Jane Austens Northanger Abbey

Jane Austens Northanger Abbey

Softcover
3.226
FrauenromanEdinburghFantasieGefühle

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Northanger Abbey war der erste Roman den Jane Austen fertiggestellt hat. Veröffentlicht wurde er erst postum im Dezember 1817. In Austens Zeit waren "gothic novels" sehr beliebt. Northanger Abbey ist eine Parodie dieser Schauerromane, ein Entwicklungsroman und eine Liebesgeschichte. Die internationale Bestsellerautorin Val McDermid hat die Handlung liebevoll in die Neuzeit transferiert. Statt Pferdegespann fährt man nun Auto, Nachrichten kommen per SMS anstatt von Dienstboten gebracht zu werden … und statt klassischen Schauerromanen liest die Heldin Twilight. Mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, einer Prise Humor und viel Spannung hat Val McDermid dem Klassiker Northanger Abbey einen ganz neuen Schliff verpasst, der beweist, dass die Romane von Jane Austen zeitlos sind.

"McDermids clevere und präzise Art zu schreiben, spiegelt Jane Austens Stil auf wunderschöne Art wieder." New York Times

"McDermid hat einen ganz eigenen, süffigen, vorsichtig-ironischen Ton gefunden." NDR Kultur

"McDermids beweist ihr großes Talent, weil sie es schafft, die Austen-Charaktere so frisch und modern darzustellen, dass man sich fühlt, als würde man es zum ersten Mal lesen. Jane Austen würde applaudieren."
Sunday Express

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
320
Price
10.30 €

Author Description

Die schottische Bestsellerautorin Val McDermid arbeitete als Journalistin und Bühnenautorin. Ihre psychologischen Krimis, für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt, dienten mehrfach als Filmvorlage. Val McDermid lebt mit ihrem Sohn und ihrer Lebensgefährtin im Nordosten Englands.

Posts

9
All
3.5

An manchen Stellen ist die Aktualisierung wirklich gelungen. Aber gerade Werte und Moralvorstellungen bleiben zu nah an der Vorlage und wirken im modernen Setting etwas deplatziert. Lieber Jane Austen im Original.

1

Ich sage es ganz frei heraus: Dieses Buch hat mir echt gar nicht gefallen. Es hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Ich kam nicht richtig rein in die Geschichte. Ich fragte mich die ganze Zeit worum geht es hier eigentlich? Was soll das alles bitte? Und wann bitte fängt die Geschichte bzw. das Buch endlich mal an. So nach 150(!) Seiten hatte ich das Gefühl, das die Geschichte endlich etwas an Fahrt gewinnt aber das war nach 10(!) Seiten bzw. einem Kapitel auch schon wieder vorbei. Und ich war wieder bei meiner Frage angelangt: Worum geht es hier eigentlich? Und was soll das bitte alles? Ist das wirklich nötig? Mit der weiblichen Hauptfigur Cat, konnte ich herzlich wenig anfangen. Und dabei hatte ich sie mir so interessant vorgestellt. Eben als ein Mädchen welches sich gerne in die Welt von Bücher verliert. Aber davon hab ich irgendwie nicht viel gemerkt. Sie kam mir eher einfach wie ein kleines unvernünftiges Mädchen vor, war gar keine Ahnung hat was wahr sein und Realität sein kann. Manche Hirngespinste die sich da so in ihren Gedanken abgespielt haben, war einfach nur lächerlich und nervig. Ihre beste Freundin die sie kennen lernt, war noch schlimmer. Bei fast jeden Satz den ich von ihr lesen musste, dachte ich echt, ich krieg gleich echt einen zu viel und ich schmeiße das Buch in die Ecke. Die ging echt gar nicht. Und der Bruder von ihr, ging mir auch tierisch auf den Geist. Vielleicht war das auch beabsichtigt, aber es war mir einfach zu viel. Und natürlich verliebt sich die weiblich Hauptfigur, in einen älteren und misteriös wirkenden jungen Mann. Daran ist ja auch nichts schlechtes und ich finde die beiden hätten echt Potenzial für eine schöne Liebesgeschichte gehabt, aber es passierte einfach nichts. Nur irgendwelches sinnloses Geplänkel. Und als Cat endlich auf dem Familiensitz ankommt und die beiden sich doch endlich auch mal Näher kommen könnten, passiert immer noch nichts. Auch von einem schrecklichen Verbrechen fehlt jede Spur. Von Spannung an sich fehlt jede Spur. Und wäre das nicht noch schlimm genug, versucht man die Geschichte auf den letzten 20(!) Seiten noch in eine ganz andere Richtung zu lenken und als dann die Aufklärung folgt, hab ich nur noch gedacht: Oh mein Gott was für eine Zeitverschwendung. Hinzu kommt dann wahrscheinlich auch noch, das die Epoche aus dem Original Geschichte stammt und die modere Facebook Zeit einfach nicht zusammen passen. Die Jugend von heute, ist nicht so wie sie hier dargestellt wird. Es passt einfach nicht zusammen. Ich kenne das Original Buch nicht und werde es nach diesem Buch nun auch bestimmt nicht mehr lesen, aber ich denke und bin mir sicher, das die ganze Geschichte zu einer anderen Zeitepoche einfach mehr Sinn macht. Ich kann nur 1 von 5 Sternen vergeben. Mir hat das Buch wirklich gar nicht gefallen.

