Isola
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Spannend, aber schwierig
Rezension ( kann Spoiler enthalten) : Isola von Isabel Abedi Standalone bei Arena Meinung : Ich habe zwei Sichten des Buches, einmal den Inhalt und einmal den Rest halt, der Inhalt war zwar oft verwirrend und etwas aus dem nichts ich habe aber dennoch sehr viel mitgerätselt, und fand es ziemlich spannend, ich habe das Buch in einem BuddyRead gelesen und zusammen sind wir zwar auf den Schluss gekommen, dass der Plot extrem random kommt, aber uns doch interessiert. Doch warum 2 Sterne, wenn ich doch eigentlich bei ca. 4 wäre ? Das was ich Rest nenne, ist der Fakt dass dieses Buch rassistische und sexistische Inhalte beinhaltet und das nicht zu knapp, die erste Auflage kommt aus 2007, Isabel Abedi hatte die Idee ( laut Danksagung) 2004 und ich habe die 9. Auflage aus 2022, das ist vier Jahre her und eigentlich ist es schon seit Ewigkeiten nicht mehr angemessen, ich habe durch Recherche herausgefunden, dass besagte Sachen in den 10. (!?!) Auflage aus 2023 zumindest teilweise rausgenommen wurden, mich hat dies aber trotzdem unfassbar aufgeregt und mein persönliches Leseerlebnis auch gestört, dementsprechend bleibe ich bei 2,5 Sternen, da sie meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt sind.
Die Idee der Geschichte fand ich wirklich interessant und größtenteils war es auch sehr spannend umgesetzt. Die Protagonistin war gut ausgearbeitet und ich konnte mich in vielen Situationen in sie hineinversetzen. Von den anderen Charakteren hat man allerdings sehr wenig erfahren, weswegen diese sehr oberflächlich wirkten. Was mich leider nicht überzeugen konnte war das Ende, irgendwie war ich enttäuscht und hatte mir eine andere Wendung erhofft. Auch die vermehrten Anspielungen auf Äußerlichkeiten der Charaktere hat mir nicht gefallen. Trotz allem war es ein solides Buch, nochmal lesen oder empfehlen würde ich es allerdings weniger.
Super spannend - ich hab bis zum Schluss mitgerätselt
Eine wirklich sehr spannende Geschichte. Die Charaktere waren besonders und man hatte einen richtig guten Draht zu der Protagonistin. Es zog sich ein roter Faden durch das Buch und am Ende wurde alles logisch aufgelöst. Bei manchen Sachen hatte ich zwischendurch etwas Angst, dass diese am Ende nicht mehr aufgelöst werden, aber tatsächlich ließ die Autorin keine Fragen mehr offen. Minuspunkt gabs aber tatsächlich für die unsensible Art und Weise, mit der man gewisse Themen angesprochen hat. Das N-Wort, rassistische und sexistische Anmerkungen, slutshaming, fatshaming…. Das hat mich alles etwas irritiert, aber gut…. Es wurde eben zu einer anderen Zeit geschrieben. Deshalb seh ich’s nicht so eng. Eine klare Thriller-Empfehlung von mir 🤭
"vielleicht waren alle in Wirklichkeit ganz anders."
Hello Bücherfreunde, Isola hat mich ehrlich gesagt total überrascht. Nachdem ich mir zuerst ein paar Rezensionen durchgelesen hatte, dachte ich, dass das Ganze eher unterhaltsam für Teenager sei. Die ersten 100 Seiten fand ich auch irgendwie einfach strange, weil ich noch nicht so recht wusste, wohin die Reise gehen soll. Aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die letzten beiden Drittel des Buchs fand ich total spannend und faszinierend. Ich kann euch das Buch also nur ans Herz legen. Viel Spaß beim Lesen XOXO Jojo
Mit der Zeit schlecht gealtert (zumindest die alte Version)
Bevor ich überhaupt anfange, kurzer Disclaimer: Ich hab nicht die neueste Version gelesen, sondern die Sonderausgabe von 2010, d.h ich kann hier keine Aussage über die neueste und hoffentlich überarbeitete Version treffen Die Charaktere sind sehr eindimensional, vermutlich aber auch dem geschuldet, dass es ein Kinder- bzw. Jugendbuch ist. Ich bin allgemein auch kein Fan des ganzen „Liebe-auf-den-ersten-Blick bevor wir überhaupt wirklich miteinander geredet haben“ Plots, aber das ist vermutlich auch eher mein Problem als eines, dass das Buch objektiv abwertet. Da das hier aber meine subjektive Rezension ist, fällt das natürlich mit rein. Die Idee an sich - der Film, das Spiel, der Twist, die Überwachung - ist eine gute und sehr einnehmende. Das war auch das einzige, was mich dazu gebracht hat, das Buch fertig zu lesen: meine Neugier, herauszufinden, wie sich das jetzt entwickelt. Kommen wir aber zu dem Punkt, der das Buch schlecht altern lässt: Rassismus. Das N-Wort wird hier öfter mal rumgeworfen, was für den Zeitpunkt, zu dem es geschrieben wurde, noch irgendwie leider normal war. Macht es allerdings kein Stück ✨besser✨ sondern trotzdem ✨scheiße✨. Fettphobie kommt natürlich auch immer mal zur Geltung, und irgendwie wird auf dieser Charakteristik viel zu oft rumgeritten. Okay, wir haben‘s nach dem ersten Mal geschnallt, der Charakter ist nicht so dünn wie der andere??? Was bringt es für den Plot, das auf den nächsten 15 Seiten nochmal ausdrücklich zu erwähnen? Oder auch die etwas abweichenden physischen Merkmale der anderen Charaktere? Aber eh. Verwendung von „schwul“ anstelle von „dumm“ oder „Scheiße“ kommt natürlich auch vor. Für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, sehr authentisch, was die Jugendlichen angeht. Trotzdem icky. Charaktere spiegeln natürlich nicht unbedingt die Sicht der Autorin oder des jeweiligen Autors wieder, das ist klar. Allerdings kommt einem doch die Frage, was die Verwendung dieser Begriffe in einem Jugendbuch zum Plot beiträgt, da das Buch nicht explizit von Rassismus handelt, bzw. dieser nicht als definierende Charaktereigenschaft dargestellt wird. Der Schreibstil ist gut, die brasilianisch-portugiesischen Elemente schön, die Idee grundsätzlich spannend. Hoffe die neueste Version ist überarbeitet worden.
