Inselheimat

Inselheimat

Paperback
4.451
FrauenromanFreundschaftKilcarrionZugehörigkeit

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Description

Lornas Welt ist klein, aber sicher.

Lorna liebt ihre Tochter, und sie beide sind alles, was zählt. Als Lornas Eltern sterben, muss Lorna auf die kleine schottische Insel Kip reisen. Zum ersten Mal, nachdem sie vor fünfzehn Jahren ihre Heimat im Streit verlassen hat. Lorna fährt nur, weil ihre Tochter endlich die Familie kennenlernen will.

Alice‘ Welt ist winzig, aber voller Leben.

Lornas Schwägerin Alice liebt die Gemeinschaft auf Kip, ihre Yogastunden bringen alle Frauen der Insel zusammen. Lornas Rückkehr könnte Alice helfen, alte Zerwürfnisse zu überwinden und ein lange verschwiegenes Geheimnis auszusprechen.

Kann Heimkehr ein Neuanfang sein? Auch wenn es schwer sein wird, mit dem Verzeihen zu beginnen.

»Ein berührender Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Aufwühlend, traurig und voller Hoffnung - wie das Leben selbst.« StadtRadio Göttingen

»Ein aufwühlender Roman, der einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.« The Independent
»Libby Pages neuer Roman ist eins der schönsten Leseerlebnisse in diesem Jahr.« Cosmopolitan
»Ein Liebesbrief an das Gefühl der Zugehörigkeit.« The Herald
»Eine berührende Erinnerung daran, dass Mitgefühl und Mut immer belohnt werden.« Heat Magazine

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
400
Price
15.50 €

Author Description

Libby Page wollte schon immer Romane schreiben. Als neben der Arbeit die Nächte nicht mehr ausreichten, nahm sie sich eine Auszeit von sechs Monaten. Neben dem Schreiben ist Schwimmen ihre zweite große Leidenschaft, auch bei Wind und Wetter schwimmt sie draußen. Libby Page lebt in London.

Posts

12
All
4

Ich mochte das Setting (kleine Insel bei Schottland) sehr. Mag wirklich gerne diese Kleinstadtfeeling-Geschichten. Ich wurde sehr gut unterhalten. Eine berührende Geschichte über Versöhnung. Hauptsächlich ging es um die Vergangenheitsaufarbeitung & die Familie. Für mich war die Story doch recht vorhersehbar und ich hätte mir irgendwie gewünscht noch mehr emotional erreicht worden zu sein. Es hätte für mich gerne tiefer gehen können. Die Charaktere waren mir sympathisch, besonders Alice mochte ich sehr. Das Drama zum Ende hin hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. Es war ein absoluter Hörgenuss bei diesen fantastischen Sprecherinnen. Beide höre ich unglaublich gerne.

4.5

Ich hatte erst ein paar Probleme, in die Geschichte reinzukommen, aber dann hat sie mich absolut gepackt. Ich habe mich in alle Charaktere und in die Insel, auf der sie leben, verliebt. Nun frage ich mich, wieso ich nicht auf so einer Insel lebe, weil das Leben dort hört sich viel schöner und friedlicher an als hier in der Stadt. Zwischendurch musste ich auch ein paar Tränen wegwischen. Einzige was mich etwas gestört hat ist, dass manchmal die Namen verwechselt wurden. Statt Malachy stand da dann Jack und das machte absolut keinen Sinn und das ist mindestens 2-3x passiert. Aber dennoch, eine absolute Empfehlung!

5

Das Buch hat mich sehr berührt und in seinen Bann gezogen. Familie ist so wichtig für uns und doch kann sie auch so verdammt schwierig sein. Wir sind soziale Wesen und brauchen einander für unsere Seele.

3

Gute Handlung, sehr feinfühlig.

Ein Buch voller Emotionen und vielen ungesagten Worten. Das Buch hatte für mich ganz tolle Sommervibes. Jedoch hab ich echt gebraucht um mit dem Schreibstil warm zu werden. Ich hab auch eher länger gebraucht ins Buch rein zu kommen. So ab der Mitte wurde es dann aber rund und hat mir gefallen.

5

1x Inselleben, bitte!