2

Ich muss gestehen, noch kein Buch von Janes Austen gelesen zu haben. So dachte ich, das Austen Projekt sei eine gute Gelegenheit, dies zu ändern. Im Zuge dieses Projektes werden Ihre Geschichten in die moderne übertragen, um sie auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen. Dies hat meiner Meinung hier nicht gänzlich funktioniert. Der Schreibstil der Autorin, ist speziell eher altertümlich, passt aber an sich gut , doch sollte es nicht moderner werden ? Ihre distanzierte Art zu schreiben machte es mir nicht leicht, in der Handlung abzutauchen. Oder die Charaktere lieb zu Gewinnen. Ich hatte das Gefühl, als Leser außen vor zu sein. Kein Teil der Handlung, nur ein Stiller Zuschauer. Es gibt Charaktere, die mag man gleich. Dann andere , die einem recht egal sind und dann noch die, die man nervig und absolut unsympathisch findet. Letzteres war hierher der Fall. Und dies betraf leider nicht nur die Hauptperson, sondern auch die Nebencharaktere. An die Oberflächlichkeit habe ich mich nach einer weile gewöhnt. Doch an diese alten und frauenfeindlich Ansichten, an die konnte ich mich einfach nicht gewöhnen. Ich dachte, die Handlung sollte in die heutige Zeit versetzt werden. Immer wieder wurde Facebook , Twitter ,Twilight und Harry Potter erwähnt, wirkte für mich aber deplatziert und inszeniert. So als wollte man die alten Ansichten damit moderne erscheinen lassen. Dieses zusammen Treffen der Welten verwirrte aber eher und störte den Lesefluss. Gerade zu Beginn zog sich die Geschichte. Erst ab ca. der ersten Hälfte wurde es besser, als Cat dann auf Northanger Abbey eingeladen wurde. Doch wirklich gefesselt wurde ich zu keiner Zeit. Das Ende, ohne zu viel verraten zu wohlen, empfand ich dann als sehr enttäuschend. Durch den Klappentext habe ich mir etwas anderes von der Geschichte versprochen. Ich kann leider nicht beurteilen, ob es hilfreich ist, das Original dieser modernen Adaption zu kennen. Doch schaden tut es sicherlich nicht. Fazit: Von einer Modernisierung habe ich wenig gemerkt. Schlagwörter wie Facebook wirken deplatziert und zu gewollt. Cat als Charakter war mir viel zu kindisch und zu naiv. Die Ansichten zu Altertümlich und Oberflächlich.