Spannend vom Anfang bis zum Schluss
Spannungen ohne zu viele grausige Details? Dann ist dieses Buch genau richtig! Ein sehr spannendes Buch zum mitfiebern mit einigen sehr unterwarteten Wendungen die es einzigartig machen. Von Anfang an sehr gut strukturierte verschiedene Charaktere und sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene sehr spannend.
Rassistisch und langweilig
Als erstes in diesem Buch kommt oft das N wort vor um eine Person zu beschreiben was mich sehr schockiert hat und ich enttäuschend fand. Man soll sich erst informieren über die Geschichte dieses Wortes. Als zweites es war oft langweilig weil die Hauptfigur fasst nie etwas gesagt hat und es so nicht interessant war.
⭐️⭐️⭐️✨ 3.5/5 Sterne
Ich hab zu Isola irgendwie keine ganz klare Meinung, und das sagt eigentlich schon viel. Es ist definitiv eher ein Jugendthriller und ich bin mir ziemlich sicher: Hätte ich das Buch mit 13 gelesen, hätte es mich komplett gecatcht. Da wäre ich richtig drin versunken. So hatte ich aber leider öfter das Gefühl, dass es sich zieht. Klar, bei Thrillern ist das teilweise normal, aber hier war es stellenweise einfach etwas langatmig und zwischendurch auch ein bisschen langweilig. Ich musste mich teilweise motivieren weiterzulesen. ABER – und das ist wichtig: Am Ende ergibt dann plötzlich alles Sinn. Wirklich alles. Und dann kommen auch noch zwei Plotttwists direkt hintereinander, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Das Ende reißt also einiges wieder raus. Fazit: Ein solides Buch, gut gemacht, kann man definitiv lesen – aber es war einfach nicht mein Favorit.

(Spoiler enthalten)
Das buch war ein reiner Fiebertraum. Es könnte einfach eine geschichte von dem spiel black stories sein nur halt in kürzer aber es könnte wirklich. Ich wieß nicht wie ich das Buch bewerten soll ich habs für die Schule lesen müssen also ein minus punkt, die story wahr auch ganz komisch der schreibstil wahr gut ich konnte das buch ganz einfach lesen aber währe ich Lehrerin würde ich das definitiv nicht die klasse lesen lassen das ist einfach kein buch für die schule. Es geht um 12 Jugendliche die auf einer Insel einen film drehen sollen aber kein Skript dafür bekommen, also sich einfach frei schnauze da auf der Insel sich bewegen sollen und das machrn was ihnen einfällt, so dachten sie zumindest dann finden sie aber ein spiel und ab da wird es ganz wild in dem spiel geht es darum das es 1 mörder gibt und 11 opfer der mörder muss versuchen die anderen in 30 tagen zu "töten" (er/sie bringt die opfer in ein Versteck wo sie dan abgeholt werden und von der insel geschafft werden) wenn er es schafft dann gewinnt er wenn nicht dann die, die noch übrig sind. ACHTUNG SPOILER!!!! Nach neun tagen beenden die schauspieler das ganze weil somehow doch jemand gestorben ist (oder zwei)
Ganz spannend, aber anders, als ich erwartet hatte. Man merkt leider etwas, dass das Buch etwas älter ist.
Unter anderem werden rassistische Begriffe benutzt. Und Fettphobie gibt's auch ordentlich. Mir fehlten auch ein paar Details, was die Charaktere und ihre Geschichte anging. Aber das Hörbuch war gut gesprochen von Jessica Schwarz und Andreas Fröhlich.
Für diesen Monat habe ich mir vorgenommen ein paar meiner SuB-Leichen von selbigem zu befreien und Isola musste daher auch dran glauben. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, seit wann dieses Buch auf meinem Sub liegt, aber ich weiß auf jeden Fall, dass es noch zu der Zeit war, in der ich gar keinen Sub hatte, bzw. nicht mal wusste, was das ist. Ich habe das Buch vor einigen Jahren von meiner Mama geschenkt bekommen. Warum ich es bis heute nicht gelesen habe, weiß ich nicht. Bisher haben mir alle Bücher der Autorin gut gefallen, die ich gelesen habe. In der 8. Klasse (also ungefähr 2009/2010) haben wir in der Schule „Whisper“ gelesen, kurz darauf habe ich in meiner Freizeit „Lucian“ gelesen und erst neulich folgte dann „Die längste Nacht“ [Rezension], sodass es nun auch endlich Zeit war, Isola von meinem Sub zu befreien. Vera ist 17, als sie beschließt an dem Insel-Projekt „Isola“ teilzunehmen. Es geht darum, dass 12 Jugendliche auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden und dort von überall und allen Seiten von Kameras überwacht und gefilmt werden. Was zunächst ein harmloser Spaß erscheint, wird schon bald unheimlich und ernst. Denn sie sollen ein Spiel spielen, bei dem einer der 12 zum Mörder wird. Aber ist das ganze wirklich nur ein Spiel? Oder fließt bald wirklich Blut?! Und wer steckt hinter dem ganzen Horror? Der Filmproduzent? Oder hat etwa noch jemand anderes seine Finger im Spiel? Es handelt sich hierbei um einen Jugendthriller, was meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Cover passt und auch der Klappentext spiegelt viel zu wenig der eigentlichen Handlung wieder. Dieser hatte mich nämlich eher weniger angesprochen, aber das Buch war eigentlich dann ganz anders und spannend. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von unserer Protagonistin Vera erzählt. Immer wieder erhalten wir kurze Einblicke in die Sicht von jemand anders, wo wir erst ziemlich zum Schluss erfahren, wer dieser jemand ist. Es bleibt also spannend. Neben der Hauptgeschichte – 12 Jugendliche auf einer einsamen Insel für ein Filmprojekt, wo das Ganze dann aber total außer Kontrolle gerät – gibt es nämlich noch zwei weitere Stränge, an der sich die Geschichte entlang hangelt. Zum einen geht es um unsere Protagonistin Vera, die aus einem ganz bestimmten Grund mitgemacht hat, denn sie suchte einen Weg nach Brasilien zu gelangen um dort jemanden zu finden, zum anderen entsteht eine Beziehung zwischen ihr und Solo, einem der Mitspieler. Aber Solo hat ebenfalls so seine Geheimnisse. Der Schreibstil war locker leicht und wie bei allen Büchern der Autorin, die ich bisher gelesen habe, fesselnd und packend. Fazit: Ein spannendes und abwechslungsreiches Buch, bei dem man nach jedem Kapitel wissen möchte, wie es weiter geht. Besonders zum Schluss hin wird es nochmal richtig spannend und es gab einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Die Autorin hat uns immer wieder an der Nase herumgeführt und die Auflösung war letztendlich eine ganz andere, als ich gedacht hätte. Das Buch konnte mich also durchaus gut unterhalten und fesseln und ich empfehle es gerne an alle Jugendthriller-Fans weiter. Auch für schwache Nerven (wie mich
Ich mag den Schreibstil der Autorin ganz gerne; trotz der hohen Anzahl verschiedener Charaktere konnte ich sie früh auseinanderhalten. Die Protagonistin war charakterlich gut ausgearbeitet, der Rest blieb leider sehr flach. Immer und immer wieder wurde auf Äußerlichkeiten Bezug genommen und ich fragte mich immer: wieso? Es wurde mir einfach ein paar Mal zu häufig erwähnt, dass Moon eine Glatze hat, dass Pearl dunkelhäutig und Elfe dick ist. In der Hinsicht waren die Charaktere auch leider etwas stereotypisch gezeichnet. Das hat mich leider doch etwas gestört. Schlussendlich war es es eine nette Geschichte, natürlich mehr Jugendbuchcharakter. Es hatte einen guten Unterhaltungswert und ließ sich gut runterlesen.