Nachdem ich „Inselheimat“ beendet hatte, wollte ich genau zwei Dinge: Erstens das Buch sofort noch einmal von vorne lesen und zweitens auf eine kleine Insel ziehen. Obwohl die Geschichte an sich sehr vorhersehbar ist und man sich als Leser*in relativ schnell denken kann, worauf es am Ende hinauslaufen wird, hat das dem Leseerlebnis keinerlei Abbruch getan. Ganz im Gegenteil, ich habe es sogar als angenehm empfunden, denn so konnte ich mich voll und ganz auf all die anderen Aspekte konzentrieren, die diesen Roman so großartig machen. Da wären zum einen die Figuren, die ganz hervorragend ausgearbeitet wurden und die sich durch ihre Vielschichtigkeit und die Tiefe ihrer Gedanken und Gefühle auszeichnen, was sie sehr authentisch wirken lässt. Ebenso großartig ausgearbeitet waren außerdem nicht nur die Interaktionen der Figuren untereinander, sondern darüber hinaus auch das allgemeine Miteinander auf der Insel, das von so viel Wärme und Zusammenhalt geprägt war, dass mir beim Lesen ganz wohlig warm ums Herz geworden ist. Nach zwei Jahren Pandemie hat mich das irgendwie ganz besonders berührt. Zum anderen trägt auch der Schreibstil dazu bei, dass dieses Buch in seiner Gänze so großartig ist. Es wird sich wahnsinnig viel Zeit genommen, um die Schönheit des Insellebens in all seinen Farben und Nuancen zu beschreiben. Nahezu mühelos gelingt es der Autorin dabei Bilder mit Worten zu malen, die im eigenen Kopf entstehen und die die Insel erst so richtig zum Leben erwecken - bis es sich anfühlt, als wäre man selbst dort. Trotz des dunklen Schleiers, der über Lornas Vergangenheit liegt und all den schrecklichen Ereignissen, die sie damals dazu bewogen haben die Insel zu verlassen (und die hier auch teilweise thematisiert werden), habe ich mich beim Lesen überwiegend ganz verzaubert und flauschig gefühlt, da in diesem Roman einfach so viel Wärme steckt. Ich kann „Inselheimat“ dementsprechend nur voll und ganz weiterempfehlen und freue mich in Zukunft noch mehr von der Autorin zu lesen.

1x Inselleben, bitte!
4.5

Emotional und bewegend auf einer schottischen Insel , die man sich so gut vorstellen konnte. Große Empfehlung!

5

War so spannend & schön zu lesen. Wie ein aufschlug in eine andere Welt ✨

4

4.5 Sterne Eine berührende Geschichte über Familie, Selbstfindung und Gemeinschaft. Es ist sehr einfach sich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen. Einzig die sich am Rande entwickelnde Liebesbeziehung zwischen Lorna und einem der Inselbewohner hätte für meinen Geschmack weggelassen werden können. Die Geschichte wäre auch ohne vollständig gewesen.