5

*Inhalt* Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) *Infos* Seitenzahl: 320 Seiten
 Verlag: Harper Collins Preis: 15,99€ (Ebook) / 19,90 € (Gebundene Ausgabe) *Erster Satz des Buches* Für Catherine Morland war es eine Quelle ständiger Enttäuschung, dass ihr eigenes Leben der Welt in ihren Büchern nicht ähnlicher war. *Fazit* "Northanger Abbey" ist eine Neufassung des ursprünglichen Romanes von Jane Austen, nun von Val McDermid. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich als totaler Buch-Nerd noch keinen einzigen Roman von Jane Austen gelesen habe, was ich zum Anlass nahm, mir die Neufassung von Jane Austen's Northanger Abbey zu Gemüte zu führen... und was soll ich sagen... nun ja, lest selbst. Catherine "Cat" Vorland ist die Inkarnation dessen, was man einen Buchliebhaber nennt: sie lebt und liebt mit und in ihren Büchern und wünscht sich nichts sehnlicher, als in einer Welt zu leben, die der ihrer Bücher ein wenig ähnlicher ist. Am meisten wünscht sie sich wohl, eine Heldin zu sein, doch im echten Leben ist das gar nicht so einfach... Auch wenn ich die Originalfassung nicht kenne, so musste ich doch bemerken, dass auch "Northanger Abbey" von Val McDermid einen altmodischen Touch hat. Beginnend bei den Namen der Protagonisten bis hin zu deren Charakterzügen schleichen sich doch immer wieder altertümliche Dinge ein und nur durch die Nutzung von Internet, Handy, diversen Social Media Netzwerken und einigen modernen Anspielungen wird einem immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es sich hierbei keineswegs um einen altmodischen Roman handelt, sondern um die Neufassung eines Klassikers. Ab und an fand ich aber gerade diese "Modernisierung", die sich in der Nutzung von Handys, etc. äußert, ein wenig aufgesetzt und hätte es besser gefunden, das ganze etwas weniger präsent zu gestalten - aber eine Neufassung muss wohl in jeglicher Form "neu" sein und so bedient sich die Autorin immer wieder mit dieser Form der Unterhaltungsmedien. Die Geschichte an sich ist nicht nur faszinierend, sondern stellenweise auch recht spannend und so flogen die Seiten innerhalb weniger Stunden nur so vor sich hin - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Im großen und ganzen hält sich die Spannung zwar wirklich sehr in Grenzen, aber die Geschichte um die Protagonistin Cat, sowie die Familien Thorpe und Tilney sind einfach so fesselnd, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Am interessantesten sind hierbei die verschiedenen Beziehungen innerhalb der Familien, aber auch deren Verhaltensweisen zu Cat, die in keine der Familien so richtig hineinzupassen scheint, aber überall sowohl Sympathisanten (manchmal mehr, als ihr lieb ist), als auch Feinde zu haben scheint. Auch wenn sich der ein oder andere Protagonist früher oder später als wirklich unsympathische/r Zeitgenosse/in entpuppt, so sind alle Protagonisten doch durchweg mit einer gewissen Menge Charme aufgehübscht und selbst die unsympathischste Persönlichkeit hat doch ein wenig "das gewisse Etwas". Insgesamt muss ich wirklich sagen, dass mich die Neufassung von Jane Austen's "Northanger Abbey" nicht nur ans Haus gefesselt hat, da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen, sondern auch ziemlich neugierig auf die Originalfassung gemacht hat und ich schätze, dass ich mir diese in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren (wie das eben so ist, wenn man sich Buchtechnisch was vornimmt) auch irgendwann zu Gemüte führen werde - oder es zumindest mal versuche. Wertung: 5 von 5 Sterne!

5

Inhalt : Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise. Meine Meinung : In " Northanger Abbey geht es um die siebzehnjährige Pfarrerstochter Cat Morland, die schon immer in die Welt der Bücher eintauchen konnte und von aufregenden Abenteuern träumt. Die leider in Piddle Valley nicht passieren werden. Als sie dann aber mit ihren Nachbarn auf ein Festival in Edinburgh darf, ist sie Feuer und Flamme. Dort findet sie nicht nur eine Freundin sondern verliebt sich. Als sie auf den Landsitz von Henry mitgenommen wird, glaubt sie das hier ein Verbrechen passiert ist. Ist das wirklich wahr? Plötzlich gerät Cat selbst in Gefahr und muss aufpassen das ist ihr nichts passiert. Cat Morland ist 17 Jahre und ist Pfarrerstochter. Sie hat es schon immer gemocht in eine andere Welt einzutauchen und vor allem Bücher haben es ihr angetan. Als sie die Chance bekommt ein Abenteuer zu erleben greift sie zu... Sie ist eine angenehme Protagonistin die mit der ich mich gerne in diese Geschichte haben ziehen lassen. Ebenso wie sie lasse ich mich gerne in die Welt der der Bücher ziehen. Henry Tilney ist Anwalt und wirkte am Anfang für mich sehr mysteriös und ich musste mich erst mehr in die Geschichte lesen um mehr zu erfahren. Erst später habe ich ihn besser kennen gelernt und seine Familie. Die Nebencharaktere wie Bella Thorpe, die eine neue Freundin für Cat wird fand ich sehr interessant. Ebenso Eleanor Henrys Schwester die, wir aus einer anderen Zeit Scheint. Der Schreibstil finde ich sehr dem alten Stil von Jane Austen angelehnt und er ist nicht mit andern zu vergleichen. Auch wenn das Buch in die heutige Zeit mit Handys und allem drum und dran gebracht wurde, finde ich hätte man den Stil etwas ändern können und etwas mehr flüssiger machen können. Als ich dann mehr im Buch war konnte ich mich so langsam in die Geschichte finden, obwohl es etwas gedauert hat. Die Spannung und Handlung hat mich mit jedem Kapitel mehr in diese Geschichte von Cat gezogen. Schon als sie mit ihren Nachbarn auf das Festival reißt merkt man wie sie von der aufregenden Welt und der Kultur in ihren Bann gezogen wird. Als dann noch dem aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Begegnet ist sie völlig fasziniert von ihm. Doch ist Henry auch verliebt in sie? Nicht nur ihn auch Bella eine interessante junge Frau lernt sie kennen und James ein Freund ihres Bruders. Der zweiten Abschnitt des Buches zieht den Leser in eine mysteriöse Welt und in den von Northanger Abby dem Familiensitz von Henrys Familie. Was wird Cat dort finden? Und wie wird es für sie ausgehen mit Henry? Diese Fragen und noch mehr haben mich von diesem Buch nicht losgelassen. Besonders wird hier wie in der heutigen Zeit die sozialen Netze mit Bezug auf die Figuren gemacht und Facebook und Co gehören einfach dazu. Man kann sich ihnen nicht entziehen und es gibt noch wenige die nicht von ihnen ablassen können. Das Cover mit dem Mädchen und der Burg im Hintergrund hat mich schon ein wenig an den Familiensitz von Henrys Familie erinnert. Die dunkle Farbe und die Atmosphäre passen zum Buch. Das Ende hat die Autorin gelungenen abgeschlossen und obwohl ich das Original nicht kenne fand ich diese Versions auch sehr interessant. Fazit : Mit " Northanger Abbey" hat Val Dermid einen gelungenen Roman geschaffen der mich durch seine Charaktere wie Cat und der spannenden Umgebung wie Northanger Abby in seinen Bann gezogen hat.