(Spoilers ahead) Dieses Buch ist für mich weit über ein Jahrzehnt hinweg eine Art Mythos geworden: ich hatte damals, 2008/9 sowas, nicht genug Taschengeld oder Zeit oder beides und danach wollte ich mich als Teenager auch von der 'Jugendliteratur' lösen und habs gar nicht mehr versucht. Jetzt, 2024, ist es entmystifizert - und wie. Ich weiß noch wie meine BFF damals von dem Buch schwärmte und sich in meinem Kopf eine fantastische Lektüre voller Exotik, Spannung und Mysterie aufbauschte. Ich kann auch nachvollziehen, woher dieser Eindruck damals von ihr und mir kam; aber leider hält die tatsächliche Lektüre dem allen nicht stand. Die Charaktere sind nicht spannend und aufregend, sondern oberflächlich und schablonenhaft. Unser Main Character redet vielleicht 5 Sätze und einen etwas längeren Schlussmonolog - ich hab nicht wirklich Verbindung zu ihr aufbauen können. Die rätselhafte Anziehung zwischen Vera und Solo hätte ich mit 12 wahrscheinlich geliebt und für absolut nachvollziehbar und logisch gehalten, jetzt (und nach 4 Twilightbüchern, 50 Shades of grey und eigenen sogenannten Lebenserfahrungen) wirkt das noch nicht mal auf eine eskapistische Weise romantisch/sweet, sondern einfach nur cringy, kindisch, lächerlich. Ich war enttäuscht, dass wir quasi nichts von Pearl, Krys, Neander (der am Schluss auf einmal eine von Veras wichtigsten life person ist?! HOW?!) und sehr wenig von Moon erfahren haben, sie flogen recht schnell raus, das wars. Ach ja, ein bisschen Rassismus, weil wir das 'dunkelhäutige' Mädchen ja unbedingt in die ihr zugehörigen 'leuchtenden afrikanischen Stoffe' stecken müssen und in ihrem Zusammenahng tatsächlich casually das N-Wort gedropped wird wtf, hatte schon Platz. Und ich war verwirrt/enttäuscht, dass 2 von Veras 3 Inseldingen anscheinend völlig egal waren. Zumindest aber das Feuerzeug, da meinte sie selbst hm, hier gibts Streichhölzer, wie doof, dann hätte ich was anderes eingepackt. = verschwendetes Potenzial finde ich. Naja. Irgendwie existieren in mir jetzt 2 Isolas: der spannende, mind-blowing und Horizont erweiternde Roman, der mich darauf testet, ob ich bereits zu den 'richtigen' Teenagern zähle und das Buch, das ich die letzten 2 Tage gelesen habe. Dafür übrigens Props: es ließ sich richtig gut runterlesen, guter Aufbau, Spannungsbogen gut aufgebaut (mit dem was es gab).
Gemischte Gefühle
Der Anfang war sehr schleppend. Das Buch allgenein ist sehr detailliert- für mich ein Tick zu detailliert. Zum Ende hin wurde das Buch aber sehr gut, d.h. ein wirklich guter Plottwist enstand. Jedoch waren die Seiten bis dahin wirklich wirklich langweilig und schleppend. Der Klappentext erzählt genau das was im Buch vorkommt, leider nur zu spät.
An sich gut geschriebenes Buch was einen interessanten Twist am Ende hat. Finde aber einiges zu vorhersehbar oder zu schnell fortschreitend, sowie einiges echt unlogisch oder schlecht gelöst. Es ist halt ein Jungenbuch und vermutlich sind daher meine Ansprüche zu hoch. Die Geschichte selbst hat einen aber sehr gefesselt. Super Idee aber nur semi umgesetzt
Joys Spielname ist Vera. Die Hüterin der Wahrheit. Das Filmprojekt vom exzentrischen Regisseur Tempelhoff bringt sie zurück zu dem Ort ihrer Kindheit, Brasilien. Als Straßenkind von deutschen Eltern adoptiert, macht sie sich jetzt daran ihre Schwester und ihre Wurzeln in den Favelas, den berüchtigten Armenvierteln, zu suchen. Aber zuvor muss sie erst mehrere Wochen mit 11 anderen auf einer einsamen Insel zubringen. Tag und Nacht beobachtet durch unzählige, allgegenwärtigen Kameras. Es kommt Bewegung in die Sache, als der Filmemacher neue Spielregeln bekannt gibt. Ein durch Zufall bestimmter Mörder, muss nach und nach "Opfer" aus dem Spiel holen und wer zu letzt übrigbleibt hat gewonnen. Was harmlos beginnt, entwickelt sich bald zu einem Psychospielchen und als dann der erste aus der Gruppe tot am Strand gefunden wird, wird selbst dem letzten der Kandidaten klar, dass der Regisseur längst nicht mehr die Fäden in der Hand hält und die Regeln ein anderer bestimmt. Die Geschichte ließ sich leicht lesen, aber so ganz überzeugen konnte sie mich nicht. Vielleicht weil es mich ein bisschen an Panem erinnert hat. Aber die Adaption eines Spiels auf "Leben und Tod" vor Kameras haben nunmal schon viele Autoren umgesetzt und das halt jeder auf seine eigene Art. Die Charaktere waren durchaus vielseitig und bunt beschrieben, aber mir fehlte eine gewisse Tiefe der Figuren. Ein paar Hintergrundinformationen wurden angerissen, aber dann auch sofort wieder verworfen und sie fanden gar keine Einbindung in die Geschichte. Was ich mehr als Schade fand. Die Auflösung des Ganzen war dann auch eher auf dem Niveau eines Groschenromans. Der ungeliebte Zwillingsbruder, der aus Enttäuschung das Projekt des Vaters sabotiert. Nicht eben Orginell, und nur noch übertroffen von dem uninspirierten Ende. Abschließend lässt sich sagen: es waren gute Grundansätze vorhanden und die Autorin beweist auch erzählerisches Talent, aber die Geschichte ist eher etwas für Kinder. An Young Adult Literatur stelle ich höhere Ansprüche, und Bestseller a la "Tribute von Panem" und "Rubinrot" geben mir da durchaus recht.
