alltag wird ständig grausamer, wie auch die sehr einfach gestrikten Menschen. Das erreicht Ausmaße, uns allen bekannt, die gerade durch diese Erzählstruktur einer Abfolge von Schlägen in die Magengrube gleicht, denn das erwartet man dann doch nicht. Mehr sei nicht erwähnt, um nicht zu spoilern. Ein Buch das weh tut. In dem Janosch offensichtlich seine Kindheit verarbeitet hat, die gezeichnet war von schwerer Gewalt, grausamen Menschen und einfachen Leute, die sich selbst am nächsten waren, während ihre Mitmenschen von den Nazis verschleppt und ermordet, später durch die russische Armee vergewaltigt und erschossen wurden. Krass. Bedrückend. Und: Sehr zeitgemäß, leider wieder, obwohl schon sehr alt. Auch dafür sollte man Janosch kennen.
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Unglaublich hart und gut gelesen
In der gekürzten Fassung, liest W.Reichmann den Erwachsenenroman von Janosch in einem beschwingt, für Janosch Geschichten bekannten Ton, wahnsinnig gut, authentisch und lebhaft in der einfachen, rohen, auch furchtbaren (rassistisch&antisemitisch) Sprache der Romanfiguren. Die, so erfährt man eher nebenher, denn sie sind sehr mit ihrem Alltag beschäftigt, zunehmend aus ihrer gewohnten Lebenswelt gerissen werden, da die Nazidiktatur beginnt. Gerade diese sehr klare, authentische, ziemlich einfache Sprache lässt den Roman so unangenehm unter die Haut gehen. Der Alltag wird ständig grausamer, wie auch die sehr einfach gestrikten Menschen. Das erreicht Ausmaße, uns allen bekannt, die gerade durch diese Erzählstruktur einer Abfolge von Schlägen in die Magengrube gleicht, denn das erwartet man dann doch nicht. Mehr sei nicht erwähnt, um nicht zu spoilern. Ein Buch das weh tut. In dem Janosch offensichtlich seine Kindheit verarbeitet hat, die gezeichnet war von schwerer Gewalt, grausamen Menschen und einfachen Leute, die sich selbst am nächsten waren, während ihre Mitmenschen von den Nazis verschleppt und ermordet, später durch die russische Armee vergewaltigt und erschossen wurden. Krass. Bedrückend. Und: Sehr zeitgemäß, leider wieder, obwohl schon sehr alt. Auch dafür sollte man Janosch kennen.