2

Ich tue mich ehrlicherweise schwer genau zu sagen was mich an dem Buch gestört hat. Da lässt sich nicht genau mit dem Finger drauf zeigen. Ich bin ein Jane Austen Fan und ich bleibe lieber beim Original was Northanger Abbey angeht. Hier wurden zu viele Ideen vermischt für meinen Geschmack. Ein echter Jane Austen Fan kann meiner Meinung nach nicht viel mit der Geschichte anfangen.

3

Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise. (Klappentext) Zuerst muss ich erwähnen, dass ich das Original von Jane Austen nicht gelesen habe und somit nicht sagen kann, ob einige Punkte, die ich hier anspreche, von Val McDermid übernommen worden. Der Einstieg in das Buch war angenehm, der Leser lernt Cat und ihre Familie kennen und begleitet sie direkt nach auf ihre Reise zu dem Kulturfestival in Edingburgh. Gleich fällt dem Leser auch auf, dass die Geschichte in der dritten Person mit einem allwissenden Erzähler aufgezeigt wird, was ja doch nicht so oft vor kommt. Ein wenig komisch war die Sprache der Charaktere. Einerseits benutzten die Teenager Umgangssprache und benutzten auch oft die sozialen Medien. Aber ziemlich oft sprechen sie in einer sehr gewählten, höflichen, hoch gestochenen Sprache, die wahrscheinlich ein Bezug zu dem Original darstellen sollte. So bezeichnet sich Cat z.B. in einem Gespräch, über einen Fehler, den sie begangen hat, als "dumme Gans". Im Gesamtzusammenhang bin ich mir nicht so sicher, ob diese Sprache passend war. Den Schreibstil der Autorin allgemein fand ich angenehm zu lesen, er war aber nichts Besonderes. Zitat : '' Aber es fanden sich keine weiteren spannenden Details über Henry. Trotzdem wusste Cat nun wenigstens, dass er ein anständiger Mann war. Und trotz ihrer Sehnsucht nach Romantik und Abenteuer wusste sie tief in ihrem Herzen, dass Anstand nichts war, dass man verachten sollte. '' Cat als Hauptcharakter fand ich ganz angenehm, aber dennoch ging sie mir leider oft auch die Nerven. Sie wollte unbedingt ihr Abenteuer erleben, handelt dabei aber auch oft naiv oder bewundert ständig Henry oder Ellie. Was mich am meisten gestört hat, war aber die Tatsache, dass sie ständig von Twilight und Vampiren geredet hat und vor allem auch Vermutungen angestellt hat, dass ein paar Personen in ihrer aktuellen Umgebung welche sein müssten. Henry und Ellie als Charaktere mochte ich ein wenig mehr. Sie waren zwei sympathische und sehr ruhige Charaktere mit ihrer ganz eigenen Familiengeschichte. Die Mitglieder der Familie Thorpe, besonders John, fand ich einfach unsypmathisch. Keine Leute, mit denen man gerne befreundet wäre, aber sie passten gut zu der Geschichte. Susie und Allen fand ich toll, als besondere und indivduelle Nebencharaktere. Aufgefallen ist mir auch bei manchen Personen aufgefallen, wie sehr sie auf ihr Verhalten achten und auch bei Freunden nicht richtig locker sind. Leider konnte mich die Handlung nicht ganz überzeugen. Die erste Hälfte des Buches spielt nur in Edingburgh und hauptsächlich besucht Cat Veranstaltungen des Festivals und trifft sich immer wieder mit Mitgliedern der Familie Thorpe und Tilney, wo es auch ein paar Auseinandersetzungen gab. Erst im zweiten Teil des Buches besucht Cat Northanger Abbey, der im auch ein bisschen besser gefallen hat. Insgesamt fand die Story oft langweilig, das was passiert ist, war nicht spannend und auch wirkte auch nicht so bedeutend für gesamte Buch. Zitat : '' Eine zerbrochene Geige, eine Truhe, die sich nicht öffnen lässt, ein beschmutztes Portrait, dessen Blicke dir durch das Zimmer folgen. '' (eine Andeutung von einem der Charaktere) Insgesamt fand ich das Buch okay, die Handlung war nicht ganz mein Fall, und die Sprache der Charaktere und ab und an das Verhalten der Hauptprotagonistin, hat mir nicht komplett gefallen. Aber dennoch hat mich das Buch, das zwar modern und altertümlich zugleich wirkt, gut unterhalten. Fazit : Leider konnte mich die Handlung und die Protagonistin nicht komplett überzeugen. Eine Lektüre für zwischendurch.