Uff
Ich hab Isola mit 13 oder 14 das erste mal gelesen und konnte mich noch erinnern, dass es mir damals total gefallen hat. Deswegen wollte ich das Buch unbedingt noch mal lesen. Aber das Buch und die Geschichte sind ungefähr so gute gealtert wie frische Milch. Das EBook hat zwar nur etwa 225 Seiten aber die ziehen sich unglaublich. Der Plot ist im Nachhinein auch unglaublich generisch. Und das schlimmste: das ganze Buch trieft nur vor Sexismus, Rassismus und Bodyshaming in alle Richtungen. Es war wirklich nicht angenehm das zu lesen. An einer Stelle wird auch noch casually das N-Wort erwähnt.
Alles in allem ein gutes Buch für zwischendurch :)
Die Story ist spannend, wenn auch teilweise sehr vorhersehbar und die meisten Charaktere waren leider nicht sehr gut ausgearbeitet. Liegt vielleicht auch daran, dass es 12 sind 😅 Trotz allem haben mir die Idee und das Setting sehr gefallen und aus der Hand legen mochte ich das Buch auch nicht!
Total schön. Hatte das Buch vor Jahren schon mal gelesen, Bruchstücke behalten doch beim erneuten lesen hat es mich wieder ganz neu gefesselt. Die Charaktere sind tiefgreifend und man kann sich super hineinversetzen. Das Buch ist spannend und bietet an jeder Ecke kleine Überraschungen/ Fragen die am Ende aufgeklärt werden.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Inhalt/ Idee der Geschichte ⭐️⭐️⭐️ ⭐️⭐️Charaktere ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Stil/Sprache ⭐️⭐️⭐️⭐️Verständlichkeit ⭐️⭐️⭐️⭐️ Cover ⭐️⭐️⭐️⭐️ Klappentext ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Spannung Das Buch hat mich direkt auf Seite eins abgeholt durch den tollen, detaillierten Schreibstil der Autorin. Die diversen Charaktere hatte ich gut vor Augen und habe sie schnell in mein Herz geschlossen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und gerade zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Der Einstieg war Recht lang und auch langweilig aber mit der Zeit wurde es immer spannender und ich dachte echt manchmal das ich in diesem Buch bin und habe Vermutungen angestellt wer der "Mörder" ist. Die Auflösung wer der "Mörder" war kam so plötzlich und ich hätte auf jeden Fall nicht mit dieser Person gerechnet. Als Joker tot war und Darling vermisst wurde, war ich verwirrt weil alles so komisch beschrieben wurde und das Ende kam sehr plötzlich und war auch ein bisschen Komisch und lässt fragen offen. Aber trotzdem sehr empfehlenswert!
3⭐️ Durch den Klappentext habe ich erst etwas ganz anderes erwartet, aber das was es letztendlich war, fand ich von der Idee her auch super. Leider wusste ich, durch den Schreibstil ab der Hälfte aber schon was passieren wird bzw. was passiert ist, was ich sehr schade fand und natürlich auch die Spannung aus dem ganzen nahm. Auch die Protagonisten fand ich etwas zu oberflächlich, aber das ganze ließ sich trotzdem sehr flüssig lesen.
*4,5 ⭐️ Zum vierten Mal inhaliert. Ich habe das Buch damals vor zwölf Jahren gelesen und wahnsinnig geliebt. Es ist ein riesiger Teil meiner Jugend und wird es immer sein, weswegen ich gar nicht neutral bewerten kann. Mittlerweile ist der letzte Reread einige Jahre her und ich hatte Sehnsucht. Zugegebenermaßen ist die Hauptprotagonisten für mich mittlerweile zu passiv. Sie wirkt mehr wie eine stille Beobachterin und nicht wie eine Hauptprotagonisten. Sie spricht kaum mit den anderen und ich fand es manchmal sehr schwierig nachzuvollziehen, warum sie sich so abschottet. Und wer würde es nicht lieben mit Gleichaltrigen allein auf einer wunderschönen tropischen Insel zu sein? Dennoch habe ich wieder genau das bekommen, was ich wollte: Spaß, Spannung bis zur letzten Seite und außergewöhnliche Charaktere. Ich finde die Idee dahinter wahnsinnig gut umgesetzt und auch wie sich die Geschichte entwickelt ist einfach unglaublich cool umgesetzt. Die Szene in der Höhle, wo die Jugendlichen zusammen feiern, hat sich so in mein Gedächtnis eingebrannt und werde ich nie wieder vergessen genauso wie der Song der währenddessen läuft. Den Plottwist hatte ich schon wieder vergessen, aber das Ende ist emotional herzzerreißend - I love it! Das einzige was mich etwas hat stutzig werden lassen und was mir vor über 10 Jahren nicht aufgefallen ist, ist der Rassismus. Zum Beispiel wird einmal das N-Wort einfach nebenbei als Vergleich gewählt, ohne dass es irgendwie Konsequenzen hat. Oder eine asiatisch aussehende Person wird immer wieder als „Chinese“ betitelt. Ich hoffe, dass das in neueren Auflagen nicht mehr so im Buch steht und man sich der Problematik inzwischen bewusst ist.
Habe es nach der Hälfte abgebrochen, da es mir einfach viel zu langweilig war. Die Protagonistin hat mich von der ersten Seite an genervt und bei den anderen Charakteren war es auch nicht besser (ein Klischee hat das nächste gejagt) Wirklich schrecklich, letztendlich hat mich die Geschichte auch nicht mehr interessiert ,obwohl ich wirklich euphorisch in das Buch gegangen bin. Spart euch eure Zeit und lest lieber etwas anderes
Gute Idee, aber die Umsetzung... 🫠
An sich finde ich die Story von der Idee her unfassbar gut, auch die Charaktere finde ich passend und ebenso das Setting. ABER mir hat der Schreibstil bzw Formulierungen (im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin) leider teilweise gar nicht gefallen... Ansonsten aber eine super Story & eine tolle Buchempfehlung!