3

Ich muss gestehen, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis ich in das Buch hineingefunden habe. Zwischenzeitlich hatte ich sogar mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen, weil die Story nicht wirklich in die Gänge gekommen ist und überraschend wenig passiert ist, das mich zum Weiterhören motiviert hatte. Irgendwann hat es dann doch noch Klick gemacht und die Bewohner:innen von der kleinen Insel Kip sind mir etwas mehr ans Herz gewachsen. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt, wobei ich peinlicherweise gestehen muss, dass mir das erst sehr spät aufgefallen ist. Ich hatte sehr lange den Eindruck, dass wir die Geschichte allein aus Lornas Sicht erleben, die nach dem Tod ihrer Eltern eher widerwillig in ihre Heimat zurückkehrt, mit der sie so viele schlimme Erinnerungen verbindet. Die zweite Perspektive wird aus der Sicht von Lornas Schwägerin Alice erzählt, die mit Lornas Bruder ein gemeinsames Kind hat und auf der Insel lebt. Doch obwohl es sich eigentlich um zwei verschiedene Charaktere handeln sollte, haben sich die beiden Sichtweisen für mich genau gleich gelesen, was nicht unbedingt für eine gute Charakterisierung spricht. Auch die Wahl der Hörbuchsprecherinnen hat das Ganze nicht vereinfacht, denn obwohl beide sehr angenehme Erzählweisen haben, waren mir die beiden Stimmen beim Zuhören zu ähnlich, was die Unterscheidung der beiden Protagonistinnen für mich zusätzlich erschwert hat. Die Handlung an und für sich verläuft relativ unspektakulär und irgendwann auch ziemlich vorhersehbar. Lorna versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen und mit ihrem entfremdenden Bruder wieder eine Beziehung aufzubauen, doch das stellt sich schwieriger heraus, als sie erwartet hatte. Bedauerlicherweise war mir Lorna lange Zeit nicht sonderlich sympathisch, denn ich hatte den Eindruck, dass sie sich zu sehr in der Opferrolle sieht und viele ihre Probleme externalisiert - also die Schuld hauptsächlich ihrem Vater und ihrer Vergangenheit gibt. Das hat vermutlich ein bisschen mein Therapeutinnen-Ich getriggert, denn es ist immer einfacher, die Schuld für den eigenen Leidensdruck auf äussere, unveränderliche Umstände zu schieben, dann muss man ja selbst nichts verändern. Und ich hatte den Eindruck, dass Lorna lange Zeit sehr unreflektiert war, was ihre Eigenverantwortung an ihrer Situation angeht. Sie konnte nichts dafür, dass sie eine schwierige Kindheit erlebt hatte, aber als sie von der Insel weggezogen ist, hat sie jahrelang zurückgezogen gelebt und ist keine Freundschaften eingegangen - und schuld daran war - natürlich - ihr Vater. Das hat mich auf die Dauer ziemlich genervt und ich hatte den Drang, sie mal bei den Schultern zu packen und zu sagen, dass sie mit ihrer Mitleidstour aufhören soll und sie die Fäden für ein besseres Leben selbst in der Hand hat. Die zweite Hälfte des Buches hat mir dann etwas besser gefallen, denn es gab einige schöne Begegnungen mit den Inselbewohner:innen, die sehr wholesome waren und dazu geführt haben, dass man auch die Nebencharaktere etwas besser kennenlernt. Und die waren in meinen Augen teilweise besser ausgearbeitet, als unsere Protagonistinnen. Das Ende war dann natürlich ein zufriedenstellendes Happy End, das man bereits vorausahnen konnte, aber stimmig zur Geschichte gepasst hat und zu einem glücklichen Gefühl, nach Beendigung des Buches geführt hat. Schön - und auch überraschend - fand ich, dass Lorna am Ende selbst einsieht, dass sie selbst dafür verantwortlich gewesen war, wie es nach ihrer Flucht von der Insel gelaufen ist. Einsicht ist der erste Weg zu Besserung. ;-) Fazit: "Inselheimat" ist ein Frauenroman, der die Rückkehr einer Frau im mittleren Alter in ihre Heimat beleuchtet, mit der sie viele schlimme Erinnerungen verbindet. Das Buch punktet aus meiner Sicht vor allem mit seinen Nebencharakteren, die für einige schöne Begegnungen und Momente sorgen. Die Handlung an und für sich, hat einige wholesome Momente, verläuft aber insgesamt sehr vorhersehbar. Das Buch eignet sich als lockere Sommerlektüre für zwischendurch, hatte aber nichts, das mir länger in Erinnerung bleiben würde. Deshalb gibt es von mir 3 durchschnittliche Sterne.

4

Leichte Lektüre mit Tiefgang Nach über 20 Jahren kehrt Lorna zurück auf die winzige schottische Insel Kip, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Die sprichwörtlichen Geister der Vergangenheit lassen sie nicht los. Alice ist keine Insulanerin, sondern hinzugezogen, nachdem sie sich in Jack verliebt hat. Jetzt hat sie nicht nur die Beerdigung ihrer Schwiegereltern vorzubereiten, sondern auch Jacks Schwester zu Gast, die vor langer Zeit der Insel den Rücken gekehrt hat. In alternierenden Kapiteln wird die Geschichte aus den Perspektiven von Lorna und Alice erzählt – Schwägerinnen, die sich gerade erst kennenlernen und schneller zur Familie füreinander werden, als sie erwartet hätten. Der Grund dafür, warum Lorna die Insel verlassen hat, hätte irgendwo erwähnt werden sollen; wenn nicht im Klappentext, dann in einer Inhaltswarnung. Für Menschen, die Ähnliches erleiden mussten wie die Geschwister Lorna und Jack, könnte es bei der Lektüreauswahl sehr hilfreich sein, zu entscheiden, ob sie darüber lesen möchten oder nicht. Ohne spoilern zu wollen: das tatsächliche Trauma ist gut und innerhalb der Geschichte mit Fingerspitzengefühl beschrieben. Auch Themen wie Einsamkeit, Gemeinschaft, Familie und Heimat werden toll aufgearbeitet. Die Insel selbst macht Lust auf abgelegene schottische Gegenden. Eine leichte Lektüre mit Tiefgang, die hier und da ein paar Längen hat, sich aber dennoch angenehm lesen lässt.

5

Ein so wunderbares Buch. Es verdient mehr als 5 Sterne.

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