4

Val McDermid ist für ihre psychologischen Krimis bekannt. Nun wurde sie als eine von sechs zeitgenössischen Autoren gebeten, im Rahmen des Austen Projects einen von Jane Austens Romanen in die Gegenwart umzuschreiben. Innerhalb dieses Projekts sind außerdem bereits entstanden, aber (noch) nicht ins Deutsche übersetzt: Sense & Sensibility von Joanna Trollope, Emma von Alexander McCall Smith und Eligible von Curtis Sittenfeld. Die siebzehnjährige Cat führt ein recht langweiliges Leben. Sie wird zusammen mit ihren Geschwistern von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet, ihr Vater ist Pfarrer. Ihre Leidenschaft gilt dem Lesen. Liebend gern würde sie ein Abenteuer wie die Heldinnen in ihren Büchern erleben. Diese Chance bietet sich ihr, als ihre Nachbarn, das Ehepaar Allen, sie einladen, mit ihnen zum Book Festival nach Edinburgh zu reisen. Dort findet sie nicht nur Freunde, sondern verliebt sich auch in den charmanten und intelligenten Henry Tilney. Jane Austen schrieb dieses Werk als eines ihrer ersten; veröffentlicht wurde es aber erst nach ihrem Tod. Sie schrieb es als eine Parodie auf den damals beliebten und verbreiteten Schauerroman. Diese Kenntnis hilft enorm zum Verständnis sowohl dieses Buches, als auch des Originals. Wird aber alles im Vorwort super erklärt! Die größte Veränderung zwischen beiden Büchern sind die technischen Neuerungen. Es wird gesimst und getwittert was das Zeug hält. Auch die Orte musste McDermid verändern. Die ursprünglich weit entfernten Orte sind nun dank Autos schnell zu erreichen. Eine große Veränderung hat mich allerdings massiv gestört: Cat lernte ihr Leben lang aus Romanen, dies ist in beiden Büchern der Fall. Nun allerdings, in der modernen Fassung, ist sie begeistert von der Idee, die Familie Tilney könnte aus Vampire bestehen (die Art von Vampiren, zu denen Edward Cullen und seine Familie gehören – natürlich). Diese Gedankengänge haben mich irgendwann wahnsinnig gemacht! Ebenfalls schade finde ich, das Jane Austens Northanger Abbey als Erwachsenenroman eingeordnet wird. Cat ist siebzehn und das erste Mal so richtig verliebt, und sie ist das erste Mal lange von zu Hause fort. Eindeutig der richtige Stoff für das Programm eines Jugendbuchverlages! Ich als junge Erwachsene hatte sehr viel Spaß mit diesem Buch. Es geht gleichermaßen um Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden, hat aber auch noch jede Menge Spannung dabei! Schau gern auch auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

Die Neufassung ist sehr nah am Original Northanger Abbey geblieben, aber trotzdem erfolgreich in der Zeit versetzt. Dank Internet weiß Catherine ein bisschen mehr über die "Welt da draußen", ist aber trotzdem noch zu gutherzig und zu ehrlich, um sich zur Wehr zu setzen …

Create Post