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Spannend, aber schwierig
Rezension ( kann Spoiler enthalten) : Isola von Isabel Abedi Standalone bei Arena Meinung : Ich habe zwei Sichten des Buches, einmal den Inhalt und einmal den Rest halt, der Inhalt war zwar oft verwirrend und etwas aus dem nichts ich habe aber dennoch sehr viel mitgerätselt, und fand es ziemlich spannend, ich habe das Buch in einem BuddyRead gelesen und zusammen sind wir zwar auf den Schluss gekommen, dass der Plot extrem random kommt, aber uns doch interessiert. Doch warum 2 Sterne, wenn ich doch eigentlich bei ca. 4 wäre ? Das was ich Rest nenne, ist der Fakt dass dieses Buch rassistische und sexistische Inhalte beinhaltet und das nicht zu knapp, die erste Auflage kommt aus 2007, Isabel Abedi hatte die Idee ( laut Danksagung) 2004 und ich habe die 9. Auflage aus 2022, das ist vier Jahre her und eigentlich ist es schon seit Ewigkeiten nicht mehr angemessen, ich habe durch Recherche herausgefunden, dass besagte Sachen in den 10. (!?!) Auflage aus 2023 zumindest teilweise rausgenommen wurden, mich hat dies aber trotzdem unfassbar aufgeregt und mein persönliches Leseerlebnis auch gestört, dementsprechend bleibe ich bei 2,5 Sternen, da sie meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt sind.
Die Idee der Geschichte fand ich wirklich interessant und größtenteils war es auch sehr spannend umgesetzt. Die Protagonistin war gut ausgearbeitet und ich konnte mich in vielen Situationen in sie hineinversetzen. Von den anderen Charakteren hat man allerdings sehr wenig erfahren, weswegen diese sehr oberflächlich wirkten. Was mich leider nicht überzeugen konnte war das Ende, irgendwie war ich enttäuscht und hatte mir eine andere Wendung erhofft. Auch die vermehrten Anspielungen auf Äußerlichkeiten der Charaktere hat mir nicht gefallen. Trotz allem war es ein solides Buch, nochmal lesen oder empfehlen würde ich es allerdings weniger.
Super spannend - ich hab bis zum Schluss mitgerätselt
Eine wirklich sehr spannende Geschichte. Die Charaktere waren besonders und man hatte einen richtig guten Draht zu der Protagonistin. Es zog sich ein roter Faden durch das Buch und am Ende wurde alles logisch aufgelöst. Bei manchen Sachen hatte ich zwischendurch etwas Angst, dass diese am Ende nicht mehr aufgelöst werden, aber tatsächlich ließ die Autorin keine Fragen mehr offen. Minuspunkt gabs aber tatsächlich für die unsensible Art und Weise, mit der man gewisse Themen angesprochen hat. Das N-Wort, rassistische und sexistische Anmerkungen, slutshaming, fatshaming…. Das hat mich alles etwas irritiert, aber gut…. Es wurde eben zu einer anderen Zeit geschrieben. Deshalb seh ich’s nicht so eng. Eine klare Thriller-Empfehlung von mir 🤭
"vielleicht waren alle in Wirklichkeit ganz anders."
Hello Bücherfreunde, Isola hat mich ehrlich gesagt total überrascht. Nachdem ich mir zuerst ein paar Rezensionen durchgelesen hatte, dachte ich, dass das Ganze eher unterhaltsam für Teenager sei. Die ersten 100 Seiten fand ich auch irgendwie einfach strange, weil ich noch nicht so recht wusste, wohin die Reise gehen soll. Aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die letzten beiden Drittel des Buchs fand ich total spannend und faszinierend. Ich kann euch das Buch also nur ans Herz legen. Viel Spaß beim Lesen XOXO Jojo
Mit der Zeit schlecht gealtert (zumindest die alte Version)
Bevor ich überhaupt anfange, kurzer Disclaimer: Ich hab nicht die neueste Version gelesen, sondern die Sonderausgabe von 2010, d.h ich kann hier keine Aussage über die neueste und hoffentlich überarbeitete Version treffen Die Charaktere sind sehr eindimensional, vermutlich aber auch dem geschuldet, dass es ein Kinder- bzw. Jugendbuch ist. Ich bin allgemein auch kein Fan des ganzen „Liebe-auf-den-ersten-Blick bevor wir überhaupt wirklich miteinander geredet haben“ Plots, aber das ist vermutlich auch eher mein Problem als eines, dass das Buch objektiv abwertet. Da das hier aber meine subjektive Rezension ist, fällt das natürlich mit rein. Die Idee an sich - der Film, das Spiel, der Twist, die Überwachung - ist eine gute und sehr einnehmende. Das war auch das einzige, was mich dazu gebracht hat, das Buch fertig zu lesen: meine Neugier, herauszufinden, wie sich das jetzt entwickelt. Kommen wir aber zu dem Punkt, der das Buch schlecht altern lässt: Rassismus. Das N-Wort wird hier öfter mal rumgeworfen, was für den Zeitpunkt, zu dem es geschrieben wurde, noch irgendwie leider normal war. Macht es allerdings kein Stück ✨besser✨ sondern trotzdem ✨scheiße✨. Fettphobie kommt natürlich auch immer mal zur Geltung, und irgendwie wird auf dieser Charakteristik viel zu oft rumgeritten. Okay, wir haben‘s nach dem ersten Mal geschnallt, der Charakter ist nicht so dünn wie der andere??? Was bringt es für den Plot, das auf den nächsten 15 Seiten nochmal ausdrücklich zu erwähnen? Oder auch die etwas abweichenden physischen Merkmale der anderen Charaktere? Aber eh. Verwendung von „schwul“ anstelle von „dumm“ oder „Scheiße“ kommt natürlich auch vor. Für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, sehr authentisch, was die Jugendlichen angeht. Trotzdem icky. Charaktere spiegeln natürlich nicht unbedingt die Sicht der Autorin oder des jeweiligen Autors wieder, das ist klar. Allerdings kommt einem doch die Frage, was die Verwendung dieser Begriffe in einem Jugendbuch zum Plot beiträgt, da das Buch nicht explizit von Rassismus handelt, bzw. dieser nicht als definierende Charaktereigenschaft dargestellt wird. Der Schreibstil ist gut, die brasilianisch-portugiesischen Elemente schön, die Idee grundsätzlich spannend. Hoffe die neueste Version ist überarbeitet worden.
Spannend vom Anfang bis zum Schluss
Spannungen ohne zu viele grausige Details? Dann ist dieses Buch genau richtig! Ein sehr spannendes Buch zum mitfiebern mit einigen sehr unterwarteten Wendungen die es einzigartig machen. Von Anfang an sehr gut strukturierte verschiedene Charaktere und sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene sehr spannend.
Rassistisch und langweilig
Als erstes in diesem Buch kommt oft das N wort vor um eine Person zu beschreiben was mich sehr schockiert hat und ich enttäuschend fand. Man soll sich erst informieren über die Geschichte dieses Wortes. Als zweites es war oft langweilig weil die Hauptfigur fasst nie etwas gesagt hat und es so nicht interessant war.
⭐️⭐️⭐️✨ 3.5/5 Sterne
Ich hab zu Isola irgendwie keine ganz klare Meinung, und das sagt eigentlich schon viel. Es ist definitiv eher ein Jugendthriller und ich bin mir ziemlich sicher: Hätte ich das Buch mit 13 gelesen, hätte es mich komplett gecatcht. Da wäre ich richtig drin versunken. So hatte ich aber leider öfter das Gefühl, dass es sich zieht. Klar, bei Thrillern ist das teilweise normal, aber hier war es stellenweise einfach etwas langatmig und zwischendurch auch ein bisschen langweilig. Ich musste mich teilweise motivieren weiterzulesen. ABER – und das ist wichtig: Am Ende ergibt dann plötzlich alles Sinn. Wirklich alles. Und dann kommen auch noch zwei Plotttwists direkt hintereinander, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Das Ende reißt also einiges wieder raus. Fazit: Ein solides Buch, gut gemacht, kann man definitiv lesen – aber es war einfach nicht mein Favorit.

(Spoiler enthalten)
Das buch war ein reiner Fiebertraum. Es könnte einfach eine geschichte von dem spiel black stories sein nur halt in kürzer aber es könnte wirklich. Ich wieß nicht wie ich das Buch bewerten soll ich habs für die Schule lesen müssen also ein minus punkt, die story wahr auch ganz komisch der schreibstil wahr gut ich konnte das buch ganz einfach lesen aber währe ich Lehrerin würde ich das definitiv nicht die klasse lesen lassen das ist einfach kein buch für die schule. Es geht um 12 Jugendliche die auf einer Insel einen film drehen sollen aber kein Skript dafür bekommen, also sich einfach frei schnauze da auf der Insel sich bewegen sollen und das machrn was ihnen einfällt, so dachten sie zumindest dann finden sie aber ein spiel und ab da wird es ganz wild in dem spiel geht es darum das es 1 mörder gibt und 11 opfer der mörder muss versuchen die anderen in 30 tagen zu "töten" (er/sie bringt die opfer in ein Versteck wo sie dan abgeholt werden und von der insel geschafft werden) wenn er es schafft dann gewinnt er wenn nicht dann die, die noch übrig sind. ACHTUNG SPOILER!!!! Nach neun tagen beenden die schauspieler das ganze weil somehow doch jemand gestorben ist (oder zwei)
Ganz spannend, aber anders, als ich erwartet hatte. Man merkt leider etwas, dass das Buch etwas älter ist.
Unter anderem werden rassistische Begriffe benutzt. Und Fettphobie gibt's auch ordentlich. Mir fehlten auch ein paar Details, was die Charaktere und ihre Geschichte anging. Aber das Hörbuch war gut gesprochen von Jessica Schwarz und Andreas Fröhlich.
Für diesen Monat habe ich mir vorgenommen ein paar meiner SuB-Leichen von selbigem zu befreien und Isola musste daher auch dran glauben. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, seit wann dieses Buch auf meinem Sub liegt, aber ich weiß auf jeden Fall, dass es noch zu der Zeit war, in der ich gar keinen Sub hatte, bzw. nicht mal wusste, was das ist. Ich habe das Buch vor einigen Jahren von meiner Mama geschenkt bekommen. Warum ich es bis heute nicht gelesen habe, weiß ich nicht. Bisher haben mir alle Bücher der Autorin gut gefallen, die ich gelesen habe. In der 8. Klasse (also ungefähr 2009/2010) haben wir in der Schule „Whisper“ gelesen, kurz darauf habe ich in meiner Freizeit „Lucian“ gelesen und erst neulich folgte dann „Die längste Nacht“ [Rezension], sodass es nun auch endlich Zeit war, Isola von meinem Sub zu befreien. Vera ist 17, als sie beschließt an dem Insel-Projekt „Isola“ teilzunehmen. Es geht darum, dass 12 Jugendliche auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden und dort von überall und allen Seiten von Kameras überwacht und gefilmt werden. Was zunächst ein harmloser Spaß erscheint, wird schon bald unheimlich und ernst. Denn sie sollen ein Spiel spielen, bei dem einer der 12 zum Mörder wird. Aber ist das ganze wirklich nur ein Spiel? Oder fließt bald wirklich Blut?! Und wer steckt hinter dem ganzen Horror? Der Filmproduzent? Oder hat etwa noch jemand anderes seine Finger im Spiel? Es handelt sich hierbei um einen Jugendthriller, was meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Cover passt und auch der Klappentext spiegelt viel zu wenig der eigentlichen Handlung wieder. Dieser hatte mich nämlich eher weniger angesprochen, aber das Buch war eigentlich dann ganz anders und spannend. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von unserer Protagonistin Vera erzählt. Immer wieder erhalten wir kurze Einblicke in die Sicht von jemand anders, wo wir erst ziemlich zum Schluss erfahren, wer dieser jemand ist. Es bleibt also spannend. Neben der Hauptgeschichte – 12 Jugendliche auf einer einsamen Insel für ein Filmprojekt, wo das Ganze dann aber total außer Kontrolle gerät – gibt es nämlich noch zwei weitere Stränge, an der sich die Geschichte entlang hangelt. Zum einen geht es um unsere Protagonistin Vera, die aus einem ganz bestimmten Grund mitgemacht hat, denn sie suchte einen Weg nach Brasilien zu gelangen um dort jemanden zu finden, zum anderen entsteht eine Beziehung zwischen ihr und Solo, einem der Mitspieler. Aber Solo hat ebenfalls so seine Geheimnisse. Der Schreibstil war locker leicht und wie bei allen Büchern der Autorin, die ich bisher gelesen habe, fesselnd und packend. Fazit: Ein spannendes und abwechslungsreiches Buch, bei dem man nach jedem Kapitel wissen möchte, wie es weiter geht. Besonders zum Schluss hin wird es nochmal richtig spannend und es gab einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Die Autorin hat uns immer wieder an der Nase herumgeführt und die Auflösung war letztendlich eine ganz andere, als ich gedacht hätte. Das Buch konnte mich also durchaus gut unterhalten und fesseln und ich empfehle es gerne an alle Jugendthriller-Fans weiter. Auch für schwache Nerven (wie mich
Ich mag den Schreibstil der Autorin ganz gerne; trotz der hohen Anzahl verschiedener Charaktere konnte ich sie früh auseinanderhalten. Die Protagonistin war charakterlich gut ausgearbeitet, der Rest blieb leider sehr flach. Immer und immer wieder wurde auf Äußerlichkeiten Bezug genommen und ich fragte mich immer: wieso? Es wurde mir einfach ein paar Mal zu häufig erwähnt, dass Moon eine Glatze hat, dass Pearl dunkelhäutig und Elfe dick ist. In der Hinsicht waren die Charaktere auch leider etwas stereotypisch gezeichnet. Das hat mich leider doch etwas gestört. Schlussendlich war es es eine nette Geschichte, natürlich mehr Jugendbuchcharakter. Es hatte einen guten Unterhaltungswert und ließ sich gut runterlesen.
(Spoilers ahead) Dieses Buch ist für mich weit über ein Jahrzehnt hinweg eine Art Mythos geworden: ich hatte damals, 2008/9 sowas, nicht genug Taschengeld oder Zeit oder beides und danach wollte ich mich als Teenager auch von der 'Jugendliteratur' lösen und habs gar nicht mehr versucht. Jetzt, 2024, ist es entmystifizert - und wie. Ich weiß noch wie meine BFF damals von dem Buch schwärmte und sich in meinem Kopf eine fantastische Lektüre voller Exotik, Spannung und Mysterie aufbauschte. Ich kann auch nachvollziehen, woher dieser Eindruck damals von ihr und mir kam; aber leider hält die tatsächliche Lektüre dem allen nicht stand. Die Charaktere sind nicht spannend und aufregend, sondern oberflächlich und schablonenhaft. Unser Main Character redet vielleicht 5 Sätze und einen etwas längeren Schlussmonolog - ich hab nicht wirklich Verbindung zu ihr aufbauen können. Die rätselhafte Anziehung zwischen Vera und Solo hätte ich mit 12 wahrscheinlich geliebt und für absolut nachvollziehbar und logisch gehalten, jetzt (und nach 4 Twilightbüchern, 50 Shades of grey und eigenen sogenannten Lebenserfahrungen) wirkt das noch nicht mal auf eine eskapistische Weise romantisch/sweet, sondern einfach nur cringy, kindisch, lächerlich. Ich war enttäuscht, dass wir quasi nichts von Pearl, Krys, Neander (der am Schluss auf einmal eine von Veras wichtigsten life person ist?! HOW?!) und sehr wenig von Moon erfahren haben, sie flogen recht schnell raus, das wars. Ach ja, ein bisschen Rassismus, weil wir das 'dunkelhäutige' Mädchen ja unbedingt in die ihr zugehörigen 'leuchtenden afrikanischen Stoffe' stecken müssen und in ihrem Zusammenahng tatsächlich casually das N-Wort gedropped wird wtf, hatte schon Platz. Und ich war verwirrt/enttäuscht, dass 2 von Veras 3 Inseldingen anscheinend völlig egal waren. Zumindest aber das Feuerzeug, da meinte sie selbst hm, hier gibts Streichhölzer, wie doof, dann hätte ich was anderes eingepackt. = verschwendetes Potenzial finde ich. Naja. Irgendwie existieren in mir jetzt 2 Isolas: der spannende, mind-blowing und Horizont erweiternde Roman, der mich darauf testet, ob ich bereits zu den 'richtigen' Teenagern zähle und das Buch, das ich die letzten 2 Tage gelesen habe. Dafür übrigens Props: es ließ sich richtig gut runterlesen, guter Aufbau, Spannungsbogen gut aufgebaut (mit dem was es gab).
Gemischte Gefühle
Der Anfang war sehr schleppend. Das Buch allgenein ist sehr detailliert- für mich ein Tick zu detailliert. Zum Ende hin wurde das Buch aber sehr gut, d.h. ein wirklich guter Plottwist enstand. Jedoch waren die Seiten bis dahin wirklich wirklich langweilig und schleppend. Der Klappentext erzählt genau das was im Buch vorkommt, leider nur zu spät.
An sich gut geschriebenes Buch was einen interessanten Twist am Ende hat. Finde aber einiges zu vorhersehbar oder zu schnell fortschreitend, sowie einiges echt unlogisch oder schlecht gelöst. Es ist halt ein Jungenbuch und vermutlich sind daher meine Ansprüche zu hoch. Die Geschichte selbst hat einen aber sehr gefesselt. Super Idee aber nur semi umgesetzt
Joys Spielname ist Vera. Die Hüterin der Wahrheit. Das Filmprojekt vom exzentrischen Regisseur Tempelhoff bringt sie zurück zu dem Ort ihrer Kindheit, Brasilien. Als Straßenkind von deutschen Eltern adoptiert, macht sie sich jetzt daran ihre Schwester und ihre Wurzeln in den Favelas, den berüchtigten Armenvierteln, zu suchen. Aber zuvor muss sie erst mehrere Wochen mit 11 anderen auf einer einsamen Insel zubringen. Tag und Nacht beobachtet durch unzählige, allgegenwärtigen Kameras. Es kommt Bewegung in die Sache, als der Filmemacher neue Spielregeln bekannt gibt. Ein durch Zufall bestimmter Mörder, muss nach und nach "Opfer" aus dem Spiel holen und wer zu letzt übrigbleibt hat gewonnen. Was harmlos beginnt, entwickelt sich bald zu einem Psychospielchen und als dann der erste aus der Gruppe tot am Strand gefunden wird, wird selbst dem letzten der Kandidaten klar, dass der Regisseur längst nicht mehr die Fäden in der Hand hält und die Regeln ein anderer bestimmt. Die Geschichte ließ sich leicht lesen, aber so ganz überzeugen konnte sie mich nicht. Vielleicht weil es mich ein bisschen an Panem erinnert hat. Aber die Adaption eines Spiels auf "Leben und Tod" vor Kameras haben nunmal schon viele Autoren umgesetzt und das halt jeder auf seine eigene Art. Die Charaktere waren durchaus vielseitig und bunt beschrieben, aber mir fehlte eine gewisse Tiefe der Figuren. Ein paar Hintergrundinformationen wurden angerissen, aber dann auch sofort wieder verworfen und sie fanden gar keine Einbindung in die Geschichte. Was ich mehr als Schade fand. Die Auflösung des Ganzen war dann auch eher auf dem Niveau eines Groschenromans. Der ungeliebte Zwillingsbruder, der aus Enttäuschung das Projekt des Vaters sabotiert. Nicht eben Orginell, und nur noch übertroffen von dem uninspirierten Ende. Abschließend lässt sich sagen: es waren gute Grundansätze vorhanden und die Autorin beweist auch erzählerisches Talent, aber die Geschichte ist eher etwas für Kinder. An Young Adult Literatur stelle ich höhere Ansprüche, und Bestseller a la "Tribute von Panem" und "Rubinrot" geben mir da durchaus recht.
Uff
Ich hab Isola mit 13 oder 14 das erste mal gelesen und konnte mich noch erinnern, dass es mir damals total gefallen hat. Deswegen wollte ich das Buch unbedingt noch mal lesen. Aber das Buch und die Geschichte sind ungefähr so gute gealtert wie frische Milch. Das EBook hat zwar nur etwa 225 Seiten aber die ziehen sich unglaublich. Der Plot ist im Nachhinein auch unglaublich generisch. Und das schlimmste: das ganze Buch trieft nur vor Sexismus, Rassismus und Bodyshaming in alle Richtungen. Es war wirklich nicht angenehm das zu lesen. An einer Stelle wird auch noch casually das N-Wort erwähnt.
Alles in allem ein gutes Buch für zwischendurch :)
Die Story ist spannend, wenn auch teilweise sehr vorhersehbar und die meisten Charaktere waren leider nicht sehr gut ausgearbeitet. Liegt vielleicht auch daran, dass es 12 sind 😅 Trotz allem haben mir die Idee und das Setting sehr gefallen und aus der Hand legen mochte ich das Buch auch nicht!
Total schön. Hatte das Buch vor Jahren schon mal gelesen, Bruchstücke behalten doch beim erneuten lesen hat es mich wieder ganz neu gefesselt. Die Charaktere sind tiefgreifend und man kann sich super hineinversetzen. Das Buch ist spannend und bietet an jeder Ecke kleine Überraschungen/ Fragen die am Ende aufgeklärt werden.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Inhalt/ Idee der Geschichte ⭐️⭐️⭐️ ⭐️⭐️Charaktere ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Stil/Sprache ⭐️⭐️⭐️⭐️Verständlichkeit ⭐️⭐️⭐️⭐️ Cover ⭐️⭐️⭐️⭐️ Klappentext ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Spannung Das Buch hat mich direkt auf Seite eins abgeholt durch den tollen, detaillierten Schreibstil der Autorin. Die diversen Charaktere hatte ich gut vor Augen und habe sie schnell in mein Herz geschlossen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und gerade zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Der Einstieg war Recht lang und auch langweilig aber mit der Zeit wurde es immer spannender und ich dachte echt manchmal das ich in diesem Buch bin und habe Vermutungen angestellt wer der "Mörder" ist. Die Auflösung wer der "Mörder" war kam so plötzlich und ich hätte auf jeden Fall nicht mit dieser Person gerechnet. Als Joker tot war und Darling vermisst wurde, war ich verwirrt weil alles so komisch beschrieben wurde und das Ende kam sehr plötzlich und war auch ein bisschen Komisch und lässt fragen offen. Aber trotzdem sehr empfehlenswert!
3⭐️ Durch den Klappentext habe ich erst etwas ganz anderes erwartet, aber das was es letztendlich war, fand ich von der Idee her auch super. Leider wusste ich, durch den Schreibstil ab der Hälfte aber schon was passieren wird bzw. was passiert ist, was ich sehr schade fand und natürlich auch die Spannung aus dem ganzen nahm. Auch die Protagonisten fand ich etwas zu oberflächlich, aber das ganze ließ sich trotzdem sehr flüssig lesen.
*4,5 ⭐️ Zum vierten Mal inhaliert. Ich habe das Buch damals vor zwölf Jahren gelesen und wahnsinnig geliebt. Es ist ein riesiger Teil meiner Jugend und wird es immer sein, weswegen ich gar nicht neutral bewerten kann. Mittlerweile ist der letzte Reread einige Jahre her und ich hatte Sehnsucht. Zugegebenermaßen ist die Hauptprotagonisten für mich mittlerweile zu passiv. Sie wirkt mehr wie eine stille Beobachterin und nicht wie eine Hauptprotagonisten. Sie spricht kaum mit den anderen und ich fand es manchmal sehr schwierig nachzuvollziehen, warum sie sich so abschottet. Und wer würde es nicht lieben mit Gleichaltrigen allein auf einer wunderschönen tropischen Insel zu sein? Dennoch habe ich wieder genau das bekommen, was ich wollte: Spaß, Spannung bis zur letzten Seite und außergewöhnliche Charaktere. Ich finde die Idee dahinter wahnsinnig gut umgesetzt und auch wie sich die Geschichte entwickelt ist einfach unglaublich cool umgesetzt. Die Szene in der Höhle, wo die Jugendlichen zusammen feiern, hat sich so in mein Gedächtnis eingebrannt und werde ich nie wieder vergessen genauso wie der Song der währenddessen läuft. Den Plottwist hatte ich schon wieder vergessen, aber das Ende ist emotional herzzerreißend - I love it! Das einzige was mich etwas hat stutzig werden lassen und was mir vor über 10 Jahren nicht aufgefallen ist, ist der Rassismus. Zum Beispiel wird einmal das N-Wort einfach nebenbei als Vergleich gewählt, ohne dass es irgendwie Konsequenzen hat. Oder eine asiatisch aussehende Person wird immer wieder als „Chinese“ betitelt. Ich hoffe, dass das in neueren Auflagen nicht mehr so im Buch steht und man sich der Problematik inzwischen bewusst ist.
Habe es nach der Hälfte abgebrochen, da es mir einfach viel zu langweilig war. Die Protagonistin hat mich von der ersten Seite an genervt und bei den anderen Charakteren war es auch nicht besser (ein Klischee hat das nächste gejagt) Wirklich schrecklich, letztendlich hat mich die Geschichte auch nicht mehr interessiert ,obwohl ich wirklich euphorisch in das Buch gegangen bin. Spart euch eure Zeit und lest lieber etwas anderes
Gute Idee, aber die Umsetzung... 🫠
An sich finde ich die Story von der Idee her unfassbar gut, auch die Charaktere finde ich passend und ebenso das Setting. ABER mir hat der Schreibstil bzw Formulierungen (im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin) leider teilweise gar nicht gefallen... Ansonsten aber eine super Story & eine tolle Buchempfehlung!






















































